Preston B. Nichols und Peter Moon   DAS MONTAUK     PROJEKTExperimente mit der Zeit    E.T. PUBLISHING UNLIMITED
In Erinnerung an die Crew der USS Eldridge und jene, die in Montauk ihr Leben gelassen                    haben.
VERZICHTERKLÄRUNGDieses Buch ist dazu bestimmt, Informationen auf das behandel-te Thema zu vermitteln. Der Zweck dieses Bu...
Diese digitale             Version ist            FREEWARE          und nicht für den          Verkauf bestimmt       „Das...
DanksagungenKeith AllenCharlene BabbMarion BerrianAl BielekDuncan CameronJeffCaveOdette de la TourGeorge R. DicksonJohn Fo...
Das Montauk ProjektINHALTEINLEITUNGLEITFADEN FÜR DEN LESERKAPITEL 1: Das ‘Philadelphia Experiment’KAPITEL 2: Die Entdeckun...
Das Montauk ProjektAuszug aus der ‘Oprah Winfrey Show’ vom19. Juli 1991:Apollo-Astronaut Edgar Mitchell: „Ich glaube schon...
Das Montauk ProjektEINLEITUNG   Das verschlafene Örtchen ‘Montauk Point’ kennen die meistenNew Yorker eher wegen seiner id...
Das Montauk Projekt1983 wurde in ‘Montauk Point’ der Höhepunkt dieser Arbeit er-reicht:   Es gelang den Mitarbeitern des ‘...
Das Montauk ProjektLEITFADEN FÜR DEN LESER   Zweifellos ist das Thema dieses Buches umstritten. Wirmöchten Ihnen daher ein...
Das Montauk ProjektMenschen finden, an denen auf die eine oder andere Art undWeise Experimente durchgeführt wurden (vgl. d...
Das Montauk ProjektlDAS ‘PHILADELPHIA EXPERIMENT’Der Ursprung des ‘Montauk Projekts’ liegt im Jahre 1943, als anBord der U...
Das Montauk Projekt   Aus praktisch-wissenschaftlicher Sicht war das Projekt einvoller Erfolg. Für die Menschen auf dem Sc...
Das Montauk Projekt2DIE ENTDECKUNG MONTAUKSIch begann im Jahre 1971 für die Firma BJM* auf Long Islandzu arbeiten, die ein...
Das Montauk Projektelektromagnetische Funktion entdeckt, die in keinem der Bücherbeschrieben war, die ich kannte. Ich woll...
Das Montauk ProjektAntenne ein Relikt aus dem 2. Weltkrieg war, ein sogenanntes„Sage Radar“. Es gibt keinen offiziellen An...
Das Montauk Projektsie versicherte mir, daß sie die Angelegenheit weiter verfolgenwürde. Etwa ein bis zwei Wochen später r...
Das Montauk Projekt3EXPEDITION IN DIE VERGANGENHEITWährend der Woche begann ich mit der Untersuchung desStützpunktes und t...
Das Montauk Projektmir eine Menge über die technischen Details der ganzenMaschinerie und wie das alles funktioniert hatte....
Das Montauk Projektzu kennen, da ich sein Boss gewesen sei. Auch er erzählte mireiniges über die technischen Einzelheiten ...
Das Montauk Projekt                     Montauk Air Force BaseTeilansicht in Richtung Norden. Auf der rechten Seite befind...
Das Montauk Projekt                             Radarreflektor    Er befindet sich auf dem Dach des Sendergebäudes und hat...
Das Montauk Projektes dann wieder zwei Stunden lang Verbrechen gehagelt!Er zeigte mir Polizeiberichte über Jugendliche, di...
Das Montauk Projekt4DUNCAN ERSCHEINT AUF DERBILDFLÄCHEAnfang November des Jahres 1984 stand wieder ein Mann vormeiner Labo...
Das Montauk ProjektAls Duncan das Gebäude betrat, in dem sich der Transmitter be-fand, fiel er plötzlich in eine tiefe Tra...
Das Montauk ProjektDuncan hatte ich zudem ein überaus kooperatives Medium. Durchihn war es mir möglich, immer wieder neue ...
Das Montauk Projekt5WIR DECKEN EIN KOMPLOTT AUF!Meine Besuche auf ‘Montauk’ waren kaum noch zu zählen. Oftwurde ich dabei ...
Das Montauk Projektdie Möglichkeit zu einem unzensierten, absolut freien Vortrageingeräumt hat.   Als nächsten Schritt pla...
Das Montauk Projekt   Der Senator fuhr nun selbst nach Long Island, um die Lage vorOrt zu erkunden. Er wurde nicht gerade ...
Das Montauk Projekt       -37-
Das Montauk Projekt       -38-
Das Montauk Projekt       -39-
Das Montauk Projekt6PROJEKT ‘MOONBEAM’Während der Senator Unterlagen und Dokumenten nachjagte, diehelfen sollten das ‘Mont...
Das Montauk Projekt   Der eine oder die andere mag es verwirrend finden, daß für unsgerade dieser Weg der einfachste war, ...
Das Montauk ProjektGeräte gestanden hatten. Vier runde Flecken deuteten aufirgendwelche Spulen hin. Außerdem hatte es mit ...
Das Montauk Projektworden zu sein! Der Vorfall machte mich so stutzig, daß ichaufstand um die Schwester aufzusuchen.   „Es...
Das Montauk Projekthöflich aber bestimmt darauf hinzuweisen, daß Heftpflaster nichtzum Gegenstand meiner Forschungen gehör...
Das Montauk Projektleider überhaupt nichts wußte. Eines Tages verspürte ich deninneren Drang mich in das Untergeschoß des ...
Das Montauk ProjektArbeit zu schweigen. Ich habe jedoch kein einziges Dokumentunterschrieben, daß den Umgang mit den Aktiv...
Das Montauk Projekt   Ich wurde über geheime Wege herausgeschleust, und man teiltenur mit, daß ich den Rest meines Lebens ...
Das Montauk ProjektVergessens von meinem inneren Auge wegrisse, und meinErinnerungsvermögen war wieder völlig hergestellt!...
Das Montauk Projekt7WILHELM REICH UND DAS PHOENIX PROJEKTEnde der 40er Jahre startete die U.S. Regierung ein Projekt, dass...
Das Montauk Projekthypothetische, unsichtbare Substanz verstanden, bei der man alsgegeben voraussetzt, daß sie den gesamte...
Das Montauk ProjektEnergie“, oder die Energie einer abfallenden Spirale. Ein aktiver,enthusiastischer Draufgänger verfügt ...
Das Montauk ProjektPost zurückgeschickt wurden, dauerte es viel zu lange zwischenAufzeichnung und Auswertung der Daten. En...
Das Montauk Projekt   Um die Verwirrung komplett zu machen, präsentierte man derÖffentlichkeit einen zugehörigen Datenempf...
Das Montauk ProjektGeheimnis auffliegen lassen würde! So schützt also gezielteingesetzte Fehlinformation diese Geheimaktio...
Das Montauk Projektverstärkte die Energie, phasenverschobene hingegen reduziertedas Orgon.   Die Radiosonde enthielt auch ...
Das Montauk Projekterfolgte, oder ob diese Geräte gar als Kriegswaffe Verwendungfanden, vermag ich nicht zu beantworten - ...
Das Montauk Projekt       -57-
Das Montauk Projekt8DAS ‘PHOENIX PROJEKT SCHLUCKT DAS‘RAlNBOW PROJEKTWährend das ‘Phoenix Projekt’ sich mit Wetterkontroll...
Das Montauk Projekthandlung bestand darin, Dr. von Neumann die Gesamtleitung derOperation zu übertragen.   Von Neumann war...
Das Montauk ProjektZeitpunkt der Empfängnis wird unser energetisches Wesen aneinen „Zeitstrang“ gebunden - wir beginnen un...
Das Montauk Projekteinzubringen (und bestenfalls auch wieder heraus!), und siegleichzeitig mit ihrem jeweiligen Zeitbezugs...
Das Montauk ProjektErgebnissen sehr interessiert war. Die Abgeordneten mußtenbeispielsweise hören, daß es definitiv möglic...
Das Montauk Projekt9DAS ‘MONTAUK PROJEKT BEGINNTEs ist ein offenes Geheimnis, daß der Kongreß die CIA unterDruck gesetzt h...
Das Montauk Projekteignete. Außerdem benötigte man auch noch Ausrüstung undPersonal, das vom Militär gestellt werden sollt...
Das Montauk Projektgenommen worden. Das „Sage Radar“ war seit 1969/70 stillgelegtworden, als die ‘General Services Adminis...
Das Montauk Projektsichergestellt worden sein, die übrigens auch den ITT-Konzernkontrollierte.   Zum Jahreswechsel 1970/71...
Das Montauk Projektauf der Basis nach Belieben zu verändern in der Lage seien,indem sie einfach Frequenz und Schwingungsda...
Das Montauk Projektum, daß sich die Stimmung auf der Basis immer dann änderte,wenn das ‘Sage Radar’ eingeschaltet war. Das...
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Preston montauk
Upcoming SlideShare
Loading in...5
×

Preston montauk

1,432

Published on

Published in: Technology, Business
0 Comments
2 Likes
Statistics
Notes
  • Be the first to comment

No Downloads
Views
Total Views
1,432
On Slideshare
0
From Embeds
0
Number of Embeds
0
Actions
Shares
0
Downloads
15
Comments
0
Likes
2
Embeds 0
No embeds

No notes for slide

Preston montauk

  1. 1. Preston B. Nichols und Peter Moon DAS MONTAUK PROJEKTExperimente mit der Zeit E.T. PUBLISHING UNLIMITED
  2. 2. In Erinnerung an die Crew der USS Eldridge und jene, die in Montauk ihr Leben gelassen haben.
  3. 3. VERZICHTERKLÄRUNGDieses Buch ist dazu bestimmt, Informationen auf das behandel-te Thema zu vermitteln. Der Zweck dieses Buches liegt darin, zulehren und zu unterhalten. Die Autoren, die Herausgeber undVerleger sind weder schadensersatzpflichtig noch verantwortlichirgendeiner Person oder Wesenheit gegenüber im Falle einesVerlustes oder Schadens, der direkt oder indirekt, durch die indiesem Buch enthaltene Information verursacht worden seinkönnte. ISBN 3-89539-269-3 E.T. Publishing Unlimited, P.O. Box 63, 74576 Fichtenau I.Auflage, 1994 Alle Rechte, auch die des auszugsweisen Nachdrucks, der foto- mechanischen Wiedergabe und Übersetzung vorbehalten. Printed in Germany
  4. 4. Diese digitale Version ist FREEWARE und nicht für den Verkauf bestimmt „Das Montauk Projekt“ erscheint als Band 7 der Reihe „Obskure Sachbücher“ in der Edition Gonzo Scanner: unbekanntÜberarbeitung und Layout: Doc Gonzo
  5. 5. DanksagungenKeith AllenCharlene BabbMarion BerrianAl BielekDuncan CameronJeffCaveOdette de la TourGeorge R. DicksonJohn Ford & Long Island UFO NetworkMargaret GeigerDr. Fred GoldrichClaude HensleyBetty HughesJudith Pope KoteenHoward MetzJohn OdinDillon RidguardClarence RobbinsLorraine SaluzziDr. Mel SobolStewart SwerdloUnd zahllose andere Freunde,die ungenannt bleiben werden
  6. 6. Das Montauk ProjektINHALTEINLEITUNGLEITFADEN FÜR DEN LESERKAPITEL 1: Das ‘Philadelphia Experiment’KAPITEL 2: Die Entdeckung MontauksKAPITEL 3: Expedition in die VergangenheitKAPITEL 4: Duncan erscheint auf der BildflächeKAPITEL 5: Wir decken ein Komplott aufKAPITEL 6: Projekt ‘Moonbeam’KAPITEL 7: Wilhelm Reich und das ‘Phoenix Projekt’KAPITEL 8: Das ‘Phoenix Projekt’ schluckt das ‘RainbowProjekt’KAPITEL 9: Das ‘Montauk Projekt’ beginntKAPITEL 10: Der ‘Montauk-Chair’KAPITEL 11: Wir erschaffen aus dem Äther!KAPITEL 12: Wir krümmen die Zeit!KAPITEL 13: Wir reisen durch die Zeit!KAPITEL 14: Mission zum MarsKAPITEL 15: Begegnung mit der BestieKAPITEL 16: Die Beschaffenheit der ZeitKAPITEL 17: Der Stützpunkt wird geschlossenKAPITEL 18: Montauk heuteKAPITEL 19: Von Neumann le bt!ANHANG F: Mehrfache ExistenzebenenANHANG A: Eine wissenschaftliche Analyse der RadiosondeANHANG B: Wilhelm ReichANHANG C: Bewusstseinskontrolle und der GolfkriegANHANG D: Nikola TeslaANHANG E: Die Geschichte des ‘Philadelphia Experiments’ undseine Verbindung mit dem ‘Montauk Projekt’ANHANG F: Mehrfache ExistenzebenenANHANG G: GlossarNACHWORT DES VERLEGERS -13-
  7. 7. Das Montauk ProjektAuszug aus der ‘Oprah Winfrey Show’ vom19. Juli 1991:Apollo-Astronaut Edgar Mitchell: „Ich glaube schon, daß weitmehr Erkenntnisse über Außerirdische vorliegen - und seit lan-gem vorgelegen haben - als der Öffentlichkeit derzeit zugänglichgemacht werden.“Oprah: „Und warum wird das Ihrer Meinung nachgeheimgehalten?“Mitchell: „Nun ja, das ist eine sehr lange Geschichte. Das Ganzebegann zur Zeit des 2. Weltkrieges - alles streng geheimesMaterial.“ -14-
  8. 8. Das Montauk ProjektEINLEITUNG Das verschlafene Örtchen ‘Montauk Point’ kennen die meistenNew Yorker eher wegen seiner idyllischen Lage und wegen desalten Leuchtturms. Es befindet sich am äußersten östlichen Endevon Long Island. Auf dem Gelände des ehemaligen ‘Fort Hero’ schließt sichunmittelbar an den Leuchtturm ein geheimnisvoller, verlassenerLuftwaffenstützpunkt an. Obwohl bereits 1969 offiziell von derU.S. Luftwaffe geräumt, wurde die Kaserne ohne Billigung deramerikanischen Regierung danach wieder in Betrieb genommen.Die Finanzierung dieser militärischen Einheit ist ein Rätsel. DieSpuren denen wir nachgingen verlaufen im Sande. Sie lassen sichweder ins Pentagon, noch zu irgendeiner anderen offiziellenStelle zurückverfolgen. Auch Beamte der U.S. Regierung habenNachforschungen angestellt, ohne den geringsten Erfolg zuerzielen. Auf Long Island ranken sich inzwischen die unterschiedlichstenLegenden um die geheimnisumwitterte Operation. Wir merktenjedoch sehr schnell, daß niemand, der in der Gerüchteküche mit-kochte, die wahren Hintergründe, geschweige denn die ganzeGeschichte kannte. Ein kleiner Kreis von Insidern ist davon überzeugt, daß das‘Montauk Projekt’ die konsequente und folgerichtige Weiterent-wicklung eines von der Navy geleiteten Experimentes ist, beidem 1943 der Flugzeugträger USS Eldridge, während eines sog.‘Radar-Unsichtbarkeits-Tests’ tatsächlich verschwand! DieserVorfall ist einer breiteren Öffentlichkeit als ‘Philadelphia Expe-riment’ bekannt geworden. (Vgl. das Buch von Charles Berlitzund den gleichnamigen Film; Anm. d. Verlegers). Weiter heißtes, daß daraufhin über 30 Jahre lang im Geheimen weiterge-forscht und die Technologie verfeinert wurde. Experimentiertwurde beispielsweise auch auf dem Gebiet der elektronischenBewußtseinskontrolle und mit der Kontrolle bestimmter Popula -tionsgruppen (sowohl menschliche als auch tierische Probanden). -15-
  9. 9. Das Montauk Projekt1983 wurde in ‘Montauk Point’ der Höhepunkt dieser Arbeit er-reicht: Es gelang den Mitarbeitern des ‘Montauk Projektes’ ein Lochin das Raum-Zeit-Gefüge zu reißen, hin zum Jahr 1943!Preston Nichols, Elektroingenieur und Erfinder, hat das ‘Mon-tauk Projekt’ über nahezu ein Jahrzehnt gründlich untersucht,und kann wohl am besten erzählen, was sich wirklich ereignethat. Sein persönliches Interesse an dem Projekt wurde zum einendurch ungewöhnliche Umstände in seinem eigenen Lebengeweckt und verstärkt. Zum anderen war es ihm möglich einengroßen Teil der Ausrüstung zu erwerben, mit der die Experimentedurchgeführt worden waren. Während seiner umfangreichenRecherche fand er heraus, daß er selbst der technische Leiter desProjekts war! Preston Nichols hat sowohl die Gehirnwäsche überlebt, die seinErinnerungsvermögen anfangs vollständig ausgeschaltet hatte,wie auch die massiven Einschüchterungsversuche, mittels dererer zum Schweigen gebracht werden sollte. Er hat sich entschie -den im Interesse der Allgemeinheit seine Geschichte zu erzählen. -16-
  10. 10. Das Montauk ProjektLEITFADEN FÜR DEN LESER Zweifellos ist das Thema dieses Buches umstritten. Wirmöchten Ihnen daher eine kleine „Gebrauchsanweisung“ mit aufden Weg geben. Dieses Buch wurde nach bestem Wissen und Gewissen derAutoren geschrieben, und ist daher nicht als Science-Fictiongedacht. Es bleibt jedoch jedem Leser, der diese Thematik lieber imReich der Phantasie belassen möchte unbenommen, dieGeschichte einfach als spannenden Roman zu lesen. VerstehenSie dieses Buch als Bewußtseins-Training. Als eine Einladung dasPhänomen „Zeit“ aus einem ganz neuen Blickwinkel zubetrachten und Ihre Wahrnehmungsfähigkeit des Kosmos zuvergrößern.Die Zeit regiert unser Schicksal und führt uns schließlich in denTod. Obwohl ihre Gesetze unser ganzes Leben bestimmen, wis-sen wir doch nur sehr wenig von ihr und in welcher Beziehungsie zu unserem Bewußtsein steht. Wenn sich nur unsere geringsteHoffnung erfüllt, wird das vorliegende Buch Ihren Horizonterweitern. Einige Angaben, die sie in den folgenden Kapiteln vorfindenwerden, könnte man als sog. „soft facts“ (unbewiesene Fakten)bezeichnen. Hierbei handelt es sich keinesfalls um Unwahrheiten,sondern um Tatsachen, die nicht durch unwiderlegbare Beweisegestützt werden. Bewiesene Tatsachen („hard facts“) hingegenwürden auf Beweisen beruhen, die jeglicher Überprüfungstandhalten könnten. Es liegt in der Natur des Themas und an denstrengen Sicherheitsvorkehrungen, daß es äußerst schwierig war„hard facts“ zum ‘Montauk Projekt’ zu erlangen. Außerdemexistiert eine „Grauzone“ zwischen den beiden angesprochenenBereichen. Diese Fakten sind einleuchtend und glaubhaft, abernicht so leicht zu beweisen wie „hard facts“. Jede ernsthaftbetriebene Nachforschung wird jedenfalls zeigen, daß ein‘Montauk Projekt’ tatsächlich existiert hat. Auch kann man -17-
  11. 11. Das Montauk ProjektMenschen finden, an denen auf die eine oder andere Art undWeise Experimente durchgeführt wurden (vgl. die Fortsetzungdes vorliegenden Buches „Rückkehr nach Montauk“).Wir wollen mit diesem Buch nichts beweisen. Sinn und Zweckist einzig und allein eine Geschichte zu erzählen, die von grund-legendem Interesse für den forschenden Wissenschaftler, denMetaphysiker und für jeden einzelnen Bewohner des PlanetenErde ist. Es ist die Geschichte eines bestimmten Menschen und seinesbesonderen Umfeldes. Wir haben die Hoffnung, daß es immermehr Menschen geben wird, die sich mit ihrem Wissen nichtverstecken, sondern damit an die Öffentlichkeit gehen, und daßimmer mehr Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse undBeweise auf den Tisch legen. Am Ende des Buches finden Sie einen Anhang, der sowohlFachterminologie aus dem Bereich der Elektronik, als auch demder Esoterik erläutert. Wir wissen, daß die angebotenen Defini-tionen dem Insider als banal erscheinen mögen, sie sind jedoch soangelegt worden, daß sie auch dem unbedarften Leser zumVerständnis verhelfen. Es handelt sich nicht um dengebräuchlichen Fachjargon. Umgekehrt sollte der Nicht-Wissenschaftler bedenken, daß verschiedene Diagramme indiesem Buch zwar nicht allgemein verständlich sein mögen, demForscher jedoch zusätzlich bedeutende Anhaltspunkte bieten.Dem interessierten Laien werden das Studium des „RadioAmateur’s Handbook“ (etwa: Handbuch für den Funkamateur)oder ähnlicher Bücher ein tieferes Verständnis ermöglichen. -18-
  12. 12. Das Montauk ProjektlDAS ‘PHILADELPHIA EXPERIMENT’Der Ursprung des ‘Montauk Projekts’ liegt im Jahre 1943, als anBord der USS Eldridge Versuche zur „Radar-Unsichtbarkeit“durchgeführt wurden. Da die Eldridge im MarinestützpunktPhiladelphia stationiert war, wurden die Ereignisse, die dasSchiff betrafen, gemeinhin als ‘Philadelphia Experiment’ bekannt.Wir wollen an dieser Stelle lediglich eine kurze Zusammenfas-sung dazu geben, da das Thema vielen Lesern durch die ver-schiedenen Bücher oder den Spielfilm vertraut sein dürfte.*Die ursprüngliche Bezeichnung für das ‘Philadelphia Experiment’lautete ‘Rainbow Projekt’. Mit Hilfe dieses Projekts sollte derII.Weltkrieg beendet werden - es erhielt daher die „top secret“-Geheimhaltungsstufe. Man kann es als den Vorläufer der heutigen‘Stealth’-Technologie bezeichnen, da man mit einer Technikexperimentierte, die die Ortung durch feindliches Radarunmöglich machen sollte. Dies wurde verwirklicht, indem maneine ‘elektromagnetische Flasche’ (ein elektromagnetisches Feld,das das Objekt komplett einschließt - etwa wie bei einemFlaschen schiff) um das Schiff schuf, die die Radarwellen um dasso geschützte Objekt herumlenkte. Diese ‘elektromagnetischeFlasche’ veränderte das gesamte energetische Feld des ihrausgesetzten Gebietes, in diesem Falle das der Eldridge. Obwohldie Zielsetzung lediglich darin bestand, das Schiff der feindlichenRadarortung zu entziehen, ergab sich ein völlig unerwarteter unddrastischer Nebeneffekt. Das Schiff wurde tatsächlich unsichtbarund verschwand aus dem Raum-Zeit-Kontinuum! Hunderte vonMeilen entfernt tauchte es urplötzlich in Norfolk, Virginia wiederauf.* Literaturhinweise finden Sie im Anhang -19-
  13. 13. Das Montauk Projekt Aus praktisch-wissenschaftlicher Sicht war das Projekt einvoller Erfolg. Für die Menschen auf dem Schiff war es eineschreckliche Katastrophe. Während die USS Eldridge sich vonPhiladelphia nach Norfolk und zurück „bewegte“, waren dieBesatzungsmitglieder absolut orientierungslos! Sie hatten dasphysische Universum verlassen und konnten buchstäblich keinenvertrauten Anhaltspunkt finden. Nach ihrer Rückkehr zumMarinestützpunkt Philadelphia fand man einige Soldaten, dieregelrecht mit den Metallteilen des Schiffes „verbacken“ waren.Die Über lebenden waren vor Entsetzen wie gelähmt und nicht inder Lage, das Erlebte mental einzuordnen. Trotz langerRehabilitationszeit wurde die gesamte Crew schließlich als„mental untauglich“ qualifiziert und entlassen. Die Bezeichnung„mental untauglich“ erleichterte es ungemein die Geschichten zudiskreditieren, die vereinzelt an die Öffentlichkeit gelangten.Das ‘Rainbow Projekt’ wurde eingefroren. Obwohl ein gewaltiger Durchbruch gelungen war, konnte mannicht sicher sein, daß weitere Versuche ohne Todesopfer über dieBühne gehen würden. Das Risiko war einfach zu groß.Der Projektleiter Dr. John von Neumann wurde abberufen unddem ‘Manhattan Projekt’ zugeteilt. Hier arbeiteten hochrangigeWissenschaftler an der Entwicklung der Atombombe, mit derschließlich der II.Weltkrieg beendet wurde. Weniger bekannt ist, daß gegen Ende der 40er Jahre die For-schungsarbeiten, mit denen das ‘Rainbow Projekt’ begonnen hat-te, wieder aufgenommen wurden. Sie wurden bis zu dem bereitsbeschriebenen Ereignis von Montauk vorangetrieben, bei dem einLoch in das Raum-Zeit-Gefüge gerissen wurde. Mit diesem Buch möchten wir Ihnen helfen, ein allgemeinesVerständnis der wissenschaftlichen Arbeit und der Ereignisse zuerlangen, die das ‘Philadelphia Experiment’, das ‘Montauk Pro-jekt’ und die Zeit dazwischen betreffen. Dazu erzähle ich Ihnen erst einmal wie ich, Preston Nichols,über die ganze Sache gestolpert bin. -20-
  14. 14. Das Montauk Projekt2DIE ENTDECKUNG MONTAUKSIch begann im Jahre 1971 für die Firma BJM* auf Long Islandzu arbeiten, die ein bekannter Zulieferer der Streitkräfte war. ImLaufe der Jahre erwarb ich das Elektroingenieursdiplom undspezialisierte mich auf elektromagnetische Phänomene. Währendall dieser Jahre hatte ich bewußt weder etwas mit dem‘Philadelphia Experiment’ zu tun, noch mit den Ergebnissen, diees hervorgebracht hatten. Obwohl sich mein Interesse für dasParanormale damals noch in Grenzen hielt, hatte ich mir doch einStipendium für ein Telepathie’-Studium verschafft, umherauszufinden ob etwas derartiges existierte. Ich war angetreten,es zu widerlegen und daher sehr überrascht festzustellen, daßTelepathie tatsächlich funktionierte und auch wiederholtanwendbar war! Während meiner ausgedehnten wissenschaftlichen Forschungenfand ich heraus, daß die Prinzipien der telepathischenKommunikation auf verblüffende Art und Weise denen derFunkwellenübertragung glichen. Ich hatte eine Welle entdeckt,die man ‘telepathische Welle’ nennen könnte! Ich machte michdaran ihre charakteristischen Eigenschaften zu analysieren, indemich beispielsweise die Wellenlänge und andere greifbare Faktenuntersuchte. Obwohl meine ‘telepathische Welle’ sich inmancherlei Hinsicht wie eine Funkwelle verhielt, war sie dochvon grundlegender Unterschiedlichkeit. Sie breitete sich zwar inähnlicher Weise aus wie elektromagnetische Wellen und wiesauch einige ähnliche Merkmale auf, entsprach andererseits aberüberhaupt nicht den bekannten Welleneigenschaften.Dies alles war sehr aufregend für mich. Ich hatte eine völlig neue* BJM ist ein fiktiver Name der Firma für die ich gearbeitet habe -21-
  15. 15. Das Montauk Projektelektromagnetische Funktion entdeckt, die in keinem der Bücherbeschrieben war, die ich kannte. Ich wollte soviel wie möglichdarüber herausfinden, und befaßte mich mit allen Themen, dieirgendwie damit in Zusammenhang standen. Mein Interesse ander Metaphysik war erwacht! In meiner Freizeit setzte ich die Untersuchungen fort, wobei icheng mit verschiedenen medial begabten Menschen zusammenar-beitete, um deren unterschiedliche Reaktionen zu testen. Im Jahre1974 stieß ich auf ein Phänomen, das allen diesen Medien gemeinwar: Jeden Tag zur selben Zeit war ihr Bewußtsein blok-kiert, so daß sie nicht mehr klar denken konnten. Ich vermutete,daß die Störung durch ein elektronisches Signal ausgelöst wurde,und analysierte mittels meiner Funkausrüstung was da durch denÄther schwirrte, während die Medien nicht ‘funktionierten’. Siewaren immer dann blockiert, wenn ein 410-420 Megahertz-Zyklus einsetzte. Etwa 20 Minuten nach Beendigung einessolchen Zyklus’ öffneten sie sich wieder, und die Arbeit konntefortgesetzt werden. Es war offensichtlich, daß dieses Signal dieFähigkeiten meiner medial begabten Mitarbeiter wesentlichbeeinträchtigte. Ich mußte der Quelle des Signals auf die Spur kommen, undmontierte eine leicht veränderte Fernsehantenne auf meinemAutodach, die ich mit einem UKW-Empfänger verband. Als ichmeine selbstgebastelte Anlage auf ‘Montauk Point’ richtete, wur-de ich fündig. Das Signal entsprang zweifellos einer rot-weißenRadarantenne auf dem Gelände des Luftwaffenstützpunktes!Anfänglich ging ich davon aus, daß dieses Signal versehentlichproduziert wurde. Ich sah mich ein bißchen um und fand heraus,daß die Kaserne noch immer besetzt war und absolut militärischfunktionierte. Dementsprechend waren auch die Sicherheitsbe-stimmungen sehr streng und die Wachen halfen mir kein Stückweiter. Sie beschieden mich mit einigen Belanglosigkeiten undsprachen davon, daß das Radar irgendein Projekt der FAA(Federal Aviation Administration = Luftfahrtbundesamt) sei.Das brachte meine Recherche nicht voran, da diese rot-weiße -22-
  16. 16. Das Montauk ProjektAntenne ein Relikt aus dem 2. Weltkrieg war, ein sogenanntes„Sage Radar“. Es gibt keinen offiziellen Anhaltspunkt, wofür dieFAA ein völlig veraltetes System nutzen könnte. Ich glaubte denSoldaten nicht und wurde nur noch neugieriger. Leider war ichjedoch in eine Sackgasse gelangt. Ich trieb die Forschung mitmeinen Medien voran, konnte aber keinen entscheidenden Erfolgin Bezug auf die Montauk-Antenne erzielen, bis ich 1984 durchden Anruf eines Freundes von der Räumung des Stützpunkteserfuhr. Ich fuhr sofort hin und sah mich auf dem Gelände um.Es war tatsächlich geräumt und überall lag Müll und Schutt her-um. In einem Haufen Papier entdeckte ich einen zurückgelasse-nen Feuerlöscher. Das Tor stand offen, genau wie alle Fensterund Türen der Gebäude. Das ganze machte nicht den Eindruckeiner Basis, die unter normalen Umständen vom Militär geräumtwird. Das erste, was wirklich meine Aufmerksamkeit erregte,war die Hochspannungsanlage. So etwas läßt das Herz einesFunktechnikers natürlich höher schlagen und ich untersuchte dieAnlage. Da ich leidenschaftlicher Sammler von Amateurfunkan-lagen und allem was irgendwie damit zu tun hat bin, wollte ichdieses Ding kaufen. Ich rechnete mir aus, daß es billig zu habensein müßte, wenn ich nur den ordnungsgemäßen Weg über die„Surplus Disposal Agency“ (Vertriebsstelle für ausgemusterteund überschüssige Armeewaren) in Michigan gehen würde.Nachdem ich die gesamte Anlage untersucht hatte, rief ichbesagte Behörde an und sprach mit einer sehr freundlichen Dame.Ich trug mein Anliegen vor und sie versprach, ihr Möglichstes fürmich zu tun. Es handelte sich offensichtlich um absichtlichzurückgelassenes Material, auf das die Bezeichnung ‘Schrott’wohl am besten zutrifft. Unter diesen Umständen hätte ichsicherlich alles was mich interessierte einfach mitnehmen können.Leider hörte ich danach drei Wochen lang nichts von der Dame,und rief sie erneut an. Sie erklärte mir, daß sie n och immer nichtden geringsten Anhaltspunkt habe, wem das ganze eigentlichgehörte! Weder das Militär, noch die GSA (General ServicesAdministration) wollten etwas mit der Sache zu tun haben. Aber -23-
  17. 17. Das Montauk Projektsie versicherte mir, daß sie die Angelegenheit weiter verfolgenwürde. Etwa ein bis zwei Wochen später rief ich nochmals an.Diesmal verwies mich die inzwischen vertraute Stimme an einengewissen John Smith (Name geändert), der auf einemÜberseeflughafen in Bayonne, New Jersey, arbeitete. „Sprechen Sie mit dem Mann, er wird etwas für Sie tunkönnen“, beschied sie mich. „Auch bei uns ist der Kunde König!“Ich mußte mich mit John Smith treffen, da er sich weigerte dieSache am Telefon zu besprechen. Er verriet mir, daß offiziellniemand Besitzansprüche geltend mache. So weit es ihn beträfekönnte ich auf das Gelände gehen und die zurückgelassenen Ge-genstände mitnehmen. Er gab mir ein offiziell aussehendes Do-kument, das meine Anwesenheit auf Montauk Point legalisierenund eventuelle Fragesteller zufriedenstellen würde. Der Schriebwar zwar weder auf eine Behörde, noch auf irgendeinen Namenausgestellt, doch würde er mir nach Auskunft meines Ge-sprächspartners zumindest die Polizei vom Leibe halten. Wei-terhin verwies er mich an den Verwalter des Stützpunktes, dermir alles zeigen würde. -24-
  18. 18. Das Montauk Projekt3EXPEDITION IN DIE VERGANGENHEITWährend der Woche begann ich mit der Untersuchung desStützpunktes und traf dort auf Mr. Anderson, den Verwalter. Erwar sehr hilfreich und mahnte mich zur Vorsicht. Dann führte ermich herum, zeigte mir was noch alles da war und warnte michvor gefährlichen oder einsturzgefährdeten Stellen. Er erlaubtemir alles mitzunehmen, was ich bei diesem Besuch tragen könnte- wenn er mich aber noch einmal auf der Basis sähe, würde ermich ‘rauswerfen müssen. Schließlich war es sein Job ungebeteneGäste von dem Gelände fernzuhalten! Er hatte natürlich bemerkt,daß meine Erlaubnis bestenfalls halboffiziell war.Freundlicherweise erzählte er mir aber, daß er jeden Abend um 19Uhr seiner Stammkneipe einen kleinen Besuch abstattete...Ich hatte Brian auf meine Entdeckungsreise nach Montauk mit-genommen. Brian war ein Medium und half mir bei meinenNachforschungen. Wir hatten schon ein wenig ziellos auf derBasis herumgestöbert, als wir uns entschieden getrennt weiter-zumachen. Ich betrat ein Gebäude, in dem ich einen offensicht-lich obdachlosen Mann antraf. Er erzählte mir, daß er schon seitder Schließung des Stützpunktes hier lebe, daß vor etwa einemJahr ein großes Experiment hier stattgefunden habe, und daß al-les drunter und drüber gegangen sei. Er machte den Eindruck, alshabe er selbst diese Ereignisse noch nicht verdaut.Seltsamerweise kannte der Mann mich recht gut, während ichnicht die leiseste Ahnung hatte, wer er sein könne, geschweigedenn, wovon er redete. Ich hörte mir also seine Geschichte anund erfuhr, daß er Techniker auf der Basis gewesen war, bis er kurz vor Schließung der Anlage Fahnenflucht begangen hatte.Er sprach von einem riesenhaften Monster, daß hier aufgetauchtsei und alle in die Flucht geschlagen hätte. Weiterhin erzählte er -25-
  19. 19. Das Montauk Projektmir eine Menge über die technischen Details der ganzenMaschinerie und wie das alles funktioniert hatte. DasUnglaublichste für mich aber war, daß dieser Mann sich so gut anmich zu erinnern schien. Er wollte mir doch tatsächlichweismachen, ich sei während des Projekts sein Boss gewesen!Natürlich hielt ich das für blanken Unsinn! Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht einmal denWahrheitsgehalt seiner Geschichte. Das war erst der Anfangmeiner Entdeckung, daß das ‘Montauk Projekt’ absoluteWirklichkeit war! Ich verließ den Mann und traf draußen aufBrian, der sich nicht ganz wohl fühlte. Er beklagte sich darüber,daß irgendetwas nicht stimme, und daß er überall hier sonderbareSchwingungen verspüre. Ich entschloß mich, Brian sofort um einemediale Analyse der Situation zu bitten. Seine Interpretationstimmte merkwürdigerweise fast vollständig mit den Aussagendes Obdachlosen überein, den ich kurz zuvor gesprochen hatte! Ersprach von ungewöhnlichen Wetterbedingungen, vonBewußtseinskontrolle und von einem teuflischen Monster.Außerdem erwähnte Brian Tiere, die derart manipuliert wordenwaren, dass ihr Bewegungsablauf unkontrolliert wurde, und siebeispielsweise geradewegs in Fensterscheiben donnerten.Bewußtseinskontrolle war ein Hauptthema in seinenAusführungen. Obwohl es mich brennend interessierte, was Brian zu sagenhatte, waren wir doch ursprünglich hergekommen, um die Ausrü-stungsgegenstände herauszuschaffen. Vieles davon war sehrschwer, und man erlaubte uns nicht, mit unserem Wagen auf dasGelände zu fahren. Also spuckten wir in die Hände und trans-portierten alles mit vereinten Kräften nach draußen. Auf dieseArt und Weise kam ich in den Besitz eines Großteils der Ausrü-stung des ‘Montauk Projektes’! Einige Wochen später stolperte überraschend ein Besucher inmein Labor, daß über die Rückseite des Hauses zu erreichenwar. Er hatte weder geklingelt, noch hatte er sich vorher ir-gendwie angekündigt. Er stand einfach da und behauptete mich -26-
  20. 20. Das Montauk Projektzu kennen, da ich sein Boss gewesen sei. Auch er erzählte mireiniges über die technischen Einzelheiten des ‘Montauk Projekts’ ,und seine Erläuterungen stimmten überein mit dem, was ichbisher durch den Obdachlosen und verschiedene Medien erfahrenhatte. Ich erkannte den Mann zwar nicht wieder, hörte mir abernatürlich alles an, was er zu sagen hatte. Ich war inzwischen sicher, daß auf der Montauk-Basis irgendetwas vor sich gegangen war. Ich konnte es nur noch nicht beimNamen nennen. Meine persönliche Verwicklung in die Sache warebenfalls offensichtlich, aber ich machte mir noch keineernsthaften Gedanken darum.Natürlich fühlt man sich ein bißchenkomisch, wenn man von verschiedenen Menschen wiedererkanntwird, selbst aber keinen blassen Erinnerungsschimmer hat! Ich mußte mehr über Montauk herausfinden. Ein paar Tage später packte ich meine Campingausrüstung insAuto und fuhr los. Montauk hat einen öffentlichen Strand, andem ich mein Zelt aufschlug. Ich ging in Bars und Kneipen undhörte genau zu, wenn die Einheimischen mir ihre Geschichtenüber die Basis erzählten. Ich befragte so gut wie jeden, der mirbegegnete, egal ob am Strand oder auf der Straße. Nichts inte-ressierte mich mehr, als die Wahrheit herauszufinden, über alldiese sonderbaren Vorfalle, die sich angeblich auf dem Stütz-punkt zugetragen hatten. Sechs verschiedene Zeugen versicherten mir, daß es Mitte Au-gust geschneit habe. Das Wetteramt besaß Listen über orkanar-tige Stürme, die gleichsam aus dem Nichts aufgetaucht waren.Auch etliche Gewitter, Blitze und Hagelstürme waren verzeich-net, die unter ungewöhnlichen Umständen aufgetreten waren.Ohne irgendwelche meteorologischen Vorzeichen waren diesePhänomene einfach plötzlich da gewesen. Aber nicht nur dasWetter hatte in der Gegend um Montauk verrückt gespielt. -27-
  21. 21. Das Montauk Projekt Montauk Air Force BaseTeilansicht in Richtung Norden. Auf der rechten Seite befindet sich der Computer-Kontrollraum. Das runde Gebäude zur linken ist die Radarstation, die auch als Lager Verwendung fand. -28-
  22. 22. Das Montauk Projekt Radarreflektor Er befindet sich auf dem Dach des Sendergebäudes und hat etwa die Länge eines Fußballfeldes. Zu Beginn der Experimente wurde er dazu benutzt Signale zur Bewußtseinskontrolle zu senden. Manchmal waren Tiere massenweise in den Ort eingefallen,und hatten dann, wie bereits beschrieben, in völlig untypischerWeise reagiert. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits mit verschiedenen Medienan der Basis gewesen, und die kursierenden Geschichten bestä-tigten, was die Medien mittels ihrer eigenen Sensitivität schonherausgefunden hatten. Schließlich kam mir die Idee, mit dem örtlichen Polizeichef zusprechen, der auch Interessantes zu berichten wußte. Beispiels-weise hatte es regelrechte ‘Kriminalitäts-Stoßzeiten’ mit einerDauer von zwei Stunden gegeben, in denen sich die Ereignisseüberschlagen hatten. Ebenso plötzlich wie der Spuk begonnenhatte, sei er dann jeweils auch wieder zu Ende gewesen. Und dasin einem verschlafenen Nest wie Montauk! Nach der Ruhe hatte -29-
  23. 23. Das Montauk Projektes dann wieder zwei Stunden lang Verbrechen gehagelt!Er zeigte mir Polizeiberichte über Jugendliche, die sich wie aufein geheimes Kommando hin zu großen Gruppen versammelthatten, um nach zwei Stunden plötzlich wieder einzeln ihrer Wegezu gehen. Der Polizeichef hatte auch keine Erklärung für die Vorgänge,aber seine Berichte stimmten genau mit dem überein, was dieMedien mir bereits über Experimente mit Bewußtseinskontrolleangedeutet hatten. Bis jetzt hatte ich eine ziemliche Menge bizarrer Informationengesammelt, konnte mir aber noch keinen vernünftigen Reim dar-aufmachen. Die ganze Sache wurde mir immer verdächtiger! Ichwar des öfteren bei Amateurfunk-Trödelmärkten (eine Art Börsefür Amateurfunkausrüstung), und immer wieder erkannten michwildfremde Leute und sprachen mich an. Ich kannte buchstäblichkeinen einzigen dieser Menschen, unterhielt mich aber natürlichmit ihnen, um mehr und mehr Teile meines Montauk-Puzzleszusammenzutragen. Gespräch um Gespräch näherte ich michSchritt für Schritt, Stückchen für Stückchen einem größerenÜberblick über das Rätsel. Doch immer noch war mir mein fehlendes Erinne-rungsvermögen ein absolutes Mysterium! -30-
  24. 24. Das Montauk Projekt4DUNCAN ERSCHEINT AUF DERBILDFLÄCHEAnfang November des Jahres 1984 stand wieder ein Mann vormeiner Labortür: Duncan Cameron! Er hatte ein Gerät bei sich, das offensichtlich zu einer Stereoan-lage gehörte, und fragte mich, ob ich es ihm würde reparierenkönnen. Duncan wurde schnell in die Gruppe der Medien, mitdenen ich schon längere Zeit gearbeitet hatte, integriert. Ich warbestrebt mit seiner Hilfe meine ursprüngliche Versuchsreihefortzusetzen und voranzutreiben. Duncan war mit einer großenBegabung für diese Arbeit gesegnet und ging überaus enthusia -stisch zu Werke! Ich wurde mißtrauisch, denn es war einfach zuschön um wahr zu sein. Mein Assistent Brian hatte ein ähnlichesGefühl wie ich. Duncan’s plötzliche, intensive Beteiligungverursachte ihm schlaflose Nächte, und er entschloß sich, dieGruppe zu verlassen. Eines Tages überraschte ich Duncan mit meiner Ankündigung,daß ich ihn an einen bestimmten Ort bringen würde, um zu se-hen, ob er diesen erkennen würde. Natürlich führ ich mit ihm zurMontauk Air Force Base. Er erkannte sie nicht nur wieder, erkonnte mir viel mehr den Zweck eines jeden einzelnen derverschiedenen Gebäude benennen. Er nannte eine ganze Reihekleiner Einzelheiten, und wußte z.B. wo sich das ‘Schwarze Brett’im Offizierskasino befand. Dieser Mann war offensichtlich nichtzum ersten Mal hier. Er kannte sich hier aus wie in seinerWestentasche! Duncan lieferte mir neue Informationen über dieBedeutung der Basis und welche Rolle er dabei gespielt hatte.Alles was er sagte fügte sich nahtlos in meine bisherigeDatensammlung ein. -31-
  25. 25. Das Montauk ProjektAls Duncan das Gebäude betrat, in dem sich der Transmitter be-fand, fiel er plötzlich in eine tiefe Trance und die Informationensprudelten nur so aus ihm hervor! Das war zwar sehr interessantfür mich, doch beschlich mich dabei auch ein etwas ungutes Ge-fühl, und ich mußte Duncan mehrmals heftig schütteln, um ihnwieder in meine Realität zurückzuholen. Als wir wieder Zuhauseim Labor waren, wandte ich eine Technik an, die ich erlernt hatteum Duncans Erinnerungsblockade zu brechen. Geradezuschichtenweise quollen jetzt die verschiedensten Program-mierungen aus ihm heraus. Vieles davon betraf das ‘MontaukProjekt’! Es traten dabei aber auch die unterschiedlichsten Dinge zuTage, bis sich Duncan schließlich eines unglaublichen, uns beidetief erschütternden Programms bewußt wurde: Er platzte damitheraus, daß er programmiert worden sei, sich mit miranzufreunden, um mich zu töten und das Labor in dieLuft zu jagen! Meine gesamte Forschungsarbeit hätte durch ihnzerstört werden sollen! Die Ungeheuerlichkeit dieser Enthüllung raubte uns beiden dieFassung. Duncan schien entsetzter zu sein als ich es war. Erschwor, nicht länger den Verbrechern als Werkzeug zu dienen,die ihn programmiert hatten. Seither arbeiten wir zusammen, und Duncans Hilfe ist es zuverdanken, daß immer mehr unfaßbare, bizarre Informationen ansTageslicht gelangen. Beispielsweise waren Duncan undsein Bruder Edward Cameron auch in das ‘Philadelphia Experi-ment’ verwickelt! Die beiden dienten seinerzeit als Techniker ander USSEldridge. Im Laufe unserer Zusammenarbeit kamen mehr und mehrDinge an die Oberfläche, bis auch ich mich daran erinnern konnte,am ‘Montauk Projekt’ beteiligt gewesen zu sein. Auch einigeDetails meiner Arbeit fielen mir wieder ein. Ich konnte mich aberweiterhin absolut nicht erinnern, wie ich zu dem Job gekommenwar oder warum ich ihn gemacht hatte. Die Schleier lichteten sichnur sehr langsam, doch das Rätsel begann sich zu lösen! In -32-
  26. 26. Das Montauk ProjektDuncan hatte ich zudem ein überaus kooperatives Medium. Durchihn war es mir möglich, immer wieder neue Informationen oderderen Bestätigung zu erhalten. -33-
  27. 27. Das Montauk Projekt5WIR DECKEN EIN KOMPLOTT AUF!Meine Besuche auf ‘Montauk’ waren kaum noch zu zählen. Oftwurde ich dabei von Menschen begleitet, die auf irgendeine Artund Weise in das Projekt verwickelt gewesen waren. Einigenvon uns dämmerte langsam, daß wir über eine der geheimstenAktionen gestolpert waren, die Amerika und vermutlich auch dieWelt jemals gesehen hatte. Wir konnten uns leicht ausrechnen,daß wir schnellstens etwas mit diesem Wissen anfangen mußten,um die Sache zu überleben. Die Methoden der Geheimdienstesind in derartigen Fällen ja hinlänglich bekannt...Wir entschlossen uns etwas zu unternehmen, wußten aber nichtso recht weiter. Wir redeten uns die Köpfe heiß, und die Ideenwurden ebenso schnell wieder verworfen, wie sie aufgetauchtwaren. War es vielleicht das beste, alles zu veröffentlichen?Jetzt gleich zu veröffentlichen? Würde uns das möglicherweiseden Hals retten? Unsere Diskussionen wollten kein Ende nehmen,bis wir schließlich im Juli des Jahres 1986 eine Lösung fanden:Ich wurde auserkoren, unsere Geschichte der ‘United StatesPsychotronics Association’ (Psychotronische Gesellschaft derVereinigten Staaten) vorzutragen. Mit meinem Berichtverursachte ich einen Aufruhr! Die Nachricht verbreitete sich wieein Lauffeuer, vor allem bei denen, die an einer Enthüllung desProjektes absolut kein Interesse hatten! Und ich kleinesWürstchen ging in aller Seelenruhe und ohne irgendeineVorankündigung mit dieser Bombe an die Öffentlichkeit!Hunderte von Menschen waren nun eingeweiht, was sich aufunsere Sicherheit höchst positiv auswirkte! Wir hatten es der„anderen Seite“ unmöglich gemacht, uns aus dem Weg zu räu-men ohne damit eine öffentliche Empörung auszulösen. Ich binder ‘USPA’ bis zum heutigen Tage dankbar dafür, daß man mir -34-
  28. 28. Das Montauk Projektdie Möglichkeit zu einem unzensierten, absolut freien Vortrageingeräumt hat. Als nächsten Schritt planten wir unsere Informationen an dieBundesregierung weiterzuleiten. Einer meiner Freunde kannteden Neffen des dienstältesten Senators aus einem der Südwest-staaten Amerikas. Dieser Neffe, den wir hier ‘Lenny’ nennenwerden, arbeitete für seinen Onkel. Wir zogen also Lenny insVertrauen, der nun seinerseits unser hochbrisantes Material sei-nem Onkel zuspielte. Diese Unterlagen enthielten beispielsweiseFotos von Tagesbefehlen, die an die jeweilige Truppe ausgege-ben worden waren. Wir hatten die Originale der Dokumente beiunseren Besuchen auf der Basis gefunden, wo sie verstreut her-umgelegen hatten! Der Senator stellte daraufhin eigene Nachforschungen an undfand heraus, daß tatsächlich während der fraglichen ZeitspanneMilitärtechniker auf dem Stützpunkt stationiert waren!Außerdem fand er heraus, daß die Kaserne wirklich 1969 ge-schlossen, verlassen und sprichwörtlich eingemottet wurde. Als Luftwaffengeneral a.D. war der Senator natürlich besondersdaran interessiert zu erfahren, was Personal der U.S. Air Forceauf einem verlassenen Stützpunkt zu schaffen hatte und woherdie Mittel kamen, diese Basis zu unterhalten! Nachdem also der Senator und sein Team ihre eigenenErgebnisse mit unseren Dokumenten und Fotos verglichen hatten,blieb nicht der Hauch eines Zweifels bestehen: Die ‘Montauk Air Force Base’ war weder verlassen noch einge-mottet worden. Mehr noch, die Basis barg offensichtlich ein Ge-heimnis, das selbst Männer mit den Beziehungen des Senatorsnicht ohne weiteres aufzuklären im Stande waren! Später fanden sie heraus, daß sowohl ‘Fort Hero’ (so hieß ur-sprünglich die aus dem 1. Weltkrieg stammende Basis, derenGelände den gesamten modernen Stützpunkt umgibt), als auch‘Montauk’ selbst, tatsächlich verlassen worden waren. Seit 1970wurden beide Einheiten lediglich als Eigentum der ‘General Ser-vices Administration geführt! -35-
  29. 29. Das Montauk Projekt Der Senator fuhr nun selbst nach Long Island, um die Lage vorOrt zu erkunden. Er wurde nicht gerade mit offenen Armenempfangen oder in angemessener Form unterstützt, obwohl erbeeindruckende Empfehlungsschreiben und Referenzenvorweisen konnte. Es wurde berichtet, daß er beim Spähen durchdie die Basis umgebenden Zäune beobachtet worden war, und daßer alles ganz genau hatte wissen wollen. Eines Tages besuchte er mich, und bat mich vorerst zu schwei-gen, da jedes weitere Wort seine Nachforschungen gefährdenkönne. Ich versprach es ihm, und ich habe mein Wort bis zumheutigen Tage gehalten. Als der Senator seine Untersuchungen abgeschlossen hatte, gabes noch immer keine Spuren und Hinweise auf Regierungsgelderoder deren Bewilligung, auf irgendwelche Prüfungskommissionenoder auf Zahlungen offiziellen Charakters. Kurze Zeit später zog er sich aus Altersgründen aus der aktivenPolitik zurück. Lenny versicherte mir aber, daß sein Onkel weiterim Bilde, und an der Veröffentlichung meiner Geschichte sehrinteressiert sei. Immerhin seien auch die offiziellenUntersuchungen wieder aufgenommen worden. -36-
  30. 30. Das Montauk Projekt -37-
  31. 31. Das Montauk Projekt -38-
  32. 32. Das Montauk Projekt -39-
  33. 33. Das Montauk Projekt6PROJEKT ‘MOONBEAM’Während der Senator Unterlagen und Dokumenten nachjagte, diehelfen sollten das ‘Montauk-Rätsel’ zu lösen, wußte ich doch,dass dies kein bißchen zur Aufklärung meiner ganz persönlichenFragen beitragen würde. Immer wieder wurde ich von völligfremden Menschen erkannt, und es war offensichtlich, daß meinGedächtnis in bestimmten Bereichen erheblich gestört war. Wasdie ganze Sache für mich so unerträglich machte war dieTatsache, daß ich auf absolut „normale“ Erinnerungenzurückgreifen konnte, die mir genau sagten, wann ich wo, wasgemacht hatte! Mein Erinnerungsvermögen verbesserte sichwährend meiner Zusammenarbeit mit Duncan beständig, und ichkam schließlich zu der Überzeugung, daß ich für einenbestimmten Abschnitt meines Lebens gleichzeitig auf zweiZeitebenen existiert haben mußte! So bizarr das klingen mag - aber unter den gegebenen Umstän-den war es die einzig mögliche Erklärung. Wir fanden drei verschiedene Wege, um Zugang zu meinemnoch immer in weiten Teilen blockierten Gedächtnis zu erlangen.Zum einen konnte ich mit Hilfe von meditativen„Rückführungen“ oder Hypnose versuchen mich an die andereZeitebene zu erinnern. Das stellte sich als sehr schwierig für michheraus und wir stoppten diese Versuche. Zum zweiten konnte i h cauf unserer „normalen“ Zeitebene nach Hinweisen auf die andere,offenbar genauso existierende Ebene suchen. Der dritte Wegerwies sich schon nach kurzer Zeit als der leichteste undinteressanteste. Wir nutzten einfach die uns zur Verfügungstehende Technologie, samt Theorien dazu, wie die andereZeitebene überhaupt entstanden war und wie ich überhaupt aufdieser landen konnte. -40-
  34. 34. Das Montauk Projekt Der eine oder die andere mag es verwirrend finden, daß für unsgerade dieser Weg der einfachste war, aber ich hatte keine Be-rührungsängste mit physikalischen oder elektromagnetischenPhänomenen, da ich mit den Theorien des ‘Philadelphia Experi-ments’ bestens vertraut war. Auch die zweite Methode stellte sich als außerordentlicheffektiv heraus, nur war es sehr schwierig an entsprechendeHinweise heranzukommen. Mittlerweile schrieben wir das Jahr 1989, und ich begann dieBJM-Anlage, auf der ich ja noch immer arbeitete, systematischzu durchstreifen. Ich sprach mit allen möglichen Leuten undsammelte gerade so viel an Informationen, daß ich damit keinenVerdacht erregte. Außerdem spürte ich an verschiedenen Stellender Anlage einfach einmal dem Gefühl in meinem Bauch nachund gewann auch dabei wichtige Eindrücke. In der Nähe eines bestimmten Raumes beispielsweise drehtesich mir förmlich der Magen um! Ich spürte ganz genau, daß sichin diesem Zimmer etwas verbarg, das mich sehr beunruhigte. Ichmußte die Sache näher unter die Lupe nehmen und klingelte ander Tür. Der Schließerposten verwehrte mir den Zutritt, da es sichum die Hochsicherheitszone handelte. Ich fand heraus, dass in derganzen Firma lediglich zehn Personen hier Zugang hatten. Merkwürdigerweise schien buchstäblich kein Mensch etwasdarüber zu wissen, was sich hinter dieser Tür abspielte. Ich fanddann zwar doch noch zwei Leute die schon mal in diesem Raumgewesen waren, sie hatten aber strengste Schweigeorder undhalfen mir daher leider auch nicht weiter. Einer der beiden musstemich sogar verpfiffen haben, denn kurze Zeit später stellten mireinige Sicherheitsleute ein paar Fragen. Ich beschloß mich ersteinmal ruhig zu verhalten, bis Gras über die Sache gewachsenwar. Etwa ein Jahr nach meinen fruchtlosen Nachforschungenwurde das Zimmer leer geräumt. Die Türen standen offen undjeder konnte nun einfach hineinspazieren. An den Abdrücken aufdem Fußboden konnte man sehen, daß hier die verschiedensten -41-
  35. 35. Das Montauk ProjektGeräte gestanden hatten. Vier runde Flecken deuteten aufirgendwelche Spulen hin. Außerdem hatte es mit Sicherheit eineSchaltkonsole gegeben, denn es führte noch immer ein gewaltigerKabelbaum in das Zimmer. Die Atmosphäre des Raumes jagte mir eiskalte Schauer überden Rücken, aber ich war von der Idee besessen weiterzusuchen.Im hinteren Teil des Zimmers entdeckte ich einen Aufzug, dernur zwei Knöpfe hatte. Einen fürs Erdgeschoß, und einen für denKeller. Neben den Knöpfen befand sich eine kleineZahlenkonsole, wie bei einem Tastentelefon. Ich betrat den Auf-zug mit klopfendem Herzen und drückte den Knopf mit demgroßen „K“. Der Aufzug bewegte sich keinen Millimeter. Einemechanische Stimme forderte mich auf, den korrekten Num-merncode mittels der Tastatur einzugeben! Ich hatte natürlichkeine blasse Ahnung und gab wahllos eine Zahlenkombinationein. Das Ergebnis war ein schriller, etwa dreißig Sekunden an-dauernder Pfeifton, der mir erneut die Sicherheitsleute auf denHals hetzte. Wieder war ich in einer Sackgasse gelandet.Mit den Männern vom Sicherheitsdienst war nicht gut Kirschenessen, und ich war wieder gezwungen mich für eine Weile ruhigzu verhalten. Es mußte einen Weg geben zu beweisen, daß hieretwas sehr Ungewöhnliches vor sich ging. Ich erinnerte mich jetzt auch an andere merkwürdige Dinge, diemir passiert waren, seit ich bei BJM arbeitete. Es hatte einenZeitraum gegeben, in dem ich manchmal urplötzlich ein StückHeftpflaster an meiner Hand gehabt hatte, ohne mich erinnern zukönnen, es dort befestigt zu haben. Ich wußte dann immer nurnoch, daß ich noch fünfzehn Minuten vorher keines gehabt hatte.So etwas war mir nicht nur einmal passiert! Eines Tages hatte ich an meinem Schreibtisch gesessen, als ausheiterem Himmel meine Hand zu schmerzen begonnen hatte. DerHandrücken war plötzlich wund und mit einem Heftpflasterversehen gewesen. Das war mir damals unerklärlich, denn ichwar absolut sicher, dieses Pfla ster weder selbst angelegt zu haben,noch von unserer Betriebskrankenschwester versorgt -42-
  36. 36. Das Montauk Projektworden zu sein! Der Vorfall machte mich so stutzig, daß ichaufstand um die Schwester aufzusuchen. „Es klingt vielleicht etwas verrückt, aber war ich wegen einesHeftpflasters bei Ihnen?“, hatte ich sie gefragt. „Nein“ hatte sie geantwortet, „bei mir waren Sie nicht. Siemüssen es aus einem der Erste-Hilfe-Koffer haben. Aber wissenSie das denn selbst nicht mehr?“ Ich hatte etwas davon gemurmelt, daß ich gerade versuchte mirdas zusammenzureimen und war damit wieder verschwunden.Danach hatte ich mir vorgenommen, in der Firma nur noch Heft-pflaster von der Betriebskrankenschwester zu benutzen, um im-mer einen Beweis für die Herkunft meiner Pflaster zu haben!Ich hatte mir das Hirn zermartert und mich schließlich daran er-innert, woher meine Handverletzungen rührten. In meiner ande-ren Realität hatte ich häufig die unterschiedlichsten Geräte hin-und her befördern müssen. Eigentlich war ich der einzige in un-serer Crew gewesen, der dazu in der Lage war, da die anderenschon Zustände bekommen hatten, wenn sie nur in die Nähe derzumeist unhandlichen Teile kamen. Obwohl dies fast immer inschwerer körperlicher Arbeit geendet hatte, schien mir das nieetwas ausgemacht zu haben. Da mir also selten jemand zur Handgegangen war, waren kleinere Verletzungen und Heftpflaster ander Tagesordnung gewesen. Ich hatte mich danach eisern an mein mir selbst auferlegtes Ur-teil gehalten, nur noch Verbandsmaterial aus den Vorräten unse-er Krankenschwester zu benutzen, um einen exakten Nachweisanhand der Krankenakte zu erhalten. Jedesmal, wenn wieder einHeftpflaster an meiner Hand aufgetaucht war, hatte ich sofortdie Schwester aufgesucht. Da die Akte niemals einen Eintragaufgewiesen hatte, war der Beweis erbracht. Die Pflaster hatteich in meiner anderen Realität erhalten! Natürlich war die Sache für unsere Krankenschwester eineinziges Rätsel gewesen, und sie hatte sich vermutlich verpflichtetgefühlt, den Vorfall weiterzumelden. Die Sicherheitsabteilungwar kurz darauf - wieder einmal - bei mir erschienen, um mich -43-
  37. 37. Das Montauk Projekthöflich aber bestimmt darauf hinzuweisen, daß Heftpflaster nichtzum Gegenstand meiner Forschungen gehörten. Ich hielt es fürbesser diesen freundlichen Zeitgenossen zuzustimmen... Nachdem ich es aber geschafft hatte, mich an dieseGeschichten zu erinnern, fielen mir auch verschiedene andereVorfälle wieder ein. Mein Erinnerungsvermögen reichte zurückbis ins Jahr 1978. Eines Tages, etwa um neun Uhr morgens, hatteich an meinem Schreibtisch gesessen, als mir plötzlich der Geruchvon überhitzten Transformatoren in die Nase gestiegen war. Einbeißender, stechender Gestank, wie der von kochendem Teer.Aber genauso unvermittelt wie der Spuk gekommen war, hatte ersich auch wieder in Wohlgefallen aufgelöst! Danach war der Tagvöllig normal verlaufen, bis der bestialische Gestank etwa gegen16 Uhr diesmal auf der gesamten Anlage aufgetreten war!„Das ist doch der selbe Gestank wie heute morgen“, hatte ichnoch bei mir gedacht, als mir plötzlich der Gedanke gekommenwar, daß der Vorfall möglicherweise nicht während der Zeitpassiert war, die ich ursprünglich angenommen hatte. Es ist fak-tisch unmöglich, einen Transformator in Brand zu setzen, unddann den Rauch so blitzartig verschwinden zu lassen, wie es andiesem Morgen passiert war! Ich konnte mich noch an viele weitere Ereignisse dieser Arterinnern. Doch schien jedes einzelne dieser Puzzleteilchen mehrdarauf abzuzielen, den eigentlichen Kern, die Lösung, weiter zuverschleiern. Massenhaft erkannten mich mir unbekannteMenschen wieder. Ich bekam mittlerweile hochtrabende Briefe,die eher an den Vizepräsidenten eines Konzerns hätten gerichtetsein können. Beispielsweise wurde ich ersucht an einer Konferenz teilzuneh-men, die sich mit bestimmten Patenten befaßte. Ich hatte natür-lich keinen Schimmer, worum es da eigentlich gehen sollte. Oderman lud mich zu Besprechungen mit einem bestimmtenDiskussionsleiter ein, der jedesmal während dieser Meetings sehraufgeregt war. Die meisten Fragen, die mir von diesen Leutengestellt wurden, betrafen das Projekt ‘Moonbeam’, von dem ich -44-
  38. 38. Das Montauk Projektleider überhaupt nichts wußte. Eines Tages verspürte ich deninneren Drang mich in das Untergeschoß des BJM-Gebäudes inMelville zu begeben. Hier befand sich die Hochsicherheitszone.Natürlich hatte ich keinen Zutritt zu diesem sensiblen Bereich desGebäudes, aber ich spazierte trotzdem einfach mal drauf zu.Normalerweise übergab man dem Schließerposten an der„Schleuse“ von einer Sicherheitszone in die andere seinenentsprechenden Ausweis, und erhielt dafür einen anderen, mit derhier zutreffenden Sicherheitsstufe, zurück. Natürlich nur dann,wenn ein solcher Ausweis bereitlag, denn lag er nicht bereit,hatte man automatisch keinen Zutritt. So einfach war das!Ich ging also auf den Wachmann zu, legte ihm mit aller Selbst-verständlichkeit meinen Ausweis mit der niedrigeren Sicher-heitsstufe auf den Tisch, und erhielt, ob Sie’s glauben oder nicht,einen Ausweis der höchsten Sicherheitsstufe, der auf meinenNamen ausgestellt war, zurück! Ich war meiner Intuition gefolgt,und es hatte geklappt! Ich lief ein bißchen herum und folgte dabeieinfach weiter meiner inneren Eingebung. Nach einiger Zeitlandete ich in einem geschmackvoll eingerichteten,mahagonigetäfelten Büro mit einem riesigen Schreibtisch. Als ichdas Namensschild auf dem Schreibtisch las, begann mein Herzschneller zu schlagen: „Preston B. Nichols, stellvertretenderProjektleiter“. Dies war mein erster greifbarer, handfester Beweisdafür, dass t tsächlich irgend etwas jenseits des Alltäglichen vor asich ging! Ich setzte mich an den Tisch und stöberte alle Papieredurch. Ich würde die Unterlagen schwerlich mitnehmen können,da man natürlich beim Verlassen der Hochsicherheitszonegründlich durchsucht wurde. Also prägte ich mir alles so gut wie möglich ein. Ich hatte hier einen vollständigen zweiten Job, von dem ich sogut wie nichts wußte! Über das meiste darf ich noch nicht einmal heute sprechen, daes der strengsten Geheimhaltungsstufe unterliegt. Als ich bei BJManfing, mußte ich mich verpflichten, noch 30 Jahre nachBeendigung des Arbeitsverhältnisses über den Inhalt meiner -45-
  39. 39. Das Montauk ProjektArbeit zu schweigen. Ich habe jedoch kein einziges Dokumentunterschrieben, daß den Umgang mit den Aktivitäten des‘Montauk Projektes’ regelt! So verbrachte ich ungefähr sechs Stunden in meinemneuentdeckten Büro, und sichtete die Unterlagen. Dann entschloßich mich zu meiner „regulären“ Arbeitsstelle zurückzukehren, dader Feierabend kurz bevorstand. Ich gab meinen Ausweis zurückund ging wieder hinaus. Ein paar Tage später wollte ich einen neuen Versuch wagen,und mir die Sache noch einmal ansehen. Wieder übergab ich demWachmann meinen Ausweis, doch anstatt mir etwas zurückzu-geben sah er mich an und sagte gedehnt:“ Ach ja, Mister Roberts(Name geändert) möchte Sie sprechen.“ Eine Tür mit der Aufschrift ‘Projektleiter’ öffnete sich, und Mi-ster Roberts trat auf mich zu. „Was fuhrt Sie zu uns, MisterNichols?“„Mein zweiter Schreibtisch.“ „Sie haben hier keinen zweitenSchreibtisch.“Ich deutete auf das Büro, wo mein Schreibtisch gestanden hatte,und wir gingen gemeinsam hin. Als wir den Raum betraten, warkeine Spur von meiner ehemaligen Anwesenheit mehr zu sehen.In den wenigen Tagen meiner Abwesenheit hatte man meineganzen Sachen aus dem Zimmer entfernt! Jemand mußte bemerkthaben, daß ich zu einem Zeitpunkt in meinem Büro gewesen war,zu dem dies nicht vorgesehen war. Ich war in meinem normalemBewußtseinszustand hier gewesen, was diesen Leuten wohl ganzund gar nicht paßte. Offensichtlich war ich für den besagten Tagnicht programmiert worden (man hatte mich als nicht auf meineZweitrealität „umgeschaltet“), weshalb sie sich natürlich fragenmußten, warum ich trotzdem aufgetaucht war. Sie müssen darauf geschlossen haben, daß das Verfahren einLeck hatte, und ich mich an meine zweite Existenz erinnernkonnte. Logischerweise stoppten sie die ganze Unternehmungsofort! -46-
  40. 40. Das Montauk Projekt Ich wurde über geheime Wege herausgeschleust, und man teiltenur mit, daß ich den Rest meines Lebens im Knast verbringendürfte, wenn ich nur ein Sterbenswörtchen darüber verlierenwürde, was ich vermeintlich gesehen hätte! Ich versuchte mich an andere seltsame Vorfälle zu erinnern, diesich während der letzten Jahre zugetragen hatten. Nach meinenmittlerweile jahrelangen Nachforschungen war ich mir spätestensjetzt absolut sicher, daß ich zwei verschiedene Existenzen geführthatte. Wie um alles in der Welt könnte es möglich gewesen sein,gleichzeitig auf ‘Montauk’ zu sein und für BJM zu arbeiten?!Eigentlich war ich bereits jetzt zu dem Schluß gekommen, daß ichbeide Stellen zur gleichen Zeit ausgefüllt hatte, denn es hatte Tagegegeben, an denen ich total erschlagen nach Hause gekommenwar. Zu diesem Zeitpunkt war alles, was Sie bisher gelesen haben,nur ein einziges großes Durcheinander in meinem Kopf. Ichwußte, daß ich auf zwei, vielleicht sogar mehreren Zeitebenengleichzeitig gearbeitet hatte. Tatsächlich hatte ich eine MengePuzzleteile zusammengesammelt, doch ergab dieser bunte Hau-fen noch lange kein klares Gesamtbild. 1990 gelang mir dann der entscheidende Durchbruch!Ich hatte begonnen eine „Delta T“-Antenne * auf dem Dach mei-nes Labors zu errichten. Eines Tages saß ich auf dem Dach undlötete die Antennenarme in die Relaiskästen, die die Signale vonder Antenne in das Labor transportieren. Als ich nun so da saßund die Drähte zusammenhielt um sie zu verlöten, verursachtedas eine Veränderung in meinem Bewußtsein. Je mehr ich lötete,desto mehr erweiterte sich mein Bewußtsein! Und dann, einesschönen Tages war es, als ob jemand den Vorhang des* Eine Delta T -Antenne ist eine oktaederförmige Antenne, die Zeitzonenverschieben kann. Sie dient zur Krümmung der Zeit.Delta T = Delta Time. Delta bezeichnet in der Wissenschaft den Wechseloder die Wandlung, und Delta T steht also für die Veränderung der Zeit.Den Aufbau dieser Antenne behandeln wir später in diesem Buch. -47-
  41. 41. Das Montauk ProjektVergessens von meinem inneren Auge wegrisse, und meinErinnerungsvermögen war wieder völlig hergestellt! Ich konnte mir das nur damit erklären, daß die Delta T-Antennedie Wellen des Zeitstromes speicherte, als ich gerade dieVerbindungen herstellte. Dies veranlaßte mein Bewußtsein, sichetwas besser auf die Zeitabläufe einzustellen. Die Antennestreckte (=krümmte) die Zeit gerade soviel, daß ich unbewußt aufzwei Zeitebenen gleichzeitig war - das war der Durchbruch zumeinem vollständigen Erinnerungsvermögen! Was auch immer die korrekte Erklärung gewesen sein mochte;ich war einfach nur unbeschreiblich glücklich, daß ich michwieder erinnern konnte! Außerdem vermute ich, daß ich mitmeinem Erklärungsansatz ganz gut liege, denn es kehrten mehrund mehr Erinnerungen zurück, je mehr ich mit der Antennearbeitete.Dies hatte sich etwa im Mai/Juni 1990 abgespielt. Im Juli wurdeich entlassen. Mein Rausschmiß hatte leider auch zur Folge, daßich fast alle meine guten Beziehungen einbüßte. Nachdem ichüber 20 Jahre für BJM gearbeitet hatte, verband mich nun so gutwie nichts mehr mit dieser Firma. Weder Freunde noch Bekannteblieben mir aus dieser Zeit erhalten. Nahezu alle meineInformationsquellen waren versiegt! Sie können sich jetzt eine gewisse Vorstellung von denUmständen machen, unter denen ich mein Erinnerungsvermögenwiedergewonnen habe. Der nächste Teil des Buches wird von derGeschichte des ‘Montauk Projektes’ erzählen, und wird Ihnenauch einen allgemeinen Überblick der verwendeten Technologievermitteln. Alle Erläuterungen basieren auf meinen eigenenErinnerungen und auf den Erkenntnissen, die ich mit Hilfe derInformationen meiner verschiedenen Mitarbeiter gewnn, dieebenfalls in das Projekt verwickelt waren. -48-
  42. 42. Das Montauk Projekt7WILHELM REICH UND DAS PHOENIX PROJEKTEnde der 40er Jahre startete die U.S. Regierung ein Projekt, dassich mit Wetterkontrolle befaßte. Es lief unter dem Namen ‘Pho-enix Projekt,’ und das gesamte Know-how stammte von einemösterreichischen Wissenschaftler namens Wilhelm Reich. Reichhatte zusammen mit Sigmund Freud und C.G. Jung studiert.Er war in gleichem Maße hochbegabt, wie umstritten. Obwohl ervunzählige Experimente durchgeführt hat, haben nur wenigeseiner Kritiker Reich’s gesamte Forschungsarbeit unter die Lupegenommen, da eine ganze Reihe seiner Aufzeichnungen über-haupt nicht zur Verfügung steht. Zum Teil ist das der ‘Food andDrug Administration’ zu verdanken, die die Leitung über einegroßangelegte Bücherverbrennung innehatte, der all seineverfügbaren Berichte zum Opfer fielen. Reich war vor allem durch seine Entdeckung der „Orgon-Energie“, also der orgasmischen- oder Lebensenergie, bekanntgeworden. Seine Forschungen hatten ergeben, daß sich diese„Orgon-Energie“ deutlich von elektromagnetischer Energie un-terscheidet. Reich hatte die Existenz dieser Energieform im La-borversuch nachgewiesen, und seine Erkenntnisse wurdenseinerzeit in verschiedenen psychiatrischen und medizinischenFachzeitschriften abgedruckt. Die Entdeckung an sich war gar nicht so umstritten gewesen, eswar eher seine Behauptung, er könne mit Hilfe seiner TheorienKrebs heilen. Ebenso brachte er Orgon mit kosmischer Energieund mit dem Newton’schen „Konzept des Äthers“ in Verbindung. Reich stieß mit seinen Ansichten bei den konventionellen Wis-senschaftlern der 40er Jahre auf wenig Gegenliebe.Gegen Ende des Jahrhunderts hat sich die Wissenschaft den‘Newton’schen Äther’ nun doch zu eigen gemacht. Er wird als -49-
  43. 43. Das Montauk Projekthypothetische, unsichtbare Substanz verstanden, bei der man alsgegeben voraussetzt, daß sie den gesamten Raum erfüllt unddurchdringt. Sie soll als Trägermedium für das Licht und fürStrahlungsenergie dienen. Einstein, der die Theorie in seinerAnfangszeit ebenfalls aufgegriffen hatte, kam zu dem Schluß,dass es kein stilles „Äthermeer“ geben könne, durch das sichMaterie bewegt. Nicht alle Physiker übernahmen Einstein’sSchlußfolgerung, doch Reich widersprach ihr nicht. Er wiesdarauf hin, dass Einstein lediglich den Gegenbeweis für dieVorstellung von einem statischen Äther geliefert hatte. Und damitwar Reich durchaus einverstanden, da er den Äther wellenähnlichund nicht statisch sah. Seither erkennt auch die konventionelle Wissenschaft dieExistenz solcher Phänomene als eine Kreuzung zwischen Wellenund Teilchen an. Der Begriff „wavicles“ („Wellenteilchen“) hatsich inzwischen nicht nur in Fachkreisen eingebürgert. Dieanerkannte Wissenschaft hat auch gezeigt, daß selbst ein Vakuumeinen komplexen Bestand enthält, der dynamischer Natur ist (vgl.Rupert Sheldrake’s „Morphogenetisches Feld“; Anm.d.Verlegers). Mir liegt zwar nichts daran, den Fall Reich wiederaufzugreifen, doch hat sich sein Äther-Konzept im Rahmenmeiner Forschungsarbeit als praktikabel erwiesen. Es spielt keineRolle, ob wir tatsächlich auf „wavicles“ oder noch weiter in dieEsoterik führende Phänomene Bezug nehmen, wenn wir überReich’s Äther reden. Das ist nun einmal das Wort, das Reichkreierte, und es erleichtert mir die allgemeinverständlicheBeschreibung der Vorgänge. Ich möchte Sie aber herzlicheinladen, sich in Reich’s umfangreiche Arbeit einzulesen, da indiesem Buch nur ein Bruchteil seiner Forschungen gestreiftwerden kann. Beispielsweise setzte Reich seine Erkenntnisse praktisch für dieBeeinflussung der Wetterverhältnisse ein. Er fand heraus, dasgewaltige Stürme „Totes Orgon“ anhäufen, das er „DOR“ nann-te. Totes Orgon bezeichnet die Ansammlung sogenannter „toter -50-
  44. 44. Das Montauk ProjektEnergie“, oder die Energie einer abfallenden Spirale. Ein aktiver,enthusiastischer Draufgänger verfügt demnach über eine großeMenge der Orgon-Energie, wohingegen ein wehleidigerHypochonder, der sich nach dem Tode sehnt, eher DOR-Energiebesitzt. Orgon und DOR wurden nicht nur in Bioorganismen ge-funden, sondern auch in abgelegenen Regionen unseres Planeten.Reich fand heraus, daß die DOR-Menge in einer Schlechtwetter-front für deren Heftigkeit verantwortlich ist. Je mehr DOR, destogewaltiger der Sturm! Er probierte viele verschiedeneMöglichkeiten aus um diese DOR-Energien zu zerstören, undentwickelte schließlich eine einfache elektromagnetische Methodezur Verringerung der Sturmstärke! Gegen Ende der 40er Jahreunterrichtete Reich die US-Regierung über die von ihmentwickelte Technologie. Wenn auch hin und wieder Gegenteiliges zu hören ist - die Re-gierung wußte genau, was Reich zu leisten im Stande war! Aufeine entsprechende Anfrage stellte Reich gerne seine Prototypenzur Verfugung, da er in erster Linie an der Forschung und weni-ger an der mechanischen Weiterentwicklung interessiert war.Die besten Wissenschaftler der Regierung verbanden nun Reich’sErfindungen mit den eigenen Wetterüberwachungsgeräten undproduzierten das, was heute unter dem Begriff „Radiosonde“bekannt ist. Der Beitrag der Regierung zur Radiosonde geht aufden „Aero-Metrographen“ der 20er Jahre zurück. Es handelte sichdabei um eine mechanische Vorrichtung, mit deren Hilfe manTemperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit messen konnte.Das Gerät wurde mittels eines Ballons in die Luft gebracht, undzeichnete die Daten auf Lochstreifen auf. Der Ballon war sokonzipiert, daß er irgendwann platzte, und der Metrograph an ei-nem Fallschirm sicher zur Erde zurück segelte. Man hatte damalsdie Bevölkerung aufgerufen die Geräte aufzuspüren, undgegen einen Finderlohn von 5 Dollar bei den Behörden abzulie -fern. 5 Dollar entsprachen natürlich damals noch einem ganz an-deren Wert, und die Regierung erhielt auf diese Art und WeiseInformationen über das Wetter. Da die Metrographen aber per -51-
  45. 45. Das Montauk ProjektPost zurückgeschickt wurden, dauerte es viel zu lange zwischenAufzeichnung und Auswertung der Daten. Ende der 30er Jahrewurde dann ein neues Meßgerät entwickelt, das als„Radiometrograph“ bezeichnet wurde. Es ähnelte seinemVorgänger, abgesehen von der Tatsache, daß es elektrische Sen-soren hatte. Diese wurden an ein Sendegerät angeschlossen, dasdie Daten dann per Funk an einen Empfänger auf der Erdeübermittelte. Der Radiometrograph entsprach noch immer dem neuestenStand der Technik, als Wilhelm Reich Ende der 40er Jahre mit derRegierung Kontakt aufnahm. Er übergab eine kleineBalsaholzschachtel, die auch mit einem Ballon in die Luftgebracht wurde. Allerdings zeichnete man damit keine Daten auf,sondern veranlaßte herannahende Gewitterfronten, sich förmlichzu zerteilen, und an dem Testgebiet auf Long Islandvorbeizuziehen! Das jedenfalls berichten alle Augenzeugen. Die Regierung ließ daraufhin die Technologie der Radiometro-graphen mit der von Heich’s DOR-Auflösungs-Gerät verbinden,und nannte das ganze dann „Radiosonde“. Sie wurde solangeweiterentwickelt, bis ein stetig wiederholbarer Einfluß auf dasWetter erzielt werden konnte. In den 50er Jahren wurden bis zu 200 Radiosonden pro Tag perBallon in die Atmosphäre befördert! Man ließ sie dann einfachauf die Erdoberfläche zurücktrudeln. Der Aufprall war jedochnicht hart genug, um das Gerät vollständig zu zerstören. Die Be-völkerung konnte die Geräte finden, und es wäre nahezu unmög-lich gewesen, die eigentliche Funktionseinheit geheimzuhalten,ohne dadurch Verdacht zu erregen. Daher waren die Sonden sokonzipiert, daß sie auf den ersten Blick nichts weiter zu seinschienen, als simple Wetterbeobachtungseinheiten. Eine entspre-chende Untersuchung hätte auch nichts anderes offenbart, da dereigentliche Zweck sehr geschickt verborgen war. Nicht einmalmit einer normalen Funkausrüstung hätte man ein ungewöhnli-ches Signal erhalten! So weit, so gut. -52-
  46. 46. Das Montauk Projekt Um die Verwirrung komplett zu machen, präsentierte man derÖffentlichkeit einen zugehörigen Datenempfänger. Diese Gerätewurde einzig und allein zu dem Zweck aufgestellt, Daten aufzu-fangen, die unbrauchbar und sogar falsch waren! Von diesenEmpfängern wurde zudem nur eine sehr kleine Serie gebaut. Je-den Tag schwebten nun also buchstäblich hunderte dieserRadiosonden durch die Luft. Da die Funkreic hweite auf 100Meilen begrenzt war, hätte es einer Unmenge von entsprechendenEmpfängern bedurft, um alle Daten auffangen zu können. Manhätte sie sozusagen an jeder Ecke sehen müssen. Obwohl ich einleidenschaftlicher Sammler von Funkausrüstungen aller Art bin,ist mir merkwürdigerweise noch nie eines dieser Empfangsgeräteoder die zugehörige Ausrüstung untergekommen! Es ist in der Tatsehr ungewöhnlich, einen Datentransmitter (in diesem Fall dieRadiosonde) zu besitzen, nicht aber den entsprechendenEmpfänger. Das zeigt ganz deutlich, daß die Regierung die Emp-fangseinheiten nicht benutzt hat, sondern lediglich zur Tarnungdes Experiments verwendete! Meine nächste Spur war die technische Beschreibung derRadiosondenröhre, die ausdrücklich darauf hinweist, daß dieLebenserwartung der Röhre lediglich ein paar Stunden beträgt.Meine eigenen Erfahrungen stehen im krassen Widerspruch zudiesen Angaben. Ich hatte eine dieser Röhren über 2000 Stundenauf Sendung, und habe seither über 20 solcher Einheitenverwendet, wovon nur eine einzige nicht funktionierte! Das stelltzwar in der Industrie eine hervorragende Fehlerquote dar, bei mirleuchteten jedoch sämtliche Alarmlämpchen auf! Meine einzigeErklärung dafür ist, daß jeder Funkamateur, der eine solcheRadiosonde auf dem Trödelmarkt findet, durch die Beschreibungin die Irre gefuhrt werden soll. Niemand wird sich damitaufhalten, einen Stromkreis zu konstruieren, der lediglich „einpaar Stunden“ läuft. Er wird sicherlich eine andere Röhre kaufen.Es liegt offensichtlich nicht im Interesse der Regierung, daß dieÖffentlichkeit diese Röhren benutzt. Möglicherweise könntedabei etwas Ungewöhnliches entdeckt werden, wodurch das -53-
  47. 47. Das Montauk ProjektGeheimnis auffliegen lassen würde! So schützt also gezielteingesetzte Fehlinformation diese Geheimaktion fast perfekt!Richtig gelogen war das übrigens auch nicht, da die Batterie der-art konzipiert war, daß die Röhre nach ungefähr drei Stundeneinfach durchbrennen mußte! Verursacht wurde dieser Effektdurch den umgekehrten Elektronenbeschuß der Kathode, dielangsam auskühlte und schließlich kaputt ging. Als die Radio-sonden am Boden aufschlugen waren die Röhren also bereitsdurchgebrannt. Auf diese Art und Weise war der Öffentlichkeit,die ja aufgefordert war, die Geräte zurückzuschicken, die Mög-lichkeit genommen, in den Besitz einer funktionstüchtigen Anla -ge zu gelangen. Ist es nicht absolut rätselhaft, daß die Regierungeine Batterie konzipiert, die eine wertvolle Röhre zerstört, so dassdiese nach sehr kurzer Zeit ersetzt werden muß?Noch mehr Desinformation erreichte man dadurch, daß man dieSensoren in versiegelte Phiolen einschloß. So wurde nämlich derEindruck erweckt, daß diese Sensoren nur eine kurze Lebensdauererreichen würden, sobald sie der Außenluft ausgesetzt wurden.Dank all dieser Sicherheitsvorkehrungen konnte das Geheimnisder Radiosonden über 40 Jahre gehütet werden! Na, wenn dasnicht wahre Geheimhaltung ist! Ich fuhr mit meinen Untersuchungen der Radiosonden fort, undentdeckte eine weitere interessante Einzelheit. Keines der einge-bauten Thermometer und Hygrometer (Luftfeuchtigkeits-meßgerät) funktionierte! Oder besser gesagt, es funktionierte nicht als das, was es zusein schien. Denn das Thermometer diente als DOR-Antenne,wohingegen das Hygrometer als Orgon-Antenne fungierte!Sobald die „Thermometer“-Antenne DOR ortete, sendete derTransmitter eine phasenverschobene Welle und die DOR-Energiewurde zerstört - das beraubte den Sturm seiner Heftigkeit. Einephasengleiche Aussendung hingegen verursachte eineVerstärkung des DOR! Das „Hygrometer“ hatte den gleichenEinfluß auf die Orgon-Energie. Phasengleiche Übertragung -54-
  48. 48. Das Montauk Projektverstärkte die Energie, phasenverschobene hingegen reduziertedas Orgon. Die Radiosonde enthielt auch ein Druckelement, das als Schalt-signal diente und so entweder DOR oder Orgon aufrecht erhielt.Auf diese Weise wurde die Orgon-Energie aufgebaut.Der Transmitter bestand aus zwei Taktgebern. Der eine war einTrägeroszillator mit 403 Mhz, der andere ein sog. Relaxation-soszillator und arbeitete mit 7 MHz. Je nachdem ob nun DORoder Orgon geortet wurde, schaltete sich der Impuls ein oder aus.Irgendwie kontrollierte man so auch die ätherische Funktion derRadiosonde. Ich habe bis heute noch nicht alles herausgefunden,was es über dieses Gerät zu wissen gibt. Allerdings habe ich einewissenschaftliche Auswertung vorgenommen, die der Interessierte im „Anhang A“ nachlesen kann. Was ich Ihnen bisher über die Radiosonde erzählt habe ist be-weisbar, und hält jeder Überprüfung stand. Es untermauert dieGlaubwürdigkeit meiner Geschichte und weist nach, daß es einGeheimprojekt gegeben hat, das die Kontrolle des Wetters ein-schloß! Wir können natürlich nicht mit letzter Sicherheit sagen,daß die Radiosonden nur zur Zerstörung starker Stürme verwen-det wurden, denn es bestand genauso die Möglichkeit, sie ersteinmal richtig anschwellen zu lassen! Die Regierung kamschließlich von dem Wetterkontrolle -Programm ab, da die wil-lentliche Änderung des Wetters, falls vor Gericht zu beweisen,eine Flut von Klagen und Gerichtsverfahren zur Folge hätte ha-ben können. Viel faszinierender als die Sache mit dem Wetter scheint mir zusein, was man alles mit Orgon- und DOR-Energie anstellenkann! Theoretisch wäre es ja möglich, daß die RegierungGebäude. Gemeinden oder ein ganzes Volk als Zielscheibebenutzt haben könnte. Mit derartigen Aktivitäten bringt man seitJahren Rußland in Verbindung. Den amerikanischenAnstrengungen auf diesem Gebiet hat die Presse bisher, vonwenigen Ausnahmen abgesehen, keine besondere Auf-merksamkeit geschenkt. Ob der Einsatz zum Schaden anderer -55-
  49. 49. Das Montauk Projekterfolgte, oder ob diese Geräte gar als Kriegswaffe Verwendungfanden, vermag ich nicht zu beantworten - das Potential jedenfallswäre vorhanden gewesen! 40 Jahre Weiterentwicklung könnten esbestimmt zu einem sehr subtilen Werkzeug verfeinert haben... -56-
  50. 50. Das Montauk Projekt -57-
  51. 51. Das Montauk Projekt8DAS ‘PHOENIX PROJEKT SCHLUCKT DAS‘RAlNBOW PROJEKTWährend das ‘Phoenix Projekt’ sich mit Wetterkontrolle und demdamit verbundenen Einsatz von Radiosonden befaßte, tauchtegegen Ende der 40er Jahre das ‘Rainbow Projekt’ wieder aus derVersenkung auf. ‘Rainbow’ (was, wie bereits erwähnt, derDeckname für die Operation ist, die landläufig als das‘Philadelphia Experiment’ bekannt wurde) sollte jetzt versuchendie Phänomene aufzuklären, die 1943 in Zusammenhang mit derUSS Eldridge aufgetreten waren. Die schon im ersten Kapitel beschriebene Technologie der„elektromagnetischen Flasche“ sollte tiefer erforscht werden.Übrigens entwickelte sich aus diesen Arbeiten der sog.‘Tarnkappenbomber’ (‘Stealth Fighter’). Etwa zur gleichen Zeitwurden Dr. John von Neumann und sein Forschungsteamzurückbeordert, um sich der neuen Aufgabe zu widmen. Siewaren mit der Materie bestens vertraut, da sie am ursprünglichen‘Rainbow Projekt’ mitgearbeitet hatten. Allerdings sah der neuePlan ein verändertes Ziel vor: Das Team sollte herausfinden, wo1943 der Fehler in Bezug auf den „menschlichen Faktor“innerhalb des Experiments gelegen hatte, und warum es sokläglich gescheitert Man entschloß sich zu Beginn der 50er Jahre, die Überbleibseldes ‘Rainbow Projekts’ mit der Erforschung der Wetterkontrolle(Stichwort: Radiosonden) zusammenzulegen. Die hochqualifi-zierten Wissenschaftler beider Teams konnten sich nun einge-hend der Untersuchung des „menschlichen Faktors“ widmen -das ‘Phoenix Projekt’ war aus der Taufe gehoben. Die Kommandozentrale des Projektes befand sich in denBrookhaven Laboratorien auf Long Island, und die erste Amts- -58-
  52. 52. Das Montauk Projekthandlung bestand darin, Dr. von Neumann die Gesamtleitung derOperation zu übertragen. Von Neumann war ein aus Deutschland stammenderMathematiker, der sich auch mit theoretischer Physikbeschäftigte. Seine bedeutenden Erkenntnisse über Raum und Zeitwaren in der Fachwelt allgemein anerkannt. Weiterhin bildetenseine Arbeiten die Basis zum Bau des Computers. Späterkonstruierte von Neumann an der ‘Princeton University’, wo erauch als Leiter des „Institute for Advanced Study“ (etwa: Institutfür fortschrittliche Studien) fungierte, den ersten Vakuum-röhrencomputer. Man kann Dr. von Neumann ein „Gefühl für die Technik“ be-scheinigen. Er hatte die Fähigkeit fortschrittliche Theorien tech-nisch und vor allem praktisch anwendbar zu machen. Sein ma-thematisches Hintergrundwissen reichte aus, um theoretischeProbleme mit Einstein zu erörtern. Gleichzeitig war er in der La-ge, die daraus gewonnenen Erkenntnisse an die ausführenden In-genieure weiterzugeben. Er war wir geschaffen für diese Mittler-funktion. (Mehr zu John von Neumann finden Sie im Anhang E)Als von Neumann mit der Arbeit am ‘Phoenix Projekt’ begann,fand er sehr schnell heraus, daß es unvermeidlich sein würde,sich mit Metaphysik zu befassen. Es war einfach notwendig, denmetaphysischen Aspekt des Menschen zu erfassen. Die ‘Rain-bow’-Technologie hatte sowohl die physische als auch die biolo-gische Struktur der beteiligten Personen aufgelöst. Die Menschenwaren mit den Schotten des Schiffes wie verschweißt gewesenund teilweise bis zur Unkenntlichkeit in ihrer Molekularstrukturverändert. In beiden Fällen jedoch, davon war von Neumannüberzeugt, war zuallererst das esoterische Wirken desBewußtseins in Mitleidenschaft gezogen worden. Er machte sichalso mit seinem Team daran herauszufinden, warum der MenschProbleme mit den elektromagnetischen Feldern hat, mittels dererer durch Raum und Zeit geschickt wird. Es dauerte etwa 10 Jahreund unzählige Versuche, bis sie herausfanden, daß wir Menschenmit einem sogenannten „Zeitbezugspunkt“ geboren werden. Zum -59-
  53. 53. Das Montauk ProjektZeitpunkt der Empfängnis wird unser energetisches Wesen aneinen „Zeitstrang“ gebunden - wir beginnen unser Erdendasein.Um dies nachvollziehen zu können ist es notwendig, unser„energetisches Wesen“, unsere Seele als getrennt vom physischenKörper zu erkennen. Die Seele ist das, was wir eigentlich sind!Unser Verständnis als ein physisches und metaphysisches Wesenstützt sich auf den Zeitbezugspunkt, der sich wiederum auf daselektromagnetische Feld unseres Planeten bezieht. DieserZeitbezug dient uns als grundlegender Orientierungspunkt fürunser Verständnis des Universums und seiner Abläufe. Versetzenwir uns einfach einmal in eine Situation, in der sowohl die Uhr,als auch die Zeit rückwärts laufen würden. Das Chaos in unserenKöpfen dürfte in einer solchen Lage gigantisch sein! EtwasVergleichbares mußte die Besatzung der USS Eldridge erlebthaben. Der Zeitbezugspunkt eines jeden einzelnen Menschen anBord war aus der Bahn geworfen worden, und hatteunaussprechliches Leid über die Matrosen gebracht. Die‘Rainbow’-Technologie erschafft oder begünstigt zumindestetwas, das man als „Zweite Wirklichkeit“ oder „KünstlicheRealität“ bezeichnen könnte. Sie kreiert den Tarnkappeneffektnicht nur für das Schiff, um es für Radarwellen unsichtbar zumachen, sondern auch für jedes einzelne Lebewesen an Bord, dasauf diese Weise wie unter einer Käseglocke von der Zeitabgeschnitten ist. Der Mensch wird buchstäblich aus demUniversum, wie wir es kennen, herauskatapultiert! Das erklärt dieUnsichtbarkeit des Objektes, samt der an Bord befindlichenPersonen. Die so erzeugte „zweite Wirklic hkeit“ hat keinenZeitbezug, da sie nicht Teil des normalen Zeitstroms ist. Siebewegt sich gänzlich außerhalb der Zeit. Stellen Sie sich vor morgens aufzuwachen, und beim bestenWillen nicht zu wissen, in welchem Bett sie liegen, in welchemLand Sie sind oder auf welchem Planeten Sie sich geradeaufhalten. Die Situation wäre vermutlich überaus verwirrend! Dr. von Neumann’s Team sah sich also mit dem Problem kon-frontiert, Menschen in diese „elektromagnetische Flasche“ hin- -60-
  54. 54. Das Montauk Projekteinzubringen (und bestenfalls auch wieder heraus!), und siegleichzeitig mit ihrem jeweiligen Zeitbezugspunkt zu verbinden.Das bedeutete, daß die Person etwas in die „zweite Wirklichkeit“mitnehmen mußte, das ihr den Bezug zur Zeit ermöglichte.Das Problem bekam von Neumann mit einem Trick in den Griff.Er „bestückte“ die entstehende „künstliche Realität“ mit der na-türlichen Erdoberfläche - oder zumindest mit genügend Informa-tion, um die Illusion eines fortlaufenden Zeitstroms zu erzeugen.Ohne ddiesen Kunstgriff wären die Menschen in der„elektromagnetischen Flasche“ wieder einem transdimensionalenChaos zum Opfer gefallen. Es war also unbedingt notwendig,diese Scheinwelt zu kreieren, die den Versuchspersonenzumindest bis zu einem gewissen Grad das Gefühl der Normalitätvermittelte. Von Neumann war die ideale Besetzung für den Posten, da ersich mit Computern auskannte. Nur mit Hilfe eines Computerswar es überhaupt möglich, die Zeitbezugspunkte der jeweiligenProbanden exakt zu berechnen, um diese Bezugspunkte dann so-fort in die „künstliche Realität“ zu „kopieren“. Die Menschen imInnern der „Flasche“ durchliefen eine „Null-Zeit“, sozusagen eine„Nicht-Wirklichkeit“ oder bestenfalls eine verwirrende Realität.Der Computer hatte also die Aufgabe, einen elektromagnetischenHintergrund zu erzeugen. Eine Scheinwelt, mit der auch daskörperliche Wesen in Einklang zu bringen wäre. Wenn Geist undphysischer Körper innerhalb der „elektromagnetischen Flasche“aus dem Gleichklang geraten, führt das für den Betreffendenunweigerlich zum Wahnsinn. Auf zwei Aspekte möchte ich besonderen Wert legen: das kör-perliche Wesen und das geistige Wesen. In ihnen nämlich liegtbegründet, warum der Zeitbezug den Geist, und der elektroma-gnetische Hintergrund den Körper gefangenhält. Das Projekt war1948 ins Leben gerufen worden und befand sich1967 auf dem Höhepunkt der Entwicklung. Man schrieb einenabschließenden Bericht und informierte den Kongreß, derbisdahin die Arbeit finanziert hatte und natürlich an den -61-
  55. 55. Das Montauk ProjektErgebnissen sehr interessiert war. Die Abgeordneten mußtenbeispielsweise hören, daß es definitiv möglich war, dasmenschliche Bewußtsein mittels elektromagnetischer Wellen zubeeinflussen. Weiterhin sprach der Bericht davon, daß es im Bereich desMöglichen läge Maschinen zu konstruieren, die in der Lage seinwürden, das Denken des Menschen zu manipulieren!Es überrascht wohl nicht sehr, daß der Kongreß die Zustimmungzu derartigen Projekten verweigerte. Man befürchtete, daß solcheMaschinen in die falschen Hände geraten könnten, und daß manselbst zum Opfer von Bewußtseinskontrolle werden könnte.Diesen nur zu berechtigten Einwand konnte niemand widerlegen,und so entschied der Kongreß die Einstellung der laufendenArbeiten bis 1969. -62-
  56. 56. Das Montauk Projekt9DAS ‘MONTAUK PROJEKT BEGINNTEs ist ein offenes Geheimnis, daß der Kongreß die CIA unterDruck gesetzt hatte, um alles herauszufinden, was im Reich derNachrichten- und Geheimdienste vor sich ging. Das Budgetwurde gekürzt, und die Rechte der Central Intelligence Agencywurden beschnitten. Selbst der gutwilligste Mensch mußte eingewisses Maß an Glaubwürdigkeitsverlust des Supergeheim-dienstes zugeben. Trotzdem haben wir es vermutlich nicht mit derCIA, oder zumindest nicht mit einem offiziellen, dem CIA-Direktor unterstellten Teil der Behörde zu tun. Es könnte sichhöchstens um eine Splittergruppe handeln, die von einer anderenQuelle angezapft wird. Schon bevor der Kongreß das ‘Phoenix Projekt’ aufgelöst hatte,hatte die Brookhaven-Gruppe bereits ein gewaltiges Machtzen-trum um das Projekt herum entstehen l ssen. Sie verfugte sowohl aüber die Technik des ‘Stealth’-Bombers als auch über dieTechnologie Wilhelm Reich’s- und damit konnte sie mit absoluterSicherheit Einfluß auf den menschlichen Geist nehmen! DieBrookhaven-Gruppe stellte die vom Kongreß abgelehnteTechnologie dem Militär vor. Als die Generäle von einerMaschine hörten, die den Feind dazu bringen konnte sich aufKnopfdruck kampflos zu ergeben, wurden sie hellhörig. Das warnatürlich der Traum eines jeden Kriegstaktikers! Stellen Sie sicheinmal bildhaft vor, wie die gegnerischen Truppen mit erhobenenHänden auf Sie zulaufen, obwohl noch kein einziger Schußgefallen ist!* Die Militärs waren begeistert und erklärten sich sofort zur Zu-sammenarbeit bereit. Zumal die Finanzierung allein in der Hand der Brookhaven-Gruppe lag. Man benötigte lediglich einen zu-rückgezogenen Ort, der sich für die weiteren Forschungsarbeiten -63-
  57. 57. Das Montauk Projekteignete. Außerdem benötigte man auch noch Ausrüstung undPersonal, das vom Militär gestellt werden sollte. Die Brookha-ven-Gruppe übergab den Streitkräften eine entsprechende Aufli-stung. Von besonderer Bedeutung auf der Liste war das alte„Sage Radar“, für welches sie eine riesige Radiosonde anforder-ten, die ein Arbeiten im Bereich von 425 bis 450 Megahertzerlauben würde. Frühere Forschungsarbeiten hatten gezeigt, daßdies eine sog. „Fensterfrequenz“ war, um in das menschlicheBewußtsein einzudringen. Daher brauchte man unbedingt einHochleistungsradar, das diese Frequenzen gewährleistete. DieMilitärs schlugen einen bereits stillgelegten Luftwaffenstütz-punkt vor, der über eine veraltete und daher passende Radaran-lage, sowie über eine intakte Funkanlage, die auch benötigt wur-de, verfügte: Montauk Point. Das „Sage Radar“ auf Montauk hatte ursprünglich während der50er und 60er Jahre als Teil des Frühwarnsystems gedient.Heutzutage machen Satelliten und moderne Radarüberwachungdiese alte Technik überflüssig. Auch wenn Sie vielleicht amWahrheitsgehalt meiner Geschichte zweifeln, wirft diese Tatsa-che eine sehr interessante Frage auf: Warum wurde ein altes, an-tiquiertes Verteidigungssystem für einen Zeitraum von über 10Jahren wieder in Betrieb genommen?! Der offizielle Titel dieser Aktion war ‘Phoenix II’. Landläufigbezeichnen es die meisten Personen, die irgendwie involviertwaren, als das ‘Montauk Projekt’. Bis dahin war der Kongreßlaufend über die dortigen Vorgänge informiert worden. Von jetztan setzten unabhängige Gruppen ein Projekt fort, das der Kongreßabgelehnt hatte, und operierten jenseits jeder behördlichenKontrolle! Sie bedienten sich dabei sogar des Militärapparates derVereinigten Staaten. Natürlich taucht in diesem Zusammenhangschnell die Frage auf, wer hier eigentlich wen benutzt... Um esaber noch einmal in aller Deutlichkeit zu sagen: Das ‘MontaukProjekt’ wurde ohne: die Aufsicht der gewählten Volksvertreter, jamehr noch, gegen den erklärten Willen des Kongressesdurchgeführt! Der Montauk-Stützpunkt war wieder in Betrieb -64-
  58. 58. Das Montauk Projektgenommen worden. Das „Sage Radar“ war seit 1969/70 stillgelegtworden, als die ‘General Services Administration’ das Geländeübernommen hatte. Von diesem Zeitpunkt an handelte es sich umeine überzählige, staatseigene Basis ohne irgendwelcheEinrichtungen, für die logischerweise die finanzielleUnterstützung durch die Regierung eingestellt worden war. Es istoffensichtlich, daß ein solch gewaltiges Projekt enorme Summenerfordert hätte. Obwohl die Finanzierung von ‘Montauk’ nahezuvollkommen im Dunklen liegt, kann ich doch sagen, daß sie reinprivater Natur gewesen sein muß. Zwar verfuge ich selbst überkeinerlei Beweise, doch ging das Gerücht auf ‘Montauk’ um, daßdas Geld von den Nazis stammte! Um das nachvollziehen zu können müssen wir ein paar Jahre inder Zeit zurückgehen. Die Geschichte soll sich wie folgtzugetragen haben: Wir befinden uns in einem Zug in Frankreich und schreiben dasJahr 1944. Der Zug hat außer einigen amerikanischen Soldatenauch noch Nazi-Gold im Wert von ca. 10 Billionen Dollar anBord. In einem Tunnel wird der Zug in die Luft gesprengt, und51 GIs verlieren ihr Leben. Die Untersuchungen der Katastrophewerden von General George Patton geleitet, der sich gerade inEuropa aufhält. Es ist ihm absolut unerklärlich, wie ein ameri-kanischer Truppentransport auf dem Gebiet der westlichen Alli-ierten einem derartigen Anschlag zum Opfer fallen konnte. AlsMensch und Soldat geht ihm natürlich der unnötige Tod seinerMänner nahe. Als er nun versucht etwas über das Geheimnis desGoldes, dessen Herkunft und Verbleib zu erfahren, werden seineBemühungen auf allen Ebenen abgeblockt! Ich habe in Erfahrunggebracht, daß genau dieses Gold schließlich in Montauk wiederauftauchte. Natürlich hatte sich der Wert inzwischen vervielfacht,und zwar auf die stolze Summe von ca. 200 Billionen Dollar!Dieses Geld wurde als Anfangskapital, wie auch für die weitereFinanzierung des Projektes in den Folgejahren benutzt. Nachdemes verbraucht war, soll der weitere Geldsegen durch die nicht nurwegen ihres sozialen Engagements bekannte Familie Krupp** -65-
  59. 59. Das Montauk Projektsichergestellt worden sein, die übrigens auch den ITT-Konzernkontrollierte. Zum Jahreswechsel 1970/71 wurde die ‘Montauk Air ForceBase’, genauer gesagt das Radarüberwachungsbataillon 0773,wieder aktiv eingesetzt. Anfangs mußte einerseits Personal be-schafft und zum anderen die Ausrüstung einsatzbereit gemachtwerden, um damit die gesamte Forschungseinrichtung aufzubau-en. Diese Arbeiten zogen sich etwa ein Jahr hin, so daß das ei-gentliche ‘Montauk Projekt’ Ende des Jahres 1971 schließlich inGang kam. Von Beginn an herrschten die s trengsten Sicherheits-vorkehrungen, die zum großen Teil auch hervorragend funktio-nierten. Obwohl die vertraulich zu behandelnde Technologie desTarnkappenbombers (‘Stealth’) Teil des Projektes war, ist es keinGeheimnis, daß dieser mit einem radarabsorbierenden Anstrichund einem verminderten Oberflächendurchschnitt konzipiertworden war. Im Dunklen bleiben jedoch gewisse Aspekte hin-sichtlich der bereits angesprochenen „elektromagnetischen Fla -sche“ und der Verbreitung dieser Technologie. Wir haben nichtvor, dieses Thema hier zu diskutieren, da diese Technik einabsolutes Militärgeheimnis ist, und die fundamentalen Verteidi-gungsmöglichkeiten der Vereinigten Staaten betrifft.Wir wollen mit diesem Buch ein Projekt aufdecken, das von An-fang an niemals hätte begonnen werden dürfen! Weder militäri-schen noch verteidigungspolitischen Zwecken dienlich, lag dieAbsicht einzig darin, absolute (Bewußtseins)-Kontrolle über dieBevölkerung zu erlangen - obschon der Kongress das Projektausdrücklich verboten hatte! Die Belegschaft von ‘Montauk’ be-stand aus Militärpersonal, Regierungsangehörigen und Personalaus verschiedenen Firmen der freien Wirtschaft. Ich selbst gehörtezu einer dieser Firmen und stieß 1973 dazu. Einige der Luftwaffentechniker hatten bereits in den 60erJahren mit dem ‘Sage Radar“ gearbeitet. Die Air Force versetztesie nach Montauk, wiewohl die Basis in den Büchern alsverlassen und stillgelegt geführt war. Diese Leute eröffneten denForschern der ‘Phoenix-Gruppe’, daß sie die generelle Stimmung -66-
  60. 60. Das Montauk Projektauf der Basis nach Belieben zu verändern in der Lage seien,indem sie einfach Frequenz und Schwingungsdauer des Radarsmanipulierten! Für sie war dieser Vorgang ein erklärtesKuriosum, das sie nach jahrelanger Arbeit mit dem Radarentdeckt hatten. Für die Einen ein unbedeutender Scherz für dieMittagspause, war diese Tatsache für die Anderen, nämlich diePhoenix-Leute, eine Sensation und geradezu ein gefundenesFressen! Genau danach hatte man ja gesucht! Der Schlüssel zurGedanken- und Bewußtseinskontrolle wurde ihnen auf einemsilbernen Tablett überreicht! Das Erforschen dieses Umstandes führte zu einer endlosenReihe von Versuchen, die ich als „Mikrowellenherd-Experimente“ bezeichnen möchte. Man drehte den Reflektor (derübrigens wie eine riesige Bananenschale anmutet, und schon vonweitem am Montauk Point zu sehen ist) fast vollständig inwestliche Richtung und richtete ihn auf eines der Gebäude aus,das als besonders sicher angesehen wurde. Im Innern dieseHauses befand sich in einem abgeschirmten Raum ein futuristischwirkender Sessel, in dem man einen Probanden Platz nehmen ließ- diese Versuchsperson war für gewöhnlich Duncan Cameron.Dann öffnete und schloß man die Tür, um so festzustellen, wievielUHF (UKW)/Mikrowellenenergie in das Zimmer gelangenkonnte. Dieser Vorgang fand statt, während die Antenne gedrehtund auf einen Punkt vor dem Gebäude ausgerichtet wurde.Gleichzeitig strahlte der Sender mit gewaltiger Leistung! Manexperimentierte mit verschiedenen Schwingungsweiten, mit derAnzahl der Schwingungen und mit unterschiedlichen Frequenzen.Die Forscher konnten ihrer Kreativität freien Lauf lassen, da sie jakeine störenden Gesetze beachten mußten, und verfuhren jeweilsnach rein empirischer Methode. Sie waren lediglich daraninteressiert, was passierte, wenn man den Menschen im Stuhl mitder Frequenz „X“ oder der Schwingungsweite „Y“ bombardierte. Die Wirkungen waren fast so unterschiedlich wie die Anzahlder Versuche. Schlafen, Lachen, Weinen konnte genauso leichthervorgerufen werden wie Wut und Ärger. Es gingen Gerüchte -67-
  61. 61. Das Montauk Projektum, daß sich die Stimmung auf der Basis immer dann änderte,wenn das ‘Sage Radar’ eingeschaltet war. Das war für dieProjektleitung natürlich sehr aufschlußreich, da man sich jahauptsächlich mit der Erforschung des „menschlichen Faktors“befaßte. Um herauszufinden, wie Gehirn/Gedankenwellen zu trainierenund abzuändern seien, experimentierte man mit der Veränderungder Wiederholungsrate der Schwingung und der Amplitude, inÜbereinstimmung mit verschiedenen biologischen Funktionen.So gelang es irgendwann die Gedanken eines Menschen absolutzu kontrollieren. Mit Hilfe der 425- bis 450-MHz-Frequenzenhatte man es tatsächlich geschafft eine Art „Fenster“ zummenschlichen Geist zu erhalten. Nun war die Zeit gekommenherauszufinden, was darin verborgen lag... Obwohl der abgeschirmte Raum zumeist verschlossen war,wollten die Versuche nicht recht in Gang kommen. Dieverschiedenen Probanden wurden einem Energiefeld ausgesetzt,das stark genug war, die Hirnströme zu beeinflussen, nicht aberirgendwelche Schäden anzurichten. Duncan erlitt ernsthafte Hirn-und Membranschäden, da er kontinuierlich aus ca. 90-100 MeternEntfernung mit einer Leistung von 100 Kilowatt „beschossen“wurde. Sein Gehirn und Brustraum wurden von den Funkwellenbuchstäblich weichgekocht. Wo immer sich in seinem Körper dieDichte änderte (Zwischenräume etc.), entstanden Hitze- oderEnergiezentren durch die konzentrierte Mikrowellenstrahlung.Als Duncan 1988 einen Arzt konsultierte, stellte dieser überausungewöhnliche Vernarbungen der Lunge fest. Etwas derartigeswar ihm während seiner Karriere noch nicht untergekommen.Ein weiterer Arzt nahm Stellung und sagte, er habe vergleichba-res nur ein Mal während seiner Militärzeit gesehen, als ein Sol-dat versehentlich vor einen sehr starken Radarstrahl geraten war.Bereits 1986 hatte Duncan sich verschiedenen Tests unterzogen,die ausnahmslos seinen faktischen Hirntod bescheinigten! Dar-über hinaus hatte ich einige meiner Medien gebeten, Duncan’sGedanken zu lesen. Sie kamen zu dem gleichen Ergebnis wie die -68-

×