Geschäftsmodelle einer
Sharing Economy / Support Economy
© MBA Business Management 2012-2014
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Kritik und Ausblick

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Share Economy
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Diese im Grunde uralten Wirtschaftspraktike...
Auslöser und Treiber 1/3
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Monetärer Vorteil
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Auslöser und Treiber 2/3
Warum lieber teilen anstatt kaufen?

Es gibt viele Dinge die wir nur selten brauchen und für die ...
Auslöser und Treiber 3/3
Ein Markt mit Zukunft …
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… vielseitige Ausprägungsformen …

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Teilung von
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(Wikipedia)

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Geschäftsmodell 2/2
Der neue Trend gilt als Grundstein für zahlreiche Geschäftsmodelle
und Erschließung neuer Märkte …

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Geschäftsmodelle – Beispiele 1/2
Entstehung und Weiterentwicklung von Geschäftsideen ...

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Geschäftsmodelle – Beispiele 2/2
Entstehung und Weiterentwicklung von Geschäftsideen ...

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Kritik und Ausblick
Die Ökonomie des Teilens wird von der Wirtschaft einerseits kritisch betrachtet, andererseits
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Der Begriff „Support Economy“ wurde sehr stark von der Buchautorin & Havard-Professorin
Shoshana Zuboff ge...
Klassische Problemstellungen
Kunden wollen nach ihren Bedürfnissen befragt werden und seien es Leid, um Interessen kämpfen...
Support Economy:
Weiter gedacht ...
• Der Erfolg von Produkten und Dienstleistungen wird letztlich im
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Full-Service als klassisches Geschäftsmodell im
Bereich B2B (1/2)
Sixt übernimmt als Full-Service Dienstleister sämtliche
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Full-Service als klassisches Geschäftsmodell im
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Geschäftsmodelle einer Sharing- oder Support Community

  1. 1. Geschäftsmodelle einer Sharing Economy / Support Economy © MBA Business Management 2012-2014 Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Nürnberg Management-Information-Systems Frau Prof. Dr. Robra-Bissantz Dimitri Kurow, Johannes Kuch
  2. 2. Agenda 1 Sharing Economy a Einführung b Auslöser und Treiber c d 2 Geschäftsmodelle Kritik und Ausblick Support Economy a Einführung, Ziele und Merkmale b Problemstellung c Geschäftsmodelle d Kritik und Ausblick
  3. 3. Share Economy „Teilen statt Besitz“ – der neue weltweite Megatrend rund um gemeinschaftlichen Konsum Share Economy oder auch kollaborativen Konsum (collaborative consumption) ist das Ergebnis von der Wandlung einer Eigentumsgesellschaft in eine Besitzgesellschaft Produkte und Services werden getauscht, gehandelt oder gemietet ohne langfristige Eigentums- und Besitzverhältnisse Geteilt wird nahezu alles von Transportmitteln, Transportgelegenheiten, Gebrauchsgüter, Raum, Lagerplätze bis hin zu Geld oder sogar Zeit Die Möglichkeiten sind sehr umfassend -> Markt reagiert auf Nachfrage Kollaborativen Verbrauch und Share Economy haben sich von einem Hype über einen Trend zu einem nachhaltigen gesellschaftlichen Teil entwickelt
  4. 4. Share Economy Laut Time Magazine „One of 10 Ideas That Will Change the World“ Diese im Grunde uralten Wirtschaftspraktiken erleben derzeit eine Renaissance Professionalisiert durch moderne Technologien, gepaart mit sozialen Netzwerken – verändert zunehmend Wirtschaft, Gesellschaft, Konsum und Lebensweisen …
  5. 5. Auslöser und Treiber 1/3 ... die Transformation des wirtschaftlichen Denkmusters vom Haben zum Teilen … Monetärer Vorteil Die Menschen teilen aus ganz pragmatischen Gründen – sie wollen Geld sparen Kulturwandel – Veränderte Wertevorstellung 25 % der jüngeren Generation hängen den sog. postmaterialistischen Werten an. Für sie stehen nicht mehr Besitz und Konsum im Mittelpunkt, sondern soziale Beziehungen und Umweltqualität. Gesteigertes Kostenbewusstsein nach der Krise In Krisen kommen die unterschiedlichsten Sparstrategien zum Einsatz -> Peer-to-peer Konsum spart Geld bei gleichem Nutzen Knappheit von Rohstoffen Technologische Entwicklung (Internet) und deren Auswirkung auf die Gesellschaft
  6. 6. Auslöser und Treiber 2/3 Warum lieber teilen anstatt kaufen? Es gibt viele Dinge die wir nur selten brauchen und für die es sich rational gesehen nicht lohnt, viel Geld auszugeben. Wenn man einmal im Monat das Auto benutzt um etwa einen Großeinkauf zu erledigen, macht es wenig Sinn sich ein Auto anzuschaffen und es die ganze Zeit in der Garage stehen zu lassen. Das kostet nur unnötig viel Geld. Warum also nicht ein Auto für diese Fahrt vom Nachbarn leihen? Oder, wenn du doch schon ein Auto besitzt, es zu verleihen – gegen Geld natürlich. Diesen Ansatz des Leihens, Verleihens und das profitieren von der Tatsache, dass man sich mit anderen Menschen zusammenschließt um gemeinsam zu sparen, haben sich mittlerweile eine ganze Reihe von Firmen auf die Fahne geschrieben. Und der Erfolg gibt ihnen Recht.
  7. 7. Auslöser und Treiber 3/3 Ein Markt mit Zukunft …
  8. 8. Geschäftsmodell 1/2 … vielseitige Ausprägungsformen … Verbreitung und Teilung von digitaler Inhalte (Wikipedia) Kollaborative Lebensstilen (Dritte) Ausprägungsformen Neuverteilung / Wiederverwertung (eBay) Produkt- und Servicesysteme (Carsharing)
  9. 9. Geschäftsmodell 2/2 Der neue Trend gilt als Grundstein für zahlreiche Geschäftsmodelle und Erschließung neuer Märkte … Schmucksharing … Voraussetzung neue Technologien Booksharing Voraussetzung Vernetzung Musiksharing Sharing Economy Landsharing Unternehmen Wohnungssharing Foodsharing Technologien RFID-Technologie Big –Data Cloud Computing Mobilitätskonzepte Carsharing
  10. 10. Geschäftsmodelle – Beispiele 1/2 Entstehung und Weiterentwicklung von Geschäftsideen ... Airbnb … einzigartiges Reiseerlebnis für jeden Geldbeutel… Community-Marktplatz für außergewöhnliche Unterkünfte rund um den Globus zum buchen und zu vermieten Online oder über ein Mobiltelefon Wohnung für eine Nacht, ein Schloss für eine Woche oder eine Villa für einen Monat: Airbnb bietet einzigartige 35.000 Städten 192 Ländern Carsharing Autobesitzer und Automieter werden über die carzapp-Website vernetzt Die Vermieter können mit ihrem Auto Geld verdienen Autos kann man ganz spontan ohne Schlüsselübergabe verleihen Kleiderkreisel … Anfragen, Verhandeln, Kreiseln und Freuen … Online Marktplatz, auf dem Kleidung, Accessoires und Kosmetik getauscht, verschenkt sowie verkauft werden können. Ca. 1 Mio. registrierte Mitglieder (ca. 95% weiblich) Umwelt wird entlastet Vorhandene Ressourcen werden effizienter genutzt und Parkflächen entlastet Kosten: Sharing vs. Eigentum – lt. Stiftung Warentest ca. 138 € vs. 206 € bei 5.000 km/Jahr Handel wird direkt unter den MG geschlossen Mitgliedschaft kostenlos Finanzierung über Werbung auf der Seite
  11. 11. Geschäftsmodelle – Beispiele 2/2 Entstehung und Weiterentwicklung von Geschäftsideen ... Versicherungsschutz zum halben Preis „Rückzahlungstarife“ Bringt Landbesitzer mit Leuten zusammen, die gärtnern oder etwas anpflanzen wollen Leihen und Verleihen „leihdirwas.de“ Leihe alles von deinen Freunden, statt es zu kaufen…
  12. 12. Kritik und Ausblick Die Ökonomie des Teilens wird von der Wirtschaft einerseits kritisch betrachtet, andererseits produktiv genutzt. Z. B. Carsharing etwa ist in einigen Ländern ausgesprochen beliebt und in der Hand von Genossenschaften und Firmen. Kritisiert wird, dass überwiegend diejenigen, die Zugang zur virtuellen Welt haben, auch Zugang zur Sharing Economy erhalten. Positiv ist, dass die Umwelt geschont und der Verbrauch bewusster und sozialer wird. Auftrieb erhält die Sharing Economy in Krisenzeiten. Dennoch denke ich, dass auf der kollektiven Nutzung von Privateigentum basierende Geschäftsmodelle weiteren Zulauf erfahren werden. Als begünstigende Faktoren hierfür sehe ich: • sinkende Kaufkraft, insbesondere der jungen Generation in Europa • Ausbreitung der Internetkultur und Akzeptanz sozialer Netzwerke
  13. 13. Support Economy
  14. 14. Support Economy Der Begriff „Support Economy“ wurde sehr stark von der Buchautorin & Havard-Professorin Shoshana Zuboff geprägt als neue Stufe der Kundenorientierung Nach ihrer Erkenntnis streben die Menschen heute nicht mehr nach Massenprodukten, sondern nach Unterstützung für viele Lebensbereiche Lösungen für ihre Probleme. Dazu bedarf es Managementfähigkeiten, die zwar gepredigt werden, deren Dimension aber noch nicht richtig begriffen wurde: Kundenorientierung, Motivationsfähigkeit, sensibler Umgang mit Mitarbeitern, Hinhören statt Hierarchiedenken
  15. 15. Klassische Problemstellungen Kunden wollen nach ihren Bedürfnissen befragt werden und seien es Leid, um Interessen kämpfen zu müssen Beispiel: Keine endlosen Selektionsmöglichkeiten, sondern eine schnelle Antwort auf seine Frage Kunde möchte die günstigste Fahrkarte von A nach B, ohne sich mit dem Tarifdschungel auseinander setzen zu müssen Individualisierung des Konsums „Menschen wollen individualisierte Anwaltschaft und Unterstützung, um ihr Leben nach ihren Vorstellungen leben zu können.“
  16. 16. Support Economy: Weiter gedacht ... • Der Erfolg von Produkten und Dienstleistungen wird letztlich im Kopf des Konsumenten entschieden. • Es kommt deshalb besonders darauf an, Wahrnehmung und Einstellung von bestehenden und potenziellen Kunden genau zu analysieren. • Wird dieses aus Kosten- oder Ressourcengründen vermieden, entsteht häufig Overengineering: Das angebotene Produkt oder die Dienstleistung weist eine andere Beschaffenheit oder Anwendungsmöglichkeit auf, als der Kunde letztendlich haben oder nutzen will. • Was er tatsächlich haben will, ist die spezielle Fähigkeit eines Dienstleisters, seine Probleme für ihn zu lösen.
  17. 17. Full-Service als klassisches Geschäftsmodell im Bereich B2B (1/2) Sixt übernimmt als Full-Service Dienstleister sämtliche Aufgaben rund um Ihren Fuhrpark Wartung und Verschleiß Tankkartenmanagement Reifenersatz Logistik Versicherungsleistungen Rückgabe – Sixt FAirbag® GEZ-Gebühr Sixt Schadensmanagement Kfz-Steuer
  18. 18. Full-Service als klassisches Geschäftsmodell im Bereich B2B (2/2) Sie formulieren Ihre Ziele – wir kümmern uns um den Rest Artwork Beratung Corporate Design Fotografie Image- & Werbefilme Integrierte Kommunikation Klassische Werbung Konzeption Markenentwicklung Markenführung Mediaplanung Messebetreuung Produktion Programmierung Promotion (PoS) Radio / TV Social Media Marketing Suchmaschinenoptimier ung Verkaufsförderung Webdesign Webentwicklung Werbeartikel Werbetechnik
  19. 19. Fazit Support Economy Support Economy kann als First Class Service verstanden werden. Welcher insbesondere für komplexe Produkte oder Produktlösungen Anwendung findet. Preise für Support Economy sind meistens sehr hoch. Der Markt ist gegenwärtig nur dünn besiedelt. Raum für eine Ausdehnung sollte aufgrund des hohen Wohlstands in Deutschland daher gegeben sein. Beispiele Support Economy • • • • • • Privatsekretärin Private Arztpraxis Erste Klasse – Flugzeug, Bahn, Autos Residenz für Senioren Full Service Reiseagenturen Full Service Eigenheim Ausstatter Tendenz: Je tiefer man bereit ist in die Tasche zu greifen, desto mehr Support Economy bekommt man dafür. In den USA viel stärker ausgeprägt als in Deutschland.
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