Chinas Stahlindustrie Expansion oder Konsolidierung - THINK!DESK CHINA STANDPUNKT Nr. 30

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Bereits seit 1996 führt China die Weltrangliste der größten Stahlerzeugerländer an und es hat nicht den Anschein, als sollte sich dieser Zustand in den kommenden zehn Jahren ändern. In früheren …

Bereits seit 1996 führt China die Weltrangliste der größten Stahlerzeugerländer an und es hat nicht den Anschein, als sollte sich dieser Zustand in den kommenden zehn Jahren ändern. In früheren Standpunkt-Ausgaben und anderen Veröffentlichungen hat THINK!DESK diese außergewöhnliche Entwicklung mit Analysen der Bestimmungsfaktoren dieses Wachstumssegments chinesischer Industrieentwicklung nachgezeichnet.

Im Jahre 2008 durchbrach China als erstes Land der Welt die Schwelle von 500 Mio. Tonnen Rohstahlproduktion bei einem inländischen Verbrauch von etwa 470 Mio. Tonnen. Auf den ersten Blick beeindrucken beide Werte, einerseits da sie die Dimensionen widerspiegeln, die für die wirtschaftliche Dynamik des Landes charakteristisch sind. Japan, die Nummer zwei in der Welt, kam 2008 mit 118 Mio. Tonnen lediglich auf ein knappes Viertel der chinesischen Produktion während Deutschland – nach wie vor das führende Erzeugerland in Europa – gerade einmal 46 Mio. Tonnen Rohstahl herstellte. Andererseits vermitteln die Zahlen den Eindruck, dass China hauptsächlich für den eigenen Bedarf produziert und eine Überflutung des Weltmarktes nicht zu erwarten steht.

Der Eindruck täuscht. Tatsächlich bleibt die chinesische Stahlproduktion weit hinter dem wirklichen Potenzial zurück: Bereits zu Beginn des Jahres 2009 verfügten Chinas Stahlkonzerne über eine Gesamtkapazität von 660 Mio. Tonnen – weitere 58 Mio. Tonnen befanden sich im Bau. Laut Aussage von Li Yizhong, dem Minister für Industrie und Informationstechnologie, steht zu erwarten, dass China noch im Jahr 2009 in der Lage sein wird, die Marke von 700 Mio. Tonnen zu durchbrechen. Stellt man diese Zahlen dem inländischen Verbrauch gegenüber, zeigen sich gigantische Kapazitätsüberhänge von mindestens 190 Mio. Tonnen!

Obwohl auch China unter den Folgen der internationalen Wirtschaft- und Finanzkrise leidet und weit unterhalb seines Potenzials operiert, überrascht es nicht, dass sein Anteil an der internationalen Stahlproduktion auf bisher ungekannte Höhen anstieg. Im dritten Quartal 2009 wurde bereits jede zweite weltweit erzeugte Tonne Rohstahl in China hergestellt. Wesentliche Ursache für diese Entwicklung ist neben den drastischen Produktionsrückgängen in den meisten Ländern der OECD vor allem die anhaltend hohe Inlandsnachfrage. Das Konjunkturpaket der chinesischen Regierung hat eine deutliche Stabilisierung, in vielen Bereichen sogar eine Ausweitung der Nachfrage, bewirkt.

Aber trotz der raschen Zunahme des inländischen Stahlverbrauchs stellt sich die Frage, wie die beeindruckenden Kapazitäten sinnvoll genutzt werden können, ohne dass der Weltmarkt von chinesischen Exporten überflutet wird. Der vorliegende Standpunkt widmet sich den Ursachen und Hintergründen des Kapazitätsaufbaus und untersucht, auf welche Weise die chinesischen Behörden mit diesem Problem umgehen.

Kernthemen sind daher die aktuellen industriepolitischen Eingriffe der Regierungsbehörden mit dem Ziel, die Konsolidierung der Branche voranzutreiben und das lange verfolgte Ziel einer umfassenden China Stahl AG Wirklichkeit werden zu lassen.

Hohe Investitionstätigkeit der Stahlhersteller

Ungeachtet der Erschütterung der Weltwirtschaft und der Rückgänge beim internationalen Handel, haben die Anlageninvestitionen der chinesischen Stahlindustrie auch in den Jahren 2008 und 2009 weiter zugenommen – allein im ersten Halbjahr um 140,5 Mrd. Yuan (20,6 Mrd. USD). Für das Gesamtjahr 2009 wird sogar mit einem Investitionsvolumen von 340 Mrd. Yuan (49,8 Mrd. USD) gerechnet. Begünstigt durch das gesunkene Zinsniveau und die gelockerten Vergaberichtlinien für Bankkredite konnten zahlreiche Investitionsprojekte realisiert werden.
Ein großer Teil davon wurde in die Modernisierung der Produktionstechnologie investiert. Zusätzlich unterstützt die chinesische Regierung die Stahlindustrie bei der Stärkung ihrer Innovationskraft und technologischen Kompetenz. Gezie

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  • 1. 24.11.2009 THINK!DESK CHINA STANDPUNKT Nr. 30 „Chinas Stahlindustrie Expansion oder Konsolidierung?“ von Prof. Dr. Markus Taube und Peter Thomas in der Heiden www.thinkdesk.de Lage sein wird, die Marke von 700 Mio. Tonnen Bereits seit 1996 führt China die Weltrangliste der zu durchbrechen. Stellt man diese Zahlen dem größten Stahlerzeugerländer an und es hat nicht inländischen Verbrauch gegenüber, zeigen sich den Anschein, als sollte sich dieser Zustand in gigantische Kapazitätsüberhänge von mindestens den kommenden zehn Jahren ändern. In früheren 190 Mio. Tonnen! Standpunkt-Ausgaben und anderen Veröffent- lichungen hat THINK!DESK diese außergewöhn- Obwohl auch China unter den Folgen der liche Entwicklung mit Analysen der Bestimmungs- internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise leidet faktoren dieses Wachstumssegments chinesi- und weit unterhalb seines Potenzials operiert, scher Industrieentwicklung nachgezeichnet. überrascht es nicht, dass sein Anteil an der inter- nationalen Stahlproduktion auf bisher ungekannte Im Jahre 2008 durchbrach China als erstes Land Höhen anstieg. Im dritten Quartal 2009 wurde der Welt die Schwelle von 500 Mio. Tonnen Roh- bereits jede zweite weltweit erzeugte Tonne stahlproduktion bei einem inländischen Verbrauch Rohstahl in China hergestellt. Wesentliche von etwa 470 Mio. Tonnen. Auf den ersten Blick Ursache für diese Entwicklung ist neben den dras- beeindrucken beide Werte, einerseits da sie die tischen Produktionsrückgängen in den meisten Dimensionen widerspiegeln, die für die wirtschaft- Ländern der OECD vor allem die anhaltend hohe liche Dynamik des Landes charakteristisch sind. Inlandsnachfrage. Das Konjunkturpaket der chine- Japan, die Nummer zwei in der Welt, kam 2008 sischen Regierung hat eine deutliche mit 118 Mio. Tonnen lediglich auf ein knappes Stabilisierung, in vielen Bereichen sogar eine Viertel der chinesischen Produktion während Ausweitung der Nachfrage, bewirkt. Deutschland – nach wie vor das führende Erzeugerland in Europa – gerade einmal 46 Mio. Aber trotz der raschen Zunahme des inländischen Tonnen Rohstahl herstellte. Andererseits vermit- Stahlverbrauchs stellt sich die Frage, wie die teln die Zahlen den Eindruck, dass China beeindruckenden Kapazitäten sinnvoll genutzt hauptsächlich für den eigenen Bedarf produziert werden können, ohne dass der Weltmarkt von chi- und eine Überflutung des Weltmarktes nicht zu nesischen Exporten überflutet wird. Der vorliegen- erwarten steht. de Standpunkt widmet sich den Ursachen und Hintergründen des Kapazitätsaufbaus und unter- Der Eindruck täuscht. Tatsächlich bleibt die sucht, auf welche Weise die chinesischen chinesische Stahlproduktion weit hinter dem wirk- Behörden mit diesem Problem umgehen. lichen Potenzial zurück: Bereits zu Beginn des Jahres 2009 verfügten Chinas Stahlkonzerne Kernthemen sind daher die aktuellen industriepoli- über eine Gesamtkapazität von 660 Mio. Tonnen tischen Eingriffe der Regierungsbehörden mit – weitere 58 Mio. Tonnen befanden sich im Bau. dem Ziel, die Konsolidierung der Branche voran- Laut Aussage von Li Yizhong, dem Minister für zutreiben und das lange verfolgte Ziel einer Industrie und Informationstechnologie, steht zu umfassenden China Stahl AG Wirklichkeit werden erwarten, dass China noch im Jahr 2009 in der zu lassen.
  • 2. 2 Hohe Investitionstätigkeit der Stahlhersteller gungen und Umweltschutzgutachten in vielen Fällen widerrechtlich erteilt oder erst gar nicht Ungeachtet der Erschütterung der Weltwirtschaft angefordert werden. Die Investition öffentlicher und der Rückgänge beim internationalen Handel, Finanzmittel in Erweiterungsprojekte der Stahlin- haben die Anlageninvestitionen der chinesischen dustrie wird ausdrücklich untersagt. Um diesen Stahlindustrie auch in den Jahren 2008 und 2009 Forderungen Nachdruck zu verleihen, wird weiter zugenommen – allein im ersten Halbjahr Behörden und Verwaltungsbeamten, die den um 140,5 Mrd. Yuan (20,6 Mrd. USD). Für das politischen Richtlinien in den Bereichen Umwelt- Gesamtjahr 2009 wird sogar mit einem schutz, Vergabe von Landnutzungsrechten und Investitionsvolumen von 340 Mrd. Yuan (49,8 Krediten oder den industriespezifischen Mrd. USD) gerechnet. Begünstigt durch das Entwicklungsrichtlinien zuwiderhandeln, strenge gesunkene Zinsniveau und die gelockerten Bestrafung angedroht. Seit dem Sommer 2009 Vergaberichtlinien für Bankkredite konnten zahl- arbeiten verschiedene Behörden, wie das Ministry reiche Investitionsprojekte realisiert werden. of Industry and Information Technology (MIIT) und die National Development and Reform Commis- Ein großer Teil davon wurde in die Modernisie- sion (NDRC) gemeinsam mit Vertretern von rung der Produktionstechnologie investiert. Unternehmen und Verbänden an neuen Zusätzlich unterstützt die chinesische Regierung technischen Mindeststandards für den Betrieb von die Stahlindustrie bei der Stärkung ihrer Innova- Stahl- und Walzwerken. Durch die Anhebung der tionskraft und technologischen Kompetenz. Mindestvoraussetzungen für den Betrieb von Gezielt gefördert werden sollen Forschungs- und Hochöfen, Konvertern und Lichtbogenöfen wird Entwicklungsaktivitäten im weitesten Sinne: versucht, den Kreis der legal operierenden Firmen neben Grundlagenforschung und Produktentwick- immer weiter einzugrenzen. 2005 forderte die Iron lung auch die Modernisierung der Produktionsan- and Steel Industry Development Policy die lagen und die Weiterentwicklung importierter Schließung aller Hochöfen mit Volumina von Technologien. Ein Sonderfonds mit 20 Mrd. Yuan weniger als 300 Kubikmetern und aller Konverter zur Vergabe zinsvergünstigter Kredite an Unter- mit Kapazitäten von unter 20 Tonnen bis 2010, so nehmen bildet ein wesentliches Element dieser wurden diese Ziele im Rahmen des Adjustment Konzeption. and Revitalization Plan for the Steel Industry auf 400 Kubikmeter bzw. 30 Tonnen heraufgesetzt. Verschärfung der Markteintrittsbedingungen Zwangsstilllegung veralteter Anlagen stockt Bereits seit 2007 gilt ein generelles Verbot für Neuprojekte, das im März 2009 um weitere drei Die Bemühungen zur Stilllegung kleiner, veralteter Jahre verlängert wurde. Dieses Verbot gilt jedoch oder stark umweltbelastender Anlagen haben nur für Neukapazitäten und reine Erweiterungs- bislang nur geringe Fortschritte gemacht. Jedoch projekte und erlaubt Ausnahmen für Unterneh- wurden in einigen Provinzen, z.B. Liaoning und men, die sich verpflichten, ältere Produktionsan- Hebei, Taskforces für die Auffindung und lagen durch neue zu ersetzen. Großprojekte, wie Eliminierung veralteter Kleinbetriebe gebildet. das von Baosteel in Zhanjiang (Guangdong) und Lokale Behörden in zahlreichen Arbeitsbereichen, das von Wuhan Steel in Fangchenggang wie Umweltschutz, Investitionsförderung, Steuern, (Guangxi) wurden vorübergehend auf Eis gelegt. Strom- und Wasserversorgung oder Landnutzung Trotzdem ist es nicht gelungen, die Enstehung wurden angewiesen, die Einhaltung der neuer Anlagen aufzuhalten, vor allem dann, wenn betrieblichen Mindestvoraussetzungen aller lokale Behörden solche Projekte unterstützen. In Stahlunternehmen durchzusetzen. Finanzinstitute einer Stellungnahme des Staatsrats zum Thema wurden erneut angemahnt, die Kreditgewährung Überkapazitäten wird bemängelt, dass Lokalregie- von der Erfüllung dieser Kriterien abhängig zu rungen das Verbot von Neuprojekten unterlaufen machen. und dabei geltendes Recht missachten. Dasselbe Dokument prangert an, dass Betriebsgenehmi- © 2009 THINK!DESK China Research & Consulting
  • 3. 3 Doch obwohl die Stilllegung veralteter Kleinbetrie- zahlreichen weiteren Infrastrukturprojekten be ganz oben auf der politischen Agenda steht vorangetrieben. Der Wiederaufbau der bei dem und die institutionellen Rahmenbedingungen Erdbeben im vergangenen Jahr schwer zerstörten schrittweise geschaffen werden, bleiben die Städte und Dörfer in Südwestchina, für den ein Ergebnisse weit hinter den Erwartungen zurück Viertel des vier Billionen Yuan umfassenden wie das folgende Beispiel zeigt. Bei einer Stich- Konjunkturpakets reserviert ist, wird ebenfalls probenuntersuchung von 84 Stahlherstellern in große Mengen von Baustahl verschlingen. Das der Provinz Liaoning im Sommer 2009 fanden gleiche gilt für die staatlichen Programme im sich 21 Unternehmen ohne gültige Genehmigung sozialen Wohnungsbau, die auch der einfachen und 13 Betriebe, die ohne Zustimmung der Stadtbevölkerung in Zeiten rasch steigender zuständigen Behörden eingerichtet worden Immobilienbewertungen bezahlbaren Wohnraum waren. Schätzungen zufolge existieren in sichern sollen. Als Konsequenz daraus, legte der Liaoning noch mindestens 200 weitere Betriebe, Verbrauch von Langprodukten im ersten Halbjahr die noch nicht überprüft wurden. Dass Zwangs- 2009 um 18,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. stilllegungen auch tatsächlich durchgeführt Bei Flachprodukten stieg der Verbrauch hingegen werden, zeigen folgende Beispiele: In Hubei nur um 4,6 Prozent. schlossen die Behörden 16 Produktionsanlagen und weitere 6 in Chongqing. In der Region 2. Aufgrund der relativ geringen Größe der Tangshan wurden 76 Hochöfen stillgelegt, in Produktionsanlagen gelang es kleineren Ma’anshan 5. Die damit verbundene Kapazitätsre- Herstellern sich schneller den Nachfrageschwan- duktion ist angesichts der eingangs genannten kungen anzupassen. Zwar verfügen die führen- Daten jedoch vernachlässigbar. den Großunternehmen, wie Baosteel und Anben Steel, über hocheffiziente Produktionsanlagen, Kleinunternehmen überleben und expandieren die bei normaler Auslastung zu deutlich geringe- ren Durchschnittskosten produzieren können, Kleineren Stahlherstellern gelang es jedoch nicht dafür ist ihre Reaktionsfähigkeit auf Nachfrage- nur, sich der drohenden Zwangsschließung zu schwankungen bedingt durch die größere Anla- entziehen, viele schafften es sogar zu expandie- gengröße begrenzt. ren und auch in Krisenzeiten ein hohes Produk- tionsniveau zu halten. Die folgenden Zahlen 3. Die enge Verbindung zwischen Betrieben und machen das deutlich: zwischen Januar und Regierungsbehörden auf lokaler Ebene ermög- August stieg die chinesische Stahlproduktion um lichte die Bildung vielfältiger Kooperationsformen, 5,2 Prozent 2009. Großunternehmen verzeichne- wie z. B. die Kapitalbeteiligung lokaler Verwaltun- ten eine Zunahme von lediglich 0,3 Prozent gen oder die Kooptierung von Führungspersonal während Kleinbetriebe ihr Angebot um 26,7 aus Behördenvertretern. Wie in unserer Studie Prozent ausweiten konnten. Diese Entwicklung „The State-Business Nexus in China’s Steel hat gleich mehrere Ursachen. Industry - Chinese Market Distortions in Domestic and International Perspective“ (online verfügbar 1. Die Belebung der chinesischen Stahlnachfrage über http://www.THINK!DESK.de) bereits ausführ- hat in besonderem Maße die Produktbereiche lich dargelegt, haben Lokalbehörden starke Anrei- erfasst, in denen kleinere Hersteller schwerpunkt- ze, die Betriebe in ihrem Verwaltungsbereich zu mäßig aktiv sind. Gerade bei technisch wenig unterstützen. Neben direkten Einnahmen aus anspruchsvollen Lang- und Flachprodukten für die Steuern und Kapitalbeteiligungen bringen Stahl- Bauindustrie hat der Verbrauch in den letzten unternehmen eine Reihe weiterer Vorteile mit zwölf Monaten stark zugenommen. Dies liegt im sich. Sie können als Impulsgeber und Rohma- Wesentlichen an den gesamtwirtschaftlichen Stüt- teriallieferant lokaler Industriecluster agieren und zungsmaßnahmen der Regierung. Im Rahmen bieten darüber hinaus Beschäftigungsmöglichkei- des Konjunkturpakets wird der Bau von Straßen, ten für lokale Arbeitskräfte. Um diese win-win- Eisenbahnlinien, Flughäfen, Krankenhäusern und Situation zwischen Unternehmen und Verwaltun- © 2009 THINK!DESK China Research & Consulting
  • 4. 4 gen aufrecht erhalten zu können, gewähren betroffen. Die Iron and Steel Industry letztere direkte Subventionen, Steuernachlässe Development Policy aus dem Jahre 2005 forderte oder stellen Industriegrundstücke, Energie, Was- beispielsweise, dass bis 2010 die Hälfte der ser oder Rohmaterialien zu vergünstigten Kondi- Stahlproduktion auf Flachprodukte entfallen sollte. tionen zur Verfügung. Als Konsequenz daraus Im Einklang mit diesen Vorgaben, richteten sich war es einigen Unternehmen möglich, ihre Verlus- zahlreiche Neuprojekte der letzten Jahre auf den te zu reduzieren oder sogar zu expandieren. Bereich höherwertiger Flachstahlprodukte, z. B. für den Schiffbau, während führende Hersteller Überkapazitäten durch gedoppelte Projekte wie Wuhan Steel, Tangshan Steel oder Capital Steel die Herstellung von einfachen Langproduk- Eine weitere Eigenschaft, die erheblich zur ten vollständig aufgaben. Auch kleinere Stahl- Ausbildung von Überkapazitäten in China beiträgt, unternehmen, die aufgrund ihrer veralteten ist der Trend zur imitierenden Produktion. Wie die Anlagenausrüstung von der Zwangsschließung China Iron and Steel Association (CISA) jüngst durch die Zentralbehörden bedroht waren, rüste- noch einmal dargelegt hat, ist es in der chinesi- ten auf und verlegten sich, soweit ihre schen Stahlindustrie üblich, dass Unternehmen Investitionsmittel das erlaubten, auf die sich bei Erweiterungs- oder Upgradeprojekten Flachstahlherstellung. Als Konsequenz daraus schwerpunktmäßig auf dieselben Produktbereiche entwickelten sich die Preise verschiedener Low- stürzen. Anstatt eine Diversifikation anzustreben, end Produkte, wie Walzdraht, Profilstahl oder die sich an den tatsächlichen Nachfragebedingun- Betonstabstahl besser als dies bei High-end gen orientiert, um so Überkapazitäten in einzel- Produkten der Fall war. Dies kam Kleinunterneh- nen Bereichen zu vermeiden und die ausreichen- men zugute, die mangels moderner Produktions- de Versorgung über alle Marktsegmente zu technologie auf die Fertigung von Langprodukten gewährleisten, neigen die Unternehmen dazu, beschränkt waren und eigentlich geschlossen gleichzeitig in dieselben Produktbereiche zu werden sollten. investieren. Dies hat in der Vergangenheit zu einer äußerst raschen Ausweitung der Kapazitä- Nebenwirkungen des Konjunkturpakets ten von CR oder HDG geführt und betrifft inzwischen zunehmend technisch anspruchs- 2008 fielen 49 Prozent der in China hergestellten vollere und hochwertigere Produktkategorien. Stahlprodukte in den Bereich Langprodukte. Als Problematisch ist, dass in einzelnen Produkt- Folge des Konjunkturprogramms mit seinen zahl- segmenten innerhalb kürzester Zeit, am reichen Infrastruktur- und Bauprojekten stieg der internationalen Maßstab gemessen, riesige Anteil im Laufe der ersten neun Monate 2009 so- Kapazitäten entstehen, die sich jedoch hinsicht- gar bis auf 51 Prozent. Die NDRC erwartet für die lich der möglichen Produktspezifikationen und kommenden Monate und das Jahr 2010 sogar Qualitätsstandards sehr ähnlich sind. eine weitere Zunahme bis auf 60 Prozent. Daher ist nicht davon auszugehen, dass sich diese Während noch vor vier oder fünf Jahren haupt- Aufteilung in den nächsten Jahren ändern wird, sächlich die Hersteller von Langprodukten unter solange die Industrialisierungs- und Urbanisie- Unterauslastung infolge von Überkapazitäten rungsprozesse weiter die bestimmenden Themen litten, haben sich Angebot und Nachfrage in der chinesischen Wirtschaftentwicklung bleiben diesem Bereich inzwischen schrittweise ange- werden. nährt. Seit 2006 beobachten wir stattdessen ein deutliches Auseinanderlaufen von Angebot und Branchenkonsolidierung als Allheilmittel? Nachfrage im Flachstahlsegment. Besonders nachdem die industriepolitischen Initiativen der Als Wurzel allen Übels sehen die wirtschaftspoliti- vergangenen Jahre auf die Entwicklung des schen Entscheidungsträger des MIIT und der Flachstahlsegments abgezielt haben, ist gerade NDRC vor allem den geringen Konzentrationsgrad dieser Bereich zunehmend von Überkapazitäten der Stahlbranche. Während die Konsolidierung der internationalen Stahlindustrie in den vergan- © 2009 THINK!DESK China Research & Consulting
  • 5. 5 genen zehn Jahren durch zahlreiche Übernahmen Kontrolle über die Stellenbesetzung, die Auftei- und Zusammenschlüsse große Fortschritte lung von Produktionsaktivitäten, die Freisetzung gemacht und Branchenriesen, wie ArcelorMittal nicht mehr benötigter Arbeitskräfte um nur einige mit einer Jahresgesamtleistung von über 100 Mio. wenige zu nennen. Als Konsequenz aus diesen Tonnen Rohstahlproduktion hervorgebracht hat, Interessenkonflikten, verzögerte sich die Integra- hinkt China deutlich hinterher. CISA zufolge gibt tion der beiden Einzelunternehmen erheblich, es in China noch immer etwa 900 Einzelunterneh- sodass die beiden Teilfirmen bis heute separat an men, die mit der Erzeugung und Verarbeitung von der Börse notiert sind. Stahl beschäftigt sind. Das Potenzial für Kombinationen ist groß und die Regierungsbehör- 2. Zusammenschlüsse von Unternehmen aus den auf zentraler Ebene versuchen aktiv diesen unterschiedlichen Verwaltungsregionen sind Prozess anzuschieben. Ausgehend von den schwierig, zumal wenn es sich um staatseigene Produktionsdaten der ersten neun Monate des Unternehmen im Besitz von Lokal- oder Provinz- Jahres 2009, ergibt sich ein Marktanteil von 42 regierungen, handelt. Da Stahlunternehmen, wie Prozent für die größten zehn Unternehmen. Die oben bereits angesprochen, eine große Bedeu- Top4 teilen sich in China lediglich 24 Prozent der tung für die regionale Wirtschaftsentwicklung Gesamtproduktion – in den USA sind es 64 zukommen kann, ist die Bereitschaft auf Seiten Prozent, in Japan sogar 75 Prozent. der Lokalregierungen, zur Aufgabe bzw. zum Zusammenschluss von Standorten gering. Es Drei wesentliche Probleme verhindern derzeit steht zu befürchten, dass Arbeitsplätze verloren eine erfolgreiche Branchenkonsolidierung gehen und Steuereinnahmen weg brechen. Zusätzlich wird die Steuerung und Kontrolle des 1. Zusammenschlüsse von Staatsunternehmen, übernommenen Unternehmens über die eigenen die sich im Besitz von Verwaltungsbehörden auf Einflussgrenzen hinaus verlagert. Daher wird es unterschiedlichen Hierarchiestufen befinden, sind für lokale Behörden schwieriger oder gar unmög- kompliziert und zeitaufwändig, dabei ist das lich, Einfluss auf die Produktionspalette, die Potenzial in diesem Bereich besonders groß. Mit Absatzkanäle oder Beschäftigungspolitik auszu- rund 60 Prozent entfällt noch immer ein sehr üben. Es ist daher üblich, dass lokale Regierun- großer Teil der Stahlproduktion auf staatseigene gen versuchen, sich mit allen Mitteln gegen die Unternehmen bzw. Firmen mit staatlicher Übernahme eines Stahlunternehmens aus ihrem Kapitalbeteiligung. Außerdem stehen die 25 größ- Verwaltungsbereich zur Wehr zu setzen. Ausnah- ten Hersteller mit wenigen Ausnahmen unter men bilden natürlich solche Fälle, in denen das staatlicher Kontrolle. Tatsächlich jedoch stehen Übernahmeziel hoch defizitär arbeitet und nur protektionistische Bestrebungen lokaler Behörden durch Stützungszahlungen der lokalen Behörden einer erfolgreichen Konsolidierung im Wege. Ein am leben gehalten werden kann. Zu bedeutende gutes Beispiel für die Schwierigkeiten, die eine Durchbrüchen kam es erst seit 2007 durch die solche Kombination mit sich bringt, war der Übernahme von Shaoguan Steel (Guangdong) Zusammenschluss von Anshan Steel und Benxi durch Baosteel (Shanghai) und der Gründung von Steel. Während Anshan Steel im Besitz der Guangdong Steel. Etwa zeitgleich expandierte Zentralregierung war und von der zentralen State- Wuhan Steel (Hubei) durch die Übernahme von owned Asset Administration and Supervision Liuzhou Steel (Guangxi) und gründete die Commission (SASAC) verwaltet wurde, befand Guangxi Steel. sich Benxi Steel unter der Kontrolle der Provinzregierung von Liaoning. Der Zusammen- 3. Zusammenschlüsse von Unternehmen unter- schluss, der bereits 2005 bekannt gegeben schiedlicher Eigentumsformen sind ebenfalls wurde, ist bis heute nicht vollständig abgeschlos- schwierig. Dies ist insbesondere dann der Fall, sen. Interessengegensätze gab es in zahlreichen wenn ein Privatunternehmen versucht einen Bereichen, wie z. B. der Aufteilung des Eigentums staatseigenen Betrieb zu übernehmen. In vielen an Produktionsmitteln und Steuereinnahmen, der Fällen treten lokale Behörden gleichzeitig als © 2009 THINK!DESK China Research & Consulting
  • 6. 6 Unternehmenseigentümer, Regulierer, Lieferant Ebene widersetzen. Bis 2011 sollen alle admini- von Energie, Wasser und Vorprodukten und in strativen Hindernisse, die lokalitätsübergreifenden vielen weiteren Rollen auf. Feindlich Übernahmen Zusammenschlüssen im Wege stehen, z. B. die sind unter solchen Bedingungen nahezu Aufteilung von Steuereinnahmen, die Zuweisung ausgeschlossen. Aber selbst wenn die Verwal- von Kapitalmitteln oder die Genehmigung von tungsebene, die einen Betrieb kontrolliert, Krediten betreffend, abgebaut werden. zustimmt, ist das noch keine Garantie für eine erfolgreiche Übernahme, denn auch die bisherige Das Beispiel der Provinz Hebei zeigt, dass die Unternehmensführung und die Beschäftigten Behörden gezielt auf M&A setzen, um Überkapa- müssen dem Deal positiv gegenüberstehen. Da zitäten zu reduzieren. Mit 137 Mio. Tonnen Übernahmen das Ziel haben, die Branchenkonso- installierter Rohstahlkapazität, was in etwa dem lidierung voranzutreiben, steht von Anfang an Dreifachen der deutschen Jahresproduktion ent- fest, dass ein Teil der erworbenen Kapazitäten spricht, liegt Hebei in China unangefochten an stillgelegt und eine nennenswerte Anzahl von der Spitze. Über einen Zeitraum von zwei bis drei Beschäftigten entlassen werden müssen. Aber Jahren sollen dort nun die Kapazitäten auf 80 nicht nur für die Entlassenen ist die Übernahme Mio. Tonnen zurückgeführt werden. Dieses Ziel ein Unglück, auch die Weiterbeschäftigten verlie- soll im Wesentlichen durch Unternehmenszusam- ren ihren Status als Angestellte in einem staats- menschlüsse und den damit verbundenen Wegfall eigenen Betrieb. Damit reduzieren sich die von Produktionsanlagen erreicht werden. Privilegien und die Ansprüche auf soziale Absicherung bei Krankheit und im Alter. Was Fokussierung auf Spitzenunternehmen geschehen kann, wenn versucht wird, eine Das Ziel der Wirtschaftsplaner besteht darin, eine Übernahme gegen den Willen der Belegschaft stark zentralisierte Stahlindustrie zu schaffen, in durchzusetzen zeigen zwei Fälle aus dem der eine kleine Zahl hochinnovativer und interna- Sommer 2009. Im ersten Fall scheiterte die tional äußerst wettbewerbsfähiger Unternehmen Jianlong Heavy Machinery Group beim Versuch den Heimatmarkt unter sich aufteilt. Diese Zielset- den staatseigenen Stahlhersteller Tonghua Steel zung zieht sich wie ein roter Faden durch alle die (Jilin) zu übernehmen. Die Nachricht, dass ein Stahlindustrie betreffenden industriepolitischen sehr großer Teil der Belegschaft von Tonghua Dokumente. Die Iron and Steel Industry Steel ihren Arbeitsplatz verlieren würde, löste Development Policy aus dem Jahr 2005 fordert, gewaltsame Proteste aus in deren Verlauf der dass die größten zehn Stahlerzeuger ihren designierte Direktor durch den Betrieb gejagt und gemeinsamen Marktanteil bis 2010 auf 50 schließlich erschlagen wurde. In einem ähnlichen Prozent und bis 2020 sogar auf 70 Prozent Fall scheiterte die Übernahme des staatseigenen steigern sollen. Weiterhin sollen zwei Stahlkonzer- Unternehmens Linzhou Steel in Anyang (Henan) ne mit einer Jahreskapazität von 30 Mio. Tonnen durch den privaten Wettbewerber Fengbao Steel Rohstahl und einige weitere mit Kapazitäten über am Protest der Beschäftigten, die im Falle einer 10 Mio. Tonnen gebildet werden. Während der erfolgreichen Kombination der beiden Firmen tatsächliche Produktionsanteil der Top10 mit 42 deutliche materielle Nachteile hätten tragen Prozent (Q1-Q3 2009) bisher deutlich hinter den müssen. Erwartungen zurückgeblieben ist, ist es gelungen, Wie gravierend dieses Probleme noch immer zwei Großkonzerne mit deutlich über 30 Mio. sind, zeigt sich daran, dass das MIIT im Tonnen Jahresproduktion zu schaffen: die Hebei Adjustment and Revitalization Plan for the Steel Iron and Steel Group und Baosteel. Des Weiteren Industry explizit auf die institutionellen Barrieren werden im laufenden Jahr voraussichtlich acht für M&A eingeht. Das Ministerium beklagt, dass weitere Stahlproduzenten die Marke von 10 Mio. Lokalregierungen protektionistische Hürden Tonnen übertreffen. aufbauen und sich den Bestrebungen zur Der Adjustment and Revitalization Plan for the Branchenkonsolidierung auf überregionaler Steel Industry aus dem Frühjahr 2009 sieht vor, © 2009 THINK!DESK China Research & Consulting
  • 7. 7 dass bis 2011 mindestens 45 Prozent der Zentralregierung noch förderte sie die Dominanz Gesamtproduktion auf die führenden fünf der Großkonzerne. Zu erklären ist das nur durch Stahlkonzerne entfallen sollen. die Verbindung der kapazitätserhaltenden Nachfragestimulierung des Konjunkturprogramms Anfang November 2009 gab das MIIT dann und der lokalprotektionistischen Bestrebungen. bekannt, dass es anstrebt, eine kleine Gruppe von drei bis fünf Großkonzernen zu „züchten“, die Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat deutlich in der Lage sein sollen, erfolgreich am Weltmarkt gezeigt, dass administrative Maßnahmen alleine zu agieren. Gleichzeitig wird die Bildung von nicht ausreichen, um die Branche aus etwa 900 sechs oder sieben Konzernen gefördert, die die sehr heterogenen Stahlunternehmen in eine nach Schwerpunkte der derzeitigen und künftigen außen eng abgegrenzte Gruppe technisch Branchenkonsolidierung bilden sollen. Bisher hochgerüsteter und international erfolgreicher nicht offiziell bestätigten Berichten zufolge, wird Superunternehmen umzuschmieden. Nachdem beabsichtigt, bis 2015 ein oder zwei Großkon- die Chance auf eine aus betriebswirtschaftlicher zerne mit Rohstahlkapazitäten je über 100 Mio. Sicht effiziente Konsolidierung der Stahlindustrie Tonnen zu bilden. Bis 2020 sollen die Top10 vertan wurde, steht zu erwarten, dass schließlich einen Anteil von 75 Prozent haben. Verwaltungsbehörden auf allen Ebenen noch Konkretere Informationen über die Vorstellung der mehr diskretionäre Eingriffe zur Anpassung der Behörden erwarten wir durch die Veröffentlichung Branchenstruktur ausprobieren. Tatsächlich der Guidelines for Promoting M&A in the Steel erwarten wir bis zum Jahresende die Veröffentli- Industry im Dezember 2009. chung von wenigstens drei Richtungsweisenden Strategiedokumenten – das bedeutendste davon: Ausblick eine Neufassung der Iron and Steel Industry Development Policy. Die Entwicklung der chinesischen Stahlindustrie ist weit weniger stark von den Auswirkungen der Obwohl die Zentralregierung ihr industriepoliti- internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise sches Instrumentarium und die institutionellen betroffen worden als zuvor erwartet. Zahlreiche Rahmenbedingungen für dessen Einsatz ange- Beobachter hatten damit gerechnet, dass die passt hat, bleibt offen, ob eine staatlich Krise zu einem deutlichen Rückgang der angeordnete Branchenkonsolidierung wirklich als Stahlnachfrage (Exportnachfrage UND Inlands- Ersatz für den natürlichen Ausleseprozess einer nachfrage) führen und die Auslese unter den zahl- Marktmarktwirtschaft (ohne „chinesische reichen Stahlherstellern beschleunigen würde. Charakteristika“) dienen kann. Stattdessen brachte die Krise jedoch weder Rückenwind für die Konsolidierungsstrategie der © 2009 THINK!DESK China Research & Consulting
  • 8. THINK!DESK China Research & Consulting ist spezialisiert auf die Beratung von Unternehmen, die einen Marktzutritt in China planen oder bereits seit vielen Jahren im „Reich der Mitte“ tätig sind und Möglichkeiten für einen Marktausbau suchen. Darüber hinaus führt THINK!DESK China Research & Consulting im Auftrag Branchen- und Industriestudien durch, erstellt Prognosen und Szenarioanalysen zu ökonomischen und politischen Trends in China sowie gesamtwirtschaftliche China-Analysen. Das erklärte Ziel von THINK!DESK China Research & Consulting ist es, seine Kunden sowohl mit fundierter und erprobter Beratung als auch streng praxisorientierter Wissenschaft zu unterstützen. Das Team von THINK!DESK China Research & Consulting verfügt über 20 Jahre Erfahrung in chinabezogenen Beratungs- und Forschungsprojekten. Ein entsprechend intensiver Zugang besteht u.a. zu chinesischen Regierungseinrichtungen, Lieferanten von monatsaktuellen Industrie- und Branchendaten sowie Experten vor Ort. In Shanghai verfügen wir über ein erprobtes deutsch-chinesisches Partner-Team. Auch unsere nicht-chinesischen Mitarbeiter sprechen die Landessprache mitunter verhandlungssicher. Ausführliche Informationen zu THINK!DESK China Research & Consulting sowie eine Reihe von kostenlosen Publikationen erhalten Sie auf unserer Website unter www.thinkdesk.de Haben Sie Anregungen, Kritik oder Fragen zu unserem aktuellen Standpunkt? Unsere Autoren stehen Ihnen gerne zur Verfügung! THINK!DESK China Research & Consulting Internet: www.thinkdesk.de E-Mail: info@thinkdesk.de Skype: thinkdesk Twitter: www.twitter.com/thinkdesk Slideshare: www.slideshare.net/thinkdesk XING: http://www.xing.com/net/china/