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Tipps und Tricks zur Informationsgestaltung im Internet
 

Tipps und Tricks zur Informationsgestaltung im Internet

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Diese Präsentation ist im Rahmen des Sparkling Science Projektes "Netkompass für Social Web" entstanden. Das dazugehörige Handout befindet sich auf scrib ...

Diese Präsentation ist im Rahmen des Sparkling Science Projektes "Netkompass für Social Web" entstanden. Das dazugehörige Handout befindet sich auf scrib http://de.scribd.com/doc/131586549/Infogestaltung-Internet-Handout

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    Tipps und Tricks zur Informationsgestaltung im Internet Tipps und Tricks zur Informationsgestaltung im Internet Presentation Transcript

    • Tipps und Tricks zurInformationsgestaltung im Internet Mag. Dr. Tanja Jadin, Romana Farthofer, MA
    • Netkompass für Social Webo Ein Sparkling Science Projekt im Auftrag des BMW für Forschungo Die Idee: Jugendliche erklären anderen Jugendlichen das Thema Privatsphäre und Datenschutz im Internet = Ein Peer-to-Peer Projekto Im Zentrum steht der Umgang mit persönlichen Daten sowie die Nutzung von Social Web Angeboten sowie sozialen Netzwerkplattformen.o Homepage Sparkling Science: http://www.sparklingscience.at/de/projekte/692-netkompass-f-r-social- web/o Projekthomepage mit Weblog: http://webprojects2.fh-hagenberg.at/netkompass/wordpress/ Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 2
    • W-Fragen bei der Erstellungvon Informationsmaterialo Warum? Was ist der Grund für die Erstellung der Materialien?o Was? Was plant man zu machen?o Wen? Für wen macht man das Material?o Wie? Wie ist die Gestaltung der Materialien?o Womit? Welches Medium wählt man aus? Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 3
    • Inhalto Arten der Wissensvermittlungo Storytellingo Zielgruppeo Materialien im Internet  Texte  Musik  Bilder  Videos (Drehbuchgestaltung)o Quellen auswählen (Inhalt, Autor, Zitierrichtlinien)o Urheberrecht und Creative Commons Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 4
    • Warum? Was ist die Botschaft?Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 5
    • Zentrale Botschafto Im Klaren werden…  was der Grund ist für die Entstehung des Informationsmaterials?  was wollt ihr erreichen?  was sollen die Zielpersonen mit Erhalt der Information erfahren? Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 6
    • Zentrale Botschaft im ProjektNetkompasso Auftrag von Sparkling Scienceo Peer-to-Peer Projekto Ihr seid Experten – ihr erklärt anderen Jugendlichen das Thema Privatsphäre und Datenschutz im InternetBe aware what you share http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=EgTyXqrta7YMobbing http://www.youtube.com/watch?v=JQh7C8WOAC8 Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 7
    • Wen? Für wen macht man es?Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 8
    • Zielgruppeo Das sind die Personen, die das Produkt kaufen bzw. konsumieren sollen.o Diese kann man einteilen in  Demografische Merkmale: Alter, Geschlecht, Wohnort…  Sozioökonomische Merkmale: Gehalt, Beruf, Bildungsstand…  Psychografische Merkmale: Einstellung, Motivation, Meinung…  Verhalten: Preisempfinden, Kaufreichweite… (aus Bruhn, 2010) Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 9
    • Was? Was plant man zu machen?Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 10
    • Arten des Wissenso Es gibt versch. Arten des Wissens:  Sachwissen¹ oder Faktenwissen ist Wissen, dass z.B. Weltklima gefährdet ist.  Handlungswissen¹ ist Wissen, wie z.B. Nudeln gekocht werden.  Konditionales Wissen² ist Wissen, wann man bestimmte Handlungen ausführt, z.B. wann man einen Regenschirm verwendet.  Negatives Wissen² ist Wissen, was man nicht tun soll, z.B. bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung schneller fahren. ¹ Edelmann, 2000 ² Niegemann, 2001 Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 11
    • Arten des Wissens - Übungo Übung zu Arten des Wissens:o Sucht mit eurem Sitznachbarn je ein Beispiel für die verschiedenen Wissensarten bei Facebook.o Auf Facebook gibt es das Wissen, 1. dass … 2. wie … 3. wann … 4. was nicht …o Zeit: 10 min Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 12
    • Arten des Wissenso Versch. Arten des Wissens (Beispiel Facebook):  Sachwissen ist Wissen, dass Facebook eine Plattform ist, auf der man Freunde finden und sich vernetzen kann.  Handlungswissen ist Wissen, wie man Facebook verwendet (Nachrichten schreiben, Freunde hinzufügen…).  Konditionales Wissen ist Wissen, wann man seine Privatsphäre- Einstellungen anpassen sollte.  Negatives Wissen ist Wissen, was man nicht von sich ins Internet stellen sollte. Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 13
    • Arten der Wissensvermittlungo Sachwissen vermittelno Handlungswissen vermitteln (Tutorials)o Game-based-learning (Lernspiele)o Wissen in Geschichten verpacken (Storytelling)Übung: 1. http://www.thesearethings.com/ Storytelling 2. http://www.webducation.info/VAT/index.html Handlungswissen 3. http://www.youtube.com/watch?v=4NOjY5w54dg Sachwissen 4. http://www.2weistein.de/ Game-based-learning Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 14
    • BeispieleFaktenwissen/HandlungswissenFaktenwissenDies ist theoretisches Wissen.Quizlet http://quizlet.com/Card2brain http://card2brain.ch/login/authHandlungswissenDies ist praktisches Wissen.Krawatte binden http://www.youtube.com/watch?v=11auFH1JpL4Dance Tutorial – Psy – Gangnam Styleo http://www.youtube.com/watch?v=QJr5lUAcs10 Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 15
    • Beispiele LernspieleMithilfe von Spielen wird versucht Wissen zu vermitteln.Scoyo – Lernplattform (kostenpflichtig) http://www-de.scoyo.com/Wer wird Millionär http://spiele.rtl.de/spiele/rtl-spiele/wwmGeographie-Lernspiele http://www.toporopa.eu/de/Geographie-Lernspiel über die Erde http://www.eduhi.at/gegenstand/geographie/data/erde/erde.htm Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 16
    • Storytellingo Wissen in Geschichten verpackeno Auf Webseiten, in Werbevideos und Filmen zu findeno Zentraler Bestandteil des Storytellings ist die Heldenreise nach Campbell Einführung Heldenreise http://vimeo.com/39462798 Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 17
    • Storytellingo Heldenreise liegt vielen Geschichten und Filmen zugrundeo 12 Stationen, die eine Geschichte durchläuft: 1. Die gewohnte Welt Man ist mit seinem Leben zufrieden, jedoch fehlt irgendetwas. 2. Der Ruf zum Abenteurer Etwas passiert, das das bisherige Leben verändert könnte. 3. Verweigerung des Rufs Vernunft und Angst hindern anfänglich, sich auf das Abenteuer einzulassen. 4. Begegnung mit dem Mentor Mentor kennt bisheriges Leben und neues Leben, er hat meist großes Wissen und erwartet keine Gegenleistung. 5. Überschreiten der ersten Schwelle Ist der Moment, wo man sich tatsächlich ins Abenteuer wagt.Quelle: http://www.waltermedia.de/wp-content/uploads/2012/03/Die-Heldenreise.pdf Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 18
    • Storytelling 6. Bewährungsproben/Verbündete/Feinde Welt teilt sich in Gut und Böse. 7. Vordringen in die tiefste Höhle Situation wird zum ersten Mal richtig verstanden 8. Entscheidungskampf Wendepunkt – hier steht alles auf dem Spiel. 9. Belohnung und Ergreifen des Schwerts Selbstbewusstsein wächst, man jubelt und fühlt sich kraftvoll. 10. Rückweg (teils mit Verfolgungen) Mit neuen Erfahrungen wird in gewohnte Welt zurückgekehrt. 11. Erneuerung/Verwandlung/Veränderung Endgültige Verwandlung zum Guten 12. Rückkehr mit dem Elixier Aufgabe ist gelöst, Erfahrungen werden angewendetQuelle: http://www.waltermedia.de/wp-content/uploads/2012/03/Die-Heldenreise.pdf Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 19
    • Heldenreise bei Harry PotterHarry Potter und der Stein der Weisen:o 1. Harry in seiner gewohnten Welt bei den Dursleys.o 2. Er bekommt Briefe als Einladung zur Zaubererschule Hogwarts.o 3. Dursley lässt Harry Briefe nicht öffnen und Harry glaubt nicht dass er Zauberer ist. (Zitat „Ich bin doch nur Harry“)o 4. Hagrid holt Harry ab und hilft ihm bei Ausstattung mit Zaubergegenständen. Dumbledore gibt ihm später Umhang seines Vaters, Lehrerin Mrs McGonagall schenkt ihm einen Beseno 5. Eintauchen in die Welt der Zauberer, Bahngleis 9 ¾o 6. Verbündete: Hermine und Ron, Widersacher: Malfoy, Snape, Lord Voldemort, Bewährungsprobe: Kampf mit dem Troll, Spiegel nerhegeb, Sucher im Quiddich-Spiel, Insignie: unsichtbar-machener UmhangQuelle: Lindemann & Rosenbohm, 2012 Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 20
    • Heldenreise bei Harry Pottero 7. Prüfungen: dreiköpfiger Hund Fluffy, Zauberschachspiel, Harry merkt, dass er Zauberer ist und mit Voldemort in Beziehung steht. Er merkt, dass Voldemort den Stein der Weisen möchte.o 8. Harry schlägt Voldemort (in Gestalt von Prof. Quirrell).o 9. Harry bekommt Stein des Weisen und sein Selbstbewusstsein steigt.o 10. Er wacht im Krankentrakt wieder auf.o 11. Dumbledore erklärt ihm die Zusammenhänge (warum er Voldemort besiegen konnte, dass der Stein vernichtet wurde…)o 12. Harry fährt zurück nach Hause, er bekommt das Fotoalbum von Hagrit (Liebe seiner Eltern stärken ihn wohin er auch geht)Quelle: Lindemann & Rosenbohm, 2012 Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 21
    • Beispiele StorytellingKinderzeitmaschine – Geschichte lernen http://www.kinderzeitmaschine.de/Techpi und Malipu http://www.techpi-und-malibu.de/Sheeplive – Sicherer Umgang mit Internet http://at.sheeplive.eu/Storytelling und WerbevideosMann im Kasten https://www.youtube.com/watch?v=ov6e7Mxrz_0Pro Informis. Kommen Sie näher http://www.youtube.com/watch?v=ocBh9bgph_gThe Force http://www.youtube.com/watch?v=R55e-uHQna0&feature=player_embedded Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 22
    • Beispiele WerbevideosSteiff – Don‘t be afraid of the dark https://www.youtube.com/watch?v=hOrSrM03aTcNSFW. A hunter shoots a bear! http://www.youtube.com/watch?v=4ba1BqJ4S2MHornbach TV Spot https://www.youtube.com/watch?v=TmVvkGUwa08Mr. W https://www.youtube.com/watch?v=2mTLO2F_ERY Quit smoking commercial  http://www.youtube.com/watch?v=SfAxUpeVhCg Nissan LEAF: Gas Powered Everything  http://www.youtube.com/watch?v=Nn__9hLJKAk Audi Quattro  http://www.youtube.com/watch?v=SX-oEcQ3Jd0 Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 23
    • Übung zur Heldenreiseo Geht in Gruppen von 3-4 Personeno Sucht euch einen berühmten Film oder ein Märchen auso Überlegt gemeinsam, ob sich dabei die Stadien der Heldenreise (oder zumindest einzelne) anwenden lasseno Zeit: 20 Min. Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 24
    • Wie? Wie gestaltet man es?Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 25
    • Texte im Interneto Text wird im Internet meist nur überflogeno Auch Scrollen wird oft als negativ angeseheno Wichtig: über Farbgestaltung Gedanken machenFreunde des Wohlstands http://www.unser-wohlstand.com/Watch your web http://www.watchyourweb.de/p1193965_489.htmlo Slideshare als Grundlage für gute Präsentationen  http://de.slideshare.net/GFU/internetgerechte-textgestaltung  http://de.slideshare.net/HofaGarmisch/saim-alkan-texten-im-internet  http://de.slideshare.net/blogwerk/schreiben-im-web Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 26
    • Texte im Internet - Tippso Tipps und Tricks: 1. Eher serifenlose Schriften 2. Schriftgröße 12-14 pt für normale Schrift 3. Kursiv und unterstrichen vermeiden (Wörter eher fett hervorheben) 4. Max. 2 untersch. Schriften im Text 5. Nicht zu großer Zeilenabstand 6. Acht bis zehn Wörter pro Zeile 7. Kontrast zwischen Hintergrund und Schriftfarbe gut wählen 8. Text soll leicht lesbar und nicht zu lange sein 9. Keine unerklärten Fremdwörter 10. Zwischenüberschriften und Zusammenfassungen anbieten Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 27
    • Texte im Internet - Tippso In der schönen Stadt Linz, die im Jahr 2009 vor allem durch ihre Wahl zur Kulturhauptstadt den Bekanntheitsgrad extrem gesteigert hat und für dieses Jahr extra besondere Schönheiten mit hohen Kosten für die Öffentlichkeit dezent hervorgehoben wurden, was viele große Baustellen mit sich brachte, wurde gestern ein blaues, großes Auto gestohlen.o Besser: In Linz wurde gestern ein blaues Auto gestohlen. Die Stadt wurde im Jahr 2009 durch die Wahl zur Kulturhauptstadt viel bekannter. Dafür wurden besondere Schönheiten… Tipps:  Das Wichtigste zu Beginn  Kurze, verständliche Sätze  Nebensätze vermeiden  Sätze nicht mit Adjektiven überladen  Angemessenen Zeilenabstand verwenden Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 28
    • Texte im Internet - Tippso Nach dem Diebstahl des Autos in Linz war es eine Notwendigkeit eine Änderung der Sicherheitsrichtlinien der Stadt einzuführen.o Besser: Nachdem in Linz ein Auto gestohlen wurde, wurden die Sicherheitsrichtlinien der Stadt geändert. Tipps:  Zuviele Nomen vermeiden  Unterstreichungen vermeiden – eher fett hervorheben  Eine gerade, serifenlose Schrift verwenden Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 29
    • Texte im Internet - Tippso In Linz wurde gestern ein blaues Auto gestohlen. Die Stadt wurde im Jahr 2009 durch die Wahl zur Kulturhauptstadt viel bekannter. Dafür wurden in Linz besondere Schönheiten, wie die Bahn zum PB hervorgehoben.o Besser: In Linz wurde gestern ein blaues Auto gestohlen. Die Stadt wurde im Jahr 2009 durch die Wahl zur Kulturhauptstadt viel bekannter. Dafür würden dort besondere Schönheiten wie die Bahn zum Pöstlingberg hervorgehoben. Tipps:  Wortwiederholungen vermeiden  Schriftgröße bedenken  Kontrast zwischen Hintergrund und Schriftfarbe beachten  Keine Abkürzungen und (unerklärte) Fremdwörter Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 30
    • Musik und Töneo Problem bei Audios  keine visuelle Unterstützungo In Bildern erzähleno Zuhörer entwickeln ihre eigenen Bilder Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 31
    • Hörspiel – Hörbucho Hörspiel: orientiert sich am Fernsehen, Stimme des Sprechers, Geräusche und Klänge (wie ein Theaterstück, das man nicht sieht) Lulu, Merlin und der Traum vom Fliegen http://www.youtube.com/watch?v=sSU3en53J9M Herr der Ringe: Neue Hoffnung für Mittelerde http://www.gratis-hoerspiele.de/herr-der-ringe-online-neue-hoffnung-fur- mittelerde-02/o Hörbuch: orientiert sich am Buch, Stimme des Sprechers, selten kleine musikalische Einflüsse Der kleine Prinz http://www.youtube.com/watch?v=RG6f8HVeq3w Max und Moritz http://www.vorleser.net/hoerbuch.php?id=busch_maxundmoritz_vorwort Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 32
    • Podcasts iPod = MP3-PlayerWas ist ein Podcast? Broadcast = Sendung http://www.podcast.de/informieren/ iPod + broadcast = Podcast o Podcast:  abonnierbare Audios/Videos übers Internet,  mit speziellem Programm namens „Podcatcher“ abrufbar,  meist nur temporär verfügbar,  themenbezogen  eine Serie beginnt meist mit immer gleichem Jingle Podcast: hr2 Funkkolleg: Medien http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=77659 Youwipod: Comic-Designer http://youwipod.de/tag/designerin/ Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 33
    • Tipps und Tricks für PodcastsTipps:o Schlichte Sätze ohne Fremdwörter = eine Information/Satzo Keine Nebensätzeo Langsamer und deutlicher sprechen als im realen Lebeno Bei der Aufnahme Außengeräusche verhinderno W-Fragen helfen beim Auswählen und Strukturieren:  Wer macht was?  Was passiert?  Wo spielt die Szene?  Wann war das?  Drehbuch vorm Senden http://interaudio.org/mos/interaudiodoc/handout/Handout s%20%28deutsch%29/Sprechen%20im%20Radio.pdf Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 34
    • Musik und Töne o Lebendig beschreiben (Aussehen, Geruch, Gefühl) o Zahlen schwer verstanden – vermeiden oder weglassen Beispiele: Podcast: Kaffeepod – Studenten über das Studieren http://www.kaffeepod.de/folge-9-studieren-deutschland Podcast: Ö3 – Micromann http://static.orf.at/podcast/oe3/oe3_comedy_cast.xml Hörspiel: Watch your web - Mensa http://www.youtube.com/watch?v=CgSFDDHByW8&list=UUHaU921zEINqry2 djYRiHEQ&index=15Quelle: http://interaudio.org/mos/interaudiodoc/handout/Handouts%20%28deutsch%29/Sprechen%20im%20Radio.pdf Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 35
    • Hintergrundmusik o Musik kann Stimmung und Wahrnehmung verändern: How music establishes mood  http://www.youtube.com/watch?v=cpYiktVZkok How music can change a film I  http://www.youtube.com/watch?v=rn9V0cN4NWs The effect of music on a random film  http://www.youtube.com/watch?v=UdK5FGeMS3k II How to manipulate people with music  http://www.youtube.com/watch?v=brStDyPNI7w o Musik erzeugt unterschiedliche Stimmungen und kann diese in Videos sehr unterstützen. Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 36
    • Bilder o Bilder können als Abbilder oder logische Bilder genutzt sein o Es gibt 4 Arten von Abbildern: 1. Realistische: Orte im realen Leben, z.B. Fotos. 2. Texturierte: Orte oder Personen, meist dreidimensional, zB schraffierte Bleistiftzeichnungen 3. Linienabbilder: Umrisse von Personen oder Objekten, zB. Strichmännchen 4. Schematische: Struktur von Objekten, z.B. Verkehrsnetzkarten 3 1 41 2Quelle: http://www.tu-chemnitz.de/phil/imf/professuren/elearning/studentenprojekte/Lernprogramm_Bild/Abbilder.html Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 37
    • Bilder o Logische Bilder sind unterteilt in  Charts (Mindmaps)  Tabellen  DiagrammeQuelle: http://www.tu-chemnitz.de/phil/imf/professuren/elearning/studentenprojekte/Lernprogramm_Bild/LogischeBilder.html Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 38
    • Bildero Fünf Funktionen von Bildern nach Levin et al. (1987):  Darstellende Funktion: Bilder, die sich auf Text beziehen, ihn besser verständlich machen, z.B. Fotos  Organisationsfunktion: Bilder, die Zusammenhang einzelner Textelemente organisieren z.B. Flussdiagramme.  Interpretationsfunktion: Bilder, die abstrakte, schwierige Texte verständlicher machen,  Transformierende Funktion: Bilder, die helfen den Text besser merken zu können, z.B. visuelle Eselsbrücke  Dekorative Funktion: Bilder, die keinen Bezug zum Text haben, sondern die Lernmotivation erhöhen sollen Quelle: Lewalter, 1997 Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 39
    • Bildero Es gibt Bilder  die Texte unterstützen  die auch ohne Text aussagekräftig sindo Bilder manchmal mehrdeutig Oiled Bird by marinephotobank (CC:BY 2.0)o führt zu optischen Täuschungen  Mögliche Erklärung: Gestaltgesetze http://www.agenturtschi.ch/t3/fileadmin/download/fachartikel/gest altgesetze.pdf Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 40
    • Drehbuchgestaltung o Drehbücher¹ sind schriftl. Grundlagen, wie Filme ablaufen. o Sie enthalten grundsätzlich:  die Szenenummer und den Drehort,  Beschreibung der Aktionen in Szenen  die Beschreibung, wie etwas gefilmt werden soll  den Text, der in der Szene gesprochen werden soll. Tipps: o Schreib auf, was zu sehen und zu hören ist! o Keine Umschweife und Gefühle notieren! (Möglichkeit Stilmittel) o Drehbücher sind keine Geschichten – nur kurze Beschreibungen.¹ https://www.inf.tu-dresden.de/content/institutes/smt/cg/teaching/labcourses/PraktikumMedieninformatik07/public/intro_theory.pdf Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 41
    • Drehbuch – die Struktur Szene – Drehort Handlung Charakter Dialoghttps://www.inf.tu-dresden.de/content/institutes/smt/cg/teaching/labcourses/PraktikumMedieninformatik07/public/intro_theory.pdf Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 42
    • Filme und Videoso Wichtige Prinzipien und Überlegungen für Filmdrehs:  Mach dir Gedanken über die Botschaft, die du vermitteln möchtest!  Berichte anhand eigener Erfahrungen – bleib bei dem was du weißt!  Arbeite viel mit Bildern und visuellen Stilmitteln  Mach dir bewusst: 1. Was ist das Problem/das Drama deiner Geschichte? 2. Wer sind die wesentlichen Charaktere in deiner Handlung? 3. Wie verhalten sich diese und wie klar wird dadurch ihre Rolle?  Keep it simple! Erzähle einfache Geschichten – nicht zu komplex! Weitere Informationen unter www.scriptalicious.at Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 43
    • Filme und Videoso Stilmittel um im Film Emotionen zu erzeugen:  Kamera-Einstellungsgrößen  Kameraposition  Lichtgestaltung  Musik  Sprache  etc. Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 44
    • Einstellungsgrößen o Weite Totale: Gesamtüberblick über Handlungsort, meist bei Landschaften o Totale: Hauptmotiv als Ganzes, z.B. stehender Mensch mit Umgebung o Halbtotale: begrenzter Ausschnitt des Motivs z.B. Menschen vom Knie aufwärts o Halbnahe: Figur von Kopf bis zur Hüfte z.B. meist in DialogszenenQuelle:http://www.mediamanual.at/mediamanual/leitfaden/filmgestaltung/grundelemente/sprache_des_films/einstellung02.php Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 45
    • Einstellungsgrößen o Nah: Brustbild einer Person, Umgebung eher unwichtig o Groß: Einzelheit wird betont, z.B. Fenster eines Hauses, Kopf einer Person o Detail: extreme Ausschnitte werden groß gezeigt, z.B. Auge, Fingerabdrücke Einstellungsgrößen https://www.youtube.com/watch?v=ILnmxz0_Lx8Quelle:http://www.mediamanual.at/mediamanual/leitfaden/filmgestaltung/grundelemente/sprache_des_films/einstellung02.php Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 46
    • Kamerapositiono Untersicht: Kamera unter den Personen  Macht und Gefährlichkeit der Darsteller erhöhto Froschperspektive: extreme Form der Untersicht, Kamera filmt vom Boden auso Normalsicht: Kamera ist auf Augenhöhe egal wie groß die Darsteller sindo Aufsicht: Kamera über den Personen  macht Darsteller schwach und kleino Vogelperspektive: extreme Form der Aufsicht, gibt Überblick über Geschehen Quelle: http://www.movie-college.de/filmschule/filmgestaltung/kamerahoehe.htm Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 47
    • Kameraposition - Übung Vogelperspektive Froschperspektive Normalsicht Untersicht Aufsicht Quelle: http://www.movie-college.de/filmschule/filmgestaltung/kamerahoehe.htm Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 48
    • Lichtgestaltung im Film CC daveparker (flickr.com)o Low-Key: Großteil des Bildes dunkel. Schatten spielt große Rolle für düstere Gestaltungo Normalstil: hell und dunkel gleichmäßig eingesetzt, natürliche Lichtgestaltungo High-Key: Großteil des Bildes sehr hell, möglichst wenig Schatten für Zuversicht, Glück und positive Gefühle CC Jos van Zetten (flickr.com)Quelle: http://filmlexikon.uni-kiel.de/index.php?action=lexikon&tag=det&id=247 Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 49
    • Filme und VideosEin Leben auf Facebook http://www.youtube.com/watch?v=mCUCZCBso_wInteraktive Geschichte von Schülern – Chef im Netz http://www.youtube.com/watch?v=vDD1YySdZYYCheck dein Profil, bevor es andere tun. http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=n1TroNdzbWg#!Virtuelle Beziehungen können reale nicht ersetzen – klicksafe http://www.youtube.com/watch?v=HVAHPJXDLBASurfer haben Rechte http://www.youtube.com/watch?v=-8lGiNYswZUWo lebst du – klicksafe http://www.youtube.com/watch?v=usSeHFHvhaY Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 50 Weitere Informationen unter www.scriptalicious.at
    • Womit? Welche Medien und Quellen wählt man aus?Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 51
    • Inhaltsprüfung einer Seiteo Werden Quellenangaben angeführt?o Wann war das letzte Update?o Bestehen Interessenskonflikte in der Argumentation – ist die/der AutorIn kommerziell, politisch, organisatorisch, persönlich mit dem Thema verbunden?o Kann Parteilichkeit vorhanden sein? Wird z.B. ausdrücklich für eine bestimmte Position „geworben“?o Welche Logos oder Erkennungszeichen werden auf der Seite verwendet? Wer könnte dahinter stehen?o Welche Seiten (welcher Art) werden verlinkt?Quelle: Safer Surfing Broschüre Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 52
    • Wer ist der/die Autor/in der Seite?o Gibt sich der/die AutorIn zu erkennen?o Steht eine Organisation/ein Unternehmen dahinter? Wenn ja, welche Interessen verfolgt die Organisation/das Unternehmen?o Wem gehört die Internetadresse? (vlt. hilft http://www.whois.net)o Ist der/die AutorIn für die Inhalte kompetent?  Name der Autorin/des Autors in Suchmaschine eingeben! Wird sie/er oft zu diesem Thema zitiert? Kommt er/sie in einem anderen Zusammenhang vor?Quelle: Safer Surfing Broschüre Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 53
    • Seriösität der Seiteo In welchem Zusammenhang steht der gefundene Text?o Wie häufig und von wem wird die Seite verlinkt (z.B. mit Bing/Google überprüfen)? Wie seriös sind diese Anbieter?o Werden Quellen richtig und nachvollziehbar angegeben?o Was sagen andere Quellen (auch außerhalb des Internets)?Quelle: Safer Surfing Broschüre Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 54
    • Zitierrichtlinieno Name des Autors/der Autorin bzw. der Institutiono Erscheinungsjahro Titelo Seitenangabeno Angaben zur Quelle (z.B. Buch oder Internet)Bei Internetquellen, musst du zusätzlich folgendes anführen:o Vollständige URL und Datum des letzten Aufrufs in KlammernBsp: Muster, Max (2008): So zitiert man richtig. In Magazin für Wissenschaft, Nr. 03/08, S. 12-17. Online im Internet: http://www.musteradresse.com/so-zitiert-man-richtig [11.02.2013].Quelle: Safer Surfing Broschüre Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 55
    • Urheberrechto Urheberrecht schützt das geistige Eigentum einer Person wie etwa Bilder, Fotos, Videos oder Texte.o Der/Die Urheber/in entscheidet was mit seinem/ihrem Werk passiert!o Nicht ohne Zustimmung des Urhebers fremde Inhalte kopieren bzw. verwenden!o Du darfst Inhalte bei Zustimmung des Urhebers verwenden, indem du zitierst –o Weitere Infos: http://www.ideensindetwaswert.at/content/lehrmaterialien/urheberrecht.phpQuelle: Safer Surfing Broschüre Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 56
    • Urheberrechto Beachte immer das Urheberrecht deiner verwendeten Materialieno Einfaches Kopieren ohne Nennen von Quellen = Plagiat Übungsquiz zum Thema „Urheberrecht im Internet“: http://www.klicksafe.de/qz/quiz02/_project/index.htmlo Es gibt aber auch freie Inhalte im Internet  Creative Commons Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 57
    • Creative Commonso Ein neues System, das es erlaubt legal Musik, Filme, Bilder und andere Inhalte von anderen Personen zu verwenden (creativecommons.org).Einführung zu den Creative Commonshttp://www.youtube.com/watch?v=52QD5zzPa88 Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 58
    • Arten von Lizenzeno Name: Namensnennungo Was darfst du bei dieser Lizenz?Du darfst das Werk…  vervielfältigen, verbreiten und veröffentlichen.  bearbeiten.  für kommerzielle Zwecke verwenden. Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 59
    • Arten von Lizenzeno Name: Namensnennung Keine Bearbeitungo Was darfst du bei dieser Lizenz?Du darfst das Werk…  vervielfältigen, verbreiten und veröffentlichen.  NICHT bearbeiten.  für kommerzielle Zwecke verwenden. Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 60
    • Arten von Lizenzeno Name: Namensnennung Nicht kommerziello Was darfst du bei dieser Lizenz?Du darfst das Werk…  vervielfältigen, verbreiten und veröffentlichen.  bearbeiten.  NICHT für kommerzielle Zwecke nutzen. Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 61
    • Arten von Lizenzeno Name: Namensnennung Nicht kommerziell Keine Bearbeitungo Was darfst du bei dieser Lizenz?Du darfst das Werk…  vervielfältigen, verbreiten und veröffentlichen.  NICHT bearbeiten.  NICHT für kommerzielle Zwecke nutzen. Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 62
    • Arten von Lizenzeno Name: Namensnennung Weitergabe unter gleichen Bedingungeno Was darfst du bei dieser Lizenz?Du darfst das Werk…  vervielfältigen, verbreiten und veröffentlichen.  bearbeiten.  nur unter der gleichen Lizenz weitergeben.  für kommerzielle Zwecke verwenden. Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 63
    • Arten von Lizenzeno Name: Namensnennung Nicht kommerziell Weitergabe unter gleichen Bedingungeno Was darfst du bei dieser Lizenz?Du darfst das Werk…  vervielfältigen, verbreiten und veröffentlichen.  bearbeiten.  nur unter der gleichen Lizenz weitergeben.  NICHT für kommerzielle Zwecke nutzen. Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 64
    • Wo findet ihr CC Material? Musik: http://creativecommons.org/legalmusicforvideos http://www.jamendo.com/de/ http://ccmixter.org/ http://www.ende.tv/ Bilder: www.fotopedia.com http://pixabay.com/ http://compfight.com/ Allgemein: http://commons.wikimedia.org/wiki/Main_Page http://search.creativecommons.org/ Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 65
    • Suchen bei Compfight Bitte unbedingt darauf achten „Creative commons“ hier auszuwählen Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 66www.saferinternet.at
    • Zitieren bei Creative Commons o Name des Bildes (Quelle), o Autor (Webseite, Photostream…), o Lizenzname (Link zur Lizenzbeschreibung) Although youre far... (http://www.flickr.com/photos/57054262@N00/66231929) / ~Aphrodite (http://www.flickr.com/photos/aphrodite/) / CC BY-NC-ND 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/) Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 67
    • Zitieren bei Creative Commons ODER: Gleich wie 1. Möglichkeit (Links hinterlegen) Although you’re far by ~Aphrodite (CC: BY-NC-ND 2.0) Eine Hilfe bietet das CC Addon für den Browser (Firefox, Opera und Chrome): http://openattribute.com/# Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 68
    • Übung zuCreative CommonsErstellt zu zweit eine Power-Point-Präsentationo Themenvorschläge:  Der runde Geburtstag von XY  Einladung zur Mottoparty (z.B. 80er Jahre, Superhelden usw.)  Unser Weltallo Suche im Internet nach seriösen Quelleno Verwende CC-lizenzierte Fotos bzw. Musiko Zitiere die verwendeten Texte und/oder Zitateo Vergebe eine CC-Lizenz für dein Werk:  https://creativecommons.org/about/downloads  https://creativecommons.org/licenses/ Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 69
    • Literaturo Bruhn, M. (2012). Marketing - Grundlagen für Studium und Praxis. 11. Auflage. Wiesbaden: Springer Gabler.o Edelmann, W. (2000). Lernpsychologie. 6.vollst.überarb. Auflage. Weinheim: Beltz Psychologie Verlags Union.o Lewalter, D. (1997). Lernen mit Bildern und Animationen. Studie zum Einfluß von Lernermerkmalen auf die Effektivität von Illustrationen. Münster: Waxmann.o Lindemann, H. & Rosenbohm, C. (2012). Die Metaphern-Schatzkiste. Systemisch arbeiten mit Sprachbildern (S.58-59). Göttingen: Vandenoeck & Ruprecht.o Niegemann, H.M. (2001). Neue Lernmedien: konzipieren, entwickeln, einsetzen. Bern: Huber. Informationsgestaltung 21.03.2013 Seite 70
    • Mag. Dr. Tanja Jadin Romana Projektleiterin Farthofer, MA tanja.jadin@fh- Wiss. Mitarbeiterin hagenberg.at romana.farthofer@fh- hagenberg.at Vielen Dank!