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Fhoö web20 weiterbildung_092010

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Präsentation zur Weiterbildungsveranstaltung an der FH OÖ "Web 2.0 Einsatz für die Lehre" 22.9.2010

Präsentation zur Weiterbildungsveranstaltung an der FH OÖ "Web 2.0 Einsatz für die Lehre" 22.9.2010

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Fhoö web20 weiterbildung_092010 Presentation Transcript

  • 1. Web 2.0 – Neuer Medieneinsatz für die Lehre FH OÖ Weiterbildung Mag. Dr. Tanja Jadin
  • 2. Web 2.0 ? Quelle: eBoy, 2007 http://hello.eboy.com/eboy/
  • 3.
    • Was ist eigentlich Web 2.0?
  • 4. Wichtige Prinzipien des Web 2.0
    • User generated Content: Fotos, Video, Texte…
    • Vermehrte Partizipation im Internet
    • Das Web als Plattform
  • 5.  
  • 6.  
  • 7.  
  • 8. Und viel mehr… http://www.go2web20.net/
  • 9.
    • Der Begriff Web 2.0 wurde jedoch mehr und mehr vom Begriff Social Web abgelöst.
  • 10.
    • Web 1.0 vorher? – Web 2.0 nachher?
    • Kein Versionssprung wie in der Softwareentwicklung.
    • Neue technische Entwicklungen vereinfachten die Produktion und den Austausch von Inhalten.
    Quelle: MrTopf http://www.flickr.com/photos/mrtopf/68629253/
  • 11. Kollaboration und Vernetzung zwischen Menschen stehen im Vordergrund.
  • 12.
    • Dominierende Prinzipien im Social Web:
    • In Kontakt bleiben
    • Beziehungen verwalten und pflegen über Social Networking Plattformen
    • Verbreitung persönlich relevanter Informationen und Inhalte
  • 13. Warum sollte man neue Medien in der Lehre einsetzen? Quelle: adesigna http://www.flickr.com/photos/adesigna/2946164861/#/
  • 14. http://www.youtube.com/watch?v=B4g5M06YyVw&feature=player_embedded
  • 15. - Studierende bei ihrer Mediennutzung abholen - Anknüpfung an informelles Lernen - Förderung von kollaborativen und kooperativen Lernformen - „on demand“ Lernen durch mobiles Lernen -Vernetzung und Informationsaustausch, Zugriff auf Lernmaterialien Quelle: adesigna http://www.flickr.com/photos/adesigna/2946164861/#/
  • 16. Und nun ganz konkret: Welche Medien können zum Einsatz kommen?
  • 17. Wiki For Beginners: watch this video: http://www.youtube.com/watch?v=-dnL00TdmLY
  • 18. Wikis und Weblog für die Lehre http://elearn.jku.at/wiki/index.php/Projektseminar_eLearning
  • 19. Semesterübergreifender Einsatz eines Wikis 1. Beispiel
    • Ein „Wiki-Lehrbuch“ von Studierenden
    • „ Gestaltung und Evaluieren von E-Learning Szenarien “) http://elearn.jku.at/wiki/index.php/Gestalten_und_Evaluieren_von_eLearning_Szenarien
    • Wurde im WS 2004/2005 in der Lehrveranstaltung von Studierenden gestartet und im WS 2005/2006 von anderen Studierenden weiter bearbeitet.
    • Ziel: Lehrbuch für „Gestalten und Evaluieren von E-Learning Szenarien“ kollaborativ in einem Wiki erstellen.
    • Wesentlicher Lerneffekt: Zitieren und Umgang mit Quellen durch den Zwang der Öffentlichkeit.
  • 20. LVA-Begleitung mit einem Wiki 2. Beispiel
    • Ein Wiki zur Begleitung der Lehrveranstaltung: Überblick und relevante Inhalte aufbereitet für Studierende
    • Kontext: LVA Gestaltung und Evaluation von E-Learning Szenarien http://elearn.jku.at/wiki/index.php/W06/07_Gestaltung_und_Evaluation_von_E-Learning_Szenarien
    • Zwei Studierende fassten die wichtigsten LVA-Inhalte im Wiki zusammen (statt Klausur)
  • 21. Aus der Evaluation „Wiki als LVA-Tagebuch“
    • 66,6% der Studenten sprachen für einen zukünftigen, zur LVA begleitenden Einsatz von Wiki („trifft voll und ganz zu“ und „trifft zu“; Mittelwert = 5,60).
    • 46,6% sahen den Einsatz eines Wikis als hilfreich an, der Durchschnittswert lag hier bei 5,27.
    • Die Studierenden beurteilten die LVA-Begleitung durch eines Wikis im Durchschnitt mit 5,87 (7 = sehr gut), für 46,7% war sie „sehr gut “.
  • 22. Kollaboratives Lernen mit einem Wiki 3. Beispiel
    • Wiki für Projektarbeiten (Organisation, Bericht, Reflexion) http://elearn.jku.at/wiki/index.php/Projektseminar_eLearning
    • Studierende erarbeiteten in Gruppen bestimmte Themen (Social Software, WebQuest, CBT, Blended Learning mit Moodle) und schrieben im Wiki ihren Projektbericht.
    Und zusätzlich….
  • 23. … zusätzlich E-Portfolio im Weblog
    • E-Portfolio im Rahmen des Projektseminars E-Learning
    • Elgg Profil anlegen, Blogeintrag schreiben
    • Projektpräsentation im Laufe des Semesters
    • Projektbericht verfassen ( Wiki ) http://elearn.jku.at/wiki/index.php/Projektseminar_eLearning
    • Lerntagebuch führen (Wiki und/oder Elgg ) http://elearn.jku.at/elgg/tjadin/weblog/
    • Moodle zur LVA-Organisation/ Überblick http://elearn.jku.at/moodle/
  • 24. Bewertung der Studierenden
    • Wiki wurde sehr positiv beurteilt
    • Elgg wurde weniger gut beurteilt, da die Studierenden zum Teil nicht wussten was sie schreiben sollten.
    • 69% halten laut Evaluierung den Einsatz eines Wikis als LVA-Begleitung für sehr gut.
  • 25. Auszug aus der Evaluation des Projektseminars E-Learning
  • 26. E-Portfolios machen laut Studierende einen Sinn für…
    • die Präsentation der bisherigen Leistungen
    • die Reflexion des eigenen Lernprozesses
  • 27. Wikis eignen sich besonders für…
    • Gemeinsames Erstellen von Texten (z.B. statt Seminararbeiten)
    • Erstellen von FAQs (entweder durch LVA-Leiter oder durch Studierende selbst)
    • Lexikas und Glossare
    • Zusammenfassung von Lerninhalten
    • Peer-Review von Texten
  • 28. Erfolgskritische Faktoren
    • Adäquates Lernszenario überlegen
    • Technische Hürden brücksichtigen (für Lehrende und Lernende)
    • Förderung von Partizipation (Lesen und Ändern von Beiträgen, Diskussion)
    • Feedback des Lehrenden (Präsenz des Lehrenden wird von Studierenden erwartet)
    • Vorgehensweise (Quellenangaben, Richtlinien)
      • Standards für Wiki-Arbeiten (Quellenangabe etc.)
      • Richtlinien zur Gestaltung von Wiki-Seiten (Tabellen, Grafiken etc.)
  • 29. Wiki und E-Learning
    • Wiki der Uni Linz http://elearn.jku.at/wiki/
    • Wiki-Einsatz im Rahmen einer Übung an der FH OÖ Campus Informatik, Medien und Kommunikation, Hagenberg (Studiengang KWM) Beispiel: Gruppe 8
    • http://lernpsychologie.wikispaces.com/
    • Andere Wiki-Projekte (Universität Salzburg)
    • de.wikibooks.org/wiki/Soziologische_Klassiker
    • Noch ein weiteres Beispiel (Platz 2 für Best educational wiki) http://beo-businessenglishonline.wikispaces.com/
  • 30. Weblogs
  • 31. Weblogs: Einsatzszenarien für die Lehre
    • „ Informations-Weblog“ für Lehrveranstaltung/ Studium (neue Infos, Hinweise, Links für Studierende)
    • Weblog für Kritikgruppen (individuell und/oder kooperativ)
    • Weblog als Lerntagebuch
    • Exkursions-Weblog
    • Weblog für Lerngruppen
  • 32. Best Practice Blogs
    • Jahrelanger Einsatz von Weblogs in der Hochschullehre Hans Mittendorfer http://collabor.idv.edu:8888/
    • Weblog als Lerntagebuch:
    • Weblog begleitend zur Diplomarbeit http://www.elearning2null.de/
    • Experiences of an English Soldier
    • http://wwar1.blogspot.com/
    • Mr.Weese‘s Blog: Blog eines Englishlehrers http://www.mrweese.blogspot.com/
    • Kochblog Julie/Julia Project http://blogs.salon.com/0001399/ Verfilmt mit Meryl Streep und Amy Adams
  • 33. Quelle: Dom Dada http://www.flickr.com/photos/ogil/255784475/ Welche Werkzeuge gibt es denn nun, die ich für die Lehre verwenden kann?
  • 34. Es gibt viele Werkzeuge zum Lehren und Lernen
    • Überblick und Suchmöglichkeiten bieten
      • http://www.go2web20.net/
      • http://www.learnersgarden.com/
      • http://cooltoolsforschools.wikispaces.com/
      • http://www.slideshare.net/zaid/101-free-learning-tools-presentation
      • http://www.e-teaching.org
  • 35. ABER… Quelle: cgommel http://www.flickr.com/photos/cgommel/43850223/ Welche Lehr-/Lernziele verfolgen Sie? Welches Wissen sollen die Lernenden erwerben? Welche Kompetenzen?
  • 36.
    • Soll etwas eingeübt werden? Etwas wiederholt?
    • Wissen verfestigt werden?
    Quelle: leralle http://www.flickr.com/photos/leralle/32017558/
  • 37. Lernkarten erstellen
    • Quizlet: http://quizlet.com/
    • Cobocards: http://www.cobocards.com/de/
    • Flashcards: http://flashcarddb.com/
    Üben, üben, üben Drill and practice
  • 38. Quelle: theunquietliebrary http://www.flickr.com/photos/theunquietlibrary/4974389081/ Soll etwas gemeinsames konstruiert werden? Geschrieben, gesammelt, gezeichnet etc.?
  • 39. Kollaboratives Arbeiten primär TEXT
    • Brainstorming: Type with me: http://typewith.me/
    • Online Tabellen erstellen: http://www.bullsheet.de/
    • Verschiedene Office Tools online bieten Google Docs http://docs.google.com/ und Zohoo http://www.zoho.com/
    • Und für mobiles multimediales Brainstorming eignet sich https://posterous.com/
    Zusammenfassen Brainstorming Exzerpieren
  • 40. Wikis und Weblog
    • Frei verfügbare Wikis ohne Installation: http://www.wikispaces.com/ oder Media Wiki installieren http://www.mediawiki.org/wiki/MediaWiki/de
    • Weblogs erstellen mit Hilfe von
    • https://www.blogger.com/
    • http://www.typepad.com/
    • Oder man installiert eins z.B. WordPress
    • http://wordpress-deutschland.org/
  • 41. Kollaboratives Arbeiten Visualisierung
    • Shared Whiteboard: http://www.skrbl.com/
    • Ein weiteres Whiteboard: http://www.scribblar.com/
    • Virtuelle Pinnwand: http://www.stixy.com/
    • Skizzen anfertigen, bearbeiten, abspeichern http://www.cosketch.com/
    • Diagramme anfertigen: http://www.gliffy.com/
    Zeichnen Gestalten Designen
  • 42. Ein Schritt weiter…. Community Building
    • Mixxt: http://www.mixxt.de/
    • Microblogging: Twitter https://twitter.com/
    • Friendfeed: http://friendfeed.com/
    Langfristige Zusammenarbeit Mehr Infos gibt zu „Web 2.0-Lehre“ gibt es unter http://www.e-teaching.org/specials/web20
  • 43. Twitter – kurze Einführung
    • 140 Zeichen für eine Nachricht
    • Laufender Stream an Nachrichten
    • Es gibt Menschen, deren Nachrichten Sie lesen (following) und jene die (hoffentlich) Ihre Nachrichten lesen (Follower)
    • Damit die Vernetzung und die Suche bestmöglich erleichtert werden, kommen sogenannte Hashtags zum Einsatz #web20 #elearning
    • Man kann auch Personen direkt adressieren mittels @tjadin
    • Ob man etwas relevantes „gezwitschert“ hat kann man mit den RT feststellen, also ob der eigenen Tweet weiter geleitet wurde (retweet)
  • 44. Noch Lust auf mehr?
  • 45. Für Motivation und Abwechslung im Unterricht sorgen mit…
    • Fotos: eigene oder z.B. Fotos unter Creative Commons Bedingungen http://www.flickr.com/
    • YouTube http://www.youtube.com/
    • Podcasts: http://www.podcampus.de/ oder
    • Best Practice Beispiel: http://www.kaffeepod.de/
  • 46. Organisatorisches für die Lehre
    • Social Bookmarking: Relevante Links mit Studierenden austauschen http://www.delicious.com/
    • Online Literaturverwaltung: Bibsonomy http://www.bibsonomy.org/
    • Dateiablage im Internet: DropBox https://www.dropbox.com/
    Informationen sammeln, verwalten und weiter geben
  • 47. Einige mögliche Einsatzszenarien für Podcast und E-Learning
    • Kurzzusammenfassungen der letzten LVA-Einheit
    • Als Advanced Organizer vor und/oder nach einer LVA-Einheit
    • Abonnieren von neuen, wichtigen Ankündigungen/ News der Uni
    • Fremdsprachenlernen http://businessenglishpod.com/
    • Feedback von Lehrenden an Studierende
    • Experten-Interviews / Gastvorträge
    Beispiel der Universität Augsburg: http://www.kaffeepod.de/ Multimediales Lernen Hören und Sehen
  • 48. Relevante Faktoren beim Lehren und Lernen mit den „neuen“ Medien
    • Aufwand und Ertrag abwägen
      • Zeitmanagement nicht vergessen
      • Neuer Medieneinsatz erfordert am Anfang viel Zeit. Zeitersparnis stellt sich erst später ein.
    • Partizipation
      • Kollaborationskompetenz fördern
      • Didaktische Maßnahmen überlegen um die Partizipation zu fördern.
    • Qualitätsssicherung
      • Informationsbewertung
      • Umgang mit Quellen, Zitieren, Alternative Lizenzierungen nutzen (z.B. Creative Common)
    • Medienkompetenz
      • Studierende nutzen eine Vielzahl an Medien. Der medienkompetente Umgang ist deswegen nicht automatisch gegeben.
  • 49. Mag. Dr. Tanja Jadin http://www.jadin.eu [email_address] http://twitter.com/tjadin