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soLSo | Entwicklung und Erprobung 
eines Fragebogeninventars
 

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Vortragsfolien auf der Wissensgemeinschaften 2011 Tagung in Dresden am 6. September 2011

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    soLSo | Entwicklung und Erprobung 
eines Fragebogeninventars soLSo | Entwicklung und Erprobung 
eines Fragebogeninventars Presentation Transcript

    • soLSo | selbstorganisiertes Lernen mit Social Software http://www.flickr.com/photos/pocait/2235981139/Entwicklung und Erprobungeines Fragebogeninventars6. September 2011Saskia-Janina Untiet-Kepp M.A.Dipl.-Medienwiss. Thomas Bernhardt cc by skepp & thbernhardt 2011
    • Überblick1. Selbstorganisiertes Lernen2. Warum ein soLSo-Inventar?3. Vorgehensweise4. Einsatz bei „Bildungstwitterern“5. Vergleich mit eSTUDIs6. Fazit & Ausblick
    • Selbstorganisiertes Lernen? Warum wichtig?‣ selbst initiierte Auswahl und Nutzung von Lernstrategien (vgl. Knowles 1980, S.18)‣ Begriff der Selbstorganisation in der Definition von Reinmann (2008): Selbstorganisiertes Lernen als übergeordnetes Konzept, das sich durch selbstreguliertes (innere Strukturierung), selbstgesteuertes (äußere Strukturierung) und selbstbestimmtes Lernen (Ausbalancieren von äußerer und innerer Strukturierung) auszeichnet.‣ in der Wissensgesellschaft ist der Erwerb von Kompetenzen und die Fähigkeit zum lebenslangen Lernen wichtig, um sich immer wieder in neue Themen einzuarbeiten und aktuelles Wissen zu erwerben (Erpenbeck & Sauter 2007)
    • Warum ein neuer Fragebogen?‣ selbstorganisiertes Lernen insbesondere in lernerzentrierten Lernumgebungen‣ diese lassen sich mit Hilfe von sogenannter Social Software umsetzen (vgl. Jadin 2008 und Baumgartner 2006)‣ selbstorganisiertes Lernen mit Social Software – E-Learning 2.0 – zeichnet sich durch Partizipation und Nutzer-generierte Inhalte aus (Downes 2005): ‣ Inhalte von Lernenden nicht nur “konsumiert” (und von Lehrenden bereitgestellt), sondern von ihnen ebenso generiert, kombiniert und miteinander ausgetauscht‣ bisherige Instrumente beschäftigen sich vorrangig mit dem konsumierenden Lernen anhand vorgefertigter Lerninhalte (z.B. MSLQ, LIST, WLI und LASSI)‣ der soLSo erfasst Einsatz von veränderten kognitiven Lernstrategien, die erst durch Verwendung von Social Software möglich werden
    • Vorgehensweise‣ Fokussierung auf Bereiche, in denen sich Lernstrategien durch Web 2.0 unterscheiden: (1) Informationen, Materialien, weiterführende Ressourcen (ver)teilen (2) Persönliches Wissensmanagement und Netzwerkbildung (3) fachspezifische Methoden und Werkzeuge (4) Erwerb fachspezifischer und weiterer Kompetenzen (5) Motivation und personale Kompetenzen (6) Meta-Kompetenzen und Fähigkeiten höherer Ordnung‣ aus diesen Bereichen ergeben sich verschiedene Strategie-Dimensionen ‣ Netzwerke aufbauen und nutzen, um Informationen zu suchen, zu filtern, zu erstellen und zu teilen und gemeinsam (kollaborativ) zu entwickeln ‣ das eigene Lernen organisieren und geeignete Werkzeuge auswählen und die eigene Netzidentität gestalten und steuern12 Skalen mit 4 bis 7 Items, insgesamt 66 vgl. Redecker 2009
    • Bildungstwitterer | Biographische Angaben‣ 31 männliche, 28 weibliche ‣ 31 fest angestellt, 8 selbstständig, 4 TeilnehmerInnen freie Mitarbeit‣ Altersdurchschnitt: 34 (Md: 32; Mo: 25) ‣ Top-3-Berufsfelder‣ Top-3-Bundesländer ‣ 19 Soziales/Pädagogik, ‣ 11 aus Bayern ‣ 6 Medien, ‣ 9 aus Nordrhein-Westfalen ‣ 5 IT, Computer & Dienstleistung ‣ 7 aus Baden-Württemberg und ‣ 9 studieren in Gesellschafts- und Thüringen Sozialwissenschaften, 4 Lehramt und‣ 47 Hochschulabschluss, 1 Ingenieurwissenschaften 10 Abitur, 1 Hauptschulabschluss ‣ angestrebter Abschluss: 8 Promotion,‣ 42 arbeiten, 16 studieren / 4 Staatsexamen, 2 BA, 1 MA promovieren, 1 in der Ausbildung N=59
    • Vergleich mit eSTUDIs‣ Studierende der Universität Bremen‣ unterschiedliche Studiengänge und Fachbereiche‣ eint Teilnahme am Online-Selbstlernangebot „Erfolgreich Studieren mit dem Internet“ (eSTUDI) ein Semester vor Erhebung‣ 11 männliche, 11 weibliche TeilnehmerInnen‣ Altersdurchschnitt: 29 (Md: 26; Mo: 25) N=26
    • 1 Vernetzen mit Experten Bildungstwitterer N AM SD Md Mo Sig. eSTUDIsWenn ich mich mit einem neuen Lernvorhaben 59 3,68 1,09 4 4 1 2 3 4 5beschäftige, versuche ich zu diesem Thema Experten im 0,042Internet zu finden. 26 2,96 1,51 3 1Mit Experten zu einem für mich relevanten Lernvorhaben 59 3,37 1,46 4 5versuche ich mich online zu vernetzen (z.B. auf Twitter 0,000followen). 25 1,52 0,96 1 1Bei Lernvorhaben versuche ich Personen mit ähnlichen 59 3,12 1,30 3 4Fragen im Internet ausfindig zu machen. 0,055 26 2,54 1,27 2,5 1Wenn ich mich mit einem neuen Lernvorhaben 58 2,72 1,37 3 3beschäftige, schaue ich, ob dazu etwas in meinem 0,001Online-Netzwerk (z.B. auf Facebook) passiert. 26 1,73 0,96 1 1Ich finde im Internet die Personen oder Inhalte, die zur 59 3,97 1,00 4 4Lösung meines Lernvorhabens beitragen können. 0,000 26 3,04 1,08 3 3Zum Bearbeiten eines Lernvorhabens vernetze ich mich 58 3,45 1,33 4 4mit anderen über das Internet. 0,000 26 2,00 1,31 2 1Ich frage in meinem Online-Netzwerk, ob jemand 58 2,74 1,12 3 2Informationen, Inhalte oder Personen kennt, die für mein 0,104Lernvorhaben relevant sein könnten. 26 2,35 1,44 2 1 Skala von (1) „sehr selten“ bis (5) „sehr oft“
    • 2 Informationen teilen Bildungstwitterer N AM SD Md Mo Sig. eSTUDIsIch veröffentliche eigene Inhalte zur Lösung eines 59 2,51 1,37 2 1 1 2 3 4 5Lernvorhabens im Online-Netzwerk. 0,001 26 1,46 0,90 1 1Durch die Erfahrungen und Inhalte der Personen in 59 3,39 1,23 4 4meinem Netzwerk lerne ich etwas für mein 0,000Lernvorhaben. 26 1,96 1,22 2 1Neu gefundene Inhalte und Ressourcen (z.B. Weblinks, 58 2,91 1,48 3 1PDFs, Präsentationen) für mein Lernvorhaben stelle ich 0,000in meinem Online-Netzwerk zur Verfügung. 26 1,23 0,59 1 1Ich kommentiere Lerninhalte aus meinem Online- 58 2,53 1,33 3 1Netzwerk. 0,003 26 1,65 1,16 1 1Ich bewerte Lerninhalte aus meinem Online-Netzwerk 59 2,22 1,49 1 1(z.B. mit Sternen oder Favorisieren im RSS-Reader). 0,040 26 1,58 1,24 1 1Ich stelle meine Lerninhalte online zur Verfügung (z.B. in 57 2,11 1,28 2 1einem Wiki), so dass sie auch von anderen Personen 0,000erweitert und verändert werden können. 26 1,12 0,59 1 1Wenn ich keine Tutorials für mein Lernvorhaben finde, 59 1,64 1,08 1 1erstelle ich selbst Lerntutorials und veröffentliche sie im 0,004Internet. 26 1,04 0,20 1 1 Skala von (1) „sehr selten“ bis (5) „sehr oft“
    • 3 Informationen suchen Bildungstwitterer N AM SD Md Mo Sig. eSTUDIsWenn ich mich mit einem neuen Lernvorhaben 59 4,73 0,55 5 5 1 2 3 4 5beschäftige, versuche ich passende Inhalte im Internet 0,014zu finden. 26 4,08 1,32 5 5Für mein Lernvorhaben relevante RSS-Feeds abonniere 59 3,44 1,56 4 5ich, um diese dann durchzusehen. 0,002 26 2,19 1,47 2 1Ich recherchiere neue Literatur für mein Lernvorhaben 59 2,83 1,57 3 1über spezialisierte Suchmaschinen, z.B. 0,290scholar.google.com, Mendeley, Zotero oder Bibsonomy. 26 2,46 1,61 2 1Ich greife zur Lösung eines Lernvorhabens auf Social- 59 2,61 1,65 2 1Bookmarking-Dienste wie delicious oder Mister Wong 0,013zurück. 26 1,65 1,09 1 1Ich suche nach Tweets (z.B. über ein Hashtag) zu einem 59 2,44 1,39 2 1Lernthema. 0,004 26 1,54 0,95 1 1Ich verwende Technologien wie RSS-Feeds, Twitter, E-Mail- 59 4,02 1,22 4 5Newsletter, Google Alerts etc., um über Themen, die für 0,000mein Lernvorhaben relevant sind, informiert zu werden. 26 2,65 1,50 2 1 Skala von (1) „sehr selten“ bis (5) „sehr oft“
    • 4 Filterung Bildungstwitterer N AM SD Md Mo Sig. eSTUDIsIch filtere meine lernvorhabenbezogenen 59 2,98 1,51 3 1 1 2 3 4 5Informationsströme (E-Mails, Feeds, Tweets, etc.) z.B. 0,002über Schlagworte. 26 1,88 1,18 1 1Ich verwende Schlagworte (Tags), z.B. in Social 59 3,02 1,53 3 1Bookmarking-Diensten oder Video-Plattformen, um 0,002Ressourcen zu strukturieren oder zu filtern. 26 1,92 1,02 2 1Ich aktualisiere die Filtereinstellungen meines E-Mail- 59 1,68 1,06 1 1Programms. 0,543 25 1,84 1,18 1 1Ich passe meine Feed-Abonnements meinem 59 2,90 1,37 3 4Lernvorhaben an (z.B. nicht mehr benötigte 0,005Abonnements kündigen). 26 2,00 1,13 2 1Ich sortiere Freunde in Sozialen Netzwerken in Gruppen 59 2,41 1,42 2 1und Listen, um meine Informationsströme zu filtern. 0,294 26 2,12 1,51 1 1 Skala von (1) „sehr selten“ bis (5) „sehr oft“
    • 5 Dokumentation Bildungstwitterer N AM SD Md Mo Sig. eSTUDIsIch dokumentiere meinen Lernprozess im Netz (z.B. in 59 2,17 1,39 1 1 1 2 3 4 5einem Blog oder einem Wiki). 0,002 26 1,23 0,65 1 1Meinen Lernfortschritt teile ich meinem Online-Netzwerk 59 2,20 1,23 2 1mit (z.B. innerhalb eines Blogposts oder in 0,001Statusmitteilungen). 26 1,35 0,89 1 1Ich veröffentliche Statusmitteilungen über meinen 59 2,37 1,41 2 1Lernprozess in Sozialen Netzwerken (z.B. Facebook 0,000oder Twitter). 26 1,31 0,88 1 1Ich schreibe Beiträge zur Dokumentation meines 59 1,34 0,80 1 1Lernfortschritts in meinen Blog, die nur für mich selbst 0,238sichtbar sind. 26 1,23 0,86 1 1Ich veröffentliche auch unfertige Inhalte zu meinem 57 1,91 1,20 1 1Lernvorhaben im Internet. 0,005 26 1,27 0,83 1 1Ich stelle im Netz Fragen zu meinem Lernvorhaben (z.B. 59 2,46 1,18 2 3auf meinem Blog, in einem Forum). 0,053 26 1,96 1,31 1 1 Skala von (1) „sehr selten“ bis (5) „sehr oft“
    • 6 Kollaboration Bildungstwitterer N AM SD Md Mo Sig. eSTUDIsIch versuche Lerninhalte anderer Personen im Internet 58 1,86 1,08 1 1 1 2 3 4 5weiterzuentwickeln. 0,048 26 1,42 0,90 1 1Ich beteilige mich aktiv an der Bearbeitung von Artikeln 59 1,73 1,05 1 1zu meinem Lernvorhaben in Wikis (z.B. Wikipedia oder 0,027ein anderes Wiki). 26 1,31 0,79 1 1Ich erstelle neue Artikel zu meinem Lernvorhaben in 58 1,59 0,99 1 1Wikis (z.B. Wikipedia oder ein anderes Wiki). 0,003 26 1,04 0,20 1 1Neben E-Mail nutze ich weitere Internet-Werkzeuge, um 59 3,59 1,19 4 4gemeinsam mit anderen an meinem Lernvorhaben zu 0,037arbeiten. 26 2,96 1,37 3 3Ich schreibe zusammen mit anderen in einem Blog zum 58 1,66 1,18 1 1Thema meines Lernvorhabens. 0,067 26 1,19 0,57 1 1Zu meinem Lernvorhaben arbeite ich gemeinsam mit 59 2,81 1,51 3 1anderen an Online-Dokumenten wie z.B. Google Text & 0,039Tabellen, Zoho oder Etherpad. 26 2,08 1,23 2 1Ich arbeite zusammen mit anderen an Link- und 58 1,97 1,20 2 1Literatursammlungen zu meinem Lernvorhaben (z.B. in 0,252Gruppen bei Mendeley, Zotero oder Mister Wong). 26 1,77 1,31 1 1 Skala von (1) „sehr selten“ bis (5) „sehr oft“
    • 7 Werkzeugwahl Bildungstwitterer N AM SD Md Mo Sig. eSTUDIsIch überlege mir, welche Internet-Tools sich für die 59 3,25 1,23 3 4 1 2 3 4 5Bearbeitung eines bestimmten Lernvorhabens eignen. 0,590 26 3,08 1,32 3 3Ich überlege mir, wie ich ein konkretes Lernvorhaben mit 59 3,42 1,33 4 4Hilfe des Internets bearbeiten kann (z.B. mit einem Wiki 0,015oder Google Text & Tabellen). 26 2,69 1,26 3 3Online-Tools und -Dienste prüfe ich auf Ihre Eignung zur 59 3,25 1,25 3 3Erledigung meines Lernvorhabens. 0,624 26 3,08 1,32 3 3Ich kombiniere verschiedene Tools zur Bearbeitung eines 59 2,90 1,46 3 1Lernvorhabens (z.B. Skype mit Wiki bei der Bearbeitung 0,062eines Textes). 26 2,27 1,40 2 1Ich arbeite immer mit den gleichen Tools, unabhängig 59 2,41 1,07 2 2vom Lernvorhaben. 0,929 26 2,42 1,27 2 1Wenn ich von neuen Web-Anwendungen höre, teste ich 59 3,17 1,28 3 4sie sofort, ob sie für mein Lernvorhaben geeignet sind. 0,004 25 2,28 1,24 2 1 Skala von (1) „sehr selten“ bis (5) „sehr oft“
    • 8 Lernorganisation Bildungstwitterer N AM SD Md Mo Sig. eSTUDIsIch lege mir Zeiten fest, wann ich mich mit der 59 2,34 1,28 2 1 1 2 3 4 5Bearbeitung eines Lernvorhabens beschäftige. 0,062 25 2,92 1,32 3 3Ich lerne nach festen Vorgaben (z.B. genaue 59 2,42 1,22 2 1Aufgabenstellung, vorgegebene Literatur). 0,202 26 2,77 1,14 3 2Ich entwickle selbst neue Lernvorhaben. 59 3,29 1,40 3 3 0,003 26 2,27 1,25 2 1Bevor ich mit einem Lernvorhaben beginne, setze ich mir 59 2,90 1,09 3 2Lernziele. 0,516 26 3,08 1,29 3 3 Skala von (1) „sehr selten“ bis (5) „sehr oft“
    • 9 Online Kommunikation Bildungstwitterer N AM SD Md Mo Sig. eSTUDIsIch reagiere auf Bewertungen und Kommentare von 59 3,22 1,44 4 4 1 2 3 4 5anderen Personen zu meinen eigenen Lerninhalten. 0,000 26 1,85 1,35 1 1Ich beteilige mich an Konversationen auf Weblogs zu 57 2,53 1,20 2 2meinem Lernvorhaben. 0,005 26 1,77 1,03 1 1Ich beteilige mich an Diskussionen zu Wiki-Artikeln zu 59 1,88 1,07 1 1meinem Lernvorhaben. 0,000 26 1,12 0,59 1 1Ich schreibe in öffentlich zugängliche Foren, die im 59 2,05 1,25 1 1Zusammenhang mit meinem Lernvorhaben stehen. 0,117 26 1,62 1,06 1 1Neben E-Mail nutze ich weitere Internet-Werkzeuge, um 58 3,69 1,40 4 5mich mit anderen (z.B. Freunde, Experten) über das 0,014Internet zu Lernthemen auszutauschen. 26 2,88 1,37 3 2 Skala von (1) „sehr selten“ bis (5) „sehr oft“
    • 10 Parallelität / Multitasking Bildungstwitterer N AM SD Md Mo Sig. eSTUDIsWährend des Bearbeitens eines Lernvorhabens schaue 59 3,80 1,06 4 4 1 2 3 4 5ich auch nach meinen E-Mails oder reagiere auf 0,002Anfragen z.B. über Chat oder Twitter. 26 2,77 1,45 3 1Ich bearbeite Lernvorhaben, für die ich das Internet 58 2,41 1,16 2 2nutze, nacheinander.* 0,176 26 2,88 1,40 3 2Beim Bearbeiten eines Lernvorhabens versuche ich alle 59 2,05 1,07 2 1störenden Faktoren abzuschalten (E-Mail, Twitter, 0,715Facebook, ...).* 26 2,19 1,23 2 1Wenn ich mein aktuelles Lernvorhaben bearbeite, 59 3,22 1,15 3 3beschäftige ich mich im Internet nebenbei auch mit 0,732anderen Inhalten. 26 3,31 1,05 4 4*Kontrollvariable (wurden zur Skalen-Berechnung umgepolt) Skala von (1) „sehr selten“ bis (5) „sehr oft“
    • 11 Prokrastination / Aufmerksamkeit Bildungstwitterer N AM SD Md Mo Sig. eSTUDIsIch beteilige mich an vielen Themen im Netz und verliere 59 2,02 0,96 2 2 1 2 3 4 5dann mein eigentliches Lernvorhaben aus dem Blick. 0,451 26 1,88 0,99 2 1Wenn ich mich mit einem Lernvorhaben beschäftige, bin 59 3,07 1,22 3 3ich leicht von eingehenden Informationen abgelenkt (z.B. 0,398Chatnachrichten, E-Mails, Tweets). 26 2,81 1,30 3 3Ich ertappe mich dabei, dass ich beim Bearbeiten eines 59 3,68 1,12 4 4Lernvorhabens plötzlich ganz andere Dinge tue (z.B. 0,088Neuigkeiten bei Facebook checken). 26 3,12 1,37 3 4Mir fallen immer wieder gute Alternativen im Netz ein 59 2,81 1,29 3 3(z.B. YouTube-Videos), um nicht mit der Bearbeitung 0,160meines Lernvorhabens weiterzumachen. 26 3,23 1,27 4 4Bei der Recherche zu meinem Lernvorhaben finde ich 59 3,02 1,06 3 3mich plötzlich bei einem ganz anderen Thema wieder. 0,040 26 2,50 0,99 2 2 Skala von (1) „sehr selten“ bis (5) „sehr oft“
    • 12 Identitätsentwicklung und -steuerung Bildungstwitterer N AM SD Md Mo Min eSTUDIsIch überlege mir, was ich im Netz über mich 59 4,49 0,97 5 5 1 2 3 4 5veröffentliche. 0,881 26 4,54 0,76 5 5Ich mache mir Gedanken darüber, wer meine Daten 58 4,60 0,75 5 5einsehen darf (z.B. meine Telefonnummer dürfen nur 0,590Freunde sehen). 25 4,72 0,54 5 5Ich versuche im Internet zu kontrollieren, was andere 59 3,22 1,46 3 5über mich preisgeben (z.B. in Socialen Netzwerken das 0,193Verlinken auf Bildern verbieten). 26 3,65 1,41 4 4Ich mache mir Gedanken über die 59 4,20 1,11 5 5Privatsphäreeinstellungen meiner Online-Profile in 0,301Sozialen Netzwerken. 25 4,44 0,92 5 5 Skala von (1) „sehr selten“ bis (5) „sehr oft“
    • Skala N AM SD Item min max Schiefe Alpha1 Vernetzen mit Experten 81 20,77 6,91 7 9 33 -0,174 0,8632 Informationen teilen 81 15,05 6,92 7 7 31 0,609 0,8693 Informationen suchen 85 18,39 5,77 6 6 29 -0,210 0,7574 Filterung 84 11,99 4,66 5 5 22 0,136 0,6975 Dokumentation 83 11,30 5,13 6 6 25 0,811 0,8146 Kollaboration 81 14,11 5,40 7 7 29 0,714 0,7947 Werkzeugwahl 84 17,56 5,12 6 6 27 -0,251 0,7388 Lernorganisation 84 10,96 3,21 4 4 19 0,064 0,4839 Online Kommunikation 82 12,01 5,06 5 5 22 0,181 0,84310 Parallelität / Multitasking 84 14,08 2,94 4 5 20 -0,598 0,45511 Prokrastination / Aufmerksamkeit 85 14,27 4,30 5 5 25 -0,101 0,79312 Identitätsentwicklung und -steuerung 82 16,81 2,93 4 8 20 -0,856 0,652 Verteilungskennwerte und interne Konsistenzen der Skalen
    • Fazit für Bildungstwitterer I ‣ nutzt das Mitmachnetz, um Experten für Lernvorhaben zu finden, findet diese auch und vernetzt sich mit ihnen ‣ verbindet sich mit anderen zum Austausch und lernt aus diesem Austausch etwas für seine Lernvorhaben ‣ verwendet das Mitmachnetz zur Informationssuche, Dienste wie RSS und Twitter unterstützen ihn hierbei; Filter spielen keine Rolle ‣ dokumentiert den Lernprozesses nicht im Mitmachnetz und auch Kollaboration findet eher selten statt ‣ überlegt sich, wie man das Internet zur Lösung eines Lernvorhabens einsetzt
    • Fazit für Bildungstwitterer II ‣ definiert Lernvorhaben selbst ‣ reagiert auf Kommentare von anderen zum eigenen Lernvorhaben, diskutiert aber nicht auf Wikiseiten, Blogs oder Foren ‣ reagiert während der Bearbeitung eines Lernvorhabens auf E-Mail- Anfragen oder Chat und Twitter ‣ beschäftigt sich parallel mit anderen Dingen ‣ lässt sich vom Lernvorhaben ablenken, beschäftigt sich dann mit ganz anderen Themen, verliert Lernvorhaben aber nicht aus dem Blick ‣ macht sich Gedanken zur Sichtbarkeit im Netz, was er veröffentlicht und wie die Privatsphäre-Einstellung im Netzwerk lauten
    • Bildungstwitterer vs. eSTUDIs‣ bei signifikanten Unterschieden verwenden Bildungstwitterer Lernstrategie überwiegend häufiger‣ trotz Besuch eines Seminars zu Lern- und Medienkompetenz sowie Einsatz von Social Software im Studium verwenden eSTUDIs diese nach einem Semester nur sehr selten Ausblick ➡ Test mit größerem N ➡ Skalen verfeinern Einladung z ur Nutzung ➡ & Weitere ntwicklung
    • Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Saskia-Janina Untiet-Kepp Thomas Bernhardt Mail Saskia.Kepp@gmx.net th.bernhardt@uni-bremen.de Office 0421 / 218 69 141 Mobil 0179 / 78 234 12 Blog elearning2null.de Twitter @skepp | @thbernhardt
    • Quellen I‣ Baumgartner, Peter (2006). Web 2.0: Social Software & E- Learning: Schwerpunktheft: E-Learning und Social Software. Computer + Personal (CoPers), 14(8), 2022;34.‣ Downes, Stephen (2005). E-Learning 2.0: Feature Article. eLearn Magazine. Online: http://www.elearnmag.org/subpage.cfm?section=articles&article=29-1 (verifiziert: 7.3.2011, 9:54 MEZ)‣ Erpenbeck, John & Sauter, Werner. 2007. Kompetenzentwicklung im Netz: New Blended Learning mit Web 2.0. PersonalwirtschaftBuch. Köln: Luchterhand/Kluwer.‣ Jadin, Tanja (2008). Social Software für kollaboratives Lernen. Pages 2335 of: Batinic, B., Koller, A., & Sikora, H. (eds), E-Learning in Oberösterreich: Digitale Medien und lebenslanges Lernen. Linz: Trauner Verlag.‣ Knowles, Malcolm Shepherd (1980). Self-directed learning: A guide for learners and teachers. Englewood Clis, NJ: Cambridge Adult Education.
    • Quellen II‣ Redecker, Christine (2009): Review of learning 2.0 Practices. Study on the Impact of Web 2.0 Innovations on Education and Training in Europe. JRC Scientific and technical Report.‣ Reinmann, Gabi (2008). Selbstorganisation im Netz: Anstoß zum Hinterfragen impliziter Annahmen und Prämissen.‣ Wild, Klaus-Peter, Schiefele, Ulrich und Winteler, Adi (o.A.). Inventar zur Erfassung von Lernstrategien im Studium (LIST). Online verfügbar unter: http://elbanet.ethz.ch/wikifarm/ vfriedrich/uploads/Main/LIST-Dokumentation.pdf‣ Alle Bilder (außer 1. Folie) stammen von FreeDigitalPhotos.net ‣ jscreationszs: Folie 9, 10, 11, 13, 14, 17, 18 ‣ digitalart: Folie 15, 16, 20 ‣ renjith krishnan: Folie 12 ‣ graur razvan ionut: Folie 19
    • Appendix
    • Eckdaten erste Erhebung | Bildungstwitterer‣ Umfrage unter Followern von @thbernhardt & @skepp sowie Lesern von elearning2null.de‣ Erhebungszeitraum: 21. Oktober bis 19. November 2011‣ 15 Retweets des ersten Tweets (21.10.) und 17 des zweiten (25.10.)‣ 366 Aufrufe (Netto 233 - Ausschöpfungsquote 63,66%)‣ allerdings nur 59 beendeten Items zu Lernstrategien (Beendigungsquote 18,3%)‣ Referer: 67 direkt bzw. ohne; 55 über Twitter; 31 über elearning2null.de; Rest über Facebook, StudiVZ oder Feedreader
    • Computer- und Internetnutzung‣ 53 besitzen einen Laptop, 35 einen Desktop- ‣ 47 haben zuhause Internet-Zugang mit Computer, 30 ein Smartphone mit Flatrate, 2 ohne Flatrate eingerichtetem Internetzugang, 22 ein ‣ 5 nutzen den PC ca. 1-2 Stunden am Tag, Netbook, 12 eine Stationäre Videokonsole 11 ca. 3-4 Stunden am Tag, 43 länger mit eingerichtetem Internetzugang, 6 eine ‣ 14 nutzen PC hauptsächlich privat, portable Videokonsole mit eingerichtetem 37 beruflich, 7 für Schule/Studium Internetzugang ‣ im Durchschnitt nutzen sie bereits seit‣ im Durchschnitt 2 Geräte im Besitz 16 Jahren (Md: 15, Mo: 12) einen PC ‣ 2 keins, ‣ 1 nutzt das Internet „1-2 Stunden pro ‣ 15 zumindest 1 Gerät, Woche“, 5 nutzen „ca. 1-2 Stunden am Tag“, ‣ 23 besitzen 2 Geräte, 15 „ca. 3-4 Stunden am Tag“ und 38 „länger“ ‣ 16 besitzen 3 und ‣ als Internetexperten würden sich 31 ‣ 2 sogar 5 Geräte bezeichnen, 24 “ein wenig” und 4 “überhaupt nicht” N=59
    • Andere fragen mich bei Computerproblemen um Rat... kann ich selber nein selten regelmäßig häufig nicht...wenn der Rechnerspinnt 3 7 15 20 14...bei der Bedienungvon Software 1 2 12 26 17...bei der Erstellung vonWebseiten 10 10 18 12 9...beim Programmieren 29 11 11 6 2 N=52