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  • 1. Scheibbs 1 Scheibbs Scheibbs Basisdaten Staat: Österreich Bundesland: Niederösterreich Politischer Bezirk: Kfz-Kennzeichen: SB Fläche: 45,96 km² Koordinaten: 48° 0′ N, 15° 10′ O [1]Koordinaten: 48° 0′ 17″ N, 15° 10′ 4″ O [1] Höhe: 339 m ü. A. Einwohner: 4.211 (1. Jän. 2012) Postleitzahl: 3270 Vorwahl: 07482 Gemeindekennziffer: 3 20 13 Adresse der Rathausplatz 1 Gemeindeverwaltung: 3270 Scheibbs Website: www.scheibbs.gv.at [2] Politik Bürgermeister: Christine Dünwald (ÖVP) Gemeinderat: (2010) 16 ÖVP, 7 SPÖ, 2 Grüne (25 Mitglieder) Lage der Stadt Scheibbs im Bezirk Scheibbs
  • 2. Scheibbs 2 Blick zur Altstadt, davor die Erlauf (Quelle: Gemeindedaten [3] bei Statistik Austria) Scheibbs ist eine Stadtgemeinde und Bezirkshauptstadt mit 4211 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im gleichnamigen Bezirk Scheibbs in der niederösterreichischen Eisenwurzen im Mostviertel. Das Gemeindegebiet erstreckt sich dabei über einen großen Teil des mittleren Erlauftals. Die Stadt Scheibbs selbst liegt dabei etwa 20 km südlich der Westautobahn bzw. der Donau bei Ybbs und ist der historische, verwaltungstechnische, soziale, medizinische sowie wirtschaftliche Mittelpunkt des Bezirks Scheibbs. Wirtschaftlich nimmt in der Gemeinde neben dem Verwaltungs- und Dienstleistungssektor die Produktion von Aufzügen eine herausragende Stellung ein, des Weiteren ist die Bevölkerung insbesondere in Klein- und Mittelbetrieben oder der Landwirtschaft beschäftigt. Scheibbs zählte neben Steyr und Waidhofen an der Ybbs zu den bedeutendsten und wohlhabendsten Städten der Eisenindustrie nördlich der Alpen. Das jahrhundertealte Erbe der Eisenwurzenregion ist in der Betriebslandschaft kaum noch spürbar.
  • 3. Scheibbs 3 Geografie Lage Der Bezirk Scheibbs ist ein Teil der Eisenwurzen sowie des Mostviertels in Niederösterreich, welches den Südwesten des Bundeslandes umfasst, inklusive der Zentralregion um St. Pölten. Das Gemeindegebiet von Scheibbs liegt im Zentrum des Bezirkes und umfasst im Wesentlichen das mittlere Erlauftal sowie die umliegenden Voralpen. Die Stadt Scheibbs liegt an der Großen Erlauf, die bei Pöchlarn in die Donau mündet, der die Region beherrschende Ötscher ist meist in Sichtweite. Die Fläche der Stadtgemeinde umfasst 45,96 Quadratkilometer. 47,96 % der Fläche sind bewaldet. Gemeindegliederung Die Stadtgemeinde Scheibbs gliedert sich in sechs Katastralgemeinden, die jedoch mehrere Siedlungsgebiete, nämlich aus der Stadt und den umliegenden angrenzenden Orten sowie den Gebieten auf den Anhöhen rund um Scheibbs bestehen und sich aus der Geschichte erklären. So waren damals beispielsweise Schöllgraben und Scheibbsbach jenseits der Stadtmauer, im Laufe der letzten 100 Jahre jedoch sind die Ortsteile zur Stadt zusammengewachsen und nur Reste der mittelalterlichen Stadtmauer lassen erahnen, wo die Grenzen Blick auf Scheibbs vom Blassenstein in Richtung verlaufen. Norden Gemeindegliederung Scheibbs (rot dicht verbautes Gebiet)
  • 4. Scheibbs 4 Gliederung Katastralgemeinden Ortschaften in der Gemeinde Brandstatt (13,17 km²) Brandstatt (ZH) Fürteben (11,74 km²) Fürteben (ZH) Ginning (6,79 km²) Ginning (ZH) Neustift bei Scheibbs (4,74 Ginselberg (R) km²) Heuberg (D) Scheibbs (0,90 km²) Hochbruck (R) Scheibbsbach (8,51 km²) Lueggraben (R) Miesenbach (ZH) Neubruck (R) Neustift (D) Saffen (D)  Scheibbs (St) Scheibbsbach (ZH) Schöllgraben (R) Nachbargemeinden Purgstall Oberndorf an der Melk Reinsberg St. Georgen Gaming Sankt Anton an der Jeßnitz Flächennutzung Das Gemeindegebiet von Scheibbs umfasst 45,96 km², wobei 47,96 % an Waldflächen entfallen, die sich hauptsächlich auf den Anhöhen rund um Scheibbs befinden. Geologie Im Süden wird Scheibbs von der Klippenzone, im Norden von der Flyschzone geprägt. Höhenzonal liegt das Gemeindeareal im kollin-submontanen Bereich und weist entsprechend der polymorphen geologischen Struktur auch chorographisch unterschiedliche Landschaftsformen auf. Von der erst im Quartär den heutigen Zustand erreichenden Erlaufniederung erheben sich links und rechts die das Relief bestimmenden Höhenrücken von Lampelsberg und Blassenstein, Hügellandschaft um Scheibbs die am Übergang zum Alpenvorland der Szenerie beinahe alpinen Charakter verleihen.
  • 5. Scheibbs 5 Berge Scheibbs liegt in den Voralpen und befindet sich im Übergangsbereich vom Flach- und Hügelland zu voralpinen Ausläufern. Das Gemeindegebiet gehört mit seinen Anhöhen bis weit über 800 m der oberen Hügelstufe bzw. unteren Bergstufe an. Rund um Scheibbs befinden sich Hochweinberg, Lampelsberg, Ginselhöhe, Buchberg, Schneekogel, Hochkienberg, Roter Stein, Greinberg, Holzkogel und Scheibbs mit dem Ötscher der Blassenstein (844 m) mit der am 9. August 1903[4] eröffneten Urlingerwarte, einer Aussichtswarte, von der man bei klarem Wetter nahezu das gesamte Mostviertel überblickt, sogar bis Linz, St. Florian in Oberösterreich und ins Waldviertel. Natürlich allgegenwärtig ist der Ötscher mit 1892 m Höhe. Flüsse Der wichtigste Fluss ist die Erlauf, die im Oberlauf Güteklasse I-II, im übrigen Verlauf Güteklasse II aufweist. Die Erlauf ist etwa 70 km lang und fast 40 % des Flussverlaufes sind noch als naturnah zu nennen. Eine Fischwanderung ist aufgrund mehrerer Kraftwerke dennoch nicht möglich. Außerdem gibt es noch einige Bäche, wie Scheibbsbach, Lueggrabenbach und Schöllgrabenbach. Auch ein Teil der II. Wiener Hochquellenwasserleitung quert das Gemeindegebiet. Dies ist auch der Blick über die Erlaufwehr Richtung Altstadt Grund, warum auf einer konstanten, linearen Höhe über Scheibbs nicht gebaut werden darf und zwar dort, wo die Gefahr besteht, dass der Hang abrutscht (Ausnahme: BORG Scheibbs, wo es bei dessen Bau auch zu Rutschungen kam, die mit riesigen Fundamenten gestoppt werden mussten). Klima Scheibbs liegt großklimatisch im Bereich der Westwindzone. Es herrschen daher abgeschwächte ozeanische Klimaeinflüsse vor. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 8,7 °C, der durchschnittliche Niederschlag bei 1144 mm und Sonnenstunden bei 1508 h im Jahr. Statistische Klimawerte (Temperatur, Niederschlag, Sonnenstunden, Windgeschwindigkeit) Geschichte Namensgebung Scheibbs wurde erstmals im 12. Jahrhundert urkundlich erwähnt. In einer Originalurkunde vom 19. August 1160, die sich im Stift Reichersberg im oberösterreichischen Innviertel befindet, erscheint ein Otto de Schibis, Gefolgsmann der Grafen von Peilstein. Der Name Scheibbs stammt vermutlich aus dem Slawischen, als nach dem Ende der Völkerwanderung um 568 Slawen aus Pannonien ins Gebiet drangen. Sie bezeichneten die damalige Ansiedlung Ščipéčje, was soviel wie „wildwachsende Hecken-Rose“ bedeutet. Noch heute gibt es mundartliche Begriffe wie „Hetscherl“ oder „Hetschipetsch“. Aus dem slawischen Ščipéčje wurde nach dem Erlöschen der slawischen Sprache
  • 6. Scheibbs 6 in der Region um 1160 Scibes, um 1200 Schibes, 1367 Schibsa, 1537 Scheybs, 1700 Scheibs und 1800 Scheibbs. Scheibbs bis zum Mittelalter Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilt der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs. Einige Funde belegen eine Besiedlung bereits in der Jungsteinzeit (zum Beispiel am Blassenstein). Die Illyrer (1500 v. Chr.) gaben dem Erlauffluss seinen Namen: arilapa (Ar für „Adler“ und apa für „Wasser“), also „Adlerfluss“. Daraufhin folgten die Kelten (400 v. Chr.), die dem beherrschenden Berg der Region den Namen ocan für „Vaterberg“ gegeben haben sollen, woraus "Ötscher“ (1892 m) entstand. Die bronzene römische Mercurius-Statue, die sich heute im Kunsthistorischen Museum in Wien befindet und etwa 250 n. Chr. datiert, zeugt von der Anwesenheit der Römer, im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Sicher hatten schon Kelten oder Römer auf dem erhöhten Platz (heute Rathausplatz), wo sich heute Schloss und Pfarrkirche befinden, eine Wehrburg für eine kleine Ansiedlung errichtet, die 488 geräumt wurde. Scheibbs im Mittelalter Mit dem Ende der germanischen Völkerwanderung drangen im 6. Jahrhundert (um 568) Slawen aus Pannonien ein (Einmarsch der Slawen). Sie mussten sich Mercurius von Scheibbs bald der Herrschaft der Awaren unterwerfen, die 795 endgültig von Pippin, Sohn Karl des Großen, geschlagen wurden. Im Osten wurde eine Mark gebildet (Awarische Mark), die jedoch 907 von den Magyaren zerstört wurde. Nun herrschten diese fünf Jahrzehnte, bis sie 955 auf dem Lechfeld bei Augsburg durch die Deutschen unter König Otto I. eine schwere Niederlage erlitten. Ab 976 regierten Markgrafen und Herzöge aus dem Geschlecht der Babenberger das Land. Ostarrichi war als Grenzmark zunächst nur ein schmaler Landstreifen zwischen Enns und Traisen (entspricht in etwa dem heutigen Mostviertel). Seit dem beginnenden 11. Jahrhundert kamen neue Bewohner, vorwiegend aus Bayern, ins Land, errichteten Weiler und Dörfer, erbauten Burgen und später auch Siedlungen. 1160 erscheint urkundlich ein Otto de Schibis, Gefolgsmann der Grafen von Peilstein, die Scheibbs 1120 zum Verwaltungszentrum ihrer Gebiete machten und bis 1218 Herrschaftsinhaber waren. Ihnen folgten die Landesfürsten, die im 14. Jahrhundert Markt (1338) und Burg (1349) der Kartause Gaming schenkten. Bis zur Aufhebung des Klosters 1782 war Scheibbs weltliches Verwaltungszentrum der Der „Markt“ Scheibbs 1681 Klosterherrschaft. Die Gaminger Amtleute und Hofrichter hatten ihren Sitz im Schloss. Scheibbs ist seit 1352 Stadt, den Titel erhielt Scheibbs von Herzog Albrecht II. zugesprochen, wurde aber in der Folgezeit stets als Markt bezeichnet (Titularstadt). Sitz der Scheibbser Marktrichter war seit 1538 das von den Bürgern erworbene Rathaus. 1348 trat die Pest zum ersten Mal auf, bis 1732 insgesamt 20 Mal. Meist waren Kinder und Jugendliche betroffen. Ein Pestkreuz von 1644 erinnert noch an diese Zeit. Mittelalterliche Burgen um Scheibbs: Siehe Burgruinen im Erlauftal
  • 7. Scheibbs 7 Scheibbs in der frühen Neuzeit 1529 wurden Scheibbs und das Gaminger Kloster von den Türken angegriffen, sie konnten jedoch abgewehrt werden. 1683 standen die Türken mit 200 Mann wieder vor Scheibbs, sie wollten Verräter einschleusen, die dann bei Nacht die Stadt anzünden sollten. Doch diese wurden entdeckt und sofort hingerichtet. Ab 1538 kommt es durch die steigende Erzproduktion am Erzberg und dem damit verbundenen Bedarf an Lebensmitteln zu einer neuerlichen Ansicht von Scheibbs von 1678/1764 wirtschaftlichen Hochblüte, und Scheibbs wurde neben Waidhofen/Ybbs zum wichtigsten und wohlhabendsten Ort in der niederösterreichischen Eisenwurzenregion. Mit den Märkten Purgstall und Gresten bestand das Privileg, die Erzberg-Bergleute mit landwirtschaftlichen Produkten zu versorgen. 1561 wurde die Dreimärkterstraße errichtet, wonach der Eisenhandel erst richtig aufblühte. Der Scheibbser Metzen ist ein altes Getreidemaß (ein Metzen entsprach 61,5 Litern), das zeitweise sogar die Preise der gesamten Donaumonarchie geregelt haben soll. 1643 wurde in Scheibbs die Rosenkranzbruderschaft gegründet. Der seit 1618 andauernde Dreißigjährige Krieg führt zu mehr Gottessuchenden. Die Mitglieder der „Erzbruderschaft Jesus und Maria des Allerheiligsten Rosenkranzes“ verpflichteten sich zu bestimmten Andachtsübungen und werktätiger Nächstenhilfe. Nicht nur aus Scheibbs, bis ins Ybbstal, von Purgstall, Ruprechtshofen und sogar Loosdorf und Waidhofen/Ybbs waren Mitglieder vertreten. Durch Spenden und Legate wuchs das Vermögen derart an, dass 1667 eine eigene Kapelle nördlich der Pfarrkirche direkt am Rathausplatz an der ehemaligen Friedhofsmauer errichtet wurde. 1782 wurde die Das Bruderschaftsgebäude Rosenkranzbruderschaft von Joseph II. aufgehoben. Erst 1830 wurden das Bruderschaftsgebäude und der alte Friedhof abgetragen. Scheibbs im 18. und 19. Jahrhundert 1645 vernichtete ein Großbrand 36 von 71 Bürgerhäusern, darunter die Kirche, das Rathaus und die Schule, 1711 verwüstete ein Wirbelsturm die Stadt. 1781/82 herrschte wieder Katastrophenstimmung, denn die wirtschaftliche Blütezeit der Eisenwurzen wurde durch die Einführung einer Freihandelszone jäh beendet; die Kartause Gaming wurde aufgehoben. 1800 wurde die Erlauf in Scheibbs zur Demarkationslinie zwischen Erzherzog Karl von Österreich und dem französischen General Moreau. 1820 wurde in Neubruck bei Scheibbs die „erste k.k. privileg. Eisen-, Hauptstraße 1870/80 Stahl- und Walzblechfabrik“ von Andreas Töpper errichtet und verhalf der Stadt damit zu großem Ansehen und zu einem neuerlichen wirtschaftlichem Aufschwung der Eisenwurzenregion, die Fabriken Töppers befanden sich in Nachbarschaft der Fabriken von Franz Wertheim in Scheibbs-Neustift sowie der Fabrik Gaißmayer & Schürhagel in Scheibbs-Heuberg. Aus der von Töpper gegründeten Werksiedlung nahe dem Eisen- und Walzblechwerk entstand schließlich der heutige Ortsteil Neubruck, benannt nach der von Töpper 1830 errichteten „Neuen Brücke“ über die Erlauf; der Name des Ortsteils Neustift, wo die Wertheimfabrik stand, kommt von der Bezeichnung für ein neues Verfahren, um Stahlstifte herzustellen.
  • 8. Scheibbs 8 Mittel- und Großbetriebe in Scheibbs während der Industrialisierung (1817–1914): Gründung-Schließung Gründer/Besitzer Fabriktyp Standort Arbeiter (Jahr) 1817–1881 Andreas Töpper Walzwerk Neubruck 120 (1827), 800 (1854; inklusive Kienberg, Kasten) 1881–~1995 Eduard Papierfabrik Neubruck 220 (~1955) Musil/Neufeldt-Schoeller 1827/28–1863 Anton/Ignaz Dietrich Spiegelfabrik Neustift k. A. 1843–1938 Josef Herrmann Werkzeugfabrik Neubruck 35 (1916), 30 (1914) 1843–1883 Franz Wertheim Werkzeugfabrik Neustift 23 (1857) 1883–1966 Weiß & Sohn Werkzeugfabrik Neustift 100 (1914) 1864–1924 Gaißmayer & Schürhagel Weichgussfabrik Scheibbs 140 (1908), 150 (1914) 1894–… Julius Griessler & Sohn Eisen- und Scheibbs k. A. Provianthandel vor 1900 Leopold Wimmer Wagenschleifenfabrik Neustift 50 (1914) vor 1900–1912 Josef Piwonka Gummibandfabrik Neubruck ~40 (St. Anton/Jeßnitz) vor 1914 Ludwig Biel k. A. Neustift 50 (1914) Töpper-Walzwerk 19. ehem. Gummibandfabrik Piwonka Gaißmayr & Schürhagel Jahrhundert in Walzwerk/Papierfabrik Scheibbs-Neubruck 1867 in Scheibbs-Heuberg Scheibbs-Neubruck in Scheibbs-Neubruck ehem. Wimmer in ehem. Wertheim / Weiß & ehem. Biel in Scheibbs-Neustift ehem. Herrmann in Scheibbs-Neustift Sohn in Scheibbs-Neustift Scheibbs-Neustift
  • 9. Scheibbs 9 1850 wurde in Scheibbs die Bezirkshauptmannschaft errichtet. Sie umfasste die Gerichtsbezirke Scheibbs, Gaming und Mank. 1857 wurden 115 eisenverarbeitende Betriebe im Bezirk Scheibbs genannt. 1877 wurde die Erlauftal-Eisenbahn fertiggestellt, die bei Pöchlarn von der Westbahn abzweigt und in Kienberg bei Gaming endet. Ursprünglich wäre eine Bahnlinienführung von Zwettl im Waldviertel über das Erlauftal bis in die Steiermark nach Hieflau geplant gewesen. 1886 erhielt Scheibbs als erster Ort der k.u.k. Monarchie eine elektrische Straßenbeleuchtung. Die spätere Gründerzeit änderte auch Erlaufhof um 1905, von C. Soche in expressivem Jugendstil errichtet, heute überformt das Aussehen von Scheibbs nachhaltig, neue Straßenzüge und Brücken wurden errichtet, besonders jenseits der Erlauf außerhalb der Stadtmauern, auch ein Frei- und Wannenbad wird gebaut. 1894 wurde eine Knabenbürgerschule (die einzige zwischen Mariazell und Pöchlarn) eröffnet, 1898 folgte die Eröffnung der Scheibbser Stadtwasserleitung und 1910 die der Kaiser Franz Joseph-Hochquellenwasserleitung, die die Versorgung der Stadt Wien mit Trinkwasser gewährleisten sollte. Scheibbs ab dem 20. Jahrhundert 1911 konnte das Bezirkskrankenhaus erstmals seinen Betrieb aufnehmen. Nach dem Ersten Weltkrieg hatte die Stadtbevölkerung unter bitterer Armut zu leiden. 1923 erfolgte die Gründung der Tonindustrie Scheibbs durch Ludwig Weinbrenner, der Künstler engagierte, die der Wiener Werkstätte nahestanden bzw. dort ihr Handwerk u. a. bei Vally Wieselthier, erlernt hatten. 80 % der Produktion wurden in die USA und nach Südamerika exportiert. Die Tonindustrie Scheibbs wurde 1933 geschlossen, 1937 aber Scheibbs um 1900 wiederbelebt und existiert bis heute als „Scheibbser Keramik“. 1926 kam es zur erneuten Stadterhebung, Scheibbs war ja seit 1352 Titularstadt. 1939 wurden die Gemeinden Neustift und Scheibbsbach in die Stadtgemeinde Scheibbs eingemeindet. Zur Gemeinde Neustift gehörten die Katastralgemeinden Neustift, Brandstatt und Fürteben, zur Gemeinde Scheibbsbach gehörte Ginning. 1939 mussten die Kapuziner das Kloster räumen und übersiedelten nach Wien. In das Klostergebäude zogen mehrere Organisationen der NSDAP ein. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde eine Kommandantur durch die Rote Armee im Gasthaus Gruber errichtet, großartige Aufbauarbeit wurde geleistet (Trinkwasserversorgung, Straßenbauten, Siedlungstätigkeit, Modernisierung des Krankenhauses, etc.). Die Katastralgemeinde Scheibbsbach trennte sich 1946 von Scheibbs und wurde wieder eigenständige Gemeinde, bald darauf aber wieder eingegliedert. 1960 entstand die erste große Siedlung außerhalb der ehemaligen Stadtmauer, von der heute noch etwa ein Drittel erhalten ist.
  • 10. Scheibbs 10 1973 wurde mit dem Bau der Umfahrungsstraße B 25 begonnen, da bis dahin der Verkehr stark zugenommen hatte und alle Fahrzeuge immer noch durch die enge Altstadt von Scheibbs fahren mussten. 13 neue Brücken wurden errichtet. 1975 wurde das erste buddhistische Kulturzentrum Österreichs in Neustift eröffnet. Ständig wurden neue Siedlungen errichtet (z. B. in der Schmelzergasse und am Burgerhof) und so wuchsen die Ortsteile Scheibbs, Heuberg, Scheibbsbach, Saffen bzw. Neustift und Neubruck zusammen. Schloss, Teile der Stadtmauer, Stadtpfarrkirche 2005/06 erfolgte der Bau der Kardinal-Franz-König-Brücke als Teil 2008 der Innenstadtumfahrung. Diese war notwendig geworden, da es für Busse oder LKW unmöglich war, die Stadt von Süden nach Norden zu passieren. Im Jahr 2009 wurde mir dem Bau des Wasserkraftwerks Neubruck begonnen. Es wurde 2010 fertiggestellt und im gleichen Jahr in Betrieb genommen. Stadtentwicklung Die Stadt Scheibbs war unter den Römern bzw. den von ihnen abhängigen Kelten eine Wehrburg (um 250 n. Chr.) in der Provinz Noricum. Wie auch der Namen Scheibbs deutet, was übersetzt Heckenrose bedeutete (Siehe Namensgebung), war das Land Kulturland, denn nur wo gerodet wurde, wuchsen Heckenrosen. Während der Völkerwanderung verödete das Land und die Wehrburg verfiel zunehmend. Die Burg wurde zur Fluchtburg während der unruhigen Zeiten. Die Wehrburg war nach typisch römischer Siedlungsbauart errichtet: südlich der Burg der steil abfallende Stadtentwicklung: braun = Altstadt bis 1800 Schöllgraben, nördlich der Ginningbach, im Westen die Erlauf und an orange = Zeit der Industrialisierung der Ostseite die Wehrburg. grün = Siedlungen ab 1918; ohne Neustift, Neubruck, Heuberg, Saffen, Scheibbsbach 1120 wurde Scheibbs von Konrad I. von Peilstein neu gegründet, er setzte Otto de Scibes als Dienstmann ein, der in der verfallenen Feste gehaust hat. Es war dies das einzige gemauerte Gebäude, daher der Name Gemäuer, der sich bis heute als Bezeichnung für das Schloss Scheibbs gehalten hat. Es kommt zur Ansiedlung von Handwerkern rund um die verfallene Feste und eine kleine Holzhaussiedlung entwickelt sich. 1130 wird ein kleines Betkirchlein neben der Feste gebaut, 1187 die erste Pfarrkirche, vermutlich aus Holz, und 1314 die erste romanische Kirche aus Stein mit hölzernen Kirchturm, der - ähnlich wie die Campanile in Italien - freistehend war. 1338 wird Scheibbs zum weltlichen Verwaltungszentrum der Gaminger Kartäuser Alte Nagelschmiede von 1784 im Äußeren und 1349-52 die alte Feste instand gesetzt. 1352 die Stadterhebung von Markt, rechts die Esse mit Schornstein, davor Scheibbs, damit verbunden die Verpflichtung innerhalb der nächsten Gärtnerhaus aus dem 15. Jahrhundert 120 Jahre die Stadt mit einer Stadtmauer zu befestigen. Davor gab es nur Palisaden aus Holz, die von der Feste zum Ginningbach und westwärts zur Erlauf gingen. Die Stadt war aber über den Bach Richtung Norden gewachsen, die Häuser damals waren alle noch aus Holz. 1380 wurde der erste Turm, der heute noch erhaltene
  • 11. Scheibbs 11 Pulverturm, gebaut. Von den ehemals 13 Türmen an der Stadtmauer (fünf Tortürme) sind noch sieben (darunter zwei Tortürme erhalten). Die meisten wurden im 19. Jahrhundert abgebrochen, da sie nicht mehr gebraucht wurden und die Stadt über die Grenzen hinauswuchs. Richtung Süden wuchs Scheibbs schon um 1400 hinaus, der unbefestigte Äußere Markt entstand, lediglich ein Tor gab es zwischen zwei Häusern, das heute nicht mehr vorhanden ist. 1505 wird die Grundsteinlegung zur spätgotischen Pfarrkirche Maria Magdalena durchgeführt, sie wird eine der größten Kirchen Niederösterreichs mit Wohnhaus vermutlich von Anton Valentin einer Außenbreite von damals 18,5 m. Scheibbs hatte damals kaum 80 Häuser. 1554 wurde die erste und einzige steinerne Brücke über die Erlauf gebaut, die Römerbrücke. vorher gab es nur einen hölzernen Steg. 1575 wurde der neue Friedhof außerhalb der Stadtmauern angelegt, aus Platz- und Hygienegründen, 1678 wurde das Kapuzinerkloster vor dem ehemaligen Wienertor nördlich der Stadt errichtet. 1837 wurde eine Holzbrücke von Andreas Töpper zu seinen Gründen westlich der Erlauf errichtet, sechs Jahre später ein Herrenhaus. 1877 war die Erlauftalbahn, damals Südwestbahn, und der Bahnhof errichtet, allmählich wuchs die Stadt über die Erlauf auf Gründen der damals selbständigen Gemeinden Neustift (Süden) und Scheibbsbach (Norden), Promenaden und Villen wurden errichtet sowie zwei neue Brücken in Stadtnähe. Die Stadt war damals beliebtes Sommerfrischeziel, die Villen sind heute noch meist Zweitwohnsitze. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden erste Siedlungen angelegt, so 1929 und 1939, und im selben Jahr kam es zur Eingemeindung von Neustift und Scheibbsbach. Nach dem Zweiten Weltkriegs stieg der Bedarf an Einfamilienhäusern und Gemeindewohnungen enorm, 1949 wurde der Steghofpark als Stadtpark öffentlich zugängig gemacht, und etwa alle fünf Jahre entstand eine neue große Siedlung, obwohl die Einwohnerzahl nur mäßig stieg (1910 lag die Einwohnerzahl bei 4061, heute bei 4331, siehe Bevölkerungsentwicklung). Ab 1973 kam es zum Bau der Umfahrungsstraße B25 und 2005/06 zum Bau der innerstädtischen Umfahrung. Bevölkerung Bevölkerungsentwicklung Für das Jahr 1661 werden 1661 Einwohner genannt. Im Jahr 1838 lebten in Scheibbs 1008 Personen.
  • 12. Scheibbs 12 Religion Die überwiegende Mehrheit ist römisch-katholischen Glaubens, es gibt eine evangelische Minderheit sowie ein buddhistisches Zentrum. Außerdem gibt es eine kleine islamische Minderheit durch Emigranten aus Bosnien-Herzegowina bzw. der Türkei. Ehemaliger jüdischer Betraum (Erker) in Scheibbs Religion (Stand 2001) Einwohner (in %) Römisch-katholisch 89,7 Evangelisch 2,3 Orthodox 0,5 Islamisch 1,8 Ohne Bekenntnis 3,9 Sonstige / Unbekannt 1,9 Politik Gemeinderatswahlen 70 50 30 10 0 Verteilung im Gemeinderat
  • 13. Scheibbs 13 60,61 % (+8,09 %p) 25,64 % (-4,33 %p) 10,31 % (-3,23 %p) 3,47 % (-0,5 %p) ÖVP SPÖ GRÜNE
  • 14. Scheibbs 14 FPÖ 2005 2010 Scheibbs gilt als Hochburg der Christlichsozialen. Sowohl der Stadtgemeinderat als auch die Bürgermeister wurden ausschließlich von der ÖVP gestellt. Von 1428 bis 1848 standen Marktrichter der Stadt vor, ab 1850 hießen sie Bürgermeister. Prägend für die Stadt Scheibbs waren u. a. Ignaz Höfinger sowie Anton Gaißmayr Mitte des 19. Jahrhunderts, Karl Höfinger (1894–1919), Anton Herok (ÖVP) (1950–1965), Alois Derfler (ÖVP) (1965–1983), Leopold Gansch von 1983–2007 sowie Johann Schragl von 2007–2009. Amtierende Bürgermeisterin ist seit 2009 Christine Dünwald. Stadtrat Die Gemeinderatswahl 2005 brachte bei insgesamt 25 Sitzen 14 für die ÖVP, 7 für die SPÖ, 3 für Die Grünen und einer für die FPÖ. Nach der Gemeinderatswahl 2010 schied die FPÖ aus dem Gemeinderat, die Grünen verloren eine Stimme. Beide Mandate wanderten zur ÖVP.[5] Städtepartnerschaften Rutesheim, seit 1972 Wappen Mit Brief und Siegel vom 2. November 1537 verlieh König Ferdinand I. der Stadt Scheibbs ein Wappen. Seine Begründung: „Für ihr ehrbares und redliches Wohlverhalten, als sie von den Türken schwerlich angefochten und in Gefährlichkeit gestanden sind und männlichen Widerstand gezeigt haben.“ Das Wappen wird folgendermaßen beschrieben: „Ein Schild, der Länge nach geteilt, die hintere Hälfte weiß oder silberfarbig, die vordere Hälfte schwarz. Im ganzen Schild drei runde Scheiben, im Driangel gestellt.." (Wappenbrief von König Ferdinand I., 1537) Wirtschaft und Infrastruktur Arbeitsmarkt Im Jahr 2001 waren 1921 Scheibbser an ihrem Wohnort, insgesamt 2894 Personen in Scheibbs beschäftigt, davon 4,8 % in der Landwirtschaft und Forstwirtschaft, 31,3 % in Industrie und Gewerbe und 63,9 % im Dienstleistungssektor. Bildung
  • 15. Scheibbs 15 Die Stadt Scheibbs ist das Bildungszentrum im Erlauftal, neben Volks- und Hauptschule gibt es die Polytechnische Schule für den Bezirk Scheibbs, das Bundesoberstufenrealgymnasium, die Volkshochschule, Johann-Heinrich-Schmelzer-Musikschule und die Krankenpflegeschule. Gesundheit Scheibbs ist das Zentrum der medizinischen Versorgung der Region. Das Landesklinikum Mostviertel Scheibbs ist das einzige Krankenhaus im Bezirk. Außerdem gibt es ein breites Spektrum an Ärzten und Fachärzten (praktische Ärzte, Fachärzte für Augenheilkunde, Chirurgie, Radiologie uvm.) sowie Apotheken. Dazu kommt die Bezirksstelle des Roten Kreuzes Scheibbs, 1880 gegründet, mit Ortsstellen in Gaming, Krankenhaus Scheibbs, rechts vorne der Teil von Steinakirchen/Forst und Wieselburg. Viele der medizinischen 1911 Tätigkeiten wurden früher vom Bader erledigt, er besaß das Badehaus (heute Ecke Gaminger Straße/Hauptstraße) und durfte zur Ader lassen oder auch Haare schneiden. Tourismus und Sport Die Stadt Scheibbs bietet sanften und themenorientierten Tourismus an, einerseits durch die herrliche Lage und die beeindruckende Landschaft, andererseits durch das historische Erbe als Stadt in der Eisenwurzen und jahrhundertelanges Verwaltungszentrum der Kartause Gaming. Unterkunftsmöglichkeiten gibt es im Hotel Hofmarcher sowie in einigen privaten Unterkünften und Bauernhöfen. In der Stadt kann man sich auf den Stadtrundweg begeben, der die Geschichte wiederbelebt, es gibt zahlreiche Wanderwege wie zum Beispiel zur Urlingerwarte über Scheibbs, Radwege im Erlauftal, Mountainbikestrecken, den Höhenwanderweg um Scheibbs, sowie die Nähe zu Lunzer See, Erlaufsee, Naturpark Ötscher-Tormäuer, Wildnisgebiet Dürrenstein und Mariazell. Die Wintersportgebiete der Schützenscheibe von 1569 Region wie Ötscher-Lackenhof, Hochkar, Hochreit, Dürrenstein und Maißzinken sind in unmittelbarer Nähe. Etwa zehn Kilometer entfernt beginnt die Trasse der Ybbsthalbahn-Bergstrecke in Kienberg bei Gaming, einer schmalspurigen Museumsbahn mit für Österreich einzigartigen Trestle-Brücken. Außerdem gibt es ein Allwetterbad, Fitnessstudio, Solarien, sieben Sand-Tennisplätze, Fußballplatz, Beachvolleyballplatz uvm. Eine besondere Tradition haben Sportschützen, die Schützengilde Scheibbser Gmein besteht seit 1569 und wurde aus der mythisch-religiösen Tradition des Vogelschusses gegründet. Zahlreiche alte Schützenscheiben sind im Schützenscheibenmuseum Scheibbs zu betrachten.
  • 16. Scheibbs 16 Verkehr und Infrastruktur Die wichtigste Verkehrsanbindung für die Gemeinde Scheibbs stellt die Erlauftal Straße (B 25) dar, die Scheibbs nach Norden mit der Westautobahn A 1 verbindet (Abfahrt Ybbs-Wieselburg). Unter Bürgermeister Alois Derfler wurde die großräumige Umfahrung der Stadtgemeinde Scheibbs errichtet, da die Streckenführung der alten Bundesstraße für den steigenden Verkehr nicht mehr gerüstet war. Das großangelegte Projekt umfasst dabei vier Stahlbetonbrücken alleine für die Trasse der B25, da die Straße aufgrund der Enge des Tals die Erlauf mehrmals queren muss. Außerdem die Abfahrten Erlauftalstraße B 25, Umfahrung Scheibbs Scheibbs-Nord, Saffen/Gresten, Scheibbs-Industriegebiet, Scheibbs-Mitte, Scheibbs-Süd/Neustift sowie die Kreuzung Neubruck beinhaltet. Öffentlich ist Scheibbs sowohl mit den Postbussen als auch mit den Zügen der Österreichischen Bundesbahnen (Erlauftalbahn) erreichbar. Busse fahren Richtung St. Anton/Puchenstuben, Oberndorf/Melk, St. Georgen/Leys, Purgstall/Erlauf sowie Gresten und Gaming. Die Erlauftalbahn führt im Norden Richtung Wieselburg und schließt bei Pöchlarn an die Westbahn an, die südliche Fortsetzung nach Kienberg-Gaming wurde im Dezember 2010 eingestellt. Seit diesem Zeitpunkt ist Scheibbs der Endpunkt der Erlauftalbahn. Kultur und Sehenswürdigkeiten Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Scheibbs Museen • Schützenscheibenmuseum: Scheibbs hat eine bedeutende Tradition als Schützengilde. Seit 1569 besteht die sogenannte Schützengmein, die Scheiben wurden ursprünglich von den Hofmalern der Gaminger Kartäuser gemalt, deshalb die künstlerische Ausstattung und die oft lateinischen Aufschriften. Bei den Türkenangriffen 1529 und 1532 bewiesen die Scheibbser Bürger ihre Fertigkeit im Waffengebrauch, die Stadt Scheibbs wurde nie eingenommen. Es war damals unbedingte Pflicht jedes Bürgers sich in der Ortsverteidigung mit der Büchse auszubilden. Rund 250 historische Römerbrücke Schützenscheiben sind im Schützenscheibenmuseum Scheibbs zu sehen, es ist dies das größte seiner Art. • Keramikmuseum: 1923 wurde die Tonindustrie Scheibbs gegründet, die Kunstkeramik erzeugte und starke Beziehungen zur Wiener Werkstätte unterhielt. Über 2000 Exponate der exportorientierten Manufaktur sind im Keramikmuseum Scheibbs, einem Museum zur Tonindustrie Scheibbs, zu sehen.
  • 17. Scheibbs 17 Scheibbs in der Literatur Scheibbs fand auch Eingang in die Literatur, zum Beispiel im Roman Der Gaulschreck im Rosennetz von Fritz von Herzmanovsky-Orlando, Das Vaterspiel von Josef Haslinger oder Hans Krendlesberger in Das offene Labyrinth. Nicht zu vergessen ein Song von Georg Danzer namens Von Scheibbs bis Nebraska. Musik In Scheibbs gibt es eine erwähnenswerte Jazz- und Rock-Szene, wovon Biedermeierfassade in der Hauptstraße im die Jive Dance Night (Jazz am Rosenmontag) sowie die Scheibbser Bereich des Traydmarkts Jazzwoche, bei der jedes Jahr im Juli Jazzmusiker aus Wien und dem Ausland auftreten und Workshops anbieten, zeugen. Außerdem gibt es das Kammerorchester Scheibbs, die Stadtkapelle sowie den Scheibbser Dreier, eine Volksmusikgruppe. Das Kammerorchester Scheibbs wurde 1978 gegründet, es ging aus dem Schülerorchester des Gymnasiums und der Musikschule Scheibbs hervor. Das Orchester spielt neben traditionellen Werken auch solche des 20. Jahrhunderts. Werke von W. A. Mozart, Mendelssohn Bartholdy u. a. Dirigent ist Herbert Schlöglhofer. Haus in der Hauptstraße im Bereich des Unteren Bauwerke Markts • Stadtpfarrkirche: Die Pfarre Scheibbs besitzt eine der größten Kirchen Niederösterreichs, die Stadtpfarrkirche St. Magdalena, eine dreischiffige, spätgotische Hallenkirche, die in ihrer heutigen Form um 1500 errichtet und 1726 barockisiert wurde. Sie besitzt einen prachtvoller Innenraum mit roten Rundsäulen mit goldenen Barockkapitellen sowie ein kompliziertes, rot erhöhtes Netzrippengewölbe. Außerdem die Klosterkirche St. Barbara, die 1678 bis 1684 mit dazugehörigen Kloster von den Gaminger Kartäusern errichtet wurde. Es ist dies eine einfache barocke Kapuzinerkirche, die Hochaltarbilder von Martin Johann Schmidt („Kremser Schmidt“) aufweist. • Schloss Scheibbs wurde auf römisch-keltischen bzw. frühmittelalterlichen Fundamenten errichtet, es besitzt eine schlichte Haus in der Hauptstraße im Bereich Außenfassade mit mächtigem Bergfried, einen schönen Laubenhof des Unteren Markts mit Brunnen, Arkaden, Fensterkörben und Schmiedeeisentor. • Rathaus: 1583 errichtet. Das Rathaus war ehemalig das Marktrichterhaus. • Altstadt: zahlreiche Stadttore (Flecknertor, Pulverturm, Burgerhoftor) sowie Reste der Stadtmauer von 1380 sind noch erhalten. Zahlreiche Bürgerhäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert mit Innenhöfen, Sgraffitofassaden, Renaissanceerkern (Hauptstraße 15, 21, 24, 26, 27, 31, 38) zeugen vom einstigen Reichtum der Stadt.
  • 18. Scheibbs 18 Hammer mit Sgraffito Die Erlaufpromenade aus der Jahrhundertwende und Fichtenallee sowie Villen zeugen vom damaligen Image der Stadt als Ort der Sommerfrische. Im Hotel „Zum goldenen Kreuz“ übernachtete 1889 Kaiserin Elisabeth von Österreich (Sisi). • Erwähnenswert sind außerdem die Urlingerwarte, Aussichtswarte über Scheibbs, am 844 m hohen Blassenstein, die Römerbrücke, eine 1545 errichtete Steinbrücke über einer Felseninsel in der Erlauf, wo vermutlich schon die Römer einen Flussübergang hatten, sowie der angrenzende Steghof. Sgraffito am Schützenscheibenmuseum in Sgraffito am Pfarrhaus in Sgraffito am Schloss Scheibbs Scheibbs Scheibbs • Töpperwerke Neubruck: Ein Ensemble mit Schloss, Kapelle, Fabrikantengruft, Park und Fabrik (19. Jahrhundert) von Andreas Töpper, zeugen von der einstigen wirtschaftlichen Macht der Region. • Schloss Lehenhof: liegt südlich von Scheibbs auf einem Hang über der Bundesstraße 25. Es war im 19. Jahrhundert der Sommersitz des Dichters Graf Albrecht von Wickenburg und seiner Ehefrau Wilhelmine, die eine geborene Gräfin Almasy war. Später wurde das Schloss von Baronin Leitgeb an den Möbelhersteller Thonet verpachtet. Um 1912 war das Schloss im Besitz von Albert von Ettingshausen (Ettingshausen-Nernst-Effekt). 1945 wurde das Schloss von den Russen als deutsches Gut beschlagnahmt und teilweise verwüstet. Heute ist es im Besitz der Stadt Wien.Es wurde als Kindererholungsheim verwendet. Schloss Lehenhof ist ein einfaches Schloss des 19. Jahrhunderts. Es ist zweigeschoßig und hat den Grundriss eines Hufeisens, wobei der Haupttrakt in Richtung Straße weist und der Hof zur Bergseite hin offen ist. • Schloss Ginselberg: befindet sich am gegenüberliegenden Hang von Schloss Lehenhof, im Westen des Ortsteils Neustift, auf einer Hangterrasse. Das Schloss entstand im 19. Jahrhundert aus einer im Jahre 1828 gegründeten Spiegelfabrik, die 1863 zum Schloss umgebaut wurde. Es wird auch Schloss Schönfeld genannt, nach dem Grafen Schönfeld. Heute ist es in Privatbesitz. Es ist ein langgestreckter Bau mit zwei Geschoßen und einer schmucklosen Fassade. Die Schlosskapelle wurde 1881 errichtet. • Wasserkraftwerk Neubruck
  • 19. Scheibbs 19 Flecknertor Burgerhoftor Friedhofstor Turm Gürtel/Schöllgraben, dahinter Turm des Schloss Scheibbs Umgebauter Turm Gaminger Turm Burgerhofstraße Turm Gürtel gegenüber Pulverturm Straße Friedhoftor Parks • Stadtpark: Der heutige Stadtpark, früher Steghofpark (benannt nach dem angrenzenden Steghof), wurde im Zuge des Baus der Bundesstraße B25 und der damit verbundenen Anschlussstraße an die Stadt stark verkleinert. Er grenzt an den Gutshof Steghof und wird heute für Veranstaltungen genutzt. • Töpperpark: Der Töpperpark ist der aufgelassene Friedhof, woran heute nur noch das Mausoleum der Familie Töpper bzw. die Friedhofsmauer und das turmartige Eingangstor mit schmiedeeisernen Gittern erinnern. Heute ist er Park und Kinderspielplatz. Trivia • Der Name des Ortsteils Saffen leitet sich ab von Safran, da früher dort sowie auf den Hängen im Schöllgraben Safran angebaut wurde. • Eine Skisprungschanze wurde 1949 in Scheibbs unweit des Zentrums eröffnet. Heute steht dort die Siedlung Am Burgerhof. • Bis etwa 1600 wurde in Scheibbs Wein angebaut, es war dies der südlichste Punkt des Weinbaus im Alpenvorland. Heute erinnert noch der Hochweinberg daran. Ab etwa 1600 änderte sich das Klima, das trockene, warme pannonische Klima wird vom kühleren, feuchten Klima aus dem mittleren Westeuropa abgelöst. • Schon 1591 wurde Erdöl im Bezirk Scheibbs gefunden, und zwar in der Urmannsau bei Gaming. 1934 ergab eine Bohrung in Göstling eine Fördermenge von 30 t Erdöl täglich.
  • 20. Scheibbs 20 • Zwischen der steinernen Urlingerwarte und der hölzernen Jelinekwarte gab es auf dem Greinberg die 1892 errichtete Greinbergwarte. Sie wurde 1904 durch einen Orkan zerstört, 1907 wieder aufgebaut und bestand bis etwa 1935. Heute sind von der Warte aus Holz nur mehr die Fundamente zu sehen. • Der entlegenste Ort des Bezirkes Scheibbs ist Rothwald. Der Ort ist öffentlich nur über ein anderes Bundesland, die Steiermark erreichbar, seit sich nördlich davon das Wildnisgebiet Dürrenstein befindet (Fahrzeit Scheibbs-Rothwald 2-2,5 h bei etwa 30 km Luftlinie). • 1918 landet ein österreichisches Flugzeug in Scheibbs-Brandstatt im engen Erlauftal. Es ist dies das einzige Mal, dass dies in der Region passierte. Der nächste Flughafen befindet sich in Linz etwa 80 km entfernt, das nächste Flugfeld für Segelflugzeuge in Leutzmannsdorf bei Amstetten, immerhin auch 30 km entfernt. • Um Scheibbs gab es vier mittelalterliche Burgen, die alle von der Kartause Gaming gekauft und geschleift wurden. Persönlichkeiten Söhne und Töchter der Stadt • Johann Heinrich Schmelzer (1623–1680), Hofkomponist und erster nicht-italienischer Hofkapellmeister am Wiener Hof Kaiser Leopold I. • Berthold Dietmayr (1670–1739), Abt und Erbauer des Stiftes Melk, beauftragte Jakob Prandtauer mit dem Bau der barocken Stiftskirche • Andreas Töpper (1768–1872), Industrieller, Stahlproduzent, größtes Privatunternehmen der Donaumonarchie, erste Blechwalzfabrik Europas • Franz Wertheim (1814–1883), Industrieller, erste einbruchsichere Stahlkassen • Franz Schuh (1804–1864), Arzt und Chirurg, erster chirurgischer Eingriff mit Äthernarkose • Paul Urlinger (1814–1889), Pfarrer, Geometer, erste Zusammenstellung der Berghöhen der gesamten Monarchie • Leopold Traunfellner (1866–1949), Politiker und Bäckermeister • Josef Schagerl senior (1872–1953), Bildhauer • Heinrich Schönfeldt (1884–1963), Autoingenieur und Rennfahrer, Fahrer des weltweit ersten Panzers 1906 • Hermann Senkowsky (1897–1965), Finanzfachmann, NSDAP-Funktionär • Karl Pfeffer (1903–1975), Politiker • Rudolf Janzsa (1914–1994), Betriebsberater und Politiker • Josef Schagerl junior (* 1923), Bildhauer • Hans Krendlesberger (1925–1995), Fernsehregisseur, Dramatiker, Autor von Hör- und Fernsehspielen, Programmdirektor des ORF • Karl Winter, Bergsteiger, Siebter auf der Eiger-Nordwand • Hans Willenpart (1927–1979), Erstbesteiger des Gasherbrum II im Himalaya • Ignaz Bruckner (* 1938), Politiker • Helmut Denk (* 1940), Mediziner und Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften • Leopold Gansch (* 1940), Bürgermeister von Scheibbs • Siegfried Beer (* 1948), Historiker, Geheimdienstexperte • Josef Bramer (* 1948), Maler, Absolvent der Meisterklasse Rudolf Hausner • Hubert „Hubsi“ Kramar (* 1948), Schauspieler und Kabarettist • Joe Willenpart (* 1953), austro-amerikanischer Unternehmer, Rennfahrer, Sammlung von Oldtimern und Formel-Wagen • Roswitha Bachner (* 1954), Politikerin • Friedrich Radinger (* 1954), Manager, Geschäftsführer von T-Online • Brigitte Oppinger-Walchshofer (* 1956), Botschafterin • Herbert Mandl (* 1961), Skirennläufer und Skitrainer
  • 21. Scheibbs 21 • Anton Leichtfried (* 1967), Weihbischof der Diözese St. Pölten • Susanne Pöchacker (* 1967), Schauspielerin, Kabarettistin und Wissensmanagerin • Siegfried Binder (* 1968), Musiker, Komponist • Josef Leitner (* 1972), SPÖ-Landesvorsitzender in Niederösterreich • Andreas Buder (* 1979), Skirennläufer • Bettina Rausch (* 1979), Politikerin, Trainerin und Moderatorin • Paul Scharner (* 1980), Fußballspieler • Marion Gröbner (* 1985), Fußballspielerin • Kathrin Zettel (* 1986), Skirennläuferin • Jonathan Schmid (* 1990), Fußballspieler Quellenhinweise • Franz Gloser: Scheibbs. Kultur- und Freizeitführer. Scheibbs 1995 (ohne Verlagsangabe, ohne ISBN). • E. Kraus-Kassegg, Herbert Pöchhacker, H. Jelinek u. a., Hans Hagen Hottenroth (Hrsg.): In Memoriam. Persönlichkeiten, Personen, Leute, Menschen. 109 Kurzbiographien, in der Reihe: «Heimatkunde des Bezirkes Scheibbs». Band IV, Heimatkundliche Arbeitsgemeinschaft des Bezirkes Scheibbs, Scheibbs 1984 (ohne ISBN). • Hans Hagen Hottenroth: Die Tonindustrie Scheibbs 1923–1933, Die Scheibbser Keramik nach 1937. Eigenverlag, Scheibbs 1994 (ohne ISBN). • Hans Hagen Hottenroth: Der Bezirk Scheibbs. Ansichten aus vier Jahrhunderten. Heimatkundliche Arbeitsgemeinschaft, Scheibbs 1977 (ohne ISBN). • Wilhelm Löwenstein, Hermann Pröll: Chronik der Bezirksstadt Scheibbs. Scheibbs 1989. • Erwin Huber: Fürteben – Miesenbach – Hochbruck – Neubruck (Gemeinde Scheibbs): Damals und heute. Scheibbs 2008. Weblinks • Offizielle Webseite der Stadt Scheibbs [2] • Eintrag zu Scheibbs [6] in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online  (auf AEIOU) • Gemeindedaten von Scheibbs [3]. In: Statistik Austria. Einzelnachweise [1] http:/ / toolserver. org/ ~geohack/ geohack. php?pagename=Scheibbs& language=de& params=48. 0047222222_N_15. 1677777778_E_dim:10000_region:AT-3_type:city(4211) [2] http:/ / www. scheibbs. gv. at [3] http:/ / www. statistik. at/ blickgem/ gemDetail. do?gemnr=32013 [4] Neue Warte (http:/ / anno. onb. ac. at/ cgi-content/ anno-plus?apm=0& aid=dna& datum=19030004& seite=00000087). In: Der Naturfreund, Jahrgang 1903, (VII. Jahrgang), S. 87, Mitte links. (Online bei ANNO) [5] Endergebnis der Gemeinderatswahl 2010 (http:/ / www. noel. gv. at/ externeseiten/ wahlen/ g20101/ G32013. htm) [6] http:/ / www. austria-lexikon. at/ af/ AEIOU/ Scheibbs Dieser Artikel wurde am 5. September 2006 in dieser Version (http://en.wikipedia.org/wiki/?oldid=21103330) in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.
  • 22. Quelle(n) und Bearbeiter des/der Artikel(s) 22 Quelle(n) und Bearbeiter des/der Artikel(s) Scheibbs  Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?oldid=112271943  Bearbeiter: Abdülhamit-i Sâlis, Adalbertriehl, Agibaer, Aka, AleXXw, Alma, Amurtiger, Androl, Antaios, Anton-kurt, Arma, Armin P., Beelzebubs Grandson, Bernard Ladenthin, Bwag, Bötsy, Calauer, Catrin, Contributor, Cottbus, Cäsium137, DerHexer, Dietzel, Don Magnifico, Earnest B, Elisabeth59, Elya, Engie, Ephraim33, Ffiala, Florian Adler, Florian.Keßler, GT1976, Geiserich77, Geitost, Geoprofi, Goliath613, GuentherZ, Gugganij, Guude, HaSee, Hagenk, He3nry, Heinte, HeinzWörth, Herbert Ortner, Herford-Fan, Herzi Pinki, Howwi, Hubertl, Ilion, IronEagle, JCS, Joschi Täubler, JuTa, KKR52, KRanseier, Karl Gruber, Kienberg-Karli, Kladson, Kontrollstellekundl, Kurpälzer, Leyo, Liesel, Lou.gruber, LungFalang, MAY, MFM, Man77, Mardil, Mo4jolo, Mogelzahn, Moros, Mrilabs, N3MO, Nikkis, Otto Schraubinger, OttoK, Partyhead, Pecy, Pessottino, Pittimann, Polarlys, Pomfuttge, Prjaeger, RacoonyRE, Ratinger, Razorbliss, RealSebix, Rechtschreibkontrolle, Ri st, S.Didam, Scheibbs, Schumir, Sinn, Small Axe, Snowdog, Spuk968, Steindy, Strikerman, Stuffi, Suppengrün, Sümpf, TableSitter, TheLion, Thire, Tobias1983, Tuku1, Tukutuku, Video2005, Vux, W!B:, Wikigregor, Wirthi, WolfgangRieger, Wst, ZL, Zaungast, Zenit, Zollernalb, 215 anonyme Bearbeitungen Quelle(n), Lizenz(en) und Autor(en) des Bildes Datei:Wappen-sb.svg  Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Wappen-sb.svg  Lizenz: GNU Free Documentation License  Bearbeiter: Thomas Steiner Datei:Austria location map.svg  Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Austria_location_map.svg  Lizenz: Creative Commons Attribution-Sharealike 3.0  Bearbeiter: Lencer Datei:Scheibbs_im_Bezirk_SB.PNG  Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Scheibbs_im_Bezirk_SB.PNG  Lizenz: Public domain  Bearbeiter: Joschi Täubler. 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 Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Flag_of_Germany.svg  Lizenz: Public Domain  Bearbeiter: User:Madden, User:SKopp Datei:Sb wappen.jpg  Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Sb_wappen.jpg  Lizenz: Public Domain  Bearbeiter: Calauer Datei:Sb wappen mit mann.jpg  Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Sb_wappen_mit_mann.jpg  Lizenz: Public Domain  Bearbeiter: Calauer, Erina, Massimop, Perhelion Datei:Hospital Scheibbs.jpg  Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Hospital_Scheibbs.jpg  Lizenz: Creative Commons Attribution-Sharealike 2.5  Bearbeiter: Calauer Datei:Scheibe.jpg  Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Scheibe.jpg  Lizenz: Creative Commons Attribution-Sharealike 2.5  Bearbeiter: Calauer Datei:b25.jpg  Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:B25.jpg  Lizenz: GNU Free Documentation License  Bearbeiter: Calauer Datei:Römerbrücke Scheibbs.jpg  Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Römerbrücke_Scheibbs.jpg  Lizenz: GNU Free Documentation License  Bearbeiter: Original uploader was Calauer at de.wikipedia Datei:sb 008.jpg  Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Sb_008.jpg  Lizenz: GNU Free Documentation License  Bearbeiter: Benutzer:Calauer Datei:Ehemaliges Eisen- und Provianthandelshaus in Scheibbs.jpg  Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Ehemaliges_Eisen-_und_Provianthandelshaus_in_Scheibbs.jpg  Lizenz: GNU Free Documentation License  Bearbeiter: Calauer at de.wikipedia Datei:sb 011.jpg  Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Sb_011.jpg  Lizenz: GNU Free Documentation License  Bearbeiter: Benutzer:Calauer Datei:Scheibbs-sgraffitohaus.jpg  Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Scheibbs-sgraffitohaus.jpg  Lizenz: Creative Commons Attribution 3.0  Bearbeiter: Calauer Datei:bücherei-scheibbs.jpg  Quelle: 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  • 23. Quelle(n), Lizenz(en) und Autor(en) des Bildes 23 Datei:scheibbstor03.jpg  Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Scheibbstor03.jpg  Lizenz: Creative Commons Attribution-Sharealike 3.0  Bearbeiter: Calauer Datei:Schöllgrabenturm 2, Scheibbs.jpg  Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Schöllgrabenturm_2,_Scheibbs.jpg  Lizenz: Creative Commons Attribution-Sharealike 3.0  Bearbeiter: Calauer Datei:scheibbsturm2.jpg  Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Scheibbsturm2.jpg  Lizenz: Creative Commons Attribution-Sharealike 3.0  Bearbeiter: Calauer Datei:Zwingerturm, Burgerhofstraße, Scheibbs.jpg  Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Zwingerturm,_Burgerhofstraße,_Scheibbs.jpg  Lizenz: Creative Commons Attribution-Sharealike 3.0  Bearbeiter: Calauer Datei:scheibbsturm5.jpg  Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Scheibbsturm5.jpg  Lizenz: Creative Commons Attribution-Sharealike 3.0  Bearbeiter: Calauer Datei:scheibbsturm6.jpg  Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Scheibbsturm6.jpg  Lizenz: Creative Commons Attribution-Sharealike 3.0  Bearbeiter: Calauer Datei:Qsicon lesenswert.svg  Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Qsicon_lesenswert.svg  Lizenz: Creative Commons Attribution-Sharealike 3.0,2.5,2.0,1.0  Bearbeiter: User:Superdreadnought, User:Niabot Lizenz Wichtiger Hinweis zu den Lizenzen Die nachfolgenden Lizenzen bezieht sich auf den Artikeltext. Im Artikel gezeigte Bilder und Grafiken können unter einer anderen Lizenz stehen sowie von Autoren erstellt worden sein, die nicht in der Autorenliste erscheinen. Durch eine noch vorhandene technische Einschränkung werden die Lizenzinformationen für Bilder und Grafiken daher nicht angezeigt. An der Behebung dieser Einschränkung wird gearbeitet. Das PDF ist daher nur für den privaten Gebrauch bestimmt. Eine Weiterverbreitung kann eine Urheberrechtsverletzung bedeuten. Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported - Deed Diese "Commons Deed" ist lediglich eine vereinfachte Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages (http:/ / de. wikipedia. org/ wiki/ Wikipedia:Lizenzbestimmungen_Commons_Attribution-ShareAlike_3. 0_Unported) in allgemeinverständlicher Sprache. Sie dürfen: • das Werk bzw. den Inhalt vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen • Abwandlungen und Bearbeitungen des Werkes bzw. Inhaltes anfertigen Zu den folgenden Bedingungen: • Namensnennung — Sie müssen den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen. • Weitergabe unter gleichen Bedingungen — Wenn Sie das lizenzierte Werk bzw. den lizenzierten Inhalt bearbeiten, abwandeln oder in anderer Weise erkennbar als Grundlage für eigenes Schaffen verwenden, dürfen Sie die daraufhin neu entstandenen Werke bzw. Inhalte nur unter Verwendung von Lizenzbedingungen weitergeben, die mit denen dieses Lizenzvertrages identisch, vergleichbar oder kompatibel sind. Wobei gilt: • Verzichtserklärung — Jede der vorgenannten Bedingungen kann aufgehoben werden, sofern Sie die ausdrückliche Einwilligung des Rechteinhabers dazu erhalten. • Sonstige Rechte — Die Lizenz hat keinerlei Einfluss auf die folgenden Rechte: • Die gesetzlichen Schranken des Urheberrechts und sonstigen Befugnisse zur privaten Nutzung; • Das Urheberpersönlichkeitsrecht des Rechteinhabers; • Rechte anderer Personen, entweder am Lizenzgegenstand selber oder bezüglich seiner Verwendung, zum Beispiel Persönlichkeitsrechte abgebildeter Personen. • Hinweis — Im Falle einer Verbreitung müssen Sie anderen alle Lizenzbedingungen mitteilen, die für dieses Werk gelten. Am einfachsten ist es, an entsprechender Stelle einen Link auf http:/ / creativecommons. org/ licenses/ by-sa/ 3. 0/ deed. de einzubinden. Haftungsbeschränkung Die „Commons Deed“ ist kein Lizenzvertrag. Sie ist lediglich ein Referenztext, der den zugrundeliegenden Lizenzvertrag übersichtlich und in allgemeinverständlicher Sprache, aber auch stark vereinfacht wiedergibt. Die Deed selbst entfaltet keine juristische Wirkung und erscheint im eigentlichen Lizenzvertrag nicht. GNU Free Documentation License Version 1.2, November 2002 Copyright (C) 2000,2001,2002 Free Software Foundation, Inc. 51 Franklin St, Fifth Floor, Boston, MA 02110-1301 USA Everyone is permitted to copy and distribute verbatim copies of this license document, but changing it is not allowed. 0. PREAMBLE The purpose of this License is to make a manual, textbook, or other functional and useful document "free" in the sense of freedom: to assure everyone the effective freedom to copy and redistribute it, with or without modifying it, either commercially or noncommercially. Secondarily, this License preserves for the author and publisher a way to get credit for their work, while not being considered responsible for modifications made by others. This License is a kind of "copyleft", which means that derivative works of the document must themselves be free in the same sense. It complements the GNU General Public License, which is a copyleft license designed for free software. We have designed this License in order to use it for manuals for free software, because free software needs free documentation: a free program should come with manuals providing the same freedoms that the software does. But this License is not limited to software manuals; it can be used for any textual work, regardless of subject matter or whether it is published as a printed book. We recommend this License principally for works whose purpose is instruction or reference. 1. APPLICABILITY AND DEFINITIONS This License applies to any manual or other work, in any medium, that contains a notice placed by the copyright holder saying it can be distributed under the terms of this License. Such a notice grants a world-wide, royalty-free license, unlimited in duration, to use that work under the conditions stated herein. The "Document", below, refers to any such manual or work. Any member of the public is a licensee, and is addressed as "you". You accept the license if you copy, modify or distribute the work in a way requiring permission under copyright law. A "Modified Version" of the Document means any work containing the Document or a portion of it, either copied verbatim, or with modifications and/or translated into another language. A "Secondary Section" is a named appendix or a front-matter section of the Document that deals exclusively with the relationship of the publishers or authors of the Document to the Documents overall subject (or to related matters) and contains nothing that could fall directly within that overall subject. (Thus, if the Document is in part a textbook of mathematics, a Secondary Section may not explain any mathematics.) The relationship could be a matter of historical connection with the subject or with related matters, or of legal, commercial, philosophical, ethical or political position regarding them. The "Invariant Sections" are certain Secondary Sections whose titles are designated, as being those of Invariant Sections, in the notice that says that the Document is released under this License. If a section does not fit the above definition of Secondary then it is not allowed to be designated as Invariant. The Document may contain zero Invariant Sections. If the Document does not identify any Invariant Sections then there are none. The "Cover Texts" are certain short passages of text that are listed, as Front-Cover Texts or Back-Cover Texts, in the notice that says that the Document is released under this License. A Front-Cover Text may be at most 5 words, and a Back-Cover Text may be at most 25 words. A "Transparent" copy of the Document means a machine-readable copy, represented in a format whose specification is available to the general public, that is suitable for revising the document straightforwardly with generic text editors or (for images composed of pixels) generic paint programs or (for drawings) some widely available drawing editor, and that is suitable for input to text formatters or for automatic translation to a variety of formats suitable for input to text formatters. A copy made in an otherwise Transparent file format whose markup, or absence of markup, has been arranged to thwart or discourage subsequent modification by readers is not Transparent. An image format is not Transparent if used for any substantial amount of text. A copy that is not "Transparent" is called "Opaque". Examples of suitable formats for Transparent copies include plain ASCII without markup, Texinfo input format, LaTeX input format, SGML or XML using a publicly available DTD, and standard-conforming simple HTML, PostScript or PDF designed for human modification. Examples of transparent image formats include PNG, XCF and JPG. Opaque formats include proprietary formats that can be read and edited only by proprietary word processors, SGML or XML for which the DTD and/or processing tools are not generally available, and the machine-generated HTML, PostScript or PDF produced by some word processors for output purposes only. The "Title Page" means, for a printed book, the title page itself, plus such following pages as are needed to hold, legibly, the material this License requires to appear in the title page. For works in formats which do not have any title page as such, "Title Page" means the text near the most prominent appearance of the works title, preceding the beginning of the body of the text. A section "Entitled XYZ" means a named subunit of the Document whose title either is precisely XYZ or contains XYZ in parentheses following text that translates XYZ in another language. (Here XYZ stands for a specific section name mentioned below, such as "Acknowledgements", "Dedications", "Endorsements", or "History".) To "Preserve the Title" of such a section when you modify the Document means that it remains a section "Entitled XYZ" according to this definition. The Document may include Warranty Disclaimers next to the notice which states that this License applies to the Document. These Warranty Disclaimers are considered to be included by reference in this License, but only as regards disclaiming warranties: any other implication that these Warranty Disclaimers may have is void and has no effect on the meaning of this License. 2. VERBATIM COPYING You may copy and distribute the Document in any medium, either commercially or noncommercially, provided that this License, the copyright notices, and the license notice saying this License applies to the Document are reproduced in all copies, and that you add no other conditions whatsoever to those of this License. You may not use technical measures to obstruct or control the reading or further copying of the copies you make or distribute. However, you may accept compensation in exchange for copies. If you distribute a large enough number of copies you must also follow the conditions in section 3. You may also lend copies, under the same conditions stated above, and you may publicly display copies. 3. COPYING IN QUANTITY If you publish printed copies (or copies in media that commonly have printed covers) of the Document, numbering more than 100, and the Documents license notice requires Cover Texts, you must enclose the copies in covers that carry, clearly and legibly, all these Cover Texts: Front-Cover Texts on the front cover, and Back-Cover Texts on the back cover. Both covers must also clearly and legibly identify you as the publisher of these copies. The front cover must present the full title with all words of the title equally prominent and visible. You may add other material on the covers in addition. Copying with changes limited to the covers, as long as they preserve the title of the Document and satisfy these conditions, can be treated as verbatim copying in other respects. If the required texts for either cover are too voluminous to fit legibly, you should put the first ones listed (as many as fit reasonably) on the actual cover, and continue the rest onto adjacent pages. If you publish or distribute Opaque copies of the Document numbering more than 100, you must either include a machine-readable Transparent copy along with each Opaque copy, or state in or with each Opaque copy a computer-network location from which the general network-using public has access to download using public-standard network protocols a complete Transparent copy of the Document, free of added material. If you use the latter option, you must take reasonably prudent steps, when you begin distribution of Opaque copies in quantity, to ensure that this Transparent copy will remain thus accessible at the stated location until at least one year after the last time you distribute an Opaque copy (directly or through your agents or retailers) of that edition to the public. It is requested, but not required, that you contact the authors of the Document well before redistributing any large number of copies, to give them a chance to provide you with an updated version of the Document. 4. MODIFICATIONS You may copy and distribute a Modified Version of the Document under the conditions of sections 2 and 3 above, provided that you release the Modified Version under precisely this License, with the Modified Version filling the role of the Document, thus licensing distribution and modification of the Modified Version to whoever possesses a copy of it. In addition, you must do these things in the Modified Version: • A. Use in the Title Page (and on the covers, if any) a title distinct from that of the Document, and from those of previous versions (which should, if there were any, be listed in the History section of the Document). You may use the same title as a previous version if the original publisher of that version gives permission. • B. List on the Title Page, as authors, one or more persons or entities responsible for authorship of the modifications in the Modified Version, together with at least five of the principal authors of the Document (all of its principal authors, if it has fewer than five), unless they release you from this requirement. • C. State on the Title page the name of the publisher of the Modified Version, as the publisher. • D. Preserve all the copyright notices of the Document. • E. Add an appropriate copyright notice for your modifications adjacent to the other copyright notices. • F. Include, immediately after the copyright notices, a license notice giving the public permission to use the Modified Version under the terms of this License, in the form shown in the Addendum below. • G. Preserve in that license notice the full lists of Invariant Sections and required Cover Texts given in the Documents license notice. • H. Include an unaltered copy of this License. • I. Preserve the section Entitled "History", Preserve its Title, and add to it an item stating at least the title, year, new authors, and publisher of the Modified Version as given on the Title Page. If there is no section Entitled "History" in the Document, create one stating the title, year, authors, and publisher of the Document as given on its Title Page, then add an item describing the Modified Version as stated in the previous sentence.
  • 24. Lizenz 24 • J. Preserve the network location, if any, given in the Document for public access to a Transparent copy of the Document, and likewise the network locations given in the Document for previous versions it was based on. These may be placed in the "History" section. You may omit a network location for a work that was published at least four years before the Document itself, or if the original publisher of the version it refers to gives permission. • K. For any section Entitled "Acknowledgements" or "Dedications", Preserve the Title of the section, and preserve in the section all the substance and tone of each of the contributor acknowledgements and/or dedications given therein. • L. Preserve all the Invariant Sections of the Document, unaltered in their text and in their titles. Section numbers or the equivalent are not considered part of the section titles. • M. Delete any section Entitled "Endorsements". Such a section may not be included in the Modified Version. • N. Do not retitle any existing section to be Entitled "Endorsements" or to conflict in title with any Invariant Section. • O. Preserve any Warranty Disclaimers. If the Modified Version includes new front-matter sections or appendices that qualify as Secondary Sections and contain no material copied from the Document, you may at your option designate some or all of these sections as invariant. To do this, add their titles to the list of Invariant Sections in the Modified Versions license notice. These titles must be distinct from any other section titles. You may add a section Entitled "Endorsements", provided it contains nothing but endorsements of your Modified Version by various parties--for example, statements of peer review or that the text has been approved by an organization as the authoritative definition of a standard. You may add a passage of up to five words as a Front-Cover Text, and a passage of up to 25 words as a Back-Cover Text, to the end of the list of Cover Texts in the Modified Version. Only one passage of Front-Cover Text and one of Back-Cover Text may be added by (or through arrangements made by) any one entity. If the Document already includes a cover text for the same cover, previously added by you or by arrangement made by the same entity you are acting on behalf of, you may not add another; but you may replace the old one, on explicit permission from the previous publisher that added the old one. The author(s) and publisher(s) of the Document do not by this License give permission to use their names for publicity for or to assert or imply endorsement of any Modified Version. 5. COMBINING DOCUMENTS You may combine the Document with other documents released under this License, under the terms defined in section 4 above for modified versions, provided that you include in the combination all of the Invariant Sections of all of the original documents, unmodified, and list them all as Invariant Sections of your combined work in its license notice, and that you preserve all their Warranty Disclaimers. The combined work need only contain one copy of this License, and multiple identical Invariant Sections may be replaced with a single copy. If there are multiple Invariant Sections with the same name but different contents, make the title of each such section unique by adding at the end of it, in parentheses, the name of the original author or publisher of that section if known, or else a unique number. Make the same adjustment to the section titles in the list of Invariant Sections in the license notice of the combined work. In the combination, you must combine any sections Entitled "History" in the various original documents, forming one section Entitled "History"; likewise combine any sections Entitled "Acknowledgements", and any sections Entitled "Dedications". You must delete all sections Entitled "Endorsements". 6. COLLECTIONS OF DOCUMENTS You may make a collection consisting of the Document and other documents released under this License, and replace the individual copies of this License in the various documents with a single copy that is included in the collection, provided that you follow the rules of this License for verbatim copying of each of the documents in all other respects. You may extract a single document from such a collection, and distribute it individually under this License, provided you insert a copy of this License into the extracted document, and follow this License in all other respects regarding verbatim copying of that document. 7. AGGREGATION WITH INDEPENDENT WORKS A compilation of the Document or its derivatives with other separate and independent documents or works, in or on a volume of a storage or distribution medium, is called an "aggregate" if the copyright resulting from the compilation is not used to limit the legal rights of the compilations users beyond what the individual works permit. When the Document is included in an aggregate, this License does not apply to the other works in the aggregate which are not themselves derivative works of the Document. If the Cover Text requirement of section 3 is applicable to these copies of the Document, then if the Document is less than one half of the entire aggregate, the Documents Cover Texts may be placed on covers that bracket the Document within the aggregate, or the electronic equivalent of covers if the Document is in electronic form. Otherwise they must appear on printed covers that bracket the whole aggregate. 8. TRANSLATION Translation is considered a kind of modification, so you may distribute translations of the Document under the terms of section 4. Replacing Invariant Sections with translations requires special permission from their copyright holders, but you may include translations of some or all Invariant Sections in addition to the original versions of these Invariant Sections. You may include a translation of this License, and all the license notices in the Document, and any Warranty Disclaimers, provided that you also include the original English version of this License and the original versions of those notices and disclaimers. In case of a disagreement between the translation and the original version of this License or a notice or disclaimer, the original version will prevail. If a section in the Document is Entitled "Acknowledgements", "Dedications", or "History", the requirement (section 4) to Preserve its Title (section 1) will typically require changing the actual title. 9. TERMINATION You may not copy, modify, sublicense, or distribute the Document except as expressly provided for under this License. Any other attempt to copy, modify, sublicense or distribute the Document is void, and will automatically terminate your rights under this License. However, parties who have received copies, or rights, from you under this License will not have their licenses terminated so long as such parties remain in full compliance. 10. FUTURE REVISIONS OF THIS LICENSE The Free Software Foundation may publish new, revised versions of the GNU Free Documentation License from time to time. Such new versions will be similar in spirit to the present version, but may differ in detail to address new problems or concerns. See http:/ / www. gnu. org/ copyleft/ . Each version of the License is given a distinguishing version number. If the Document specifies that a particular numbered version of this License "or any later version" applies to it, you have the option of following the terms and conditions either of that specified version or of any later version that has been published (not as a draft) by the Free Software Foundation. If the Document does not specify a version number of this License, you may choose any version ever published (not as a draft) by the Free Software Foundation. ADDENDUM: How to use this License for your documents To use this License in a document you have written, include a copy of the License in the document and put the following copyright and license notices just after the title page: Copyright (c) YEAR YOUR NAME. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the GNU Free Documentation License, Version 1.2 or any later version published by the Free Software Foundation; with no Invariant Sections, no Front-Cover Texts, and no Back-Cover Texts. A copy of the license is included in the section entitled "GNU Free Documentation License". If you have Invariant Sections, Front-Cover Texts and Back-Cover Texts, replace the "with...Texts." line with this: with the Invariant Sections being LIST THEIR TITLES, with the Front-Cover Texts being LIST, and with the Back-Cover Texts being LIST. If you have Invariant Sections without Cover Texts, or some other combination of the three, merge those two alternatives to suit the situation. If your document contains nontrivial examples of program code, we recommend releasing these examples in parallel under your choice of free software license, such as the GNU General Public License, to permit their use in free software.