Urheberrrecht bei der Nutzung virtueller Arbeitsplattformen

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"Urheberrrecht bei der Nutzung virtueller Arbeitsplattformen" - ein Vortrag von G. Röhner - AfL Hessen - Projekt Mefobi@n

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  • 1. Urheberrecht bei der Nutzungvirtueller Arbeitsplattformen Gerhard Röhner 22. November 2012
  • 2. Urheberrecht„Das Urheberrecht schützt den Urheber inseinen geistigen und persönlichenBeziehungen zum Werk und in derNutzung des Werkes. Es dient zugleichder Sicherung einer angemessenenVergütung für die Nutzung des Werkes“(§11 UrhG).
  • 3. Urheber• kreativ Tätige sind Urheber eines Werks• persönliche Schöpfer eines Werks• Werke: Buchtexte, Gedichte, Musikstücke, Pläne, Karten,…• muss eine gewisse Schöpfungshöhe haben• bloße Ideen, Theorien sind keine Werke
  • 4. Urheberrechtsschranken• Ausgleich zwischen Rechteinhaber und Nutzerinteressen• Nutzungsrechte ohne Lizenz• insbesondere Bildung• Entschädigung – indirekt durch Geräteabgabe – direkt durch Verwertungsgesellschaft
  • 5. Urheberrechtsgesetz• Aktualisierung des Urheberrechtsgesetz im Hinblick auf Informationsgesellschaft im September 2003• Digitalisierung und Internet• digitale Kopie = Original• neu §52a – Nutzung von Datennetzen
  • 6. § 52a Öffentliche Zugänglichmachung fürUnterricht und Forschung(1) Zulässig ist, 1.veröffentlichte kleine Teileeines Werkes, Werke geringen Umfangs sowieeinzelne Beiträge aus Zeitungen oderZeitschriften zur Veranschaulichung im Unterrichtan Schulen, Hochschulen, nichtgewerblichenEinrichtungen der Aus- und Weiterbildung sowiean Einrichtungen der Berufsbildungausschließlich für den bestimmt abgegrenztenKreis von Unterrichtsteilnehmern …öffentlichzugänglich zu machen, soweit dies zu demjeweiligen Zweck geboten und zur Verfolgungnicht kommerzieller Zwecke gerechtfertigt ist.
  • 7. § 52a (2)Die öffentliche Zugänglichmachung eines fürden Unterrichtsgebrauch an Schulenbestimmten Werkes ist stets nur mitEinwilligung des Berechtigten zulässig. Dieöffentliche Zugänglichmachung einesFilmwerkes ist vor Ablauf von zwei Jahrennach Beginn der üblichen regulärenAuswertung in Filmtheatern im Geltungs-bereich dieses Gesetzes stets nur mitEinwilligung des Berechtigten zulässig.
  • 8. § 52a (3)Zulässig sind in den Fällen des Absatzes1 auch die zur öffentlichen Zugänglich-machung erforderlichen Vervielfältigun-gen.
  • 9. § 52a (4)Für die öffentliche Zugänglichmachungnach Absatz 1 ist eine angemesseneVergütung zu zahlen. Der Anspruch kannnur durch eine Verwertungsgesellschaftgeltend gemacht werden.Gesamtvertrag § 52 a UrhG
  • 10. Befristung von §52a• zurzeit bis Ende 2012• SPD will Entfristung (19.10.2012)• CDU/CSU will weitere Befristung bis Ende 2014 (7.11.2012)• aktuell: 1. Lesung des Gesetzentwurf
  • 11. § 53 (3) Vervielfältigungen zumprivaten uns sonstigen eigenen GebrauchZulässig ist, Vervielfältigungsstücke von kleinen Teilen einesWerkes, von Werken von geringem Umfang oder von einzelnenBeiträgen, die in Zeitungen oder Zeitschriften erschienen oderöffentlich zugänglich gemacht worden sind, zum eigenen Gebrauch1. zur Veranschaulichung des Unterrichts in Schulen, innichtgewerblichen Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung … inder für die Unterrichtsteilnehmer erforderlichen Anzahl oder2.für staatliche Prüfungen und Prüfungen in Schulen, …herzustellen … wenn und soweit die Vervielfältigung zu diesemZweck geboten ist.
  • 12. Gesamtvertrag zur Einräumung und Vergütungvon Ansprüchen nach § 53 UrhGGesamtvertrag § 53 UrhGzulässige Kopien-12 % eines Werks, maximal 20 Seiten-Musikedition mit maximal 6 Seiten-ansonsten maximal 25 Seiten-alle vollständigen Bilder, Fotos und Abbildungen-Quelle angeben-keine digitalen Kopien, außer sie sind flüchtig-Bestätigung für keine Digitalisate-Einsatz von Plagiatssoftware gekippt
  • 13. Quellen• Landesakademie Baden-Württemberg Urheberrecht in der Schule• Lehrer online – Recht Urheberrechtlicher Schutz von Inhalten• Aktionsbündnis „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“