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Fachbeitrag: "Social Search als Synergie zwischen Social Media und SEO" von Tobias Jungcurt (SoQuero) ...

Fachbeitrag: "Social Search als Synergie zwischen Social Media und SEO" von Tobias Jungcurt (SoQuero)

Fachbeitrag: "Blogs als Instrument der B2B-Kommunikation im Mittelstand" von Prof. Dr. Heike Simmet (Hochschule Bremerhaven)

Studie: "Die Sozialisierung" der CEOs von Jan Ribbeck (Weber Shandwick)

Fragen an Social-Media-Experten Franziska Schmid (PETA), Christian Hülsmeier (Winkhaus) und Mario Bertsch (dm-drogerie markt)

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  • 1. 1 Folgen SIe uns auf Mehr Informationen unter www.scmonline.de Newsletter Ausgabe 01/2013 Fachbeiträge 2 2 3 9 Studien 5 Veranstaltungsvorschau 6 8 Social Search als Syn- Blogs als Instrument Fragen an Experten Die Expertenecke 9 ergie zwischen Social der B2B-Kommunika- Audiointerview 10 Media und SEO tion im Mittelstand Franziska Schmid (PETA), Christian Hülsmeier (Winkhaus), scm-Seminartermine Buchbesprechungen/Buchempfehlung 12 11 Mario Bertsch (dm-drogerie markt) von Tobias Jungcurt (SoQuero) von Prof. Dr. Heike Simmet Buchbesprechungen/Buchempfehlung Buchbesprechungen/ Literaturtipps Buchbesprechungen/ LiteraturtippsStudie 5 Studie 7 Audiointerview 10 Veranstaltungsvorschau 6 Bücher 12Die „Sozialisierung“ der CEOs Social Media in der Unterneh- Social Media Praxistage und 8 Buchbesprechungen rund um Dr. Georg Kolb im Gesprächvon Jan Ribbeck menskommunikation? mit dem ManagementRadio Intensivkurs Social Media die Themen Social Media von Mike Schnoor
  • 2. 2 scm Newsletter | Ausgabe 01/2013 FachbeitragSocial Search als Synergie zwischen Social Als Mitarbeiter der ersten Stun- de hat Tobias Jungcurt seit 2005 maßgeblich zum Aufbau vonMedia und SEO SoQuero beigetragen. Heute verantwortet er die Steuerung und Weiterentwicklung des SEO-Bereiches bei SoQuero.von Tobias Jungcurt (SoQuero) Außerdem steht er Kunden bei der Erarbeitung wie Umsetzung umfassender Online Marketing-Strategien als Berater zur Seite.Social Media hat, wie kein anderer Kanal, die digitale Kommu- gründlichen Analysen an Unternehmenszielen und Zielgruppenikation massiv verändert. Die Vielfalt an Möglichkeiten wächst orientiert. werden. Erzielt werden Social Links durch die gezielte Veröf-und verändert sich dabei kontinuierlich. Nicht alle Formate set- fentlichung von zielgruppengenauen Mehrwertinhalten die un-zen sich durch, doch wenn man heute von Social Media spricht, Ein wichtiger Baustein einer jeden Social Search Strategie ist terhalten, informieren, bilden oder auch provozieren. Weiteredarf nicht alleine Facebook betrachtet werden. Im aktuellen So- die Nutzung und Optimierung der eigenen Social Media Pro- Alternativen bieten Content Formate wie Top-Auflistungen,cial Media Olymp haben sich auch Google+, Twitter, YouTube, file. Dabei werden zwei Ziele verfolgt: zunächst geht es darum Experteninterviews, How-to‘s, Tutorials, Webinare, eGuides,Pinterest, Xing und LinkedIn ihren Platz verdient. Ihnen allen ge- die Inhalte auf den Profilen optimal und SEO konform mit de- Whitepaper oder Infografiken.mein ist das verbindende Element. Social Media verbindet nicht nen der Website zu verknüpfen. Des Weiteren bieten die Profilenur Menschen, sondern auch Geschäftsbereiche und Marketing eine zusätzliche Möglichkeit sich zu verschiedensten Themen Wenn man von Social Signals spricht, geht es um Signale, dieDisziplinen. Wettbewerbsvorteile verschafft sich derjenige, der selbst in den SERPs (Search Engine Result Pages) zu platzie- bei der Interaktion von Usern mit den Websites entstehen. Diediese Verknüpfung geschickt für sich zu nutzen weiß. Ein derzeit ren, also für zusätzliche Sichtbarkeit im Netz zu sorgen. bekanntesten Signale sind Likes, Comments und Shares beiwichtiger Aspekt sind Synergien zwischen Social Media und der Facebook oder selbige Aktionen bei Google+. Das Ziel, mög-Suchmaschinenoptimierung (SEO). Unter Social Links versteht man Verlinkungen aus Social-Me- lichst kontinuierlich Social Signals zu generieren, bedingt als dia-Kanälen auf die zu optimierende Website und deren Inhalte. erstes die Integration von Social Sharing Buttons und Kom-Auch Google oder Bing verwenden viel Energie auf die stetige Auch wenn nach dem klassischen SEO-Verständnis Links, mit mentarflächen. Die Message, die dabei entsteht und für dieWeiterentwicklung ihrer Suchtechnologien. Die zum Einsatz kom- dem „no follow“ Attribut oder über eine serverseitige Weiterlei- Suchmaschinen verwertbar ist: Die präsentierten Inhalte sindmenden Algorithmen werden dabei immer komplexer. Mit den tung, als nicht SEO-konform gelten, so gehören sie doch zum und bleiben im Gespräch. Deshalb sollte bei der Umsetzunggewaltigen Datenmengen über Interaktionen, Bewertungen und natürlichen Backlinkportfolio einer jeden erfolgreichen Website. vor allem auf die Platzierung und die zielgruppengerechteVerbindungen von und zwischen Usern bieten sich Google & Co. Auswahl der einzubindenden Netzwerke geachtet werden. Imvöllig neue Möglichkeiten ihre Ergebnisvorschläge über persönli- zweiten Schritt gilt es, das Engagement der User gezielt zuche Filter sehr detailliert anzupassen. Bisherige Rankingfaktoren stärken und zu aktivieren. Dazu gehört z.B. der konkrete Aufruf,wie themenrelevanter Content, qualitative Backlinks, Websei- Inhalte zu teilen, zu bewerten, zu kommentieren oder zu teilen.tentechnologie wie -struktur oder der noch junge Bereich Usage Kommuniziert und interagiert man als Brand, WebsitebetreiberData werden sinnvoll mit persönlichen Vorlieben, Bewertungen, oder Autor mit den Usern, wird dies den Aktivitätsindex zu-dem eigenen wie dem Suchverhalten von Freunden verknüpft. sätzlich fördern. Erwähnenswert sind auch Belohnungsmus-Social Search ist somit die Verknüpfung von Suche und der per- ter, indem Gegenleistungen für das Setzen von Social Signalssönlichen Interaktion im digitalen Raum. gewährt werden (z.B. Gewinnspiele, zusätzliche Inhalte etc.). Ein letzter wichtiger Aspekt beim Thema Social Signals ist derZiele und Bausteine Social Link: Verlinkung eines Leitfadens aus Facebook heraus Aufbau und die Pflege von Beziehungen zu den so genanntenIn der Schnittstelle zwischen Social Media und SEO geht es in „Influencern“, den Einflussnehmenden. Influencer sind digitaleder Praxis im Wesentlichen um die folgenden vier Ziele: Social Autoritäten, die sich durch eine breite Anhängerschaft (Follo-Links, Social Signals, Social Snippets und erhöhte Sichtbarkeit Das Lesen und Zuordnen dieser Links stellt für Google & Co. wer) auszeichnen und somit die perfekten Multiplikatoren derdurch Social-Media-Profile. Selbstverständlich steigen und fal- kein technisches Problem dar, vielmehr geht es um die (Ver-) eigenen Message darstellen.len die Erfolgsaussichten mit der Strategie, welche sich nach Wertung der Information und diese kann jederzeit verändert Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 3. 3 scm Newsletter | Ausgabe 01/2013 FachbeitragBeim Thema der Social Snippets in den SERPs integriert Mikroformaten im Quelltext an Google, Bing & Co. übergeben sich zu 100% am User und nicht an Googles SuchtechnologieGoogle step by step Social Media Elemente in den Suchergeb- werden kann. Die Auslieferung ist nicht garantiert, sorgt jedoch orientieren muss. Nur dann geht die Social Media Strategie aufnissen. Dabei wird derzeit vornehmlich das eigene Netzwerk bei Einblendung für eine deutlich erhöhte Aufmerksamkeit in und sorgt für den erwünschten Nebeneffekt – der Social Search.Google+ gepusht. Ein für die Zukunft sehr wichtiger Faktor ist den Ergebnissen. Der Kern dabei ist die Einbettung des SEO- und Social-Media-der „Author Tag“. Jeder Autor kann von ihm verfasste Artikel Gedankens in internen Kommunikationsketten. Wer mittel- bismit seinem Google+-Profil verknüpfen, unabhängig von Platt- langfristig im SEO erfolgreich sein möchte, muss Sorge dafürform oder Website. Google kann so websiteübergreifend die tragen, dass SEO und Social Media inhouse von allen (Online)Aktivitäten verfolgen und zuordnen. Der zweite wichtige Faktor Marketing-, PR- und Social-Media-Abteilugen und deren Mit-ist die Größe und Qualität der Freundeskreise, deren Anzahl in arbeitern verstanden und kultiviert wird.den SERPs integriert wird. Selbstverständlich verlinken beideSocial Snippets direkt auf das Google+-Profil des Autors. Ist Social Snippet aus Google SERPs: Google+ Autorenbild, Autor- Die zukünftige Bedeutung von Social Search lässt sich auchman selbst mit seinem Google+-Account eingeloggt, kann man name und Anzahl der Kreise anhand der Priorität erahnen, mit der die beiden Giganten Fa-jedes Ergebnis der Suche auch direkt „teilen“. cebook und Google das Thema treiben. Facebook mit dem Fazit Start von Social Graph und Google mit der Verknüpfung ausDie Anreicherung des Search Snippets mit Bewertungen in der Um es vorwegzunehmen, aktuell sind die Rankings in den Suche und seinem Google+ Netzwerk „Search plus yourbekannten 5-Sterne Optik fallen ebenfalls in die Kategorie So- Suchmaschinen maßgeblich von den klassischen Ranking- world“. Man darf gespannt sein was die Zukunft so bringt.cial Snippets, auch wenn sie technisch nicht über die Social faktoren abhängig. Die Relevanz der Social-Media-ElementeNetworks laufen. Es handelt sich dabei um von Usern und Kun- steckt noch in den Kinderschuhen, wird aber in den kommen-den generierten Content zu speziellen Inhalten, dessen Zusam- den Jahren massiv an Relevanz gewinnen. Social Media wird Tobias Jungcurt leitet zu diesem Thema einen Workshop bei denmenfassung als 5-Sterne Optik über die Kennzeichnung mit auch primär als Kommunikationstool genutzt werden, welches Social Media Praxistagen in Frankfurt am 20. März 2013.Blogs als Instrument der B2B-Kommunikation im Mittelstandvon Prof. Dr. Heike Simmet (Hochschule Bremerhaven)Der gezielte strategische Einsatz und die konsequente opera- So werden Blogs nach den Ergebnissen der Bremerhavener So-tive Nutzung der verschiedenen Social Media-Plattformen bie- cial Media KMU Studie erst von 21,4% der über 500 befragtenten im mittelständischen B2B viele Vorteile. Die Chancen der Mittelstandsunternehmen in der unternehmensexternen Kom-Erstellung von Social Media Content durch ein eigenes Blog munikation eingesetzt.werden jedoch erst viel zu wenig genutzt. Warum eignen sichBlogs gerade für mittelständische B2B-Unternehmen? Welche Dabei bietet ein Blog in der unternehmensexternen B2B-Kom-Vorteile können mit einem eigenen Blog realisiert werden? munikation gerade für den Mittelstand viele Vorteile:Bei einem Unternehmens-Blog handelt es sich um ein auf einer 1) Ein Blog auf der eigenen Unternehmens-Website benötigtWebsite geführtes Journal, das von einem Unternehmen bzw. nicht notwendigerweise eine Präsenz in öffentlichen sozialenvon Mitarbeitern zum Zwecke der Kommunikation über relevan- Netzwerken. Damit ist für B2B-Unternehmen ein erster Einstiegte Themen aus dem Unternehmen bzw. dem Unternehmensum- in die Welt von Social Media möglich, ohne dass eine Aktivitätfeld eingesetzt wird. Bislang spielt diese Form der öffentlichen zum Beispiel im umstrittenen sozialen Netzwerk Facebook er-Kommunikation im Social Web für mittelständische Unterneh- forderlich ist.men erst eine untergeordnete Rolle. Welche sozialen Medien nutzt Ihr Unternehmen? (Mehrfachnennungen 2) Blogs können in der Form und in der Sprache den Gepflogen- möglich) (Quelle: Social Media als Chance für KMUs, 2012) Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 4. 4 scm Newsletter | Ausgabe 01/2013 Fachbeitragheiten des Geschäftslebens gestaltet werden. Hierdurch lässt 9) Ein integriertes Blog trägt wesentlich dazu bei, der Website Dr. Heike Simmet ist Professorinsich ein seriös wirkender und dem Image des Unternehmens eines B2B-Unternehmens ein modernes Gesicht zu verleihen. für Betriebswirtschaftslehre anentsprechender Kommunikationsauftritt auch in den sozialen Denn die eigene Website sollte in der B2B-Kommunikation der Hochschule Bremerhaven.Medien kreieren. weiterhin im Mittelpunkt stehen und ist Dreh- und Angelpunkt Sie leitet dort seit 1998 das La- auch der Social Media Aktivitäten. Durch einen Blog wird eine bor Marketing und Multimedia3) Die Erstellung eines eigenen Blogs kann mit Hilfe von Open B2B-Website deutlich aufgewertet. (MuM). Neben ihren FunktionenSource Software (vor allem Wordpress und Blogger) erfolgen als wissenschaftlicher Beirat imund ist daher kostengünstig. Zu beachten ist allerdings der Institut für Customer Experiencenicht zu unterschätzende personelle, zeitliche und auch finan- 10) B2B-Unternehmen steht ein breites Spektrum an in- Management (i-CEM), Hamburgzielle Aufwand für die Erstellung des Contents. haltlichen Schwerpunktsetzungen bei der Gestaltung eines und im Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL), Bremen, ist sie als Blogs zur Verfügung. Vor allem Themenblogs, Foren-/Fach- Referentin und Beraterin vor allem im Social Media Bereich selbständig tätig.4) Durch eine multimediale Aufbereitung z.B. durch Graphiken, blogs sowie Corporate Blogs finden nach Untersuchungen derBilder und Videos lassen sich die Leistungen gerade im B2B- Agentur creative 360 mittlerweile eine breitere Verwendung. ImBereich deutlich einfacher als in den klassischen Printmedien Trend liegen angesichts des sich verschärfenden Fachkräfte-visualisieren und transportieren. Die Verkaufsfähigkeit der ei- mangels auch Blogs zum Zwecke des Personalmarketings. Am 1. März erscheint das neue Buch „Likegenen Leistungen steigert sich immens. it or plus it – Facebook vs. Google+: Wie Buch- Beispiele für Blogs im Mittelstand die beiden Netzwerke Ihre Unternehmens- vorschau5) Hintergrundinformationen, technische Spezifikationen und Best Practice Beispiele der Nutzung von Blogs in der B2B- kommunikation verändern“ in der Reiheweiterführende Verweise können in einem Blog deutlich zur Kommunikation finden sich bislang eher in den Großunterneh- „scm kompakt“.Erklärung komplexer Sachverhalte im B2B-Geschäft beitra- men und hier speziell im IT-Sektor. Aber auch im Mittelstandgen. Kostenintensive Rückfragen zu Details erübrigen sich und gibt es Vorbilder für den erfolgreichen Einsatz von Blogs. „Muss das denn jetzt wirklich sein?“, fragten sich viele Ent-der Außendienst kann entlastet werden. Schon klassische Erfolgsbeispiele im mittelständischen B2C scheider in der Unternehmenskommunikation, als Google sind die Frosta AG mit ihrem Frosta-Mitarbeiter-Blog oder das sein soziales Netzwerk Google+ vorstellte. Seitdem ist mehr6) Eine Kommentarfunktion ermöglicht Mitarbeitern, Inter- Saftblog von Walther. Im B2B-Mittelstand sind Best Practice- als ein Jahr vergangen – und Google+ hat gezeigt, was esessierten und Geschäftspartnern eine einfache Feedback- Cases noch seltener. Als Vorreiter im Maschinenbau geltenMöglichkeit. Hierdurch lässt sich ein erster Schritt in die zu- das mittelständische Familienunternehmen Westaflex oder der kann. Was die Stärken von Google+ sind und was Facebooknehmend wichtiger werdende Many-to-Many-Kommunikation mittelständische Getränkeabfüllanlagenhersteller Krones mit einfach besser kann, damit beschäftigt sich dieses Buch.realisieren. Dies kann die Grundlage für die Bildung einer Com- seinem Azubi-Blog. Welche grundlegenden Unterschiede und Möglich-munity beispielsweise zum Zwecke des Crowdsourcings oderdes Kundenservices bilden. Perspektiven der unternehmensexternen Kommunikation mit keiten zur Nutzung von Facebook und Google+ gibt Blogs es für die Unternehmenskommunikation? Welche In-7) Blogs wirken im Gegensatz zu den eher flüchtigen Medi- Die Kommunikation auf sozialen Plattformen wird auch im halte funktionieren auf Google+, welche auf Face-en wie Facebook und Twitter nachhaltig im Internet. Fundierte B2B-Geschäft in Zukunft mehr und mehr an Bedeutung gewin- book? Wie sieht der Content der Zukunft aus?Informationen werden hier auch noch nach längerer Zeit von nen. Entscheidend ist, dass Blogs die klassische persönliche Diese und weitere Fragen beantworten die Autoren Jan Ei-Kunden und Interessenten gefunden. Dies ist für die zum Teil bzw. mediale Kommunikation nicht ersetzen können und wol-recht langen Beschaffungszyklen im B2B-Geschäft von her- len. Vielmehr liegt die Zukunft in der crossmedialen Ansprache senkrein und Nemo Altenberger.ausragender Bedeutung. der Kunden, denn im B2B sind das Gespräch unter vier Augen und die Schaffung von Vertrauenspotenzialen über persönliche8) Die fortlaufend erstellten Beiträge auf einem Blog fördern Beziehungen genauso wie die Online-Präsenz und der Auftrittentscheidend das Suchmaschinen-Ranking. Die Website ei- in den Social Media unverzichtbar. Das Blog wird in Zukunft zunes B2B-Unternehmens wird somit leichter auf den ersten einem selbstverständlichen Element im Kommunikationsauf- 170 Seiten | PaperbackPlätzen in Google gefunden. Und dies wird auch im B2B immer tritt von B2B-Unternehmen avancieren. ISBN: 978-3-940543-19-6mehr erfolgsentscheidend. Preis: 26.90 Euro Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 5. 5 scm Newsletter | Ausgabe 01/2013 StudieDie „Sozialisierung“ der CEOs: Unterneh- Jan Ribbeck leitet die Corpo- rate Communications Practicemensführer bauen ihr Online-Engagement aus und führt als einer der Medien- trainer von Weber Shandwick in Deutschland Medien- und Messagetrainings für Executivesvon Jan Ribbeck (Weber Shandwick) und Sprecher von Unternehmen durch. Seit 2004 ist er darüberKonsumenten und Führungskräfte bestätigen: Die Reputation mehr und mehr, dass auch sie persönlich eine wichtige Rolle im hinaus Leiter des deutschen Weber Shandwick Krisenteams.des CEO hat einen deutlichen Einfluss auf den Geschäfts- Kundenaustausch spielen. Sie wissen, dass sie Präsenz zeigenerfolg eines Unternehmens. In einer internationalen Weber müssen, um die besten Mitarbeiter zu gewinnen und dass sieShandwick Studie gaben Anfang 2012 rund 66% der befrag- Stakeholdern gegenüber zugänglich sein sollten.“ Nutzung sozialer Netzwerke für CEOs kaum gestiegenten Konsumenten an, dass ihre Wahrnehmung der Person an Ungeachtet der deutlichen Steigerung der digitalen Präsenzder Unternehmensspitze einen Einfluss auf ihre Meinung zum Unternehmenswebsite und Bewegtbild ganz vorne und des digitalen Engagements der CEOs der größten Un-Unternehmen als Ganzes und zu den Produkten, das es her- Die deutliche Steigerung der digitalen CEO Präsenz ist vor ternehmen der Welt, konnten soziale Netzwerke von diesemstellt, ausübt. Auch Führungskräfte bestätigen die Wirkung des allem auf eine höhere Visibilität auf den Unternehmensweb- Effekt kaum profitieren. Deren Nutzung durch CEOs stieg imCEO: Fast die Hälfte der befragten Personen waren der Mei- seiten (Steigerung von 32 Prozent auf 50 Prozent) und auf Laufe der vergangenen zwei Jahre gerade einmal um zweinung, dass die Reputation des Unternehmens in erster Linie den Einsatz von Bewegtbild zurückzuführen, der deutlich von Prozentpunkte auf nunmehr 18 Prozent, wobei Facebookvon der Reputation des CEO abhängt (Weber Shandwick und 18 Prozent in 2010 auf 40 Prozent in 2012 gestiegen ist. Auf und LinkedIn mit zusammen 16 Prozent auf den höchstenKRC Research: The Company Behind The Brand: In Reputation den Unternehmenswebseiten ist heute beispielsweise in den Nutzungsanteil kamen. Für Leslie Gaines-Ross gibt es dafürWe Trust – 2012). „Über uns“-Rubriken deutlich mehr Content zum und vom verschiedene Erklärungsansätze: “CEOs wägen die Risiken CEO zu finden als noch vor zwei Jahren, etwa in Form von einer Präsenz in den sozialen Netzwerken genau ab und sieVor diesem Hintergrund hat Weber Shandwick jetzt näher un- Briefen, Bildern oder Videos. sind häufig unsicher, was den Return-On-Investment einertersucht, wie CEOs ihre Reputation auf- und ausbauen und vor persönlichen Präsenz angeht. Im Moment sind sie eher dieallem, wie sie dabei digitale Kommunikationskanäle und Social Beobachter und Zuhörer als diejenigen, die sich selbst starkMedia einsetzen. Ausgewertet wurden die öffentlich sichtba- engagieren. Was wir aber auf jeden Fall feststellen ist, dassren Aktivitäten von den CEOs der nach dem Fortune Magazine ein immer größerer Anteil der CEOs verstanden haben, So-weltweit 50 größten Unternehmen, davon 21 aus Europa, 15 cial Media als integralen Bestandteil der Unternehmenskom-aus den USA, 11 aus Asien und drei aus Südamerika. munikation zu verstehen.“Digitale Präsenz der CEOs deutlich gestiegenDie Studie Socialising Your CEO II, die Weber Shandwick zuBeginn dieses Jahres vorgestellt hat, zeigt: Die digitale Prä-senz und das Online Engagement der CEOs ist im Verlauf derletzten zwei Jahre deutlich gestiegen. 66 Prozent der ausge- CEOs nutzen verstärkt Videos zur Kommunikation – entweder auf derwählten Unternehmensführer hinterlassen heute einen digitalen Corporate Website oder dem YouTube-Kanal des Unternehmens.Fußabdruck in sozialen Netzwerken, auf Blogs, auf YouTubeKanälen der Unternehmen oder auf den Firmenwebseiten.2010, als Weber Shandwick diese Untersuchung zum ersten Noch deutlicher ist der Ausbau der digitalen Präsenz im Be-Mal durchgeführt hat, waren es noch 36 Prozent. Leslie Gai- reich Bewegtbild, das immer mehr CEOs nutzen, um ihre Ge-nes-Ross, Chef Reputation Strategist bei Weber Shandwick, schichte zu erzählen und sich zu vernetzen. Deutlich wird,erklärt das Phänomen so: „Traditionell haben die CEOs ihre dass Unternehmen einmal erstelltes Material gleich auf mehre- Geschäftsführer in den USA sind am offensten für ein Engagement inReputation abseits der digitalen und sozialen Medien aufge- ren Plattformen nutzen, sei es auf der Website, dem YouTube- den digitalen Medien.baut. Das hat sich geändert. Unternehmensführer akzeptieren Kanal des Unternehmens oder dem Corporate Blog. Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 6. 6 scm Newsletter | Ausgabe 01/2013 StudieUS Top Manager am offensten für das Online EngagementEin Blick auf die regionale Verteilung zeigt deutliche Unter-schiede im digitalen Kommunikationsverhalten der CEOs. Die Tipps für ein erfolgreiches Social CEO Engagement Während die Grenzen zwischen ‚Digital‘, ‚Social‘ und ‚Mo- bile‘ zunehmend verschwimmen, hat Weber Shandwick für „Social Media Praxistage”Unternehmensführer aus den USA sind diesbezüglich am of- Unternehmen und Führungskräfte folgende Tipps zusam- Fit für PR und Marketing im Social Web mengestellt, die dabei unterstützen sollen, das Storytelling zu optimieren, sich mit Kunden besser auszutauschen und Die Social Media Praxistage bieten interessante, vielfälti- neue Talente anzuziehen. ge Workshops für Mitarbeiter aus PR und Marketing so- wie verwandten Disziplinen, die bereits Erfahrungen mit • Entwickeln Sie eine Social-Web-Strategie und kom- Social Media sammeln konnten und ihr Wissen im inten- munizieren Sie online. CEOs sind stets Teil der Online-Kom- siven Austausch vertiefen und erweitern möchten. munikation, ob sie nun aktiv daran teilhaben oder nicht. Daher ist es immer von Vorteil, online persönlich präsent zu sein – Sie Keynotes von Charles Schmidt, Krones, und Jan Wester- müssen ja nicht gleich alles über sich preisgeben. Eine effek- barkey, westaflex, eröffnen die beiden Workshop-Tage, an tive Social-Web-Strategie ist am besten integraler Bestandteil denen auch das reale Social Networking nicht zu kurz kom- der Unternehmenskommunikation. men wird. • Fangen Sie klein an. Wie so oft zählt auch hier: Qualität ist An beiden Tagen haben die Teilnehmer die Möglichkeit, wichtiger als Quantität. Für den Anfang können daher ein Xing- Workshops aus parallel laufenden Strängen anhand ihrer Profil und ein privater Facebook- oder Twitter-Account schon Interessen und Fragestellungen auszuwählen. Die Work- ausreichen. Lieber regelmäßig auf zwei Kanälen kommunizie- shopwahl wird vorab von der scm erfragt. ren als auf 20 angelegten Profilen schweigen. • Geben Sie dem Unternehmen ein menschliches Ge- 10 Themen – 10 Workshops – 2 Tage sicht. Schon so etwas Simples wie ein Foto lässt den CEO Workshops am 19. März 2013 menschlicher und glaubwürdiger erscheinen. • PR 2.0 – Qual oder QuantensprungUnternehmen, die von einem „Social CEO“ geführt werden, haben einehöhere Reputation. • Halten Sie Augen und Ohren offen. Social Media sind • Kampagnen im Social Web hervorragende Plattformen, um Eindrücke und Echtzeitdaten • Rechtsgrundlagen für Social Media über Kunden, Mitbewerber und andere Stakeholder zu erhal- • Pinterest, Google+ und Facebook im Einsatz für diefensten, gefolgt von den Europäern, bei denen der höchste ten. Beobachten Sie diese Medien und deren Nutzer deshalb UnternehmenskommunikationAnstieg zu verzeichnen war (von 12 Prozent auf 67 Prozent). aufmerksam. Workshops am 20. März 2013In den sozialen Netzwerken finden sich am ehesten US-CEOs, während ihre europäischen Kollegen YouTube bevor- • Nutzen Sie die Vorteile von Videos. Videos bieten gegen- • B2B-Unternehmen im Social Webzugen. Weder ein CEO aus der Region Asien-Pazifik noch aus über bisherigen Kommunikationstools bessere Möglichkeiten, • Monitoring und AnalyseSüdamerika ist in sozialen Netzwerken präsent. neben Informationen auch Emotionen zu zeigen und verleihen • Social Media Guidelines dem CEO auf diese Weise mehr Persönlichkeit. • Mobile Marketing & Mobile AppsProblem Fake Accounts • SEO für Social MediaEin Phänomen, das in 2012 gegenüber 2010 deutlich ver- • Vorsicht vor falschen Social Network Accounts. Es ist • Micro-Bloggingstärkt auftrat, war das der Fake Accounts in sozialen Netz- nicht immer einfach, echte von falschen Profilen zu unterschei-werken. Circa ein Drittel der Top CEOs waren als Inhaber den oder nachzuvollziehen, wer eine Seite wann angelegt hat. Die Social Media Praxistage finden in Frankfurt/Main statt.gefälschter Social-Media-Profile angegeben, die entweder Daher ist für die Beurteilung solcher Accounts und Kommuni- Mehr Informationen zu Referenten und Workshops fin-unkorrekte Angaben über das Unternehmen beinhalteten kation mit den betreffenden Personen Vorsicht geboten. den Sie auf scm-praxistage.deoder mehrfach unter demselben Namen angelegt waren. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.webershandwick.de. Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 7. 7 scm Newsletter | Ausgabe 01/2013 StudieSocial Media in der Unternehmenskommu- Mike Schnoor verantwortet die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für den Bundesverband Digitalenikation? Wirtschaft (BVDW). Er ist Mitgrün- der der Fachgruppe Social Media im BVDW und langjähriger Leitervon Mike Schnoor (BVDW) der Unit Business Development/ Marketing. Der studierte Kommuni- kations- und Wirtschaftswissenschaftler veröffentlicht auf seinem persönli-Kommunikation übermittelt Botschaften – egal ob auf gedrucktem und Agenturen werden gezielt mit der Betreuung von Social Media chen Blog mikeschnoor.com Fachartikel über PR und Social Media.Papier, am Bildschirm, am Smartphone oder am Tablet. Die Bot- oder der Entwicklung von passenden Kampagnen beauftragt.schaft bleibt immer öfter im Gedächtnis hängen und lädt zu Ge-sprächen ein. Egal ob positiv oder negativ behaftet, Social Media von zehn Unternehmen als wichtige Social-Media-Kanäle. Deutlichbildet diese Gespräche bis auf das kleinste Detail ab. Social Media seltener bieten die Unternehmen ganz eigenständige Plattformen undermöglicht es Nutzern und Unternehmen, sich einfach untereinander Entwicklungen an. Fan-Communities, unternehmenseigenen Online-auszutauschen, sich miteinander zu vernetzen und Inhalte digital zu Foren und Social Media Newsrooms zählen zu den am seltenstenteilen und zu verbreiten. Dieses Potenzial haben deutsche Unter- verwendeten Maßnahmen. Dies mag wiederum an den Zielen dernehmen für sich erkannt – der Bundesverband Digitale Wirtschaft Unternehmen liegen, die eher in der offensiven Außenkommunikation(BVDW) e.V. verdeutlicht die Hintergründe für diese Entwicklung an- gelagert sind. Sowohl die Steigerung der Bekanntheit (89 Prozent) alshand einer umfangreichen Studie. auch die Imageverbesserung (86 Prozent) und der Zugang zu beste- henden und potenziell neuen Kunden (85 Prozent) sind die Vorreiter.Social Media gehört dazu – und lohnt sichMit fast 85 Prozent setzte bereits im vergangenen Jahr eine große Unternehmen setzen verstärkt auf eine Social-Media-StrategieMehrheit der werbungtreibenden Unternehmen auf Social Media. Drei Viertel der Unternehmen (76 Prozent) sehen ein strategischesDamit steigen Nutzung und Einsatz von Social-Media-Maßnahmen Vorgehen in Social Media als verpflichtend an. Davon verfolgen 43um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für das Jahr 2013 darf von Prozent den ganzheitlichen Ansatz einer Unternehmensstrategie,einem weiteren Wachstum ausgegangen werden. Die Unternehmen während sich 35 Prozent auf eine abteilungsbezogene Social-Media-wandern mit ihren Kommunikationsmaßnahmen in sozialen Netzwer- Strategie berufen. Zwar betreiben immer noch 22 Prozent der Unter-ken auf dem schmalen Grad zwischen Erfolg und Scheitern. Jedoch nehmen ihre Social-Media-Aktivitäten gänzlich ohne übergeordneteist sich die Mehrheit der Unternehmen darüber einig, dass ihre bishe- Strategie. Jedoch planen bereits 69 Prozent dieser Unternehmenrigen Aktivitäten in Social Media zu lohnenswerten Ergebnissen füh- langfristig eine solche Strategie für Social Media einzuführen. Eineren. Mehr als sechs von zehn Unternehmen (63 Prozent) bestätigen Verbesserung dieser Situation ist demnach in 2013 zu erwarten.einen positiven Nutzen. Hingegen hat sich der Aufwand und Betriebvon Social-Media-Aktivitäten für nur rund fünf Prozent nicht gelohnt. Marketing und Public Relations dominieren in Social MediaGegenüber dem Vorjahr ist dieser Anteil um 67 Prozent gesunken. Als Treiber hinter Social Media zeigen sich die klassischen Kommu- Welche Social-Media-Aktivitäten führt Ihr Unternehmen genau durch? nikationsbereiche. Sowohl bei der strategischen Planung als auchJedes zweite Unternehmen erwartet steigende Budgets bei der eigentlichen Umsetzung von Social-Media-Aktivitäten domi-Diese Entwicklung beeinflusst die speziell für Social Media bereitge- nieren die Fachbereiche Marketing und PR/Unternehmenskommu-stellten Budgets. Die meisten Unternehmen haben erkannt, dass die Profile in Social Networks das Non-Plus-Ultra nikation. Für zwei Drittel der Unternehmen (67 Prozent) erfolgt diebereits im Vorjahr berechneten Budgets auch weiterhin ihre Gültigkeit Als zentrale Einsatzgebiete zählen für rund neun von zehn Unterneh- strategische Planung in der Marketingabteilung. Rund 74 Prozentbesitzen. Demnach kalkuliert nur noch jedes zweite Unternehmen (56 men die eigenen Profile in sozialen Netzwerken wie Facebook, Goog- geben an, dass die Durchführung von Social-Media-Aktivitäten vonProzent) mit steigenden Budgets für die eigenen Social-Media-Aktivi- le+ oder XING. Twitter und ähnliche Kurznachrichtendienste werden diesem Fachbereich übernommen wird. In rund 60 Prozent der Un-täten. 50 Prozent erwarten ein mäßiges Wachstum und nur sechs Pro- von etwas mehr als der Hälfte der Unternehmen eingesetzt, jedoch ternehmen erfolgen Strategie und Umsetzung gleichermaßen durchzent einen starken Anstieg. Der grundlegende Aufbau einer internen weitaus weniger als im Vorjahr. Präsenzen auf Videoplattformen wie den Fachbereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Unter-Struktur scheint also vielerorts abgeschlossen, externe Dienstleister YouTube oder eigenes Corporate Blog gelten immerhin noch für vier nehmenskommunikation. Während die Geschäftsführung im stra- Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 8. 8 scm Newsletter | Ausgabe 01/2013 Studietegischen Planungsprozess in rund 36 Prozent der Unternehmennoch eine führende Rolle einnimmt, erfolgt die Umsetzung der So- Intensivkurs: Social Media & Onlinekommunikationcial-Media-Aktivitäten in nur sieben Prozent der Unternehmen direktdurch die Geschäftsführung. Die Personalabteilung, der Vertrieb undMarktforschung spielen bei der strategischen Planung und Umset-zung von Social Media auch weiterhin eine untergeordnete Rolle. Onlinemedien und Social Media sind ein nicht mehr wegzudenken-Schwierigkeiten und Hindernisse beim Umgang mit Social Media der Bestandteil der Kommunikation, deren Bedeutung längst auchBei der Planung und Umsetzung ihrer Aktivitäten in Social Media von vielen Unternehmen erkannt wurde. Die sozialen Netzwerkeidentifizieren die Unternehmen eindeutige Hindernisse. Sechs von sind zu einem Massenphänomen unserer Zeit geworden und wer-zehn der Unternehmen (58 Prozent) beziffern in erster Linie fehlen- den auch in Zukunft das Marketing und die PR genauso wie diede Ressourcen wie Zeitaufwände, Kosten oder Personalmangel als unternehmensinterne Kommunikation nachhaltig verändern. UmsoHürden. An zweiter Stelle geben 49 Prozent der Unternehmen Be- wichtiger ist es, eine Strategie für den Dialog mit Ihren Zielgruppen,denken in puncto Datenschutz an. Für 37 Prozent aller Unterneh- Kunden, Partnern und Interessenten in den thematisch relevantenmen erweist sich die fehlende interne Zusammenarbeit der einzelnen Netzwerken oder Blogs zu entwickeln.Abteilungen als schwierig. Interne Widerstände durch Vorgesetzte Mit der Ausbildung der scm lernen Sie die veränderten Kommuni-hindern immer noch 34 Prozent der Unternehmen daran, die Social- kationsmechanismen und -strategien einzustufen, um sie schließ-Media-Aktivitäten zu planen oder umzusetzen. lich gewinnbringend einzusetzen. Unternehmen setzen Social Media Monitoring zur Erfolgskontrolle ein.Mehrheit der Unternehmen bewertet Social-Media-Aktivitäten Mit dem berufsbegleitenden Intensivkurs ebnen Ihnen unsere TrainerSechs von zehn Unternehmen (63 Prozent) messen ihre Aktivitäten mit ihrem Expertenwissen und den umfangreichen Schulungsunterla-in sozialen Netzwerken. Hingegen führen 29 Prozent der befragten Fazit gen den Weg zum Social Media Manager. Sie haben die Möglichkeit ne-Unternehmen kein Social Media Monitoring durch. Von diesem Anteil Die Mehrheit der deutschen Unternehmen vertraut mittlerweile auf ben dem erworbenen Teilnahmezertifikat der scm im Anschluss an diebekunden bereits drei Viertel dieser Unternehmen (75,6 Prozent) In- soziale Netzwerke als Teil ihrer Kommunikationsstrategie. Botschaf- zwei Module eine Prüfung bei der unabhängigen PZOK abzulegen.teresse daran, den Erfolg ihrer SocialMedia-Aktivitäten zukünftig zu ten werden zunehmend digital kommuniziert – die Unternehmen ori-bewerten. Die eigentliche Analyse im Social Media Monitoring erfolgt entieren sich weniger in klassischen Umfeldern. Zu der modernen Themen des 1. Moduls:bei den meisten Unternehmen anhand einfacher Maßnahmen. Neun Dialogfähigkeit mit dem Endkunden zählen ein aktives Engagement • Grundlagen der Social Mediavon zehn der Unternehmen, die ihren Erfolg in Social Media mes- und die Bereitschaft, sich über Twitter, Facebook oder Google+ mit • Social Media-Strategien und -Konzeptesen, beobachten gezielt die Gespräche über ihre Marken, Produkte den Problemen und Herausforderungen des Kunden inmitten einerund Dienstleistungen. In der Regel erfolgt diese Bewertung durch digitalen Öffentlichkeit auseinander zu setzen. Social Media etab- Themen des 2. Moduls:die Analyse von veröffentlichten Statusmeldungen in Facebook und liert sich zunehmend als Querschnittsfunktion der unterschiedlichen • Social Media in der UnternehmenskommunikationTwitter, Artikeln in Blogs und Foren sowie Kommentaren und Diskus- Fachbereiche. Die Führungsaufgabe liegt weitestgehend in der • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 2.0sionen. Gleichzeitig greift ein gleichgroßer Anteil der Unternehmen Kommunikation verankert. Social Media nimmt stärkeren Einfluss • Krisenkommunikation im Social Webzur weiteren Erfolgsmessung auf vorhandene Kennzahlen wie die auf Werbekampagnen, wertet interne Kommunikation weiter auf und • Rechtliche AspekteAnalyse von Absatzzahlen oder kontinuierliche Webanalyse-Metri- verändert zugleich die Unternehmenskultur. Für die Bewertung jegli- • Social Media in der Internen Kommunikationken zurück. cher Maßnahmen und Aktivitäten sind einheitliche Kennzahlen drin- • Suchmaschinenoptimierung und Social Media Marketing gend erforderlich, sodass Social Media seine Effizienz noch stärkerNahezu jedes der befragten Unternehmen gibt an, mit diesen beiden beweisen kann. Die Mehrheit der Unternehmen stellt sich nicht mehr Termine im 1. Halbjahr 2013:generellen Varianten der Erfolgsmessung zufrieden zu sein. Lediglich der Frage, ob sie Social Media für sich nutzen sollen, sondern eher Modul 1 (Erfolgreiche Social Media Strategien und Konzepte):ein Fünftel der Unternehmen führt eigene Marktforschungsbefragun- wie sie dies am erfolgreichsten umsetzen können und wie sie den 18. - 20.4. 2013, Düsseldorfgen zur Messung des Erfolgs ihrer Social-Media-Maßnahmen durch. Erfolg ihrer Aktivitäten messen können. Die positiven Einflüsse derInsbesondere in diesem Punkt sehen die Unternehmen ein großes erfolgreichen Kommunikation bewirken einen unternehmenskultu- Modul 2 (Social Media in der Praxis und die optimale Nutzung):Optimierungspotenzial. Rund ein Drittel (31 Prozent) ist mit den Mes- rellen Wandel, von dem viele verschiedene Fachbereiche profitieren 6. - 8.6. 2013, Düsseldorfsungen durch die klassische Marktforschung unzufrieden. werden. Social Media wird in naher Zukunft zur Normalität im Ge- Beide Module sind auch einzeln buchbar. schäftsalltag – und unabdingbar für den Unternehmenserfolg. Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 9. 9 scm Newsletter | Ausgabe 01/2013 Die ExperteneckeFragen an Experten und das wachsende Interesse an Tierrechten und Veganismus dung“ auf, erläutern Gefahren und berichten gleichzeitig darüber,Franziska Schmid (PETA Deutschland) belegt. welchen Beitrag unsere Produkte leisten können, um Schimmelbil- Ist es für PETA durch dung zu vermeiden. Kurz gesagt: Wir agieren hier lösungsorientiert. Social Media einfacher Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte – ist Pinterest eine Von anderen Unternehmen unterscheiden wir uns vielleicht inso- geworden, sein Anliegen geeignete Community für Ihre Anliegen? Wie nutzen Sie fern, als dass über 90% der Social Media Kommunikation „Made an die verschiedenen das Portal? by Winkhaus“ ist. Lediglich bei dem ein oder anderen Filmprojekt Zielgruppen bzw. in die Wir nutzen Pinterest, da wir ohnehin sehr viel mit Bildmaterial arbei- wie der blueSmart Serie greifen wir manchmal auf professionel- Öffentlichkeit zu tragen? ten. Unser stärkster Kommunikationskanal ist aber Facebook, auf le Hilfe zurück. Aber auch unsere Filme zur Ausbildung oder viele Wie hat sich die Kom- dem wir sehr viel über Bilder kommunizieren. Referenzbeiträge, z.B. aus Spanien, haben wir selbst produziert. munikation für Ihre NGO Auch das hat etwas mit Authentizität zu tun. dadurch verändert? Erreichen Sie über Social-Media-Kanäle auch Nach-Social Media gibt uns – neben anderen Kanälen wie Webseite, Christian Hülsmeier (Winkhaus) wuchs- und Fachkräfte oder holen Sie die über die klas-Newsletter oder postalischem Versand – die Möglichkeit, sehr viel Ein Jahr nach dem Start sischen Kanäle ab?direkter mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren und im Austausch Ihrer Social-Media-Ak- Ja, auch hier konnten wir schon positive Erfahrungen sammeln.mit unserer Zielgruppe zu stehen. Diese Art der Kommunikation tivitäten haben Sie den Unsere Azubis bloggen teilweise als Gast-Autoren und berichtenmacht unsere Arbeit transparenter und zugänglicher. Zudem haben Marketing-Preis 2013 aus den einzelnen Abteilungen, der Berufsschule oder der Fach-wir die Möglichkeit, Neuigkeiten oder Aktionsaufrufe sehr schnell zu des Marketing-Clubs hochschule über ihre Erlebnisse. Andere werden mit der Kameraverbreiten. Münster/Osnabrück auf einer spanischen Messe begleitet und zeigen, dass man auchBei Ihnen geht es um emotionale Themen. Haben Sie So- erhalten. Was zeich- internationale Erfahrungen sammeln kann. So etwas spricht sichcial Media Guidelines, die Mitarbeitern und Unterstützern net Ihre Social-Media- natürlich in den Online-Medien herum. Wir verlinken natürlich aucheine Orientierung für die Kommunikation auf Facebook Kommunikation aus? über facebook, twitter, google+ und Xing auf unser Blog. Mitar-und Co. bieten? Unsere Social Media Kommunikation zeichnet gleich mehrere Din- beiter teilen die Beiträge oder „liken“ sie. So werden sie schnell ge aus. Zum einen sind wir uns sicher, dass wir es geschafft haben, zu Markenbotschaftern des Unternehmens. Auch hier konnten wirWir haben im vergangenen Jahr eine Netiquette für all unsere der Marke Winkhaus ein Gesicht zu geben. Hier kommunizieren schon den einen oder anderen Praktikanten für uns gewinnen –Social-Media-Kanäle eingeführt, in der es vorrangig um den Um- Mitarbeiter live aus dem Unternehmen über Themen der Branche ohne Stellenanzeige in den Printmedien. Abgerundet wird das gan-gang miteinander geht. Gerade auf Facebook entstehen oft sehr sowie aus dem Arbeitsalltag. Unser Blog-Team sieht man ja ganz ze über Filmbeiträge, in denen wir Auszubildende vorstellen. Wennhitzige Diskussionen – wir plädieren trotz der hohen Emotionalität offensichtlich, aber innerhalb des letzten Jahres haben wir auch Sie beispielsweise bei YouTube nach „Ausbildung zum Industrie-der Themen immer für einen fairen und respektvollen Umgangs- immer wieder viele Kolleginnen und Kollegen in Filmbeiträgen oder mechaniker“ oder „Werkzeugmechaniker“ suchen, dann werdenton. Ebenso halten wir uns selbstverständlich auch selbst an die als Gast-Autoren im Blog vorgestellt. Unser Grundsatz ist, dass Sie schnell auf uns stoßen. Dass es unsere Mitarbeiter natürlichNetiquette. wir aktuell, informativ, interaktiv und vor allem ehrlich sein möch- auch motiviert, wenn wir zeigen, welch erheblichen Anteil sie amImmer mehr Menschen entscheiden sich für einen ve- ten. Glaubwürdigkeit hat für uns oberste Priorität. täglichen Erfolg von Winkhaus haben, versteht sich von selbst.ganen Lebensstil. Spiegelt sich dieser Trend auch bei Während der für uns größten und wichtigsten Messe im letztenden Zugriffen und der Interaktion auf dem PETA Ve- Mit Ihrem Team bloggen Sie regelmäßig. Welche Rolle Jahr (fensterbau/frontale) haben wir dies beispielsweise durch spielt Ihr Blog im Kommunikationsmix?ganblog wider? Welche Rolle spielt diese Plattform in tägliche Berichte vom Messegeschehen unterstrichen. Den BezugIhrem Kommunikationsmix? zu unseren Produkten haben wir dabei natürlich immer im Blick, Eins vorweg: Social Media ersetzt nicht die klassische Kommuni- denn wir wollen natürlich auch darüber bewusst informieren. Aller- kation, sondern erweitert sie lediglich um einige Kanäle im Online-Der Blog gibt uns im Gegensatz zu Facebook oder Twitter die dings bringt es wenig, wenn wir einfach nur vortragen was unsere Bereich. Der Vorteil liegt aber auf der Hand: Wir geben Einblicke insMöglichkeit, ausführlicher auf Themen einzugehen und dennoch Produkte können. Wir versuchen den Kunden bewusst Lösungen Unternehmen und erreichen unsere Interessenten in Echtzeit. KPIssehr schnell auf tagesaktuelle Ereignisse zu reagieren. Die Zu- zu bieten. So greifen wir beispielsweise das Thema „Schimmelbil- wie Clickrates oder Page Impressions zeigen uns natürlich außer-griffszahlen des Blogs steigen stetig, was uns natürlich sehr freut Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 10. 10 scm Newsletter | Ausgabe 01/2013 Die Experteneckedem wie effizient wir die neuen Medien einsetzen. Intern haben wir sich YouTube und Twitter eher mit einem Blick hinter die Kulissendas Blog sowie unsere Social Media Kanäle natürlich immer im beschäftigen und den Kunden ganz neue Einblicke in unsere Pro- SOCIAL MEDIA IN DER INTERNEN KOMMUNIKATION-Blick. Ich persönlich erstelle monatlich einen Redaktionsplan für zesse und die unserer Partner geben. Neben den digitalen Medien VOM PRIVATVERGNÜGEN ZUM MANAGEMENT-unser Blog und koordiniere intern die Beiträge des Blog-Teams. nutzen wir natürlich auch die klassischen Kanäle im Print, unser INSTRUMENTNur so gewährleisten wir, dass die oben genannten Vorsätze er- Kundenmagazin alverde und seit 1. Januar auch ganz neu die al-reicht werden. verde digital als kostenlose iPad App. Wichtig ist uns dabei immer Dr. Georg Kolb und in jedem Medium, dass nicht wir unsere Kunden einbinden, (georgkolb.com)Nutzen Sie Social Media auch für die interne Kommuni- sondern diese sich mit uns verbinden wollen. Darin besteht jedenkation? Tag aufs Neue unsere Herausforderung.Nicht primär, aber es fördert die interne Kommunikation. Natürlich Gelingt der Dialog mit Ihren Kunden im Social Web leich-finden auch unsere Kolleginnen und Kollegen das Blog interessant. ter als über klassische Medien? Social Media sind im privaten Gebrauch groß geworden – und das merktAllein aufgrund der hohen Aktualität ist der unternehmensweite Infor-mationsfluss besser geworden. Jeder weiß, welche neuen Referenzen Dialog ist immer Dialog, egal in welchem Medium oder auch per- man Plattformen wie Facebook und Twitter auch heute noch an.Winkhaus vorweisen kann oder auf welchen Messen wir momentan sönlich. Wichtig ist dabei, dass man sich auf Augenhöhe unterhält, Wenn daher auf einer Facebook-Pinnwand die Kunden eines Unterneh-aktiv sind. Das ist ein riesen Vorteil, da jeder sich irgendwo in einem ehrlich und transparent ist. Wer das beherzigt, wird auch im Social mens hunderte von Kommentaren hinterlassen, dann wird das schnellBlog-Artikel wiederfindet und sich damit identifiziert. Web erfolgreich sein. unübersichtlich.Nach der Messe im März haben viele Kollegen aus dem Unterneh- Mit freundlicher Unterstützung des management-radio.de Erreichen Sie über Social-Media-Kanäle auch Nach-men zu uns gesagt: „Toll was ihr da gemacht habt, ich habe jeden wuchs- und Fachkräfte oder holen Sie die über die klas-Abend das Video gesehen und weiß nun endlich, was dort genau sischen Kanäle ab?passiert.“ Nicht, dass die Kollegen vorher nicht informiert wordenwären, aber unsere Videos sagen nunmal mehr als tausend Worte Beides. Natürlich versuchen wir über Facebook vornehmlich junge Kuhn, Kammann und Kuhn hat gemeinsamund stellen unser Unternehmen einfach anschaulicher dar. Intern Menschen für die Marke dm und das Unternehmen zu begeistern. mit der scm von August 2012 bis Januar 2013 Studien-kommunizieren wir aber natürlich nach wie vor auch über das Intra- Dafür ist Facebook sehr gut geeignet. Am Ende muss dann na- die Studie „E 2.0 Watch“ durchgeführt. Ab vorschaunet und eine Mitarbeiterzeitschrift. Das wird sich auch nicht ändern. türlich das Unternehmen als solches attraktiv für junge Menschen sofort steht eine kostenlose Kurzauswertung sein. der Ergebnisse zum Download zur Verfügung. Nutzt dm Social Media auch für die Interne Kommunika- Ziel der Studie war es, die Online-Kommunikation zu denMario Bertsch (dm-drogerie markt) tion? wichtigsten Social-Software-Plattformen zu analysieren. Der Social Media haben Bisher noch nicht. Wir sehen natürlich die Lösungsversuche ande- Schwerpunkt lag dabei auf der aktuellen Marktsituation vor auch bei dm an Bedeu- rer Unternehmen, die teilweise eine sehr hohe Anzahl von E-Mails dem Hintergrund des Share of Voice der Kommunikation tung gewonnen. Mit auf diesem Weg zu bewältigen. Ob dies hilft, wird die Zukunft zei- über die Anbieter sowie der Wahrnehmung der Social-Soft- Sonderaktionen, wie die gen. Wir arbeiten aktuell mit einem sehr umfassenden Intranet um ware-Plattformen aus Sicht von Nutzern und Online-Medien. Verlosung von Baum- unserer Kollegen in den Märkten in ganz Deutschland so gut es nur wolltaschen an die dm- möglich ist zu informieren. Das klappt bisher sehr gut. Erste Ergebnisse der Studie zeigen, dass Facebook-Fans richten SharePoint in der untersuchten Kom- Sie sich gezielt an Ihre munikation zwar quantitativ dominiert, Zielgruppe. Welche Ka- Impressum jedoch im Zusammenhang mit den The-näle nutzen Sie darüber hinaus und wie binden Sie Ihre men Enterprise 2.0 und Social Software Herausgeber: Madlen Brückner (V.i.s.d.P.) | Vertretungsberechtigter: Lars DörfelFans und Follower ein? von den Wettbewerbern stark bedrängt Redaktion: Sarah Czakainsky, Nicole Gatz, Theresa Schulz wird. Yammer hat in diesem BereichNeben Facebook nutzen wir auch YouTube und Twitter, um mit un- Steuernummer: 37/171/21334 die führende Position eingenommen.seren Kunden in den Austausch zu gehen. Dabei hilft jede dieser scm/ prismus communications GmbH | Weichselstraße 6 | 10247 BerlinPlattformen auf ihre Art, unser tägliches Tun transparent und dia- T: +49(0)30 47 98 97 89 | F: +49(0)30 47 98 98 00 Die Gesamtauswertung ist ab März für 39,95 Euro erhältich undlogisch für unsere Kunden darzustellen. Facebook dient vor allem E: info@scmonline.de | W: www.scmonline.de kann unter info@scmonline.de vorbestellt werden.dem Austausch mit unseren Kunden und der Information, während Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 11. 11 scm Newsletter | Ausgabe 01/2013 SeminartermineSeminartermine der scm im Frühjahr (Auswahl)11./12.4.2013: Schreibtraining für PR-Profis – 3.5.2013: Krisen-PR – Kontorversen, Konflikte, 6.6.2013: Agenda Setting erfolgreich umsetzen:Journalistisches Schreiben in Unternehmen, Krisen, in Düsseldorf Strategisches Themen- und Issues Management,in Düsseldorf in Düsseldorf Referent: Bernd Stadelmann Referent: Matthias Kutzscher Referent: Norbert L. Esser Sprache und Tonlage sind das Der Krisenfall ist da! Die Glaub- Wie findet man „eigene“ Themen, Gütesiegel von Unternehmen würdigkeit des Unternehmens, wie werden sie strukturiert, medi- und Verbänden. Sie entscheiden seiner Manager und der Marke al aufbereitet und platziert? Wie im Umgang mit Kunden, Mitar- mit ihren Kernwerten steht auf erreicht man es, die Wahrneh- beitern und Journalisten über Er- dem Spiel. Eine heikle Situation, mungsschwelle zu überschreiten, folg oder Misserfolg. Im Seminar die operativ und kommunikativ bewältigt werden muss. Die Zu- das knappe Gut „Aufmerksam-wird der Sprachraum durchmessen, in dem sich PR-Experten ständigkeit und das Vertrauen in das unternehmerische Handeln keit“ und „Gehör“ in der Öffentlichkeit zu erreichen und imbewegen: Zielgruppe und Produkt bestimmen Stil und Wort- werden infrage gestellt. Da ist entscheidend, schnell zum Mitge- Idealfall sogar die „Meinungsführerschaft“ zu erzielen? Wäh-wahl, die Textform muss passen. Doch unterliegt diese Verträg- stalter des Geschehens zu werden, aus der bloßen Reaktion auf rend es oft schwierig ist, aus eigener Kraft ein neues Thema zulichkeit von Zweck und Sprache vielfältigen Anforderungen, die die Krisensituation so schnell wie möglich herauszufinden. Im initiieren, gelingt es mit entsprechendem Themenmonitoring,erkannt und gemeistert sein wollen. Workshop lernen Sie, wie Sie sich auf Stunde X vorbereiten und latente oder aktuelle mediale Themen aufzugreifen, sie für die wie Sie im Fall der Fälle zielgerichtet agieren. eigenen Kommunikationsziele zu gestalten und zu nutzen.18./19.4.2013: Effektive Pressearbeit, 6.6.2013: PR und Recht, 10./11.6.2013: Professionelle PR-Konzepte,in Düsseldorf in Düsseldorf in Berlin Referent: Matthias Kutzscher Referenten: Karl Hamacher und Referent: Prof. Dieter Georg Dr. Markus Robak Herbst Eine überzeugende Medienarbeit ist mehr denn je eine entschei- Es werden die rechtlichen Rah- dende Erfolgs-Voraussetzung für menbedingungen erfolgreicher Von der Analyse der Ausgangs- Personen und Organisationen der PR-Arbeit dargestellt und für situation bis zum PR-Controlling Wirtschaft, Politik, Kultur, Wis- Nichtjuristen nachvollziehbar und lernen Sie in diesem Seminar je- senschaft und Kirche. Doch wie handhabbar gemacht. Behandelt den Schritt bis zum schlüssigenmuss eine Pressemitteilung verfasst, wie eine Pressekonferenz werden die täglichen Herausforderungen für PR-Verantwortli- PR-Konzept. Anhand einer effektiven Mischung aus theoreti-gestaltet, wie ein Hintergrundgespräch vorbereitet werden? Wie che in den Bereichen Presse- und Persönlichkeitsrecht, Urhe- schen Grundlagen und praktischen Übungen vermittelt Prof.arbeiten Journalisten? Und: Welche Möglichkeiten bieten Soci- berrecht, Wettbewerbsrecht, Markenrecht, Online-Recht sowie Herbst Ihnen das grundlegende Wissen zur Erarbeitung einesal Media dem Öffentlichkeitsarbeiter? All diesen Fragen wird in das PR-relevante Prozessrecht. Neben der Absicherung eige- fundierten Konzepts, mit dem Sie alle Anforderungen, die vondem Seminar nachgegangen. ner PR-Maßnahmen steht der gezielte Einsatz rechtlicher Mittel intern und extern an Ihre PR-Arbeit gestellt werden, erfüllen. zur Unterstützung erfolgreicher PR-Strategien im Vordergrund. Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 12. 12 scm Newsletter | Ausgabe 01/2013 BuchbesprechungenBuchbesprechungen Social Media Manage- Praxishandbuch Cor- Professionelle Web- ment. porate Magazines: texte Unternehmenswebsites, Cor- Zwischen zahlreichen allgemeinen Print – Online – Mobile porate Blogs, Soziale Netzwer- oder sehr spezifischen Ratgebern Im Zuge digitalisierter Kommunika- ke – Unternehmen versprechen versteht sich Felix Beilharz’ „So- tionskanäle sieht sich die Corporate sich einen Mehrwert durch Inter- cial Media Management“ als Be- Publishing-Branche einem Um- netpräsenz. Erfolg verspricht der gleiter für Social Media Manager bruch gegenüber. Eine neue Vielfalt Onlineauftritt jedoch nur durch für ihre tägliche Arbeit. Einführend eröffnet neue Potenziale, erfordert professionellen Content. Doch bietet der Status Quo zur aktuel- aber auch klare Zielsetzungen und wie gelingt der Spagat zwischen len Social-Media-Landschaft ei- Strategien. In 23 Beiträgen beleuch- sprachlicher Qualität und suchma- nen guten Überblick über die ten Experten die wesentlichen As- schinenorientiertem Schreiben? wichtigsten Kanäle. Ein weiteres pekte des Corporate Publishings im Magazinbereich. Dazu wird Wie umgeht man, dass ein kommerzieller Online-Kapitel widmet sich dem Berufsprofil des Social Media Ma- zunächst die Position von Corporate Magazines im Marketingmix Auftritt, einem Werbeprospekt gleicht?nagers und seinen Anforderungen. Zentrale Themen des Bu- unter die Lupe genommen. Besonders zentral und sehr hilfreich Michael Firnkes gibt Einblicke zum wirkungsvollen Texten fürches sind die Entwicklung von Strategien und Guidelines für die eigene Praxis sind Beiträge zu Strategien und Konzepten: einen gleichermaßen professionellen wie zielgruppenorien-sowie der zielgerichtete Einsatz von Blogs, Social Networks Welche Inhalte, Zielgruppen und Kanäle sollten gewählt, welche tierten Webauftritt. Der Leser bekommt neben einführendenund Content Sharing-Plattformen als Marketinginstrumente. Kosten und Tools eingeplant werden? Welche Drucktechniken theoretischen Grundlagen des Schreibens vor allem Hilfe-Auch Möglichkeiten des Monitorings und Methoden der Er- und Vertriebskonzepte versprechen Erfolg? Darüber hinaus wid- stellung für die Praxis. Anhand zahlreicher Beispiele liefertfolgsmessung werden anschaulich thematisiert. Nicht zu kurz met sich das Praxishandbuch effektiven Methoden zur Messung das Buch wertvolle Tipps und Anleitungen zum Verfassenkommen darüber hinaus der Umgang mit Social Media-Kri- von Erfolg und Wirkung von Unternehmensmedien. und Gestalten von Texten für Websites, Blogs und Online-sen, rechtliche Aspekte sowie das Recruiting. Begleitet werden die Beiträge durch Infografiken, Studienergeb- ratgeber bis zum Text für den mobilen Zugriff.Sehr hilfreich sind verschiedene Strategiemodelle, Tipps und nisse und konkrete Anwendungsbeispiele sowie Best Practices Das Buch liefert umfangreiches Wissen und wichtige ImpulseChecklisten. Mit zahlreichen Beispielen aus Unternehmen so- für Mitarbeiter- und Kundenmagazine. Ein vielseitiger und vor für optimiertes Webtexten, das zu den Grundlagen von Selbst-wie Experteninterviews liefert das Buch relevante Erfahrungen allem praxisnaher Wegbegleiter für alle Interessierten und Ver- ständigen, Unternehmern oder Marketingverantwortlichen ge-aus der Praxis und ist damit ein durchaus wertvolles Handbuch antwortlichen im Bereich Corporate Publishing. hören sollte – auch wenn diese nicht als Texter fungieren. Fürfür Social Media Manager. diesen Fall bietet das Buch ein interessantes Kapitel zu den Walter Freese, Michael Höflich, Ralph Scholz (Hrsg.) | Sprin-Felix Beilharz | Business Village, Göttingen 2012 | 295 Seiten | verschiedenen Varianten zum Outsourcing von Texten. ger Gabler, Wiesbaden 2012 | 279 Seiten | 44,95€ | ISBN 978-24,80€ | ISBN 978-3-86980-144-5 3-8349-2958-7 Michael Firnkes | Carl Hanser Verlag, München 2012 | 344 Sei- ten | 29,90€ | ISBN 978-3-446-43334-2 Facebook vs. Google+, Social Media und Recht, Social Media in der Inter- Ausgehend von einem umfangreichen Grundlagenkapitel beleuchtet der Sammelband „Social Media in der Unternehmenskommunikation“ eine Vielzahl an Facetten dieses stark diskutierten Themas. Es kommen in diesem Social Media in der Unternehmenskommunikation Social Media in der Interne Kommunikation ist wichtig – hierin scheinen sich alle ei- nig: Firmenleitung, Führungskräfte, Mitarbeitende und Interes- Rede mit mir – Interne scm scm Buch Autoren aus Unternehmen unterschiedlichster Branchen, Agenturen Unternehmenskommuni- Kommunikation, senvertretungen. Jedoch zeigt der Blick in die Praxis die ernüch- nen Kommunikation, aber auch Juristen zu Wort und teilen mit dem Leser ihre Kenntnisse und Er- ternde Realität: Mitarbeiter äußern schon seit vielen Jahren in Befragungen und Gesprächen, dass sie nur wenig mit der geleb- fahrungen im Umgang mit Social Media. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt Herausgeber: Lars Dörfel, Theresa Schulz ten Internen Kommunikation zufrieden sind: Sie fühlen sich von Social Media in der Unternehmenskommunikation hier auf der klassischen Business-to-Consumer-Kommunikation, es wird je- Informationslawinen überrollt, doch gleichzeitig vermissen sie jene Informationen, die sie sich wünschen und brauchen, um ihre doch auch das Thema Mehrwert durch Social Media im Bereich Business- Arbeitstätigkeit so auszuführen, dass sie die Unternehmensziele to-Businsess berücksichtigt. unterstützen und sie selbst zufrieden sind. Die Frage lautet, wie es kation, zu dieser Kluft zwischen der allenorten beteuerten Bedeutung der Dieter Georg Herbst Die Autoren veranschaulichen anhand konkreter Beispiele den Nutzen ein- scm Internen Kommunikation und der gelebten Wirklichkeit kommt? R e d e zelner Tools für die interne und externe Unternehmenskommunikation, Dieses Buch will dieser Frage nachgehen. Im ersten Teil des Bu- sowie Anwendungen und Trends im Bereich HR und Marketing. Aspekte ches steht vor allem die Sicht der Mitarbeitenden im Vordergrund: Aus ihrer Perspektive beschreibt der Autor, warum die gelungene wie kultureller und struktureller Wandel werden ebenso abgedeckt wie das Interne Kommunikation so wichtig für ihr Wohlbefinden ist, ihre mitmiR Rede mit mir – von dieter Georg Herbst grundlegende Thema der Social Media Strategie oder das Reputationsma- Leistung und sogar ihre Gesundheit. Er nennt Gründe, warum die Interne Kommunikation aus ihrer Sicht oft nicht funktioniert, aber nagement. Der Leser erhält von Social Media Experten Tipps zur Krisenkom- auch, wie sie besser funktionieren und für alle Beteiligten befrie- scm munikation im Web 2.0, zum Verfassen von Social Media Guidelines sowie digend gelingen könnte. Der zweite Teil des Buches beleuchtet die Sicht der Kommunikationsverantwortlichen und beschreibt, einen Überblick über Strategien für das Social Media Marketing, SEO und wie sie die Interne Kommunikation systematisch und langfristig Web-Monitoring. Die Fachartikel sind durch Interviews und Best-Practice- gestalten können. Beispiele angereichert. Warum zum Autor: Übersichtlich strukturiert zeigt „Social Media in der Unternehmenskommu- Prof. Dr. Dieter Georg Herbst ist selbstständiger Kommunikationsberater für namhafte Unternehmen im In- und Ausland. Er ist Professor für Allgemeine inteRne KommuniKation nikation“ Chancen und Risiken dieser zeitgemäßen Kommunikationsmecha- Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Marketing und Kommunika- tion an der Fachhochschule für Ökonomie und Management in Berlin, leitet für mitarbeitende so wichtig nismen auf. seit 2009 den Masterstudiengang Leadership in Digitaler Kommunikation an der Universität der Künste Berlin (UdK) und ist Gastprofessor der Lettischen ist und wie sie funktionieren Kulturakademie Riga und Dozent an der Universität St. Gallen. Von ihm sind diverse Bücher zum Thema Kommunikation erschienen. könnte ISBN 978-3-940543-09-7 von dieter Georg Herbst ›› hier bestellen ‹‹ ›› hier bestellen ‹‹ ›› hier bestellen ‹‹ ›› hier bestellen ‹‹ 29,90 € ›› hier bestellen ‹‹ Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 13. 13 scm Newsletter | Ausgabe 01/2013 Fax: +49 (0) 30 47 98 98 00 | Post: scm, Weichselstr. 6, 10247 Berlin Anmeldeformular Seminare* (Auswahl) Ihre DatenAgenda Setting erfolgreich umsetzen: Strategisches Themen- und StorytellingIssues-Management O 13. – 14. Juni 2013 / München / 850 Euro Name | VornameO 6. Juni 2013 / Düsseldorf / 450 Euro Vertriebsunterstützende PR TitelDen Change-Prozess erfolgreich treiben O 7. Juni 2013 / Düsseldorf / 450 EuroO 26. April 2013 / Düsseldorf / 450 Euro Wie generiere ich Content für Social Media? Von der Strategie zur Praxis Firma | Institution O 14. Juni 2013 / Düsseldorf / 450 EuroEffektive Pressearbeit Funktion | AbteilungO 18. – 19. April 2013 / Düsseldorf / 650 Euro Praxistage Interne Kommunikation 2.0 O 6. – 7. März 2013 / Frankfurt/ 995 EuroErfolgreiche Social Media Strategien und Konzepte Straße | Postfach O 6. März 2013 / Frankfurt / 520 EuroO 18. – 20. April 2013 / Düsseldorf / 900 Euro O 7. März 2013 / Frankfurt / 520 Euro PLZ | OrtInterne Kommunikation im Schleudergang Social Media PraxistageO 26. April 2013 / Düsseldorf / 450 Euro O 19. – 20. März 2013 / Frankfurt/ 995 Euro Telefon | Telefax O 19. März 2013 / Frankfurt / 520 EuroInterne Kommunikation im Überblick O 20. März 2013 / Frankfurt / 520 EuroO 14. – 16. März 2013 / Düsseldorf / 890 Euro E-MailIntranet und Social Media in der Internen KommunikationO 26. April 2013 / Düsseldorf / 450 Euro BücherKrisenkommunikation im Social Web KrisenkommunikationO 14. Juni 2013 / Düsseldorf / 450 Euro O 29.90 Euro Anzahl: ................ Abweichende RechnungsadresseKrisen-PR Studie „E 2.0 Watch“O 3. Mai 2013 / Düsseldorf / 450 Euro O 39.95 Euro Anzahl: ................ Name | VornamePR und Recht Studie „Social Intranet 2012“O 6. Juni 2013 / Düsseldorf / 450 Euro Titel O 39.95 Euro Anzahl: ................Professionelle PR-KonzepteO 10. – 11. Juni 2013 / Berlin / 910 Euro Social Media in der Internen Kommunikation Firma | Institution O 29.90 Euro Anzahl: ................Rhetorik im Medienumgang Funktion | AbteilungO 7. Juni 2013 / Düsseldorf / 450 Euro Social Media in der UnternehmenskommunikationSchnittstellen und Erfolgskontrolle der Internen Kommunikation O 29.90 Euro Anzahl: ................ Straße | PostfachO 6. – 8. Juni 2013 / Düsseldorf / 890 Euro scm-KOMPAKT PLZ | OrtSchreibtraining für PR-Profis – Journalistisches Schreiben in UnternehmenO 11. – 12. April 2013 / Düsseldorf / 850 Euro Rechtsgrundlagen für Social MediaO 3. – 4. Juni 2013 / München / 850 Euro O 26.90 Euro Anzahl: ................ Ort, Datum UnterschriftSocial Media in der Praxis und die optimale NutzungO 6. – 8. Juni 2013 / Düsseldorf / 900 Euro Like it or Plus it? Facebook vs. Google Plus O 26.90 Euro Anzahl: ................* Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. http://www.scmonline.de/agb Mehr Informationen unter www.scmonline.de