FHP_proposal_talk_with_notes
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Slides for a talk I gave in order to apply for the master program at FH Potsdam.

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    FHP_proposal_talk_with_notes FHP_proposal_talk_with_notes Document Transcript

    • Stefan Müllersmuemd@gmail.com+ 353 85 176 8769Notes:Hallo! Mein Name ist Stefan Müller. Ich freue mich hier heute mein Proposal für das Masterstudium hier an derFH Potsdam vorzustellen zu dürfen.Ich habe vor 3 ½ Jahren mein Studium in Magdeburg beendet und arbeite zurzeit als Interaction Designer fürIntel in Irland.Während meines Studiums habe ich nunächst mit klassischem Produktdesign beschäftig; mich dann aber inRichtung Interaktions Design und Design Research weiter entwickelt.Zurzeit arbeite ich in einer kleinen Forschungsgruppe zusammen mit Anthropologen und Ingeneuren.Wir beschäftigen uns hauptsächlich mit den Auswirkungen des Demographischen Wandels aufGesundheitssysteme und die Pflege älterer Menschen. ---> Und inwiefern neue Technologien hier in Zukunftmöglicherweise eine Rolle spielen. Um neue Formen der häuslichen Pflege und neue Modelle derGesundheitsvorsorge und des Umgangs mit chronischen Krankheiten zu entwickeln und umzusetzen.
    • Citizen Power:Rethinking our relationship toenergy.—Energie in Bürgerhand:Auf dem Weg zu einempartizipativen EnergiesystemProposalNotes: Citizen Power/Energie in BürgerhandNun zu meinem Proposal. Zwei Arbeitstitel. Konnte mich Anfangs nicht so recht entscheiden...Schwerpunktmäßig möchte ich mich während des Masterstudiums mit der häuslichen Energienutzung zu Zeitendes Klimawandels, steigender Energie und Rohstoffpreise und all der anderen energiebedingten Kiesenauseinandersetzen.Meine Überlegungen gehen in die Richtung, dass durch die zunehmende Bedeutung erneuerbarer Energienund dezentraler Versorgungsstrukturen die Verbraucher und Haushalte tendenziell eine aktivere undpartizipative Rolle im Energiesystem einnehmen werden.Ich denke das sich hier ein echter Wandel im Denken und Handeln der Menschen abzeichnet:Ein Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit bzw. nachhaltigeren Praktiken der Energienutzung:---> Genau mit dieser Frage möchte ich mich gestalterisch auseinandersetzen: Nämlich der Herausbildungnachhaltiger und partizipativer Praktiken der häuslichen Energienutzung und häuslichen Energieerzeugung.
    • Is This Your Future?Dunne & Raby (2004)Notes: Is this Your Future?Zum Einstieg in Thema, hier eine interessante Arbeit von Antony Dunne und Fiona Raby:"Is this your Future?"Ein verstörendes post-fossiles Dystopia in dem Menschen Haustiere als Stromquelle züchten um sie dann anihre elektronischen Geräte zu verfüttern. Oder Familien die unter familieneigenen Marken und dendazugehörigen schicken blauen Uniformen) in die Produktion und den Handel von Wasserstoff einsteigen.Und Dunne & Raby werfen ja hier u.a. die interessante Frage auf:Wie sich unser Umgang mit Energie ändern würde, wenn die komplexen Fragen der Energieversorgung wiederein greifbarer uns sichtbarer Teil unseres täglichen Lebens werden?---> Ein Leben in dem Strom und Wärme nicht mehr unerschöpflich, grenzenlos und selbstverständlich wiebisher zur Verfügung stehen, sondern Menschen Ihren Energiebedarf zum größten Teil selbst decken bzw. dieEnergie die sie verbrauchen auf irgendeine Art und Weise auch selbst produzieren müssen.Das knüpft ja in gewisser Weise schon fast an vorindustrielle/vormoderne Formen und Praktiken derEnergieversorgung an. (Wenn wir und vor Augen führen das ja eigentlich die gesamte Menschheitsgeschichte,bis zum Punkt der Industrialisierung, ausschließlich duch Wind, Wasser und Holz angetrieben würde)
    • Notes: Wandel 1Demgegenüber ist es natürlich nicht schwer nachzuvollziehen das wir uns heute an ein System gewöhnt haben,in dem niemand mehr über Energie nachdenken muss.Strom fliest aus der Steckdose. Gas befeuert unsere Heizanlagen. Und die komplexe Aufgabe uns zuverlässigmit Energie zu versorgen wird anderswo, nämlich zentral gelöst.Und zwar zum allergrößten Teil in hochkonzentrierten und leistungsstarken Atom- und Kohlekraftwerken.Und unsere Aufgabe beschränkt sich lediglich darauf, die Energie aus diesen Kraftwerken mehr oder wenigergedankenlos zu verbrauchen.Dieses Bild ist jedoch im Begriff sich fundamental zu wandeln:
    • WandelNotes: Wandel 2Denn Verbraucher mutieren schon heute, in immer stärkerem Maß, von weitgehend passiven Abnehmern vonStrom und Heizenergie zu aktiven Nutzern von Energietechnologien…Insbesondere im Handlungsfeld Erneuerbarer Energien wechseln Menschen durch den Kauf entsprechenderdezentraler Anlagen und integrieter Systeme, zunehmend auch in die Rolle von Energieproduzenten. Entwedereinzeln oder in gemeinschaftlicher Verantwortung mit Nachbarn und Mitmenschen.Durch den Kauf eines Sonnenkollektors oder einer KWK-Anlage kann man große Teile seines Wärmebedarfsselbst produzieren. Und mit Hilfe von Solaranlagen und Windrädern oder einer Beteiligung an einemBürgerwindpark einen wichtigen Beitrag zur Stromversorgung leisten.Diese neuen, dezentralen Technologien, (bzw diese neuen dezentralen Praktiken der Energienutzung)ermöglichen eine grundlegende Demokratisierung und Dezentralisierung des Energiesystems,Die Energieversorgung geht dabei zunehmend in Bürgerhände über: und die grundlegende Idee besteht jadarin, dass Millionen kleinerer Anlagen (in Kellern, Gärten und auf Dächern) die wenigen zentralenGroßkraftwerke schrittweise ersetzen und in nicht allzuferner Zukunft möglicherweise komplett überflüssigmachen...
    • DezentralisierungDie Energiewende spielt sich zu Hause ab!Notes: Energiewende zu HauseMein Hauptargument lautet also , dass sich die Energiewende vor allem „zuhause“ aspielen wird (bzw schonheute zuhause abspielt.)Im Zuge dieser Entwicklung ist es notwending, dass sich Verbraucher auf neue Art mit den Energie-Systemenihrer Wohnungen und Häuser auseinandersetzen.Sie dürfen nicht länger nur (als passive konsumenten) am Ende der Wertschöpfungskette stehen, sondernmüssen die Art und Weise wie sie wie sie Energie nutzen (und möglicherweise auch erzeugen) aktiv gestaltenund in die eigenen Hände nehmen.Vor diesem Hintergrund möchte ich das individuelle Wahrnehmen und Handeln in Bezug auf Energieuntersuchen und gestalterische Strategien für eine nachhaltige Energienutzung und -Erzeugung im Haushaltentwickeln.Im Kern geht es dabei um eine neue, partizipative Rolle der Verbraucher auf dem Energiemarkt. Als aktiver Teilder Wertschöpfungskette. ---> Und die Frage wie neue Produkte und Dienstleistungen diesen Wandelverkörpern und beschleunigen können.Ich bin überzeugt davon, dass in unserer heutigen (Konsum-) Gesellschaft nicht das Bewusstsein der Menschendie Nachfrage nach nachhaltigen Produkten stimuliert, sondern eher umgekehrt erst die richtigen –entsprechend gestalteten – Produkte und Dienstleistungen das Bewusstsein der Menschen nachhaltig ändernwerden.(Beispiel hierfür findet sich im Bereich der Telekomunikation: Wenn wir uns vor Augen führen inwiefern die Ideeder mobilen Internetnutzung für viele Menschen erst durch das iPhone greifbar wurde)
    • Nicht eine neue Sache istInnovation, sondern eineneue Praxis:Nicht etwa die neueSolarzellentechnologie,sondern der Einsatz vonSolardächern.Innovation & VerhaltensänderungenInnovationen ermöglichen es dauerhaft anders zu handeln,als es die Gewohnheit bzw. das Bestehende will.Notes: Innovation & Verhaltens-ÄnderungEs geht also hierbei weniger um die Entwicklung grunsätzlich neuer Technologien oder technischerErfindungen, sondern vielmehr um die Frage wie sich neue, innovative Formen der Energienutzung undEnergieerzeugung auch ganz praktisch umsetzen lassen: Also um die Integration neuer Praktiken undVerhaltensweisen in den Alltag der Menschen.Nicht eine neue Sache ist Innovation, sondern erst eine neue Praxis, die sich daraus möglicherweise entwickelt:Nicht die Solartechnologie als solche (die ja auch schon über 50 Jahre alt ist), sondern erst beim Einsatz vonSolardächern fängt es an richtig interesant und spannend zu werden.Und als Designer interssiert mich hierbei vor allem, Inwiefern die Voraussetzungen für einen breitenVerhaltenswandel der Menschen und für neue Praktiken der Energienutzung gestalterisch – also durchmenschenbezogenes, gestalterisches Handeln und Denken – herbeigeführt werden können. (KernfrageMasterarbeit!)
    • „Wenn aus EnergiekonsumentenEnergieerzeuger werden, dannverändert das nicht nur die Luft,sondern auch die Einstellung; es wirdkulturprägend, und zwar wirkungsvollerals alle Verhaltensappelle. Diese kannman beachten oder auch nicht, aberdahinter steckt keine materielle Kraft.“ Hermann Scheer, MdBNotes: Innovation & Verhaltens-ÄnderungAbschließen möchte ich gerne mit einem schönen Zitat von Hermann Scheer, (Scheer is MdB und Mitinitiatordes erneuerbare Energien Gesetz), in dem er festgehalten hat dass: „Wenn aus EnergiekonsumentenEnergieerzeuger werden, dann verändert das nicht nur die Luft, sondern auch die Einstellung, es wirdkulturprägend, und zwar wirkungsvoller als alle Verhaltensappelle. Diese kann man beachten oder auch nicht,aber dahinter steckt keine materielle Kraft.“Vielen Dank!(shaping material forces for Cultural Invention = Design)
    • Danke!Notes:!Dont miss the back-up slides!
    • backup slidesNotes:Additional thoughts that didnt make it into the final presentation...
    • Technologischer Wandel:DezentralisierungZunehmende Dezentralisierung (von Technologie, Informationen und Wissen)als strukturbestimmendes Merkmal der Informationsgesellschaft.Notes: Dezentralisierung als technischer WandelDie Dezentralisierung des Energiesystems hat auffallende Parallelen mit der Entwicklung vonInformationstechnologien.Hier hat ja vor 20/30 Jahren ebenfalls ein grundlegender technologischer Wandel stattgefunden:Und zwar von den „Main Frame“ Architekturen der Großrechner hin zu Personal Computern – also PCs,Laptops & Smartphones – die ja mittlerweile immer mehr mit den Strukturen des Alltags verschmelzen und ausunserem heutigen Leben gar nicht mehr wegzudenken sind, (Ubiqutous Computing)Im Zuge der Energiewende scheint sich jetzt wieder ein ganz ähnlicher Wandel zu vollziehen:Nämlich der Wechsel von „Main-Frame Energy“ aus zentralen Großkraftwerken hin zu „Personal Energy“Systemen für zu Hause...
    • Gesellschaftlicher Wandel:DezentralisierungNeue, partizipative Praktiken & Organisationsformen:Dezentralisierung ermöglicht neue Formen der sozialen Teilhabe.Notes: Dezentralisierung als gesellschaftlicher WandelDie Dezentralisierung im Bereich der Informationstechnologien hat ja interessanterweise auch dazu geführt,dass sich der Unterschied zwischen Verbrauchern und Produzenten zunehmend auflöst.Auf offenen, kollaborativen Plattformen, wie youtube und wikipedia entwickeln sich neue Praktiken einerpartizipativen Mediennutzung.Inhalte und Wissen werden nicht mehr nur zentralisiert von großen Unternehmen und Institutionen erstellt undverbreitet, sondern auch von einer Vielzahl von Nutzern, die sich untereinander vernetzen.Entscheidend hierfür war und ist die Entwicklung neuer Organisationsformen und Kooperationsbeziehungen derMenschen untereinander. Offene, kollaborative Anwender-Netzwerke und Communities treten an die Stelle derklassischen Hierarchien und Unternehmensstrukturen.
    • Gemeinschaftliche BürgerkraftwerkeSozial aktivierendes Potenzial erneuerbarer Energien &neue Organisationsformen.Notes: BuergerkraftwerkeDer Wechsel zu erneuerbaren Energien wird ebenfalls vor allem aus der Zivilgesellschaft herausvorangetrieben.Auch hierbei spielen gemeinschaftliche Handlungsformen eine entscheidende Rolle.Das interessanteste Beispiel hierfür sind wahrscheinlich die zahlreichen sog. Bürgerkraftwerke, die seit den 80erJahren überall in Deutschland entstanden sind.Die Grundidee von Buergerkraftwerken besteht darin, dass Menschen sich in Genossenschaften und Vereinenzusammenschließen um gemeinschaftlich in Erneuerbare-Energie-Anlagen zu investieren.Am Beispiel solcher Bürgerinitiativen wird deutlich, dass sich bei der Energiewende die grundlegendenInnovationen nicht mehr im technischen Bereich sondern vielmehr auf gesellschaftlicher Ebene abspielen.Im Kern geht es hierbei vor allem um die Frage: Wie sich innovative Formen der Energienutzung undEnergieerzeugung auch praktisch umsetzen lassen. – Also um die Integration neuer Praktiken undVerhaltensweisen in den Alltag der Menschen.(Neuartige Organisationsformen und innovative Dienstleistungskonzepte, wie bei den Buergerkraftwerken,spielen bei der Integration neuer Praktiken in den Alltag eine Entscheidende Rolle.)
    • Nordic WalkingDie Entstehung einer neuen sozialen Praktik.Notes: Transitions in PracticeHerausbildung, Entwicklung und Auflösung von Konsum- und Alltagspraktiken am Beispiel des nordic walking(I want to acknowledge from the outset the work of Elizabeth Shove and Mike Pantzer, especially their papers on practice such asConsumers, Producers and Practice (Journal of Consumer culture – 2005: Vol 5 43-64) and many conversations I’ve had with SimonRoberts at Intel)Let’s start with walking.Mankind has been walking for 1.6 millions years and he is pretty good at it. Walking is a practice that needs little innovation or additions –or does it?Of course walking is not a uniform activity – there’s walking to work – anyone that’s every been pushed along by the crowds on a Londonbridge in the morning will know that this is entirely different from a solitary walk along a beach or rambling.Everyday life is made of a series of things that we do, or practices like walking.Making coffee and brushing our teeth are just a couple of these. As humans, or consumers, we consume stuff through doing thesepractices And on the flip side, this stuff supports our practices.It might sound like both a trivial and obvious thing to say but we cannot perform practices like tooth brushing without tooth brushes andtoothpaste and we can’t play tennis without courts, nets, balls, racquets.Objects, things, stuff: they all sustain our practices And people tend not to NEED things like balls, courts, racquets until they’re performinga practice like playing tennis.Of course the standard marketing narrative is that consumers have undiscovered needs and when we have defined these pre-existingneeds wedesign a product for them.But you don’t need a device that allows you to send a 140 character message until you have a practice called ‘texting’. Needs emergefrom practices:You don’t need Nordic walking sticks until you start Nordic walking….So what is this Nordic walking malarkey and what has it got to do with new practice,as opposed to new product development.Nordic walking is an activity which involves people aerobically exercising in outdoor settings with two rather techno-looking walking sticksor poles. Depending on your opinion it can look a bit silly but it’s an international phenomenon and big business.
    • Verwendung von Stöcken zum Berg- wandern und Skilaufen war nicht neu. Genausowening die Idee des Spazierengehens oder Laufes als Freizeitbeschäftigung.Nordic WalkingWhere did it come from? Innovative Kombinationbereits bestehender Elemente.Notes:Was sind die Urspuenge des Nordic Walking.Verschiedene Versionen:1) Sommer-Trainingsmethode für Ski-Langläufer2) Staatlich geförderte Kampagne in Finnland als gesundheitsfördernde Art des Wanderns.3)ein von der Sportindustrie ausgelöster Hype um neue Märkte fuer den Verkauf von Langlaufstöcken undZubehör zu erschließen.Where did it come from?Three versions of the story:1. Cross-country skiers training in the off-season;2. state sponsored campaign in Finland to promote benefits of outdoor life3. The deliberate transfer of equipment from one market sector (the disabled) toanother (wellness and fitness).
    • Nordic WalkingBildung neuer Assoziationen und soziokulturellanschlussfähiger Bilder und Bedeutungen.Notes:Wo auch immer Ursprünge des Nordic Walking liegen mögen. NW hat unsere Vorstellungen davon was esbedeutet mit Stöcken zu laufen grundlegend verändert.NW hat die fast universelle Assoziation mit Bildern der altersbedingter Gebrechlichkeit aufgelöst.Neuartige Assoziationen mit Begriffen wie Spass, Fitness, Gesundheit, Natur und Wellness geschaffen.Which ever account you buy Nordic walking has done one thing – it hasfundamentally repositioned the whole idea of walking with sticks.It has broken the near universal link between ideas of frailty, infirmity and old ageand created new links with ideas about wellness, fitness, the outdoors….
    • slightly new stuff: very new images: new skills:Nordic WalkingErst durch die Kombination aus neuen Gerätschaften, soziokulturellanschlussfähigen Bildern und neuen, einfach erlernbaren Kompetenzenetablierte Nordic Walking als innovative Freizeitpraktik.Notes:oder etwas soziologischer ausgedrueckt:Nordic Walking hat 3 verschiedene Dinge integriert bzw. kombiniert bzw. miteinander verwoben.etwas neuartige Gegenstände: Walking-Stoeckevöllig neuartige soziokulturelle Deutungsmuster & Assoziationen: Natur, Spaß, Fitness, Wellness, Gesundheitund neue praktische Fähigkeiten/Kompetenzen: Richtige Lauftechniken, spezielle Techniken für das Laufen mitStöcken als Ausdauersportart.Nordic Walking entstand durch die innovative Kombination aus neuen Gerätschaften, soziokulturellanschlussfähigen Bildern und Bedeutungen und neuer, einfach erlernbarer Kompetenzen.Put it another slightly more sociological way, Nordic walking has integrated threethings:Slightly new stuff = STICKS;very new images = NATURE, FITNESS, WELL BEING;and new competences = how to walk with these sticks and with other people inways that make it great exerciseNordic walking is the novel integration of IMAGE, COMPETENCE and EQUIPMENT
    • STORIES Soziokulturell anschlussfähige Bilder, Assoziationen und Bedeutungsmuster. SKILLS STUFF Praktische Fähigkeiten & Kompetenzen, Methoden Gerätschaften, materielle Artefakte, Technologie, ObjekteNotes:Herausbildung von Konsumpraktiken lässt sich durch neu entstehende Verbindungen zwischen materiellen Artefakten,soziokulturellen Deutungsmustern und praktischen Fähigkeiten erklären.Stuff, Stories und Skills als Grundbaustein sozialer Praktiken.STORIES: einige der Assoziativen Bilder die mit der Praktik des Nordic Walking in Verbindung stehen:Fittness, Spass, Gesundheit, Natur, Bessere Beanspruchung der Oberkörpermuskulatur, und Schonung der Gelenke,mehr Kalorien verbrannt und mehr Sauerstoff verbraucht werden als bei normalem Gehen bei gleicherGeschwindigkeit. NW als Gesundheitssport.SKILLS: Praktische Fähigkeiten und Techniken die fürs Nordic Walking erlernt werden müssen:Trainigskurse für die richtigen Bewegungsabläufe, Lauftechniken und Akkreditierungssysteme. Eine neue undcharakteristische Form zu gehen/Laufen mit mit speziell dazugehörenden Techniken.STUFF: die dazu gehoerenden Ausrüstungsgegenstände und Gerätschaften.Vielzahl an Walking-Stöcken aus leichten Materialien,Kleidungsstücke, Handschuhe, Walking- Schuhe mit stärker abgerundeter Sohle (abrollen)Nordic Walking ist die kunstvolle Kombination aus Skills Stuff und Stories. Neue bildhafte Assoziationen mit Fitness undGesundheit, die Walking-Stoecke selbst und das Wissen/Faehigkeiten wie man die Stoecke richtig benutzt bilden denGrundbaustein einer neuen Praktik.Nordic walking represents the artful integration of SKILLS, STUFF AND STORIES – images of fitness and wellbeing;the walking sticks themselves and knowledge about how to use them to create a new practiceThe practice of Nordic walking adds weight to the things/stuff that the practice draws on – in this sense it is recursive.
    • Notes:As the ‘practicers’ worldwide continue to do the integrating of stories, stuff and skillsin locally relevant ways. NWbecomes a global phenomenon.So what I’m suggesting is not that we should stop making things/products (though sometime you have to ask if we needeverything that businesses produces) but instead that we might think of our roles as designers not so much as productdesigners and more as developers of practices.And as the example of NW has shown, if we are to create and sustain practices we need to integrate Stories, Skills andStuff – not just design STUFFNPD = NEW PRACTICE DEVELOPMENT: Products alone have no value. Stuff only has value to people when it isallied to stories and skills and the real skill is the work of integrating stuff, stories and skills.This idea of practices can be turned to field other than products and business – there are pressing concerns andagendas in terms of obesity, water wastage, climate change and here we need to be creating practices which have animpact on our footprint.What Skills, stories and stuff do we need to change the way we practice every life with respect to these challenges?And of course in some areas of life we want people to do more of something – eat more fresh fruit and veg, turn lightsoff more and use less water in the shower. Again what Stories, skills and stuff do we need to integrate in these areas oflife.So my conclusion, briefly, is that we should re-think what our role as a designers really is and think about enabling andsupporting practices not just creating new things.And if wemust build new things – think about the stories and skills that enable them and which, in turn, the thingsustains.Our challenge is to create, maintain and improve new practices, and if doing business ensure we are relevant inexisting or emergent practices.Design for the verb.
    • Elektrizitätswerke SchönauVon einer Bürgerbewegung zu einem nachhaltigenEnergieversorgungsunternehmen.Notes:neuartige Organisations- und Dienstleistungsmodelle beginnen sich bereits an den äußeren Rändern desSystems abzuzeichnen:Ende der neunziger Jahre übernahm eine Gruppe von Bürgern das regionale Stromnetz desSchwarzwaldstädtchens Schönau.Die Bürgerinitiativ baute daraufhin ein unabhängiges Energieversorgungsunternehmen, die ElektrizitätswerkeSchönau (EWS) auf.Seiterher versorgt das bürgereigene Unternehmen die Region mit elektrischem Strom, und zwar ausschließlichaus erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplung.
    • Elektrizitätswerke SchönauStromrebellen: Innovative Dienstleistungskonzepte &Organinsationsformen and den Rändern des Energiesystems.Notes:Von Anfang an boten die EWS ihren Kunden neben energiesparfördernden Tarifen auch Beihilfen an, um selbstökologisch Strom zu erzeugen.Das Unternehmen subventioniert mit dem sogenannten „Sonnencent“ den Bau kleinerEnergieerzeugungsanlagen seiner Kunden, um die „Dezentralisierungund Demokratisierung der Stromerzeugung weiter voranzutreiben.“Die Firma wurde damit zur Keimzelle eines stetig wachsenden, landesweiten Netzwerkes unabhäng-igerEnergieerzeuger. Bis heute sind durch das Programm knapp 1500 ökologische Energieerzeugungsanlagenin Bürgerhand entstanden.
    • Elektrizitätswerke SchönauRadikal anderer Umgang mit Energie: Im Zentrum des Wandels stehtdie aktive Teilhabe von Bürgern in einem partizipativen Energiesystem.Notes:Heute zählen die EWS mit rund 86.000 Kunden zu den größten bundesweit tätigen ökologischenEnergieversorgern.In einem Land mit 40 Millionen Haushalten mag diese Kundenbasis zahlenmäßig vieleicht unbedeutenderscheinen.Dennoch verdeutlicht die Geschichte des Unternehmens, dass ein radikal anderer Weg, in Bezug auf unserDenken und die Art wie wir Energie nutzen und erzeugen, beschritten werden kann.Im Zentrum des Wandels steht die aktive Teilhabe von Bürgern in einem partizipativen Energiesystem. Indiesem Sinne lautet die Botschaft der „Schönauer Stromrebellen“: Wenn wir die ökologische Energiewendewollen, müssen wir, zusammen mit unseren Mitmenschen, die Ärmel hochkrempeln, und diese Zukunft selbstgestalten...
    • 1) Verbraucher als aktiveEnergiemanger.2) Verbraucher als Energie-produzenten3) Neue Dienstleistungen &Organisations-Modelle...