Lean startup oder: Schlank starten - Vom Businessplan zum Plan B und Plan C

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Das Lean Startup-Konzept krempelt den klassischen Gründungsprozess für Existenzgründer um und stellt ihn vom Kopf auf die Füsse: Statt langer Planung verlangt es langes Ausprobieren und Testen an der Realität.
Dieser Vortrag wurde auf der START-Messe Nürnberg 2013 als eine 40-minütige Einführung ins Thema von Stefan Frisch gehalten.

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Lean startup oder: Schlank starten - Vom Businessplan zum Plan B und Plan C

  1. 1. Schlank starten Vom Businessplan zu Plan B und
  2. 2. WZ
  3. 3. Marketing macht Frisch! Stefan Frisch • Seit 13 Jahren Gründungsberater • seitdem rund 2.000 Gründer in • Workshops • Vorträgen • Beratung • Coaching •PowerWorkout, Gründerstammtisch, startkooperative,
  4. 4. Wie gründete man
  5. 5. Gründen früher: Sie wollen gründen? Foto: http://www.flickr.com/photos/80098079@N02/ Dann schreiben Sie erstmal ihren Businessplan !
  6. 6. Gründen früher: • Idee entwickeln • Businessplan schreiben • Investor finden • Anfangen • Markteintritt, Versuchen, Schwitzen • Feststellen, dass die Realität anders ist als der Businessplan Foto:http://www.flickr.com/photos/scubasteveo/
  7. 7. Der Businessplan Ist ein Verkaufsprospe mit schönen Worten u vielen erfundenen Zah auf dünnen Holzscheib die der Investor nicht liest.
  8. 8. Zu lange zu viel Theorie
  9. 9. Lean Startup Eric Ries Agile Programmer Foto: http://www.flickr.com/photos/betsyweber/ Lean Startup: Schnell, risikolos und erfolgreich Unternehmen gründen Foto: http://www.flickr.com/photos/coolinsights/
  10. 10. Manifest des Agilen Programmierens: • Menschen und Interaktionen  sind wichtiger als Prozesse und Werkzeuge. • Funktionierende Software  ist wichtiger als umfassende Dokumentation. • Zusammenarbeit mit dem Kunden  ist wichtiger als die ursprünglich formulierten Leistungsbeschreibungen. • Eingehen auf Veränderungen  ist wichtiger als Festhalten an einem Plan. Foto: http://www.flickr.com/photos/improveit/
  11. 11. Gründen mit Lean Startup: • Menschen und Interaktionen  sind wichtiger als Pläne und Organisation. • Funktionierende Geschäftsmodelle  sind wichtiger als umfassende Dokumentation. • Zusammenarbeit mit dem Kunden  ist wichtiger als die ursprünglich formulierten Leistungsbeschreibungen. • Eingehen auf Veränderungen  ist wichtiger als Festhalten an einem Foto: http://www.flickr.com/photos/stevendepolo/ Plan.
  12. 12. Ziel: Das Ziel von Lean Startup: Mit • geringen Ressourcen (wenig Geld, wenig Personal) • ein wiederholbares, • skalierbares • Geschäftsmodell zu finden Foto: http://www.flickr.com/photos/frnetz/
  13. 13. Umdefinition des Begriffs „Gründer/Startups“ Startups und Gründer sind keine „kleinen Unternehm sondern mobile, agile, akti Arbeitsgruppen auf der Su nach einem Geschäftsmode das funktioniert und Gewinn abwirft. Foto: http://www.flickr.com/photos/betsyweber/
  14. 14. Gründen früher: THEORIE • Idee entwickeln • Planen • Planen… PRAXIS • Markteintritt • Probieren Moooooooooooooooooooooooooooooooooonate …
  15. 15. Gründen heute: PRAXIS PRAXIS • Testen • Testen • Te • Messen • Messen • Me THEORIE • Idee entwickeln • MVP entwickeln PRAX • Korrigieren • Korrigieren • Ko
  16. 16. Gründen heute: • Idee entwickeln • Minimal Viable Product entwickeln • Raus gehen • Ausprobieren • Kunden befragen / Messen • Korrigieren und besser werde • Wieder rausgehen Foto:http://http://www.flickr.com/photos/christianhaugen/
  17. 17. Minimal Viable …
  18. 18. Minimal Viable Product!
  19. 19. Die „Urfassung“ einer Idee bzw. Lösung, die ausreichend Nutzen für den Kunden und vor allem Foto: http://www.flickr.com/photos/the_yes_man/
  20. 20. Wie geht also Lea Startup??
  21. 21. I. Idee
  22. 22. Das Lean Startup Canvas Ist ein Arbeitsinstrument für die ständige Weiterentwicklung des Geschäftsmodells. Tag für Tag für Tag für Tag….
  23. 23. Problem finden 1
  24. 24. Problem finden Welches Problem gibt es immer wieder? z.B. • Bei welchen Menschen? • Welchen Anwendungen? • Welchen Situationen? • Welchen Produkten? • Welchen Lebensphasen? etc.
  25. 25. Problem finden 1.) Eindeutige Formulierung für jedes Problem 2.) Priorisierung der Probleme 3.) Gibt es bereits Problemlöser?
  26. 26. Problem finden
  27. 27. Problem finden 1
  28. 28. Kunden finden 1 2
  29. 29. Kunden finden Kundensegmente definieren • Wer hat diese Probleme? • Nutzer und Kunden unterscheiden • Breite Kundensegmente in kleinere unterteilen • Eigenes Canvas für jedes Kundensegment kreieren
  30. 30. Kunden finden 1 2
  31. 31. Nutzen finden 1 3 2
  32. 32. Nutzen finden • Was muss diese Lösung können, was andere Lösungsansätze nicht zu bieten haben? • Für jedes Kundensegment einzeln! • Was wünscht sich der Kunde?
  33. 33. Nutzen finden 1 3 2
  34. 34. Lösung finden 1 4 3 2
  35. 35. Lösung finden • Erste Lösungsansätze skizzieren • Kein Problem für eine Lösung finden!!!! • Problemverständnis überprüfen – hab ich das Problem wirklich richtig verstanden?
  36. 36. Lösung finden • Feedback potentieller Kunden einholen • Kauf- bzw. Zahlbereitschaft klären • Gäbe es „early adopter“?
  37. 37. Lösung finden 1 4 3 2
  38. 38. Kanäle finden 1 4 3 5 2
  39. 39. Lösung finden Vertriebs- und Kommunikationskanäle finden Wo, wie, wann, durch wen, an welchen Orten wird die Lösung vertrieben und darüber kommuniziert?
  40. 40. Kanäle finden 1 4 3 5 2
  41. 41. Geld finden 1 4 3 5 6 2
  42. 42. Geld finden Erlösebenen finden • Wie wird Geld erwirtschaftet? • Für welchen Preis wird die Lösung verkauft? • Welche Kunden sind bereit, welchen Preis zu zahlen? • Bezahlung bestätigt die Lösung
  43. 43. Geld finden 1 4 3 5 6 2
  44. 44. Kosten finden 1 4 7 3 5 6 2
  45. 45. Kosten finden Kostenkalkulation • Basis: Heutige Gegebenheiten • Kosten für die weitere Entwicklung
  46. 46. Kosten finden 1 4 7 3 5 6 2
  47. 47. Unfairen Vorteil finden 1 4 7 3 8 5 6 2
  48. 48. Unfairen Vorteil finden Kann weder kopiert noch gekauft werden! z.B.: Kontakte, Insider-Wissen, Kundenbeziehungen, Wahrnehmung, …
  49. 49. Unfairen Vorteil finden 1 4 7 3 8 5 6 2
  50. 50. Messverfahren finden 1 4 9 7 3 8 5 6 2
  51. 51. Messverfahren finden Wie kann was gemessen werden? z.B.: Kundenzahl, Kundeninterviews, Käufe/Zeitraum, Fragebogenauswertung, Reviews im Netz etc.
  52. 52. Messverfahren finden 1 4 9 7 3 8 5 6 2
  53. 53. Dann: Auswerte
  54. 54. Auswertung • Pro Kundensegment ein eigenes Canvas • Vergleich der Attraktivität der einzelnen Kundensegmente untereinander • Wahl des attraktivsten Kundensegments
  55. 55. II. Testen
  56. 56. Testen, testen, testen, testen Kundeninterviews zu • Problem • Lösung Landingpages Foto: http://www.flickr.com/photos/leejordan/ Foto: http://www.flickr.com/photos/webtreatsetc/
  57. 57. Testen, testen, testen, testen Modelle A/B-Tests Foto: http://www.flickr.com/photos/juhansonin/ Foto: http://www.flickr.com/photos/mig/
  58. 58. Testen, testen, testen, testen …und messen… und testen…
  59. 59. Wie setzt man Lean Startup also
  60. 60. 1.Nicht lange planen… …sondern rausgehen und testen!
  61. 61. 2. Vorher festlegen, was ich wie messen will…
  62. 62. 3. Messergebnisse zurückfliessen lassen und gezielt verbessern…
  63. 63. 4. Workflow etablieren: Testen – Verbessern Testen
  64. 64. 5. Denken etablieren: Scheitern heißt lernen!
  65. 65. Lean Startup: Idee Änder Testen n Messe Testen n Messe
  66. 66. Vorlage gefällig? info@existenzgruendung-nuernberg.de
  67. 67. Der Einstieg: 30.11.201 3
  68. 68. Lean Startup Workshop
  69. 69. 7 Stunden Kreativ sein Impulse erhalten Spaß haben
  70. 70. MITMACHE N!
  71. 71. MITMACHE N!
  72. 72. Connect! www.existenzgruendung-nuernberg.de info@existenzgruendung-nuernberg.de facebook.com/machtfrisch.de facebook.com/stefan.frisch Stefan_Frisch
  73. 73. Kontakt Markting macht Frisch! Stefan Frisch www.machtfrisch.de info@machtfrisch.de Telefon 0911 – 977 98 301

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