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Social Media im Tourismus

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Vortrag an der FH München am 2.2.2011 zu Social Media im Tourismus - Social Media Strategie, Wertschöpfung, Vorgehen und Erfolgsmessung

Vortrag an der FH München am 2.2.2011 zu Social Media im Tourismus - Social Media Strategie, Wertschöpfung, Vorgehen und Erfolgsmessung

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  • 1. Social Media im Tourismus:Hype oder Muss?Master Forum Tourismus2. Februar 2011Hochschule für angewandte WissenschaftenFH München
  • 2. Source: http://www.slideshare.net/mzkagan/what-the-fk-is-social-media-one-year-later
  • 3. Ist Social Media aus dem Teenage-Alter raus? Ja, eindeutig! Social Media ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen Social Media ist ein globales Phänomen, das in allen Märkten zu beobachten ist Wer das Internet nutzt, nutzt auch Social Media
  • 4. Ray Sono ist eine Agentur für Stefan Spiegeldigitale Kommunikation und Managing Partner bei Ray Sono,Interaktion. Leiter Online Travel xing.com/profile/Stefan_SpiegelDie Firmengründung erfolgte 1992. twitter.com/stefan_spiegelRay Sono hat heute knapp 100 foursquare.com/user/481442fest angestellte Mitarbeiter. facebook.com/stefan.spiegel de.linkedin.com/pub/stefan- spiegel/2/a4b/595/de …
  • 5. Social Media im Tourismus: Hype oder Muss? „Die Frage ist heute nicht „Müssen wir in Facebook?“, sondern: Wie können wir mit Facebook und dem Social Web umgehen? Sie können sicher sein: Ihr Unternehmen, Ihr Produkt, Ihre Leistungen, Ihre Mitarbeiter sind schon drin.“ www.corporate-stories.de
  • 6. „Unternehmen, die nicht begreifen, dass ihre Märkte jetzt von Person zu Person vernetzt sind, daraus resultierend intelligenter werden und sich inGesprächen vereinen, versäumen ihre beste Chance.Firmen müssen von ihrem hohen Ross herabsteigen und mit den Menschen sprechen, mit denen sie Beziehungen aufbauen wollen.“ Clue Train Manifest, 1999
  • 7. „Öffentliche Wahrnehmung“: was das Erleben der Menschen beeinflusst Social Medien Was andere Menschen Was Journalisten und sagen oder tun. Top-Blogger sagen. Alles beeinflusst sich, Menschen nehmen selektiv wahr. Werbung Corporate Wie sich Unternehmen Was Unternehmen über in der Werbung sich selbst sagen. darstellen.
  • 8. In der „alten Welt“ des Marketings konnten wir einen Großteil dieserWahrnehmung komplett kontrollieren! Volle Kontrolle Volle Kontrolle & geregelt & geregelt „Owned“ Content „Paid“ Content (Das Unternehmen (Das Unternehmen bestimmt Inhalte) bestimmt Inhalte)
  • 9. Aber insbesondere im Web bestimmen immer mehr „die anderen“ die Inhalte Keine Kontrolle! Gewisser („Anarchie“) Einfluss & Kodizes „Social“ Content „Earned“ Content (Die Öffentlichkeit (Journalisten & bestimmt Inhalte) Blogger bestimmen Inhalte) Volle Kontrolle Volle Kontrolle & geregelt & geregelt „Owned“ Content „Paid“ Content (Das Unternehmen (Das Unternehmen bestimmt Inhalte) bestimmt Inhalte)
  • 10. Und Social Content strahlt immer mehr auf alle anderen Bereiche aus Keine Kontrolle! Höhere („Anarchie“) Glaubwürdig- keit „Social“ Content „Earned“ Content (Die Öffentlichkeit (Journalisten & bestimmt Inhalte) Blogger bestimmen Inhalte) Volle Kontrolle Niedrige & geregelt Glaubwürdig- „Owned“ Content „Paid“ Content keit (Das Unternehmen (Das Unternehmen bestimmt Inhalte) bestimmt Inhalte)
  • 11. Dabei gilt Social Content als authentisch und deswegen häufig als glaubwürdiger! Social Content: 90% glaubwürdig Owned Content: 70% glaubwürdig Social Content: 70% glaubwürdig Earned Content: 69% glaubwürdig Earned Content: 63 % glaubwürdig Paid Content: 61% glaubwürdig Paid Content: 61% glaubwürdig Paid Content: 59% glaubwürdig Paid Content: 55% glaubwürdig Paid Content: : 54% glaubwürdig Owned Content: 53% glaubwürdig Paid Content: 52% glaubwürdig Paid Content: 41% glaubwürdig Paid Content: 37% glaubwürdig Paid Content: 33% glaubwürdig Paid Content: 24% glaubwürdigGlobal Consumer Trust in Advertising by Channel Quelle: Nielsen 200911
  • 12. An Gesprächen beteiligen… auf eine menschliche Art und Weise
  • 13. Social Media ist keine Maschine,die von alleine läuft!
  • 14. Sondern: Social Media kostet Zeit,Ressourcen, Geld und Mühe!
  • 15. Deswegen: Social Media muss nachweisbarauf den Geschäftserfolg einzahlen!
  • 16. Schritt 1: Wertschöpfungs-BereicheSchritt 2: Wertschöpfungs-Prozess
  • 17. Schritt 1: Die drei Kern-WertschöpfungsbereicheDrei Kernbereiche für die Entwicklung einer Social-Media-Strategie: Organi- Stake- sation holder Koordi Organisation: Wie kann ich mit Social Media mein nation Unternehmen, meine Produkte und meinen Service besser machen? Marketing Marketing: Wie kann ich mit Social Media meine Marke stärken, Kunden gewinnen und Kunden binden? Stakeholder: Wie kann ich mit Social Media bessere Beziehungen aufbauen und Vertrauen schaffen?
  • 18. Schritt 2: Der Wertschöpfungsprozess Was will ich erreichen? 1. Ziele Was kann ich erreichen? Was ist „die Story“? Wie ist das Resonanzpotential? 2. Kontext Mit wem will ich in Kontakt kommen? Was sind die richtigen Kanäle? 3. Dialogpartner Wie vernetze ich alle Kanäle? Wie baue ich mein Netzwerk an „Fans“ auf? 4. Vernetzung Welche Inhalte biete ich? Wie fülle ich den Kontext aus? 5. Inhalte Wer kommuniziert? Wie organisiere ich Dialog? Wie gehe ich mit Kritik um? 6. Dialog Was führt zum Erfolg? Wie misst man ihn? 7. Conversion
  • 19. Der Wertschöpfungsprozess 1. Ziele 2. Kontext 3. Dialogpartner 4. Vernetzung Jeder verwendet Inhalte. Häufig auch sehr gut! 5. Inhalte Dialog machen wenige. Aber die Notwendigkeit ist erkannt. 6. Dialog 7. Conversion
  • 20. Der Wertschöpfungsprozess 1. Ziele Was ist „die Story“? Wie ist das Resonanzpotential? 2. Kontext 3. Dialogpartner 4. Vernetzung 5. Inhalte 6. Dialog 7. Conversion
  • 21. Beispiele: Deutsche Bahn – Chefticket-Kampagne 1. Ziele 2. Kontext 3. Dialogpartner 4. Vernetzung Der Kontext: „Wir können auch billig!“ Das Resonanzpotenzial: 5. Inhalte „Wir wollen günstig Bahn fahren“ aber auch: „Wir haben Probleme mit der Bahn“ 6. Dialog Das Engagement: Unpersönlicher Moderator und geht nur auf manche Fragen ein. 7. Conversion Das Resultat: Teilweise Konflikt
  • 22. Beispiele – Telekom hilft 1. Ziele 2. Kontext 3. Dialogpartner 4. Vernetzung Der Kontext: „Wir sind nah am Kunden und serviceorientiert!“ 5. Inhalte Das Resonanzpotenzial: „Wir brauchen dringend Hilfe“ Das Engagement: 6. Dialog Menschen zeigen sich mit Namen und „Gesicht“ und kommunizieren empathisch. 7. Conversion Das Resultat: Zufriedenheit
  • 23. Beispiele – Lufthansa Oktoberfest-Special 1. Ziele 2. Kontext 3. Dialogpartner 4. Vernetzung Der Kontext: „Wir bringen Euch und Eure Freunde zum Oktoberfest!“ 5. Inhalte Das Resonanzpotenzial: „Wir wollen zum Oktoberfest“ Das Engagement: 6. Dialog Die Lufthansa bringt das Oktoberfest zu Euch 7. Conversion Das Resultat: hohe Beteiligung
  • 24. Wie misst man den Erfolg? 1. Ziele 2. Kontext 3. Dialogpartner Buzzrank 4. Vernetzung 5. Inhalte 6. Dialog Radian6 7. Conversion
  • 25. Was bedeutet das nun in drei Sätzen?1. Wenn Sie als Unternehmen nicht mitreden, haben Sie keinen Einfluss darauf was über Sie geredet wird.2. Social Media erfordert eine klare Strategie: definieren Sie Ziele und Kontext als Basis Ihrer Social Media Aktivitäten.3. Begegnen Sie Ihren Dialogpartnern menschlich und auf Augenhöhe.
  • 26. Social Media im Tourismus:Hype oder Muss?Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!Stefan Spiegel | Leiter Online Travelstefan.spiegel@raysono.comTelefon +49 [0]89 74646-169

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