Digitale Identität <ul><li>Ein ungelöstes Problem </li></ul>
Situation heute: <ul><li>- unzählige Karten im Portemonnaie
- unzählige Passwörter
- unzählige Kundennummern
- steuerid, rentenversicherungsnr, krankenvericherungsnr </li></ul>
Das Web heute <ul><li>Web1.0: Offen, Dezentral, anonym
Social Networks: Proprietäre Vorläufer des Social Webs
Sozialer fortschritt - Technischer Rückschritt.  </li></ul>
Probleme Heute <ul><li>Beispiel: 'Ich suche eine Wohnung'
Keine Semantik
Fragmentierung durch Plattformen
Abhägigkeit durch Monopolisten
Datensilos - Insellösungen </li></ul>
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bcnue2 - digitale Identität

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Session vom Barcamp Nürnberg 2010.
Was bedeutet digitale Identität ?
Welche Probleme gibt es ?
Welche Lösungen gibt es ?
Welche Konsequenzen entstehen ?
(Potentiale und Risiken)

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bcnue2 - digitale Identität

  1. 1. Digitale Identität <ul><li>Ein ungelöstes Problem </li></ul>
  2. 2. Situation heute: <ul><li>- unzählige Karten im Portemonnaie
  3. 3. - unzählige Passwörter
  4. 4. - unzählige Kundennummern
  5. 5. - steuerid, rentenversicherungsnr, krankenvericherungsnr </li></ul>
  6. 6. Das Web heute <ul><li>Web1.0: Offen, Dezentral, anonym
  7. 7. Social Networks: Proprietäre Vorläufer des Social Webs
  8. 8. Sozialer fortschritt - Technischer Rückschritt. </li></ul>
  9. 9. Probleme Heute <ul><li>Beispiel: 'Ich suche eine Wohnung'
  10. 10. Keine Semantik
  11. 11. Fragmentierung durch Plattformen
  12. 12. Abhägigkeit durch Monopolisten
  13. 13. Datensilos - Insellösungen </li></ul>
  14. 14. Probleme des Semantic Webs <ul><li>Semantisches format für 'suche Wohnung'
  15. 15. Wer bin ich ?
  16. 16. Wie kann ich meinen Willen ausdrücken
  17. 17. Plattform braucht zuerst account
  18. 18. Identität ist Voraussetzung für Semantik </li></ul>
  19. 19. Lösungen: <ul><li>Person als URL
  20. 20. OpenID
  21. 21. Besser: FOAF + SSL
  22. 22. Unterschied </li><ul><li>Sich Ausweisen gegenüber einer Maschine
  23. 23. Sich ausweisen MIT einer (eigenen) Maschine über eine Netzwerkverbindung </li></ul><li>Einbindung biometrischer Merkmale </li></ul>
  24. 24. Was bedeutet Identität <ul><li>Eindeutige Kennung: Maschinen können sich über Menschen Unterhalten
  25. 25. Was beweise Ich ? Zunächst nichts !
  26. 26. Identität entsteht erst durch Eigenschaften
  27. 27. Analoge Welt: Identität entsteht aus Selbstwahrnehmung und (Reflexion der) Fremdwahrnehmung
  28. 28. Digitale Welt: Identität entsteht aus Selbstdarstellung und Fremdbewertung
  29. 29. Maschinen 'verstehen' alles </li></ul>
  30. 30. Identität > Vertrauen > Reputation <ul><li>'kennen' ist bedeutungslos: Beziehungen müssen asymetrisch, qualitativ und quantitativ beschrieben werden
  31. 31. Prinzip Pagerank: Reputation durch Rekursion
  32. 32. Motor unserer Wirtschaft: Nicht der eigene Vorteil sondern Streben nach Status und Anerkennung
  33. 33. Wandel der Gesellschaft: Reputation löst Geld als Statussymbol ab </li></ul>
  34. 34. Gruppen, Rollen, Rechte <ul><li>Offenes, dezentrales System für Gruppen
  35. 35. Mögliche Implementierung: Gruppe ist URL
  36. 36. API: ist X Mitglied ? Wer ist Mitglied ?
  37. 37. Gruppe nennt Mitglied vs. Mitglied nennt Gruppe
  38. 38. Usecase: Dezentrales exchange </li></ul>
  39. 39. Polling vs. Publish Subscribe <ul><li>Ich suche eine Wohnung: jetzt, nicht in drei Wochen
  40. 40. Konsistenz: Meine Addresse ändert sich: bei Behörden, bei Unternehmen bei denen ich Kunde bin, bei Freunden
  41. 41. Problem bei Twitter, Streams dynamisch generieren
  42. 42. REST oder XMPP
  43. 43. Business Umfeld: EDA, (Semantic) CEP </li></ul>
  44. 44. Potentiale <ul><li>Busines IT, Government IT und Web werden eins
  45. 45. Das ganze Web wird ein Integriertes System
  46. 46. Möglichkeiten sich Global zu Organisieren steigen erheblich
  47. 47. Kollektive Intelligenz
  48. 48. ??? Überraschung </li></ul>
  49. 49. Risiken <ul><li>Überwachung und Kontrolle des Menschen durch Maschinen
  50. 50. IT Sicherheit wird existenziell (Identitätsdiebstahl)
  51. 51. Unabsehbare konsequenzen </li></ul>
  52. 52. Wer soll das Umsetzen <ul><li>Unternehmen machen das nicht: an einer offenen Infrastruktur verdient keiner
  53. 53. Neue OpenSource Bewegung: Linux 2.0
  54. 54. Du. </li></ul>
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