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Technische Dokumentation in der Cloud - Rolf Keller
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Technische Dokumentation in der Cloud - Rolf Keller Presentation Transcript

  • 1. Technische Dokumentation in der Cloud – die Zukunft des Informationsmanagements?! TECOM Forum 2011TECOM Forum 2011 Dr. Rolf Keller © Ekumo GmbH 1
  • 2. Wolken Schlagzeilen • Computerwoche 02/2011: „Wege in die Cloud – Das bringt das neue IT-Modell“ • CeBIT News 2011: „Cloud-Fieber – IT aus der Wolke beherrscht die Diskussionen in den gut gefüllten CeBIT-Hallen“ • DOK Ausgabe Februar 2011: „SaaS & Cloud Computing – das Büro in der Cloud“TECOM Forum 2011 Dr. Rolf Keller © Ekumo GmbH 2
  • 3. Wolken Typen • ….es gibt verschiedene Arten von WolkenTECOM Forum 2011 Dr. Rolf Keller © Ekumo GmbH 3
  • 4. NIST definiert Cloud Computing „als ein Modell für einen problemlosen, auf Abruf verfügbaren Netzzugriff auf einen gemeinsamen Pool aus Definition: Cloud Computing konfigurierbaren Rechenressourcen (z.B. Netze, Server, Speicher, Anwendungen und Dienste), der schnell bereitgestellt und mit geringfügigem Verwaltungsaufwand bzw. minimalen Eingriffen durch den Dienstanbieter freigegeben werden kann“. 5-4-3-Cloud Modell des National Institute of Standards and Technology (NIST) • 5 wesentliche Charakteristika • 4 Nutzungsmodelle • 3 Servicekategorien Quelle: T-Systems White Paper Cloud Computing II und Cloud Security Alliance: https://wiki.cloudsecurityalliance.org/guidance/index.php/Cloud_Computing_Architectural_FrameworkTECOM Forum 2011 Dr. Rolf Keller © Ekumo GmbH 4
  • 5. Definition: Cloud Computing Charakteristische Merkmale: • Broad network access Zugriff auf ein Netz haben, welches von verschiedenen Endgeräten aus, den Zugriff auf die benötigten Ressourcen ermöglicht (Mobiltelephone, PDAs, Laptops…) • Rapid elasticity Bereitstellung erfolgt elastisch, d.h. Ressourcen • On demand self service können zeitnah (im Idealfall automatisiert Möglichkeit, Ressourcen entsprechend der Anforderungen der Anwendungen) selbstständig und nach eigenem hoch und herunter skaliert werden. Wunsch zu ordern • Measured service • Resource pooling Services müssen quantitativ erfasst werden können, Die Ressourcen werden „gepoolt“ damit Anbieter und Nutzer vollständige Transparenz und multimandantenfähig erhalten, was letzten Endes erst die bereitgestellt nutzungsabhängige Abrechnung ermöglicht.TECOM Forum 2011 Dr. Rolf Keller © Ekumo GmbH 5
  • 6. Definition: Cloud Computing Service-Kategorien: • IaaS (Infrastructure as a Service) Bezug von „rohen“ Infrastrukturressourcen wie Rechenleistung und Speicher • PaaS (Platform as a Service) PaaS-Dienste adressieren Entwickler. Hier werden Entwicklungs- aber auch Betriebsumgebungen für Applikationen bereitgestellt • SaaS (Software as a Service) Nutzung spezifischer, kompletter Anwendungen …und es gibt noch mehr davon… • XaaS (Everything as a Service) ......TECOM Forum 2011 Dr. Rolf Keller © Ekumo GmbH 6
  • 7. Definition: Cloud Computing Nutzungsmodelle: • Private Cloud Private Clouds werden lediglich für eine Organisation, beispielweise für ein Unternehmen, betrieben • Public Cloud Bei einer Public Cloud wird die Cloud-Infrastruktur der Öffentlichkeit zugänglich gemacht • Hybrid Cloud Ein hybrider Ansatz ist in unserem Verständnis eine Nutzungs-Kombination verschiedener Cloud-Formen • Community Cloud Im Gegensatz dazu teilen sich in einer Community Cloud verschiedene Organisationen ähnlicher Interessen die Infrastrukturressourcen ......TECOM Forum 2011 Dr. Rolf Keller © Ekumo GmbH 7
  • 8. Marktzahlen 1 • Marktzahlen der Experton Group für Deutschland • Über 1,1 Mrd. € Umsatz in 2010 für Cloud-Technologien, -Services, und -Beratung • Ø 40% jährliches Wachstum bis 2015TECOM Forum 2011 Dr. Rolf Keller © Ekumo GmbH 8
  • 9. Marktzahlen 2 • Marktzahlen der Experton-Group für Deutschland • SaaS-Markt momentan noch dominant im Vergleich der anderen Services Fokus im Vortrag auf SaaS-LösungenTECOM Forum 2011 Dr. Rolf Keller © Ekumo GmbH 9
  • 10. Was macht Cloud-Lösungen denn so interessant? Potenzial zur Kostensenkung Ressourcenpooling Abrechnung nach tatsächlichem Nutzungsgrad Verringerte Kapitalbindung Verlagerung von fixen Investitionen zu variablen Kosten Abrechnung nach Volumen, Zeit oder Leistungseinheiten (CPU) Konzentration auf das Kerngeschäft Kein zusätzliches IT-Projekt Software nutzen anstatt Lösungen selbst zu betreibenTECOM Forum 2011 Dr. Rolf Keller © Ekumo GmbH 10
  • 11. Was macht Cloud-Lösungen denn so interessant? Umsetzbarkeit auch bei fehlendem Know-how Nutzung weitgehend standardisierter Komponenten Einrichtung, Betrieb und Pflege werden als Service bereitgestellt Schnelle Realisierbarkeit Durch Virtualisierungstechnologie kann schnell eine Umgebung für Test und Betrieb bereitgestellt werden Je standardisierter die genutzten Services, je schneller kann ein Service eingerichtet werdenTECOM Forum 2011 Dr. Rolf Keller © Ekumo GmbH 11
  • 12. Was macht Cloud-Lösungen denn so interessant? Größere Flexibilität und Skalierbarkeit Zusätzliche Nutzer sind meist innerhalb weniger Minuten angelegt Abteilungs- und standortübergreifendes Arbeiten kann elegant realisiert werden (Browser und Internetzugang) Zusatzfunktionalitäten lassen sich zubuchen bzw. abbestellen Zusätzliche Rechenleistung kann durch Pooling der Ressourcen schnell bereitgestellt werden Keine starre, langfristige Bindung an NutzerlizenzenTECOM Forum 2011 Dr. Rolf Keller © Ekumo GmbH 12
  • 13. Hemmnisse bei der Einführung von Cloud-Lösungen Datensicherheit Es gilt zu klären und zu definieren Wo die Daten physikalisch liegen In welchem Rechtsraum Welche Authentifizierungsmechanismen angewandt werden Erfolgt die Datenübermittlung über gesicherte Leitungen (https) Ausfallsicherheit der Hardware Backup-KonzeptTECOM Forum 2011 Dr. Rolf Keller © Ekumo GmbH 13
  • 14. Hemmnisse bei der Einführung von Cloud-Lösungen Datenschutz Welche Daten sollen in der Cloud-Lösung verwaltet werden? Unterliegen diese besonderen Datenschutzbestimmungen (z. B. bei personenbezogenen Daten) Sind spezielle vertragliche Regelungen erforderlich? Abhängigkeit von einem Dienstleister Kann die Cloud-Lösung rückgeführt werden in die eigene IT-Umgebung? Welche Migrationskosten entstehen dabei? Ist Interoperabilität zwischen Cloud Services verschiedener Anbieter gegeben?TECOM Forum 2011 Dr. Rolf Keller © Ekumo GmbH 14
  • 15. Hemmnisse bei der Einführung von Cloud-Lösungen Performanz und Verfügbarkeit Festlegung von SLAs Skalierbarkeit der Anwendung und Infrastruktur sicherstellenTECOM Forum 2011 Dr. Rolf Keller © Ekumo GmbH 15
  • 16. Wie könnte eine Cloud-Lösung für Technische Dokumentation aussehen? Anwender beim Zentrale Server Endkunden Redaktionssystem (z. B. Redakteurin, Prüfer, Service, Admin) AMS Term-DB Anwender bei Partnern Und externen Dienstleistern (z. B. Redakteure, Übersetzer, ) SaaS-Anbieter Verwaltung der Cloud Services Management und Update der SaaS-DiensteTECOM Forum 2011 Dr. Rolf Keller © Ekumo GmbH 16
  • 17. Wie könnte eine Cloud-Lösung für Technische Dokumentation aussehen? Anwender beim Zentrale Server Endkunden Redaktionssystem (z. B. Redakteurin, Prüfer, Service, Admin) AMS Term-DB Anwender bei Partnern Und externen Dienstleistern (z. B. Redakteure, Übersetzer, ) SaaS-Anbieter Verwaltung der Cloud Services Management und Update der SaaS-DiensteTECOM Forum 2011 Dr. Rolf Keller © Ekumo GmbH 17
  • 18. Wie könnte eine Cloud-Lösung für Technische Dokumentation aussehen? Anwender beim Zentrale Server Endkunden Redaktionssystem (z. B. Redakteurin, Prüfer, Service, Admin) AMS Term-DB Anwender bei Partnern Und externen Dienstleistern (z. B. Redakteure, Übersetzer, ) SaaS-Anbieter Verwaltung der Cloud Services Management und Update der SaaS-DiensteTECOM Forum 2011 Dr. Rolf Keller © Ekumo GmbH 18
  • 19. Thesen zu Cloud-Lösungen in der Technischen Dokumentation These 1 Cloud –Lösungen sind für die meisten Werkzeuge entlang der Wertschöpfungskette technischer Dokumentation denkbar und teilweise bereits verfügbar • Autorenunterstützende Systeme (AMS), • Redaktionssysteme (CMS) • Translation Memory Systeme (TMS) • Terminologiedatenbanken (Term-DB)TECOM Forum 2011 Dr. Rolf Keller © Ekumo GmbH 19
  • 20. Thesen zu Cloud-Lösungen in der Technischen Dokumentation These 2 Aktuell sind Private- und Hybrid Cloud-Lösungen zu favorisieren Private (Corportate) • Datensicherheit in eigener Hand Cloud • Performanz selbst steuerbar • Einfacher Individualisierbar Hybrid CloudTECOM Forum 2011 Dr. Rolf Keller © Ekumo GmbH 20
  • 21. Thesen zu Cloud-Lösungen in der Technischen Dokumentation These 3 Die Chancen überwiegen die Risiken • Kostengünstiger Einstieg in moderne Technologien auch für kleine und mittelständische Unternehmen • Meist kurze Kündigungsfristen für Services (Anbieterabhängig) • XML-Daten sind gute Basis für Rückführung und Anbieteraustausch • Risiken bei Datensicherheit lässt sich durch entsprechende Maßnahmen minimieren. Sicherheitsstandards sollten aber durch zyklische Überprüfungen auf dem aktuellen Stand gehalten werden.TECOM Forum 2011 Dr. Rolf Keller © Ekumo GmbH 21
  • 22. Thesen zu Cloud-Lösungen in der Technischen Dokumentation These 4 Mit steigender Standardisierung können auch Public Clouds interessant werden • XML ist grundsätzlich schon mal eine sehr gute Ausgangslage • Für die Informationsmodelle liegt noch kein Standard vor (DITA?, PI-Mod?, docbook?) • Muss das Layout wirklich für jedes Unternehmen ganz anders sein (mal abgesehen von Logo, Impressum)? • Skaleneffekte in mandantenfähigen Cloud-Lösungen bringen maximale KostenersparnisTECOM Forum 2011 Dr. Rolf Keller © Ekumo GmbH 22
  • 23. Thesen zu Cloud-Lösungen in der Technischen Dokumentation These 5 Cloud-Lösungen sind für die sich zunehmend dynamisch verändernden Unternehmen die optimale Lösung • Flexibilität • Geschwindigkeit • KostenTECOM Forum 2011 Dr. Rolf Keller © Ekumo GmbH 23
  • 24. Thesen zu Cloud-Lösungen in der Technischen Dokumentation These 6 Cloud Computing wirft gegenüber klassischen Outsourcingprojekten keine grundsätzlich neuen rechtlichen Fragestellungen auf. • Die Themen Datenschutz und –sicherheit gewinnen allerdings an BedeutungTECOM Forum 2011 Dr. Rolf Keller © Ekumo GmbH 24
  • 25. Praxisbeispiele Sunrise Communications AG Sunrise Mail auf Basis der Google Apps ISP Edition, einem Cloud Computing Angebot von Google Mail, Kalender und persönliche Startseite mit Zusatzfunktionen (SMS, MMS…) Auslagerung von Services die nicht zum Kerngeschäft gehören Radio.de (Startup mit Internationalisierungsambitionen) Bürosoftware als webbasietre On-Demand Lösung Realisiert mit Google Apps Premier Edition Neben Office-Anwendungen für Text, Tabellenkalkulation, Präsentation werden auch Mail, Kalender und Google Talk für die Kommunikation verwendet (Beispiele aus BITKOM-Leitfaden „Evolution in der Technik – Revolution im Business) Oktober 2009TECOM Forum 2011 Dr. Rolf Keller © Ekumo GmbH 25
  • 26. Praxisbeispiele Bestsidestory GmbH (Shopmanagement, Onlinemarketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Eventmarketing) All-in-One Lösung (CRM, ERP, Personalverwaltung, Projektmanagement) Webbasierte SaaS-Lösung auf Baisis SAP ByDesign (Monatsabo für 10 User) Systemmanagement durch SAP Integrierter Service & Support mit Health-Checks (Präsentiert auf CeBIT 2011)TECOM Forum 2011 Dr. Rolf Keller © Ekumo GmbH 26
  • 27. Praxisbeispiele MAN Nutzfahrzeuge AG Hybrid Cloud-Lösung „MANOffice®“ (IT-Hoster ist T-Systems) Reine Webanwendung auf Basis der Redaktionslösung Ekumo Bereichs- und abteilungsübergreifende Erstellung aller Fahrzeugliteraturen (Bus, LKW, Diagnose, Motor) Integrierte Autorenunterstützung (acrolinx IQ) Single Source / Cross Media (inkl. Portalausgabe) Workflows für Freigabe, Prüfung, Veröffentlichung (Wer es sehen will – Stand 8 im Atrium)TECOM Forum 2011 Dr. Rolf Keller © Ekumo GmbH 27
  • 28. Mein Fazit Technische Dokumentation in der Cloud ist die Zukunft des Informationsmanagements!TECOM Forum 2011 Dr. Rolf Keller © Ekumo GmbH 28
  • 29. Vielen Dank Fragen? Dr. Rolf Keller rolf.keller@ekumo.deTECOM Forum 2011 Dr. Rolf Keller © Ekumo GmbH 29