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Adaptionsbarrieren nachhaltiger Innovationen

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    Adaptionsbarrieren nachhaltiger Innovationen Adaptionsbarrieren nachhaltiger Innovationen Presentation Transcript

    • Thema 6: Anreizgestaltung zur Stärkung der Akzeptanz gesellschaftlich erwünschter InnovationenTobias Löhr, Friederike Wappenschmidt, Zexiong Yan
    • GliederungI. Grundlagen und DefinitionenII. AdaptionsbarrierenIII. AnreizeIV. ÖkostromV. Smart HomeVI. ElektromobilitätVII. Zusammenfassung/Fazit 3
    • Intention der Nachhaltigkeit ist die Erhaltung zentralerEigenschaften eines Systems Ursprung Forstwirtschaft Definition 1 Bedürfnisse der heutigen Generation befriedigen, ohne die Möglichkeiten zukünftiger Generationen zu gefährden Definition 2 Ökologisch nachhaltige Wirtschaftsentwicklung: Vereinbarung gesellschaftlicher Nutzungsansprüche mit natürlichen Lebensgrundlagen heute und in Zukunft 4 Quelle: Ulrich Grober, Die Entdeckung der Nachhaltigkeit, (2010)
    • Die Triple Bottom Line setzt sich aus drei Säulen Ökonomiezusammen Ökologie Sozial Ökologie Ökonomie Sozial Schonender Umgang mit Langfristige Langfristige Basis vorhandenen Erhöhung der für zukünftige Ressourcen für Lebensqualität Einkünfte nachfolgende Generationen 5 Quelle: Elkington, J. Towards the Sustainable Corporation: Win-Win-Win Business Strategies for Sustainable Development, (1994).
    • Value-Action-Gap beschreibt die Kluft zwischenWertwahrnehmung und HandlungsmotivationErklärungsansätze Werte sind zu allgemein, um umweltbewusstes Verhalten zu lenken Subjektive Interessen beeinflussen umweltbewusstes Handeln Konsumenten beurteilen Produkte über ihre Eigenschaften 6 Quelle: Pickett-Baker, P., & Ozaki, R. Pro-enviromental products: marketing influence on consumer purchase decision, (2008).
    • GliederungI. Grundlagen und DefinitionenII. AdaptionsbarrierenIII. AnreizeIV. ÖkostromV. Smart HomeVI. ElektromobilitätVII. Zusammenfassung/Fazit 7
    • Adaptionsbarrieren behindern die Diffusion nachhaltigerTechnologien Barrieren unterliegen einem zeitlichen Wandel Unterschiedliche Wirksamkeit der Barrieren auf Adaptionsgruppen (Chasm) Beispielhaft für Smart Home: Early Adopters 15-35 Jahre Familien mit Hausbesitz Technik-affin Hohes Einkommen Laggards: Über 50 Jahre Kinderlose Hauseigentümer Technik-avers Generelle Ablehnung gegen Innovationen im Allgemeinen Quelle: Moore, G.: Crossing the Chasm: Marketing and Selling High-Tech Products to Mainstream Customers, 1, New York ,(1991) 8 Verbruggen, A.; Fischedick, M.; Moomaw, W.; et al: Renewable energy costs, potentials, barriers: Conceptual issues, (2010) Pragnell, M., Spence, L., & Moore, R. The market potential for Smart Homes. Joseph Rowntree Foundation, (2000)
    • Barrieren Kognitive Barrieren Nutzungs- / Traditionsbarrieren Wertbarrieren Imagebarrieren Risikobarrieren Barrieren durch Regulierung 9 Quelle: Ram, S.; Sheth, J.: Consumer resistance to innovations: The marketing problem and its solutions,(1989)
    • Barrieren Kognitive Barrieren Neue nachhaltige Produktkategorien erfordern neues, komplexes Wissen Selektive Wahrnehmung nur bekannter Informationen Nutzungs- / Traditionsbarrieren Wertbarrieren Imagebarrieren Risikobarrieren Barrieren durch Regulierung 10 Quelle: Ram, S.; Sheth, J.: Consumer resistance to innovations: The marketing problem and its solutions,(1989)
    • Barrieren Kognitive Barrieren Nutzungs- / Traditionsbarrieren Veränderung des Gebrauchs erzeugt technologischen bzw. psychologischen Aufwand Wertbarrieren Imagebarrieren Risikobarrieren Barrieren durch Regulierung 11 Quelle: Ram, S.; Sheth, J.: Consumer resistance to innovations: The marketing problem and its solutions,(1989)
    • Barrieren Kognitive Barrieren Nutzungs- / Traditionsbarrieren Wertbarriere Gegenüberstellung des Preis-Leistungsverhältnis mit konventionellen Produkten Subjektive Wertwahrnehmung Imagebarrieren Risikobarrieren Barrieren durch Regulierung 12 Quelle: Ram, S.; Sheth, J.: Consumer resistance to innovations: The marketing problem and its solutions,(1989)
    • Barrieren Kognitive Barrieren Nutzungs- / Traditionsbarrieren Wertebarrieren Imagebarrieren Stereotypes Denken impliziert negative Assoziationen Starres Markenbild konventioneller Anbieter Risikobarrieren Barrieren durch Regulierung 13 Quelle: Ram, S.; Sheth, J.: Consumer resistance to innovations: The marketing problem and its solutions,(1989)
    • Barrieren Kognitive Barriere Nutzungs- / Traditionsbarrieren Wertebarrieren Imagebarrieren Risikobarrieren Nachhaltigkeit ist schwer nachvollziehbar, insbesondere bei homogenen Gütern Unsicherheit über die Leistungsfähigkeit Barrieren durch Regulierung 14 Quelle: Ram, S.; Sheth, J.: Consumer resistance to innovations: The marketing problem and its solutions,(1989)
    • Barrieren Kognitive Barriere Nutzungs- / Traditionsbarrieren Wertebarrieren Imagebarrieren Risikobarrieren Barrieren durch Regulierung Externe Kosten / Emissionszertifikate Infrastrukturförderung Finanzielle Vergütung 15 Quelle: Ram, S.; Sheth, J.: Consumer resistance to innovations: The marketing problem and its solutions,(1989)
    • GliederungI. Grundlagen und DefinitionenII. AdaptionsbarrierenIII. AnreizeIV. ÖkostromV. Smart HomeVI. ElektromobilitätVII. Zusammenfassung/Fazit 16
    • Anreize Marktexterne (Staat, Unternehmen überstaatliche Organisationen, NGOs) Produktgestaltung Regulierung Marketing, Branding Direkte und indirekte Förderung Finanzielle Incentives Produktdemonstrationen (Werkführungen) Garantien 17 Quelle:Quelle: Ram, S.; Sheth, J.: Consumer resistance to innovations: The marketing problem and its solutions,(1989) Pickett-Baker, J.; Ozali, R.: Pro-environmental products: marketing influence on consumer purchase desicion,(2008)
    • GliederungI. Grundlagen und DefinitionenII. AdaptionsbarrierenIII. AnreizeIV. ÖkostromV. Smart HomeVI. ElektromobilitätVII. Zusammenfassung/Fazit 18
    • Was ist Ökostrom? Stammt meist aus regenerativen Energiequellen z.B. Windkraft, Photovoltaik, Geothermie 19 Quelle: Leprich, U.: Fokus Ökostrom: Bestandsaufnahme und Perspektiven ,(2008)
    • Der Ökostrommarkt weist Besonderheiten auf Nur Strom aus zusätzlich zur Befriedigung der Ökostromnachfrage errichteten Anlagen verbessert die gesamtwirtschaftliche Ökobilanz - 1998 wurde der europäische Strommarkt liberalisiert Zuvor Danach Keine freie Wahl des Anbieters Freie Wahl des Anbieters und Tarifs Kaum Innovationsdruck durch Kunden Innovative Wettbewerbsvorteile durch Konsumentendruck Wenige Innovationen (nur durch Schaffung neuer Produktkategorien Regulierung) Reaktive-antizipative Haltung Proaktive-kreative Haltung 20 Quelle: Leprich, U.: Fokus Ökostrom: Bestandsaufnahme und Perspektiven, (2008) Azzone, G.; Bertelè, U.: Exploiting Green Strategies for Competitive Advantage, (1994)
    • Bisherige Entwicklung regenerativer Stromerzeugung inDeutschland Entwicklung regenerativer Stromerzeugung in Deutschland 100000 18 90000regenerative Strommenge in GWh 16 80000 14 70000 12 60000 Anteil in % 50000 10 40000 8 30000 6 20000 4 10000 0 2 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 21 Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit: Zeitreihen zur Entwicklung der erneuerbaren Energien in Deutschland, (2010)
    • Beispiele für Barrieren im Ökostrommarkt (1/2) Restriktive Regulierung kann nachhaltige Innovationen verhindern Erneuerbare Stromversorgung ist im Allgemeinen teurer (Wertbarriere) Konsumenten sind aber bereit mehr für regenerative Energie zu zahlen Wechsel zu Ökostromtarifen stellt Abweichung von vorhandenen Traditionen dar 22 Quelle:S.; Bothe, Sheth, J.: ConsumerZahlungsbereitschaft für erneuerbare Energien mit and its solutions,(1989)Bewertungsmethode, (2007) Christ, Ram, S.; S: Bestimmung der resistance to innovations: The marketing problem Hilfe der kontingenten Sunderer, G.: Was hält Verbraucher vom Wechsel zu Ökostrom ab?,(2006)
    • Beispiele für Barrieren im Ökostrommarkt (2/2) Mit Anbietern konventioneller Stromtarife sind oft negative Assoziationen verbunden Stereotypisches Denken behindert die Nachfrage von Ökostromangeboten dieser Anbieter (Imagebarriere) Ökostrom ist ein Vertrauensgut Unsicherheit über die Nachhaltigkeit (Risikobarriere) Ökostrom ist eine neue Produktkategorie und erfordert neues Wissen. Selektive Wahrnehmung kann zu kognitiven Barrieren führen Quelle: Ram, S.; Sheth, J.: Consumer resistance to innovations: The marketing problem and its solutions,(1989) 23 Christ, S.; Bothe, S: Bestimmung der Zahlungsbereitschaft für erneuerbare Energien mit Hilfe der kontingenten Bewertungsmethode, (2007) Sunderer, G.: Was hält Verbraucher vom Wechsel zu Ökostrom ab?,(2006)
    • Proaktive Kommunikation von Stromanbietern kannAdaptionsbarrieren reduzieren (1/2) Anbieter müssen sowohl kurzfristige als auch langfristige Vorteile verdeutlichen Kommunikationsaktivitäten müssen genau auf den Konsumenten zugeschnitten sein Die Information müssen relevant für den Verbraucher sein Reichweite der Marketingmaßnahmen 24 Quelle: Ram, S.; Sheth, J.: Consumer resistance to innovations: The marketing problem and its solutions, (1989) Wong, V.; Turner, W.; Stoneman, P.: Marketing Strategies and Market Prospects for Enviromentally-Friendly Consumer Products, (1996)
    • Proaktive Kommunikation von Stromanbietern kannAdaptionsbarrieren reduzieren (2/2) Transparenz und Offenheit steigern die Glaubwürdigkeit Marken können Marketingbemühungen bündeln und die Wahrnehmung steigern Pricing ist entscheidend Kommunikation ist nicht alles: Produkt muss funktionieren und einen echten Mehrwert bieten 25 Quelle: Gerpott, T.; Mahmudova, I.: Einflussfaktoren auf die Bereitschaft von Privatkunden, Ökostrom nachzufragen, (2009) Pickett-Baker, J.; Ozali, R.: Pro-enviromental products: marketing influence on consumer purchase decision, (2008)
    • Marktexterne Institutionen schaffen Anreize durchRahmenbedingungnen Marktextern: Staat, transnationale Organisationen, NGOs Differenzierung Liberalisierung des Freier Wahl des durch Strommarkts Anbieters ökologischen Innovationen Kosten der Umweltverschmutz- geringere Verringerung der ung werden durch Preisdifferenz Wertbarriere Emissionszertifikate internalisiert Transnationale Organisationen (EU, OECD, UN) können als Wissenmultiplikatoren für Instrumente der Regulierung dienen Quelle: Azzone, G.; Bertelè, U.: Exploiting Green Strategies for Competitive Advantage, (1994) 26 Fouquet, D.; Johansson, T.: European renewable energy policy at crossroads - Focus on electricity support mechanisms,(2008) Tews, K.; Busch, P.-O.; Jörgens, H.: The diffusion of new environmental policy instruments (2003)
    • GliederungI. Grundlagen und DefinitionenII. AdaptionsbarrierenIII. AnreizeIV. ÖkostromV. Smart HomeVI. ElektromobilitätVII. Zusammenfassung/Fazit 27
    • Smart Home gesellschaftlich erwünschte Innovation Soft- und HardwaresystemeSmart Home? Vernetzungstechnik generelles Ziel: Einsparungen Quelle: Tränkler, H.,Zukunftsmarkt Intelligentes Haus. Das intelligente Haus, (2001) 28 Schulz, S. (3. Januar 2010). Spiegel. Abgerufen am 1. 6 2010 von http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,667932,00.html
    • Welche Möglichkeiten bietet das Smart Home? Produkte Universal remote control Air purifying system Smart mat Nachhaltigkeit im Vordergrund Beispielhaft: bedarfsgeführte Heizung & Lüftung Kostensenkung um 1/3 29 Quelle: Tränkler, H., Zukunftsmarkt Intelligentes Haus. Das intelligente Haus, (2001) Agenda 21. ,Stärkung der Rolle wichtiger Gruppen, (2002) Park, S.H., Won S. H., Lee J.B., Kim S.W.: Smart home digitally engineered domestic life, (2003)
    • Smart Home Energy Assistant SHEA Umfassende Mess- Projekt der TU Berlin und Entscheidungshilfe Analysewerkzeuge 30 Quelle: SHEA. SHEA - Smart Home Energy Assistant. (2010).
    • Objektiver/ Subjektiver Anreiz Effizienter und nachhaltiger Umgang mit notwendigen Objektiv Ressourcen Automatisierung Steigerung des Komforts Subjektiv Persönliche Stilentfaltung 32 Quelle: Elkington, J.,Towards the Sustainable Corporation: Win-Win-Win Business Strategies for Sustainable Development, (1994)
    • Adaptionsbarrieren Kognitive Barrieren Komplizierter statt einfacher Nutzungs-/Traditionsbarrieren technisches Know-How Umstellung Wertbarrieren Preis-Leistungsverhältnis Instrumentierungskosten Risikobarrieren ungewollte Überwachung 33 Quelle: Ram, S.; Sheth, J.: Consumer resistance to innovations: The marketing problem and its solutions, (1989)
    • Ansatzpunkte zur Marktdurchdringung Kognitive Barrieren Anwerbung gegenwärtiger Nichtkäufer Nutzungsbarrieren De facto-Standards Aufbau geeigneter Vermarktungsstruktur Übergang zur Penetrationsstrategie Wertbarrieren Markteinführung über Designer-Modelle Risikobarrieren Unternehmensübergreifende Kooperation Quelle: Ram, S.; Sheth, J.: Consumer resistance to innovations: The marketing problem and its solutions, (1989) Hohwaldt, K., Einen Markt machen - aber wie? Tagungsband: Das Intelligente Haus, (1995). 34 Flaschke, T., Schaffung einer Informatonsbasis für die Entswicklung eines strategischen Marketingkonzepts für das Intelligente Haus im privaten Lebensbereich. (1998). Tränkler, H., Zukunftsmarkt Intelligentes Haus. Das intelligente Haus (2001).
    • Aktueller Stand der Dinge Das Auto Von der Erfindung zum komplexen System Randbedingungen Demographischer Trend Ökonomischer Trend Kostendegression Politische Durchsetzung Photovoltaikanlagen Problem der Investor-Profiteur-Diskrepanz Quelle: Tränkler, H., Zukunftsmarkt Intelligentes Haus. Das intelligente Haus, (2001) 35 Frey, G., & Cavelius, R., Detaillierte Betrachtung ausgewählter internetbasierter Dienstleistungen, (2006) Hanekamp, G., & Steger, U., Nachhaltige Entwicklung und Innovation. Bad Neuenahr-Ahrweiler: Europäische Akademie. (2001)
    • GliederungI. Grundlagen und DefinitionenII. AdaptionsbarrierenIII. AnreizeIV. ÖkostromV. Smart HomeVI. ElektromobilitätVII. Zusammenfassung/Fazit 36
    • Funktionsweise des Elektrofahrzeugs(EV) 37 Quelle: www.electricdrive.org climateinc.org/.../2010/03/smart-grid.jpg
    • Elektromobilität: Gesellschaftlich erwünscht und nachhaltigTriple Bottom Line der ElektromobilitätÖkologie Schadstofffreies Fahren ohne fossile Kraftstoffe Wesentliche Verbesserung der CO2-Bilanz bei Nutzung von Ökostrom Netzunterstützende Fähigkeit der ElektromobilitätÖkonomie Verringerung der Abhängigkeit von Ölimporten Verbesserung der politischen und wirtschaftlichen StabilitätSoziales Steigerung der Lebensqualität in Großstätten 38 Quelle: Bundesministerium für Umwelt Naturschutz und Reaktorsicherheit: Beitrag der Elektromobilität zu langfristigen Klimaschutzzielen und Implikationen für die Automobilindustrie, (2010)
    • Adaptionsbarrieren Wertbarrieren Hohe Anschaffungskosten Eingeschränkte Reichweite Risikobarriere Lebensdauer und Sicherheitsaspekte der Batterie Nutzungsbarriere Eingeschränkte Flexibilität durch inkompatible Tankinfrastruktur Traditionsbarriere Verändertes Fahrverhalten des Elektrofahrzeugs Elektrisches Fahren erfordert mehr Planung 39 Quelle: Böcker, J., u.a.: VDE-Studie Elektrofahrzeuge, (2010)
    • Die Rolle der Regierung bei der AnreizsetzungSchaffung der benötigten Rahmenbedingungen Zusammenbringen verschiedener Marktakteure Internationale Normen und Standards für Marktdurchlässigkeit und Verbrauchertransparenz Förderung der Ladeinfrastruktur durch StadtplanungVerringerung der Wertbarriere durch staatliche Förderung Gewährung von Nutzungsvorteilen (Beispiel: Sonderfahrspuren NewYork) Einschränkung etablierter Technologie (Beispiel: Motorradverbot in China) Quellen: Bundesregierung: Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität der Bundesregierung, o.O., (2009) Moreni, G.; Haefeli, U.: Oetterli, M.; Finanzielle Anreize für effiziente Fahrzeuge, (2005/06) 40 Yang C.J.: Launching Strategy for Electric Vehicles: Lessons from China and Taiwan, (2010)
    • Buy-Down vs. RestriktionNotwendige Kriterien für einen Erfolg finanzieller Förderungnach Richard Duke Hoher Wettbewerb auf dem Zielmarkt Skaleneffekte können schnell erreicht werden Niedriges Marktvolumen mit viel Steigerungspotential durch Subventionen Niedrige Risiken durch ErsatzprodukteRestriktion der etablierten Technologie Wirkungsvoll (Anstieg des Elektrorollermarktes in China von 56.000 in 1998 auf 21 Mio. in 2008, durch Restriktion von konv. Motorrädern) Anreiz wirkt langfristig, da keine Belastung der Haushaltskassen (Taiwan gab sein Förderprogramm für El. Scooter von 1998 in 2002 wieder auf, wegen zu großer Kosten) 41 Quelle: Duke, R. D.: Clean Energy Technology Buydowns: Economic Theory, Analytic Tools, and the Photovoltaics Case, (2002) Yang C.J.: Launching Strategy for Electric Vehicles: Lessons from China and Taiwan, (2010)
    • Anreize von UnternehmenSegmentierungsstrategie Kostengünstige Innenstadtfahrzeuge Differenzierung bei PremiumfahrzeugenMarketingstrategie Branding: Technologieführerschaft und soziale Verantwortung der Marke Gezielte Kommunikation des Total Cost of Ownership Vorteils Quellen: Malorny, C., u.a.: Automobilindustrie muss Premium neu erfinden, (2010) 42 Malorny, C., u.a.: Der Trend zu energieeffizienten Pkw, Implikationen für die deutsche Automobilindustrie, (2009) Hodson, N.;Newman, J.: A new Segmentation for electric vehicles, (2010)
    • Neue BusinessmodelleErwerb von Mobilität Better Place Batteriewechsel-System von Daimler 43 Quelle: www.car2go.com www.betterplace.com
    • Stand der Technik Toyota-Prius Plug-In Nissan Leaf Opel Ampera 44 Quelle: www.greenzer.com www.focus.de www.autoacid.com
    • Ausblick McKinsey geht von einem Marktanteil von 1-9% in 2020 aus mit einem Marktvolumen von bis zu 500 Mrd. Um das 2 Ziel vom Copenhagen Accord zu erreichen müssten in Deutschland 2050 68-93% aller Fahrzeuge emissionsfrei fahren. Quellen: Malorny, C., u.a.: Der Trend zu energieeffizienten Pkw, Implikationen für die deutsche Automobilindustrie, (2009) 45 Bundesministerium für Umwelt Naturschutz und Reaktorsicherheit: Beitrag der Elektromobilität zu langfristigen Klimaschutzzielen und Implikationen für die Automobilindustrie,(2010) www.auto.de
    • GliederungI. Grundlagen und DefinitionenII. AdaptionsbarrierenIII. AnreizeIV. ÖkostromV. Smart HomeVI. ElektromobilitätVII. Zusammenfassung/Fazit 46
    • Für die Adaption gesellschaftlich erwünschter, nachhaltigerInnovationen ist die Anreizgestaltung entscheidend Shareholder Gesellschaft Verbraucher Gewinnmaximierung Ökologie Nutzenmaximierung Ökonomie Ethische Ansprüche Soziales Aufwandsminimierung Diffusion nachhaltiger Technologien erfordert Interessensausgleich 47
    • Für die Adaption gesellschaftlich erwünschter, nachhaltigerInnovationen ist die Anreizgestaltung entscheidendStaat spielt eine wichtige Rolle als Regulator und setztRahmenbedingungen festInternationale Zusammenarbeit erleichtert die Diffusion politischerRegulierungsinstrumenteAktive Anreizgestaltung von Unternehmen durch Produktgestaltung undKommunikation 48
    • Fraglich ist, ob derzeitige Bemühungen ausreichen, um Umwelt- und Klimaziele zu erreichen.49
    • Literaturverzeichnis Agenda 21. (6. Mai 2002). Stärkung der Rolle wichtiger Gruppen Kapitel 23. Abgerufen am 18. April 2010 von: Azzone, G.; Bertelè, U.: Exploiting Green Strategies for Competitive Advantage, in: Long Range Planning, 27, 6 (1994) S. 69- 81 Böcker, J., u.a.: VDE-Studie Elektrofahrzeuge, Frankfurt am Main, 2010. S.40ff. Bundesministerium für Umwelt Naturschutz und Reaktorsicherheit: Beitrag der Elektromobilität zu langfristigen Klimaschutzzielen und Implikationen für die Automobilindustrie, Berlin, 2010, S.3ff. Bundesministerium für Umwelt Naturschutz und Reaktorsicherheit: Beitrag der Elektromobilität zu langfristigen Klimaschutzzielen und Implikationen für die Automobilindustrie, Berlin, 2010, S.3. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit: Zeitreihen zur Entwick- lung der erneuerbaren Energien in Deutschland, Daten der Arbeitsgruppe Erneuerbare Ener- gien-Statistik (AGEE-Stat), Berlin (2010) Bundesregierung: Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität der Bundesregierung, o.O., 2009, S.9ff. Christ, S.; Bothe, S: Bestimmung der Zahlungsbereitschaft für erneuerbare Energien mit Hilfe der kontingenten Bewertungsmethode, Working Paper, Köln (2007) Duke, R. D.: Clean Energy Technology Buydowns: Economic Theory, Analytic Tools, and the Photovoltaics Case, Princeton NJ, 2002, S.7ff. Elkington, J. (1994). Towards the Sustainable Corporation: Win-Win-Win Business Strategies for Sustainable Development. Carlifornia Management Review , 90-100. Flaschke, T. (1998). Schaffung einer Informatonsbasis für die Entswicklung eines strategischen Marketingkonzepts für das Intelligente Haus im privaten Lebensbereich. Lahr: Süddeutsche Hochschule für Berufstätige. Fouquet, D.; Johansson, T.: European renewable energy policy at crossroads - Focus on elec- tricity support mechanisms, in: Energy Policy, 36, o.Tb. (2008) S. 4079-4092 Frey, G., & Cavelius, R. (2006). Detaillierte Betrachtung ausgewählter internetbasierter Dienstleistungen. Praxishandbuch Energiebeschaffung. 50
    • Literaturverzeichnis Gerpott, T.; Mahmudova, I.: Einflussfaktoren auf die Bereitschaft von Privatkunden, Ö- kostrom nachzufragen, in: Zeitschrift für Energiewirtschaft, 4, o.Tb. (2009) S. 316-321 https://www.spiegel.de/international/europe/0,1518,572118,00.htmA bruf: 26.05.2010. Hanekamp, G., & Steger, U. (2001). Nachhaltige Entwicklung und Innovation. Bad Neuenahr-Ahrweiler: Europäische Akademie. Hodson, N.;Newman, J.: A new Segmentation for electric vehicles, in: McKinsey Quarterly Vol. 1, 2010, S. 26-28. Hohwaldt, K. (1995). Einen Markt machen - aber wie? Tagungsband: Das Intelligente Haus, (S. 33). Bonn. http://www.agenda21-treffpunkt.de/archiv/ag21dok/kap23.htm Leprich, U.: Fokus Ökostrom: Bestandsaufnahme und Perspektiven, Greenpeace e.V., Saar- brücken (2008) Malorny, C., u.a.: Automobilindustrie muss Premium neu erfinden, McKinsey&Company, o.O., 2010, S.2-3. Malorny, C., u.a.: Der Trend zu energieeffizienten Pkw, Implikationen für die deutsche Automobilindustrie, McKinsey&Company, o.O., 2009, S. 16-17. Malorny, C., u.a.: Der Trend zu energieeffizienten Pkw, Implikationen für die deutsche Automobilindustrie, McKinsey&Company, o.O., 2009, S.5. Moore, G.: Crossing the Chasm: Marketing and Selling High-Tech Products to Mainstream Customers, 1, New York (1991) Moreni, G.; Haefeli, U.: Oetterli, M.; Finanzielle Anreize für effiziente Fahrzeuge, in: Jahrbuch der Schweizerischen Vehrkehrswirtschaft, 2005/06, S.113-127. Park, S.H., Won S. H., Lee J.B., Kim S.W.: Smart home digitally engineered domestic life, in: Pers Ubiquit Comput, 7, Korea (2003), S. 189-196 Pickett-Baker, J.; Ozali, R.: Pro-enviromental products: marketing influence on consumer purchase desision, in: Journal of Consumer Merketing, 25, 5 (2008) S. 281-293 51
    • Literaturverzeichnis Ram, S.; Sheth, J.: Consumer resistance to innovations: The marketing problem and its soluti- ons, in: Journal of Consumer Marketing, 6, 2 (1989) S. 5-14 Schulz, S. (3. Januar 2010). Spiegel. Abgerufen am 1. 6 2010 von http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,667932,00.html SHEA. (1. Juni 2010). SHEA - Smart Home Energy Assistant. Von http://energy.dailabor.de/index.php?id=14 abgerufen Sunderer, G.: Was hält Verbraucher vom Wechsel zu Ökostrom ab?, Schriftenreihe des Zen- trums für europäische Studien, Universität Trier, Trier (2006) Tews, K.; Busch, P.-O.; Jörgens, H.: The diffusion of new environmental policy instruments, in: European Journal of Political Research, 42, o.Tb. (2003) S. 569-600 Tränkler, H. (2001). Zukunftsmarkt Intelligentes Haus. Das intelligente Haus , 17-34. Verbruggen, A.; Fischedick, M.; Moomaw, W.; et al: Renewable energy costs, potentials, barriers: Conceptual issues, in: Energy Policy, 38, o.Tb. (2010) S. 850 861 Wong, V.; Turner, W.; Stoneman, P.: Marketing Strategies and Market Prospects for Enviro- mentally-Friendly Consumer Products, in: British Journal of Management, 7, o.Tb. (1996) S. 263-281 Yang C.J.: Launching Strategy for Electric Vehicles: Lessons from China and Taiwan, Durham, 2010, S.2-10. 52