Barrierefreiheit

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Ein Vortrag über die Gestaltung von barrierefreien Web-Seiten, gehalten auf einem Technologie-Symposium am 2005-11-04.

Ein Vortrag über die Gestaltung von barrierefreien Web-Seiten, gehalten auf einem Technologie-Symposium am 2005-11-04.

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  • 1. infopar k Barrierefreiheit Thomas Witt <thomas.witt@infopark.de> 2005-11-04
  • 2. Barrierefreiheit Warum? © 2005 Infopark AG 2
  • 3. Warum? 3 © 2005 Infopark AG
  • 4. Darum! 4 © 2005 Infopark AG
  • 5. Warum? 5 © 2005 Infopark AG
  • 6. Darum! 6 © 2005 Infopark AG
  • 7. Darum! 7 © 2005 Infopark AG
  • 8. Und visuell ist noch Luxus … © 2005 Infopark AG 8
  • 9. Barrierefreiheit = Behindertengerecht? Barrierefreiheit bedeutet nicht nur behindertengerechter Zugang © 2005 Infopark AG 9
  • 10. Wie einige die Welt sehen … © 2005 Infopark AG 10
  • 11. Die Realität 11 © 2005 Infopark AG
  • 12. Endgeräte: PC 12 © 2005 Infopark AG
  • 13. Endgeräte: Laptop & Tablet-PC © 2005 Infopark AG 13
  • 14. Endgeräte: Textbrowser © 2005 Infopark AG 14
  • 15. Endgeräte: Braille-Zeile © 2005 Infopark AG 15
  • 16. Endgeräte: Media Center & SetTop-Box © 2005 Infopark AG 16
  • 17. Endgeräte: PDA 17 © 2005 Infopark AG
  • 18. Endgeräte: Handies & Smartphones © 2005 Infopark AG 18
  • 19. Endgeräte: Portable Media Player © 2005 Infopark AG 19
  • 20. Endgeräte: Autos © 2005 Infopark AG 20
  • 21. Endgeräte: Kiosk / Touchscreen © 2005 Infopark AG 21
  • 22. Endgeräte: Kühlschrank © 2005 Infopark AG 22
  • 23. Barrierefreiheit = Behindertengerecht? Barrierefreiheit bedeutet vor allem endgeräteunabhängigen Zugang © 2005 Infopark AG 23
  • 24. Und nun? Wie erreiche ich Barrierefreiheit? © 2005 Infopark AG 24
  • 25. Die landläufige Meinung … “Da ein barrierefreies Design in den meisten Fällen bedeutet, Abstriche bei der grafischen Wirkung der Site machen zu müssen, empfiehlt es sich, zwei Versionen einer Webseite anzubieten: eine allgemeine und eine barrierefreie. - Internet Professionell 07/2003 © 2005 Infopark AG 25
  • 26. … ist unqualifiziert und falsch. © 2005 Infopark AG 26
  • 27. Voraussetzungen 27 © 2005 Infopark AG
  • 28. Voraussetzungen 28 © 2005 Infopark AG
  • 29. XHTML / CSS Zukunftsorientierte Technologie Vorteile • Dezidierte Text- bzw. barrierefreie Version nicht nötig - zwei Versionen sind per definitionem NICHT barrierefrei! • Trennung der Ausgabeformatierung und des Inhalts • Aufbau der XHTML-Seite unabhängig von der Darstellung • Spezielle Formatierungen für verschiedene Ausgabegeräte Nachteile • Nur neuere Browser können CSS korrekt darstellen • Unterschiede in der Implementierung / Darstellung • Schlechteste CSS-Darstellung: Internet Explorer © 2005 Infopark AG Aber 29
  • 30. Automatischer Barrierefreiheit-Check? Nicht vollständig automatisiert prüfbar! © 2005 Infopark AG 30
  • 31. Vergleich 31 © 2005 Infopark AG
  • 32. Ohne XHTML / CSS © 2005 Infopark AG 32
  • 33. Mit XHTML / CSS 33 © 2005 Infopark AG
  • 34. Und das soll ansprechend aussehen? Ich will sehen? Welcome to csszengarden.com © 2005 Infopark AG 34
  • 35. 35 © 2005 Infopark AG
  • 36. 36 © 2005 Infopark AG
  • 37. 37 © 2005 Infopark AG
  • 38. 38 © 2005 Infopark AG
  • 39. 39 © 2005 Infopark AG
  • 40. 40 © 2005 Infopark AG
  • 41. 41 © 2005 Infopark AG
  • 42. OK. Aber … Ist das nicht viel Aufwand für wenig Nutzen? © 2005 Infopark AG 42
  • 43. Einige Zahlen … Der Online-Anteil der Gesamtbevölkerung beträgt 55% In Deutschland … • leben über acht Millionen Menschen mit Behinderung • sind mehr als 500.000 Menschen sehbehindert • leiden knapp 10% der Männer an einer Rot-Grün-Schwäche 50% der über über 10 Millionen 50-jährigen nutzen das Internet Über 80% aller Blinden nutzen das Internet • 50% derer bezeichnen sich als erfahrene Nutzer Aber … © 2005 Infopark AG • Nur 3,9% der deutschen Web-Seiten sind standardkonform • Über 50% der gesuchten Informationen werden aufgrund 43
  • 44. Rechtliches Das Verbot der Diskriminierung Behinderter ist seit 1994 Bestandteil der Grundrechte des Grundgesetzes der BRD. Details im Behindertengleichstellungsgesetz, ergänzt durch die “Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz“ (BITV) • Bundesbehörden sind verpflichtet, ihre Web-Angebote barrierefrei zu gestalten • Die Behörden der Bundesländer werden dieser Pflicht in absehbarer Zeit ebenfalls unterliegen • Die Spitzenverbände der Wirtschaft verhandeln mit den Interessenvertretungen der Behinderten über Freiwilligkeitsvereinbarungen © 2005 Infopark AG In den USA gibt es vergleichbare Gesetze (“Section 508”) 44
  • 45. Vorschriften und Standards Bestimmungen der BITV basieren auf den ”Web Content Accessibility Guidelines” (WCAG) des W3C Drei Prioritätsstufen • A / AA / AAA BITV-Vorschrift • Alle Anforderungen der Prioritäten A und AA der WCAG sind von sämtlichen Bereichen der betroffenen Webangebote zu erfüllen • Zentrale Navigations- und Einstiegsangebote müssen zusätzlich die Anforderungen der Priorität AAA erfüllen © 2005 Infopark AG 45
  • 46. Tips zur Barrierefreiheit XHTML / CSS nutzen • Keine Tabellenlayouts, keine Frames • Anordnung der Navigation für Screenreader • Tab-Reihenfolge Alternativtexte für Nicht-Text-Elemente • Bilder • Links Nutzung von <link>-Tags • Einfachere Navigation Nichtverwenden bestimmter Tags und Attribute © 2005 Infopark AG • Blink • Farbkombinationen 46
  • 47. Infopark CMS hilft! XHTML / CSS nutzen • Validator über Wizard/CustomCommand einbindbar • CSS auch im WYSIWYG-Editor nutzbar Alternativtexte für Nicht-Text-Elemente • Werden automatisch erzeugt Nutzung von <link>-Tags • Werden automatisch erzeugt Nichtverwenden bestimmter Tags und Attribute • Kann gefiltert werden © 2005 Infopark AG Einbinden von weiteren Checks • über NPS-Callbacks möglich 47
  • 48. Usability und Suchmaschinen Die Grundsätze zur Suchmaschinenoptimierung stimmen mit den Grundsätzen der Barrierefreiheit überein, z. B.: • Vermeiden von Frames • Vermeiden von Flash, JavaScript, etc. als einzige Navigation • Logische URL- und Link-Struktur mit Klarnamen • Valides (X)HTML • Geringe Ladezeiten Wer seine Seiten so gestaltet, dass blinde Nutzer sie problemlos lesen können, erledigt dabei einen großen und wichtigen Teil der Suchmaschinenoptimierung gleich mit. Denn Web-Seiten, die für Blinde zugänglich sind, sind es auch für Suchmaschinen. © 2005 Infopark AG Die Optimierung von Web-Sites hinsichtlich barrierefreien Designs erleichtert die Nutzung eines Web-Angebots nicht nur 48
  • 49. Zitat "Barrierefreie Webgestaltung ist schon lange kein Thema mehr aus der Betroffenheitsecke. Im Gegenteil: Zugänglichkeit für alle Nutzer bedeutet in aller Regel auch Zukunftsfähigkeit.“ Iris Cornelssen Projektleiterin für den Biene-Wettbewerb bei der Aktion Mensch © 2005 Infopark AG 49
  • 50. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! http://www.infopark.de/ • Whitepaper Barrierefreiheit http://www.w3.org/WAI/ • W3C-Homepage http://www.einfach-fuer-alle.de/ • Deutsche Site zum Thema Barrierefreiheit http://bobby.watchfire.com/ • Halbautomatisierter Site-Check http://colorfilter.wickline.org/ © 2005 Infopark AG • Seiten mit der Sicht einer Farbsehschwäche 50