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Integrierte Lösungen für effiziente und sichere Reinräume und Labors

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Reinräume und Labors sind ressourcenintensive Arbeitsumgebungen, sowohl was Personal als auch Sachwerte anbelangt. So ist es nur folgerichtig, dass in diesen Umgebungen Lösungen eingesetzt werden, die …

Reinräume und Labors sind ressourcenintensive Arbeitsumgebungen, sowohl was Personal als auch Sachwerte anbelangt. So ist es nur folgerichtig, dass in diesen Umgebungen Lösungen eingesetzt werden, die auf intelligenter Gebäudetechnologie basieren.

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  • 1. Fachartikel Infrastructure & Cities Sector Building Technologies Division Zug (Schweiz), 17. Januar 2013 Integrierte Lösungen für effiziente und sichere Reinräume und Labors Reinräume und Labors stellen große Herausforderungen dar, besonders was die Optimierung der Betriebskosten betrifft. Hinter den Prozessen, die in diesen Umgebungen ablaufen, stecken beträchtliche Investitionen an Zeit und Finanzen. Reinräume und Labors sind ressourcenintensive Arbeitsumgebungen, sowohl was Personal als auch Sachwerte anbelangt. Sie versorgen stark regulierte Märkte und sind gleichzeitig potenziellen Gefahren wie risikoreichen Substanzen und Prozessen, Kontamination, Bränden oder Explosionen ausgesetzt. Von Timothy Walsh, Head, Center of Competence Life Science, Siemens Building Technologies So ist es nur folgerichtig, dass in diesen Umgebungen Lösungen eingesetzt werden, die auf intelligenter Gebäudetechnologie basieren. Diese minimieren die Risiken, steigern die Effizienz und stellen die verifizierbare Einhaltung aller relevanten Vorschriften sicher. Solche Lösungen integrieren alle gebäudetechnischen Gewerke zur Steuerung und Überwachung von Reinräumen und Labors und gewährleisten so den Komfort und die Sicherheit der Mitarbeiter. Sie schützen zudem Personal, Prozesse und Umwelt, bieten einen sicheren und energieeffizienten Betrieb, verhindern Kontamination, sind flexibel bezüglich künftiger Migrationen und gewährleisten einheitliche Herstellungsstandards. Sicherheit sensibler Arbeitsplätze In Reinräumen und Labors sind Sachwerte wie Rohstoffe, geistiges Eigentum und wertvolle Fertigprodukte untergebracht. Eine Sicherheitslösung, die Zugangskontrolle mit Videoüberwachung kombiniert, kann den Zutritt durch Unbefugte verhindern und das Risiko von Manipulation, Industriespionage und Diebstahl reduzieren. Zugangskontrolllösungen eignen sich ganz besonders zur Absicherung von Life-Science-Umgebungen, da sie differenzierte Zutrittsprofile für unterschiedliche Personengruppen ermöglichen. In Verbindung mit einem intelligenten Gebäudemanagementsystem bietet das Zutrittskontrollsystem zusätzliche Vorteile. 1/5 Siemens Schweiz AG Infrastructure & Cities Sector – Building Technologies Division Gubelstraße 22, 6301 Zug, Schweiz Referenznummer: TA ICBT201301d Clean rooms and labs.doc Public and Press Relations: Catharina Bujnoch Telefon: +41 41 724-5677 E-Mail: catharina.bujnoch@siemens.com
  • 2. Bedarfsgesteuerte Beleuchtung und Belüftung ist schon mithilfe herkömmlicher Präsenzmelder möglich; gekoppelt mit der Zutrittskontrolle lässt sich aber eine noch effizientere Beheizung und Beleuchtung erzielen. Abhängig von der Person, die einen Raum betritt, kann der Raumkomfort individuell eingestellt werden. Wenn es sich um Reinigungspersonal handelt, das körperliche Arbeit verrichtet, setzt das System die Temperatur auf einen niedrigeren Wert als bei einem Chemiker oder Techniker, der in erster Linie sitzende Tätigkeiten ausübt, erhöht dafür aber die Luftaustauschrate. Dadurch ergibt sich nicht nur ein höherer Komfort für den Raumnutzer, sondern auch eine bessere Energieeffizienz. Integrierte Brandmelde- und Gebäudesysteme In wissenschaftlichen Einrichtungen sind aufgrund der verwendeten Substanzen und Prozesse, die manchmal zu starker Staubbildung führen, dedizierte Brandmeldeanlagen erforderlich. Typische Brandursachen in solchen Umgebungen sind u. a. Kurzschlüsse, Selbstentzündung von Ablagerungen in Lüftungskanälen oder das Austreten leicht entzündlicher Flüssigkeiten und Gase. Brand- und Rauchschäden können zum Verlust von Produkten, Geräten und Sachwerten führen und so innerhalb weniger Minuten beträchtliche finanzielle Verluste verursachen. Gleichzeitig können aufgrund des hohen Luftflusses empfindliche Anlagen so stark kontaminiert werden, dass sie anschließend ausgewechselt werden müssen. Der daraus resultierende Produktionsausfall kann ebenfalls beträchtliche finanzielle Auswirkungen nach sich ziehen. Zur zuverlässigen frühzeitigen Erkennung potenzieller Brandrisiken sind Lösungen auf dem Markt, die Klimakontrollanlagen in explosionsgefährdeten Bereichen überwachen und regeln, sowie dedizierte Brandschutzlösungen. Hierzu zählen zertifizierte Rauch-, Wärme- und Flammenmelder für Ex-Zonen. In Labors wird offenes Feuer oft als Hitzequelle verwendet. Dadurch steigt das Risiko eines Brandausbruchs in der Abzugshaube, unter der die Techniker arbeiten. Speziell zum Schutz von Abzugshauben entwickelte Systeme basieren meist auf linearer Brandmeldetechnologie. Sie erkennen erste Anzeichen eines Brands schon innerhalb weniger Sekunden und bieten außerdem in der Regel automatische Brandlöschung. Die Integration solcher Systeme mit einem Managementsystem erleichtert die Überwachung der Betriebsbedingungen in Abzugshauben und des Löschmitteldrucks. Dank der Integration von Brandmelde- mit Gebäudemanagementsystemen ergibt sich ein wesentlich besserer Überblick und es lassen sich noch mehr Prozesse automatisieren. In einem Notfall kann dies von unschätzbarem Wert sein. Falls beispielsweise die Konzentration toxischer 2/5 Siemens Schweiz AG Infrastructure & Cities Sector – Building Technologies Division Gubelstraße 22, 6301 Zug, Schweiz Referenznummer: TA ICBT201301d Clean rooms and labs.doc Public and Press Relations: Catharina Bujnoch Telefon: +41 41 724-5677 E-Mail: catharina.bujnoch@siemens.com
  • 3. Gase zunimmt, kann die Abluftrate der Belüftungsanlage automatisch erhöht werden, um die Abfuhr schädlicher Dämpfe zu beschleunigen. Wird ein Brand erkannt, lassen sich die Jalousien automatisch anheben, um die Sicht zu verbessern und Rettungsdiensten den Zugang zu erleichtern. Evakuierungsdienste, die in einem Notfall unabdingbar sind, um den Betroffenen schnell und effizient klare und prägnante Anweisungen zu vermitteln und Panik zu verhindern, können ebenfalls in eine ganzheitliche Gebäudemanagementlösung integriert werden. Sprachbasierte Meldungen von einer gut informierten Zentrale sind in einer Notfallsituation ganz besonders wichtig. Energieeffizientes Arbeitsumfeld Dank der heute verfügbaren Technologie sind Reinräume und Labors eine hochmoderne wissenschaftliche Arbeitsumgebung. Darüber hinaus bieten mit optimaler Technologie ausgestattete Einrichtungen die Möglichkeit, Energie zu sparen. Dabei spielen integrierte Gebäudemanagementlösungen eine Schlüsselrolle. Ein integrierter Ansatz kann außerdem die Einhaltung behördlicher Vorschriften gewährleisten und gleichzeitig Lifecycle-Kosten reduzieren, da das Steuersystem die Heiz-, Kühl- und Belüftungsleistung sowie die Beleuchtung an den tatsächlichen Bedarf anpassen kann. In der Regel sind Anlagen für Reinräume und Labors für maximale Betriebsbedingungen ausgelegt, d. h. sie sind in der Lage, den nötigen Volumenstrom zu liefern, wenn der Schieber der Abzugshaube voll geöffnet ist – ein Fall, der relativ selten eintritt. Da 65 Prozent der Energiekosten durch HLK-Anlagen verursacht werden, kann eine in die HLKSteuerung integrierte GMP-Überwachung Einsparungen erzielen. Durch Einbindung von Partikelzählern in die HLK-Anlage und Änderung der Luftaustauschrate ausgehend von den in der Luft detektierten Schwebstoffen lässt sich der Energieverbrauch weiter optimieren, ohne die Reinheit des Raums zu beeinträchtigen. Validierung von Umgebungsbedingungen Die Umgebungsbedingungen in Life-Science-Einrichtungen werden durch Belüftungssysteme beeinflusst, die sich beträchtlich auf die Produktqualität auswirken können. Zum Schutz der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit in diesen Einrichtungen fordern asiatische, europäische und amerikanische Behörden einen dokumentierten Nachweis, dass kritische Werte wie Temperatur, Feuchtigkeit, Luftdruck und Partikelemission fälschungssicher validiert werden. Der Trend geht zu unabhängigen, risikobasierten Überwachungssystemen. In Übereinstimmung mit den einschlägigen Richtlinien der Life-Science-Branche brauchen nur die Parameter eines Systems validiert zu werden, die im Rahmen einer Einflussanalyse als GMP-relevant eingestuft werden. Dank dieses Ansatzes lassen sich die Kosten für das Überwachungssystem und seine Validierung beträchtlich senken. 3/5 Siemens Schweiz AG Infrastructure & Cities Sector – Building Technologies Division Gubelstraße 22, 6301 Zug, Schweiz Referenznummer: TA ICBT201301d Clean rooms and labs.doc Public and Press Relations: Catharina Bujnoch Telefon: +41 41 724-5677 E-Mail: catharina.bujnoch@siemens.com
  • 4. Siemens CMT (Compact Monitoring Technology) ist eine standardisierte Lösung, die alles bietet, was zur GMP-Konformität erforderlich ist, und die an individuelle Bedürfnisse angepasst werden kann. Da Siemens CMT vorab konfiguriert, installiert und geprüft ist, sinken die mit der validierten Überwachung verbundenen Installationskosten und Risiken. Die auf einem risikobasierten Ansatz und Standardtechnologien beruhende Lösung gewährleistet die kontinuierliche Überwachung von bis zu einhundert GMP-kritischen Parametern anhand präziser, zertifizierter Sensoren. Gemessen werden sämtliche prozesskritischen und qualitätsrelevanten Umgebungsparameter wie Temperatur, Feuchtigkeit, Partikelzähler, Luftdruck und Luftströmungsgeschwindigkeit. Darüber hinaus kann auch der Zugang zu sensiblen Geräten oder beschränkten Bereichen kontrolliert werden. Wenn ein überwachtes System die festgelegten Unter- oder Obergrenzen erreicht, wird sofort Alarm ausgelöst. Die Lösung bietet außerdem integrierte Rekalibrierungswarnungen für Sensoren. CMT zeichnet alle relevanten Parameter vorschriftsgemäß auf stündlicher, täglicher und wöchentlicher Basis auf und speichert sie fälschungssicher. Ebenfalls geboten werden sichere Backup- und Archivierungsfunktionen sowie sicherer und einfacher Datenzugriff. Aufgrund ihrer Skalierbarkeit kann die CMT-Lösung von Siemens mit den wachsenden Anforderungen einer Installation problemlos Schritt halten. Vorteile der Integration Intelligentes Gebäudemanagement in Reinräumen und Labors maximiert die Informationsnutzung. Durch die Integration der Daten von Brandmelde- und Gasdetektions-, Videoüberwachungs- und Zugangskontrollsystemen, Laborräumen und Abzugshauben, Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen und anderen automatisierten Gebäudesystemen wie Aufzügen, Rolltreppen, Wasseraufbereitungsanlagen sowie labor- und medizintechnischen Systemen lassen sich beträchtliche Vorteile erzielen. Da es für die Infrastruktur des gesamten Gebäudes nur eine Benutzeroberfläche gibt, vereinfacht sich die Bedienung erheblich. Jedes Untersystem läuft eigenständig, und die Gesamtlösung zeigt nur die Informationen an, die für die jeweilige Aufgabe benötigt werden. Abweichungen von den normalen Betriebsbedingungen werden sofort optisch und akustisch auf der Steuerkonsole gemeldet. Benutzer werden intuitiv zur Fehlerursache geleitet und durch alle Schritte geführt, die zur Problemlösung erforderlich sind. Darüber hinaus lassen sich die Kosten sowohl kurz- als auch langfristig senken, da der Reinraum bzw. das Labor abgesichert, energieeffizient und – mit der CMT-Lösung von Siemens – GMPkonform ist. 4/5 Siemens Schweiz AG Infrastructure & Cities Sector – Building Technologies Division Gubelstraße 22, 6301 Zug, Schweiz Referenznummer: TA ICBT201301d Clean rooms and labs.doc Public and Press Relations: Catharina Bujnoch Telefon: +41 41 724-5677 E-Mail: catharina.bujnoch@siemens.com
  • 5. Siemens auf der Lounges 2013 Siemens wird auf der Lounges 2013, einer der größten Fachveranstaltungen für Reinraumtechnik in Deutschland, vom 5. bis zum 7. Februar in der Messe Karlsruhe vertreten sein. Vorgestellt wird das gesamte Portfolio der Siemens-Division Building Technologies, einschließlich Lösungen für die Life-Science-Branche, die alle Aspekte von der Planung bis hin zur Gebäudewartung abdecken. Im Messeverlauf werden Siemens-Experten außerdem zu Themen wie Sicherheit in Reinräumen, GMP-konforme Partikelüberwachung, Energieoptimierung und die zahlreichen Vorteile der Integration referieren. Der Siemens-Sektor Infrastructure & Cities (München) mit rund 90.000 Mitarbeitern bietet nachhaltige Technologien für urbane Ballungsräume und deren Infrastrukturen. Dazu gehören Produkte, Systeme und Lösungen für intelligentes Verkehrsmanagement, Schienenverkehr, Smart Grids, energieeffiziente Gebäude und Sicherheitslösungen. Der Sektor setzt sich aus den Divisionen Building Technologies, Low and Medium Voltage, Mobility and Logistics, Rail Systems und Smart Grid zusammen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/infrastructure-cities Die Siemens-Division Building Technologies (Zug, Schweiz) ist weltweit führend auf dem Markt für sichere, energieeffiziente und umweltfreundliche Gebäude und Infrastrukturen. Als Technologiepartner, Dienstleister, Systemintegrator und Produktlieferant verfügt Building Technologies über Angebote für Brandschutz und Sicherheit sowie Gebäudeautomation, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK) und Energiemanagement. Mit weltweit etwa 29.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Building Technologies im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von 5,8 Milliarden Euro. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com/buildingtechnologies 5/5 Siemens Schweiz AG Infrastructure & Cities Sector – Building Technologies Division Gubelstraße 22, 6301 Zug, Schweiz Referenznummer: TA ICBT201301d Clean rooms and labs.doc Public and Press Relations: Catharina Bujnoch Telefon: +41 41 724-5677 E-Mail: catharina.bujnoch@siemens.com