Jan Eric Hellbusch: Herausforderung Barrierefreiheit - die ATAG 2.0 kommen

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Vortrag von Jan Eric Hellbusch auf der 1. webEdition Benutzer Konferenz 2011 in Frankfurt

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  • Bei dem Begriff "Webstandards" ist zunächst festzustellen, dass es sich nicht um Standards im eigentlichen Sinne handelt. Das W3C ist keine staatlich anerkannte Organisation (wie z.B. die ISO) und nicht legitimiert, gesetzlich verbindliche Standards auszugeben. Das W3C spricht deswegen von "Empfehlungen" (Recommendations). Die Webstandards sind Quasi-Standards. Seit 1994 sind über 130 Webstandards vom W3C veröffentlicht worden. Nicht alle im Web verwendeten Formate sind Teil der Webstandards. Generell liegt die Kompatibilität von Hilfsmitteln behinderter Nutzer mit Plug-Ins für Browser bzw. Anwendungen, die zur Anzeige und zum Bedienen ursprünglich proprietärer Formate wie Java, aber auch Flash oder PDF erforderlich sind, hinter den Möglichkeiten eines HTML-Dokuments. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass solche Formate durch kommerzielle Unternehmen verbreitet wurden und die Zugänglichkeit von Benutzerschnittstellen und der Formate selbst nachträglich statt integrativ berücksichtigt wurden. Auch bieten die Hersteller von Hilfsmitteln nicht immer den vollständigen Zugang zu Inhalten, so dass die Problematik der nicht-zugänglichen Inhalte nicht alleine von Webanbietern geschultert werden kann.
  • Die Webstandards des W3C dienen in erster Linie der Kompatibilität: Webinhalte sollen auf möglichst vielen Endgeräten auf gleiche Weise dargestellt und bedient werden können. Darüber hinaus ist die Aufwärtskompatibilität der Webstandards ein Grundprinzip, d.h. eine heute nach Webstandards erstellte Seite soll in zukünftigen Browsern mindestens so gut funktionieren wie in den heute gebräuchlichen Browsern. Grundsätzlich berücksichtigen Webstandards alle Möglichkeiten der Zugänglichkeit, wenngleich Browser, Redaktionssysteme und diverse andere Anwendungen sowie die Webentwickler die vorhandenen Möglichkeiten erst ausschöpfen müssen. Trotz der korrekten Verwendung von Webstandards können Webinhalte allerdings auch nicht zugänglich sein. Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich: · Bild- und Multimediaformate enthalten rein visuelle und/oder akustische Inhalte, die einen Alternativtext erfordern. · Dynamisch erzeugte Inhalte, etwa mit JavaScript oder Flash, können bei eingeschränktem Sehvermögen und im linearen Zugang schwierig zu erfassen bzw. zu nutzen sein. · Kompatibilitätsprobleme zwischen Hilfsmitteln behinderter Nutzer und Plug-Ins oder Formaten machen den Einsatz dieser Formate problematisch im Hinblick auf Barrierefreiheit.
  • Weil Webstandards Barrierefreiheit nicht "out of the box" garantieren, gibt es zusätzliche Empfehlungen des W3C zur Erstellung und Aufbereitung der Webstandards in einer möglichst zugänglichen Form. Diese Richtlinien bilden ein Trio: Web Content Accessibility Guidelines 2.0 , Authoring Tool Accessibility Guidelines 1.0 und User Agent Accessibility Guidelines 1.0 . Mit den in Dezember 2008 veröffentlichten Web Content Accessibility Guidelines 2.0 stellt das W3C deutlich umfassendere Anforderungen an die Barrierefreiheit im Vergleich zur Vorgängerversion aus dem Jahr 1999. In der WCAG20 werden in 12 Richtlinien Anforderungen für die Erstellung barrierefreier Webinhalte formuliert. Sie bestehen aus einem normativen Teil sowie sehr umfangreichen, nicht-normativen Zusatzdokumenten, in denen Erläuterungen, Techniken, Testmöglichkeiten und weiterführende Informationen geboten werden. Dadurch wird das Verständnis der einzelnen Richtlinien gefördert, aber auch konkrete Handlungsanweisungen für die Umsetzung geliefert. Bei zunehmender Verbreitung von Web 2.0 bzw. des "Mitmach"-Webs werden auch die Authoring Tool Accessible Guidelines (ATAG) immer wichtiger, wenn es um zugängliche Anwendungen im Web geht. Die ATAG betreffen ein weites Spektrum von Werkzeugen. Der Bogen spannt sich von WYSIWYG-Editoren und HTML-Konvertierungsprogrammen über Redaktionssysteme bis hin zu Bildeditoren. In den ATAG wird auch erklärt, wie die Werkzeuge selbst barrierefrei gestaltet werden können. Die ATAG werden zurzeit in der Version 2.0 überarbeitet, sind aber noch als Entwurf eingestuft. Die dritte Empfehlung im Bunde des W3C zur Barrierefreiheit, die User Agent Accessibility Guidelines (UAAG), sind vor allem an Browser- und andere Software-Hersteller gerichtet. In dieser Empfehlung wird u. a. beschrieben, wie die Aufbereitung von Webinhalten für die verschiedenen Zugangsformen, sei es die Bedienung mit der Tastatur oder der Zugang mit Hilfsmitteln wie Screenreadern zu erfolgen hat. Die UAAG werden zurzeit ebenfalls in der Version 2.0 überarbeitet. Es gibt zahlreiche weitere Dokumente beim W3C zur Barrierefreiheit. Diese umfassen ergänzende Dokumente zu den ebengenannten Richtlinien, aber auch weitergehende Webstandards wie Accessible Rich Internet Applications (ARIA).

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  • 1. Herausforderung Barrierefreiheit – 1. Webedition Benutzerkonferenz 12. Oktober 2011 Herausforderung Barrierefreiheit Die ATAG 2.0 kommt © Jan Eric Hellbusch (1967 - 2011) hellbusch@2bweb.de http://2bweb.de
  • 2. Herausforderung Barrierefreiheit – 1. Webedition Benutzerkonferenz 12. Oktober 2011Wer bin ich? Jan Eric Hellbusch • Freiberuflich tätig, Beratung und Testen der Barrierefreiheit von Webanwendungen und –inhalten • Seit 2000 zahlreiche Veröffentlichungen zur Barrierefreiheit im Web • Mitglied der Webkrauts • Ehrenamtlich engagiert in der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe seit 1997 © Jan Eric Hellbusch (1967 - 2011) hellbusch@2bweb.de http://2bweb.de
  • 3. Herausforderung Barrierefreiheit – 1. Webedition Benutzerkonferenz 12. Oktober 2011Was ist Barrierefreiheit?"Web accessibility means that people with disabilities can use theWeb. More specifically, Web accessibility means that people withdisabilities can perceive, understand, navigate, and interact withthe Web, and that they can contribute to the Web."(Web Accessibility Initiative)Barrierefreiheit bedeutet, dass Menschen mit Behinderungen dasWeb nutzen können. Genauer gesagt, bedeutet Barrierefreiheit,dass Menschen mit Behinderungen das Web wahrnehmen,verstehen, navigieren und damit interagieren können, und dass siezum Web beitragen können. © Jan Eric Hellbusch (1967 - 2011) hellbusch@2bweb.de http://2bweb.de
  • 4. Herausforderung Barrierefreiheit – 1. Webedition Benutzerkonferenz 12. Oktober 2011Was ist eine Barriere? © Jan Eric Hellbusch (1967 - 2011) hellbusch@2bweb.de http://2bweb.de
  • 5. Herausforderung Barrierefreiheit – 1. Webedition Benutzerkonferenz 12. Oktober 2011Webstandards • Die Richtlinien des W3C werden als "Webstandards" bezeichnet. Das W3C spricht von "Empfehlungen" (Recommendations). • Seit 1994 sind über 130 Webstandards vom W3C veröffentlicht worden. © Jan Eric Hellbusch (1967 - 2011) hellbusch@2bweb.de http://2bweb.de
  • 6. Herausforderung Barrierefreiheit – 1. Webedition Benutzerkonferenz 12. Oktober 2011Relevanz der WebstandardsDie Webstandards dienen in erster Linie derKompatibilität: • Geräteunabhängigkeit • Berücksichtigung der Zugänglichkeit • AufwärtskompatibilitätWebinhalte können trotzdem nicht barrierefrei sein: • Alternative Inhalte • Dynamik • Kompatibilität © Jan Eric Hellbusch (1967 - 2011) hellbusch@2bweb.de http://2bweb.de
  • 7. Herausforderung Barrierefreiheit – 1. Webedition Benutzerkonferenz 12. Oktober 2011Webstandards zur BarrierefreiheitWeil Webstandards Barrierefreiheit nicht "out of thebox" garantieren, gibt es zusätzliche Webstandards zurBarrierefreiheit. Diese Richtlinien bilden ein Trio: • Web Content Accessibility Guidelines 2.0, • Authoring Tool Accessibility Guidelines 1.0 und • User Agent Accessibility Guidelines 1.0. © Jan Eric Hellbusch (1967 - 2011) hellbusch@2bweb.de http://2bweb.de
  • 8. Herausforderung Barrierefreiheit – 1. Webedition Benutzerkonferenz 12. Oktober 2011Übergang von WCAG 2.0 zu ATAG 2.0Webinhalte müssen barrierefrei sein, damit sie vonMenschen mit Behinderungen genutzt werden können(WCAG).Werkzeuge, die Inhalte für das Web produzieren,müssen barrierefrei sein, damit Menschen mitBehinderungen sie bedienen können (ATAG).Werkzeuge, die Inhalte für das Web produzieren,müssen barrierefreien Output gemäß WCAG liefern(ATAG). © Jan Eric Hellbusch (1967 - 2011) hellbusch@2bweb.de http://2bweb.de
  • 9. Herausforderung Barrierefreiheit – 1. Webedition Benutzerkonferenz 12. Oktober 2011ATAG 1.0 und ATAG 2.0Die ATAG definieren wie Inhalte barrierefrei gestaltetwerden müssen und wie die Werkzeuge selbstbarrierefrei gestaltet werden können, damit Menschenmit Behinderungen sie nutzen können. • Aktuelle Fassung: ATAG 1.0 aus dem Jahr 2000 • Status der Überarbeitung: Working Draft vom 21. Juli 2011 • Fertigstellung: immer noch für 2011 erwartet © Jan Eric Hellbusch (1967 - 2011) hellbusch@2bweb.de http://2bweb.de
  • 10. Herausforderung Barrierefreiheit – 1. Webedition Benutzerkonferenz 12. Oktober 2011Gesetzliche LageDas Europäische Parlament hat in der Resolution EP(2002)0325 vom 13. Juni 2002 gefordert, dass dieATAG für alle europäischen Institutionen undMitgliedsstaaten gelten soll. Dies gilt auch für regionaleund kommunale Körperschaften.Unmissverständlich: die Stufe AA der Richtlinien musserreicht werden.In Deutschland wurden diese Punkte der Resolutionnicht umgesetzt. © Jan Eric Hellbusch (1967 - 2011) hellbusch@2bweb.de http://2bweb.de
  • 11. Herausforderung Barrierefreiheit – 1. Webedition Benutzerkonferenz 12. Oktober 2011Relevanz der ATAGDie Authoring Tool Accessibility Guidelines 2.0 sindrelevant für alle Werkzeuge, die Inhalte für das Webproduzieren, etwa: • Blogs, • Wikis, • Social Media Websites, • Content-Management-Systeme, • HTML-Editoren • U.v.m. © Jan Eric Hellbusch (1967 - 2011) hellbusch@2bweb.de http://2bweb.de
  • 12. Herausforderung Barrierefreiheit – 1. Webedition Benutzerkonferenz 12. Oktober 2011Ebenen der AnleitungDie Einzelpersonen und Organisationen, welche dieRichtlinien der ATAG benutzen, sind sehr verschiedenund umfassen Entwickler und Nutzer von Werkzeugen,Einkäufer von Software oder Entscheidungsträger.Um den unterschiedlichen Bedürfnissen dieserZielgruppen gerecht zu werden, gibt es mehrereEbenen in der Anleitung, darunter globale Prinzipien,allgemeine Richtlinien, testbare Erfolgskriterien undeine reichhaltige Dokumentation mitImplementierungsbeispielen. © Jan Eric Hellbusch (1967 - 2011) hellbusch@2bweb.de http://2bweb.de
  • 13. Herausforderung Barrierefreiheit – 1. Webedition Benutzerkonferenz 12. Oktober 2011Nochmal Ebenen der AnleitungDie Ebenen der Anleitung wirken zusammen, um beider barrierefreien Gestaltung von Webinhalten zuunterstützen.Es wird empfohlen, alle Ebenen anzuschauen und nachMöglichkeit umzusetzen.Auch die Erfüllung der höchsten Konformitätsstufe(AAA) garantiert nicht, dass jeder Nutzer Barrierefreiheiterlebt. © Jan Eric Hellbusch (1967 - 2011) hellbusch@2bweb.de http://2bweb.de
  • 14. Herausforderung Barrierefreiheit – 1. Webedition Benutzerkonferenz 12. Oktober 2011KonformitätsstufenEs gibt drei Konformitätsstufen: A, AA und AAA. DieErreichung von • Konformitätsstufe A bedeutet, dass alle Erfolgskriterien der Stufe A erfüllt werden. • Konformitätsstufe AA bedeutet, dass alle Erfolgskriterien der Stufen A und AA erfüllt werden. • Konformitätsstufe AAA bedeutet, dass alle Erfolgskriterien erfüllt werden. © Jan Eric Hellbusch (1967 - 2011) hellbusch@2bweb.de http://2bweb.de
  • 15. Herausforderung Barrierefreiheit – 1. Webedition Benutzerkonferenz 12. Oktober 2011Integration der BarrierefreiheitWenn die Richtlinien der ATAG Eingang in eineAnwendung finden, dann sollten Aspekte derBarrierefreiheit möglichst integriert (statt parallel)eingebaut werden. Eine gute Integration fördert: • Den Arbeitsablauf • Wissen und Fähigkeit der Anwender • Empfänglichkeit der Anwender für Erfordernisse der Barrierefreiheit © Jan Eric Hellbusch (1967 - 2011) hellbusch@2bweb.de http://2bweb.de
  • 16. Herausforderung Barrierefreiheit – 1. Webedition Benutzerkonferenz 12. Oktober 2011 © Jan Eric Hellbusch (1967 - 2011) hellbusch@2bweb.de http://2bweb.de
  • 17. Herausforderung Barrierefreiheit – 1. Webedition Benutzerkonferenz 12. Oktober 2011Teile der ATAG 2.0Die ATAG 2.0 ist sehr umfangreich. Die Informationensind pyramidenartig aufgebaut und umfassen vierEbenen an Informationen. Diese sind in zwei Teilegegliedert:In Teil A der ATAG 2.0 geht es um die Barrierefreiheitder Anwendung, die zur Produktion von Webinhaltengenutzt wird.In Teil B der ATAG 2.0 geht es um den barrierefreienOutput. © Jan Eric Hellbusch (1967 - 2011) hellbusch@2bweb.de http://2bweb.de
  • 18. Herausforderung Barrierefreiheit – 1. Webedition Benutzerkonferenz 12. Oktober 2011Teil A: Barrierefreie AnwendungTeil A der ATAG 2.0 besteht zunächst aus vierPrinzipien: • Anwendung entsprechender Richtlinien für barrierefreie Inhalte • Wahrnehmbarkeit • Bedienbarkeit • VerständlichkeitDen vier Prinzipien sind 13 Richtlinien zugeordnet, diedie Grundregeln für die Erstellung barrierefreierAnwendungen bieten. © Jan Eric Hellbusch (1967 - 2011) hellbusch@2bweb.de http://2bweb.de
  • 19. Herausforderung Barrierefreiheit – 1. Webedition Benutzerkonferenz 12. Oktober 2011Erfolgskriterien in Teil ADie 13 Richtlinien aus Teil A der ATAG 2.0 werden weiter unterteiltin 33 Erfolgskriterien. Erst diese Erfolgskriterien bieten konkreteHandlungsanweisungen für die barrierefreie Gestaltung vonWerkzeugen.Die Erfolgskriterien werden einer der drei Konformitätsstufenzugeordnet: • 17 x Konformitätsstufe A • 6 x Konformitätsstufe AA • 9 x Konformitätsstufe AAAErfolgskriterium A.1.1 gibt die Konformität zur WCAG 2.0 wieder(A, AA oder AAA). © Jan Eric Hellbusch (1967 - 2011) hellbusch@2bweb.de http://2bweb.de
  • 20. Herausforderung Barrierefreiheit – 1. Webedition Benutzerkonferenz 12. Oktober 2011Beispiele für Teil A • Barrierefreie Schnittstelle (z.B. WCAG-konform bei Webinterface) • Barrierefreie Editoren (z.B. WYSIWYG- Editoren) • Gleichwertiger Zugang für Tastatur und Maus • Optionen für Alternativversion (z.B. Style- Switcher) • Zusatzfunktionen barrierefrei umsetzen (z.B. Vorschau oder Korrekturmöglichkeiten) © Jan Eric Hellbusch (1967 - 2011) hellbusch@2bweb.de http://2bweb.de
  • 21. Herausforderung Barrierefreiheit – 1. Webedition Benutzerkonferenz 12. Oktober 2011Notwendig und doch tückischEinige Aspekte der Zugänglichmachung von komplexenObjekten ist nur mit Accessible Rich InternetApplications (ARIA) möglich. • Status (ARIA 1.0): Candidate Recommendation • Grund: Noch zu wenig Unterstützung • Schwierig: Nur im Screenreader o.ä. testbarARIA füllt die Lücke zwischen HTML und JavaScript fürScreenreader und andere Hilfsmittel. Die Verwendungvon ARIA garantiert zum jetzigen Zeitpunkt keinesfallsdie Barrierefreiheit. © Jan Eric Hellbusch (1967 - 2011) hellbusch@2bweb.de http://2bweb.de
  • 22. Herausforderung Barrierefreiheit – 1. Webedition Benutzerkonferenz 12. Oktober 2011Teil B: Barrierefreier OutputTeil B der ATAG 2.0 umfasst ebenfalls vier Prinzipien: • Barrierefreiheit bei automatisierten Prozessen • Unterstützung der Anwender bei der Erstellung barrierefreier Inhalte • Unterstützung der Anwender bei der Verbesserung der Barrierefreiheit • Förderung und Integration von zugänglichkeitsunterstützenden Features © Jan Eric Hellbusch (1967 - 2011) hellbusch@2bweb.de http://2bweb.de
  • 23. Herausforderung Barrierefreiheit – 1. Webedition Benutzerkonferenz 12. Oktober 2011Erfolgskriterien in Teil BDie vier Prinzipien in Teil B der ATAG 2.0 werden durch11 Richtlinien konkretisiert, die weiter in 33Erfolgskriterien unterteilt werden.Die Erfolgskriterien aus Teil B umfassen • 10 Kriterien der Konformitätsstufe A • 7 der Stufe AA • 5 der Stufe AAA • 11 Kriterien die direkt abhängig von der erstrebten Konformitätsstufe des Outputs sind. © Jan Eric Hellbusch (1967 - 2011) hellbusch@2bweb.de http://2bweb.de
  • 24. Herausforderung Barrierefreiheit – 1. Webedition Benutzerkonferenz 12. Oktober 2011 © Jan Eric Hellbusch (1967 - 2011) hellbusch@2bweb.de http://2bweb.de
  • 25. Herausforderung Barrierefreiheit – 1. Webedition Benutzerkonferenz 12. Oktober 2011HausaufgabenSchauen Sie auf die Richtlinien:www.w3.org/TR/ATAG20Dort finden Sie bei den Erfolgskriterien die Links zuImplementierungsbeispielen.Engagieren Sie sich • bei der Entwicklung der ATAG • bei der Übersetzung der ATAG ins Deutsche © Jan Eric Hellbusch (1967 - 2011) hellbusch@2bweb.de http://2bweb.de
  • 26. Herausforderung Barrierefreiheit – 1. Webedition Benutzerkonferenz 12. Oktober 2011Meine Empfehlung Im März 2011 ist das Buch „Barrierefreiheit verstehen und umsetzen“ von Kerstin Probiesch und mir erschienen. Alles über barrierefreies Webdesign. Wenn Sie es kaufen wollen, dann besuchen Sie www.barrierefreies- webdesign.de und klicken dort auf den Link, dann haben wir beide was davon. © Jan Eric Hellbusch (1967 - 2011) hellbusch@2bweb.de http://2bweb.de