• Like

Loading…

Flash Player 9 (or above) is needed to view presentations.
We have detected that you do not have it on your computer. To install it, go here.

3 Wirtschaftlichkeit

  • 6,940 views
Uploaded on

Wirtschaftlichkeit von Dienstleistungsprodukten

Wirtschaftlichkeit von Dienstleistungsprodukten

More in: Business , Technology
  • Full Name Full Name Comment goes here.
    Are you sure you want to
    Your message goes here
    Be the first to comment
No Downloads

Views

Total Views
6,940
On Slideshare
0
From Embeds
0
Number of Embeds
1

Actions

Shares
Downloads
154
Comments
0
Likes
2

Embeds 0

No embeds

Report content

Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
Flag as inappropriate

Select your reason for flagging this presentation as inappropriate.

Cancel
    No notes for slide

Transcript

  • 1. Dienstleistungsmanagement: Darstellung der Wirtschaftlichkeit Darstellung der Wirtschaftlichkeit Ansätze zur Kostenrechnung Darstellung der Wirtschaftlichkeit Beispiele aus der Praxis andreas.walbert@hfwu.de 1
  • 2. Dienstleistungsmanagement: Darstellung der Wirtschaftlichkeit Ansätze zur Kostenrechnung Kosten einer Dienstleistung Gibt es bei reinen Dienstleistungen fixe und variable Kosten? en K os t ble a V a ri Gesamtkosten Fixkosten Betrachtungszeitraum andreas.walbert@hfwu.de 2
  • 3. Dienstleistungsmanagement: Darstellung der Wirtschaftlichkeit Ansätze zur Kostenrechnung Typische Kosten Unternehmensberatung: Personal, Administration, Gebäude, Reisekosten, IT, Werbung Variable Kosten Restaurant: Gebäude, Personal, Verbrauchsmaterial, Werbung Werkstatt: Gebäude, Personal, Werkzeuge, Ersatzteile, Werbung andreas.walbert@hfwu.de 3
  • 4. Dienstleistungsmanagement: Darstellung der Wirtschaftlichkeit Ansätze zur Kostenrechnung Deckungsbeitragsrechnung Umsatz – Variable Kosten = Deckungsbeitrag Der Deckungsbeitrag wird genutzt, um fixe Kosten im Unternehmen zu decken Der Deckungsbeitrag bestimmt die maximal zulässige Höhe der Fixkosten Restaurant: Einkaufskosten Verbrauchsmaterial (kurzfristig) Sinkende Einkaufspreise… steigende Deckungsbeiträge Steigende Verkaufspreise… steigende Deckungsbeiträge andreas.walbert@hfwu.de 4
  • 5. Dienstleistungsmanagement: Darstellung der Wirtschaftlichkeit Ansätze zur Kostenrechnung Prozesskostenrechnung Einem Prozess werden anteilig Fixkosten zugeschrieben Hauptbestandteil Dienstleistung: Personalkosten Benötigte Anteil Fixkosten Ressourcen Anzahl a z il t a p te i tä K An Ziel: Identifikation von Kostentreibern andreas.walbert@hfwu.de 5
  • 6. Dienstleistungsmanagement: Darstellung der Wirtschaftlichkeit Ansätze zur Kostenrechnung Break-Even-Analyse Ab welcher Auslastung / welcher verkauften Menge ist die Leistungseinheit profitabel? osten eK e l s ab rlö V a ri E Fixkosten Absatzmenge, Auslastung andreas.walbert@hfwu.de 6
  • 7. Dienstleistungsmanagement: Darstellung der Wirtschaftlichkeit Beispiel: Ansätze zur Kostenrechnung Beispiel ACADEMY – Entwicklung einer Wissensplattform Year 1 Year 2 Year 3 Year 4 Year 5 Year 6 External Support 20.000,00 € 20.000,00 € 15.000,00 € 10.000,00 € 10.000,00 € 10.000,00 € Implementation Costs 43.200,00 € 21.600,00 € 10.800,00 € 5.400,00 € 5.400,00 € 5.400,00 € Cost for training 23.040,00 € 11.520,00 € 11.520,00 € 11.520,00 € 11.520,00 € 11.520,00 € Content Development 84.480,00 € 168.960,00 € 253.440,00 € 281.600,00 € 309.760,00 € 337.920,00 € Translation 20.000,00 € 25.000,00 € 30.000,00 € 30.000,00 € 30.000,00 € 30.000,00 € External Media Development 20.000,00 € 25.000,00 € 30.000,00 € 30.000,00 € 30.000,00 € 30.000,00 € Total 210.720,00 € 272.080,00 € 350.760,00 € 368.520,00 € 396.680,00 € 424.840,00 € Year 1 Year 2 Year 3 Year 4 Year 5 Year 6 External Support 20.000,00 € 20.000,00 € 15.000,00 € 10.000,00 € 10.000,00 € 10.000,00 € Implementation Costs 43.200,00 € 21.600,00 € 10.800,00 € 5.400,00 € 5.400,00 € 5.400,00 € Cost for training 23.040,00 € 11.520,00 € 11.520,00 € 11.520,00 € 11.520,00 € 11.520,00 € Translation 20.000,00 € 25.000,00 € 30.000,00 € 30.000,00 € 30.000,00 € 30.000,00 € External Media Development 20.000,00 € 25.000,00 € 30.000,00 € 30.000,00 € 30.000,00 € 30.000,00 € Total 126.240,00 € 103.120,00 € 97.320,00 € 86.920,00 € 86.920,00 € 86.920,00 € andreas.walbert@hfwu.de 7
  • 8. Dienstleistungsmanagement: Darstellung der Wirtschaftlichkeit Beispiel: Ansätze zur Kostenrechnung Break-Even-Analyse der ACADEMY Break Even Point - ACADEMY 500.000 € Costs 450.000 € Sales Costs without content 400.000 € 350.000 € Costs/Sales [€] 300.000 € 250.000 € 200.000 € 150.000 € 100.000 € 50.000 € 0€ 0 1 2 3 4 5 6 7 Year andreas.walbert@hfwu.de 8
  • 9. Dienstleistungsmanagement: Darstellung der Wirtschaftlichkeit Darstellung der Wirtschaftlichkeit Preisstrategie andreas.walbert@hfwu.de 9
  • 10. Dienstleistungsmanagement: Darstellung der Wirtschaftlichkeit Übung Stichwort Preisgestaltung: Bitte ergänzen Sie die Lücken. Die Obergrenze wird durch den ____________________ bestimmt. Die _______________________________ ergibt sich aus der Kostenrechnung. Der Vorteil der Dienstleistung ist die _______________________________________. Dienstleistungen werden vom Kunden erlebt. Somit gibt es viele Faktoren, deren Wert ______________________________ schlecht einschätzbar ist. andreas.walbert@hfwu.de 10
  • 11. Dienstleistungsmanagement: Darstellung der Wirtschaftlichkeit Darstellung der Wirtschaftlichkeit Preispolitik Markt Preisobergrenze Welche Parameter Preis-Strategie können durch das Verkaufspreis Unternehmen gesteuert werden? Preisuntergrenze Kostenrechnung andreas.walbert@hfwu.de 11
  • 12. Dienstleistungsmanagement: Darstellung der Wirtschaftlichkeit Darstellung der Wirtschaftlichkeit Elastizität des Verkaufspreises dPreis Grenzwerte: E > 1: Verhältnis elastisch (Luxusgüter) E = 1: Proportional E < 1: Unelastisch (Nahrungsmittel) dUmsatz Vorteil Dienstleistung: Erzielbare Preise sind deutlich unelastischer, als dies bei materiellen Produkten der Fall ist Vergleichbarkeit, Vertrauen, Erlebnis andreas.walbert@hfwu.de 12
  • 13. Dienstleistungsmanagement: Darstellung der Wirtschaftlichkeit Darstellung der Wirtschaftlichkeit Einsatz von Kennzahlen (Du-Pont, 1919) Kennzahlen dienen der Verdichtung von Unternehmensinformationen. Sie haben das Ziel, Entscheidungen zu erleichtern und ermöglichen Vergleichbarkeit Vorteil: Aus ERP-Systemen ermittelbar Nachteil: Vergangenheitsorientiert Quelle: Wikipedia andreas.walbert@hfwu.de 13
  • 14. Dienstleistungsmanagement: Darstellung der Wirtschaftlichkeit Darstellung der Wirtschaftlichkeit Balanced Scorecard • Kennzahlenbasiert • Berücksichtigt nichtmonetäre Indikatoren • Unscharfe Unternehmensziele werden quantifiziert • Kann für organisatorische Einheiten verwendet werden Vergangenheit (Zielvereinbahrung) Gegenwart Zukunft Voraussetzung: Schranken messbar und bekannt Quelle: Wikipedia andreas.walbert@hfwu.de 14
  • 15. Dienstleistungsmanagement: Darstellung der Wirtschaftlichkeit Beispiel andreas.walbert@hfwu.de 15
  • 16. Dienstleistungsmanagement: Darstellung der Wirtschaftlichkeit Zusammenfassung • Dienstleister haben im Allgemeinen einen geringeren Anteil an variablen Kosten zu verzeichnen als Produktionsunternehmen • Prozesskosten spielen somit eine große Rolle • Preislich lassen sich Dienstleistungen schlechter durch den Kunden vergleichen als Sachgüter • Hier spielt bereits das „Erlebnis“ eine große Rolle • Mit Hilfe von Kennzahlen können entscheidungsrelevante Informationen verdichtet werden • Die Balanced Scorecard ermöglicht hierbei einen ganzheitlichen Blick andreas.walbert@hfwu.de 16
  • 17. Dienstleistungsmanagement: Darstellung der Wirtschaftlichkeit Aufgaben • Welche Kennzahlen könnten zur Führung einer Autowerkstatt sinnvoll sein? Denken Sie dabei an die vier Perspektiven der Balanced Scorecard Typischerweise verhalten sich die Preise von Dienstleistungen bezüglich ihrer Elastizität E … * 1 …> 1 (elastisch) * 2 … = 1 (proportional) * 3 …< 1 (unelastisch) … ð∞ (progressiv-elastisch) * 4 andreas.walbert@hfwu.de 17