Abschlussbericht Recht 2.0
Upcoming SlideShare
Loading in...5
×
 

Abschlussbericht Recht 2.0

on

  • 350 views

 

Statistics

Views

Total Views
350
Views on SlideShare
350
Embed Views
0

Actions

Likes
0
Downloads
0
Comments
0

0 Embeds 0

No embeds

Accessibility

Categories

Upload Details

Uploaded via as Microsoft Word

Usage Rights

© All Rights Reserved

Report content

Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
Flag as inappropriate

Select your reason for flagging this presentation as inappropriate.

Cancel
  • Full Name Full Name Comment goes here.
    Are you sure you want to
    Your message goes here
    Processing…
Post Comment
Edit your comment

Abschlussbericht Recht 2.0 Abschlussbericht Recht 2.0 Document Transcript

  • Beuth Hochschule für Technik Berlin RECHT 2.0 „EIN MUSIKER IM WEB 2.0 – EIN LEBEN OHNE DIE GEMA?“Eingereicht von: Matrikel Nr.:André Lüdtke 782183Jörg Sukale 781777Betreuer: Prof. Dr. BuchemAbgabetermin: 15. Juli 2012
  • Inhalt1. Grundlage ............................................................................................................... 3 1.1 Creative Commons............................................................................................ 3 1.2 Was ist die Gema? ............................................................................................ 42. Leitfrage.................................................................................................................. 53. „Walt Disney“-Strategie........................................................................................... 64. Erste Argumentationsdurchlauf .............................................................................. 7 4.1 Der Träumer (1)................................................................................................. 7 4.2 Der Realist (1) ................................................................................................... 7 4.3 Der Kritiker (1) ................................................................................................... 85. Zweiter Argumentationsdurchlauf ........................................................................... 9 5.1 Der Träumer (2)................................................................................................. 9 5.2 Der Realist (2) ................................................................................................... 9 5.3 Der Kritiker (2) ................................................................................................... 96. Fazit und Zusammenfassung ............................................................................... 10Quellen ..................................................................................................................... 11
  • 1. GrundlageAllgemein existiert in Deutschland seit 1965 das Urheberrecht (UrhG).Der Begriff distanziert sich von dem des gewerblichen Rechtschutzes, welcherErzeugnisse geistigen Schaffens auf gewerblichem Gebiet schützt. Das deutscheUrheberrecht hingegen behandelt den Schutz von Erzeugnissen auf kulturellerEbene.Das Recht 2.0 beschreibt nichts anderes als die Rechte der Internetnutzer im sichimmer weiterentwickelnden Web 2.0!„Das Internetrecht (auch: Onlinerecht) befasst sich mit den rechtlichen Problemen,die mit der Verwendung des Internet einher gehen. Es stellt kein eigenesRechtsgebiet dar, sondern ist die Schnittstelle aller Rechtsgebiete im Bereich desInternets.Teilweise wird es als Teilgebiet des Medienrechts gesehen, wenn dieser Begriffweiter ausgelegt wird. Nach anderen Begriffsbestimmungen ist im Medienrecht dieinhaltliche Seite geregelt, im Telekommunikationsrecht die technische, und beideSeiten gemeinsam ergeben dann das Internetrecht.“[1]Recht 2.0 beschreibt desweiteren aber auch die Frage nach dem Urheberrecht. Dasheißt: Wem gehört geistiges Gut, welches er mithilfe des Webs verbreitet. Kritisch isthier zu betrachten, dass die Grenzen dieses Urheberrechts schwer zu ziehen sind.Andererseits bildet das Web eine Chance schnell und bequem verschiedensteInhalte und Medien zu verbreiten.1.1 Creative CommonsWas ist das?Das Besondere an der Creative Commons Organisation ist, dass es sich hierbei umeine Non-Profit-Organisation handelt. Creative Commons (CC) sind Lizenzen, mitderen Hilfe man im Internet veröffentlichtes geistiges Eigentum sichern kann. Dafürbietet CC sechs verschiedene Standard-Lizenzverträge an. Zur Verdeutlichung,welchen Vertrag der jeweilige Nutzer gewählt hat und der Einfachheit halber hat CCverschieden Symbole für die Namensgebung der Verträge gewählt: Verwendung des Inhalts nur unter Namensnennung der Inhalt darf nicht verändert werden Nutzung darf nur Nichtkommerziell erfolgen eine Weitergabe darf nur unter gleichen Bedingungen erfolgenAnhand dieser Symbole lässt sich leicht erkennen, welche Lizenz für den jeweiligenInhalt gültig ist. CC hat verschiedene Zusammenstellungen dieser Symboleangefertigt."CC ist dabei selber weder als Verwerter noch als Verleger von Inhalten tätig und istauch nicht Vertragspartner von Urhebern und Rechteinhabern, die ihre Inhalte unter
  • CC-Lizenzverträgen verbreiten wollen. Die CC-Lizenzverträge werden also von denUrhebern übernommen und in eigener Verantwortung verwendet, um klarzustellen,was mit den Inhalten ihrer Webseiten geschehen darf und was nicht."Warum Creative Commons?Der Urheber kann Abstand vom bisherigen System nehmen, indem er entweder alleRechte abgetreten oder unter dem gesetzlichen Standardschutz "alle Rechtevorbehalten" gestellt hat. Nun hat jeder mit dem CC-lizensierten Inhalt weitereFreiheiten, als es ohnehin schon durch das Urhebergesetzt erlaubt ist. Somit hatderjenige, der den Inhalt dieser Seite weiterverarbeiten möchte einen definiertenRahmen, indem er sich bewegen kann. Unklarheiten, die vorher unsicher durch dasUrhebergesetzt geregelt wurden oder erst umständlich mit dem Rechtinhaber geklärtwerden mussten sind somit weitestgehend beseitigt worden. Eine Lockerung der CC-Lizenz ist vom Rechtinhaber jederzeit möglich.Der Nutzer einer CC-Lizenz signalisiert mit der Verwendung dass er durchaus daraninteressiert ist, dass der Inhalt, unter Beachtung der Rahmenbedingungen, weiterverbreitet wird.1.2 Was ist die Gema?"Die Abkürzung „GEMA“ steht für „Gesellschaft für musikalische Aufführungs- undmechanische Vervielfältigungsrechte“. In ihrer Arbeit im Dienste derMusikschaffenden kann die GEMA auf langjährige Erfahrung zurückgreifen:Bereits 1903 wurde mit der „Deutschen Anstalt für musikalisches Aufführungsrecht“(AFMA) eine Vorläufer-Organisation der GEMA und damit die ersteVerwertungsgesellschaft Deutschlands gegründet. Als staatlich anerkannteTreuhänderin verwalten wir die Rechte von über 64.000 Mitgliedern und über zweiMillionen ausländischen Berechtigten und sorgen dafür, dass das geistige Eigentumvon Musikschaffenden geschützt und sie für die Nutzung ihrer Werke angemessenentlohnt werden.Dazu gehört auch, sich national und international für die Rechtsfortbildung desUrheberrechts einzusetzen: Ohne sie könnte der schöpferische Mensch seineKreativität nicht entfalten und wäre letzten Endes seiner Existenzgrundlage beraubt.Insofern ist die GEMA also auch eine Schutzorganisation für den schöpferischenMenschen." [2]Quelle: https://www.gema.de/die-gema/10-fragen-10-antworten.html (24.06.2012)
  • 2. Leitfrage"EIN MUSIKER IM WEB 2.0 - EIN LEBEN OHNE GEMA"Generell kann ein Komponist davon ausgehen, dass seine Werke des Rechteswegen geschützt sind, ohne dass er etwas dafür unternehmen muss. (UrhG) Jedochhat dies im selben Augenblick auch gleich einen Nachteil für den Erschaffer deskulturellen Gutes, denn er kann sein Werk entweder ganz oder gar nicht schützen.Entscheidet er sich für das erstere so greift das Urhebergesetzt. Künstler wendensich in diesem Fall an die GEMA und treten ihre Rechte an diese ab und könnendavon ausgehen, dass die GEMA die Rechte des Künstlers überwacht. Jedoch istdas nicht im Sinne derjenigen, die ihre Werke einer breiten Zielgruppe zur Verfügungstellen wollen aber dennoch nicht alle Rechte abtreten wollen. An dieser Stelle sindAlternativen gefragt.
  • 3. „Walt Disney“-StrategieIm Folgenden wollen wir anhand einer Kreativmethode von Walt Disney die Leitfrageerörtern. Dafür werden verschieden Gesichtspunkte aus drei Perspektivenwiedergegeben. Der Träumer äußert Wünsche und betrachtet das Thema aus derFerne. Der Realist hingegen kennt Zahlen, Daten und Fakten und weiß diese richtigzu deuten, sodass eine realistische Einschätzung der Situation erfolgen kann. DerKritiker hingegen versucht stets die gegebenen Punkte zu zerlegen und dienegativen Aspekte herauszustellen. Innerhalb eines Gespräches dieser dreiPersonen soll das ausgeleuchtet und entsprechend erörtert werden. [3]Es endet dann, wenn der Kritiker keine Argumente mehr hat. Die Reihenfolge ist festund lautet Träumer - Realist - Kritiker - Träumer - usw. Ist das Thema beendet, solltedas Ergebnis in Richtung Optimallösung vorliegen. [3]
  • 4. Erste Argumentationsdurchlauf4.1 Der Träumer (1)Ich, als kreativer Denker und Schöpfer neuer kultureller Erzeugnisse, möchte meinenWerken verschiedene Rechte geben. Ich besitze Werke, wo ich denke, dass diesenoch den "letzten Schliff" benötigen. Da will ich gerne sehen, was andere darausmachen. Aber ich habe auch Lieder getextet, die in ihrem Zusammenhang stimmigsind und eine Veränderung alles kaputt machen könnten. Deswegen ist es mirwichtig, dass mir diese Möglichkeit der einzelnen Rechtevergabe gegeben wird. DieCreative Commens sind für diese Zwecke sehr geeignet und ich sehe diese als dieZukunft meiner Wünsche. [17] [19]Ich kann hier den Umfang der Einhaltung meine Urheberrechte selber einteilen, ohnedass ich vorher jahrelang Recht studiert oder stundenlang Bücher zu diesem Themagewälzt habe. Am wichtigsten ist mir jedoch, dass die Rechte, egal was auch immerpassiert, bei mir bleiben. [18]Letzten Endes muss auch ein Künstler von etwas Leben. So kommt es mir natürlichgelegen, dass ich mein Hobby zu meinem Beruf mache und mit meinen Liedern denLebensunterhalt verdienen kann. [20]Optimaler Weise könnte auch das über die Creative Commons geregelt werden...4.2 Der Realist (1)Eine völlige Freiheit der Rechtevergabe würde bedeuten, dass jeder Klangpartikeloder zumindest jedes einzelne Musikstück einzeln oder auch gebündelt mit anderenMusikstücken oder Teilen davon beliebig lizenziert werden kann. Hier bietet sich eineLizenzierung nach „Creative Commons“ an, da die Lizenzierung werkgebundenstattfindet. Die Rechte der Werke bleiben außerdem vollständig beim Künstler selbst.Er kann somit auch in Zukunft entscheiden, was mit seinen Werken geschehen soll.[5] Zusätzlich zu dieser für den Musiker praktisch völligen Freiheit ist die Realisierungder Rechtevergabe einfach durch Standardverträge. Wichtig ist dabei jedoch zubeachten, dass einmal vergebene Lizenzverträge nachträglich nicht widerrufenwerden können. Trotz der einfachen Rechtevergabe durch wenige Klicks und derNutzung von Standardverträgen sollte der Künstler sämtliche Lizenzverträge aberbedacht erstellen und vergeben, um nachträglich keine Nachteile durch die fehlendeWiderrufbarkeit zu erfahren. [4]Man muss aber auch beachten, dass allein durch die Lizenzierung durch CC-Standardverträge keine Vergütung geregelt wird. Sämtliche Standardverträge sehenweder bei privatem noch kommerziellem Gebrauch eine Vergütung vor, so dass imFalle einer geplanten Vergütung Einzelverträge notwendig sind, die beizunehmenden Kunden erheblichen Bürokratieaufwand bedeuten kann. [6]
  • Eine vielversprechende Möglichkeit könnte aber die Kombination aus GEMA und CCsein. In mehreren Ländern in Europa laufen bereits Pilotprojekte zwischen dennationalen Verwertungsgesellschaften und CC. In Dänemark, Holland und Schwedenkönnen Mitglieder der jeweiligen Verwertungsgesellschaften einzelne Werke unterCC-Lizenz stellen. Dies ist aber nur bei „nicht-kommerziellen“ Musikstücken möglich,stellt jedoch einen Durchbruch dar. Im Vorfeld galt es allerdings den Begriff „nicht-kommerziell“ genau zu definieren. So lassen sich zwar nicht alle eigenenMusikstücke frei mit Lizenzen vergeben, aber zumindest einen kleinen Teil und kanndie positiven Vorteile der Verwertungsgesellschaft, wie die Verfolgung undÜberprüfung der Rechteeinhaltung sowie der Vergütung der anderen Werke,weiterhin nutzen und davon profitieren. [7][8][9]4.3 Der Kritiker (1)Ohne die GEMA geht gar nichts. Nur die GEMA regelt eine einheitliche Vergütung füralle seine Mitglieder. Wer Geld verdienen möchte, kommt an der GEMA nicht vorbei.Insbesondere auch der Fakt, dass die GEMA für ihre Kunden (z.B. Diskotheken- undRestaurantbesitzer) einfach das umfangreichste Musikprogramm bieten kann undandere Anbieter somit praktisch keine Chance haben auf dem Markt Fuß zu fassen.[10][11]Eine Kombination von GEMA und CC ist außerdem ausgeschlossen, da beideModelle nicht miteinander kompatibel sind. CC ist nicht mit dem GEMA-Berechtigungsvertrag vereinbar und somit kann es keine Kombination von beidengeben. Der §1 des GEMA-Berechtigungsvertrags räumt der GEMA nämlichausschließliche Nutzungsrechte ein. Auch ist eine effektive Rechtewahrnehmung und–durchsetzung durch Unschärfe der Begriffe „kommerziell“ und „nicht-kommerziell“nicht möglich. Damit würde für einen Musiker ein wesentlicher Punkt, der für einesolche starke Verwertungsgesellschaft spricht, wegfallen. [12][13]Die Überprüfung und Verfolgung, ob die Rechte sämtlicher Musikstücke aucheingehalten werden, erfolgt außerdem auch nur über eine finanziell starkeVerwertungsgesellschaft wie die GEMA. Verstöße werden ohne die GEMAvermutlich gar nicht entdeckt und können auch nicht geahndet werden, was zufinanziellen Nachteilen für den Künstler führt. [12]
  • 5. Zweiter Argumentationsdurchlauf5.1 Der Träumer (2)Habe ich ein ausreichendes Repertoire an Musik produziert, so will ich diesenatürlich auch irgendwo anbieten. Die Bereitstellung meiner Musik soll zum Eineneine breite Zielgruppe erreichen, aber auch kostengünstig bzw. kostenlos sein. Hierhabe ich von einem Unternehmen gehört, die das schon realisiert haben. Jamendoscheint mir da die erste Wahl zu sein. Die akzeptieren wenigstens meine CC-Lizenzen und die Rechte bleiben bei mir! [15]Wofür ich keine Zeit habe, ist die Überprüfung der Einhaltung der Lizenzen. Das solldoch bitte jemand anders machen. Und wie ich anfangs schon gesagt habe, sollmein Gewinn nicht noch durch zu hohe Verwaltungskosten geschmälert werden. Jemehr am Ende für mich rausspringt, umso besser. [21]Johannes Kreidler, auch ein Künstler wie ich, hat dieses Verwaltungswirrwar derGEMA mal aufgegriffen und auf die "schwammigen und undurchsichtigen [Zuständedes] Urheberrechts aufmerksam" gemacht. Diese behaupten nämlich, dass jederKlangpartikel schützbar sei. So hat Johannes Kreidler kurzerhand alle Klangpartikelseines Songs anmelden wollen und dafür 70200 Anträge bei der GEMA gestellt. [14]5.2 Der Realist (2)Es gibt neben der GEMA auch andere Verwertungsgesellschaften auf dem Markt, dieim Gegensatz zu dieser eben durch geringe oder keine Teilnahmegebühren glänzen,weil kein riesiger Verwaltungsapparat dahintersteckt. Solche sogenannten Netlabelsarbeiten mit CC-Lizenzen und sind wie Jamendo sogar schon recht etabliert. Anderewie C3S befinden sich in der Gründungsphase und müssen auch noch denaufwendigen Genehmigungsprozess durchlaufen. [6][11]Das 2009 gegründete Netlabel Jamendo vertritt in ihrem Portal bereits über 40.000Künstler. Vor allem Musik aus den Richtungen Jazz und Lounge sind hier sehrumfangreich vorhanden und locken neben dem umfangreichen Angebot auch durchdeutlich geringere Lizenzgebühren den geneigten Restaurantbetreiber. Dadurchergeben sich auch interessante Vergütungschancen für Musiker aus diesenBereichen, da Jamendo für alle Musiker komplett kostenlos ist und 50 % derEinnahmen an die Künstler ausschüttet. [11][16]Letztendlich kann auch solch ein Netlabel sich um die Rechteeinhaltung und dieVergütung im begrenzten Umfang kümmern. Ein großer Vorteil gegenüber der GEMAist, dass der Künstler Lizenzen werkgebunden vergibt und die Rechte an der Musikbehält. [15]5.3 Der Kritiker (2)Abschließend bleibt damit nur noch die Vergütung ein Punkt, der für die GEMAspricht. Die GEMA kann durch ihre praktische Monopolstellung viel höhereLizenzgebühren verlangen und auch eintreiben, die abzüglich der enormen Kosten
  • für den Verwaltungsapparat letztendlich auch dem Künstler zu Gute kommen. VielGeld lässt sich daher nur mit der GEMA verdienen. [11]6. Fazit und ZusammenfassungZusammengefasst lässt sich die Leitfrage mit „Ja“ beantworten. Ein Leben ohneGEMA ist für einen Musiker im Web 2.0 möglich. Man könnte sogar meinen, dass esunumgänglich ist. Moderne werkgebundene Lizenzvergabe geschieht heutzutagemittels CC-Standardverträgen, wodurch die eigenen Werke rechtssicher lizenziertwerden. Insbesondere die Vergabe zur Verbreitung im „nicht-kommerziellen“ Bereichist für Musiker im Web 2.0 sehr wichtig. Um bekannt zu werden, reicht gute Qualitätausschließlich nicht aus. Um von der Musik allerdings leben zu können, dürfte derWeg nicht an einer Verwertungsgesellschaft vorbei gehen. Sogenannte Netlabelsstellen hier eine interessante Alternative dar, die den Musikern in der Regel einePlattform anbieten und ggf. sogar eine Vergütung für den Künstler erzielen. DerEinstieg ist bei den meisten Netlabels in der Regel kostenlos und erfordert somitkeine finanziellen Aufwände für den Start einer neuen Musikkariere. Fürerfolgreichere Musiker dürfte aber eine Kombination aus GEMA und CC sein.Profitieren dürften davon alle Beteiligten. Der Künstler kann dadurch sein Image oderdie Bekanntheit steigern, wenn er beispielsweise ein Anti-Kriegs-Lied unter CC-Lizenz stellt. Der Hörer kann sich den Titel kostenlos anhören, sofern dies imprivaten Umfeld geschieht. Und die Verwertungsgesellschaft profitiert letztendlichauch durch die zusätzlichen Einnahmen, die für die kommerzielle Verwendunganfallen. Am Ende dürfte die Entscheidung des Musikers aber – wie so oft – eineFrage des Geldes sein.
  • Quellen[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Internetrecht (31.05.2012)[2] https://www.gema.de/die-gema/10-fragen-10-antworten.html (24.06.2012)[3] Vorlesung AW 448, AW448_FAQs.pdf[4] http://spreerecht.de/creative-commons/2007-09/creative-commons-einfach-erklaert-teil-4-vorteile-gefahren-weiterfuehrende-links (Creative Commons einfacherklärt – Teil 4 – „Vorteile, Gefahren & weiterführende Links“)[5] Vgl. http://de.creativecommons.org/was-ist-cc/ („Was ist CC?“)[6] http://www.zeit.de/kultur/musik/2012-05/c3s-creative-commons-gema („DieCreative-Commons-Gema“)[7] http://www.golem.de/0801/57183.html („Durchbruch für CC-Musik“)[8] http://www.urheberrecht.org/news/p/1/i/4473/ („SACEM startet Pilotprojekt zurNutzung von Creative Commons Lizenzen“)[9] http://irights.info/?q=node/2144 („Doppelt Überkreuz: Die GEMA und CreativeCommons“)[10] https://www.gema.de/die-gema/10-fragen-10-antworten.html („10 Frange – 10Antworten“)[11] http://netzwertig.com/2009/02/05/jamendo-gema-war-gestern/ („Jamendo:GEMA war gestern“)[12] http://www.telemedicus.info/article/2176-GEMA-nimmt-Stellung-zu-Creative-Commons.html („GEMA nimmt stellung zu Creative Commons“)[13] https://de.creativecommons.org/files/2012/01/Statement_GEMA.pdf(Stellungnahme der GEMA zu CC – 2012)[14] http://www.videoregister.de/gema-provokation-gescheitert/2008-09-14/[15] http://www.jamendo.com/de/faq („Jamendo FAQ“)[16] http://artists.jamendo.com/de/home (Jamendo Künstler-Webseite)[17] http://wiki.creativecommons.org/Spectrumofrights_Comic1 („SpectrumofrightsComic 1“)[18] http://phlow.de/netlabel/informationen/wo-finde-ich-cc-musik.php („CreativeCommons Musik für eigene Projekte nutzen“)[19] http://www.openmusiccontest.org/lizenzen/(„Die Creative Commons-Lizenzen“)[20] http://freiekulturundmusik.wordpress.com/2012/04/02/alternative-einkommensmodelle-in-der-diskussion/(„Alternative Einkommensmodelle in derDiskussion“)[21] http://musik.klarmachen-zum-aendern.de/band_des_monats/2009-04-rob_costlow („Interview: Rob Costlow“)