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Presentation ISI 2009
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Presentation ISI 2009

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  • Beachtet man die teils hitzige Diskusion über die sog. „neuen Studierenden“, die gerne Netzgeneration oder Digital Natives genannt, bekommt man den Eindruck, als würde die Studierenden, die man heute an Hochschulen antrifft, mit massig Information und Technologie konfrontiert sein und diese auch nutzen. An der Uni Augsburg interessiert uns deshalb einige Fragen: wie gehen Studierende mit den Informationen um, die ihnen theoretisch zur Verfügung stehen Wie nutzen sie die neuen Technologien im Studium Deshalb laufen seit September 2007 einige Untersuchungen zum Thema Es scheint eine Fehlpassung zu geben zwischen dem Umgang mit neuen Technologien und den Fähigkeiten, diese kompetent für Informationsarbeit einzusetzen. Ein Mangel an Informationskompetenz kann in diesem Zusammenhang gerade beim wissenschaftlichen Arbeiten beobachtet werden. Obwohl fast alle Studierenden eigene Laptops besitzen (vgl. Fink, 2008, Ebner & Schiefner 2008) und gängige Software benutzen, haben sie Schwierigkeiten, Aufgaben des Hochschulalltags zufriedenstellend zu bewältigen (vgl. Heinze, 2008)
  • Umfrage Julia: 278 Studierende An der Universität Augsburg wird versucht, Informationskompetenz im Laufe des Hochschulstudiums zu vermitteln. Dazu wurde das Projekt i-literacy ins Leben gerufen mit dem Ziel, ein Modell zur Förderung von Informationskompetenz und wissenschaftlichem Arbeiten als integralen Bestandteil des Curriculums zu entwickeln. Um das Modell gezielt auf die Defizite von Studierenden und den Anforderungen eines Hochschulstudiums abstimmen zu können, wurden zunächst einige Bedarfserhebungen durchgeführt, um den tatsächlichen Stand an Informationskompetenz der Studierenden und ihren Umgang mit Informationen im Studium zu beleuchten und zu verstehen. Die jüngste Umfrage unter Studierenden aller Fachrichtungen und -semester konnte Aufschlüsse geben über die Nutzung von Informationen sowie ihr Rechercheverhalten.
  • Zwischen Oktober 2007 und März 2009 wurden 2 online Befragungen (653 bzw. 278 Teilnehmer), drei teilnehmende Beobachtungen (2 im Seminar MuK aktuell, eine in den Sprechstunden zwischen April 2008 und Oktober 2008), leitfragenorientierte Interviews (10 Teilnehmer), sowie teilstrukturierte Interviews (103 Teilnehmer) durchgeführt. Zudem wurde leitfragenorientierte Interviews mit 6 Fachreferenten der Bibliothek und 3 Dozierenden im Studiengang MuK durchgeführt. Diese werden jedoch nicht in die Dissertation einbezogen, da sich die Aussagen mit Befunden aus den anderen Untersuchungen decken.
  • Im Bereich der Charakteristiken der “neuen Studierenden” 99% der Studierenden haben einen eigenen Laptop 95% davon gehen damit ins Internet 100% nutzen E-mail 84% schätzen Suchmaschinen als wichtig für ihr Studium ein 82% nutzen Suchmaschinen vor anderen Quellen
  • Im Bereich der Informationskompetenz: 48% finden sich im Internet besser zurecht als in der Bibliothek 48% waren noch nie in der Bibliothek 60% können Internetrecherche- aufgaben nicht beantworten Weniger als jeder 10. ist mit der Recherche zufrieden
  • Konkrete Probleme:
  • Konkrete Bedürfnisse:
  • Informationskompetenz wichtiger Aspekt im Hinblick auf die „ neuen Studierenden“ - Nutzung digitaler Medien Alltagskultur - Vorbereitung auf Berufswelt (lebenslanges Lernen)
  • Aufbauend auf den Daten dieser empirischen Studien entwickelten wir eine angepasste Infrastruktur des Lernens, die auf drei Säulen fußt: einer virtuellen Lernumgebung (technische Basis), einem curricularen Lehrangebot mit unterstützenden Tutorien (organisatorische Basis) und Rahmenbedingungen zur Teilnahme an informellen Lerngemeinschaften (kulturelle Basis
  • Das Angebot besteht aufgrund der verschiedenen Bedürfnisse der Studierenden aus 3 Bausteinen - Die virtuelle Lernumgebung stellt digitale Lehrmaterialien bereit, die on-demand zur Verfügung stehen. Sie zielt auf die Aktivierung von Lernenden zur eigenständigen Auseinandersetzung mit dem Themenfeld wissenschaftliches Arbeiten ab. In voneinander unabhängigen Modulen finden Studierende ausgewählte und aufbereitete Informationen zu Recherchetechniken, Forschungsmethoden, wissenschaftlichem Schreiben, Präsentieren von Ergebnissen etc.. Diese Online-Module sind eng definiert und werden in Zusammenhang mit einem verpflichtendem Propädeutikum sowie Kolloquien für Abschlussarbeitenkandidaten genutzt. Diese Komponente verringert zudem durch die Möglichkeit zur Mehrfachverwendung der Inhalte den Betreuungsaufwand. Neben diesen fächerübergreifend nutzbaren Elementen der virtuellen Lernumgebung findet die Vermittlung fachspezifischer Inhalte (z.B. Forschungsmethoden einer bestimmten Wissenschaftsdisziplin) in Form von Präsenzveranstaltungen statt. - Lehrangebot . Zu Beginn des Studiums nehmen Studierende an einem verpflichtenden Propädeutikum teil, das in Nutzen, Zweck, Sinn und Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens und der Informationskompetenz einführt. Die Theorie aus dem Propädeutikum und verschiedenen Einführungskursen wird im Laufe des BA-Studiums in Hausarbeiten, Referaten und Artefakten wie Podcasts und Blogpostings praktisch angewendet. Auf diese Weise wird Informationskompetenz als Voraussetzung wissenschaftlichen Problemlösens relevant im eigenen Studienfach. Jeweils gegen Ende des BA- und MA-Studiums werden Studierende in einem Abschlussarbeitenkolloquium im Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens unterstützt. Jeder Studierende hat hier die Möglichkeit, sein Forschungsvorhaben vorzustellen und offene Fragen zu stellen. Teilnehmer des Seminars üben konstruktive Kritik und versuchen, die Fragen zu beantworten. Geleitet wird das Seminar durch Doktoranden oder Professoren. - Neben den regulären Lehrveranstaltungen werden zusätzlich Tutorien zu Recherche- und Präsentationstechniken sowie wissenschaftlichem Schreiben angeboten. Diese Tutorien werden von Studierenden höherer Semester organisiert und in Form von Workshops oder Übungen abgehalten. In Lernpartnerschaften unterstützen Doktoranden und Studierende höherer Semester ihre Kommilitonen zu Beginn des Studiums. Durch Lernen durch Lehren können die Lernpartner auf diese Weise ihre Fähigkeiten im wissenschaftlichen Problemlösen anwenden und ausbauen.
  • Da gerade die Implementierung eine erfolgskritische Phase bei der Umsetzung neuer Lehr-/Lernszenarios darstellt soll ein heuristisches Modell zur Entwicklung, Implementierung und Evaluation solcher Studienangebote erarbeitet werden. Zu diesem Zweck wird das Studienangebot ständig evaluiert, analysiert, und re-designt. Wenn sich das Konzept in der Evaluation als erfolgreich erweist sollen die Inhalte der virtuellen Lernumgebung auf die Anforderungen anderer Studienfächer angepasst werden und ein fächerübergreifendes Modell entstehen.
  • Transcript

    • 1. Informationskompetenz Defizite l Bedeutung l Förderung Nina Heinze ISI 2009 l Konstanz
    • 2. Untersuchungen zu Informationskompetenz
          • Wie ist der Stand der Informationskompetenz?
          • Wo sind konkrete Defizite?
          • Wie können Studierende optimal gefördert werden?
          • Wie sieht ein Modell aus, das Studierende
          • optimal fördert?
          • Wie sieht ein solches Modell in der Praxis aus?
      Fragen:
    • 3. Untersuchungen zu Informationskompetenz
          • Zwei Online-Befragungen (653 bzw. 287 Teilnehmer)
          • Drei teilnehmende Beobachtungen
          • Leitfragen-orientierte Interviews (10 Befragte)
          • Teilstrukturierte Interviews (103 Befragte)
          • Leitfragen-orientierte Interviews Fachreferenten
          • (6 Befragte)
      Methoden:
    • 4. Untersuchungen zu Informationskompetenz
          • Hohe Affinität zu digitalen Medien
          • Nutzung von Technologien im Studium vorherrschend
          • Techn. Ausstattung vorhanden
          • Techn. Verständnis groß
      Ergebnisse:
    • 5. Untersuchungen zu Informationskompetenz
          • Überschätzung der eigenen Fähigkeiten
          • Mangelnde Kompetenzen
          • Informationsbedürfnisse ändern sich im Laufe des Studiums
          • Studiengangsspezifische Unterschiede
      Ergebnisse:
    • 6. Untersuchungen zu Informationskompetenz
          • Defizite vor allem im Bereich der Recherche
          • Einfache Recherchemethoden vorherrschend
          • Problem der Themeneingrenzung
          • Probleme mit Formalia und Informationsethik
      Ergebnisse:
    • 7. Untersuchungen zu Informationskompetenz
          • Bedarf an Informationskompetenz nimmt im Laufe des Studiums zu
          • Gestaffelte Vermittlung sinnvoll
          • Online-Ressource erwünscht
          • Peer-Learning von großer Bedeutung
          • Face-to-face Beratungsangebote nötig
      Ergebnisse:
    • 8. Fazit der Ergebnisse
      • Kompetenzen der „neuen Studierenden“ müssen so gefördert
      • werden, dass
      • Integration von neuen Technologien sinnvoll wird
      • Bedürfnisse der Studierenden berücksichtigt werden
      • Defizite behoben werden
      • Kompetenzen entstehen und gefördert werden
    • 9. Fazit der Ergebnisse
      • Vorschläge:
      • Verpflichtende Kurse zur Grundlagenvermittlung mit E-Learning Anteilen
      • Gestaffelte Vermittlung von Kompetenzen
      • Selbstlernumgebungen unter Berücksichtigung neuer Technologien
      • Unterstützung durch Experten bei Bedarf
    • 10. Studienbegleitender Ansatz am imb: das Projekt i-literacy
      • Infrastruktur bestehend aus:
      • Technischer Basis
      • Curricularer Basis
      • Kultureller Basis
    • 11. Überblick Projekt i-literacy Phase I Phase II Phase III Phase IV Phase V Virtuelle Lernumgebung (Online-Tutorials, Screencasts, Video-Interviews, Checklisten...) Einführungskurse in qualitative und quantitative Forschungsmethoden Vertiefungskurse im Schwerpunkt-bereich (z.B. Wissenschaftstheorie) Propädeutikum Einführungs-tutorium B.A.-Kolloquium Fortgeschrittenen-tutorium M.A.-Kolloquium Extracurriculare Angebote (Workshop Kreativität in Wort und Bild) On-demand Sprechstunden sowie Lernpartnerschaften (BA / MA)
    • 12. Ausblick „ The ultimate test of what is learned is the ability to exploit the knowldege to formulate and solve problems of a practical as well as an academic nature.“ (Wells, Chang, Maher, 1990, 103)
    • 13. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! [email_address] Arbeitsberichte und Papers: www.imb-uni-augsburg.de/nina-heinze

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