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Heidi Schroth - Klinken putzen!?
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Heidi Schroth - Klinken putzen!?

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"Klinken putzen!? Spannungsfelder gewerkschaftlicher Mitgliederaktivierung im Niedriglohnsektor" - Vortrag am 16.12.2010 im Rahmen der GPA-djp/PoWi-Ringvorlesung "Globale Arbeitsverhältnisse - …

"Klinken putzen!? Spannungsfelder gewerkschaftlicher Mitgliederaktivierung im Niedriglohnsektor" - Vortrag am 16.12.2010 im Rahmen der GPA-djp/PoWi-Ringvorlesung "Globale Arbeitsverhältnisse - gewerkschaftliche Perspektiven?".

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  • Lupe einfliegen, die dann im Hintergrund bleibt

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  • 1. Klinken putzen!? Spannungsfelder gewerkschaftlicher Mitgliederaktivierung im Niedriglohnsektor
  • 2. 48.871 + 1?
  • 3. Methodisches Vorgehen Organisationsfallstudien:
    • teilstrukturierte ExpertInnen-Interviews
    • teilnehmende Beobachtung
    • Dokumentenanalyse
    Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Service-Employees International Union (SEIU)
  • 4. Cleaning Affairs: Arbeitsbeziehungen in einer ethnisierten und vergeschlechtlichten Dienstleistungsökonomie
    • Immer mehr gewerkschaftsfreie Zonen durch Outsourcing und Subcontracting
    • Geschlechtshierarchische Strukturen der Arbeitsteilung und rassistische Zuschreibungen sind ermüdend hartnäckig
    • Zunehmende Prekarisierung der Arbeit durch rechtliche Veränderungen
    • Reiniger/innen sind strukturell machtunterlegen – aber nicht ohnmächtig
  • 5. Organizing
    • Zentrale Grundvoraussetzungen:
    • strategische Zielermittlung
    • top-down implementierte Kampagnenform
    • finanzielle, personelle Umstrukturierungen
    • Empowerment der Beschäftigten
    • Repräsentation der Mitgliedergruppen
    • Schlüsseltaktiken:
    • Bezug auf Migrationssituation
    • Bündnisse mit sozialen Bewegungen
    • Kartierung betrieblicher Bedingungen
    • eskalierend angelegte betriebliche Aktionsformen
    • Skandalisierung komplexer Ausbeutungsstrukturen
    • griffige Slogans und persönliche Lebensgeschichten
    • breite mediale Begleitung und Popularisierung der skandalösen Bedingungen
    • Proteste richten sich an den Auftraggeber
    • Verantwortung wird personalisiert
  • 6. Bedingungen, Effekte und Beschränkungen gewerkschaftlicher Mitgliederaktivierung
    • Erfahrung kollektiver Handlungsmächtigkeit
    • gewerkschaftliche Transformation statt Werkzeugkoffer-Prinzip
    • Spannungsfeld: Zentralisierung versus Basisorientierung