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Der Botschafter Marokkos bei der UNO, Omar Hilale, hat am Dienstag in New York die „feste Befestigung“ Marokkos gegenüber dem politischen Prozess erneuert, der „notwendigerweise über die Neutralität des Sekretariats der UNO erfolgt“, vor jeglichem Versuch der „Überschreitung“ des Mandats der MINURSO warnend, die im Stande ist, „sogar die Präsenz dieser Mission in Gefahr zu bringen“.

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Sahara marokko erneuert seine feste befestigung gegenüber dem politischen prozess, der notwendigerweise über die „neutralität“ des sekretariats der uno erfolgt (omar hilale)

  1. 1. Sahara : Marokko erneuert seine "feste Befestigung" gegenüber dem politischen Prozess, der notwendigerweise über die „Neutralität“ des Sekretariats der UNO erfolgt (Omar Hilale) Der Botschafter Marokkos bei der UNO, Omar Hilale, hat am Dienstag in New York die „feste Befestigung“ Marokkos gegenüber dem politischen Prozess erneuert, der „notwendigerweise über die Neutralität des Sekretariats der UNO erfolgt“, vor jeglichem Versuch der „Überschreitung“ des Mandats der MINURSO warnend, die im Stande ist, „sogar die Präsenz dieser Mission in Gefahr zu bringen“. „Ich möchte unsere feste Befestigung gegenüber dem politischen Prozess erneuern, der notwendigerweise über die Neutralität des Sekretariats der Vereinten Nationen, über die Nichtparteilichkeit der MINURSO, die Vorhersagbarkeit in dem Prozess der Verhandlungen und in der Transparenz der Vermittlung erfolgt, damit der Diskurs in Rabat, Algier, Tindouf oder New York identisch wird und damit somit die zweizüngige Sprache, die die Spannungen generiert und das Vertrauen zerstört, vermieden wird“, hat Herr Hilale in einem MAP-Interview in New York versichert. Herr Hilale evozierte auch „die Gerüchte der Kündigung des Sonderbeauftragten des Generalsekretärs der UNO für die Sahara, Christopher Ross", die Gegenstand wiederkehrender Fragen diese Wochen in dem Pressepunkt des Sprechers der UNO geworden sind. Marokko „reagiert nicht auf diese Gerüchte, insbesondere in dem sie Gegenstand von Fragen und Antworten geworden sind, die in einigen Stockwerken des Sekretariats der UNO vorbereitet sind, mit dem Ziel, Druck auf Marokko auszuüben“, hat er betont. „Wir bedauern, dass einige Dienste der UNO sich zu diesem Zweck instrumentalisieren lassen!“ hat er gesagt. „Das Wichtigste in einer politischen Verhandlung ist nicht der Mann, aber der Prozess an sich“, hat Herr Hilale hinzugefügt, den ehemaligen amerikanischen Staatssekretär Henry Kissinger zitierend. Marokko, seinerseits, bleibt „in dem Prozess der politischen UNO-Verhandlung unter der Ägide des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, Herrn Ban Ki-moon, und des Sicherheitsrates, engagiert“, hat er hinzugefügt, präzisierend, dass das Königreich „fest entschlossen bleibt, keine Mühe zu sparen, um zu einer politischen definitiven Konsenslösung für den regionalen Konflikt um die Sahara zu gelangen, auf der Basis des marokkanischen Autonomievorschlags, der 2007 unterbreitet wurde und der seit dem in sämtlichen Resolutionen des Sicherheitsrates als seriös und glaubwürdig qualifiziert wurde. „Wenn es um Marokko geht, hegen wir den Wunsch einer schnellen Beilegung dieses Problems, denn die Region des Sahels und der Sahara, Nordafrikas und des Mittleren Orients erleben die verwirrendesten Momente ihrer Geschichte. Die Konjunktion der terroristischen Netzwerke der AQIM und ihrer Filiale, die Bewegungen des Extremismus des islamischen Staates Daech, die separatistischen Gruppen im Sahel sowie die Schwarzhändler mit Drogen, Waffen und Menschen konstituieren eine beispielslose Gefahr nicht nur für die Stabilität und für die Sicherheit dieser Regionen, aber auch für die Existenz einiger ihrer Staaten".
  2. 2. Ihre Gefahr und Bedrohung, hat er fortgefahren, „sind schwerwiegender als der Konflikt der marokkanischen Sahara, daher die Notwendigkeit, die Divergenzen beiseite zu schieben, sich zu vereinen und zu kooperieren, um mit ihnen fertig zu werden“. Sich um die Quellen innerhalb der UNO handelnd, die von „der Opposition“ Marokkos zu dem Besuch des Herrn Ross in der Region sprechen, „dementierte Herr Hilale formell“ diese Behauptungen. „Ich dementiere es formell. Marokko hat nicht die Gewohnheit, die UNO-Verantwortlichen zu verhindern, sich in die Region zu begeben“, hat er insistiert. Dennoch erachtet Marokko, dass „diese Besuche kein Ende an sich sind, aber eine Opportunität, um den Prozess der Verhandlungen anzukurbeln, daher die Wichtigkeit, sie minutiös vorzubereiten“, hat er geschätzt. „Stark durch diese Überzeugung, hat der Minister für auswärtige Angelegenheiten und für Zusammenarbeit, Herr Salaheddine Mezouar, nach New York am vergangenen 18. Juni, eine Delegation höchsten Niveaus depeschiert, die vom Generalsekretär des Ministeriums präsidiert ist, um Herrn Ross zu begegnen und mit ihm die Objektive seines Besuchs und die Mittel sowie Wege zu erörtern, um dessen Erfolg zu garantieren“, hat der Botschafter offenbart, präzisierend, dass die „Gespräche mit Herrn Ross aufrichtig und konstruktiv waren". Sie „haben ermöglicht, hat er gesagt, alle Aspekte des Prozesses der Verhandlungen zu behandeln, inbegriffen die Zielverfehlungen des rezenten Berichts des Generalsekretärs, sowie die Notwendigkeit, seiner Mission Klarheit und seinen Gesprächen und der Ausarbeitung seiner Berichte Transparenz aufzudrücken, und insbesondere eine größere Vorhersagbarkeit für die Zukunft aufzuweisen". In dieser Perspektive „hat Marokko ihm einen Fragebogen über diese differenten Aspekte ausgehändigt. Eine Antwort seinerseits wurde in der Woche versprochen. Wir warten seit ungefähr 2 Monaten“, hat er noch offenbart. Bezugnehmend auf eine Frage bezüglich des angeblichen Verzugs der neuen Sondervertreterin des Generalsekretärs der UNO, Kim Bolduc, ihrem Posten beizutreten, nach dem Abscheiden ihres Vorgängers am Ende seiner Mission im letzten Juli, hat der Botschafter erläutert, dass „kein Verzug besteht“, denn Frau Bolduc “ wird ihre Mission erst am 01. September 2014 anfangen ". Und wenn es einen Verzug gibt, “obliegt es nicht Marokko, sondern dem Sekretariat der Vereinten Nationen, und dies aus 2 Gründen“, Herrn Hilale zufolge, nämlich, erstens, „ihre Ernennung fällt in das Ressort des Generalsekretärs der UNO, Ban Ki-moon, und die „Prozedur ihrer Ernennung wurde nicht eingehalten". In der Tat hat er präzisiert „wurde Marokko weder vor, noch während, geschweige denn danach konsultiert, wie es der Fall für ihre Vorgänger ist“, unterstreichend, dass das Königreich „schriftlich 3 Wochen vor der Ernennung des Engländers Julian Harston informiert wurde. Die Ernennung des Ägypters Hany Abdel-Aziz war Gegenstand von Telefongesprächen zwischen der Abteilung der Friedenseinhaltung der UNO und dem Botschafter und Vertreter Marokkos.
  3. 3. Die Ernennung des letzten permanenten Vertreters, der Deutsche Weisbrod-Weber Wolfgang, wurde 4 Tage vorher notifiziert“. Deswegen „werfen wir die legitime Frage des Nichtrespekts dieser Praktiken in der Ernennung der Frau Bolduc auf, umso mehr, hat er gesagt, da nun „diese Haltung des Sekretariats am darauffolgenden Tag der unannehmbaren Zielverfehlungen des letzten Berichts des Generalsekretärs der UNO im vergangenen April interveniert“. Marokko, fuhr er fort, „war nie in der Vergangenheit gegen jegliche Ernennung der Sondervertreter“ des Generalsekretärs. Dennoch „ist seine einzige Anfrage der Respekt der gängigen Praktik“, hat er eingehämmert. Der zweite Grund dem Botschafter zufolge besteht darin, dass Marokko „Manöver festgestellt hat, die auf den Ausbau de facto des Mandats der MINURSO abzielen, vor dem Eintreffen der Frau Bolduc, um die vollendete Tatsache zu durchsetzen". Eine Tatsache, dass „Marokko nie akzeptieren wird, denn einige innerhalb dem Sekretariat der UNO, die politische oder ideologische Positionen haben, wollen de facto aufzwingen, was sie nicht in den differenten Resolutionen des Sicherheitsrates der UNO bezüglich des Ausbaues des Mandats der MINURSO erreicht haben“, hat er gesagt. Und zu erinnern, dass „der Mandat der MINURSO 3 Punkte umfasst: den Waffenstillstand beobachten, die Risiken der Minenexplosion und der anderen Kriegsexplosivreste reduzieren, die Vertrauensmaßnahmen unter der Ägide des HCR im Rahmen der familiären Besuche unterstützen“. Deswegen, hat er davor gewarnt, „jegliche Überschreitung dieses Mandats bleibt seitens Marokko inakzeptabel. Denn diese Manöver zielen offenbar darauf ab, aus der MINURSO, die ein Zentrum der UNO in der Sahara ist, einen Begegnungspunkt der Separatisten mit den ausländischen Besuchern in unseren südlichen Provinzen zu machen". „Marokko sagt es laut: diese Manöver bringen die Präsenz der MINURSO in Gefahr. Marokko bittet nicht mehr und nicht weniger als um den strikten und integralen Respekt des Mandats der MINURSO“, hat er darauf bestanden. „Die regionale Konjunktur ist so verwirrend und gefährlich, dass ein Sprung seitens der Länder der Region und insbesondere seitens Algeriens der Verantwortung, des Realismus und der politischen Tapferkeit erfordert, um eine bessere Zukunft für die künftigen Generationen zu garantieren“, hat er abschließend unterstrichen. Quellen: http://www.corcas.com http://www.sahara-online.net http://www.sahara-culture.com http://www.sahara-villes.com http://www.sahara-developpement.com
  4. 4. http://www.sahara-social.com

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