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Steuerlicher Jahreswechsel 2011 nach 2012

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Zum Jahreswechsel 2011/2012 informieren wir Sie über steuerrechtliche Neuerungen. Dieses Jahr hat uns der Gesetzgeber einmal von massiven Änderungen verschont. Nehmen Sie sich dennoch kurz die Zeit …

Zum Jahreswechsel 2011/2012 informieren wir Sie über steuerrechtliche Neuerungen. Dieses Jahr hat uns der Gesetzgeber einmal von massiven Änderungen verschont. Nehmen Sie sich dennoch kurz die Zeit für die folgenden 13 Folien. Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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  • 1. Jahreswechsel 2011/2012Aktuelle Vergünstigungen und wichtige Neuerungen
  • 2. Jahreswechsel 2011/2012Übersicht: Vergünstigungen undSteuergrenzen für die Veranlagung 2011 für Eltern monatliches Kindergeld für das erste und zweite Kind 184,00 Euro (Einkünfte und Bezüge des für das dritte Kind 190,00 Euro Kinds unter 8.004,00 Euro) für das vierte und jedes 215,00 Euro weitere Kind Kinderfreibetrag pro Kind verheiratet 4.368,00 Euro ledig 2.184,00 Euro Betreuungsfreibetrag verheiratet 2.160,00 Euro ledig 1.080,00 Euro Ausbildungsfreibetrag wie bisher 924,00 Euro Kinderbetreuungskosten je Kind 2/3 der Aufwendungen max. 4.000,00 Euro Unsere Leistung: Gerne beraten wir Sie auch zu den Themen Kindergeld und Elterngeld und unterstützen Sie bei den nötigen Formalitäten.22.12.2011 2
  • 3. Jahreswechsel 2011/2012Übersicht: Vergünstigungen undSteuergrenzen für die Veranlagung 2011 für Kapitalvermögen bzw. Altersversorgung Riester-Förderung Zulagen Grundzulage bis zu 154,00 Euro Kinderzulage bis zu 185,00 Euro; für nach dem 1. Januar 2008 geborene Kinder 300,00 Euro Sonderausgaben bis zu 2.100,00 Euro Eigenleistung Sparrate 4 % der beitragspflichtigen Einnahmen des Vorjahrs abzüglich der Zulage Sparer-Pauschbetrag verheiratet 1.602,00 Euro ledig 801,00 Euro Abgeltungsteuer auf alle pauschal 25 % plus Solidaritätszuschlag und Kapitalerträge gegebenenfalls Kirchensteuer Unsere Leistung: Gerne beraten wir Sie auch zum Thema Vermögensanalyse und -planung.22.12.2011 3
  • 4. Jahreswechsel 2011/2012Übersicht: Vergünstigungen undSteuergrenzen für die Veranlagung 2011 für Tätigkeiten im Privathaushalt selbständige haushaltsnahe Dienstleistung in Form von 20 % der Aufwendungen Tätigkeit Handwerkerleistungen; Materialkosten max. 1.200,00 Euro ausgenommen (Bsp. Schornsteinfeger) andere haushaltsnahe Dienstleistung, aber keine 20 % der Aufwendungen Handwerkerleistungen (Bsp. Umzugshelfer) max. 4.000,00 Euro Beschäftigungs- geringfügige Beschäftigung 20 % der Aufwendungen verhältnis max. 510,00 Euro (Bsp. Putzhilfe, Gärtner) sozialversicherungspflichtige Beschäftigung 20 % der Aufwendungen max. 4.000,00 Euro selbständige Pflege- und Betreuungsleistungen 20 % der Aufwendungen Tätigkeit max. 4.000,00 Euro Unterbringung in einem Heim oder zur dauernden Pflege Unsere Leistung: Gerne beraten wir Sie auch zur steuerlichen Förderung von Tätigkeiten im Privathaushalt.22.12.2011 4
  • 5. Jahreswechsel 2011/2012Neuerungen für Familien Veranlagungszeitraum 2011  Die Lohnersatzquote beim Elterngeld sinkt auf 65 % ab einem Einkommen von 1.240,00 Euro netto. Veranlagungszeitraum 2012  Kinderbetreuungskosten einheitlich abziehbar Ab 2012 sind Kinderbetreuungskosten nicht mehr wie Werbungskosten/Betriebsausgaben abziehbar; zwei Drittel der Aufwendungen zur Kinderbetreuung (max. 4.000 EUR pro Kind) werden künftig einheitlich steuerlich als Sonderausgabe berücksichtigt. Es kommt damit nicht mehr auf das Vorliegen persönlicher Anspruchsvoraussetzungen (Erwerbstätigkeit, Krankheit oder Behinderung der Eltern) an.  Wegfall der Einkunftsgrenze bei volljährigen Kindern Kindergeld und steuerliche Vergünstigungen wie Freibeträge für Kinder, Schulgeld oder Riesterzulagen werden bei volljährigen Kindern ab 2012 ohne Einkommensgrenze gewährt. Dementsprechend verzichtet das Finanzamt bei der steuerlichen Berücksichtigung volljähriger, in Ausbildung befindlicher Kinder künftig auf eine Einkommensprüfung; die Eltern müssen die Einkünfte und Bezüge der Kinder nicht mehr detailliert ermitteln und angeben. Unsere Leistung: Gerne beraten wir Sie sowohl zu den Themen Vergünstigungen mit Kindern als auch Elterngeld und unterstützen Sie bei den nötigen Formalitäten.22.12.2011 5
  • 6. Jahreswechsel 2011/2012Ausblick 2013Ehegattenveranlagung  Das Veranlagungswahlrecht für Ehegatten wird ab 2013 neu geregelt: Statt der bisher sieben möglichen Veranlagungen:  Einzelveranlagung mit Grundtarif,  Einzelveranlagung mit Splittingtarif bei Verwitwung,  Einzelveranlagung mit Splittingtarif im Trennungsjahr,  Zusammenveranlagung mit Splittingtarif,  getrennte Veranlagung mit Grundtarif,  getrennte Veranlagung mit Splittingtarif bei Verwitwung gibt es künftig nur noch die Einzelveranlagung mit Grundtarif oder die Zusammenveranlagung mit Splittingtarif.22.12.2011 6
  • 7. Jahreswechsel 2011/2012Neuerungen für Arbeitnehmer Häusliches Arbeitszimmer  Für viele Berufsgruppen gibt es per Gesetz nun wieder die Möglichkeit, den begrenzten Werbungskostenabzug von 1.250,00 Euro zu nutzen – und zwar rückwirkend zum 01.01.2007. Veranlagungszeitraum 2011  Der Arbeitnehmer-Pauschbetrag erhöht sich auf 1.000,00 Euro. Veranlagungszeitraum 2012  Die Günstigerprüfung im Zusammenhang mit der Pendlerpauschale wird auf das Jahr und nicht mehr auf den Tag bezogen.22.12.2011 7
  • 8. Jahreswechsel 2011/2012Neuerungen für alle Steuerpflichtigen Veranlagungszeitraum 2011  Der Anteil der Beiträge zur Altersvorsorge als Sonderausgaben beträgt 2011 72 % der Altersvorsorgeaufwendungen.  Zum 01.01.2011 sind die Beiträge zur gesetzlichen Kranken- versicherung auf 15,5 % gestiegen. Veranlagungszeitraum 2012  Der Anteil der Beiträge zur Altersvorsorge als Sonderausgaben beträgt 2012 74 % der Altersvorsorgeaufwendungen. Unsere Leistung: Wir berechnen Ihnen die Auswirkungen der Neuerungen für den Veranlagungszeitraum 2011 und 2012.22.12.2011 8
  • 9. Jahreswechsel 2011/2012Weitere Neuerungen durch dasSteuervereinfachungsgesetz  Nachweis von Krankheitskosten Der Nachweis von Krankheitskosten wurde gesetzlich geregelt: Für eine steuerliche Berücksichtigung muss die Zwangsläufigkeit der Krankheitskosten nachgewiesen werden. Dies kann z. B durch die Verordnung eines Arztes bzw. Heilpraktikers oder durch ein amtsärztliches Gutachten erfolgen. Wichtig: Der Nachweis muss vor Beginn der Heilmaßnahme bzw. dem Erwerb des medizinischen Hilfsmittels ausgestellt worden sein.  Verbilligte Vermietung an Angehörige Die verbilligte Vermietung einer Wohnung an Angehörige gilt ab 2012 bereits dann als vollentgeltlich, wenn der Mietzins mindestens zwei Drittel der ortsüblichen Miete beträgt. Ein über diesen Betrag hinausgehender Mietzins berechtigt daher zum ungekürzten Werbungskostenabzug; bei einem unter diesem Betrag liegender Mietzins können Werbungskosten nur anteilig berücksichtigt werden.  Keine Einbeziehung abgeltend besteuerter Kapitalerträge bei zumutbarer Belastung und Spendenabzug Abgeltend besteuerte Kapitalerträge werden bei der Ermittlung der zumutbaren Eigenbelastung sowie des Höchstbetrags der abziehbaren Spenden ab 2012 nicht mehr einbezogen.  Verrechnung von Erstattungen und Aufwendungen bei gleichartigen Sonderausgaben Werden Aufwendungen zur Rentenversicherung, zur privaten Basisaltersvorsorge oder zur Kranken- und Pflegeversicherung erstattet, ist die Erstattung ab 2011 mit im gleichen Veranlagungszeitraum geleisteten gleichartigen Aufwendungen zu verrechnen. Ein sich dabei ggf. ergebender Erstattungsüberhang ist dem Gesamtbetrag der Einkünfte hinzuzurechnen. Gleiches gilt bei Kirchensteuer-Erstattungen.22.12.2011 9
  • 10. Jahreswechsel 2011/2012ELSTER – Mit Ihrem Steuerberaterauf der sicheren Seite  Ab dem Veranlagungszeitraum 2011 müssen laut Steuerbürokratie- abbaugesetz (SteuBAG) Unternehmensteuererklärungen elektronisch eingereicht werden.  Liegen Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, aus Gewerbebetrieb oder aus selbständiger Tätigkeit vor, betrifft dies auch die Einkommensteuererklärung.22.12.2011 10
  • 11. Jahreswechsel 2011/2012Steuerlich relevante Veränderungenim persönlichen Bereich  Kind: Geburt, Elterngeld, Betreuung, Schule, Ausbildung, Studium  Partnerschaft: Ehe, Trennung, Scheidung  Wohnen: Handwerkerleistungen, Renovierung  Vermögen: Geldanlage, Freistellungsaufträge  Gesundheit: Krankheitskosten, Pflegebedürftigkeit, Heimunterbringung  Beruf: Werbungskosten, Entfernungspauschale, Umzug, doppelte Haushaltsführung, Arbeitslosigkeit Unsere Leistung: Wir setzen Ihre Veränderungen im persönlichen Bereich steueroptimal um.22.12.2011 11
  • 12. Jahreswechsel 2011/2012Rund-um-Service Wir bieten Ihnen kompetente Beratung über die Deklaration hinaus. Gerne beraten wir Sie zu Themen wie:  Finanzierungsfragen und Investitionsentscheidungen  private Finanz- und Vermögensplanung  Vorbereitung und Durchführung von Bankgesprächen zur Kreditvergabe  Schenkung und Erbschaft22.12.2011 12
  • 13. Jahreswechsel 2011/2012 Haben Sie noch Fragen? Sie sind an den Dienstleistungen unserer Kanzlei interessiert? Meine Mitarbeiter und ich stehen Ihnen für weitere Fragen gerne zur Verfügung. Wir unterstützen Sie gerne! Tel. 0201 – 87 114 0 info@steuerkemper.de22.12.2011 13