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  • 1. Stoizismus Referat von Franziska Sielker
  • 2. Gliederung
    • Allgemeine Informationen über den Stoizismus
    • Entstehung
    • Wichtigste Vertreter der Stoa
    • Die Philosophie der Stoiker
      • Logik
      • Physik
      • Ethik
    • Übersicht
    • Stoizismus in Rom
    • Verhalten eines Stoikers
    • Quellenangabe
  • 3. Was ist die Stoa?
    • Führende philosophische Strömung in Rom (neben der Ph. der Epikurs)
    • Sitten- und Lebensweisheitlehre
    • Begründer war Zenon von Kition (ca. 333-262 v. Chr.)
    • Benannt nach der „ Stoa poikile“ ( bunt bemalte Säulenhalle in Athen, die Versammlungsort bildete)
    • Cicero machte die Lehre der Stoiker in Rom publik
    • Auf praktische Lebensführung ausgerichtet
    • Gliedert sich in die drei Bereiche Ethik, Logik & Physik
  • 4. Entstehung der Philosophie der Stoiker
    • Entwicklung aus der früheren Bewegung der Kyniker
    • Vor 300 gründete Zenon seine eigene Schule ( nachdem er dem Kyniker Krates gefolgt war)
    • Nach Suizid übernimmt Kleanthes die Schule( begeht später selber Suizid)
    • Chrysippos, baute das stoische Gedankengut mit dialektischer Technik aus
    • Durch den zum Scipionkreis gehörendem Panaitos verlagert sich die Schule nach Rom
    • Cicero trägt zur Verbreitung des Gedankengutes bei
    • Zur Kaiserzeit Aufstieg zur „Hauptphilosophie“
    • Gliedert sich in Ältere, Mittlere und Jüngere Stoa
  • 5. Hauptvertreter der Stoa Jüngere Stoa Seneca 4 v. Chr. – 65 n. Chr. Epiktet 55- 135 n. Chr Mark Aurel 121- 180 n Chr. Mittlere Stoa Panaitos 185-109 v Chr. Poseidonios 135- 51 v. Chr. (Schüler des Panaitos) Ältere Stoa Zenon ~ 333-262 v. Chr. Kleanthes ~ 331-232 v. Chr. (Schüler des Z.) Chrysippos ~ 281- 208 v. Chr. (Schüler des Kl.)
  • 6. Die Inhalte der Philosophie
    • Einteilung in
    • Logik – (Lehre von den Gesetzen des richtigen Denkens
    • (Begriffen, Urteilen, Schlüssen))
    • Physik- (Lehre von den Naturerscheinungen
    • (Zustandsänderungen))
    • Ethik - (Sittenlehre: Gesamtheit der sittlichen und moralischen
    • Grundsätze einer Gesellschaft ;Lehre vom sittl. Handeln)
  • 7. Logik
    • Grammatik, Rhetorik und Dialektik
    • Verehrten Sprache als Hervorbringung der Natur
    • Gr. Logos
    • (Entstehung von) Normen und Kriterien
    • Erkenntnistheorie
    • Der Geist sei bei der Geburt eine unbeschriebene Tafel (tabula rasa) in die erst die Erfahrung Vorstellungsinhalte hineinbringe.
    • Ratio beherrschend
    • Alles besitzt Kraft die auf das Gute ausgerichtet ist ( logos spermatikos)
  • 8. Physik
    • Welt besteht aus Materie( aus der Gott gebildet wird) =>ewiges Feuer ; Lufthauch =>Pneuma
    • Weltentstehung und Weltbrand lösen sich periodisch ab
    • Weltvernunft (göttl. Macht in Personifizierung der Weltvernunft)
    • Alles hat gottgewolltes Ziel (providentia deorum) (Gesetzlichkeit)
    • Menschliche Seele ist Abbild des Allseele
    • Ganze Welt ist einheitlich, stofflich-körperlich; kraftgeladene Substanz
    • Aufteilung in Seiendes (ON) und Nichtseiendes(MEON)
      • Körperlich z.B.: Kosmos, Tugenden, Affekte, Seelen
      • Unkörperlich z.B.: Zeit, Raum (Leere)
    • Viele Gedanken des Heraklits
  • 9. Ethik
    • Gibt nur einzige wahrhafte Glückseligkeit (vita beata )
    • Leben im Einklang mit der Natur (secundum naturam vivere)
    • Frei sein durch Ausschalten von Leidenschaften und Affekten
      • Führt zu tranquillitas animi ( stoische Gelassenheit => ausgeglichener Gemütszustand eines Weisen)
    • Wie erreicht man diese Apathie ?
  • 10. Ethik
    • Apathie ist die Freiheit von Lust, Begierde & Furcht (z.B.Todesfurcht)
    • Zur inneren Freiheit gehört auch Autarkie (Selbstgenügsamkeit)
    • => unabhängig von un/angenehmen Dingen
    • Dem sittlich Vollkommenen kann kein wirkliches Übel treffen
    • => können zwar „incommoda“ sein , bleiben aber „indifferentia“
    • Freiheit erreicht man nach Seneca nur durch die Philosophie
    • In allen Menschen selber Vernunft, gibt es nur ein Recht,
    • => Stoiker = Kosmopolit
  • 11. sozial Politik unsterblich Seele Sinnvolle Ordnung der Welt Sinn des Lebens Göttliche Vorsehung Gott Logos, Fatum, eine Welt Natur Tugend Höchstes Gut Stoiker Problem
  • 12. Der Stoizismus in Rom
    • Durch Panaitos im 2 vorchr. Jdh in Rom publik; später Cicero
    • Kam römischen Leitbildern entgegen: virtus, officium,mos maiorum
    • Gutheißung politischer Aktivitäten
    • Postive Einstellung zum Gemeinwesen
    • Moralischer Niedergang  ethischer Rigorismus der Stoa
    • Trotz äußerlicher Unfreiheit kann man innerlich frei sein => Kraftquelle ,innerer Widerstand
    • Moralphilosophie
    • Verfolgung, ruhigere Zeiten, Marc Aurelius kam zur Macht
  • 13. Verhalten eines Stoikers
    • Nur ein Weiser kann sich „ideal“ verhalten
    • Menschen können Weisheit nie erreichen
    • =>Annäherung
    • Es gibt zwei Arten der Moral:
      • Ideal => theoretisch
      • Angemessenes Verhalten( Cicero:officia)=> praktisch
    • Klugheit und vernünftiges Verhalten
    • Kosmopolit
    • Stoische Ruhe
  • 14. Quellenangabe
    • Internet:
      • www.mbradtke.de
      • http://www.philolex.de/stoiepik.htm
      • www.wissen.de
    • Peter Möller, Berlin
    • Volksbrockhaus
    • Frau Kuhl
    • Vergleich Epikureer Stoiker