Man redet über Sie - Wie Online-Konversationen die Verbrauchermacht stärken

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    Notes on slide 1

    Sie führen Diät-Tagebücher per Twitter

    Sie führen Diät-Tagebücher per Twitter

    Bloggen über Rezepte (mal auf Englisch, aber aus Deutschland!)

    Mal auf Deutsch. Es gibt Hunderte Kochblogs allein in Deutschland.

    Verabreden sich zum Mittagessen

    Diskutieren Rezepte in Social Networks

    Transparenz: Über Social Networks können sich Menschen schnell und unkompliziert organisieren. Sie können Aktionsgruppen bilden, Petitionen aufsetzen, Protest in mehr oder weniger kreativer Form artikulieren. Und vor allem macht das Internet es einfacher, Werbeversprechen, Produktdeklarationen und Absichtserklärungen von Unternehmen zu hinterfragen. Außerdem: Das Netz vergisst nichts.

    Aktionsplattform von Foodwatch gegen “Mogelverpackungen”, schlechte Produkdeklaration, intransparente Kommunikation von Lebensmittelherstellern.

    Pendant von Greenpeace, die z.B. der Molkerei Weihenstephan regelmäßig zum Thema Gen-Milch einheizen. Hinweis: GreenAction: Aktionsplattform für jedermann. Zukunft: Protestgruppen und Aktivisten können überall aus dem “nichts” auftauchen und viele Menschen mobilisieren.

    Informationsplattform für Inhaltsstoffe. Ziel: Nutzergenerierte Datenbank für mehr Transparenz. Die Konsequenz für die Unternehmens- und Produktkommunikation ist weitreichend, und nachhaltig:

    Die Menschen führen also Gespräche im Netz. Sie organisieren sich entlang ihrer Interessen und ihres Bedürfnisses, sich für eine Sache einzusetzen. Das kann man beklagen. Ändern kann man es nicht. Dass wir uns heute verstärkt mit der Verbrauchermacht im Internet auseinandersetzen, hat nur etwas mir der breiteren Verfügbarkeit der Mittel zu tun. Social Media sind jedermann zugänglich und einfach zu bedienen. Die Botschaft, die allem zu Grunde liegt ist schon 10 Jahre alt:

    Zuhören = Herausfinden, wie ihre Kunden/Interessenten ticken, was sie bewegt, wie sie sich untereinander (über Sie) unterhalten a) Sehr mächtige Form der Marktforschung und mit bestimmten Tools ein Ergänzung zu klassischer Marktforschung b) Grundvoraussetzung dafür, dass sie im Social Web überhaupt die Chance haben, die anderen 4 Ziele anpacken zu können Sprechen = Liegt dem Marketing-Menschen wohl am nächsten. Man kann natürlich über Social Media auch Botschaften verbreiten, seine Zielgruppen ansprechen, ihnen etwas mitteilen. Das größere Potenzial besteht aber darin, ein echtes Gespräch, eine 1-zu-1-Konversation im Netz zu beginnen, in die man seine Botschaften einbetten kann. Aktivieren = Freunde der Marke/des Produkts aktivieren und ihnen dabei helfen, sich als „Markenbotschafter“ eigenständig im Netz für Marke/Produkt einzusetzen. Dieses Ziel ist besonders für Unternehmen interessant, die durch Zuhören bereits wissen, dass es im Social Web Fürsprecher gibt, deren Reichweite und Wirkungsgrad sie verstärken können. Unterstützen = Ist ganz wörtlich gemeint. Sie können online Hilfe anbieten und Fragen beantworten. Vor allem aber können Sie den Menschen Werkzeuge an die Hand geben, sich gegenseitig zu helfen. Das Ziel wäre zum Beispiel, die Telefonhotline zu entlasten in dem möglichste viele Fragen, die online auftauchen auch gleich online beantwortet werden. Das hat aus Kommunikationssicht sogar noch den Vorteil, dass Unternehmen i.d.R. sehr positiv wahrgenommen werden, die sich aktiv und persönlich um ihre Kunden/Nutzer/Interessenten kümmern. Einbeziehen = Bernoff und Li verwenden hier den Begriff „Embrace“, als Umarmen. Es geht hier um die sehr umfassende Integration der Menschen in verschiedene Prozesse innerhalb des Unternehmens. Z.B. ist wäre denkbar, dass Kunden in die Entwicklung neuer Produkte einbezogen werden

    Sprechen: einen menschlichen Zugang zum Unternehmen ermöglichen, Transparenz schaffen, Informieren, Hintergründe erläutern, usw.

    Aktivieren: Beispiel Rittersport Olympia, lange eingestellte Sorte wurde wieder aufgelegt. Komplette Kampagne zur Aktivierung der Fans. Intensive Auseinandersetzung mit dem Produkt VOR Verfügbarkeit im Laden. Durch Plakatwettbewerb.

    TV-Spot-Vorschläge über YouTube

    Beispiel für Zuhören und Unterstützen: Die Gruppe “Nogger Choc Vermisser” gab es bereits bei StudiVZ. Gezielte Unterstützung der Gruppenmitglieder durch Unilever, Wiedereinführung des Produkts aufgrund des artikulierten Bedarfs. Word-of-Mouth, Absatzförderung bei Verkaufsstart.

    Einbeziehen: Produkte selbst herstellen. Customisation bei -Sonntagmorgen -MyMuesli -Chocri -PureTea

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    Man redet über Sie - Wie Online-Konversationen die Verbrauchermacht stärken - Presentation Transcript

    1. Man redet über Sie Wie Online-Konversationen die Verbrauchermacht verstärken (und wie Sie mitreden können) © 2009 Oseon Conversations, Tapio Liller
    2. Tapio Liller, Oseon Conversations
      • Kommunikationsberater mit den Schwerpunkten
        • Public Relations
        • Social Media
        • Interne Prozesse
      • Twitterer @tapioliller
      • Blogger www.opensourcepr.de
      • Inhaber www.oseon.com
      • Frankfurter
    3. Wir.
    4. Ich möchte heute …
      • Ihre Phantasie anregen
      • Fakten erläutern
      • zeigen, was die Menschen im Internet so tun
      • über Risiken sprechen
      • e in wenig Prinzipien reiten
      • Chancen aufzeigen
      • b unte Beispiele zeigen
      • und …
    5. IHNEN MUT MACHEN
      • so gut ich kann
    6. STELLEN SIE SICH MAL VOR …
      • Zum warm werden:
    7. ES GÄBE KEINE ZEITUNGEN MEHR
    8. FERNSEHEN WÄRE DAS NEUE RADIO
    9. SIE WÜRDEN EMPFEHLUNGEN VON MENSCHEN VERTRAUEN, DIE SIE NOCH NIE GETROFFEN HABEN
    10. ES GÄBE PLÖTZLICH EIN NEUES LAND, SO GROSS WIE EUROPA, ABER OHNE PARLAMENT
    11. DIE REALITÄT
      • Es ist schon (fast) soweit!
    12. Reichweitenentwicklung der Tageszeitungen in Deutschland, 1998-2008
      • Quelle: ag.ma/BDZV/ZMG
    13. Internet ist Unterhaltungs- und Informationsmedium Nummer 1
      • Quelle: ARD/ZDF Onlinestudie 2009
    14. Vertrauen in “Peers”
      • Quelle: Hotwire/Ipsos Studie Nov. 2006
    15. Wenn Facebook ein Land wäre …
      • 300 Millionen aktive Nutzer im September 2009
    16. ABER WAS TUN SIE DA EIGENTLICH?
      • OK, das Internet ist also ein fester Teil des Alltags der Menschen geworden.
    17. Forrester Social Technographic Profile, Deutschland Grundgesamtheit: Alle Internet-Nutzer Quelle: Forrester Research, 2008, 2009
    18. Deutschland im Social Web Grundgesamtheit: Aktive Internet-Nutzer Quelle: UM Wave4, August 2009
    19. “ Social Media” Internet-Plattformen, die es leichter machen als je zuvor...
    20. Inhalte
      • s elbst zu publizieren
      • mit anderen zu teilen
      • z u bewerten
      • zu kommentieren
    21. Aber warum tun sie das? Ganz einfach,...
      • Menschen führen gern
      GESPRÄCHE
    22. Zum Beispiel über’s Essen
    23. Essen verbindet , auch im Netz. Das schafft auch neue Transparenz.
    24. Verstecken, verschweigen, verdrängen … ...sind keine Option.
    25. Der “Cluetrain” in voller Fahrt
      • “ People talk to each other. In open, straightforward conversations. Inside and outside organisations. The inside and outside conversations are connecting. We have no choice but to participate in them.”
      • Rick Levine, 1999
      • http://www.cluetrain.com
    26. WERTE & GRUNDPRINZIPIEN
      • Nach welchen Regeln funktioniert das Social Web?
    27. Willkommen im Social Web!
      • Respektiere uns als Menschen. Wir sind keine anonyme „Zielgruppe“.
      • Du willst unser Geld? Dann schenk‘ uns deine Aufmerksamkeit.
      • Sprich Klartext mit uns. „Bullshit“ riechen wir 5km gegen den Wind.
      • Wir haben da eine Idee. Warum willst du sie nicht hören?
      Frei nach “The Cluetrain Manifesto”
    28. Grundprinzipien des Social Web Partizipation Klare Sprache Offenheit Menschlichkeit Grafik: Tapio Liller, 2009
    29. Quelle: http://www.gapingvoid.com/Moveable_Type/archives/002843.html
    30. SOCIAL MEDIA IM EINSATZ
      • OK, und was jetzt?
    31. Idealtypische Ziele (nach Li, Bernoff)
    32. Was können Sie erreichen?
      • Zum Beispiel
      • von Ihren Kunden lernen
      • mit Ihren Kunden direkt sprechen
      • Aufmerksamkeit schaffen & Absatz fördern
      • b esseren Service bieten und Kunden binden
      • die Akzeptanz neuer Produkte testen
      • ihrer Marke online Geltung verleihen
      • u.v.m.
    33. Die Stimme der Verbraucher im Netz ignorieren. Nur eines können Sie nicht:
    34. Kontakt
      • Web: www.oseon.com
      • Blog: www.opensourcepr.de
      • E-Mail: [email_address]
      • Social Web: www.mynameise.com/tapioliller
      • Tel: +49-69-25 73 80 22-0
      • Mobil: +49-177-749 23 22
      • Oseon Conversations
      • Inh. Tapio Liller
      • Kennedyallee 93
      • 60596 Frankfurt am Main
    35. Bildnachweis
      • Alle Bilder stehen unter einer Creative Commons Lizenz.
      • Rick‘s (by Nickhall): http://www.flickr.com/photos/nhall/3805810190/
      • Dead Beat (by Fixed Image): http://www.flickr.com/photos/wadegriffith/2173317765/
      • Television Graveyard1 (by Bruce Berrien): http://www.flickr.com/photos/bruceberrien/374004180/
      • Crowd (by kalieye): http://www.flickr.com/photos/kalieye/574588297/
      • European Flag (by enguany): http://www.flickr.com/photos/enguany/3647837256/
      • Kids of conversation (by Kris Hoet): http://www.flickr.com/photos/11739182@N03/1263985679/

    + Tapio LillerTapio Liller, 4 months ago

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    Vortrag am 24.09.2009 in Darmstadt anlässlich des more

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