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Netzwoche: Agil versus Wasserfall

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Netzwoche vom, Mai 2013

Agile Entwicklungsmethoden sind in der Schweiz zwar weit verbreitet, aber Projekte scheitern an fehlender Unterstützung durch die Geschäftsleitung oder mangelnder Erfahrung. Dies ist ein Fazit der aktuellen SwissQ-Trend-Studie zum Stand der agilen Vorgehensweisen und Methoden in der Schweiz.

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Netzwoche: Agil versus Wasserfall

  1. 1. 09/2013 © netzmedien ag 34SCHWERPUNKT: ENTWICKLUNGWie steht es um agile Entwicklung in Schwei-zer Unternehmen? SwissQ hat sich dieseFrage gestellt und veröffentlicht zum zwei-ten Mal die jährlichen Zahlen und Faktenzum Stand der agilen Vorgehensweisen undMethoden in der Schweiz.Die Resultate basieren einerseits aufeiner Onlineumfrage mit über 580 Antwor-ten und andererseits auf 25 Interviews mitIT-­Führungskräften aus unterschiedlichenBranchen. Neu führt SwissQ die Studie zu denTrends & Benchmarks in Kooperation mitdem Institut für Technologiemanagement derUniversität St. Gallen durch.Wasserfallmodell wieder häufigerViele Unternehmen setzen bei der Entwick-lung von Software mehr als ein Vorgehens-modell ein. Am häufigsten vertreten ist dasWasserfallmodell mit 53 Prozent sowie agileEntwicklungsmethoden mit 49 Prozent.20 Prozent aller Befragten gehen zudem itera-tiv vor oder entwickeln mit RUP oder Hermes(je 10 Prozent).Vergleicht man die Werte mit der letztjäh-rigen Umfrage, erkennt man einen Trend hinzum Wasserfallmodell. Letztes Jahr hattenes nur 40 Prozent der Befragten eingesetzt.SwissQ vermutet dahinter einen Zusammen-hangmitdergestiegenenAnzahlanGrosspro-jekten. Die Umsetzung in den verschiedenenTeams erfolge aber trotz Wasserfallmodell invielen Projekten agil, heisst es weiter. Den-noch verzeichnet die agile Vorgehensweisemit 51 Prozent im letzten Jahr einen leichtenRückgang um 2  Prozentpunkte. SwissQ hatdie agilen Vorgehensweisen nach eingesetz-ten Methoden aufgesplittet. Scrum ist mit8­5,7 Prozent am häufigsten vertreten undhat damit im Vergleich zum letzten Jahr (84,5Prozent) leicht zugelegt. Am zweithäufigs-ten wird ein Mix aus verschiedenen agilenMethoden eingesetzt (29,3 Prozent). Kanbanist an dritter Stelle mit 24,3 Prozent vertreten.Als Treiber agiler Methoden werden amhäufigsten die Entwickler genannt (60,4 Pro-zent), an zweiter Stelle stehen die Bereichslei-ter (43,9 Pro­zent), dicht gefolgt von den Pro-jektleitern (43,2 Prozent).Warum agil entwickeln?SwissQ hat neben den eingesetzten Entwick-lungsmodellen auch die Gründe untersucht,warum Unternehmen agile Methoden ein-setzen. Demnach wollen 95,7 Prozent allerBefragten mit agilem Vorgehen ihre Fähigkeiterhöhen, um mit sich ändernden Prioritä-ten umzugehen. 93,5 Prozent erhoffen sichkürzere Projektlaufzeiten und schnellereReaktionen auf Kunden- beziehungsweiseMarktbedürfnisse. 89,2 Prozent wollen dieZusammenarbeit zwischen Business und ITverbessern. Weiter erhoffen sich Unterneh-men dank agiler Methoden eine Verbesse-rung der Teammoral, die Minimierung vonRisiken oder die Erhöhung der Produktivität.Diesen Gründen stehen einige Schwie-rigkeiten gegenüber, die der Einführung vonagilen Methoden im Weg stehen. Am häu-figsten genannt wird mit 71,9 Prozent die feh-lende Fähigkeit, die organisatorische Kulturzu verändern. 53,2 Prozent befürchten einenKontrollverlust. 28,1 Prozent der Befragtenbeklagen einen Mangel an erfahrenen Mitar-beitern.Nicht alle sind zufriedenDiese Ängste sind wohl nicht ganz unbegrün-det. Nur 6,4 Prozent der Befragten sind mitdem Einsatz agiler Methoden sehr zufrieden.Für immerhin 43,6 Prozent hat sich der erwar-tete Nutzen erfüllt. 29,3 Prozent investierenetwas mehr Zeit als erwartet und die restli-chen 20,7 Prozent finden, dass agile Metho-den nicht ihre Erwartungen erfüllen und oderempfinden das Vorgehen als kompliziert.Warum aber scheitern agile Projekteüberhaupt? Für 54 Prozent der Befragten istdie eigene Unternehmensphilosophie nichtmit agilen Werten vereinbar. 46 Prozentfehlt die Unterstützung seitens des Manage-ments. Und 44 Prozent geben an, dass ihnendie Erfahrung fehle. Die vollständige Studie«Agile Trends & Benchmarks Schweiz 2013»steht auf der Website von SwissQ zum Down-load zur Verfügung. <Agil versus WasserfallAgile Entwicklungsmethoden sind in der Schweiz zwar weit verbreitet, aber Projekte scheitern an fehlender Unterstützungdurch die Geschäftsleitung oder mangelnder Erfahrung. Dies ist ein Fazit der aktuellen SwissQ-Trend-Studie zum Standder agilen Vorgehensweisen und Methoden in der Schweiz. Janine AegerterTHEMASuprag AG • Friedackerstrasse 14 • CH-8050 ZürichTel. +41 (0) 58 317 20 60 • Fax +41 (0) 58 317 20 99 • www.suprag.chTelecommunication • Audioconferencing • Voice-RecordingClevere Kommunikation» Yealink IP PhonesVoIP SIP» Aastra 6700 IP SerieVoIP SIPAnzeige

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