Personalentwicklung 2.0 - State-of-the-Art und Zukunftserwartungen
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Personalentwicklung 2.0 - State-of-the-Art und Zukunftserwartungen

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Studie des Lehrstuhls für Organisation & Personalmanagement an der Wiesbaden Business School

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Personalentwicklung 2.0 - State-of-the-Art und Zukunftserwartungen Presentation Transcript

  • 1. Personalentwicklung 2.0State-of-the-Art und ZukunftserwartungenStudie der Wiesbaden Business SchoolAugust 2012Prof. Dr. Thorsten PetryLehrstuhl Organisation & PersonalmanagementWiesbaden Business SchoolHochschule RheinMainUniversity of Applied SciencesWiesbaden Rüsselsheim Geisenheim
  • 2. Ziel der Studie war es, den Status-quo und die Zukunftserwartungen desSocial Media Einsatz in der Personalentwicklung zu erhebenProblemstellung & Zielsetzung Problemstellung Zielsetzung • Klassisches Wissensmanagement Ziel der Studie war es, folgende war und ist aber wenig erfolgreich Forschungsfragen zu beantworten: • Verschiedene Megatrends erhöhen • Inwieweit wird Social Media heute die Bedeutung von Wissen und schon in der PE eingesetzt? Lernen (z.B. Gen Y, Demographie, • Welche Ziele werden verfolgt? Wissensgesellschaft, zunehmende Komplexität & Dynamik) • Was kann Social Media in der PE potenziell leisten? • 80/20-Regel: 80% des Lernens erfolgt informell, aber PE-Budgets • Was sind die Erwartungen für die fokussieren zu 80% auf formelles zukünftige Relevanz von Social Lernen Media in der PE? • Neue Technologien (insb. Social • Welche Social Media werden Media) ermöglichen neue Ansätze besonders relevant? der PE • Wie sieht PE zukünftig aus (PE • Zielbild der „Lernenden Organisation“ 2.0)? Prof. Dr. Thorsten Petry 2
  • 3. Prinzipiell lassen sich vier zentrale Themenbereiche der Personal-entwicklung unterscheidenThemen der PE Personal- entwicklung Wissens- Talent- Change Lernen management förderung Management Social Media beinflusst alle vier Bereiche.Quelle: Trost/Jenewein (2012), S. 5 Prof. Dr. Thorsten Petry 3
  • 4. An der Online-Umfrage im Zeitraum 18. April bis 6. Mai 2012 haben sich235 Personen beteiligtStudiendesign & -teilnehmer 25% 20% 17% 13% 14% 11% <0 10-50 50-200 200-1.000 1.000-20.000 >20.000 Geschäftsführer Personalleiter 7% Sonstiger Mitarbeiter 8% Personalentwickler 34% 8% 20% HR-Mitarbeiter 14% 9% Sonstige Führungskraft n = 235 HR-Berater / -DienstleisterFragen: Was ist Ihre Position in Ihrem Unternehmen? In welcher Größenklasse befindet sich Ihr Unternehmen? Prof. Dr. Thorsten Petry 4
  • 5. Social Media spielt heute in den meisten Unternehmen keine große Rolleim Bereich der PersonalentwicklungTop 5 Ansätze der PE Learning by doing am Arbeitsplatz 80% Frontalunterricht (externe Anbieter) 68% Frontalunterricht (intern) 55% Coaching / Mentoring 50% Bücher / Fachzeitschriften 35% E-Learning (ohne Social Media) 34% Interaktive Workshops 26% Job Rotation 15% Interne Communities mit physischen Treffen 14% Social Media-basiert 11% Sonstiges 1% n = 234Frage: Wie findet in Ihrem Unternehmen Personalentwicklung heute primär statt? Max. 5 Nennungen Prof. Dr. Thorsten Petry 5
  • 6. Aber immerhin bei 60% der befragten Unternehmen wird Social Mediabasierte Personalentwicklung zumindest angebotenSocial Media Einsatz in der PE Social Media-basierte Personalentwicklung wird NICHT angeboten 40% 60% Social Media-basierte Personalentwicklung wird angeboten n = 235 Am häufigsten werden unternehmensinterne soziale Netzwerke und Wikis angeboten.Frage: Was bietet Ihr Unternehmen im Bereich Personalentwicklung in Verbindung mit Social Media heute an? Prof. Dr. Thorsten Petry 6
  • 7. Der Social Media Einsatz in der Personalentwicklung zielt derzeitinsbesondere auf die Speicherung und Verfügbarmachung von WissenHeutige Ziele des Social Media Einsatzes in der PE Wissen speichern und verfügbar machen 51% Fachwissen und Kompetenzen der Mitarbeiter ausweiten 46% Eigenverantwortung der Mitarbeiter fördern 37% Attraktivität für potenzielle Arbeitskräfte steigern 32% Bedürfnisorientiertes, individuelles Lernen unterstützenties 32% Fokus: Informelles Lernen ausbauen 25% Lernen Wissensmgmt. Know How Träger vernetzen (kollektive Intelligenz) 25% Talentförderung Talente fördern (High Potentials) 18% Change Mgmt. Change Management unterstützen 11% Mix/Sonstiges Lernen in kleineren Happen unterstützen 9% n = 142 Sonstiges 3% Lernen liegt etwas zurück – Talentförderung und Change Management deutlich.Frage: Mit welchen Zielen setzt Ihr Unternehmen derzeit Social Media in der Personalentwicklung ein? Mehrfachantworten möglich. Prof. Dr. Thorsten Petry 7
  • 8. Persönlich schätzen die Befragten insb. das Potenzial der Vernetzung vonKnow-how Trägern durch Communities viel höher einZukünftiges Potenzial des Social Media Einsatz in der PE Wissen speichern und verfügbar machen 60% Fachwissen und Kompetenzen der Mitarbeiter ausweiten 51% Eigenverantwortung der Mitarbeiter fördern 49% Attraktivität für potenzielle Arbeitskräfte steigern 31% Bedürfnisorientiertes, individuelles Lernen unterstützenties 34% Informelles Lernen ausbauen 34% Know How Träger vernetzen (kollektive Intelligenz) 63% Talente fördern (High Potentials) 20% Fokus: Change Management unterstützen 20% Lernen Wissensmgmt. Lernen in kleineren Happen unterstützen 16% Talentförderung Sonstiges 2% Change Mgmt. Mix/Sonstiges n = 235Frage: Welche Potenziale sehen Sie persönlich in der Nutzung von Social Media in der Personalentwicklung? Mehrfachantworten möglich. Prof. Dr. Thorsten Petry 8
  • 9. Auch bei Eigenverantwortung und informellem Lernen zeigen sichgrößere Lücken zw. aktueller Zielsetzung und möglichen PotenzialenHeutige Ziele vs. zukünftiges Potenzial des Social Media Einsatz in der PE Wissen speichern und verfügbar machen 51% 60% Fachwissen und Kompetenzen der Mitarbeiter ausweiten 46% 51% Eigenverantwortung der Mitarbeiter fördern 37% 49% Attraktivität für potenzielle Arbeitskräfte steigern 32% 31% Bedürfnisorientiertes, individuelles Lernen unterstützen 32% 34% Informelles Lernen ausbauen 25% 34% Know How Träger vernetzen (kollektive Intelligenz) 25% 63% Talente fördern (High Potentials) 18% 20% Change Management unterstützen 11% 20% Lernen in kleineren Happen unterstützen 9% 16% Heutige Ziele n = 142 3% Zukünftiges Potenzial n = 235 Sonstiges 2% Das Potenzial dieser Aspekte wird heute von den Unternehmen scheinbar noch unterschätzt.Fragen: Mit welchen Zielen setzt Ihr Unternehmen derzeit Social Media in der Personalentwicklung ein? Welche Potenziale sehen Sie persönlich in derNutzung von Social Media in der Personalentwicklung? Jeweils Mehrfachantworten möglich. Prof. Dr. Thorsten Petry 9
  • 10. Zusammengefasst liegt der Fokus der Unternehmen auf Wissens-management – das Potenzial im Bereich Lernen ist zumindest erkanntSocial Media Einsatz bei den verschiedenen Themen der PE Personal- entwicklung Wissens- Talent- Change Lernen management förderung Management Fokusbereiche Talentförderung und Change Management liegen (noch?) zurück. Prof. Dr. Thorsten Petry 10
  • 11. Durch den Einsatz von Social Media in der Personalentwicklung sehendie Befragten WettbewerbsvorteileSocial Media Einsatz in der PE & Wettbewerbsfähigkeit NEIN, Unternehmen wird nicht wettbewerbsfähiger 23% 77% JA, Unternehmen wird wettbewerbsfähiger n = 235Frage Sind Sie der Meinung, dass der Einsatz von neuen Technologien und Social Media in der Personalentwicklung Ihr Unternehmen wettbewerbsfähigermachen würde? Prof. Dr. Thorsten Petry 11
  • 12. Die absolute Mehrzahl der Befragten rechnet mit einer Steigerung derBedeutung von Social Media in der PersonalentwicklungErwartete Entwicklung des Social Media Einsatzes in der PE (1/2) 53% 39% n = 235 4% 4% ... stark steigen … leicht steigen … auf heutigem ... wird sinken Niveau bleiben ("Hype") Die Bedeutung wird …Frage: Wie schätzen Sie die Entwicklung von Social Media im Bereich Personalentwicklung generell ein? Prof. Dr. Thorsten Petry 12
  • 13. Den größten Bedeutungszuwachs erwarten die Befragten bei sozialenNetzwerken und LernvideosErwartete Entwicklung des Social Media Einsatzes in der PE (2/2) 51% 48% 44% 44% n = 235 40% 41% 40% 38% 35% 34% 32% 32% 26% 18% 15% 16% 10% 10% 8% 8% 4% 2% 2% 3% ... stark steigen … leicht steigen … auf heutigem ... sinken Niveau bleiben (nur ein "Hype") Die Bedeutung wird … Soziale Netzwerke/Communities Wikis Podcasts Lernvideos (Experten-)Blogs RSS-FeedsFrage: Wie schätzen Sie die Entwicklung folgender Social Media Instrumente im Bereich Personalentwicklung ein? Prof. Dr. Thorsten Petry 13
  • 14. Social Media wird die klassischen Personalentwicklungsansätze aberauch zukünftig nicht vollständig verdrängenZusammenspiel von PE mit und ohne Social Media JA, Social Media werden traditionelle PE-Ansätze vollständig ersetzen 9% NEIN, Social Media werden 91% traditionelle PE-Ansätze nicht vollständig ersetzen n = 235 Traditionelle Medien werden nicht an Bedeutung verlieren!Frage: Können Sie sich vorstellen, dass Social Media traditionelle PE-Ansätze vollständig ersetzt, also klassische Klassenräume wegfallen? Prof. Dr. Thorsten Petry 14
  • 15. Social Media ist keineswegs der „heilige Kral“Lernarten mit dem höchsten Lerneffekt Learning by doing am Arbeitsplatz 84% Coaching / Mentoring 71% Interaktive Workshops 56% Job Rotation 38% Interne Communities mit physischen Treffenties 34% Social Media-basiert 31% Frontalunterricht 23% E-Learning (ohne Social Media) 21% Bücher / Fachzeitschriften 15% Sonstiges 1% n = 235Frage: In welcher Lernart sehen Sie persönlich die größten Lerneffekte? Max. 5 Nennungen Prof. Dr. Thorsten Petry 15
  • 16. Aber das Potenzial ist deutlich höher als die heutige NutzungAnwendungshäufigkeit vs. Lerneffekt Learning by doing am Arbeitsplatz 80% 84% Frontalunterricht (externe Anbieter) 68% 23% Coaching / Mentoring 50% 71% Bücher / Fachzeitschriften 35% 15% 34% E-Learning (ohne Social Media) 21% 26% Interaktive Workshops 56% Job Rotation 15% 38% Interne Communities mit physischen Treffen 14% 34% Social Media-basiert 11% 31% n = 235 Sonstiges 1% TOP 5 Ansätze heute 1% Höchste LerneffekteFragen: Wie findet in Ihrem Unternehmen Personalentwicklung heute primär stattIn welcher Lernart sehen Sie persönlich die größten Lerneffekte? Je max.5 Nennungen Prof. Dr. Thorsten Petry 16
  • 17. Social Media werden traditionelle Ansätze der PE nicht verdrängen,sondern ergänzenPE 2.0 Traditionelle PE Social Media basierte PE • Frontalunterricht (One-to-Many) • Internet-gestütztes, kollaboratives • Training off the job Lernen (Many-to-Many) • Formale Kurse • Training on the job & on the road • Wissenserwerb • Informelles Lernen • Inhalte erstellt durch Experten • Wissensanwendung • Experte vermittelt Wissen • Inhalte erstellt durch Lernende (User Generated Content) • Lernen im Voraus • Lernende bringen eigene Erfahrungen mit ein • Lernen nach Bedarf Personalentwicklung 2.0Quelle: In Anlehnung an Stoller-Schai (2012), S. 111 Prof. Dr. Thorsten Petry 17
  • 18. Gerne können Sie Kontakt zum Autor aufnehmenKontakt Prof. Dr. Thorsten Petry Wiesbaden Business School Organisation & Personalmanagement Bleichstraße 44, 65183 Wiesbaden thorsten.petry(at)hs-rm.de Prof. Dr. Thorsten Petry 18