Herbst 2013

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Herbst 2013

  1. 1. Der Kirchenbote Evangelische Kirchengemeinden Partenheim und Vendersheim Herbst 2013 Toleranz üben!
  2. 2. Impressum Inhalt Herausgeber Evangelische Kirchengemeinden Partenheim und Vendersheim Vordergasse 48, 55288 Partenheim Tel. 0 67 32 89 88 / Fax 0 67 32 96 31 58 www.partenheim-evangelisch.de evangelisch@partenheim.de www.vendersheim-evangelisch.de pfarramt@vendersheim-evangelisch.de Pfarrerin Sylvia Winterberg winterberg@partenheim.de Pfarrer Harald Esders-Winterberg (V.i.S.d.P.) esders@partenheim.de 0 15 1 22 27 26 11 Pfarrbüro: Waltraud Appenheimer pfarramt@partenheim-evangelisch.de Bürostunden: dienstags 16.30 - 19.00 Uhr und mittwochs 8.00 - 11.30 Uhr Kollektenkonten: Partenheim: 55190000 271251043 Vendersheim: 55190000 271253015 Kirchenvorstand Partenheim Vorsitzender: Horst Runkel Tel. 0 67 32 26 63 Horst-Runkel@t-online.de Kirchenvorstand Vendersheim stellv. Vorsitzender: Günter Hofmann Evangelischer Kindergarten Partenheim Am Sportplatz 7 Leiterin: Mariette Brunner-Bast Tel. 0 67 32 17 03 kindergarten@partenheim.de Evangelisch-Kommunales Jugendbüro Alexandra Scheffel Schulstrasse 10, Stadecken-Elsheim 06130/6450 www.jugendbuero.com Impressum Vorwort Toleranz - eine christliche Übung Tolereanz üben üben Die Geib-Orgel Thema Glockengeläut Beratungen zum Glockengeläut Kinderhilfe Philippinen Kaffee in der AfA Brich den hungrigen dein Brot Erntedank Reformationstag Buß- und Bettag Toleranz - irgendwie anders Totensonntag Gottesdienste Partenheim Gottesdienste Vendersheim Kindergartenjubiläum Kinderkrippe Bewegungsraum Kunstwerkstatt Hähnchen für Afrika Singen ist die Muttersprache Wingertsheisjewanderung Zeit der Orgel race for the cure Mittwochscafé Es wäre schön gewesen... Konfis 2014 Herzlichen Glückwunsch Termine Erneuerte Internetseiten Der Kirchenbote wird in alle Haushalte in Partenheim und Vendersheim verteilt. Auflage: 1100 Exemplare Druckerei Eckoldt Ingelheim Redaktionsschluss: 15 11. 2013 2 2 3 4 5 6 6 6 8 8 9 10 11 11 12 13 14 15 16 18 18 18 19 20 21 22 23 23 24 25 26 27 28
  3. 3. Liebe Leserin, lieber Leser, es wird spürbar Herbst dieser Tage, die Tage werden kürzer, die Sonne wird einerseits golden, andererseits fängt sie an zu fehlen. Die Vollernter brummen in der Gemarkung und hie und da werden die ersten Gedanken auf Erntedank gerichtet, dicht gefolgt von denen auf die anderen besonderen Tage des Herbstes. Da ist ganz Vieles, das traditionell gereift und bewährt ist, anderes das neu und fremd wirkt. Immer sind wir vor solche Herausforderungen gestellt. Ich denke wohl zu allen Zeiten. So verstehe ich auch das Gebot ‚Du sollst deinen Vater und deine Mutter respektieren und versorgen, dann wirst du lange auf dem Land leben, das Gott dir gibt.‘ Das Respektieren steht für das Althergebrachte, das Versorgen erfordert oft auch Neues. Der Ausgleich zwischen Neuem und Altem, zwischen Mut und Sicherheit ist wohl so alt, wie das Menschsein selbst. Doch manchmal wird diese Frage unerwartet konkret. Bleibt alles beim Alten oder folgen wir neuen, vielleicht verrückt klingenden Ideen? Dürfen wir uns leisten, die historische Orgel für Zigtausende nicht zu restaurieren oder müssen wir das geradezu aus Verantwortung für die Tradition? Läuten die Glocken wie seit Menschengedenken? Denken wir darüber nach, wie sie heute für die Menschen läuten? Bewahren wir vertraute Bräuche wie den StMartinsumzug oder vertrauen wir neuzeitlichen Versicherungsbestimmungen? Viele Fragen, zu deren Beantwortung es wohl einen Schlüssel gibt: Toleranz! Nicht von ungefähr ist dies auch das Thema der Post vom Kirchenpräsidenten, den alle evangelischen Haushalte in den vergangenen Tagen erhalten haben: Toleranz üben üben. Keine Selbstverständlichkeit. So oft bin ich doch mit meiner Meinung, meiner Einstellung fertig: das ist so und Schluss aus. Dabei gibt es immer wieder so vieles zu entdecken, wenn ich einmal die Perspektive verändere, wenn ich etwas näher betrachte, so wie die Traube auf dem Titelbild. Keine Frage, beim Stichwort Traube denken wir an den Rebstock, die pralle Traube, den Wein! Doch auch am kleinen Pergel gibt es manches zu betrachten. Die kleinen Narben, die feine Struktur der Haut. Alles nicht zu endecken, wenn wir uns mit dem ersten Blick begnügen. Toleranz bedeutet auch, den eigenen Standpunkt und Blickwinkel, ja sich sebst immer wieder in Frage zu stellen, um immer neu zu klaren Erkenntnissen zu gelangen. Toleranz, das ist das Respektieren und Versorgen aus dem uralten Gebot! So viel mehr als, das heute gern gepflegte ‚egal‘. Toleranz ist etwas sehr Aktives und Bewegendes. Wo dies gelingt, wo es gelingt miteinander ins Gespräch zu kommen, sich in andere hineinzudenken und zu fühlen, da kann Neues wachsen, kann Gemeinschaft entstehen. So wie die 10 Gebote über Jahrhunderte ein gemeinschaftsstiftendes Merkmal des Volkes Israel und seiner Nachfahren sind. Toleranz üben üben in kleinen wie in großen Dingen, das ist eine harte Arbeit, aber eine Arbeit, die wie die Natur jetzt im Herbst, reiche Frucht bringt und uns wirklich Erntedank feiern läßt. In diesem Sinne wünschen Ihnen gesegnete Zeiten Ihre 3
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  6. 6. Die Postion einige Anwohner zur Sache hat uns Andreas Reichard zugesandt: Zum Thema Glockengeläut Die historische Geib-Orgel Es steht seit vielen Jahren auf der Agenda der evangelischen Kirchengemeinde Partenheim: die Restaurierung der historischen Geib-Orgel von 1783 in der evangelischen Kirche Partenheim. Die Königin der Instrumente ist bekanntermassen in einem wenig erbaulichen Zustand: sie ist in allen Teilen stark verschmutzt, im Inneren der Orgel ist Schimmelbefall festzustellen. Das Pfeifenwerk und somit auch der Klang macht insgesamt einen desolaten Eindruck, was zum einen auf die allgemeinen Verschmutzungen, zum anderen auf Verformungen vieler Pfeifen durch unzureichende Pfeifenhalterungen zurückzuführen ist. Dank des Orgelsachverständigen Müller aus Alzey wurden qualifizierte Angebote eingeholt und bei einer Fahrt nach Fürfeld und Wörrstadt ein Eindruck entwickelt, wie die Orgel geklungen hat und wieder klingen könnte. Könnte. Denn leider ist die Lage so, dass Seitens der Landeskirche erst dann eine Genehmigung (mit Zuschüssen) für eine Maßnahme erfolgen kann, wenn die Gemeinde einen Eigenanteil von 60 % der zu erwartenden Kosten vorweisen kann. Die in den vergangenen Jahren durch viele Spenden und Aktionen dankenswerterweise zusammengetragen 20.000€ liegen gerade bei 25%. Der Kirchenvorstand dankt allen, die dazu beigetragen haben. Nur mit weiteren Spenden und Aktionen wird es möglich sein, den Eigenanteil überhaupt aufzubringen. Der Kirchenvorstand wird das Projekt mit Ihrer Unterstützung mittelfristig im Focus behalten. 6 In einem Schreiben an den Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde Partenheim vom 24.11.2011 baten wir als Anwohnergemeinschaft von direkten Kirchennachbarn um eine grundsätzliche Diskussion, wie die verschiedenen Formen des Glockengeläuts in Lautstärke und Umfang reduziert werden könnten. Wir sind nicht grundsätzlich gegen Glockengeläut, aber wir glauben, dass in Zeiten mit immer stärkerer Geräuschbelastung beispielsweise die störungsfreie Nachtruhe ein hohes Gut und Bürgerrecht darstellt. Unser Schreiben sollte eigentlich als Gesprächsgrundlage und Anregung dienen, traf aber beim Kirchenvorstand auf weitgehendes Unverständnis und so vergingen fast zwei Jahre ohne ein Beratungen Der Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde Partenheim hat in seiner Sitzung im Frühjahr 2012 zu dem Antrag einiger Anwohner und Anwohnerinnen beraten und die Läuteordnung geringfügig variert. Nun wurde am 19.9.2013 erneut ausführlich über das Thema Läuteordnung diskutiert. Dabei stand neben den Zeiten und Zeitdauer von Glockenschlag und Geläut vor allem auch die jeweilige Bedeutung im Mittelpunkt. Die drei Glocken der evangelischen Kirche in Partenheim erfüllen mit ihrem Klang unterschiedliche Funktionen. 1. Es ist zunächst das Mementum, der Stundenschlag zu nennen, der an die Vergänglichkeit und den ewigen Lauf der Zeit erinnert. 2. Der Klang der Glocken im Geläut hat vor allem eine liturgisch-geistliche Bedeutung. Der Tag gewinnt Struktur durch drei Gebetszeiten. Das alltägliche Morgengebet erfolgt im Gedenken an die Auferstehung. Das Mittagsgebet erinnert an die Kreuzigung Jesus. Und schließlich Abendgebet in Erinnerung an die Menschwerdung Gottes. Das Geläut des Samstags ist deutlich abgesetzt und Harald Esders-Winterberg weist auf den Sonntag hin.
  7. 7. klärendes Gespräch. Auch in der Gemeinde kam es zu Missverständnissen und in Folge dessen zu manch hartem Wort gegen die Anwohnergemeinschaft. Auf unsere Initiative hin wurde nun kürzlich ein Runder Tisch zwischen Kirchenvorstand, dem Ältestenrat der Gemeinde und der Anwohnergemeinschaft einberufen. Wir möchten nun die Gelegenheit nutzen, um eventuell falsch Verstandenes richtig zu stellen bzw. Missverständnissen in der Öffentlichkeit vorzubeugen. Wir glauben, dass einige Anlässe zum Kirchengeläut überprüft und den heutigen Gegebenheiten angepasst werden sollten. Das weltliche Geläut sollte auf diejenigen Anlässe begrenzt werden, für die es auch in der heutigen Zeit noch eine Begründung gibt. Das sakrale Geläut soll durch die Kirchengemeinde bestimmt werden – wir wollen es nicht grundsätzlich verändern. Was das Zeitschlagen der Kirchenglocken betrifft, so wünschen wir uns, dass es in der Zeit von 22 bis 6 Uhr unterbleibt so wie in vielen anderen Gemeinden durchaus üblich. Auf Einige mag das viertelstündliche Schlagen der Glocken tröstlich wirken, Andere hindert es am (Wieder)Einschlafen. Der Kirchenvorstand hat uns zugesagt, diese Problematik in seiner nächsten Sitzung erneut zu diskutieren im Hinblick auf eine Verbesserung für die Anwohner. Wir wünschen uns eine konstruktive Diskussion hierüber auch in der Gemeinde. In unseren Augen muss der Nachtruhe der Vorrang eingeräumt werden. Insbesondere ältere Mitbürger und Mitbürger mit gesundheitlichen Belastungen benötigen die Nachtruhe in besonderem Maß und verdienen unser aller Rücksicht. Anwohnergemeinschaft Am Sonntag erschallt das Geläut zur Ankündigung und Vorbereitung des Gottesdienstes. Dies erfolgt in ähnlicher Weise und der gleichen Funktion auch zu Andachten, Trauerfeiern und anderem. 3. Letzter Punkt der Läuteordung ist das traditionelle Läuten. In Partenheim sind hier die Stichworte ,Zeit zur Schule zu gehen‘, ,Feldfrühstück‘ ,Zeit zum Kochen heimzugehen‘ und ,wieder auf’s Feld gehen‘ überliefert, ebenso das Geläut zum Jahreswechsel in in der Silvesternacht. Es gilt bei den Beratungen die berechtigten Interessen Einzelner, die Bedeutung inhaltlicher Werte, die örtlichen Traditionen und die Bedingungen im 21. Jahrhundert verantwortungsvoll und verantwortbar in Einklang zu bringen. Dies wird und muss immer ein zähes Ringen sein. Der Entwurf einer überarbeiteten Läuteordnung wurde diskutiert, deren technische Machbarkeit nun zeitnah mit der Fachfirma geprüft wird. Wenn hier alle Detailfragen geklärt sind, wird eine überarbeitete Läuteordnung verabschiedet und veröffentlicht werden. Harald Esders-Winterberg 1950: Eine neue Glocke wird geliefert 7
  8. 8. Liebe Freunde der Kinderhilfe Philippinen. Heute möchte ich Ihnen und vielleicht denen, die sich sozial engagieren wollen und die Kinderhilfe eV. nicht kennen, die Grundsätze des Vereins vorstellen: „Die Kinderhilfe Phlippinen e.V. verfolgt ausschliesslich und unmittelbar mildtätige Zwecke. Das gesamte Spendenaufkommen kommt direkt dem Kinderdorf Padre Burgos und weiteren Projekten zugute. Die Kinderhilfe Philippinen e.V. entwickelt und fördert eine Basis, auf der zukünftige Generationen ein funktionierendes Sozialwesen aus eigenen Mitteln organisieren und leben können. Verbesserung der Infrastruktur, die vielen Menschen - auch ausserhalb des Kinderdorfes Padre Burgos - zugute kommt. Medizinische Versorgung, bis hin zu notwendigen Operationen. Verteilung von Medikamenten und Lebensmitteln nach den immer wiederkehrenden verheerenden Naturkatastrophen. Aktuell sind die philippinischen Ferien am 3. Juni zuende gegangen. Damit ist auch unsere Aktion „Reparieren und Anstreichen“ zuende. Unsere grösseren Kinder waren in der Zeit wirklich toll. Sie haben Möbel, Zäune, Schaukeln und Rutschen neu angestrichen und damit das Dorf Besuch in der AfA – Anlaufstelle für Asylsuchende - Am vergangenen Freitag hat eine Gruppe des Kirchenvorstandes aus Partenheim Menschen in der AfA Ingelheim besucht. Wir haben Kaffee, Tee und Kuchen mitgebracht und in der Anlaufstelle mit den dort anwesenden Menschen sprechen können. Es war sehr bewegend von den Schicksalen zu hören, die die dort anwesenden Menschen erlebt haben. Sie berichteten, unter welchen Umständen sie ihr Land (die meisten kamen aus Syrien und Ägypten) verlassen haben. Sie mussten alles in Ihrer Heimat aufgeben um die immensen Summen an die Fluchthelfer zu bezahlen, ohne im Voraus zu wissen, ob sie ein Ziel erreichen werden. Die Flucht auf dem Landwege, mit dem Flugzeug oder mit dem Boot unter teilweise menschenunwürdigen Verhältnissen über Tage und Wochen ist für die meisten eine sehr strapaziöse Anstrengung gewesen. Viele haben noch ihren Ehepartner oder auch Kinder in der Heimat zurücklassen müssen. Sie haben sich mit 8 direkt verschönert. Natürlich wurde darauf geachtet, dass Spendenkonto 240 die Arbeit nicht Sparkasse Mainz BLZ 55050120 die Überhand hatte und genug Zeit zum Spielen übrig blieb. Die Kleinen haben u.a. einen Ausflug nach Maasin, die Provinzhauptstadt gemacht, die Grösseren waren mit Ihren Erziehern in Tacloban. Dort gibt es berühmte Höhlen, ein Museum und vieles mehr. Unser zusätzlicher Kinderspielplatz wird nun auch langsam fertig. Hier können dann Ballspiele wie Voleyball, Völkerball und Federball gespielt werden. Platz ist aber noch für ein Spielhaus. Wir werden es aus Stahlrohr errichten, damit die Termiten nichts kaputt machen können. Sie sehen, es geht weiter. Aber nur , wenn auch genügend Spenden eingehen. Sie alle werden gebraucht, um diese hilflosen Kinder wieder in die Welt zu integrieren. Sie können mit einer kleinen Spende helfen, das Leben für die Kinder dort ein bisschen menschlicher zu machen, Bitte helfen Sie. Ihr Dietrich Pröhl dem Gedanken auf eine bessere und friedvollere Zukunft zu erreichen, auf den Weg gemacht. Die Hoffnung, dass ihre Familie wieder in einer besseren Umgebung zusammen kommen wird, hat sie die Strapazen der Flucht überstehen lassen. Nun sind sie in Ingelheim und warten auf die Annahme ihres Asylantrages. Die Unterkünfte sind auch hier sehr beengt, aber sie leben immer in der Hoffnung, bald eine bessere Zukunft zu haben. Viele von den Anwesenden haben bereits Familienangehörige, die schon lange in Deutschland leben, auch mit einem Deutschen Pass. Sie warten nun auf die Genehmigung, baldigst die Weiterreise aus Ingelheim zu ihren Angehörigen antreten zu dürfen. Für uns kaum vorstellbare Verhältnisse. Die Flüchtlinge haben außer der Kleidung und ein paar Habseligkeiten, die sie auf der Flucht bei sich tragen konnten, nichts mehr. Doch bis sie ihr Ziel erreichen, müssen sie noch viele bürokratische Hürden überwinden. Horst Runkel
  9. 9. Brich mit den Hungrigen Dein Brot (EG 420) um dort sicher Leben zu können? Wer sind denn die- Gerne wird dieses Lied im Gottesdienst gesungen. se Menschen, die so schnell unter Generalverdacht Der Lieddichter Friedrich Karl Barth fordert uns auf, gestellt werden, laut und schmutzig zu sein? Wen von mit den Hungrigen Brot zu brechen und mit den ihnen kennen wir denn? Sprachlosen ein Wort zu sprechen. Die Gemeinden Was nützt es, wenn Frauen auf dieser Welt gemeinsingen es gerne und es ist wunderbar, was an einem sam den Weltgebetstag der Frauen feiern, sich über solchen Sonntagmorgen im Gottesdienst alles be- die Probleme ihrer Geschlechtsgenossinnen auf kannt werden kann. Das hat Jesus von uns erwartet, diesem Globus informieren, beten und spenden, so wird dann auch gesungen und guten Gewissens Fliehende vor solchen Problemen aber nicht in ihrer kann man den Gottesdienst verlassen und nach Hau- Nähe haben wollen. Es reicht nicht aus, nur ihr Essen nach zu kochen und zu probieren! se gehen. Doch genau dort wird es nun schwierig, denn Politi- In jenem oben erwähnten Lied werden wir sogar dazu ker haben geplant, dass ein leerstehendes Gebäude aufgefordert, mit den Einsamen unser Haus zu teilen, in der Nachbarschaft zum Flüchtlingsheim umfunk- nicht, sie nur in der Nachbarschaft zu dulden. Und tioniert werden soll. So geschehen gerade in einer nicht nur Friedrich Karl Barth fordert uns dazu auf, sondern er spricht klar im Namen Jesus: Stadt in unserer Nähe. Da sollen dann solche Hungrigen und Sprachlosen Wahrlich ich sage Euch, was ihr einem dieser Geringsplötzlich Unterkunft in einem leerstehenden Gebäu- ten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht gede in der Nachbarschaft bekommen und das in re- tan! (Matth. 25, 45). lativ ruhiger Wohnlage. Schnell ist die Rede von zu Denken wir darüber nach, arbeiten wir alle daran, erwartenden Belästigungen, Schmutz und ähnlichen dass unsere Erde Heimat für alle Menschen ist, teiUnannehmlichkeiten, sinkende Grundstückswerte len wir mit denen, die es in ihrer Heimat nicht mehr gar werden befürchtet. Selbstredend hat niemand aushalten können, unser Brot und auch unsere Nachetwas gegen Fremde, distanziert sich vehement von barschaft. rechtem Gedankengut, doch aber bitte, das müssen Und vergessen wir nie, dass es eine Zeit gegeben doch alle einsehen, vor der eigenen Haustür haben hat, in der auch aus unserem Land Menschen fliesolche Menschen keinen Platz! Die Politiker sollen ei- hen mussten um überleben zu können und sie in nen Ort finden, wo solche Fremden weniger stören. anderen Ländern eine neue Heimat finden konnten. Da nimmt man schon lieber einen Kindergarten in Manches große Kunstwerk hätten wir heute nicht, Kauf, schlägt den als Nutzungsmöglichkeit für das lee- wenn damals nicht Menschen dazu bereit gewesen re Gebäude vor, wobei es gar nicht so selten ist, dass wären die Flüchtlinge aus dem barbarischen Regime in unserem Land sogar auch gegen den Lärm von Kin- aufzunehmen, das damals unsere Heimat quälte. Mit dertagesstätten geklagt wird, weil man ganz ähnliche Sicherheit mussten auch diese Helfer dabei über ihre Zweifel und Ängste der geflohenen Fremden wegen Unannehmlichkeiten befürchtet! Sicher, jeder hat das Recht von seinen demokrati- hinwegsehen. Kirsten Budde schen Grundrechten Gebrauch zu machen und Unterschriftenaktionen gegen ein solches Vorhaben zu  starten, ganz ohne Frage.           Nur frage ich mich, wen stellen wir    uns denn vor unter den Hungrigen,               mit denen wir im Gottesdienst so schnell bereit sind unser Brot zu brechen und die Sprachlosen, mit                 denen wir so bereitwillig sprechen möchten? Sind das nicht genau                  diese Menschen die aufbrechen müssen aus großer Not in unser            reiches, zur Zeit friedliches Land          
  10. 10. 20. Oktober 2013 Erntedankfest in Vendersheim 10:15h TreffPunktgottesdienst anschliessend Ernteessen 27. Oktober 2013 Erntedankfest in Partenheim 10:15h Familiengottesdienst Traditionell bedanken sich Christen beim Erntedankfest bei Gott für die Gaben der Ernte. Meist sind Kirche und Altar mit Früchten, Getreide, Brot, Blumen, Kürbissen, Nüssen und vielem mehr geschmückt. Die Erntegaben werden nach dem Fest oft an Bedürftige oder karitative Einrichtungen gespendet. Aber schon in vorchristlicher Zeit haben sich Religionen und Kulturen mit Festen und Bräuchen bei ihren Göttern für den Ernteertrag bedankt oder um eine gute Ernte gebeten. Ein eingehaltenes Versprechen Für Christen hat das Erntedankfest jedoch eine besondere Bedeutung, die eng mit dem christlichen Schöpfungsglauben verbunden ist. Gott als Schöpfer des Himmels und der Erde trägt dafür Sorge, dass es uns Menschen an nichts, was das Leben erhält, mangeln wird. So hat er versprochen: „solange die Erde besteht, sollen Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht nicht aufhören“ (1. Mose 8, 22). 10 Ein Geschenk Christen glauben, dass Menschen zwar Wachstum und Erhalt der Natur beeinflussen können, aber das es nicht die Leistung des Menschen ist, dass es überhaupt wächst und gedeiht. So gilt der Dank am Erntedankfest ganz bewusst dem „täglichen Brot“, für das im Vaterunser (unser tägliches Brot gib uns heute) jeden Sonntag gebetet wird. Ernte teilen In der heutigen Zeit erhält das Erntedankfest zusätzliche Bedeutungen. Das Teilen der Ernte rückt mehr in den Vordergrund. Viele Gemeinden denken an diesem Tag an die Menschen, die an Hunger leiden, und sammeln in ihren Kollekten für „Brot für die Welt“ oder ähnliche Organisationen. Verantwortung übernehmen Auch die Lebensmittelskandale machen immer wieder bewusst, dass eine gute Ernte eng verbunden ist mit verantwortlichem, ökologischem Handeln. Das gilt auch für die Klimaveränderungen und Naturkatastrophen, die unsere als sicher geglaubte Nahrungs- und Energieversorgung in Frage stellen.
  11. 11. Veranstaltung zum Bußtag 2013 Reformationstag 2013 Donnerstag, 31. Oktober 2013 Damit aus Fremden Freunde werden Dekanatsgottesdienst um Reformationsfest um 19.00 Uhr Burgkirche Ingelheim anschliessend Das Burgkirchengespräch „Flüchtlinge aufnehmen!“ – Argumente für eine Willkommenskultur statt einer Politik der Abschottung „Wir brauchen offene Türen für Verfolgte“, so Bundespräsident Joachim Gauck. Die Flüchtlingszahlen steigen wieder. Menschen aus Syrien, Afghanistan oder Somalia suchen u.a. in Deutschland Zuflucht. Seit Juni 2013 leben auch in der Ingelheimer Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende wieder Flüchtlinge, etwa 140 Frauen, Kinder und Männer, bis sie auf die Kommunen und Landkreise in RheinlandPfalz verteilt werden. Die Podiumsteilnehmenden suchen im Gespräch nach Wegen, wie die Türen für Verfolgte tatsächlich geöffnet werden können. „Flüchtlinge sind Botschafter weltweiten Unrechts.“ (Ökumenisches Forum, 1988) Podiumsteilnehmende: Irene Alt, Ministerin für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen des Landes RheinlandPfalz Andreas Lipsch, Pfarrer, Leiter des Bereichs Flucht, Interkulturelle Arbeit und Migration im Diakonischen Werk Hessen Im Interview: Shakib Ajoubi, Asylbewerber aus Afghanistan Moderation: Christine Bausch, Redakteurin Allgemeine Zeitung, Mainz „Ich war ein Fremder und ihr habt mich aufgenommen.“ (Matthäus 25, 35) Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns (eins) sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. (Joh 17,21) Auf dem Weg zum Reformationsjubiläum 2017 Ökumenische Gemeinschaft, konfessionelle Grenzen und Toleranz Dieses Jahr ist es gelungen, Kardinal Lehmann einzuladen und ihn ins Gespräch mit Kirchenpräsident Dr. Jung zu bringen: Im Gottesdienst zum Buß- und Bettag in der Christuskirche, Mainz Mittwoch, 20. November 2013, 19 Uhr Predigt :               Karl Kardinal Lehmann, Bischof von Mainz Dr. Volker Jung,                        Kirchenpräsident der EKHN  Liturgie: Propst Dr. Klaus-Volker Schütz Mainz Dr. Daniela Engelhardt, SWR Moderation: Couchgespräch zum Thema Ausklang und Begegnung bei Brezeln und Wein Klaus-Volker Schütz, Propst für Rheinhessen
  12. 12. Einladung zum Dekanatsfrauentag im Evangelischen Dekanat Ingelheim Toleranz „irgendwie anders ….“ T aten O ffenheit L iebe E hrlichkeit R ücksicht A kzeptanz N eugier Z usammenhalt Freitag, 1. November 2013 14:00 – 18:00 Uhr im Saal der Turn- und Sportgemeinde 1848 Ober-Ingelheim e.V., An der Burgkirche 24, 55218 Ingelheim Abschlussgottesdienst mit Abendmahl in der Burgkirche im Evangelischen Dekanat Ingelheim 12 Toleranz - „irgendwie anders…“ Das Thema des diesjährigen Dekanatsfrauentages nimmt das Jahresthema des Dekanates auf. Da die Gemeinderäume der Versöhnungskirche renoviert werden, sind wir dankbar, dass wir in diesem Jahr die Räume der Turn-und Sportgemeinde Ober-Ingelheim benutzen dürfen. Die Busse fahren wie gewohnt, in diesem Jahr auch ab der Versöhnungskirche. Die Abfahrtszeiten sind 13.05 Uhr Partenheim, Heerstraße, 13.10 Uhr Vendersheim Haupstrasse Friedensbaum, Rückfahrt 18.00 Uhr ab Burgkirche. Als Gast haben wir Prof. Dr. Okko Herlyn - Kabarett & mehr – eingeladen. Freuen auch Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm. Um 17:00 Uhr beschließen wir den Nachmittag mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Burgkirche, direkt nebenan. Ein Büchertisch der Firma Machwirth, der EineWelt-Laden und der Handarbeitskreis der Versöhnungskirche bereichern den Nachmittag. Veranstalterin und Information Evangelische Frauen im Dekanat Ingelheim: Hiltrud Runkel, Delegierte und Beauftragte für die Arbeit mit Frauen im Dekanat Ingelheim und Team und Dekanin Annette Stegmannn Weitere Mitwirkende Prof. Dr. Okko Herlyn, Kabarett & mehr Hans-Reiner Heucher, Ober-Hilbersheim Anmeldung Bitte melden Sie sich zwecks Planung bis zum 20. Oktober 2013 an bei Hiltrud Runkel Tel. 06732-2663, Fax: 06732-919611 Mail: post@hiltrudrunkel.de Natürlich können Sie auch ganz spontan ohne Anmeldung teilnehmen. Der Kostenbeitrag für die Busfahrt sowie Kaffee und Kuchen ist freiwillig. Über eine Spende würden wir uns jedoch sehr freuen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Hiltrud Runkel
  13. 13. Totensonntag ... ...ein schwerer Tag. Denn wer hat nicht Menschen, um die er trauert. Wer hat nicht Erfahrungen mit Tod. Der Tod ist das letzte, große Geheimnis, das unser Leben noch hat. Und da viele verlernt haben, mit einem Geheimnis zu leben, macht ihnen der Tod nur Angst. Mit Geheimnissen kann man nur leben, wenn man sie nicht entschlüsseln will. Der Tod, den wir nicht ändern können, muss einfach sein dürfen. Dann verliert er schon an Macht. Dann wirkt er nicht mehr als Drohung. Wir dürfen das Wort in den Mund nehmen, Friedhöfe ansehen, Grabsteine nachlesen. Grabsteine sind Zeugen der Vergänglichkeit. An ihren Inschriften ist zu erkennen, dass sie zweimal, manchmal dreimal verwendet worden sind. Der Name des letzten Verstorbenen ist mit einem großen Kreuz durchgestrichen und der neue Name daruntergesetzt. Geben wir uns nicht der Illusion hin, wir könnten durch einen Stein unseren Namen über den Tod hinaus erhalten. Irgendwann, wenn kein Zeitgenosse mehr lebt, der sich an uns erinnert, und auch unsere Geschichten nicht mehr überliefert werden, dann ist auch unser Name ausgelöscht und durchgestrichen. Und letztlich bleibt auch der Trost, dass Gott jeden Namen in sein „Buch des Lebens“ eingeschrieben hat, ein kaum zu begreifendes Geheimnis. Diese Klugheit bedeutet, den Tod anzunehmen, als Teil unseres Lebens. Mit jedem Wort und mit jedem Schritt auf den Tod zu wird er etwas weniger mächtig und flößt etwas weniger Angst ein. Von weitem mag das anders aussehen, aber in seiner Nähe verliert der Tod an Macht. In seiner Nähe ahnen wir hinter ihm die Tür, die sich öffnen wird, sobald wir die Augen schließen. Den Ewigkeitssonntag, oder Totensonntag zu begehen, ist eine große Chance, sich auf diesen Weg zu begeben. Harald Esders-Winterberg 24. November 2013 Vendersheim 10:15 Partenheim 13:30h Gottesdienst mit Abendmahl am Totensonntag Vielleicht gelingt es besser, wenn wir die Welt so verstehen, wie Jesus sie von Gott her verstanden hat und unsere Generation sich anfragen lässt in ihrer Art zu leben von längst vergangenen. Dann sind die Grabsteine mit den verschiedenen Generationen von Namen wie ein Buch des Lebens. Ein Buch des Lebens, das uns an das Psalmwort erinnert: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ (Psalm 90, 12) 13
  14. 14. St. Martin Zum St.Martinsumzug in Partenheim achten Sie bitte auf Veröffentlichungen im Nachrichtenblatt. Gottesdienste und Veranstaltungen in Partenheim 29.09.2013 10:15 06.10.2013 09:00 13.10.2013 10:15 20.10.2013 09:00 23.10.2013 15:00 27.10.2013 10:15 30.10.2013 14:30 31.10.2013 19:00 03.11.2013 09:00 10.11.2013 10:15 17.11.2013 10:15 20.11.2013 15:00 20.11.2013 19:00 24.11.2013 13:30 TreffpunktGottesdienst Flüchtlinge Ökumenische Flüchtlingshilfe Gottesdienst Für die eigene Gemeinde Gottesdienst Für die eigene Gemeinde Gottesdienst Für den Arbeitslosenfonds der EKHN Mittwochscafé Gottesdienst mit Abendmahl zum Erntedankfest Brot für die Welt Andacht mit der Betreuungsgrupe Sozialstation Reformationsgottesdienst ‚Damit aus Fremden Freunde werden‘ Burgkirche Ingelheim Jugendmigration, Aussiedler, Flüchtlinge, Asylsuchende Gottesdienst Gottesdienst Hoffnung für Osteuropa Volkstrauertag Eigene Gemeinde Mittwochscafé im Gemeindenachmittag in Vendersheim Buss- und Bettag Gottesdienst Christuskirche Mainz Ewigkeitssonntag Gottesdienst mit Abendmahl 28.11.2013 29.11.2013 30.11.2013 01.12.2013 01.12.2013 Andacht mit der Betreuungsgrupe Sozialstation BasiX-JugendGottesdienst ,Toleranz‘ in Jugenheim Flatty lädt ein! Für die eigene Gemeinde Familiengottesdienst zum 1. Advent 12 Minuten aussteigen 14 14:30 18:00 10:30 10:15 19:30 Für den Stiftungsfonds DiaDem – Hilfe für demenzkranke Menschen
  15. 15. Der St.Martinsumzug in Vendersheim startet zum Auftakt der Kerb am 8.11. um 17:00h vor der Evangelischen Kirche. Gottesdienste und Veranstaltungen in Vendersheim 28.09.2013 06.10.2013 13.10.2013 20.10.2013 18:00 10:00 09:00 10:15 TreffpunktGottesdienst Flüchtlinge Ökumenische Flüchtlingshilfe ök. Gottesdienst am Grillplatz Für die eigene Gemeinde Gottesdienst Erntedankgottesdienst mit Abemdmahl und Ernteessen Brot für die Welt 20.10.2013 17:00 26.10.2013 18:00 31.10.2013 19:00 03.11.2013 10:15 08.11.2013 17:00 10.11.2013 09:00 17.11.2013 14:30 17.11.2013 15:00 20.11.2013 15:00 20.11.2013 19:00 24.11.2013 10:15 24.11.2013 17:00 29.11.2013 18:00 30.11.2013 10:30 30.11.2013 18:00 Zeit der Orgel Eigene Gemeinde Gottesdienst Reformationsgottesdienst ‚Damit aus Fremden Freunde werden‘ Burgkirche Ingelheim Jugendmigration, Aussiedler, Flüchtlinge, Asylsuchende Gottesdienst St.Martin Hoffnung für Osteuropa Gottesdienst Gedenkstunde zum Volkstrauertag anschl. Für die eigene Gemeinde ök. Gottesdienst zum Volkstrauertag Buss- und Bettag Gemeindenachmittag Buss- und Bettag Gottesdienst Christuskirche Mainz Ewigkeitssonntag Gottestdienst mit Abendmahl Für den Stiftungsfonds DiaDem – Hilfe für demenzkranke Menschen Zeit der Orgel BasiX-JugendGottesdienst ,Toleranz‘ in Jugenheim Flatty lädt ein! in Partenheim Tischgottesdienst mit Weihnachtsliedern und Plätzchen Für die eigene Gemeinde am 1. Advent 15
  16. 16. Gelungenes Jubiläumsfest zum 30. Geburtstag des evangelischen Kindergartens „Euer Garten ist so schön geworden. Hier geht es den Kindern gut!“ Das war der spontane Ausruf vieler Festbesucher, die in den Kindergarten gekommen waren, um das Jubiläumsfest mitzufeiern. In einem gemeinsamen Gottesdienst zu Beginn des Jubiläumsfestes erzählten Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihre Erinnerungen an ihre Kindergartenzeit. Pfarrer Esders-Winterberg machte mit zwei gefüllten Eimern Sand die Zeitspanne der 30 Jahre deutlich. Jedes Sandkorn stand für eine Minute, in der ein Kind im Kindergarten gelebt und gespielt hat. Nach dem Gottesdienst überbrachten Horst Runkel, der 1. Vorsitzende der evangelischen Kirchengemeinde und Frank Runkel, der Ortsbürgermeister von Partenheim ihre guten Gedanken und Wünsche zum Kindergartenjubiläum. Die Leiterin des Kindergartens Frau Brunner-Bast dankte allen, die bei der Vorbereitung des Festes tatkräftig mitgeholfen hatten, allen voran dem Elternausschuss und lud alle Festgäste zum Bleiben und Verweilen ein. Stolz präsentierte sie die neue Jubiläums-CD, die die Kinder in der Woche zuvor eingespielt hatten. An den vorbereiteten Tischgruppen, aber auch an vielen lauschigen Plätzchen des neu gestalteten naturnahen Außengeländes machten es sich Kinder und Erwachsene gemütlich. Die Kirchengemeinde verwöhnte Kinder und Erwachsene mit einem leckeren warmen Essen, als Dankeschön für ihre Mithilfe bei der Umgestaltung des Gartens im letzten Jahr. Für ein reichhaltiges Kuchenbuffet sorgte die Elterngemeinschaft. Ein schöner Nachmittag mit bunten kreativen Workshops und lustigen Geburtstagsspielen, die die Erzieherinnen mit viel Engagement vorbereitet hatten nahm seinen Lauf. An einem kleinen Marktstand boten Kinder und Eltern selbst gezogene Kräuter, Rosmarinöl, Erdbeermarmelade und Bastelwerke der Kinder an. Die Sonne strahlte mit sich selbst um die Wette und war mit verantwortlich für die gute Stimmung im Garten. 16 30 Jahre Eva
  17. 17. angelischer Kindergarten Partenheim 17
  18. 18. Bewegungsraum Neue Farbe, gute Akustik und neue Spielimpulse für den Bewegungsraum Christian und Elias Beiser haben in einer Samstags Aktion dem Bewegungsraum einen neuen Anstrich verpasst. Der Kindergarten bedankte sich mit einem leckeren Frühstück mit Fleischwurst, Weck, Kaffee und Saft. Die neue flexible Deckenschiene zur Befestigung verschiedener Kletter- und Schaukelgeräte bietet den Kindern im Bewegungsraum neue Spielmöglichkeiten. Besonders froh sind wir über die neue Akustikdecke, die die hohe Lärmbelastung Krippenkinder in dem von den Kindern sehr beliebten Raum Nach eingehender Beratung mit dem Kreisju- herunterfährt. Mariette Brunner-Bast gendamt, unter Berücksichtigung des Bedarfs an Kindergartenplätzen für die 3 -6 jährigen Kinder und Krippenplätze für die Kinder unter 3 Jahren, hat das Landesjugendamt ab September diesen Jahres die Betriebsgenehmigung geändert. Der Kindergarten hat nun die Genehmigung für zwei Kindergartengruppen mit bis zu 25 Kindern pro Gruppe im Alter von 3 – 6 Jahren. Weiterhin eine Krippengruppe bis zu 10 Kinder unter 3 Jahren. Für die Kindergartengruppen stehen 24 Ganztagsplätze, sowie weitere für alle Krippenkinder zur Verfügung. Für die Betreuung aller Kinder haben wir bis zum 31.8.2014 eine Personalgenehmigung von 6,25 Stellen. Eine Praktikantin im freiwilligen sozialen Jahr und eine Mitarbeiterin in der berufsbegleitenden Ausbildung zur Erzieherin unterstützen das Team. Kindergartenkinder experimentieren in der Der Kindergarten ist auf die Umstellung der Krip- Kunstwerkstatt penganztagsplätze gut vorbereitet. Die Nest- Die Vorschulkinder besuchten zum Abschluss gruppe ist mit interessanten und anregenden ihres Jahresprojektes „Kunst mit Kindern“ die Materialien für diese Altersgruppe ausgestattet. Kunstwerkstatt von Martina Theisen in StadeDie Kinder werden von zwei festen Bezugserzie- cken-Elsheim. In einer anregenden Atmosphäre herinnen einfühlsam betreut. In einem liebevoll umgeben von Bildern, Malutensilien und Farbgestalteten Schlaf- und Ruheraum können sich paletten konnten die Kinder ihrer Kreativität freidie Kinder zurückziehen und neue Kraft für den en Lauf lassen. Auf schwarzem Papier entstand Alltag schöpfen. Ein ausgewogenes Mittagessen eine bunte Unterwasserwelt mit allerlei Fischen. für alle Ganztagskinder wird von der Metzgerei Jedes Kind gestaltete sein Bild auf seine Weise, Fasig aus Sprendlingen angeliefert. konzentriert und meist farbenfroh. Das Wischen Mariette Brunner-Bast der Aquarellkreide zauberte immer wieder neue Farberlebnisse. Die bunten Kreidehände der Kinder brachten auch Farbe auf Arme und Gesicht und so sahen die kleinen Künstler am Ende ihres Besuches fast so bunt und lustig aus wie ihre Bilder. 18
  19. 19. Globalisierung pervers: Deutsche Hähnchen für Afrika Vier Rinder, vier Schafe, 12 Gänse, 37 Enten, 46 Schweine, 46 Puten und 945 Hühner - insgesamt also 1094 Tiere - verspeist ein Deutscher im Durchschnitt in seinem Leben. Das geht aus dem „Fleischatlas 2013“ hervor, den die Heinrich-Böll-Stiftung, das Monatsmagazin „Le Monde diplomatique“ und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland herausgegeben haben. Aufs Jahr verteilt isst ein Bundesbürger so rund 60 Kilo Fleisch - fast doppelt so viel wie die Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern. So ist die intensive Fleischproduktion nicht nur qualvoll für die Tiere, sondern belastet auch massiv die Umwelt. Doch das ist nicht das ganze Problem: Brot für die Welt setzt sich seit langem dafür ein, dass Fleischexporte nach Afrika eingedämmt werden, da sie nicht zu einer besseren Versorgung der Bevölkerung beitragen, sondern die lokale Produktion zerstören und den Menschen Einkommensgrundlagen entziehen. Der Kontinent ist zudem in den vergangenen Jahren zum wichtigsten Markt für europäische Geflügelfleischreste geworden. Wir Verbraucher sind an diesem unappetitlichen Trend nicht ganz unschuldig. Denn unser Hunger nach magerem, weißem Hähnchenfleisch „beflügelt“ die Produktion. So verzehren wir Deutschen im Schnitt täglich 1,7 Millionen Hähnchen. Diese enorme Nachfrage macht Werke wie das im niedersächsischen Wietze erst möglich. Bei dem grauen Koloss, der sich hinter hohen Zäunen mit Stacheldraht und Überwachungskameras am Rand der 8.000-Seelen Gemeinde verschanzt, handelt es sich um Europas größten Geflügelschlachthof. Und den haben Anfang September rund 7.000 Gegner von Massentierhaltung und industrieller Landwirtschaft umzingelt. Aufgerufen zu diesem friedlichen Protest hatte die Kampagne „Wir haben es satt!“, die von Brot für die Welt unter stützt wird. In der Anlage, die „Emsland Frischgeflügel“, einer der Großen der Branche, 2011 in Betrieb genommen hat, werden derzeit rund 200.000 Hühner getötet. Jeden Tag. Das sind 8.300 in der Stunde, 140 in der Minute oder mehr als zwei in der Sekunde. Und der Betreiber plant, die täglichen Kapazitäten noch weiter auszubauen, auf bis zu 420.000 Tiere. Um den Schlachthof auszulasten, müssten 200 neue Mega-Mastställe gebaut werden. Tatsächlich ist zuletzt kein anderer Bereich der Massentierhaltung so stark gewachsen wie die Geflügelmast. In den vergangenen vier Jahren stiegen die Anträge auf neue Stallplätze in Niedersachsen um 57 Prozent. Und so wirkt sich der Boom der heimischen Geflügelproduktion dramatisch auf den Handel in den Ländern des Südens aus. Allein die deutschen Fleischexportbetriebe haben ihre Hähnchenausfuhren nach Afrika im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. „Dort verdrängt deutsches, aber auch EU-Fleisch die einheimischen Tierhalter und beraubt besonders Kleinbäuerinnen zusätzlicher Einnahmen aus dem Geflügelverkauf“, erklärt Francisco Marí, Agrarhandelsexperte bei Brot für die Welt. Denn mit Importpreisen von ca. 80 Cent pro Kilo können sie nicht konkurrieren. Ihr Brot für die Welt-Team Fachgeschäft für fairen Handel Christofsstraße 9 55116 Mainz Telefon: +49 6131 / 22 69 43 Telefax: +49 6131 / 22 63 44 E-Mail: info@weltladenmainz.de Internet: www.weltladenmainz.de Öffnungszeiten: Mo.-Fr.: 10.00 - 19.00 Uhr Sa.: 10.00 - 16.00 Uhr 19
  20. 20. Singen ist die Muttersprache aller Menschen Eine sehr schöne Art des Spracherwerbs, denn singen fördert die Sprachfähigkeit der Kinder! Wer singt, lernt ganz nebenbei, spielt mit Sprache Rhythmus und Tempo, hört zu, ordnet sich ein, lernt langsam und deutlich zu artikulieren. Kinder erleben sich in Kommunikation, verständigen sich über das Singen und lernen in Einklang zu kommen. Singen wirkt integrierend und stiftet Gemeinschaft. Hierbei überwindet das gemeinsame Spiel mit der Stimme und Ausdruck alle Sprach-, Nationalitäts- und Entwicklungsgrenzen. Vor diesem Hintergrund, ist das Singen ein wichtiger Bildungsbaustein in Kindertagesstätten. Mit der frühkindlichen Musik- und Bewegungserziehung erkennen wir immer mehr, dass eine elementare musikalische Bildung im Kleinkind- und Vorschulalter viel mehr bedeutet, als die Beschäftigung mit einem ästhetischen menschlichen Randbereich. So bringen tägliches Singen, Musizieren und Tanzen einen unverzichtbaren Anteil in die allgemeine Entfaltung und Entwicklung der emotionalen, kognitiven und motorischen Anlagen des Menschen ein. Vorschulkinder lernen vorwiegend im Spiel und in der Bewegung. Elementare Musikerziehung greift diese kindgemäßen Verhaltensweisen auf. So entstehen fröhliche und lebendige Singkreise, in denen die Kinder zum einen die Beschäftigung mit Musik als Bereicherung ihres Lebens erfahren und zum anderen damit beginnen, sich ein elementares musikalisches Handwerkszeug anzueignen. Vor Beginn der Schulzeit sind Kinder besonders offen und aufnahmefähig für Musik. Was geschieht beim Singen und Musizieren mit Kindern? Traditionelle und neue Lieder werden gesungen, Stimmgeschichten, Stimmtraining, Sprachförderung, Lieder z.B. mit Klatschen, Patschen, Stampfen und mit Instrumenten begleiten. Bewegung und Tanz zu Musik, Klänge, Töne, Geräusche hören, laut und leise wahrnehmen. Folgende allgemeinen Fähigkeiten werden durch das Singen und Musizieren unterstützt: Singen, Bewegen, Tanzen wirkt sich nicht nur positiv auf die musikalische, sondern auch auf die soziale, emotionale und kognitive Entwicklung des Kindes aus: Mit allen Sinnen wahrnehmen; sich konzentrieren, sich in und mit der Gruppe darstellen, aus sich herausgehen, sich einordnen, zuhören, abwarten, Rücksicht nehmen, führen und folgen, Ideen entwickeln, seine eigene Stimme erfahren und ihre Möglichkeiten kennen lernen, sie ausprobieren, sie mit Bewusstsein 20 erklingen lassen, sie in die Gruppe einbringen, sich zu Musik bewegen und tanzen In diesem Bereich wird den Grundbedürfnissen von Vorschulkindern und den ganz Kleinen in Kitas nach Bewegung in vielfältigen Angeboten entsprochen. Im Sich-bewegen, singen und tanzen leben die Kinder ihre Emotionen aus; viele Lernprozesse sind ohne Bewegung nicht möglich. Lassen sie sich ein wenig anstecken von der Begeisterung mit Kindern zu singen. Hören sie genau hin, welche Lieder ihre Kinder in der Kita lernen und ihnen vielleicht vorsingen. In der Kita erleben Erzieherinnen viele bereichernde Momente im täglichen Singen und Musizieren. Beispielsweise wenn plötzlich ein ganz schüchterner, zurückhaltender Vierjähriger, der wenig spricht mit Stolz und Selbstvertrauen ein Lied vorsingt, dann bricht das Eis. Er gibt den Ton an, die anderen hören zu. Oder wenn ein anderes Kind den Stopptanz hört, dann steht es bereits in Position, sonst ist es eher eines der letzten welches bei Aktivitäten dazu kommt. Selbst die Kleinsten der Kita klatschen vor Freude mit, nicht rhythmisch, aber ganz bei der Sache und plötzlich wird eine Liedzeile wiederholt oder das letzte Wort des Textes. Und wir beobachten, dass beim Spielen in der Gruppe ganz oft vor sich hin gesungen wird. Manche Kinder sind vielleicht nicht die geborenen Sänger, aber bei musikalischen Mitmachgeschichten vom Zirkus, Bewegungsdarstellungen und motorischen Fähigkeiten sind sie ganz konzentriert dabei. Dann wirbeln sie laut und fröhlich herum und machen mit. Wieder andere gestalten ihren Einschulungsgottesdienst mit Liedern und stehen mutig und selbstbewusst vor dem Mikrofon und schmettern laut ein Lied oder sprechen deutlich ihren Vers zu einer gespielten Geschichte. Für Mitarbeiterinnen in Kitas ist Singen etwas ganz Selbstverständliches. Sie erleben, wie singen und bewegen die Kinder erreicht und mitreißt, wie Fröhlichkeit, Lebensbejahung spürbar und singbar wird- in einer Vielfalt von Möglichkeiten. Singen, tanzen und klatschen sie hin und wieder mit ihren Kindern. Vielleicht graben sie dabei wieder alte, traditionelle Lieder aus, die bei all den neuen Liedern über CDs ganz in Vergessenheit geraten sind, aber über viel Rhythmik, einfache Texte und schöne Melodien verfügen. Hinzu kommt das gemeinsame Tun und Erleben. Eine so gewonnene frühe elementare musikalische Prägung ist in ihrer Intensität und Nachhaltigkeit in einer späteren Lebensphase kaum nachzuholen. Heidi-I Runkel (Ergotherapeutin u. Päd. Fachkraft).
  21. 21. und Besucherinnen mit einem guten Essen stärken, um den Rundweg zu den weiteren Häuschen anzutreten. An jedem Häuschen gab es Essen und Trinken und kleine Überraschungen. So gab es entlang der Wanderstrecke ein Preisausschreiben, das Olaf Repovs organisiert hat. Hier musste man von vier verschiedenen Farben vier Tierspuren erkennen und die Antworten in die vorgesehen Boxen werfen. Die Gewinner werden dann per Post benachrichtigt. Als weitere Attraktion bereicherten die Schlepperfreunde Partenheim/Ingelheim mit einigen ihrer Oldtimer-Schlepper die Wanderung. Der Gesangverein 1883 Partenheim e.V. überraschte am Horichs-Heisje mit einer Liedauswahl die Gäste. Bei den Landfrauen am Bergshäuschen gab es eine reiche Auswahl an Kuchen und den Blick in das schöne Rheinhessenland. Auch beim Kulturforum am „Schlechtsheisje“ konnte man sich gut stärken mit Essen und Trinken und auch hier durften die Bei strahlendem Sonnenschein und frohgelaunt Wanderer guter Unterhaltungsmusik lauschen. Es kamen viele Gäste aus Nah und Fern um die 13. war ein rundum gelungener Tag. Wingertshäuschenwanderung in der Gemarkung Partenheim zu erleben. Jedes Jahr am 1. Sonntag im August wird dieser Wandertag von dem Landfrauenverein unter Mitwirkung der evangelischen Kirchengemeinde, dem Gesangverein und dem Kulturforum organisiert. Die Schleppertaxen brachten viele Gottesdienstbesucher zum Himmelbergsheisje, andere wiederum sind die ganze Wanderstrecke gelaufen um einen Gottesdienst in der wunderschönen Natur mit weitem Blick in das Rheinhessenland zu erleben. Das Thema des Gottesdienstes von Pfarrerin Sylvia Winterberg und Pfarrer Harald Esders-Winterberg unter Mitwirkung von Prädikantin Hiltrud Runkel und der Organistin Hannelore Wingert war „Sommerkinder „. Aus der Größe und der Schönheit der Geschöpfe, Wir möchten auf diesem Wege allen danken, die lässt sich Gottes Größe erahnen.“ Diese Worte aus dazu beigetragen haben, dass diese inzwischen dem biblischen Buch der Weisheit 13,5 passten gut nicht wegzudenkende Veranstaltung für die Ortszu einem Gottesdienst in der Sommerzeit. Im Som- gemeinde Partenheim so hervorragend verlaufen mer breitet sich die ganze Schönheit und Fülle der ist. Besonderen Dank noch einmal an die OrtsgeNatur vor uns aus. Staunend, bewundernd können meinde Partenheim, allen beteiligten Vereinen, wir Gottes Werk betrachten und uns freuen an der der Firma Landmaschinen Freund, den SchlepperPracht der Schöpfung. Viele Dichter haben dieses taxen der Schlepperfreunde Partenheim mit ihrem Staunen und die Freude am Sommer in Gedichten Vorsitzenden Thorsten Schrauth sowie Gottfried und Liedern beschrieben und besungen. Eines von Wingert, Kai Größ-Ahr, Burkhard Runkel, Egbert ihnen, das Gedicht “Julikinder“ von Hermann Hesse Hessmer, Markus Freund und vor allem den vielen kam in diesem Gottesdienst zur Sprache. Helferinnen und Helfern. Nach dem Gottesdienst konnten sich alle Besucher Hiltrud.Runkel.  Landfrauenverein Partenheim Rückblick 13. Wingertsheisjewanderung 21
  22. 22. Zeit der Orgel Zeit zum Hören Zeit zum Entspannen Zeit zum Aussteigen Nur wenige hatten den Weg am Sonntag, den 8. September 2013 um 17:00h in unsere Evangelische Kirche in Vendersheim gefunden. Was sollte dieses „Zeit der Orgel“ auch bedeuten? Ganz einfach, wir haben zwei Organistinnen, Frau Sandra Runkel und Frau Hannelore Wingert. Beide spielen abwechselnd in den Gottesdiensten die Orgel. Irgendwie und irgendwann wurde die Idee geboren, warum nur im Gottesdienst und nicht auch einmal einfach so? Beide spielen doch so schön Orgel und in den Gottesdiensten sind sie an die vorgegebenen Lieder gebunden. Also warum nicht auch mal als freies Konzert für Jederfrau und Jedermann und mit selbstbestimmten Liedern? Nun, am Sonntag war Premiere mit Frau Sandra Runkel. Die „Zeit der Orgel“ stand unter dem Motto „Musik des 20. Jahrhunderts“. Frau Runkel stellte uns kurz die Komponisten vor und nannte uns zwischendurch die Namen der Lieder die sie spielte. Es waren Lieder wie Festive Minuet von Andrew Wright; Start all over und Fancy Free von Sam Wedgwood; Trumpet Tune, Morning Hymn, Dreams, Rondo, Benedictus, Marche Pontifical von Gordon Young, Manfred Siebalds Geh unter der Gnade und schliesslich Wonderful World von George David Weiss, die dann auf der Orgel gespielt wurden. Wobei die Gemeinde das Orgelspiel mit zwei Liedern zu Beginn und am Ende begleitet hatte. Nichts besonderes, wenn man nicht dabei war. Aber, wer diese ca. 45 Minuten erhören, erleben und erfahren durfte, hat eine Atmosphäre in unserer Kirche spüren können, die man nicht in Worte fassen kann. Sandra Runkel hatte genau die richtigen Lieder zum Hören, Entspannen und Aussteigen ausgewählt. Man konnte sich der Musik hingeben und seinen Gedanken frei- 22 en Lauf lassen. Dadurch, dass die Lieder nur kurz angesagt und das Orgelspiel nicht durch lange Reden unterbrochen wurden, konnte man wirklich in sich kehren und entspannen. Hätte mir vorher jemand gesagt, dass man auch „What a wonderful World“ auf der Orgel spielen kann, ich hätte es nicht geglaubt, dass unsere Orgel in der Lage ist Lieder des 20. Jahrhunderts klingen zu lassen. Die „Zeit der Orgel“ war ein ganz besonderes Erlebnis und die Musik hat „nachgeklungen“. Ich konnte sie für kurze Zeit mit nach Hause nehmen, getragen von einer Leichtigkeit und Ausgeglichenheit sowie innerer Ruhe. Im Namen, des Kirchenvorstandes der Evangelischen Kirchengemeinde Vendersheim, bedanke ich mich noch einmal ganz herzlich bei den beiden Organistinnen, Frau Sandra Runkel und Frau Hannelore Wingert, die sich bereit erklärt haben diese freien Konzerte zu spielen. Mal sehen, ob beim nächsten „Zeit der Orgel“ am 20. Oktober 2013 um 17:00h mehr Menschen den Weg in unsere Kirche finden. Es sind alle eingeladen, Gemeindemitglieder und Freunde unserer Gemeinde. Petra Harth
  23. 23. 14. Race for the Cure am 29. September 2013 in Frankfurt - Team St.Peter Partenheim wieder dabei. Es war ganz schön kalt am Sonntagmorgen um halb neun in Partenheim, als sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des „ Race for the Cure „- dem Benefizlauf zum Kampf gegen Brustkrebs am 29. September getroffen haben. Doch als wir in Frankfurt ankamen, kam bald die Sonne aus den Wolken und es wurde ein strahlend sonniger Spätsommertag. Für mich war es das erste Mal, dass ich mitgelaufen bin. Ich fand es sehr bewegend, wie viele Frauen jeden Alters pinkfarbene T-Shirts tragen. An diesen T-Shirts erkennt man die Frauen, die den Kampf gegen Brustkrebs gewonnen haben. Man sah aber auch viele Läuferinnen und Läufer, die an ihrem weißen Laufshirt eine Nachricht für andere Betroffene angeheftet hatten, die damit ein Zeichen der Hoffnung setzen wollten. Deshalb steht auch das Gemeinschaftserlebnis im Vordergrund und nicht der sportliche Ehrgeiz. Ein Highlight ist es wenn alle „ Surviver „, also diejenigen, die den Krebs besiegt haben auf der Bühne zusammenkommen. Es gab ein paar Tränen der Rührung, aber auch ganz viel Zuversicht, Mut und Freude. Abgerundet wurde die Veranstaltung für uns mit einem guten Frühstück, das Frank Runkel organisiert und aufgebaut hatte. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Ich werde bestimmt auch nächstes Jahr wieder mit der Gruppe um Heidi-I. Runkel mitlaufen. Elke Liewald Mittwochscafé der evangelischen Frauen Partenheim Die nächsten Treffen für unser Mittwochscafé haben wir wie folgt festgelegt: Mittwoch, den 23.10.2013 um 15:00 Uhr im evangelischen Gemeindesaal Partenheim, Mittwoch den 20.11.2013 um 15:00 Uhr in der evangelischen Kirche in Vendersheim und Mittwoch, den 11.12.2013 um 15:00 Uhr gemeinsam mit dem Seniorenverein in der St. Georgenhalle. Wir beginnen mit einer Andacht, laden anschließend ein zu Kaffee, Kuchen und Gesprächen und beenden den Nachmittag mit einem Segen. Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit und freuen uns schon auf das nächste Treffen. 23 Hiltrud Runkel und Sylvia Winterberg
  24. 24. Es wäre schön gewesen, ... wenn die Pfarrerin oder der Pfarrer oder wenigstens jemand vom Kirchenvorstand sie oder ihn mal besucht hätten. Diesen Satz, mit der darin liegenden Enttäuschung bekomme ich manchmal über Umwege nach einer Genesung, einem schweren Schicksalsschlag oder leider, wenn es wirklich zu spät ist, nach dem Tod über Umwege zu hören. Aber mal ehrlich: Ja es gehört zu den Aufgaben eines Pfarrers, einer Pfarrerin der auch Seelsorger sein sollte, kranke oder alte oder in Notsituationen befindliche Menschen zu besuchen. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan. stoßen. Es ist doch wirklich nicht schwer beim Pfarramt (06732/ 8988) anzurufen und einen Besuch von den Pfarrers oder einem KV-Mitglied in die Wege zu leiten. Alles Weitere wird dann schon vom Pfarramt übernommen, wie z. Bsp. Terminabsprache und wer soll besucht werden sowie wer soll kommen? Pfarrerin oder Pfarrer? Oder ist ein Besuch von einem KV-Mitglied ausreichend? Wird evtl. eine richtige seelsorgerische Begleitung notwendig? Wer ist der Ansprechpartner vor Ort usw. Wie so vieles im Leben geht es eben nur miteinander und damit manche Wegabschnitte eben nicht alleine gegangen werden müssen oder die Seele einfach mal Platz bekommen kann, ist eben der erste Schritt, der Griff zum Telefon, von Ihnen zu machen. Petra Harth (Matthäus 7,8) Ja, auch Mitglieder des Kirchenvorstandes können Besuche machen. Ja, auch Angehörige, die sich diesen Besuch für den betreffenden Menschen wünschen, wenn dieser selbst nicht mehr in der Lage ist, diesen Wunsch zu äußern, können diesen Besuch veranlassen. Ja, auch andere nahestehende Personen können den Besuch in die Wege leiten. Ja, und genau hier liegt doch das Problem. Man traut sich nicht, den Wunsch bei den Leuten zu äußern, die den Besuch abstatten sollen. Bitte verstehen Sie dies jetzt nicht als Tadel, sondern als Appell. Klar stehen wir alle nicht 24 Stunden auf Abruf bereit und klar ist manchmal auch die Zeit zu kurz. Aber erwarten Sie doch bitte nicht, dass wir Hellsehen können und nur schon bei dem Gedanken an den Besuch vorbei schauen werden. Um wen geht es denn überhaupt, wer soll tatsächlich angesprochen werden, die Angehörigen oder der Kranke oder? Wir können doch gar nicht wissen, was wirklich „Sache“ und gewünscht ist. Ein Besuch kann auch Aufregung bringen und auf Unverständnis 24 30. November 2013 Evangelisches Gemeindehaus Partenheim Plätzchen! backen - knabbern verschenken
  25. 25. Konfirmandinnen und Konfirmanden 2014 Celina Hofer Ich habe einen Bruder der 11 Jahre ist, ich möchte Schauspielerin werden, denn mein Hobby ist Theater spielen Zusammen mit den anderen Konfirmanden möchte ich Spaß haben und Menschen kennenlernen. Denise Kinn Ich erwarte von der Konfizeit dass wir viel Spaß haben zusammen mit den anderen Konfirmanden möchte ich viele Ausflüge machen, zusammen halten und Spaß haben Ausflüge würden dazu helfen, sich besser zu verstehen und gemeinsam Spaß zu haben. Zum Beispiel im Kletterpark, wenn einer sich nicht so sicher ist und der andere dann hilft. Ich habe einen älteren Bruder und eine ältere Schwerster. Meinen Beruf weiß ich noch nicht genau Meine Hobbies sind Tanzen Chillen und Freunde treffen. weil man privat offener wird, man sich über lustige Sachen lachen kann. Das Ziel der Ausflüge ist auch Spaß und soll vor allem bewirken, dass wir uns gut verstehen. Marvin Stahl Ich bin 13 Jahre und habe keine Geschwister. Später will ich mal DJ oder Banker werden. Ich erwarte von der Konfirmationszeit insbesondere, dass der Unterricht viel Spaß macht und gut gestaltet wird. Zusammen mit den anderen Konfirmanden möchte ich eine spaßige schöne Zeit erleben. Unter spaß verstehe ich viel lachen und viele Ausflüge machen. Außerdem finde ich es wichtig die anderen Konfirmanden besser kennen zu lernen und viel Spaß mit ihnen zu haben. Durch Ausflüge möchte ich den anderen besser vertrauen. Alina Saalmann Ich erwarte, dass ich in diesem Jahr sehr viele kennenlerne und wir alle eine schöne Konfirmation haben. Zusammen mit den anderen möchte ich Spaß haben und sie kennen lernen. Ausflüge machen Spaß, weil man privat offener wird, man sich über lustige Sachen lachen kann. Das Ziel Robin Zahn der Ausflüge ist auch Spaß und soll vor allem bewirken, dass wir uns gegenseitig besser kennen lernen, Spaß ist wenn man lacht und Spiele spielt. Ich habe eine Schwester, die 2011 konfirmiert wurde, meinen Beruf such ich noch. Sabrina Schneider Ich erwarte von der Konfirmationszeit insbesondere, dass ich in diesem Jahr viel Spaß haben werde und eine schöne Zeit habe. Zusammen mit den anderen Konfirmanden möchte ich viel Spaß und Freude haben. Brüder: Jannik 16, Tim 12; Hobbys: Jugendfeuerwehr, Fahrradfahren, lesen, Trampolinspringen. Schule: IGS Wörrstadt, 8d Ich erwarte von der Konfizeit, dass wir viel Spaß haben, Ausflüge machen, viele Freunde finden Der Unterschied zwischen Verein und Konfi ist: Im Verein kann man Fehler machen, man ist aktiv (musikalisch, sportlich). Bei Konfi gehts um Glaube an Gott, das ist seelisch, man kann kaum Fehler machen. 25
  26. 26. Herzlichen Glückwunsch! 02.09.1932 Rudolf 04.09.1929 Hildegard 06.09.1926 Ada 10.09.1935 Reinhold 11.09.1925 Friedrich 12.09.1938 Dietrich 13.09.1939 Gudrun 18.09.1932 Else 21.09.1930 Elisabetha 22.09.1931 Willi 03.10.1932 Käthi 04.10.1943 Günther 07.10.1934 Hans 08.10.1940 Günther 10.10.1937 Karin 11.10.1940 Maria 12.10.1935 Elisabetha 16.10.1939 Manfred 16.10.1937 Gertrude 17.10.1933 Otto 17.10.1928 Marliese 20.10.1939 Brigitte 28.10.1920 Frieda 29.10.1936 Klara 03.11.1932 Lieselotte 05.11.1925 Elisabeth 08.11.1940 Ingeborg 13.11.1936 Gertrude 20.11.1923 Otfrid 22.11.1941 Hans 24.11.1939 Hartmut 25.11.1941 Manfred 29.11.1936 Anna Maria 01.12.1936 Gerda Runkel Harth Maier Lenz Runkel Pröhl Holdenried Lickhardt Lenz Brummer Klippel Gebhard Held Runkel Beiser Freund Runkel Szczypski Weinel Nehrbaß Runkel Weber Brummer Weimer Winterberg Schmitt Jung Weinel Wolf Ferrier Süssenberger Brühan Jäger Lenz Freih.-V.Wallbrunn-Straße 4 Vordergasse 58 Am Sonnenhang 6 Sankt-Georgen-Straße 16 Heerstraße 48 Bacchusweg 6 Vordergasse 9 Hintergasse 17 Obere Zwerchgasse 1 Hintergasse 13 Freih.-V.Wallbrunn-Straße 31 Heerstraße 23 Vordergasse 43 Heerstraße 43 Hintergasse 47 Hintergasse 73 Freih.-V.Wallbrunn-Straße 4 Freih.-V.Wallbrunn-Straße 12 Heerstraße 16 Heerstraße 6 Heerstraße 48 Von-Wambold-Straße 15 Mittelgasse 1 Hintergasse 34 Von-Wambold-Straße 16 Hintergasse 29 Stiegelpfad 6 Hintergasse 9 Schlossgasse 9 Heerstraße 44 Vordergasse 100 Wörrstädter Weg 2 Hintergasse 81 Vordergasse 29 81 84 87 78 88 75 74 81 83 82 81 70 79 73 76 73 78 74 76 80 85 74 93 77 81 88 73 77 90 72 74 72 77 77 Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre 07.09.1935 09.09.1923 10.09.1921 12.09.1930 22.09.1942 23.09.1936 25.09.1928 26.09.1929 06.10.1935 14.10.1943 20.10.1941 01.11.1941 08.11.1935 27.11.1924 Mailahn Claß Horst Elbert Müller Einsfeld Kluge Wojtyna Wingert Tiegs Rathgeber Metzger Gieb Fischer Hauptstraße 36 Hauptstraße 10 Hintergasse 9 Am Hasensprung 13 Gläserpforte 6 Ostergasse 3 Am Hasensprung 4 Hauptstraße 8 a Friedensgasse 3 Friedensgasse 7 Untergasse 12 Hauptstraße 54 Goldbergstraße 1 Hintergasse 7 78 90 92 83 71 77 85 84 78 70 72 72 78 89 Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre 26 Jürgen Helmut Hella Karl Dieter Brigitte Dorothea Margarete Ludwig Hildegund Johanna Manfred Katharina Marianne
  27. 27. Termine und regelmäßige Veranstaltungen Beratung für Eltern, Kinder und Jugendliche 30.10. und 28.11. u. n. Vereinbarung evangelischer Kindergarten Partenheim Bürostunden dienstags 16.30 - 19.00h und mittwochs 8.00 - 11.30h Gemeindebücherei mittwochs 16:30 - 18:30 h Gemeindenachmittag Vendersheim 20.11.; 18.12. 2013, Evangelische Kirche Grundkurse Konfirmationsunterricht Gemeindehaus Partenheim bitte die Einladungsschreiben beachten! Biblische Geschichten (2016) 17:00h Gemeindehaus Was gilt für uns? (2015) 17:00h Gemeindehaus Gemeinde - was ist das? (2014) 17:00h Gemeindehaus Kirchenchor Partenheim montags, 20:00, Gemeindehaus Kirchenvorstandssitzung in Partenheim 22.10.; 9.11. Gemeindehaus Kirchenvorstandssitzung in Vendersheim 24.10. 19:30h Evangelische Kirche Konfirmationsunterricht 26.10.; 16.11. 9:00h Krabbelgruppe mittwochs 9:30 - 10:30 h Gemeindehaus Mittwochscafé Partenheim Mittwoch 23.10.; 15:00h Gemeindehaus 20.11. 15:00h Evangelische Kirche Vendersheim. Taufen Robin Noah Weinel Luna Melia Beiser Hanna Weinel Denise Kinn Xenia Kinn Niklas Kinn Leni Elisa Bär alle Partenheim Kayden Sophia Lyons Vendersheim Trauungen Britta und Dominic Kreuzenbeck Monika und Jens Weinel Partenheim Bestattungen Georg Lickhardt Gerhard Mathes Else Klippel Simón Javier Goldhammer Karl Wingert alle Partenheim Vertretung während der Herbstferien 3.-11.Oktober: Pfarrer Simon Meister, Essenheim, 06136 88364 12.-18. Oktober: Pfarrer Hartmut Lotz, Engelstadt, 06130 945140 Elisabeth Ebling, geb. Fischer Helmut Claß Vendersheim 27
  28. 28. www.partenheim-evangelisch.de www.vendersheim-evangelisch.de

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