Facebook commerce  Der Wandel zum Handel
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4                                           ManageMent suMMary | F-coMMerceManageMent SuMMaryF-CommerceDie Kommerzialisier...
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Background & setup | eIne studIe ZuM HandeLn   7Research-Step 3: Online-Nutzer-BefragungIm Rahmen der Studie wurden 504 Pe...
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akteur 1: FaceBook | VoM FreundeskreIs ZuM MarktpLatZ                                       13   mobile als F-commerce-Tre...
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18         Warum verfolgen Sie di                                e Aktivitäten bestimm         Marken oder Unternehm      ...
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Facebook Commerce - der Wandel zum Handel (Studie BBDO 2011)
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Facebook Commerce - der Wandel zum Handel (Studie BBDO 2011)

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Studie der BBDO zum Thema Facebook Commerce (09/2011)

"Mit der vorliegenden Studie beleuchtet BBDO das Thema aus vier unterschiedlichen Perspektiven: Facebook, Nutzer, Unternehmen und Dienstleister. Basierend auf diesen verschiedenen Sichtweisen haben wir (BBDO) Handlungsempfehlungen für Unternehmen erstellt."

Quelle: BBDO - http://www.bbdo.de und
http://www.digitallabblog.de/bbdo-studie-potenzial-von-facebook-als-vertriebskanal/

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  1. 1. Facebook commerce Der Wandel zum Handel
  2. 2. Vorwort 3 Wir leben in einer rasanten Zeit, in der Veränderungen etwas ganz Alltägliches sind. Vorwort Einige davon fordern zukunftsweisende Entscheidungen. Vor einer solchen Herausfor- derung stehen jetzt viele Unternehmen. Denn es kommt etwas auf sie zu, das den herkömmlichen Online-Handel nachhaltig verändern könnte. Facebook-Commerce ist ins Rollen gekommen, und man sollte genau beobachten, ob es sich wirklich lohnt, auf diesen Zug aufzuspringen. Noch vor kurzer Zeit war Facebook lediglich ein soziales Netzwerk, in dem Freunde in eigenen Communitys in Kontakt traten und sich über ihre Aktivitäten auf dem Laufenden hielten. Das hat sich verändert. Immer mehr Markenpräsenzen halten Einzug auf Facebook. Heute sind viele Facebook-Nutzer mit zahlreichen Marken befreundet, die nun Teil ihres Netzwerks geworden sind. Dieser direkte Dialog in einer sehr privaten Sphäre steht im Mittelpunkt von F-Commerce und wird zu einem effektiven Marketingtool, mit dem zukünftig äußerst erfolgreich Produkte verkauft werden könnten. Mit der vorliegenden Studie beleuchtet BBDO das Thema aus vier unterschiedlichen Perspektiven: Facebook, Nutzer, Unternehmen und Dienstleister. Basierend auf diesen verschiedenen Sichtweisen haben wir Handlungsempfehlungen für Unternehmen erstellt. Denn eines ist sicher: Mit diesem Wandel im Handel sollte sich zielbewusst auseinander- gesetzt werden. Wenn sich F-Commerce als relevanter Vertriebskanal etabliert heißt es, rechtzeitig die Chancen zu nutzen und freie Flächen zu besetzen. Also, bleiben Sie dran. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen. Michael Schipper COO, BBDO GermanyMANAGEMENT SUMMARY | F-COMMERCE ......................................................................................................................................................... SEITE 4–5BACKGROUND & SETUP | EINE STUDIE ZUM HANDELN ......................................................................................................................................... SEITE 6–7STATUS QUO | F-COMMERCE STECKT NOCH IN DEN KINDERSCHUHEN ................................................................................................................. SEITE 8–11AKTEUR 1: FACEBOOK | VOM FREUNDESKREIS ZUM MARKTPLATZ ..................................................................................................................... SEITE 12–15AKTEUR 2: NUTZER | FANS WERDEN KäUFER ...................................................................................................................................................... SEITE 16–21AKTEUR 3: UNTERNEHMEN | üBER KOMMUNIKATION VERKAUFEN ...................................................................................................................... SEITE 22–28AKTEUR 4: DIENSTLEISTER | NEUE PLAYER ENTSTEHEN ...................................................................................................................................... SEITE 29–31GLOSSAR ........................................................................................................................................................................................................ SEITE 32–33
  3. 3. 4 ManageMent suMMary | F-coMMerceManageMent SuMMaryF-CommerceDie Kommerzialisierung von Facebook ist im vollen Gange. In- Facebook will einen Fuß in die Tür des online-zwischen haben viele Markenpräsenzen und Games den Weg für Handels bekommen, da es großes Umsatzpotenzial mitkommerzielle Angebote auf Facebook geebnet. Denn bislang Handelsaktivitäten auf seiner Plattform sieht. Dashaben Unternehmen diese Plattform überwiegend zur erfolg- soziale Netzwerk hat bereits seine eigene Währung, die Credits,reichen Kundenbindung eingesetzt. So ist jeder zweite in der eingeführt und verdient 30 % des Umsatzes mit virtuellen GüternStudie Befragte mit mindestens sechs Marken auf Facebook in Social Games. Um F-Commerce voranzutreiben, hat Facebookbefreundet. Zwei Drittel der Befragten sehen Facebook als Ende letzten Jahres eine interne Commerce-Partnership-Gruppezentralen Ort für alle interessanten Themen. Ein Umstand, der eingerichtet. Sie soll Händlern helfen, Facebook als Verkaufstooldazu geführt hat, dass neben der Möglichkeit des Dialogs jetzt zu nutzen. Zurzeit ist der Handel innerhalb von Facebook fürauch Produkte über die Plattform verkauft werden. Unternehmen kostenlos. Das kann sich ändern. Die Frage ist nicht ob, sondern wie Facebook den Handel innerhalb und aktuell steht F-commerce noch relativ am anfang der mithilfe der Plattform kapitalisieren wird.entwicklung. Man kann aber davon ausgehen, dass es schnel-ler vom Konsumenten angenommen wird, als der E-Commerce eines der wichtigsten motive für das einkaufen aufvor einigen Jahren. Die Akzeptanz für eine neue Technologie ist Facebook ist convenience. Für 36 % der Befragten ist diesin diesem Maße nicht mehr erforderlich. Auch ist das Ein- das ausschlaggebende Argument. An zweiter Stelle kommenkaufen auf Online-Plattformen inzwischen zur Selbstverständ- tolle Angebote und Rabatte (32 %), gefolgt von exklusivenlichkeit geworden. So wird sich F-Commerce über mehrere Produkten (30 %). Erst 8 % der Befragten haben bereits aufStufen ausbreiten. In der ersten Stufe werden Produktempfeh- Facebook eingekauft und doppelt so viele haben in einem F-Storelungen über die Einbindung von Facebook-Funktionen generiert gestöbert. Jeder fünfte Befragte gibt an, dass die soziale Kom-und im sozialen Netzwerk verbreitet. In der zweiten Stufe werden ponente ein Vorteil ist. Gemeint ist das gemeinsame ShoppenProdukte in Facebook-Storefronts präsentiert. In der dritten mit Freunden bzw. das Kommentieren abgewickelter Einkäufe.Stufe werden komplette Kaufabwicklungen angeboten. Besonders kommen auf Facebook solche Produkte gut an, die mit anderen leicht geteilt und verschenkt werden können: Zwei Drittel der Befragten können sich gut vorstellen, Gutscheine sowie Tickets und Eintrittskarten über Facebook einzukaufen. Noch eignet sich F-commerce jedoch eher für Impulskäufe. Denn momentan besuchen die meisten Facebook-Nutzer die Plattform ohne eine konkrete Kaufabsicht. Sie stoßen vielmehr zufällig über Produktempfehlungen ihrer
  4. 4. ManageMent suMMary | F-coMMerce 5Facebook-Freunde oder befreundeter Marken auf interessanteProdukte. Hierbei spielen Sofortbelohnungen als Kaufanreiz einegroße Rolle bei F-Commerce. Produkte mit hohem Informations-aufwand sind dagegen weniger gefragt und für E-Commerce-Kanäle besser geeignet. Für Unternehmen ist F-commerce auch eine Spiel-wiese für neue konzepte. Hier können sie mit zeit- undvolumenabhängigen Angeboten, Fan-first- oder Fan-only-Artikelnund Gruppenkäufen experimentieren. Aus den Ergebnissenentstehen neue Kommunikations- und Verkaufskonzepte, mitdenen versucht wird, Aufmerksamkeit und Relevanz zu schaffen.Durch die Zusammenführung von Kommunikation und Handel Die entwicklung von F-commerce hängt stark vonentstehen so einzigartige Möglichkeiten, die nur auf Facebook Facebook als Plattform ab. Sollten sich Nutzer von demdenkbar sind. Dabei steht der Dialog mit der Marke immer im sozialen Netzwerk abwenden, wird auch F-Commerce scheitern.Mittelpunkt vom F-Commerce. Jeder zweite Befragte äußert Bedenken bezüglich Datenschutz und Sicherheit. Aber nur jeder Fünfte misstraut Facebook Zum jetzigen Zeitpunkt hat Facebook den Wandel grundsätzlich. Damit sich Facebook als Handelsplattform etab-zum absatzkanal noch nicht vollzogen. Das heißt, für lieren kann, muss es nicht nur eine bessere Verlässlichkeit fürUnternehmen ist F-Commerce derzeit eine Investition und primär Unternehmen unter Beweis stellen, sondern auch Sicherheitein Marketingtool. Vor diesem Hintergrund ist der monetäre Nutzen und Datenschutz zu seinen Prioritäten machen.noch niedrig. Der Fokus liegt stark auf Kundenbindung undKundenengagement, denn die Zahl der Käufer und ihre Ausgabe-bereitschaft sind gleichermaßen gering. Erst mit der Etablierungdes F-Commerce (der dritten Stufe) werden Unternehmen dieseKundenbeziehungen in bare Münze umwandeln können.
  5. 5. 6 Background & setup | eIne studIe ZuM HandeLnBaCKgrOunD & SetuPEine Studie zum Handeln Definition F-commerce: methodik:F-Commerce umfasst den Handel innerhalb und mithilfe von Research-Step 1: Desk ResearchFacebook. Handel innerhalb von Facebook bedeutet, dass ent- Das vorhandene und publizierte Wissen in Fachzeitschrif-weder die Produktpräsentation oder der komplette Kaufvorgang ten, Blogs und Studien zum Thema F-Commerce wurdeauf der Plattform stattfindet. Während der Handel mithilfe von zusammengetragen. Auf dieser Basis wurden HypothesenFacebook Unternehmen die Möglichkeit gibt, Traffic auf ihrer gebildet, die den Ausgangspunkt für die weiteren Research-E-Commerce-Seite zu generieren oder Nutzerdaten zu sammeln. Schritte bildeten.Diese Studie setzt den Fokus auf den Handel innerhalb von Research-Step 2: InterviewsFacebook. Dazu gehören (vollintegrierte) F-Stores, Produkt- Um zu verstehen, wie sich F-Commerce zukünftig entwickelnpräsentationen (Storefronts), Gruppenkäufe (Deals) und der wird, wurden drei Experten interviewt. Jeder Experte verkörpertHandel mit virtuellen Gütern innerhalb der Facebook-Games. eine spezifische Perspektive auf das Thema. Exciting Commerce ist einer der prominentesten deutschen E-Commerce-Blogs. Einer der Autoren, Jochen Krisch, beschäftigt sich u. a. mit dem Thema Social Commerce und berät E-Commerce-Unternehmen. [ Jochen Krisch | Exciting Commerce ] Smatch hat seit 2010 für die Otto Group eine Vielzahl von F-Commerce-Aktivitäten umgesetzt. Stephan Wolk verantwortet bei Smatch den Bereich Marketing und Produktentwicklung. [ Stephan Wolk | Smatch ] ShopShare ist der bekannteste Anbieter von Facebook-Store-Lösungen. Das Unternehmen aus Österreich bietet sowohl maßgeschneiderte als auch standardisierte Store-Konzepte. [ Hendrik Maat | ShopShare ] Um die Unternehmensperspektive bei diesem Thema nicht zu vernachlässigen, wurde zudem ein Kunde der BBDO Gruppe interviewt. HORNBACH ist bereits seit 2009 erfolgreich als Unter- nehmen mit einer eigenen Marken-Fanpage auf Facebook aktiv. Christoph Straßburger ist als Leiter Social Media für die Betreuung aller Social-Media-Kanäle verantwortlich. [ Christoph Straßburger | HORNBACH ]
  6. 6. Background & setup | eIne studIe ZuM HandeLn 7Research-Step 3: Online-Nutzer-BefragungIm Rahmen der Studie wurden 504 Personenonlinerepräsentativ befragt. Diese 504 Personenwurden nach drei Kriterien quotiert: kriterium 1: Facebook-Nutzer:Befragt wurden Personen, die zumindest alle 2–3 TageFacebook nutzen. So nutzen die Befragten Facebook:- 64 % sind Heavy-User: Sie nutzen Facebook mehrmals täglich.- 36 % sind Gelegenheits-User: 12 % nutzen Facebook alle 2–3 Tage, 24 % nutzen das soziale Netzwerk einmal täglich. kriterium 2: markenfreunde.Befragt wurden nur Personen, die sich auch mit Marken undUnternehmen über Facebook befreunden. kriterium 3: regelmäßige online-käufer.Befragt wurden nur Personen, die mindestens ein Mal im halbenJahr online einkaufen. So gestaltet sich ihr Einkaufsverhalten:- 75 % sind Heavy-online-Shopper: 13 % der Befragten kaufen mindestens einmal pro Woche online ein, 32 % mehr- mals im Monat und 30 % mindestens einmal im Monat.- 25 % sind Gelegenheitskäufer: 20 % der Befragten kaufen alle zwei Monate online ein, 5 % alle halbe Jahre. autoren:Die vorliegende Studie wurde von der StrategischenPlanung der BBDO Germany in Zusammenarbeit mitJelden Trend & Transformation Consulting und brandforesight erstellt.
  7. 7. 8 status Quo | F-coMMerce steckt nocH In den kInderscHuHenStatuS quOF-Commerce steckt nochFacebook hat sich in den letzten drei Jahren als das weltweit größte undwichtigste soziale Netzwerk etabliert. Marken und Games haben Facebookbereits im großen Stil für sich entdeckt und tragen zur Kommerzialisierung derPlattform bei. Handel markiert den nächsten Schritt der Kommerzialisierung. mehr als nur Freundschaften pflegen: Gegenwärtig Facebook boomt dank Öffnungen: Zwei revolutionäresteuert Facebook auf die 750-Millionen-Nutzer-Marke zu (Quelle: Öffnungen haben diesen Aufstieg ermöglicht. Zum einen hat Face-Facebook, April 2011). Kein anderes soziales Netzwerk ist auch book bereits 2006 die eigenen Schnittstellen für externe Ent-nur ähnlich erfolgreich und verbreitet. Alle Konkurrenten sind wickler verfügbar gemacht. Das Ergebnis zeigte sich in Netzwerk-abgeschlagen und verlieren Nutzer oder bedienen Nischen. effekten: Je mehr Angebote Facebook-Nutzer vorfanden, destoFacebook dagegen erweitert seinen Nutzen kontinuierlich. attraktiver wurde die Plattform für sie. Und je mehr Nutzer aufSchon heute ist Facebook weit mehr als ein Ort zum Austausch Facebook sind, desto attraktiver wird es für externe Entwicklermit Freunden. Für 65 % der in dieser Studie Befragten ist und Unternehmen, Anwendungen zu programmieren und Mar-Facebook der zentrale Ort, um alle interessanten Themen zu kenauftritte zu platzieren. Zum anderen hat Facebook seit Aprilverfolgen. Facebook wird für seine Nutzer zum Echtzeit-Newsletter. 2010 begonnen, seine sozialen Elemente in externe Webseiten zu integrieren. Hierzu zählen z. B. Likes, Comments und Shares. Diese beiden Ansätze waren wesentlich für die Durchsetzung von Facebook gegenüber anderen sozialen Netzwerken. Die Mehrheit nutzt Facebook, um für sich Themen zu verfolgen 65 % 35 % Facebook ist für mich ein Facebook ist für mich Ort, um neben dem aus- ausschließlich ein Ort, tausch mit Freunden und um mit Freunden und Bekannten zentral alle Bekannten in Verbindung themen zu verfolgen. zu bleiben. Basis: 504 Befragte zwischen 20 bis 39 Jahren, die Facebook nutzen, mit Marken befreundet sind und regelmäßig online einkaufen.
  8. 8. status Quo | F-coMMerce steckt nocH In den kInderscHuHen 9in den Kinderschuhen Nach dem einzug der marken kommt der commerce:Die aktuelle Kommerzialisierung von Facebook basiert auf zweizentralen Entwicklungen. Die erste ist die wachsende Präsenzvon Unternehmen, die ihre Marken-Communitys zur Kunden-bindung einsetzen. Dieser offene Dialog mit Unternehmen stößtauch bei den Nutzern auf große Akzeptanz. Etwa drei Viertel allerFacebook-Nutzer sind mit mindestens einer Marke befreundet(Quelle: AdAge/Ipsos, Februar 2011). Die zweite zentrale Ent-wicklung ist die Ausbreitung des Social Gamings innerhalb vonFacebook. Die innerhalb von Spielen gekauften Waren habenden Markt für virtuelle Güter auf 835 Millionen Dollar (Quelle: FastCompany, April 2011) anwachsen lassen. Als Reaktion führteFacebook seine eigene virtuelle Währung, die Facebook-Credits,ein. Dadurch verdient Facebook 30 % des Umsatzes, der mit Social Der Unterschied: Bei F-CommerceGames erzielt wird. Zurzeit nutzen etwa 600 Applikationen wird diese Mundpropaganda im eigenensolche Credits und 85 % der Umsätze in diesen Apps werden Netzwerk verbreitet. Produktempfehlungenüber Credits generiert (Quelle: Facebookbiz, Mai 2011). Diese kommen also von eigenen Facebook-Entwicklungen haben den Grundstein für Transaktionen gelegt. Freunden. Da wir uns mit Leuten be- freunden, die uns ähnlich sind, und wir Menschen, die wir persönlich kennen, größeres Vertrauen entgegenbringen, „Facebook ist inzwischen schon so groß, dass es haben diese Empfehlungen eine weitaus eine weitere Kommerzialisierung vertragen kann.“ größere Wirkung als Empfehlungen von [ Stefan Wolk | Smatch ] Unbekannten. So geben 90 % der Face- book-Nutzer an, den Empfehlungen ihrer F-commerce ist der persönliche Teil des Social Facebook-Freunde zu vertrauen (Quelle:commerce: Der Handel innerhalb oder mithilfe von ExactTarget, August 2010).Facebook nutzt dessen soziale Komponenten. Wie in SocialCommerce geht es auch bei F-Commerce um die Ankurbelungder Verkäufe mithilfe von Bewertungen, Rezensionen undEmpfehlungen.
  9. 9. 10 status Quo | F-coMMerce steckt nocH In den kInderscHuHen Facebook wird zum gefährlichsten konkurrenten für Die zwei Sphären des F-commerce: F-Commerce um-amazon und ebay: Inzwischen ist Facebook so groß, dass fasst sowohl den Handel innerhalb als auch den mithilfe vondiese Empfehlungen und Bewertungen skalierbar werden. Aber Facebook. Der Handel innerhalb von Facebook ist der Kern desnicht seine Reichweite, sondern seine Fähigkeit, die Nutzer im F-Commerce. Hierzu zählen alle Kaufaktivitäten, die über Face-Umfeld ihrer Freunde, Produkte, Orte und aller Dinge, die sie book abgewickelt werden: z. B. Facebook-Stores und der Handel„liken“ zu verorten, macht Facebook zum gefährlichsten Konkur- mit virtuellen Gütern über Credits. Zur erweiterten Sphäre desrenten von Amazon und eBay. F-Commerce zählt der Handel mithilfe von Facebook. Er umfasst die Einbindung von Facebook-Mechaniken auf E-Commerce- „F-Commerce ist eine Spielart des Social Commerce. Un- Seiten über Social Plug-ins wie Likes, Shares und Log-ins. Bei ternehmen, die das Thema „social“ beherrschen, haben das diesem sog. Open Graph stehen die Generierung von Traffic auf Potenzial, das neue eBay oder das neue Amazon zu werden. der E-Commerce-Seite und Datenaggregation im Vordergrund. Ich sehe im sozialen Kontext enormes Umsatzpotenzial, weil Diese erweiterte Sphäre hat bereits große Verbreitung gefunden. man sehr nah an der Zielgruppe verkaufen kann. Vor diesem Zwei Drittel der Befragten (65 %) klicken auf externen Webseiten Hintergrund ist Facebook eine sehr geeignete Plattform mit von Marken und Unternehmen auf „gefällt mir“ und jeder Dritte Hunderten Millionen von Nutzern, die aktivierbar sind.“ (36 %) klickt auf Websites oder in Online-Stores auf „gefällt mir“ [ Jochen Krisch | Exciting Commerce ] oder „empfehlen“ für bestimmte Produkte. F-commerce etabliert sich Viele Webseiten und Online-Stores schneller als e-commerce: Während E-Commerce etwa 10 Jahre brauchte, von Marken und Unternehmen um sich durchzusetzen, wird F-Commerce (z. B. Amazon) haben inzwischen viel schneller vom Konsumenten ange- nommen werden. Die Akzeptanz einer Facebook-Funktionen integriert. neuen Technologie ist nicht notwendig, Welche der folgenden Möglichkeiten denn F-Commerce basiert auf bereits etab- lierten Komponenten des E-Commerce: nutzen Sie? von Kaufprozess über die Abwicklung bis hs hin zu Bezahlung. Es ist also längst gelernt, online einzukaufen. Dazu kommt, dass Die Möglichkeiten des Open Grap Unternehmen die Strukturen geschaffen 65 % mir“ von der Marke bzw. haben, um im Internet Handel betreiben Ich klicke auf Webseiten auf „gefällt zu können. Die zentrale Hürde des F-Commerce ist die Nachfrage der Face- 36 % ne-Stores auf „gefällt mir“ book-Nutzer nach Shopping-Angeboten. Ich klicke auf Webseiten oder in Onli Ohne sie kann sich das Einkaufen inner- 29 % halb von Facebook nicht etablieren. Online-Stores auf „teilen“, Ich klicke auf Webseiten oder in Erste F-Commerce-Erfolgsstorys deuten jedoch darauf hin, dass Facebook eine 19 % hmenswebseiten bzw. weitere Kommerzialisierung vertragen wird Ich schaue auf Marken- und unterne (s. Kapitel „Akteur 3: Unternehmen“). 20 % r Facebook auf anderen Ich nutze die Möglichkeit, mich übe „F-Commerce besteht aus Elementen, die Nutzer bereits 12 % aus dem E-Commerce kennen und akzeptieren. ebook mit, was ich ge Ich teile meinen Freunden über Fac Nutzer müssen nur lernen, dass Einkaufen jetzt auch auf Facebook möglich ist. Es geht nicht darum, 12 % ebook mit, was ich kau Vertrauen in eine neue Technik aufzubauen, sondern in Ich teile meinen Freunden über FacFacebook und in den Shop-Betreiber. Und das wird nicht lange 23 % dauern. In 18 Monaten könnten wir schon so weit sein.“ auf Webseiten oder in Ich nutze die Facebook-Funktionen [ Hendrik Maat | ShopShare ] 15 % t bekannt bzw. ich nutze Mir sind diese Möglichkeiten nich
  10. 10. status Quo | F-coMMerce steckt nocH In den kInderscHuHen 11 Stufenweise ausbreitung des F-commerce: F-Commerce wird sich über mehrere Stufen ausbreiten. Die erste Stufe: Durch die Nutzung des Open Graph wird das Einkaufen zum einkaufen als personalisiertes Gemeinschaftserlebnis: personalisierten Gemeinschaftserlebnis. Der Nutzer wird durch Mehr als 250 Mio. Menschen monatlich nutzen Facebook- Empfehlungen aus seinem Netzwerk auf neue Produkte auf- Features auf externen Seiten (Quelle: Facebook, April 2011). merksam und lernt gleichzeitig, seine Einkaufserfahrungen mit Diese weit verbreiteten Social Plug-ins ermöglichen den Unter- anderen zu teilen. Die zweite Stufe ist die Produktsuche und nehmen, Daten über ihre Nutzer zu sammeln und Traffic zu Produktpräsentation direkt auf Facebook. Viele Marken beginnen, generieren. Auf diese Weise erfahren sie, welche ihrer Angebote Storefronts auf ihren Facebook-Seiten einzurichten, auf denen die höchste Beliebtheit erzielen und welche am häufigsten im ihre Produkte vorgestellt werden. Der Kaufabschluss findet Netzwerk des Nutzers geteilt werden. Das ist aber nicht alles. Im jedoch im E-Store des Händlers statt. P&G beispielsweise nutzt Open Graph werden alle öffentlichen Daten des Nutzers gespei- seine Marken-F-Stores zurzeit noch als Lernplattformen, um Er- chert, d. h. alle Interessen, die er in Facebook gelistet hat (und kenntnisse zum Kaufverhalten seiner Zielgruppe und als Nicht- die er öffentlich gemacht hat) sowie alle von ihm bevorzugten händler zum E-Commerce generell zu sammeln. Auch die Nutzer Seiten, Artikel, Produkte und vieles mehr. Diese Daten stellt müssen erst noch erste Erfahrungen mit Shopping auf Facebook Facebook den Unternehmen zurzeit kostenlos zur Verfügung. machen. Steigt die Akzeptanz für Commerce-Angebote innerhalb Die Auswertung dieser Daten hilft den Unternehmen nicht nur, von Facebook, werden sich vollintegrierte F-Stores in Stufe drei ihr Sortiment zu optimieren, sondern zukünftig auch den E-Store durchsetzen. nach den jeweiligen Vorlieben und Präferenzen des Nutzers zu personalisieren. Zudem kann der Besucher des E-Stores sehen, Stufe 1: welche seiner Freunde den E-Store und die Produkte „geliked“ Produktempfehlungen haben. Dadurch wird das Einkaufen für den Nutzer individueller generieren und streuen und gemeinschaftlicher zugleich. [Open graph] Stufe 2: Produktpräsentation werden bereits genutzt [Storefronts] Stufe 3: des unternehmens komplette Kaufabwicklung [Vollintegrierte Shops] Produkteoder „empfehlen“ für bestimmte Der erfolg von F-commerce hängt Produkte hinzuweisenum meine Freunde auf bestimmte an allen akteuren: Als mehrseitiger Markt muss Facebook sowohl für die ls gut finden nde Marken bzw. Produkte ebenfal Nutzer als auch für handeltreibende Unter-in Online-Stores, welche meiner Freu nehmen und Dienstleister eine attraktive Plattform bleiben. Jedoch liegt es an allen umelden Webseiten oder Online-Stores anz Akteuren, die Zukunft des F-Commerce zu gestalten. kauft habe „Zurzeit befindet sich F-Commerce in einer Trial-and-Error-Phase. fen will Unternehmen schauen sich an, was die anderen machen und was man teilzunehmen bekommen oder an Sonderaktionen davon adaptieren kann.“Online-Stores nur, um rabatte zu [ Stefan Wolk | Smatch ] sie nicht Basis: 504 Befragte zwischen 20 bis 39 Jahren, die Facebook nutzen, mit Marken befreundet sind und regelmäßig online einkaufen.
  11. 11. 12 akteur 1: FaceBook | VoM FreundeskreIs ZuM MarktpLatZ aKteur 1: FaCeBOOK Vom Freundeskreis zum Marktplatz Die Etablierung von F-Commerce bedeutet für Facebook den Eintritt in eine neue Sphäre, denn sie eröffnet zusätzliche Einnahmequellen. Wird F-Commerce ein Erfolg, kann Facebook seinen commerce hat bei Facebook Einfluss massiv ausdehnen und eine hohe Priorität: Facebook sieht in wird endgültig zu einem Key Handelsaktivitäten auf seiner Plattform oder in der Zurverfügungstellung seines Player wie Google, Apple oder Datenpools aus dem Open Graph großes Amazon. Jedoch wird sich Umsatzpotenzial. Sowohl als Händler als auch als Daten-Aggregator kann Face- Facebook gegenüber handel- book mit satten Gewinnen rechnen. Das treibenden Unternehmen und soziale Netzwerk forciert beide Varianten des F-Commerce. Welche sich am Ende den Nutzern als zuverlässiger im Markt durchsetzen und welche profi- Partner noch behaupten müssen. tabler sein wird, ist noch nicht absehbar. Wichtig ist für Facebook vor allem, einen Fuß in die Tür des Handels zu bekom- men. So wurde im November 2010 eine interne Commerce-Partnership-Gruppe Facebook wird der neue online-Werbegigant eingerichtet. Sie richtet sich speziell an neben Google: Schon heute hat Facebook mehr monatliche Händler und soll ihnen helfen, Facebook Nutzer als Google. Zudem verfügt Facebook über äußerst als Verkaufstool zu nutzen. Derzeit ist die sensible persönliche Nutzerdaten. Diese kapitalisiert das soziale Nutzung der Daten aus dem Open GraphNetzwerk immer stärker über Werbung. Laut eMarketer hat für Unternehmen kostenlos. Das könnteFacebook 2010 bereits zwei Milliarden US-Dollar mit Werbung sich aber ändern, wenn der Zugriff aufumgesetzt (Quelle: eMarketer, Juni 2011). 2011 wird sich diese diese Daten für handeltreibende Unter-Zahl verdoppeln. Unternehmen können über Facebook-Zielgruppen nehmen unabdingbar wird. Um nicht aufin einer bislang nie dagewesenen Effektivität und Effizienz errei- den Datenpool von Facebook angewiesenchen. Der Blog TechCrunch prophezeite im Juni 2011 bereits, sein zu müssen, hat Amazon einen eige-dass in näherer Zukunft Facebook Google bezüglich Werbeum- nen „gefällt mir“-Button installiert.sätze überholen wird (Quelle: TechCrunch, Juni 2011). Nochaber fehlen Facebook Daten über das Einkaufsverhalten derNutzer. Schafft das soziale Netzwerk es, seinen Datensatz miteiner Kaufhistorie und Produktempfehlungen anzureichern, öffnen „Noch ist offen, ob Facebook wie Google einesich vollkommen neue Geschäftsmöglichkeiten. Art Aggregator sein oder wie Amazon als Händler auftreten wird. Als Aggregator zeigt Facebook- „Das Thema F-Commerce hat bei Facebook eine hohe Produkte, die Kaufabwicklung findet aber auf einer externen Priorität. Die positiven Erfahrungen im Bereich Social Seite statt. Als Händler würde Facebook Gaming haben Facebook dazu motiviert, die Transaktion selbst durchführen. E-Commerce als Umsatzquelle zu erschließen. Wahrscheinlich ist, dass Facebook versuchen wird, Dabei ist E-Commerce sehr weit gefasst: von Musik- mit einer Payment- und Log-in-Lösung den Nutzer auf bis zu Handelsangeboten.“ seiner Plattform zu halten.“ [ Jochen Krisch | Exciting Commerce ] [ Stefan Wolk | Smatch ]
  12. 12. akteur 1: FaceBook | VoM FreundeskreIs ZuM MarktpLatZ 13 mobile als F-commerce-Treiber: Facebook wird schon Bezahlen, zur Identifikation etc. nutzen. Face-heute von ca. 250 Millionen Usern über mobile Endgeräte genutzt. book Credits würden dann zum zentralenSie sind doppelt so aktiv wie die stationären Nutzer. Mit den Bezahlsystem. Noch ist nicht klar, wie ge-bestehenden mobilen Apps ist F-Commerce derzeit nicht denk- nau diese Plattform aussehen wird. Festbar. Im Juni 2011 zeichnete sich jedoch ab, dass Facebook steht aber: Gelingt es Facebook, mobileeine neue App-Strategie verfolgt. Unter dem Namen Project Endgeräte in den F-Commerce zu integ-Spartan will Facebook eine HTML5-basierte Plattform etablie- rieren, gewinnt das Thema massiv anren. Darüber will Facebook künftig eigene, plattformübergreifen- Fahrt. Denn bislang gelingt es den we-de Apps an Apple und Google vorbei auf mobile Endgeräte brin- nigsten Online-Händlern, über mobilegen. Entwickler können eigene Apps entwickeln und vermarkten Endgeräte zu verkaufen.und Facebook statt Apple oder Google als Infrastruktur z. B. zum Wachstum ist endlich: Bislang war Facebook mit steti- gem, überdimensionalem Wachstum gesegnet. Aber dieses Wachstum gerät ins Stocken. Während die Zahl weltweiter Nutzer weiter steigt, gehen erstmals in zwei aufeinander folgenden Monaten die Nutzerzahlen in Kern-Märkten zurück. Allein in den USA wanderten im Mai 2011 6 Mio. Nutzer ab. Auch in Kanada, Großbritannien, Norwegen und Russland werden negative Zahlen gemeldet. Diese Entwicklung deutet nicht auf einen allgemeinen Exodus hin, sondern auf eine Sättigung. Immerhin hat Facebook in den USA, Kanada und Großbritannien bereits ca. 60 % der jeweiligen Bevölkerung ab 14 Jahren erreicht. Trotzdem macht es deutlich: F-Commerce hängt vom Wohl und Weh von Face- book ab. Und bislang war die Halbwertszeit von Online-Plattformen wie AOL und sozialen Netzwerken wie Friendster und Myspace eher kurz. Ein möglicher Nutzer-Exodus würde in negativem Netzwerkeffekt mit massiven Konsequenzen für F-Commerce resultieren. Facebook muss sowohl für Nutzer als auch für Unternehmen Voraussetzungen schaffen, um sich als Kommu- nikations- und Absatzplattform behaupten zu können. Facebook muss Verlässlichkeit lernen: Seine Alleinstellung erlaubt Facebook, seineGrenzen auszutesten. Neue Regeln, Regularien oder Funktionen tauchen unangekündigt auf –häufig ohne Vorwarnung oder Hinweis an die Unternehmen. Sicherheit und Datenschutz sindweitere Bedenken. Damit sich Facebook als Handelsplattform etablieren kann, muss es nicht nureine bessere Verlässlichkeit für Unternehmen unter Beweis stellen, sondern auch Sicherheit undDatenschutz zu seinen Prioritäten machen. Facebook muss Sicherheit schaffen: Nutzer haben derzeit noch große Unsicherheitenbeim Einkauf innerhalb von Facebook. Jeder zweite Befragte weiß nicht, ob das Einkaufen dortsicher ist (s. Kapitel: „Akteur 2: Nutzer“). Diese Sicherheitsbedenken werden sich mit der Zeitgeben. Denn nur jeder Fünfte hat ein grundsätzliches Vertrauensproblem mit Facebook. Sowird Facebook zukünftig sichere, also verschlüsselte Datenübertragung gewährleisten. Dazuzählt zum Beispiel die Einführung sicherer HTTPS-Seiten. Daneben sind aber vor allem dieHändler gefragt, ihre Kunden zu überzeugen, dass es sicher ist, bei ihnen einzukaufen(s. Kapitel „Akteur 3: Unternehmen“).
  13. 13. 14 aktueLLe ruBrIk Was stört Sie beim Ei nkaufen über Facebook bzw. was w ürde Sie beim Einkauf über Facebook stören? 55 % 54 % 53 % 47 % 41 % 36 % 31 % 21 % 21 % 8 % n finde f den Facebook-auftritte Facebook muss mit Datenschutz Vertrauen aufbauen: Mark Zuckerberg von Facebook hat schon öfter das Ende der Privatsphäre verkündet und deut- greifen können lich gemacht, dass er Datenschutz für nicht zeitgemäß ifen können hält. Das spiegelt sich auch an einer Vielzahl von Akti- vitäten des sozialen Netzwerks wider. Wenn überhaupt, ht, wo ich die Stores au dann wird das Opt-out-Prinzip verfolgt. Wer nicht klar in rsönlichen Daten zugre den Einstellungen ändert, dass er bestimmte Inhalte ten meiner Freunde zu nicht teilen möchte, teilt automatisch alles. Facebooks laxer Umgang mit der Privatsphäre stellt für F-Commerce bleme mit Facebook eine zentrale Hürde dar. Jeder zweite Befragte (55 %) will nicht, dass Facebook weiß was er/sie einkauft. Genauso viele wollen nicht, dass Unternehmen auf ihre Ich weiß überhaupt nic persönlichen Daten zugreifen können (53 %). Und 47 % ren der Befragten befürchten, dass Unternehmen auf die inen Kaufaktivitäten stö rken auch auf meine pe rden oder Marken auf die Da Daten ihrer Freunde zugreifen könnten. Das sind ernst zu f Facebook gestört we nehmende Bedenken. nügend technische Pro n und nicht kaufen möglichkeit des User-backlash: In der Vergan- einkaufe ok sicher ist genheit hat sich des Öfteren gezeigt, dass aufgebrachte Nutzer Facebook dazu bewegen können, bestimmte Fea- tures wieder einzustellen. Sollten Facebook und/oder Unter- Facebook weiß, was ich undeskreis nicht mit me unternehmen oder Ma nehmen im Bereich Commerce massive Fehler unterlaufen, ok nur informiert werde einkaufen bei Facebo n, dass unternehmen Verkaufsaktivitäten au besteht hier grundsätzlich die Gefahr einer Protestwelle, Ich habe schon jetzt ge grundsätzlich nicht die sich negativ auf die Entwicklung von F-Commerce aus- wirken kann. Um seine Nutzer nicht zu verärgern oder gar zu verlieren, darf sich Facebook auf breiter Linie keine Unachtsamkeit oder gar Missbrauch erlauben. „In sozialen Netzwerken sagen Ich möchte nicht, dass Ich möchte nicht, dass Ich möchte meinen Fre Ich weiß nicht, ob das Ich habe Befürchtunge Ich möchte auf Facebo Ich vertraue Facebook die Nutzer, wenn ihnen etwas nicht Ich möchte nicht von gefällt. Und sie organisieren sich. Das hat in der Vergangenheit schon Unternehmen und auch Facebook dazu gebracht, Aktivitäten einzustellen oder bestimmte Funktionen abzuschalten.“Basis: 504 Befragte zwismit Marken befreunde chen 20 bis 39 Jahren, die Facebook nut [ Stefan Wolk | Smatch ] t sind und regelmäßig zen, online einkaufen.
  14. 14. akteur 1: FaceBook | VoM FreundeskreIs ZuM MarktpLatZ 15 Unternehmen Ableitungen für Hohe Sicherheitsstandards bieten: Bei dem noch relativSummary: Treiber und unbekannten F-Commerce ist Sicherheit ein Hygienefaktor.Barrieren aus Sicht des Unternehmen müssen hier die gleichen Sicherheitsstandards bieten wie in ihren E-Stores. Eine Zusammenarbeit mit z. B.Akteurs Facebook Trusted Shops gewährleistet, dass der F-Store zudem alle recht- lichen Kriterien erfüllt. treIBer Privatsphäre der Nutzer respektieren: Nutzer sorgen POSITIVE ERFAHRUNGEN MIT SOCIAL sich um den Umgang mit ihren Daten und den Daten ihrer GAMING/FACEBOOK-CREDITS Freunde. Außerdem schätzen sie Facebook als Informations- POTENZIELLE EINNAHMEQUELLE medium und fürchten, dass die Flut zusätzlicher Verkaufsnach- STEIGENDE NACHFRAGE DER HäNDLER richten diese Qualität zerstört. Zurückhaltung und Datenschutz NUTZER HABEN KEIN GRUNDSäTZLICHES sollten demnach höchste Priorität haben. MISSTRAUEN GEGENüBER FACEBOOK BarrIeren F-commerce flankierend einsetzen: F-Commerce bietet Nutzern (und Händlern) neue Vorteile gegenüber E-Commerce. EVENTUELLE ABLEHNUNG DER Zurzeit hat F-Commerce die Stellung eines zusätzlichen Kanals, KOMMERZIALISIERUNG VON FACEBOOK in dem Unternehmen ihren Kunden ein besonderes Kauferlebnis GERINGE GLAUBWüRDIGKEIT VON FACEBOOK bieten können. Ein F-Store kann den E-Store zwar flankieren, BEI FINANZIELLEN DIENSTLEISTUNGEN aber nicht ersetzen. Da die Entwicklung von F-Commerce in BEDENKEN BEZüGLICH DATENSCHUTZ starkem Maße von Facebook abhängt, sollten Unternehmen UND SICHERHEIT den Schwerpunkt auf E-Commerce setzen, um einen möglichst großen Handlungsspielraum zu bewahren.
  15. 15. 16 akteur 2: nutZer | Fans werden käuFeraKteur 2: nutzerFans werden KäuferFacebook zählt zu den privatesten Bereichen des Internets. Marken und Medienerhalten von ihren Fans verstärkt Zutritt in diesen Bereich. Aber sie müssen sichdiese Zustimmung permanent neu verdienen. Im Gegenzug bekommen sie Zutrittzu den persönlichen Empfehlungswelten ihrer Fans. Wer in diesen Sphärenverkaufen will, braucht Fingerspitzengefühl. Derzeit steht die Mehrheit der Nutzerdem F-Commerce positiv gegenüber, auch wenn der konkrete Nutzen noch nichtklar ersichtlich ist. Es fehlt an positiven Erfahrungen. Facebook ist das neue Fernsehen: aus Interaktion wird Transaktion: Facebook wurde ursprünglich genutzt, umFür Nutzer wird es immer unattraktiver mit Freunden und Bekannten im Kontakt und über deren Aktivitäten auf dem Laufendennicht auf Facebook zu sein. Alle sozialen zu bleiben. Wie E-Mails betraf Facebook eine sehr private Sphäre. Durch die zuneh-Aktivitäten werden „gefacebookt“. „Ich bin menden Präsenzen von Medien und Marken ändert sich dies derzeit massiv. So istnicht auf Facebook“ ist das neue „Ich jeder zweite Befragte (52 %) mit mindestens sechs Marken auf Facebook befreundet.habe keinen Fernseher“. Aber die Adap- Zwei Drittel sehen Facebook bereits als Ort, an dem sie zentral alle relevanten Thementionsgeschwindigkeit von Facebook unter- verfolgen (s. Kapitel: „Status quo“). Mit der Ausbreitung von F-Commerce gelangenscheidet sich deutlich vom Fernsehen. zunehmend Kaufaktivitäten und Produktempfehlungen in die private Sphäre desZwei Drittel aller Nutzer sind weniger als Nutzers. Da diese von eigenen Facebook-Freunden kommen, haben sie eine hohezwei Jahre Mitglied im sozialen Netzwerk persönliche Relevanz.(Quelle: PewResearchCenter, Juni 2011).Entsprechend gering ist die allgemeine „Facebook ist ein Kommunikations- wIe VIeLe Marken oder unterneHMenErfahrung der Nutzer mit Facebook insge- kanal, und das wirkt sich auf VerFoLgen sIe auF FaceBook?samt. Und da sich die Plattform dynamisch den Modus der Nutzer aus. 1–5 MARKEN 42 %verändert, befindet sich auch das Facebook- Die Nutzung von Facebook 6–10 MARKEN 30 %Erlebnis für die Nutzer im ständigen Wandel. unterscheidet sich erheblich von 11–20 MARKEN 13 % der Art und Weise, wie man auf E-Stores 21–30 MARKEN 4% browst. Auf Facebook will man 31–50 MARKEN 2% sich vorrangig unterhalten und MEHR ALS 50 MARKEN 3% unterhalten lassen. WEISS NICHT 6% In E-Stores sucht man gezielt nach Produkten.“ Basis: 504 Befragte zwischen 20 bis 39 Jahren, die Facebook nutzen, mit Marken befreundet sind [ Jochen Krisch | Exciting Commerce ] und regelmäßig online einkaufen.
  16. 16. akteur 2: nutZer | Fans werden käuFer 17 Wunsch nach relevanten Inhalten: Wer mit Marken vernetzt ist, will in erster Linie auf dem Laufenden bleiben. So möchtedie Mehrheit der Befragten über neue Produkte (86 %), Aktivitäten (84 %) und Rabattaktionen (77 %) informiert werden. Zwei Drittel(68 %) wünschen sich Zugang zu exklusiven Inhalten, die es nur auf Facebook gibt. Drei Viertel der Befragten (74 %) nutzen Markenals Identitätsausweis: Sie wollen ihrem Freundeskreis zeigen, welche Marken und Produkte sie toll finden. In den direkten Dialogmit Marken will ein Drittel der Befragten (37 %) treten.„Warum befreunden Sie sich mitMarken und Unternehmen durchdas Klicken auf „gefällt mir“?“ 86 % 84 % 77 % 74 % 68 % 61 % 59 % 37 % Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Es zeigt sich jedoch, dass Marken es nur bedingt schaffen, ufenden bleiben die Erwartungen ihrer Fans zu erfüllen. Wunsch und Wirklichkeit klaffen ausein- ander. Fragt man die Nutzer, warum sie die Aktivitäten von Marken und Unterneh- men verfolgen, wird die Diskrepanz deut- ens informiert werden lich. Nur 67 % der Befragten bewerten Facebook auf dem La hmen kommunizieren er Produkt toll finde n und Spaß haben die Informationen als interessant; 66 % erraschen lassen nehmen spannende Veranstaltungshin- weise wahr. Und lediglich jeder Zweite (46 %) meint, gute Angebote und Rabatte zu erhalten. rke bzw. des unternehm ternehmen, Marke od hmen unterhalten lasse s unternehmens über hmen inspirieren und üb nur auf Facebook gibt rke oder dem unterne len teilnehmen n mitteilen, dass ich un online einkaufen. ktionen und gewinnspie ten der Marke bzw. de neue Produkte der Ma en bekommen, die es rke bzw. dem unterne bringen und mit der Ma rke oder dem unterne t sind und regelmäßig Facebook , die chen 20 bis 39 Jahren Ich will über die aktivitä Ich will meinen Freunde Ich will zugang zu Inhalt Ich will mich von der MaIch möchte an rabatta Ich will frühzeitig über Ich will mich von der Ma Ich will mich aktiv ein , mit Marken befreunde Basis: 504 Befragte zwis nutzen
  17. 17. 18 Warum verfolgen Sie di e Aktivitäten bestimm Marken oder Unternehm ter en? Ich bekomme viele int eressante Information en von diesen Marken bzw. unternehmen Ich werde auf spanne 67 % nde Veranstaltungen un d aktionen hingewiese n Ich bekomme darüber 66 % immer gute angebote und rabatte dieser Ma rken bzw. dieser unter nehmen Ich lasse mich von de 46 % n aktivitäten dieser Ma rken bzw. unternehmen unterhalten Ich lasse mich von de 39 % n aktivitäten dieser Ma rken bzw. unternehmen inspirieren Ich verfolge, was ande 33 % re nutzer an die Pinnw and der Marken bzw. der unternehmen schre iben Ich leite interessante 32 % Informationen dieser Marken und unternehm en an meine Freunde weiter Ich poste selbst etwas 27 % an die Pinnwand der Ma rken bzw. der unterne hmen 16 % Basis: 504 Befragte zwis chen 20 bis 39 Jahren , die Facebook nutzen , mit Marken befreunde t sind und regelmäßig online einkaufen. Shopping hat hohe Viralität: Wer es schafft, relevan-ten oder inspirierenden Content zu liefern, kann von der hohenViralität auf Facebook profitieren. Einer aktuellen Studie vonShareThis zufolge, werden auf Facebook besonders häufig Links Die mehrheit der befragten steht F-commerce positivaus den Bereichen Unterhaltung und Shopping geteilt (Quelle: gegenüber. 55 % der Befragten interessieren sich für das The-Sharethis, Juni 2011). Tatsächlich leitet jeder vierte Befragte ma. Aber es steht auch noch ganz am Anfang der Entwicklung.interessante Informationen weiter, die er von Marken erhalten hat. Nur 8 % der Befragten haben bereits etwas in einem F-StoreTeilen ist der neue Ausdruck der Anerkennung. Damit Nutzer gekauft. Doppelt so viele, nämlich 16 %, haben zwar in einemProdukt-Informationen teilen, müssen sie jedoch echte Begeis- F-Store gestöbert, aber noch nichts gekauft. Jeder Dritte wussteterung für das Produkt bzw. die Informationen spüren. Zufrieden- noch nichts von dieser Möglichkeit, findet sie aber interessant.heit allein reicht nicht aus. Schließlich positionieren sich die Hier müssen Unternehmen Aufklärungsarbeit leisten und fürNutzer in ihrem gesamten Netzwerk mit diesen Empfehlungen. positive Erfahrungen sorgen. auch die Zahl der bedenkenträger ist groß: Für 45 % der Befragten kommt „Durch F-Commerce kann der F-Commerce gar nicht in Frage. Diese Ablehnung von F-Commerce ist zum Teil grund- Versand- und Distanzhandel neue sätzlicher Natur. Die Nutzer wollen Facebook als unkommerziellen Ort für FreundeKundenschichten erschließen. Die Frage bewahren. Zum Teil erklärt sich die Ablehnung jedoch auch aus der geringen Erfah- ist, wie man diese erreichen und rung und mangelndem Vorstellungsvermögen seitens der Nutzer. über eigene positive aktivieren kann. Noch ist vieles unklar, Erfahrungen bzw. die des Freundeskreises wird die Zahl der Ablehner mit der Zeitz. B. was für ein Markt entsteht und wie niedriger ausfallen. viel Verkaufsdruck man in einem Kommunikationskanal aufbauen kann. Als Unternehmen muss man sich überlegen, was im Rahmen der eigenen Möglichkeiten ist und was zu einem passt.“ [ Jochen Krisch | Exciting Commerce ]
  18. 18. akteur 2: nutZer | Fans werden käuFer 19 Inwiefern haben Sie schon einmal etwas auf Facebook gekauft? Ich habe noch nichts über Ich wusste bislang noch nicht 45 % einen Store direkt auf Face- von diesen Möglichkeiten, book gekauft und habe dies aber ich finde sie interessant auch nicht vor 31 % 16 % 8% Ich habe schon einmal in Ich habe schon einmal einem Store auf Facebook etwas über einen Store gestöbert, aber noch nichts direkt auf Facebook gekauft eingekauft Basis: 504 Befragte zwischen 20 bis 39 Jahren, die Facebook nutzen, mit Marken befreundet sind und regelmäßig online einkaufen. Der Nutzen von F-commerce ist noch nicht klar er- Dagegen ist der soziale Aspekt bei den Befragten weit abge-sichtlich: Momentan ist Convenience das ausschlaggebende schlagen: 19 % finden es gut, dass Freunde ihre Einkäufe sehenArgument für das Einkaufen auf Facebook. 36 % der Nutzer und kommentieren können, und nur jeder Zehnte ist durch dasfinden es praktisch und zeitsparend, Facebook dafür nicht ver- gemeinsame Einkaufen mit Freunden motiviert. Die insgesamtlassen zu müssen. 32 % finden es gut, tolle Angebote und relativ geringe Ausprägung der Zustimmungen deutet auch hierRabatte direkt im Newsfeed zu bekommen. 30 % der Befragten auf die geringe Erfahrung und Sicherheitsbedenken der Nutzersehen Facebook als Kanal für exklusive Produkte. Jeder vierte mit F-Commerce hin (s. Kapitel „Akteur 1: Facebook“).Befragte erwartet bessere Angebote als in den Online-Stores. was MotIVIert oder reIZt sIe, üBer FaceBook-auFtrItte Von Marken und unterneHMen eInZukauFen? ES IST PRAKTISCHER UND SPART ZEIT, WEIL ICH OHNEHIN AUF FACEBOOK BIN 36 % ICH MUSS NICHT LANGE SUCHEN. üBER DEN NEWSFEED KOMMEN TOLLE ANGEBOTE UND RABATTE DIREKT ZU MIR 32 % üBER FACEBOOK-STORES VON MARKEN UND UNTERNEHMEN BEKOMME ICH PRODUKTE, DIE NUR FüR KURZE ZEIT ANGEBOTEN WERDEN 30 % ICH INTERESSIERE MICH NICHT DAFüR, üBER FACEBOOK-AUFTRITTE EINZUKAUFEN 29 % WENN ICH üBER DIE FACEBOOK-STORES DER MARKEN UND UNTERNEHMEN EINKAUFE, BEKOMME ICH BESSERE ANGEBOTE ALS IN DEREN ONLINE-STORES 26 % üBER FACEBOOK-STORES VON MARKEN UND UNTERNEHMEN BEKOMME ICH PRODUKTE, DIE ES SONST NIRGENDS GIBT 22 % MEINE FREUNDE KOMMENTIEREN UND REAGIEREN AUF MEINE EINKäUFE 19 % ICH KAUFE DORT EIN, WO ICH GLEICHGESINNTE DER MARKEN BZW. DER UNTERNEHMEN TREFFE 12 % ES MACHT MIR MEHR SPASS, üBER FACEBOOK EINZUKAUFEN 12 % ICH KANN GEMEINSAM MIT MEINEN FREUNDEN EINKAUFEN 9% Basis: 504 Befragte zwischen 20 bis 39 Jahren, die Facebook nutzen, mit Marken befreundet sind und regelmäßig online einkaufen.

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