Der Kirchenbote
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Vordergasse 48, 55288 Partenheim
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Liebe Leserin, lieber Leser,
ein staunender Blick auf den Kalender, es ist
kaum zu fassen - schon wieder steht Weihnachten...
Wie berichtet, hat sich der Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Partenheim ausführlich
mit dem Thema Läute-O...
Begrüßungsläuten erfolgt auf Wunsch und nach
Mitteilung, wenn ein Kind geboren wurde. Dieses besteht aus einem dreiminütig...
Tönet, ihr Pauken! Erschallet, Trompeten! - Adventskonzert mit RhoihesseBrass

Freuen Sie sich auf festliche Blechbläsermu...
Gestalten an der Krippe - Ochs und Esel
Wenn im Zusammenhang mit Weihnachten
von „Krippe“ die Rede ist, steht als erstes B...
Liebe Freunde der
Kinderhilfe,
nachdem der MegaTaifun
nun auch hier in Padre
Burgos gewütet hat, können wir sagen, dass wi...
Keine schwarzen Kassen

Über Geld entscheidet die Evangelische Kirche öffentlich. Ausgaben werden unabhängig geprüft
„Tran...
Das Friedenslicht aus Betlehem leuchtet in vielen Wohnungen in Partenheim und Vendersheim. Im Gottesdienst in Partenheim a...
Adventsfeier für Seniorinnen und Senioren
Der Seniorenkreis Partenheim und die evangelischen Frauen laden alle Seniorinnen...
Gottesdienste und Veranstaltungen in Partenheim
01.12.2013	
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09.02.2014	
16.02.2014	
19.02.2014	
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Ein gesegnetes
Jahr

2014
„Gott nahe zu sein
ist mein Glück“
Psalm 73,28

Weihnachten 2013 und Neues Jahr 2014
Liebe Gemei...
Was ist Glück?
Gedanken zur Jahreslosung 2014 von
Kirchenpräsident Dr. Volker Jung
„Gott nahe zu sein ist mein Glück“ (Psa...
Der Kirchenvorstand sagt „Danke“

Herzliche Einladung
Danke sagen wir allen Gemeindemitgliedern
zu dem
und Freunden unsere...
„Vom Korn zum Stockbrot“
Kinder und Erzieherinnen gestalten ein Bilderbuch
Woher kommt das Mehl für unser Brot? Dieser Fra...
Zeit der Orgel
Zeit zum Hören
Zeit zum Entspannen
Zeit zum Aussteigen
- Die Zweite Am Sonntag, dem 20. Oktober 2013 war es...
Prädikantenausbildung
Haben Sie Freude daran, Gottesdienste zu feiern
und mitzugestalten?
Beschäftigen Sie sich gerne mit ...
Dekanatsfrauentag 2013: Gemeinsam Glauben erleben

Rund 150 Frauen aus 20 Gemeinden kamen nach Ingelheim
das EKHN-Jahresth...
denen neben ihm noch der Ober-Hilbersheimer
Organist Hans-Reiner Heucher, der auf dem Dekanatsfrauentag für die musikalisc...
Herzlichen Glückwunsch!
01.12.1936	
Gerda	 Lenz	
02.12.1930	
Eleonore	 Szczypski	
03.12.1929	
Wilhelm	 Eppelmann	
04.12.19...
Termine und
regelmäßige Veranstaltungen
Beratung für Eltern, Kinder und Jugendliche
30.10. und 28.11. u. n. Vereinbarung
e...
Zwölf Minuten aussteigen
Den Trubel des Alltags hinter sich lassen,
denn wenn nichts geschieht, geschieht viel.
1. - 21. u...
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  1. 1. Der Kirchenbote Evangelische Kirchengemeinden Partenheim und Vendersheim Winter 2013 - 2014 Weihnachts - Welten
  2. 2. Impressum Inhalt Herausgeber Evangelische Kirchengemeinden Partenheim und Vendersheim Vordergasse 48, 55288 Partenheim Tel. 0 67 32 89 88 / Fax 0 67 32 96 31 58 www.partenheim-evangelisch.de evangelisch@partenheim.de www.vendersheim-evangelisch.de pfarramt@vendersheim-evangelisch.de Pfarrerin Sylvia Winterberg winterberg@partenheim.de Pfarrer Harald Esders-Winterberg (V.i.S.d.P.) esders@partenheim.de 0151 226 726 11 Pfarrbüro: Waltraud Appenheimer pfarramt@partenheim-evangelisch.de Bürostunden: dienstags 16.30 - 19.00 Uhr und mittwochs 8.00 - 11.30 Uhr Kollektenkonten: Partenheim: 55190000 271251043 Vendersheim: 55190000 271253015 Kirchenvorstand Partenheim Vorsitzender: Horst Runkel Tel. 0 67 32 26 63 Horst-Runkel@t-online.de Kirchenvorstand Vendersheim stellv. Vorsitzender: Günter Hofmann Evangelischer Kindergarten Partenheim Am Sportplatz 7 Leiterin: Mariette Brunner-Bast Tel. 0 67 32 17 03 kindergarten@partenheim.de Evangelisch-Kommunales Jugendbüro Alexandra Scheffel Schulstrasse 10, Stadecken-Elsheim 06130/6450 www.jugendbuero.com Impressum Vorwort Läute-Ordnung Partenheim Adventskalender erzählt Konzert RhoihesseBrass Ochs und Esel KinderHilfe Philippinen Keine schwarzen Kassen Friedenslicht Gemeindenachmittage Adventsfeier Adventsstunde Gottesdienste Partenheim Gottesdienste Vendersheim Weihnachten 2013 und Neujahr 2014 Was ist Glück? Der Kirchenvorstand sagt ‚Danke‘ Neujahrskonzert Vom Korn zum Stockbrot Besuch in der AfA Zeit der Orgel Ausbildung als Prädikantin/Prädikant Gemeinsam Glauben erleben Herzlichen Glückwunsch Termine Zwölf Minuten aussteigen Der Kirchenbote wird in alle Haushalte in Partenheim und Vendersheim verteilt. Auflage: 1100 Exemplare Druckerei Eckoldt Ingelheim Redaktionsschluss: 15 11. 2013 2 2 3 4 5 6 7 8 9 10 10 11 11 12 13 14 15 16 16 17 17 18 19 20 22 23 24 Weihnachtsgruss Wie schon in den vergangenen Jahren werden wir mit dem Evangelischen Kirchenvorstand Partenheim am Sonntag 22. 12. 2013 ab 11:30h Menschen besuchen, die krank sind, nicht mehr zu den Gottesdiensten kommen können oder alleine sind. Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie jemanden kennen, der oder die besucht werden könnte. 06732/8988 Evangelischer Kirchenvorstand Partenheim
  3. 3. Liebe Leserin, lieber Leser, ein staunender Blick auf den Kalender, es ist kaum zu fassen - schon wieder steht Weihnachten vor der Tür! War das nicht gerade erst? Gefühlt sind die letzen Kartons mit Weihnachtsdeko doch vor kurzem erst auf dem Dachboden verschwunden! Vielleicht liegt es am älter werden, dass die Zeit immer schneller zu laufen scheint. Vielleicht ist aber gerade auch mit Weihnachten etwas besonderes. An Heilig Abend werden die Kirche allerorten wieder voll sein, Kinderaugen leuchten und - ich wünsche mir selbst, wieder Kind zu sein. Vielleicht ist es nicht das Alter, dass alles schneller zu sein scheint, sondern die Erfahrung. Die Erfahrung, dass auch dieses Weihnachten wieder vorbei gehen wird, nur ein weiterer Schritt auf die eigene Endlichkeit zu. Und draußen in den Läden stehen schon seit Wochen die Weihnachtsmänner und die ersten Lebkuchen und Spekulatius liegen zuhause bereit, im Fernsehen laufen ja schon Werbespots in denen es verheißungsvoll schneit. Wer Coca-Cola mag, kann schon jetzt den Weihnachtstruck für seine Stadt buchen, Adventsmärkte schon Mitte November. Die kahlen Bäume mussten überkleidet werden mit Tausenden von Glühbirnen. Bis Weihnachten kommt, ist der Glanz dieser Birnen verbraucht. Wenn das Fest anfängt, ist das Geheimnis dieses Lichts erloschen. Was bleibt also von Weihnachten, von der Adventszeit, dieser Passionszeit? Mir fallen wieder die Deko-Kisten ein, die Vorbereitungen überhaupt, wie sie sich Jahr für Jahr wiederholen. Fast immer gleich, nicht selten mit lauteren Worten und erstmal reichlich Chaos in der Wohnung. Geradezu ein vorweihnachtliches Adventritual. Meistens - Advent ist schliesslich im Dezember - im Dezember! Allein der Adventskranz muss pünktlich stehen. Mitunter mag das är- gerlich sein, Weihnachtsstress heißen, aber ich glaube genau darin liegt eine Kraft für den Alltag: die je eigenen Rituale. Die Wohnung schmücken, Plätzchen backen - wie immer! Eine kleine Chance die Welt zu gestalten mit allem und trotz allem, was ist. Die Welt voller Unfrieden in Nah und Fern, Politiker-Interviews, die Satireshows überflüssig machen, betroffene Reden, die erklären, warum das so sein muss, wenn wieder Flüchtlinge vor Europas Grenzen ertrunken sind, Fachleute, die inbrünstig erklären, dass immer größere Naturkatastrophen ganz natürlich seien und nichts mit unsererm Lebenswandel zu tun haben. Und und und. Advent setzt unserer Ohnmacht etwas entgegen. Mit all unseren Vorweihnachtsritualen können wir gestalten, kreativ sein, verändern. Können wir unsere Welt ein weing heller und freundlicher machen. Auch wenn es nur kleine Kunstwelten im ModellbahnMaßstab etwa sind. Aber wir sehen, es geht! Wenigstens für ein paar Wochen im Jahr! Und vielleicht ist es dann schließlich doch so, dass wir von all diesen Gefühlen und Eindrücken, von all den kleinen und großen Geschichten, die in unseren Ritualen verborgen sind, etwas mitnehmen in das neue Jahr, die Zukunft. Und dann kann es doch auch sein, dass es uns ab Januar gar nicht schnell genug gehen kann, wieder zu hören: Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. In diesem Sinne wünschen Ihnen gesegnete Weihnachten herzlich Ihre und ihr 3
  4. 4. Wie berichtet, hat sich der Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Partenheim ausführlich mit dem Thema Läute-Ordnung befasst. In seiner Klausurtagung am 9. November wurde nun die folgende Läute-Ordnung verabschiedet: Läute-Ordnung der evangelischen Kirche Partenheim Die drei Glocken der evangelischen Kirche in Partenheim erfüllen mit ihrem Klang unterschiedliche Funktionen. 1. Es ist zunächst das Mementum, der Stundenschlag zu nennen, der an die Vergänglichkeit und den ewigen Lauf der Zeit erinnert. In den Tagesstunden von 6:00h bis 22:00h wird die mittlere Glocke um ‚Viertel nach‘ einmal, um ‚Halb‘ zweimal, um ‚Viertel vor‘ dreimal und zur vollen Stunde viermal angeschlagen. Zur vollen Stunde zeigt das wiederholte Anschlagen der großen Glocke die Uhrzeit an. In den Nachtstunden zwischen 22:01h und 5:59h wird die mittlere Glocke zur vollen Stunde einmal angeschlagen. 4 2. Der Klang der Glocken im Geläut hat vor allem eine liturgisch-geistliche Bedeutung. Der Tag gewinnt Struktur durch drei Gebetszeiten. Um 7:30h erinnert das Geläut der kleinen Glocke an das alltägliche Morgengebet im Gedenken an die Auferstehung. Um 13:00h folgt das Geläut der großen Glocke zur Erinnerung im Gebet an die Kreuzigung Jesu. Schließlich folgt gegen Abend, in der Winterzeit um 17:30h und in der Sommerzeit um 18:30h, mit großer und mittlerer Glocke der Ruf zum Abendgebet in Erinnerung an die Menschwerdung Gottes. Der Samstag ist als Vorbereitung auf den Sonntag mit dem Vorläuten der großen Glocke um 13:00h und dem vollen Geläut mit allen drei Glocken zur Abendstunde deutlich abgesetzt und weist auf den Sonntag hin. Am Sonntag erschallt eine Stunde vor Beginn des Gottesdienstes die kleine Glocke, eine halbe Stunde davor die mittlere Glocke, zum Gottesdienst für zehn Minuten das volle Geläut. Im Verlauf des Gottesdienstes erklingt regelmäßig zum Vater Unser die kleine Glocke, sowie zu besonderen Anlässen, bei Einsegnungen (z.B. Konfirmation) oder Totengedenken das volle Geläut. Den Sonntag beschließt zur Dämmerstunde das volle Geläut. Vom sonntäglichen Gottesdienst unterschieden werden Trauerfeiern mit Geläut der großen Glocke eine Stunde, sowie vollem Geläut zehn Minuten vor Beginn, der Kindergottesdienst mit zehnminütigem Geläut, sowie (Abend-) Andachten mit fünfminütigem Geläut und schließlich Meditationen (Zwölf Minuten Aussteigen) ohne Geläut vor Beginn. Bei Trauerfeiern kann aus seelsorgerischen Gründen auf das Geläut verzichtet werden. Im Zusammenhang mit Trauerfällen erfolgt das Abschiedsläuten am Tag nach dem Todesfall um 17:00h, indem zunächst die mittlere Glocke dreimal mit jeweiligem Absetzen und danach alle Glocken läuten.
  5. 5. Begrüßungsläuten erfolgt auf Wunsch und nach Mitteilung, wenn ein Kind geboren wurde. Dieses besteht aus einem dreiminütigen Geläut der kleinen und der mittleren Glocke. Es erfolgt nach dem sonntäglichen Gottesdienst, jeweils zum nächsten ‚Viertel nach‘, nach Ende des Gottesdienstes. An gesetzlichen Feiertagen wird wie an Sonntagen geläutet. 3. Letzter Punkt der Läuteordung ist das traditionelle Läuten. In Partenheim sind hierzu die folgenden Geläute gebräuchlich: Um 7:30h ,Zeit zur Schule zu gehen‘ mit der kleinen Glocke. Dieses Geläut fällt mit dem Morgengebet zusammen. Um 10:00h läutet es zum ,Feldfrühstück‘ mit der kleinen Glocke, um 11:00h zur ,Zeit zum Kochen heimzu- gehen‘ mit der mittleren Glocke, um 13:00h um ,Zeit wieder aufs Feld zu gehen‘ zu signalisieren mit der großen Glocke. Dies fällt mit dem Mittagsgebet zusammen. Das ,Feierabend läuten‘, in der Winterzeit um 17:30 und in der Sommerzeit um 18:30h, mit zunächst der großen Glocke, dann der mittleren Glocke. Dies entspricht dem Geläut zum Abendgebet. Das traditionelle Läuten um 10:00h und 11:00h ist, zur Unterscheidung vom liturgischen Läuten, deutlich kürzer als die Tages- oder Gottesdienstgeläute. Ein weiteres traditionelles Geläut findet um 0:00h zum Jahreswechsel in der Silvesternacht statt. Partenheim 9. November 2013 Adventskalender erzählt 24 Tage liegen vor uns. 24 Türchen werden wir aufmachen. Neugierig, angeregt, gleichgültig nebenbei, gehetzt, erwartungsfroh. So gehen wir durch den Advent. Viele bestücken den Raum hinter den Türchen mit allerlei Kostbarkeiten: Süssigkeiten, kleine Geschenke, Selbstgebasteltes, Dinge die Freude bereiten! Wir wäre es, wenn Sie in diesem Jahr einmal 24 Geschichten sammeln. Geschichten aus der Adventszeit, die Freude machen, Geschichten, die beginnen ‚Es begab sich aber zu der Zeit‘ oder ‚Es war einmal‘. Geschichten, die davon erzählen, wie die Weihnachtpyramide in den Hausstand kam oder warum der Engel nur einen Flügel hat! Geschichten von den schönsten Weihnachtsüberraschungen, von leuchtenden Kinderaugen und verborgenen Elternwünschen. Geschichten, die im nächsten Jahr einen ‚echten‘ Adventskalender füllen. Wenn Sie dabei sein wollen, senden Sie Ihre Adventskalendergeschichte an das Evangelische Pfarramt: Vordergasse 48, evangelisch@partenheim.de 5 H. Esders-Winterberg
  6. 6. Tönet, ihr Pauken! Erschallet, Trompeten! - Adventskonzert mit RhoihesseBrass Freuen Sie sich auf festliche Blechbläsermusik aus verschiedenen Epochen! Es erklingen u. a. Das Konzert findet am Kantaten aus dem Weihnachtsoratorium von JoSonntag, den 22. Dezember 2013 hann Sebastian Bach, Bearbeitungen bekannter um 17:30 Uhr Adventslieder und swingende Weihnachtsklassiker. in der evangelischen Kirche Partenheim statt, der Eintritt ist frei. Auch dem britischen Komponisten Benjamin Britten wird zu seinem 100. Geburtstag mit ei- WeitereKonzerttermine finden Sie auf nem Werk gedacht. www.RhoihesseBrass.de Als besonderes Highlight wird das BlechbläserMichael Botens Quintett aus Rheinhessen durch die Paukistin Sabine Lippert ergänzt. 6
  7. 7. Gestalten an der Krippe - Ochs und Esel Wenn im Zusammenhang mit Weihnachten von „Krippe“ die Rede ist, steht als erstes Bild immer die „Heilige Familie“ vor Augen. Dies gilt jedoch nicht für die ersten Jahrhunderte nach Christi Geburt. Maria und Josef spielten in den Anfängen überhaupt keine Rolle. Sogar das Fest der Geburt Jesu taucht bis zum Ende des 3.Jahrhunderts in keinem christlichen Festkalender auf. Die ersten bildlichen Darstellungen des Weihnachtsereignisses zeigen nur das Kind und im Hintergrund den Ochsen und den Esel. Und die erste Feier anlässlich der Geburt Jesu wurde nahe bei Rom am 25. Dezember 330 gefeiert. Damit wurde zugleich die Wintersonnenwende christlich besetzt. Wie aber kommen Ochs und Esel auf die ersten Darstellungen der Geburt Jesu, wo sie doch ñ zumindest in diesem Zusammenhang ñ in der Bibel keinerlei Erwähnung finden? Ochs und Esel waren in Palästina gebräuchliche Last- und Arbeitstiere und somit Haustiere. Als solche brauchten sie einen Stall, um in der Nacht vor wilden Tieren geschützt zu sein. Selbst wenn in der Bleibe von Maria und Josef weder Ochs noch Esel gestanden haben sollten, so wäre doch zumindest jener Esel da gewesen, der Maria von Nazareth nach Bethlehem trug. Für die spätere Platzierung von Ochs und Esel im Stall könnte auch Jesaia 1,3 wichtig gewesen sein, wo es heißt: „Der Ochse kennt seinen Herrn und ein Esel die Krippe seines Herrn; aber Israel kennt‘s nicht, und mein Volk versteht‘s nicht.“ Dieses Wort bezog sich jedoch nicht auf die Geburt Jesu. Vielsagend ist es aber, wenn Lukas in seinem Evangelium nicht von Juden berichtet, die zum Stall eilen, sondern gesellschaftlich unbedeutende Hirten und Weise aus fernen Ländern. Außerdem passen Ochs und Esel gut in das lukanische Bild. Stehen sie doch als Arbeits- und Lasttiere dafür, ihren Herren zu dienen und beladen zu werden. So hat ja auch Jesus gedient und sich beladen lassen als Zeichen für seine Sendung als Dienender. Sein Einzug in Jerusalem auf einem Esel zeigt dies deutlich. All dies wird bei den ersten Abbildungen der Geburt entscheidend gewesen sein, neben dem Kind im Hintergrund den Ochsen und den Esel zu platzieren. Allerdings haben beide Tiere darüber hinaus noch eine große symbolische Bedeutung: der Ochse als „reines“ Tier steht für das Judentum, dazu für Kraft und Macht; der Esel als „unreines“ Tier steht für das Heidentum, dazu für Arbeit. Damit ist zugleich die Perspektive auf die spätere Entwicklung der Lehre Jesu vom Judentum hin zur Gültigkeit für die ganze Menschheit gelegt. Peter Koblischke Fachgeschäft für fairen Handel Christofsstraße 9 55116 Mainz Telefon: +49 6131 / 22 69 43 Telefax: +49 6131 / 22 63 44 E-Mail: info@weltladenmainz.de Internet: www.weltladenmainz.de Öffnungszeiten: Mo.-Fr.: 10.00 - 19.00 Uhr Sa.: 10.00 - 16.00 Uhr 7
  8. 8. Liebe Freunde der Kinderhilfe, nachdem der MegaTaifun nun auch hier in Padre Burgos gewütet hat, können wir sagen, dass wir unwahrscheinliches Glück gehabt haben. Es waren zwar unfassbare Naturgewalten, kein Strom und keine Internet-Verbindung, aber bei uns im Kinderdorf ist nur ein grosser Mangobaum am Kinderspielplatz umgestürzt. Mit unserem Generator können wir uns aber bis auf weiteres mit Strom versorgen, solange der Diesel ausreicht. Das Zentrum des Taifuns hat über Tacloban gewütet, etwa 80 Kilometer vom Dorf entfernt. Zum Glück war Ebbe für die Bewohner von Padre Burgos, so dass auch die Bevölkerungf direkt am Meer nicht so intensiv betroffen war. Wir sind aber immer noch dabei, im Grossraum von Padre Burgos, die Menschen in den etwas abgelegenen Siedlungen mit dem Nötigsten, wie Reis, Wasser und Medizin zu versorgen. Ausserdem versuchen wir im Kinderdorf noch mehr Plätze für Kinder zu schaffen, die durch den Taifun zu Waisen geworden sind. Wir hoffen und vertrauen dabei auch auf Sie. Aber jetzt in den Wochen vor Weihnachten drückt uns noch eine weitere Sorge und nur auf den ersten Blick erscheint sie klein. Wie alle Kinder, freuhen sich auch die Unsrigen auf das Fest. Und wir möchten ihnen eine kleine Liebesgabe unter den Christbaum legen, vielleicht mit Ihrer Hilfe. Wir haben dabei nichts Unnötiges im Sinn. Jedes Kind bekommt, was es ohnehin dringend braucht, ein T-Shirt, Schuhe, Unterwäsche, vielleicht auch etwas Obst oder ein Buch. Wenn Sie spenden, können wir das alles in Manila oder in Cebu kaufen, es fehlt also nur am Geld. Viele von diesen Kindern haben noch nie in ihrem Leben ein Geschenk bekommen. Manche kennen weder ihre Eltern noch ihren Namen. Wir möchten mit diesen Kindern Weihnachten feiern, mit einem kleinen Geschenk, aus Ihrer Hand. Bitte helfen Sie, jede Spende, auch wenn sie klein ist, ist sie wichtig. Die Kinder werden es Ihnen danken. Ihr D. Pröhl 8 KinderHilfe Philippinen e.V. Eine Privatinitiative von Mitarbeitern des ZDF und allen, die helfen wollen 55100 Mainz www.kinderhilfe.zdf.de Spenden-Konto Nr. 240, BLZ 550 501 20 Sparkasse Mainz IBAN: DE 90 55050120 0000000240 SWIFT-BIC: MALADE 51 MNZ Der Verein unterhälten seit über 26 Jahren ein Kinderdorf auf der Insel Leyte, das rd. 100 Kindern ein Zuhause bietet. Die großen Hilfsorganisationen konzentrieren sich in ihrer Nothilfe vor allem auf die Katastrophenzentren rund um Tacloban. Die KinderHilfe Philippinen will dage- Schirmherr der gen den Menschen KinderHilfe Philippinen e.V. im Großraum des Prof. Dr. Markus Schächter, Kinderdorfes helfen. ehemaliger Intendant des ZDF In dieser Gegend ist der Verein schon seit Jahren mit verschiedenen Projekten (Bauen von Medizinischen Einrichtungen, Kindergärten, Schulen) präsent. Wir garantieren Ihnen, dass alle Ihre Spendenbeiträge an die KinderHilfe Philippinen e.V. als Direkthilfe zu 100% bei den Hilfsbedürftigen ankommen. Dies können wir durch das ehrenamtliche Engagement unserer Mitglieder gewährleisten. Selbstverständlich erhalten Sie eine Spendenquittung.
  9. 9. Keine schwarzen Kassen Über Geld entscheidet die Evangelische Kirche öffentlich. Ausgaben werden unabhängig geprüft „Transparenz beim Umgang mit Geld: Das ist das oberste Gebot für alle Gemeinden und Einrichtungen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).“ Mit dieser deutlichen Klarstellung antwortet die EKHN auf zunehmende öffentliche Kritik an den Kirchen im Bezug auf ihre Finanzen. „Schwarze Kassen gibt es bei uns nicht“, sagt Volker Rahn, Pressesprecher der EKHN. Der Kirchenhaushalt wird in einem aufwändigen Verfahren jedes Jahr aufs Neue beraten und von der Kirchensynode öffentlich beschlossen. Die Kirchensynode entscheidet über den gesamten Haushalt und damit zum Beispiel auch über wesentliche Bauprojekte in der EKHN. Darüber hinaus unterliegen alle Ausgaben der Kontrolle des unabhängigen kirchlichen Rechnungsprüfungsamtes. In den Kirchengemeinden entscheiden die Kirchenvorstände über den jeweiligen Haushalt, sie müssen dabei den entsprechenden Gesetzen und Vorschriften der EKHN folgen. Jährlich wird der Gemeindeetat für alle Gemeindemitglieder zur Einsicht offengelegt. Mit wie viel Geld hat die EKHN zu tun? Für das Jahr 2012 wurde der Gesamtetat der EKHN mit einem Volumen in Höhe von 589,8 Millionen Euro abgeschlossen. Der mit Abstand größte Teil der Einnahmen, 452 Millionen Euro, das entspricht 76 Prozent, stammte aus der Kirchensteuer. Knapp 13 Millionen Euro der Einkünfte sind Staatsleistungen, die Hessen und Rheinland-Pfalz aufgrund historischer Rechtsverpflichtungen aufbringen müssen. Was macht die Kirche mit ihrem Geld? Sie finanziert damit die Arbeit ihrer Gemeinden und Einrichtungen, sorgt für Kirchen und Gottesdienste, bezahlt Gehälter und organisiert Kindertagesstätten. Aber sie dient auch der gesamten Gesellschaft. Denn die evangelische Kirche versteht sich als „Kirche mitten in der Welt und für die Menschen“. Dr. Volker Jung, der Kirchenpräsident der EKHN, beschreibt die Kirche als „Netzwerk im Dienst der Menschen“. Es komme weit mehr Menschen zugute als nur den Kirchensteuerzahlern. So bleibe Kirche beispielsweise weiter in Regionen präsent, aus denen sich andere längst zurückgezogen hätten. Kirchenpräsident Jung: „Im ländlichen Raum, in dem Einzelhandel, Apotheken, Banken, Post und viele andere kaum mehr präsent sind, ist Kirche noch vor Ort: Nicht nur zu Weihnachten, mit Gottesdiensten und Glockengeläut, sondern auch in Form von Jugendtreffs und Altenarbeit, Beratungsstellen, sozialen Diensten und Chören.“ Engagement für die Gesellschaft und den Glauben Die Finanzen der EKHN dienen dazu, die Arbeit der insgesamt 21.426 hauptamtlich Beschäftigten zu bezahlen und das Engagement der circa 68.000 Ehrenamtlichen zu unterstützen. Ihr Einsatz dient der Gesellschaft – und dem ureigensten christlichen Anliegen: Den Glauben an Gott und Jesus Christus zu bewahren und die Hoffnung auf ein befreites Leben weiter zu geben. 9 EKHN Öffentlichkeitsarbeit
  10. 10. Das Friedenslicht aus Betlehem leuchtet in vielen Wohnungen in Partenheim und Vendersheim. Im Gottesdienst in Partenheim am dritten Advent wird das Licht weitergegeben und damit ein Zeichen für den Frieden gesetzt. Die Flamme wurde in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem entzündet und von Vertretern der anerkannten Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände in Wien abgeholt. Per Zug wurde das Licht am Sonntag, 11. Dezember, in über 30 zentrale Bahnhöfe in Deutschland getragen: von München bis Kiel und von Aachen bis Görlitz – sowie in andere Länder Europas und sogar bis nach Amerika. Unser Licht wird von der zentralen Aussendungsfeier im Mainzer Don nach Partenheim gebracht. Bereits seit 1994 beteiligen sich deutsche Pfadfinder an der Aktion, die auf eine Initiative des ORF Linz zurückgeht, der bis heute das Licht in Betlehem abholt. Als Symbol für Frieden, Wärme, Solidarität und Mitgefühl soll das Licht an alle “Menschen guten Willens” weitergegeben werden. Wer das Licht empfängt, kann damit selbst die Kerzen von Freunden und Bekannten entzünden, damit an vielen Orten ein Schimmer des Friedens erfahrbar wird, auf den die Menschen in der Weihnachtszeit besonders hoffen. www. friedenslicht.de Gemeindenachmittag 18. Dezember 2013, 22. Januar 2014 und 26. Februar 2014, jeweils von 15:00h - 17:00h in der Evangelischen Kirche Vendersheim. Mit einer Andacht, Musik, Kaffee und Kuchen und vielen Gesprächen. Sie möchten gerne zu Hause abgeholt werden? Kein Problem - bitte melden Sie sich im Pfarramt 8988, bei Frau Erdmann 63302 oder bei Frau Petra Harth 8350 10
  11. 11. Adventsfeier für Seniorinnen und Senioren Der Seniorenkreis Partenheim und die evangelischen Frauen laden alle Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren zu einem besinnlichen Nachmittag im Advent am Mittwoch, den 11. Dezember 2013 um 14:30 Uhr in die St. Georgenhalle recht herzlich ein. Wie bereits in den vergangenen Jahren haben der Seniorenkreis Partenheim und die evangelische Kirchengemeinde ein kleines Programm zusammengestellt. Wir beginnen mit einer Adventsandacht, trinken gemeinsam Kaffee und fahren mit dem Programm fort. Herr Dörrschuck beabsichtigt uns wieder mit den Kindern des Schulchores zu besuchen. So wollen wir uns in ein paar fröhlichen Stunden auf das bevorstehende Weihnachtsfest einstimmen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Seniorenkreis, Brigitte Weber Mittwochscafé Evangelischen Frauen. Hiltrud Runkel Evangelische Kirchengemeinde Pfrin. Sylvia Winterberg Pfr. Harald Esders-Winterberg Das nächste Mittwochscafe findet wieder am 15.. Januar 2014 um 15:00 Uhr im evangelischen Gemeindesaal statt. Wir wünschen Ihnen allen eine schöne Adventszeit und ein frohes gesegnetes Weihnachtsfest sowie ein gesundes und zufriedenes neues Jahr 2014. Hiltrud Runkel u. Pfrin. Sylvia Winterberg Adventsstunde Wie bereits in den vergangenen Jahren findet zur Einstimmung auf die Adventssonntage eine kleine Adventsstunde mit Anzünden der Kerzen am großen Adventskranz an der Weed jeweils um 17:00 Uhr statt. Das Anzünden der 1. Kerze ist am 1. Advent (Sonntag) zu Beginn des Weihnachtsmarktes. Die weiteren Kerzen werden an jedem Adventssamstag jeweils um 17:00 Uhr entzündet. Die evangelische Kirchengemeinde, der Landfrauenverein und das Kulturforum werden die Adventsstunde mit Geschichten, Liedern, Glühwein und Kinderpunsch bereichern. Wir freuen uns auf viele Besucher und Besucherinnen. 11 Hiltrud Runkel
  12. 12. Gottesdienste und Veranstaltungen in Partenheim 01.12.2013 01.12.2013 01.12.2013 02.12.2013 03.12.2013 04.12.2013 05.12.2013 06.12.2013 07.12.2013 07.12.2013 08.12.2013 08.12.2013 09.12.2013 10.12.2013 11.12.2013 11.12.2013 12.12.2013 13.12.2013 14.12.2013 14.12.2013 15.12.2013 16.12.2013 17.12.2013 18.12.2013 19.12.2013 19.12.2013 20.12.2013 20.12.2013 21.12.2013 22.12.2013 22.12.2013 23.12.2013 24.12.2013 24.12.2013 25.12.2013 26.12.2013 29.12.2013 31.12.2013 12 10:15 15:00 19:30 19:30 19:30 19:30 19:30 19:30 18:00 19:30 11:15 19:30 19:30 19:30 15:00 19:30 19:30 19:30 18:00 19:30 19:00 19:30 19:30 19:30 14:30 19:30 18:00 19:30 19:30 10:15 17:30 19:30 17:30 23:00 10:15 10:15 10:00 18:15 Familiengottesdienst zum 1. Advent mit Taufen Eigene Gemeinde Adventsandacht an der Weed 12 Minuten aussteigen 12 Minuten aussteigen 12 Minuten aussteigen 12 Minuten aussteigen 12 Minuten aussteigen 12 Minuten aussteigen Adventsandacht an der Weed 12 Minuten aussteigen 2.Advent Ev. Frauen in Hessen und Nassau e. V. 12 Minuten aussteigen 12 Minuten aussteigen 12 Minuten aussteigen Seniorenweihnacht 12 Minuten aussteigen 12 Minuten aussteigen 12 Minuten aussteigen Adventsandacht an der Weed 12 Minuten aussteigen Treffpunktgottesdienst 100Lichter Eigene Gemeinde 12 Minuten aussteigen 12 Minuten aussteigen 12 Minuten aussteigen Andacht mit der Betreuungsgrupe Sozialstation 12 Minuten aussteigen Adventsandacht an der Weed 12 Minuten aussteigen 12 Minuten aussteigen Liedergottesdienst zum 4. Advent mit Kirchenchor Eigene Gemeinde RhoihesseBrass 12 Minuten aussteigen Familiengottesdienst mit Krippenspiel „Brot für die Welt“ Christmette mit Kirchenchor „Brot für die Welt“ Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Eigene Gemeinde Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl in Vendersheim Weihnachtsliedergottesdienst mit Kirchenchor in Jugenheim Jahresschlussgottesdienst Eigene Gemeinde
  13. 13. 05.01.2014 12.01.2014 15.01.2014 19.01.2014 23.01.2014 26.01.2014 02.02.2014 09.02.2014 16.02.2014 19.02.2014 23.02.2014 26.02.2014 10:15 11:15 15:00 17:00 14:30 10:15 11:15 10:15 11:15 15:00 10:15 14:30 Gottesdienst Haus der Stille – Waldorf Elgershausen Gottesdienst Arbeitslosenfonds der EKHN Mittwochscafé Neujahrsempfang Eigene Gemeinde Andacht mit der Betreuungsgruppe Sozialstation Gottesdienst mit Taufe Eigene Gemeinde Gottesdienst Frankfurter Bibelgesell-schaft (Bibelwerk der EKHN) Gottesdienst Stiftung „Für das Leben“ Gottesdienst Eigene Gemeinde Mittwochscafé Gottesdienst Eigene Gemeinde Andacht mit der Betreuungsgruppe Sozialstation Gottesdienste und Veranstaltungen in Vendersheim 30.11.2013 18:00 08.12.2013 10:15 08.12.2013 16:00 15.12.2013 10:15 18.12.2013 15:00 21.12.2013 18:00 24.12.2013 16:00 24.12.2013 22:30 25.12.2013 10:15 26.12.2013 10:15 29.12.2013 10:15 31.12.2013 17:00 12.01.2014 10:15 18.01.2014 18:00 22.01.2014 15:00 02.02.2014 10:15 09.02.2014 17:00 16.02.2014 10:15 26.02.2014 15:00 Tischgottesdienst mit Weihnachtsliedern und Plätzchen Für die eigene Gemeinde am 1. Advent 2.Advent Ev. Frauen in Hessen und Nassau e. V. Zeit der Orgel Eigene Gemeinde 3.Advent Gemeindenachmittag Eigene Gemeinde 4.Advent 100Lichter Familiengottesdienst mit Krippenspiel „Brot für die Welt“ Christmette „Brot für die Welt“ Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl in Partenheim Eigene Gemeinde Gottesdienst mit Abendmahl Gottesdienst mit Weihnachtsliedern in Jugenheim Eigene Gemeinde Jahresschlussgottesdienst Gottesdienst Arbeitslosenfonds der EKHN Neujahrskonzert Gemeindenachmittag Gottesdienst Frankfurter Bibelgesell-schaft (Bibelwerk der EKHN) Zeit der Orgel Eigene Gemeinde Gottesdienst Gemeindenachmittag 13
  14. 14. Ein gesegnetes Jahr 2014 „Gott nahe zu sein ist mein Glück“ Psalm 73,28 Weihnachten 2013 und Neues Jahr 2014 Liebe Gemeinde, die Adventzeit steht vor uns, die Weihnachtsmärkte sprießen nun wieder in allen Orten aus dem Boden. Es riecht nach Glühwein und Kinderpunsch. Der Duft der Bratwürste steigt uns in die Nase. Weihnachten steht kurz vor der Tür. Besinnliche Wochen im Advent: gibt es die noch? Können wir die Zeit des Advents in Ruhe und Besinnung genießen ? Ich denke schon, dass dies möglich ist. Man sollte sich diese Zeit einfach zum bevorstehenden Weihnachtsfest und Jahresabschluss gönnen. Um Rückblick zu halten, was das ablaufende Jahr uns gebracht hat und was wir von dem Neuen Jahr erwarten. Wir, der Kirchenvorstand, wollen uns bedanken bei allen Helfern und Helferinnen, bei allen die in 14 irgendeiner Weise für unsere Kirchengemeinde tätig waren, für Ihren Einsatz in und für unsere Kirchengemeinde im Jahr 2013. Wir wünschen Ihnen schöne Adventstage, ein friedvolles gesegnetes Weihnachtsfest 2013, einen fröhlichen Jahreswechsel und ein gesundes, erfolgreiches und von Frieden in der Welt umgebenes neues Jahr 2014. Um das Jahr gemeinsam beginnen zu können, laden wir Sie zu dem Gottesdienst und Neujahrsempfang der Evangelischen Kirchengemeinde unter Mitwirkung unseres Kirchenchores am Sonntag, den 19. Januar 2014 um 17.00 Uhr in die evangelische Kirche recht herzlich ein. Für den Kirchenvorstand Horst Runkel
  15. 15. Was ist Glück? Gedanken zur Jahreslosung 2014 von Kirchenpräsident Dr. Volker Jung „Gott nahe zu sein ist mein Glück“ (Psalm 73,28). Das ist ein erstaunlicher Satz. Ich weiß nicht, ob er mir eingefallen wäre, wenn man mich gefragt hätte: Was ist dein Glück? Vermutlich hätte ich gesagt: Mein Glück ist meine Familie. Meine Frau, unsere beiden Töchter. Aber auch meine Eltern, die mir ermöglicht haben, der zu werden, der ich bin. Mein Glück – das sind aber auch meine Freunde, die guten Bekannten, die Menschen, mit denen ich gerne zusammen bin – privat und auch beruflich. Mein Glück – dazu gehört für mich zurzeit, dass ich eine Arbeit habe, die mich erfüllt, dass ich gesund bin und gut leben kann. Manches könnte ich noch nennen. Vielleicht würde Ihnen ähnliches einfallen, zumindest beim ersten Nachdenken oder einer spontanen Antwort. Was meint aber ein Mensch, der von sich sagt: „Gott nahe zu sein ist mein Glück“? Ich schlage die Bibel auf und lese im 73. Psalm nach. Von ganz anderen Dingen ist da die Rede. Da schreibt ein Mensch davon, dass es den anderen besser geht. Sie sind gesund, haben Erfolg und Geld. Und sie trumpfen auf, reden großspurig daher. Es kommt hinzu, dass sie sich aus Gott nichts machen. Mehr noch: sie lästern über Gott. Man kann sich gut vorstellen, wie sie sich über andere erheben und gerne im Vollgefühl ihres Erfolges sagen: „Jeder ist seines Glückes Schmied.“ Der Mensch, der den Psalm schrieb, erlebt an sich etwas anderes. Aus den Worten ist zu spüren: Diesem Menschen geht es nicht gut. Vielleicht erlebt er oder sie gerade eine schwere Krankheit. Vielleicht ist dieser Mensch gerade in einer schweren Lebenskrise. Und trotzdem spricht er die Worte aus: „Gott nahe zu sein ist mein Glück.“ Von welchem Glück wird hier geredet? Ich denke: Dieser Mensch redet vom Glauben als Glück. Vielleicht ist es so zu verstehen: Es ist mein Glück, dass ich mich von Gott getragen und gehalten weiß. Es ist mein Glück, dass ich jeden Tag verstehen kann als ein Geschenk aus Gottes Hand. Es ist mein Glück, dass ich eine Hoffnung habe, die über mein Leben hinausreicht. Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes neues Jahr – und viel Glück! 15
  16. 16. Der Kirchenvorstand sagt „Danke“ Herzliche Einladung Danke sagen wir allen Gemeindemitgliedern zu dem und Freunden unserer Evangelischen Kirche Neujahrskonzert der Vendersheim, die uns auch in diesem Jahr wieEvangelischen Kirchengemeinde der tatkräftig unterstützt haben. Vendersheim Danke für die Blumenspenden, Hilfe bei den Gemeindenachmittagen und den Kindergottes- am Samstag, den 18. 1. 2014 um 18:00h in der diensten, für das Kaffeekochen oder eine musiEvangelischen Kirche Vendersheim kalische Begleitung. Danke für eine Reparatur bzw. für jegliche Hilfe egal auf welche Art und in mit dem MGV Vendersheim. welcher Weise. unter der Leitung von Bettina Dieter Danke auch für bei uns ausgesprochene Kritik. sowie Nur Lob bringt leichten Höhenflug, aber richtig Sandra Runkel und wachsen kann man nur an Kritik. Man merkt es Hannelore Wingert an der Orgel ja nicht immer gleich, wenn man den Weg verlässt oder den anderen davon läuft. Der Eintritt ist frei Wir durften auf jeden Fall wieder erfahren, unum Ihre Spende für die Gemeinde abhängig, wie stark ein Gottesdienst besucht wird gebeten. wurde, wenn wir Hilfe und Unterstützung gebraucht haben, sie war da. Und das ist toll. Ehrlich gesagt, haben wir uns ja schon manchmal gefragt, ob es auffallen würde, wenn unsere Kirche plötzlich nicht mehr da wäre. Kein Gottesdienst, kein Gemeindenachmittag, keine Osterandacht, kein Krippenspiel an Weihnachten und so weiter. Aber nein, unsere Kirche lebt ja, steht noch an altbekannter Stelle und ist offen für die Veränderungen, die die Zeiten so mit sich bringen. Der Kirchenvorstand Günter Hofmann, 2. Vorsitzender Ursula Erdmann, Petra Harth, Hilde Wetzler 16
  17. 17. „Vom Korn zum Stockbrot“ Kinder und Erzieherinnen gestalten ein Bilderbuch Woher kommt das Mehl für unser Brot? Dieser Frage sind wir Erzieherinnen und die Kinder des evangelischen Kindergartens Partenheim nachgegangen. Unterstützung fanden wir bei Christian und Anika Nehrbass. Im Herbst letzten Jahres füllte Christian mit den Kindern gute Muttererde in eines der Hochbeete des naturnahen Außengeländes und gemeinsam legten wir die Weizenkörner in die vorbereitete Erde. Sonne und Regen und bei längerer Trockenheit die kleinen Gießkannen der Kinder versorgten die Weizenkörner mit allem, was sie zum Wachsen brauchten. Nach einigen Wochen konnten wir die ersten zarten Halme entdecken. Im Winter legte sich Schnee auf das Beet. Das Frühjahr brachte Sonne und Regen mit und die Halme wuchsen. Immer wieder hielten die Kinder während ihres Spieles im Garten an und bestaunten die Veränderungen am Hochbeet. Im Sommer färbten sich die die Ähren gelb und neigten sich zum Boden. Erntezeit. Christian brachte eine große Schere mit und schnitt die Halme vorsichtig ab. Viele Kinder halfen die Körner aus den Ähren zu holen und von der Schale zu befreien. Immer mehr füllte sich die Schüssel mit den selbst gepflanzten Weizenkörnern. Aber wie wird aus den Körnern Mehl? Lukas hatte die Idee: „ Oma`s Kaffeemühle kann das“. Gesagt, getan. Lukas brachte die Kaffeemühle mit . Vorsichtig mussten die Körner in die kleine Öffnung der Kaffeemühle eingefüllt werden. Dann nur noch drehen ….. „huff das ist aber anstrengend“! Gemeinsam haben wir es geschafft und waren stolz auf unser selbst hergestelltes Mehl. Frau Burg bereitete mit den Kindern einen leckeren Teig zu. An einem knisternden Lagerfeuer im Weidendorf des Kindergartens grillten die Kinder ihr Stockbrot. Aufbereitet mit einigen Kräutern aus der Kräuterschnecke und noch lauwarm gefüllt mit einem Stückchen Schokolade war es ein Festessen. Die Erzieherinnen hatten während des Jahresprojektes viele Bilder gemacht. Ein Fotobuch mit Bildern und Text beschreibt den Weg vom „Korn zum Stockbrot“. Gerne sehen sich Kinder, Erzieherinnen und Eltern das Bilderbuch an und erinnern sich an die vielen Beobachtungen und Aktionen. Kiga Team Besuch in der AfA – Anlaufstelle für Asylsuchende Nach unserem Besuch in der AfA haben wir erfahren, dass bei vielen Menschen Gegenstände des alltäglichen Bedarfs fehlen. So sind in der Anlaufstelle viele Familien mit Kleinkindern, die den Wunsch nach einem Kinderwagen aussprachen. Hier konnten wir mit einem Geschenk der Familie Waldschmidt aus Partenheim dem jungen Paar in der Anlaufstelle einen Wunsch erfüllen und den gespendeten Kinderwagen in Ingelheim einer jungen Familie übergeben. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Familie Waldschmidt für diese Spende. 17 Horst Runkel
  18. 18. Zeit der Orgel Zeit zum Hören Zeit zum Entspannen Zeit zum Aussteigen - Die Zweite Am Sonntag, dem 20. Oktober 2013 war es wieder soweit. Diesmal hat unsere Organistin Frau Hannelore Wingert die Orgel mit „Meine Lieblingslieder“ aufleben und tanzen lassen. Ehrlich gesagt, als ich das Programm erhalten habe und die Titel wie „Partita sopra la Atia“ von Bernardo Paquini, „Die goldene Sonne“ von Thomas Riegler und Christoph Emanuel Seitz, „Voluntary“ von Georg Friedrich Händel, „Con brio“ von Wilhelm Friedemann Bach, „Allegro F-Dur“ und Rondo C-Dur“ von Theodor Grünberger sowie „Allegro“ von Albert Ellmenreich, „Andate“ von Johann Christian Herrmann und „Trumpet Voluntary“ von William Goodwin gelesen habe, war ich noch ganz unbedarft. Gehört hatte man diese Lieder schon, aber so auf Anhieb eine Melodie zuordnen, das war schwierig. Das einzige Lied, das ich so direkt kannte war „Der Mond ist aufgegangen“ von Thomas Riegler. Neugierig und gespannt, wie sich diese Titel außerhalb eines Gottesdienstes anhören würden, bin ich also zum Konzert. Ob man wieder „abgleiten“ und sich in die Musik „fallen lassen kann“? Wie viele Zuhörer werden es dieses Mal sein? Die Überraschung mit „Meine Lieblingslieder“ war Frau Wingert gelungen. Grasser Gegensatz zum ersten „Zeit der Orgel“. Kein Abgleiten, kein „Fallen“ lassen, nein. Es war ein Tanz über die Tasten. Man hatte das Gefühl, die Füße im Takt der Musik mit tanzen lassen zu müssen. Und dann in der dunkler werdenden Kirche bei Kerzenschein „Der Mond ist aufgegangen“ das Orgelspiel von der Gemeinde singend begleitet. Einfach ein Erlebnis. Und so soll es auch sein. Jede Organistin, Frau Sandra Runkel sowie Frau Hannelore Wingert, hat ihren eigenen Stil die Orgel zum Leben zu erwecken. Im Gottesdienst mit den vorgegebenen Liedern, ist das oft schwierig, aber in „Zeit der Orgel“ dürfen die Organistinnen bestimmen was gespielt wird. 18 Auch am Ende dieser zweiten „Zeit der Orgel“ waren sich die Zuhörer wieder einig, eine Fortsetzung sollte angestrebt werden. Diesen Wunsch erfüllen uns unsere Organistinnen. Am Sonntag, den 08. Dezember (2. Advent 16:00h) werden wir von Frau Wingert auf Weihnachten eingestimmt. Achtung, Beginn dann schon um 16:00h wieder in der Evangelischen Kirche Vendersheim. Als weiterer Termin ist der 9. Februar 2014 dann wieder um 17:00h geplant. Im Namen des Kirchenvorstandes der Evangelischen Kirchengemeinde Vendersheim, bedanke ich mich noch einmal ganz herzlich bei den beiden Organistinnen, Frau Sandra Runkel und Frau Hannelore Wingert, die sich bereit erklärt haben, diese freien Konzerte zu spielen. Ach übrigens, die Zuhörerzahl hatte sich beim zweiten Mal verdoppelt, mal gespannt, welche Steigerung noch möglich ist. Ich bin also gespannt, ob beim nächsten „Zeit der Orgel“ am 8. Dezember 2013 um 16:00h noch mehr Menschen den Weg in unsere Kirche finden. Es sind alle eingeladen, Gemeindemitglieder und Freunde unserer Gemeinde. Petra Harth
  19. 19. Prädikantenausbildung Haben Sie Freude daran, Gottesdienste zu feiern und mitzugestalten? Beschäftigen Sie sich gerne mit biblischen Texten? Interessieren Sie sich für theologische Themen und Fragen? Möchten Sie Ihre Begabungen und Fähigkeiten in einem wichtigen kirchlichen Ehrenamt einbringen? Dann bieten wir Ihnen an, sich für den Dienst einer/eines Prädikantin/Prädikanten ausbilden zu lassen. Kursbeginn: 2. Jahreshälfte 2014 Kursleitung: Pfarrerin Anne Waßmann-Böhm, Pfarrer Markus Weickardt und wechselnde Referenten/innen aus der Pfarrerschaft des Dekanates Ausbildungsdauer: ca. 1 ½ bis 2 Jahre Der neu zu startende Kurs im Dekanat Ingelheim wird regelmäßige Abendveranstaltungen und ein Wochenende umfassen. Ziel: Befähigung zur selbständigen Vorbereitung und Gestaltung von Gottesdiensten, Erlangung der Bevollmächtigung für den Prädikantendienst Neugierig geworden? Dann haben wir für Sie nähere Informationen, die auf der Ausbildungsordnung der EKHN basieren: Die Prädikantenausbildung soll Christinnen und Christen aus evangelischen Gemeinden befähigen, an der Verkündigungsaufgabe der Kirche teilzuhaben. In einem Ausbildungskurs werden Grundkenntnisse über Liturgie, Gottesdienstformen, Bibeltexte, deren Auslegung und das Spenden der Sakramente vermittelt. Ziel ist, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu befähigen, Liturgie zu gestalten, eine Predigt zu entwerfen und zu halten. Dabei ist wichtig, dass die Teilnehmenden ihre eigene religiöse, biografische und berufliche Prägung einbringen. Nähere Informationen zur Ausbildung und den Voraussetzungen sind auf der Homepage des Zentrum Verkündigung nachzulesen: (www. zentrum-verkuendigung.de/unsere-themenbereiche/gottesdienst-und-mehr/ehrenamtlicheverkuendigung/ausbildung.html). Wenn Sie interessiert sind, an dem Ausbildungskurs teilzunehmen oder noch weitere Fragen haben, dann sprechen Sie die Pfarrerin oder den Pfarrer Ihrer Gemeinde an oder melden Sie sich bei Pfarrer Markus Weickardt (06727/892800). Sie können sich auch gerne über das Dekanatsbüro in Ingelheim anmelden (06132/71890). Wir laden Sie dazu herzlich ein und freuen uns auf die gemeinsame Zeit mit Ihnen. Anne Waßmann-Böhm Markus Weickardt 19
  20. 20. Dekanatsfrauentag 2013: Gemeinsam Glauben erleben Rund 150 Frauen aus 20 Gemeinden kamen nach Ingelheim das EKHN-Jahresthema „Toleranz üben – üben“ ausgewählt. Runkel, in deren Händen nicht nur die Vorbereitung, sondern auch weitgehend die Durchführung des Nachmittages lag, überbrachte auch die Grüße von Ulrike Lang vom Landesverband Evangelische Frauen in Hessen und Nassau, die den Dekanatsfrauen mit ihrer Themenwahl eine hohe Aktualität bescheinigte. Trugen maßgeblich zum Gelingen des Ingelheimer Dekanatsfrauentages 2013 bei: (v.l.) der Duisburger Kabarettist und Theologe Prof. Dr. Okko Herlyn, Dekanin Annette Stegmann, Hiltrud Runkel, Beauftragte für die Evangelischen Frauen des Dekanates Ingelheim und Organisatorin des Nachmittages, sowie Präses Horst Runkel. An den Busfenstern zogen herbstlich bunt gefärbte Weinberge vorbei. Doch die rund 30 weiblichen Fahrgäste des Busses hatten kaum einen Blick für das vorbeiziehende Farbenspiel. Zu viel gab es zu erzählen, zu groß war die Vorfreude der Frauen aus Aspisheim, Horrweiler, Gensingen, Grolsheim und Bingen auf den an diesem Nachmittag stattfindenden Frauentag im Evangelischen Dekanat Ingelheim. Kurz nach 14 Uhr war man am Ziel: Lange, liebevoll gedeckte Tischreihen in der alten Turnhalle der Ingelheimer Turn- und Sportgemeinde warteten schon auf die zahlreich eintreffenden Gäste aus allen Gemeinden des Dekanates. Hiltrud Runkel, Dekanatsbeauftragte für die Evangelischen Frauen und Organisatorin des Frauentages, stand am Eingang der Halle zur Begrüßung bereit und freute sich sichtlich über den großen Andrang: „Es ist einfach schön, zu sehen, dass es Jahr für Jahr immer mehr werden. Dieses Mal nehmen rund 150 Frauen aus den 20 Gemeinden unseres Dekanates am Frauentag teil“. Viele von ihnen waren gekommen, um in der Gemeinschaft den Glauben zu erleben. Um sich vom jeweiligen Thema des Frauentages inspirieren zu lassen. In diesem Jahr hatte man, so Hiltrud Runkel in ihrer Begrüßungsansprache, das Motto „Toleranz irgendwie anders“ angelehnt an 20 Die Ingelheimer Dekanin Annette Stegmann interpretierte das Motto „Toleranz“ in ihrer Ansprache zum Dekanatsfrauentag als Herausforderung – auch zur Rücksichtnahme. Präses Horst Runkel bezog sich bei seinem Grußwort mit einem Augenzwinkern auf die Worte seiner Vorrednerin und bedankte sich für die Toleranz der Dekanatsfrauen gegenüber den drei männlichen Teilnehmern des Frauentages, zu
  21. 21. denen neben ihm noch der Ober-Hilbersheimer Organist Hans-Reiner Heucher, der auf dem Dekanatsfrauentag für die musikalische Begleitung zuständig war, und der Theologe und Kabarettist Prof. Dr. Okko Herlyn gehörten. Der nun folgende Vortrag des Kabarettisten war ein wichtiger Programmpunkt des Dekanatsfrauentages. Humorvoll nahm der in Duisburg lebende Pfarrer und Kleinkünstler die eigenen „Toleranzgrenzen“ im kirchlichen Alltag ins Visier: „Da haben wir uns ja ganz schön was vorgenommen“. Kritisch beleuchtete er in Banalitäten „versinkende“ Familiengottesdienste, in denen ein Reißverschluss als Anknüpfungspunkt für „tiefsinnige“ Gedanken zum menschlichen Miteinander herhalten muss. Herlyns musikalischer Vergleich zwischen Kindheit heute und gestern („Einmal noch Kind sein“) verwies mit seinen teilweise bitteren Untertönen auf den Kontrast zwischen der noch (fast) fernsehfreien Jugend der 1950er Jahre und dem Aufwachsen in der heutigen „medienbelasteten“ Zeit hin. Nach dieser nicht ganz leichten Kost, wandten sich die Frauentags-Teilnehmerinnen um so lieber dem von Mitgliedern des TuS Ober-Ingelheim selbst gebackenen und deshalb auch hoch gelobten Kuchen zu. Den stimmungsvollen Abschluss der Veranstaltung bildete dann der von Dekanin Stegmann und dem Organisationsteam des Dekanatsfrauentages gestaltete Gottesdienst in der Burgkirche. Dekanin Stegmann rief die Gottesdienstbesucherinnen dazu auf, ihrem Gegenüber Respekt zu erweisen, denn „die von Gott geschenkte Würde kommt allen zu Gute“. Auf der Rückfahrt im Bus wurde noch lange über das an diesem Nachmittag Erlebte diskutiert. „Der Dekanatsfrauentag ist immer eine gute Gelegenheit, sich über die Gemeindegrenzen auszutauschen“, resümierte die Gensingerin Sigrid Schabler die Erlebnisse dieses Nachmittags, „Auch den Kabarettisten fand ich gut, aber besonders habe ich es genossen, in dieser Gemeinschaft den Gottesdienst zu feiern.“ Hilke Wiegers Freitag, 7. März 2014 21
  22. 22. Herzlichen Glückwunsch! 01.12.1936 Gerda Lenz 02.12.1930 Eleonore Szczypski 03.12.1929 Wilhelm Eppelmann 04.12.1932 Elisabeth Gehret 07.12.1938 Peter Haugg 08.12.1943 Ingrid Schmahl 10.12.1937 Klaus Weber 26.12.1940 Werner Jambor 27.12.1933 Käthi Töpel 28.12.1940 Edith Kappesser 02.01.1940 Sigrid Oehler 05.01.1936 Ruth Schüler 08.01.1935 Erna Ahr 14.01.1943 Karl-Hans Ahr-Schmuck 18.01.1925 Erna Brummer 18.01.1922 Erna Eppelmann 22.01.1933 Heinz Franzmann 01.02.1933 Anna Maria Einsfeld 05.02.1935 Willi Weinel 05.02.1924 Ingeborg Treutler 06.02.1926 Marianne Eppelmann 08.02.1927 Karl Krämer 09.02.1939 Philipp Held 10.02.1940 Willi Weckmüller 10.02.1934 Willi Weinel 11.02.1926 Reinhard Walldorf 12.02.1939 Christa Heißing 17.02.1935 Else Gräff 18.02.1943 Manfred Matischek 18.02.1927 Ortrud Runkel 19.02.1940 Margareta Schmand 24.02.1940 Dieter Oehler Vordergasse 29 Freih.-V.Wallbrunn-Straße 12 Hintergasse 25 Hintergasse 77 Raiffeisenstraße 6 Hintergasse 51 Von-Wambold-Straße 15 Vordergasse 18 Heerstraße 22 Vordergasse 100 Heerstraße 52 Freih.-V.Wallbrunn-Straße 7 Hintergasse 87 Mittelgasse 7 Obere Zwerchgasse 1a Hintergasse 6 Vordergasse 31 Vordergasse 76 Heerstraße 14 Heerstraße 4 Talweg 1 Hintergasse 101 Freih.-V.Wallbrunn-Straße 18 Am Sportplatz 1 Hintergasse 9 Mittelgasse 18 In den 14 Morgen 4, N.-Olm Wörrstädter Weg 1 Am Weiher 11 Vordergasse 15 Mittelgasse 16 Heerstraße 52 77 83 84 81 75 70 76 73 80 73 74 78 79 71 89 92 81 81 79 90 88 87 75 74 80 88 75 79 71 87 74 74 Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre 02.12.1933 23.12.1943 26.12.1934 11.01.1934 16.01.1921 18.01.1932 21.01.1941 23.01.1942 01.02.1929 15.02.1938 Friedensgasse 2 Am Klauer 2a Goldbergstraße 1 Hauptstraße 10 Ostergasse 5 Am Hasensprung 13 Friedensgasse 3 Raiffeisenstraße 2 Hauptstraße 7 Heureweg 3 80 70 79 80 93 82 73 72 85 76 Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Irmgard Werner Friedrich Lydia Karl Irmgard Ingeborg Jürgen Georg Margrit Thomas Wingert Gieb Claß Horst Elbert Wingert Rathke Hackemer Gorius Liebe Jubilare, sollten Sie Einwände gegen die Veröffentlichung Ihres Geburtstages im Kirchenboten haben, melden Sie sich bitte im Pfarramt. Telefon 8988. Vielen Dank 22
  23. 23. Termine und regelmäßige Veranstaltungen Beratung für Eltern, Kinder und Jugendliche 30.10. und 28.11. u. n. Vereinbarung evangelischer Kindergarten Partenheim Bürostunden dienstags 16.30 - 19.00h und mittwochs 8.00 - 11.30h Gemeindebücherei mittwochs 16:30 - 18:30 h Gemeindenachmittag Vendersheim 18.12.13. ,22.1.; 26.2. 2014, Evangelische Kirche Grundkurse Konfirmationsunterricht Gemeindehaus Partenheim bitte die Einladungsschreiben beachten! Biblische Geschichten (2016) 17:00h Gemeindehaus Was gilt für uns? (2015) 17:00h Gemeindehaus Gemeinde - was ist das? (2014) 17:00h Gemeindehaus Kirchenchor Partenheim montags, 19:30h, Gemeindehaus Kirchenvorstandssitzung in Partenheim 15.1., 18.2.. Gemeindehaus Kirchenvorstandssitzung in Vendersheim Evangelische Kirche Konfirmationsunterricht 14.12. 9:00h Gemeindehaus Jugenheim Krabbelgruppe mittwochs 9:30 - 10:30 h Gemeindehaus Mittwochscafé Partenheim Mittwoch 11.12. 14:30h St. Georgenhalle. 15.1., 19.2. 15:00h Gemeindehaus Wintervorrat Alle Farben eines Herbstes Spiegeln sich in meiner Seele Bunt, so bunt sind alle Tage Sonnenstrahlen sind mein Trank Rot pulsiert das Blut wie Liebe Grün erglänzt der Hoffnung Licht Braun liegt fruchtbar satter Nährgrund Gelb strahlt auf Erinn’rungsglück Ruhen darf ich nach der Reife Dankbar Lebensfrucht genießen Wenn der Herbst dem Winter weichet Und die Farben Nahrung sind. © Maria Sassin Vertretung im Januar 1.-12. Januar: Pfarrerin Karin Becker, Appenheim, 06725/992170 23
  24. 24. Zwölf Minuten aussteigen Den Trubel des Alltags hinter sich lassen, denn wenn nichts geschieht, geschieht viel. 1. - 21. und 23. Dezember 19:30h Evangelische Kirche Partenheim

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