Wussten Sie es? Papageien werden sehr altPapageien erreichen meist ein sehr hohes Lebensalter, dasbei manchen der größeren...
Mittellinie von Brust und Bauch. Eine gute Anpassung aneine ungewöhnliche Körperhaltung. Wassertropfen bleibennicht auf de...
Feuchtigkeit mit der saftigen Pflanzennahrung auf oderlecken Tautropfen ab. Im Vergleich zu anderen Säugetierensind Faulti...
bis 40 Quadratkilometern Größe. Darin wandert die Gruppeauf der Suche nach Nahrung umher. Erst kürzlich konntebeobachtet w...
Monate, Zwillinge sind eher selten. Die Geburt dauert nurwenige Minuten. Das Weibchen durchtrennt dieNabelschnur und trägt...
Der ganze Körper ist mit Haaren bedeckt. Bei Gefahr streiftT. blondi die Haare ihres Hinterleibs ab und schleudert siedem ...
Theraphosa blondi ernährt sich vorwiegend von Insekten,die an ihrer Wohnhöhle vorbeikommen. Feine Fäden ausSpinnseide vor ...
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Tierwelt

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  1. 1. Wussten Sie es? Papageien werden sehr altPapageien erreichen meist ein sehr hohes Lebensalter, dasbei manchen der größeren Arten auf bis zu 70 Jahregeschätzt wird!Faultiere"Ihre Trägheit ist eines der Naturwunder", wird von denFaultieren gesagt. Faultiere (Familie: Bradypodidae)werden etwa einen halben Meter groß und vier bis neunKilogramm schwer. Mit dem Bauch nach oben und demRücken nach unten hangeln sie im Zeitlupentempo durchdas Kronendach des tropischen Regenwalds. Faultier (64 kb)Mit ihren großen gebogenen Krallen verankern sich dieFaultiere in den Zweigen und fressen mit Gelassenheitpflanzliche Kost: Blätter, junge Triebe, Blüten und Früchte.Dazu müssen sich die Tiere nicht schnell bewegen - imGegenteil, gerade das ruhige Verhalten schützt sie vorFressfeinden. Ihre Unauffälligkeit ist ihr bester Schutz.EineBesonderheit der Faultiere ist ihr Fell. Normalerweiseverläuft der Scheitel des Fells entlang der Wirbelsäule aufdem Rücken, zum Beispiel bei Hunden und Katzen. Nichtbei den Faultieren. Bei Ihnen verläuft der Scheitel auf der
  2. 2. Mittellinie von Brust und Bauch. Eine gute Anpassung aneine ungewöhnliche Körperhaltung. Wassertropfen bleibennicht auf dem Bauch im Fell hängen, sondern können nachbeiden Seiten ablaufen!Algen und Falter im HaarkleidDie von einem lockeren Zellverband umgebenen Haarebesitzen feine Rillen, und in diesen Rillen siedelnmikroskopisch kleine, blaugrüne Algen. Die Algen gebendem Fell der Faultiere einen grünlichen Schimmer unddamit eine vorzügliche Tarnung in den Baumkronen.Zwischen Faultier und Algen gibt es eine echte Symbiose,das heißt, eine Lebensgemeinschaft mit beiderseitigemNutzen.Faultiere beherbergen weitere Untermieter im Fell.Kleine Schmetterlinge, die nur noch selten fliegen, wohnenim Fell, paaren sich dort und legen sogar ihre Eier ab. Ausden Eiern schlüpfen Raupen, die die Algen im Fell abgrasenund fressen. Dass sich der Algengarten von Zeit zu Zeitbewegt, stört die Schmetterlinge nicht. Im Gegenteil. Wennsich zwei Faultiere zur Paarung treffen, können dieSchmetterlinge umsiedeln und neue Lebensgemeinschaftenbilden. Ein anderes Faultier (51 kb)Faultiere verbringen durchschnittlich fünfzehn Stunden amTag schlafend. Sie trinken nicht, sondern nehmen
  3. 3. Feuchtigkeit mit der saftigen Pflanzennahrung auf oderlecken Tautropfen ab. Im Vergleich zu anderen Säugetierensind Faultiere sehr zäh. Sie überleben Verletzungen, denendie meisten Säugetiere schon nach kurzer Zeit erliegenwürden. Außerdem sind sie unempfindlich gegen Hungerund Durst.GorillasGorillas sind die größten Menschenaffen. Beiaufgerichtetem Körper und mit durchgedrückten Knienkönnen Gorillas bis zu 2,30 Meter groß werden. Gorillashaben kurze, breite Hände und Füße. Die Gattung Gorillaumfasst nur eine Art mit zwei Unterarten: 1.Flachlandgorillas (Gorilla gorilla gorilla) und 2. Berggorillas(Gorilla gorilla beringei). Gorillagruppe (64 kb)Gorillas gibt es nur in Afrika. Flachlandgorillas finden sichim Flachland im Westen von Äquatorialafrika, Berggorillasim Flachland und Gebirge bis 3500 Meter Höhe inZentralafrika im Grenzgebiet zwischen Uganda, Ruandaund Demokratischer Republik Kongo (Virunga-Berge).DieBerggorillas in den Virunga-Bergen leben in kleinenGruppen (bis zu 50 Tiere), die jeweils von einem kräftigenMännchen, dem Silberrücken, angeführt werden. JedeGruppe hat eine Heimat, ein eigenes Revier von etwa 25
  4. 4. bis 40 Quadratkilometern Größe. Darin wandert die Gruppeauf der Suche nach Nahrung umher. Erst kürzlich konntebeobachtet werden, dass sich Gorillas auch in Höhlenzurückziehen.In den Virunga-Bergen essen Gorillas gerndas Mark von Bambusstengeln. Ansonsten stehen auchwilder Sellerie, Labkraut, Disteln, Beeren und anderevegetarische Köstlichkeiten auf dem Speiseplan. Fleischessen Gorillas nur in Gefangenschaft.Das "Lausen"Gorillas üben die gegenseitige Haarpflege, das Lausen(Grooming), recht selten aus. Manchmal pflegen sichMütter und ihre Kinder und auch der Silberrücken, aber niedie halbwüchsigen Männchen.Häufiger zupfen sich GorillasHaare aus, kratzen sich und säubern Nase, Ohren undAugen mit dem Zeige- oder Mittelfinger. Mit dem Mundsäubern sie nur Fingernägel, nicht das Fell, wie es zumBeispiel Schimpansen tun.Gorillas sind friedlicher als die meisten Affen und auch alsder Mensch. Begegnen sich Gruppen, dann kommt eszwischen den Silberrücken zu Blickkontakten mit kurzemDrohen. Kämpfe bleiben in der Regel aus. Auch gibt esunter den Männchen kaum Streitigkeiten um die Weibchen.Der Silberrücken duldet es, wenn sich rangniedrigereMännchen mit den Weibchen paaren.Gorilla-Weibchenbekommen alle dreieinhalb bis viereinhalb JahreNachwuchs. Die Schwangerschaft dauert knapp achteinhalb
  5. 5. Monate, Zwillinge sind eher selten. Die Geburt dauert nurwenige Minuten. Das Weibchen durchtrennt dieNabelschnur und trägt das Neugeborene, das sich nichtallein festhalten kann.Weibliche Gorillas werden mit sechsbis sieben Jahren geschlechtsreif, die Männchen mit neunbis zehn Jahren. Über das Lebensalter ist wenig bekannt;im Zoo sind Gorillas bis zu 36 Jahre alt geworden.VogelspinnenDie tropischen Tieflandregenwälder von Französisch-Guayana sind Heimat der größten Spinne der Welt, derRiesenvogelspinne. Temperaturen um 28°C und eineLuftfeuchtigkeit von annähernd 100% bilden den idealenLebensraum der in Höhlen im Boden lebenden Tiere.Theraphosa blondi, so ihr lateinischer Name, hat wie alleSpinnen acht Beine, und wenn sie diese von sich streckt,kann sie einen stattlichen Durchmesser von bis zu 30 (!)Zentimetern erreichen. Riesenvogelspinne (63 kb)Am Vorderkörper der Spinne sitzen zwei Taster, achtAugen, die Mundöffnung mit den zwei Zähnen, und auchdie Beine setzen allesamt hier an. Der deutlich vomVorderkörper abgegrenzte Hinterleib trägt lebenswichtigeinnere Organe wie Lungen, Geschlechtsorgane und dieSpinnwarzen.Verteidigung
  6. 6. Der ganze Körper ist mit Haaren bedeckt. Bei Gefahr streiftT. blondi die Haare ihres Hinterleibs ab und schleudert siedem potenziellen Angreifer entgegen. Der verliert schnelldie Lust an der Spinne, wenn die mit Widerhäkchenbesetzten Haare seine Augen und Schleimhäuteempfindlich reizen.Hat der Angreifer von den Haaren nochnicht genug, richtet sich die Spinne auf und zeigt demAngreifer die bis zu 1,7 Zentimeter langen Zähne. Einimposanter Anblick!"Vogelspinne"Auf einer Reise durch Surinam im Jahr 1699 hat dieKünstlerin Sybille Merian eine Spinne beobachtet, die aufeinem Kolibri saß. Die Szene hat sie 1705 auf einem Stichfestgehalten. So wurde der Begriff "Vogelspinne" geprägt.Aus der Haut fahrenSpinnen haben kein Skelett aus Knochen. Stabilitätbekommen die Achtbeiner aus der Chitinhaut (Exoskelett).Diese ist starr, und wenn die Spinne wachsen will, muss sieraus aus der alten Haut.Unter der hat sich vor der Häutungeine neue, weiche Haut gebildet, in der die Spinne wachsenkann, bevor diese aushärtet. Interessant: Mit der Häutungkönnen bei Spinnen auch verlorengegangene Beineregeneriert werden.Ernährung
  7. 7. Theraphosa blondi ernährt sich vorwiegend von Insekten,die an ihrer Wohnhöhle vorbeikommen. Feine Fäden ausSpinnseide vor und in der Wohnhöhle verraten der Spinnedas potenzielle Futtertier. Sicherlich ist T. blondi auch inder Lage kleine Säugetiere (Mäuse) zu fangen. Dochkommt das eher selten vor.Vogelspinnen - giftig?Ein Vorurteil soll an dieser Stelle ausgeräumt werden: Zwarsind alle Vogelspinnen giftig, allerdings stellt die geringeGiftwirkung keine Gefahr für den Menschen dar. Nur derBiss mit den großen Zähnen ist sicherlich sehrschmerzhaft.FortpflanzungNach der Paarung - ein sehr komplexer Vorgang, bei demin Ausnahmefällen das Männchen dem Weibchen zumOpfer fällt - zieht sich das Weibchen in seine Wohnhöhlezurück. Dort baut es aus Spinnseide einen Kokon und legtdie befruchteten Eier hinein.Nach etwa 7 bis 12 Wochenschlüpfen die Jungen und verlassen nach und nach diesichere Wohnhöhle. Die Weibchen können bis zu 20 Jahrealt werden, Männchen etwa 4 bis 5 Jahre.http://www.faszination-regenwald.de/info-center/tierwelt/vogelspinnen.htm

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