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scm-Newsletter 1/2012

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Die erste Ausgabe unseres scm-Newsletters in diesem Jahr beschäftigt sich erneut mit dem Thema Social Media. …

Die erste Ausgabe unseres scm-Newsletters in diesem Jahr beschäftigt sich erneut mit dem Thema Social Media.

So beschreibt Jan Warp in seinem Fachbeitrag einen Leitfaden für die Erstellung einer erfolgreichen Social Media-Strategie in sechs Schritten, und Birgit Bruns beleuchtet, wie man Business-Netzwerke effektiv für das Recruiting nutzen kann – gerade in Zeiten des Fachkräftemangels.

In der Rubrik “3×3″ nehmen diesmal Maja Schäfer (Diakonie), Markus Walter (Allianz) und Harriet Schmitz (Tom Tailor) zu Fragen rund um ihre Onlinekommunikation Stellung. Ein Interview zu Trends rund um mobiles Internet und Social Networking führten wir mit Frank Fischer von Microsoft Deutschland, der auch auf den Social Media Praxistagen am 14.3. in Frankfurt spricht.

Darüber hinaus enthält der Newsletter auch zehn Tipps zum Thema Blogger Relations und Daniel Vossens erklärt, was die neueste Forbes Studie zum Thema Social Media in der Unternehmenskommunikation ergeben hat.

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  • 1. 1 Folgen SIe uns auf Mehr Informationen unter www.scmonline.de Newsletter Ausgabe 01/2012 Interview 2 2 7 5 Fachbeitrag 3 Studie 4 Im Interview Erfolgsfaktoren für Drei Fragen an 3x3 – Die Expertenecke 5 Frank Fischer Unternehmen im Experten zum Audiobeiträge 6 (Microsoft Deutschland) Social Web Thema Social Media Fachbeitrag Tipps 7 10 von Jan Warp Maja Schäfer (Diakonie Bundes- Veranstaltungsvorschau 11 (Wunderman) verband), Markus Walter (Allianz Deutschland), Harriet Schmitz (Tom scm-Seminartermine 12 Tailor) Buchbesprechungen/ Literaturtipps 13Fachbeitrag 3 Studie 4 Tipps 10 Ankündigung 11 Bücher 13Social Media Recruiting Vielen Marken mangelt es noch Professionelle Blogger Relations Drei Veranstaltungen der scm Buchbesprechungen rund umvon Birgit Bruns an „sozialer Identität“ in 10 Schritten zum Thema Social Media das Thema Social Media von Daniel Vossems von Anja Beckmann
  • 2. 2 scm Newsletter | Ausgabe 01/2012 InterviewIm Interview: Frank Fischer (Microsoft) faches, intuitives Interface. Nehmen wir Apps mal als Beispiel. Heute erwarten Mobiltelefone, dass ich selber Daten und Fakten aus verschiedenen sozialen Netzen zusammenbringe, in dem ich durch diverse Apps hüpfe. Bei Windows Phone wird dies im People Hub für mich erledigt. Einfach und übersichtlich für denSie sind u.a. Manager eines Teams, das sich Evangelis- sere privaten Bilder, Kontakte, SMS, Email. Nächster Aspekt: Es Benutzer.ten nennt. Was muss man sich darunter vorstellen? ist mit dem Internet verbunden – immer. Damit hat es Zugriff auf unbegrenzt Speicher und unbegrenzt Rechenleistung, kurz: Microsoft arbeitet Gerüchten zufolge an einem SocialDer Begriff Evangelisten bezieht sich auf den griechischen Wort- Cloud Computing. In der Cloud gibt es grob zwei Dinge. Inhal- Network vergleichbar mit Facebook oder Google+. Wasstamm „der die gute Nachricht bringt“. Idee ist, dass ein Mensch te als Video, Audio, Text – kurz Wissen in jeder Darreichungs- plant Microsoft konkret und wie wird es sich von dermit Ecken und Kanten, Vorlieben und Empathie zum Thema form. Und es gibt Services. Von der Bank-Überweisung, Reise- Konkurrenz unterscheiden?Sprecher und Vertreter ist. Jemand, der das Produkt lebt und buchung, Email und Chat, vieles mehr. Das Faszinierende sind Mit Windows Live haben wir eigentlich schon seit Jahren alleliebt. Dabei soll sie oder er nicht ein Sprachrohr für Werbeaus- jetzt Apps. Sie verbinden die verschiedenen Aspekte des Geräts Elemente eines sozialen Netzwerks am Laufen. Was wirklich neusagen sein, sondern realistisch Vor- und Nachteile darstellen, - also ein paar Sensoren hier mit ein paar Aktoren da und der ist, ist der Gedanke, dass es nicht wirklich um noch ein neuesauf Fragen und Probleme antworten und Ideen versprühen. Da- Benutzeridentifikation dort plus ein oder zwei Online-Dienste – soziales Netz geht. Facebook ist so was wie ein Meta-Netzwerk,bei muss ein Evangelist auf der einen Seite anerkannter Experte und fertig ist die Anwendungsmöglichkeit. Wenn man sich das eine Plattform für alle möglichen Netzwerke. Dazu kommen lo-in seinem Feld sein und zugleich ein hervorragender Netzwerker mal gedanklich auf ein Blatt Papier, Verzeihung, auf seinen Tablet kale Netzwerke wie Xing oder mixi in Japan. Jedes hat so seineund Sprecher. Für mich sind Evangelisten die positive Antwort malt, dann wird jede Lösung ein Graph. Man verbindet Knoten Anwendungsfelder. Uns treibt im Moment die Frage, wie manauf die Herausforderungen, die Social Media an Marketing stellt. – sprich Sensoren, Aktoren, Online-Dienste, etc. – miteinander. solche Netzwerke sinnvoll nutzt und den Umgang mit ihnen ein-Wer sich für das Thema interessiert, sollte mit dem Buch von facher und sicherer macht. Nehmen wir so.cl als Beispiel. HierGuy Kawasaki anfangen oder mir eine Mail schreiben. Ich bin lei- Falls Sie mich jetzt fragen, wie viel Innovationspotential steckt in geht es um einen immer wichtiger werdenden Aspekt des mo-denschaftlicher Evangelist für Evangelismus. Merkt man, oder? mobilen Endgeräten, würde ich auf das Model verweisen. Jede dernen Arbeitens: Man hat eine These und baut aus einer Viel-Im Bereich des mobilen Internets, mobiler Endgeräte mögliche Lösung ist ein Graph. Wir haben beinahe unbegrenzt zahl möglicher Quellen – nehmen wir mal das Internet – die da-sind die Anwendungsmöglichkeiten schon heute vielfäl- viele mögliche Knoten und noch viel mehr Verbindungsmöglich- runter liegenden Fakten zusammen. Dies gilt es nun zusammentig. Wo sehen Sie zukünftige Trends und Innovationen? keiten. Die Anzahl der Permutationen ist enorm groß und damit mit anderen tun zu können; auf eine Art und Weise, die es ein- das Feld für Innovationen. Ein fast schon mathematischer Be- fach und für jeden verständlich macht. Daher nimmt unser Ex-Achtung, die Antwort wird länger. Man hat mich mal zu einem weis. periment so.cl soziale Netze als Plattform zur Darstellung, zumVortrag mit diesem Titel gebeten und ich bin beinahe dran ver- Teilen und Diskutieren und ergänzt mit Werkzeugen für Suchezweifelt. Wenn man eine Liste möglicher Weiterentwicklungen Zur Frage nach Trends: Das würde ich reduzieren auf zwei we- und Aufbereitung. Derzeitige Zielgruppe sind Studenten einigeraufstellt, hört die gar nicht mehr auf. Daher habe ich mir ein klei- sentliche Trends: Mobile first und Simplexity. Jede Entwicklung, Universitäten, weil – wie gesagt – es ist ein Experiment.nes Modell gebaut (Siehe: http://blogs.msdn.com). Lassen Sie die zurzeit läuft und mobile Endgeräte nicht als primäres Endge-uns zu Beginn die Frage stellen, was mobile Endgeräte eigent- rät hat, sollte überdacht werden. Im Jahr 2015 wird statistischlich ausmachen? Zunächst einmal haben sie eine Unzahl von jeder Erdenbürger auch Mobilfunker sein, wie viel größer kannSensoren eingebaut. Angefangen von GPS, Luftdruck, WLAN Frank Fischer hält am 14. März die Keynote bei den Social ein Markt werden? Mit Simplexity meint man einen typischen(kann man auch für Ortsmessung nutzen), Helligkeit, Touch Media Praxistagen der scm in Frankfurt. Prozess in der konsumenten-orientierten Technologie. Zunächstund vieles Anderes. Sie können aber per Bluetooth oder NFC entwickelt sich eine Technologie, in dem sie Bekanntes nach-im Prinzip alles messen, was man elektronisch messen kann: macht. Beim Mobiltelefon war es schlichtweg das kabelgebun- Frank Fischer ist Lead der Win-Blutdruck, Blutzucker, Herzfrequenz, Radioaktivität, was immer. dene Telefon. Man hatte also Zehnertastatur und Klingelton. dows Phone Business Group beiÄhnliches gilt für Aktoren. Telefone haben ein Display, Lautspre- Dann kommen neue, eigene Dienste. Von SMS bis hin zu so- Microsoft Deutschland und ver-cher, Vibrationsalarm, können per Funk das Auto aufschließen, zialen Netzen und Navigation. Ein heutiges Handy sieht über- antwortet das Geschäft und dasden Bankautomaten bedienen. Ein weiterer Aspekt ist die Per- haupt nicht mehr aus wie ein Tischapparat. Damit kommt aber Marketing im Bereich mobiler End-sonalität des Geräts. Ich frage schon seit mehreren Monaten bei auch Komplexität, dass viel technisches Verständnis vom Be- geräte. Im Laufe seiner Karrierejeder Gelegenheit, wer sein Mobiltelefon mit jemand anderem nutzer braucht. Wir erleben gerade, wie man diese Komplexität hat er in vielen unterschiedlichenteilt. Bisher habe ich noch keinen getroffen. Es identifiziert uns aus den Augen des Benutzers nimmt. Sie geht nicht weg, sie Bereichen der IT gearbeitet.über eine eindeutige Seriennummer in der SIM Karte. Es hat un- wird ins Backend verlagert und der Benutzer bekommt ein ein- Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 3. 3 scm Newsletter | Ausgabe 01/2012 Fachbeitrag Birgit Bruns begann ihre KarriereSocial Media Recruiting: Erfolgreich mit Di- im Marketing der Citibank Privat- kunden AG. Weitere Stationenrektansprache in den Sozialen Netzwerken als Abteilungsleiterin Marketing- Service der Rheinland Versiche- rungen und als Communication Manager Germany bei ehem.von Birgit Bruns (BBRecruiting) GfK-Tochter IRI Information Re- sources folgten. Ihre Erfahrun- gen in Marketing, Vertrieb und Kommunikation bilden die Grundlage für ihre selbständige Tätigkeit als Unternehmens- und Personalberaterin und80 Prozent der Unternehmen schalten Stellenanzeigen. Für die teren bis mittleren Management, bietet etwa Xing heute eine Spezialistin für Social Media Recruiting für ihre eigene Personalberatungmeisten Personalabteilungen sind die Anzeigen in Print- und breite Basis vom Praktikanten bis zum Geschäftsführer, vom BBRecruiting, mit der sie seit einigen Jahren erfolgreich tätig ist.Onlinemedien der gängige Weg, um neue Mitarbeiter zu fin- Techniker für Heiz- und Lüftungstechnik über den Gebietsre-den. Das Verfahren ist einfach. Ist die Anzeige einmal geschal- präsentanten für Luxusbrillen bis hin zu dem einen oder ande-tet, wartet man das Eingehen von Bewerbungen ab und wählt ren CEO. le kompetent und motivierend übermittelt werden. Schließlichdann den passenden Kandidaten aus. schickt nicht jeder Bewerber gleich seine Unterlagen, sondern Will man eine offene Stelle besetzen, lassen sich möchte zunächst einmal per Email oder Telefon herausfinden,In Zeiten des Fachkräftemangels funktioniert dieser etwas aus- die Netzwerke auf unterschiedliche Weise nut- ob er sich überhaupt die Mühe machen soll, seinen Lebenslaufgetretene, passive Weg nicht mehr so gut. Weder online über zen: und andere Dokumente zu verschicken.die bekannten Stellenportale, noch offline über die Wochen-endausgaben regionaler und überregionaler Tageszeitungen • Wer selbst eine hohe oder zumindest relevante Anzahl von Mehr als bei anderen Formen des Recruiting ist bei der Sucheerhalten Unternehmen derzeit Bewerbungen ausreichender Kontakten einer Berufsgruppe hat, in der eine Stelle besetzt von Kandidaten in den Sozialen Netzwerken die Art der Kom-Qualität und Quantität. werden soll, kann über eine entsprechende Statusmeldung be- munikation wichtig. Die gleiche Augenhöhe ist hier entschei- reits den einen oder anderen Kontakt zu potenziellen Bewer- dend. Im Idealfall haben schließlich beide (Gesprächs-) PartnerFür die Personalabteilungen gilt es daher neue Zielgruppen zu bern herstellen. etwas, was sie dem jeweils anderen geben bzw. von ihm odererschließen, die sie bisher nicht erreichen. Die Kandidaten, die ihr bekommen möchten. Wenn alles passt, kann es sogar sein,sie ansprechen wollen, sind Fachkräfte, die erfolgreich unter- • Wer gern Stellenanzeigen schaltet, kann diese auch in den dass Kontakte entstehen, die für die weiteren Jahre im Berufwegs sind, denn sie machen sich meist nicht die Mühe, die Fra- Sozialen Netzwerken schalten. Hat man dort ein Unternehmens- wichtig sind und beiden Seiten helfen.gebögen und Formulare der Internet-Job-Portale auszufüllen profil, können die Stellenanzeigen dorthin verlinkt werden.und dort ihre Bewerbungsunterlagen hochzuladen. Sie pflegen Unternehmen, die erste Schritte mit Social Media Recruitingihr Online-Profil dort, wo sie sich ohnehin bewegen, in Busi- • Ist man selbst oder ein Mitarbeiter Mitglied in einer der vie- gehen wollen, haben die Möglichkeit mit einer darauf spezia-ness-Netzwerken wie Xing und LinkedIn. Beide Portale haben len Gruppen, kann meist auch dort ein Hinweis auf die Vakanz lisierten Personalberatung zusammenzuarbeiten oder ihre Mit-in den vergangenen Jahren einen enormen Mitgliederzuwachs gepostet werden. arbeiter professionell coachen zu lassen.erlebt. Xing hat inzwischen 11,5 Mio. User und Userinnen. Etwadie Hälfte davon stammt aus dem deutschsprachigen Raum. Viele Profile in den Business-Netzwerken sind inzwischen so ImpressumVon LinkedIn wird berichtet, dass sich dort in jeder Sekunde detailliert, dass Personalabteilungen und Personalberater sichein neues Mitglied anmeldet. Entsprechend attraktiv sind die- mittels direkter Ansprache an potenzielle Kandidaten wenden Herausgeber: Madlen Brückner (V.i.s.d.P.) | Vertretungsberechtigter: Lars Dörfelse Netzwerke für Unternehmen, die nach neuen Mitarbeitern können. Voraussetzung dafür sind ein ausreichendes Zeit- Redaktion: Sarah Czakainsky, Hannah Engel, Theresa Schulzsuchen. budget, etwas Geduld und ein gutes Verständnis der Online- Steuernummer: 37/171/21334 Netzwerke. Über Suchbegriffe können Kandidaten ermittelt scm/ prismus communications GmbH | Weichselstraße 6 | 10247 BerlinDer Umgang in den Business-Netzwerken ist professionell, und dann auf die offenen Stellen angesprochen werden. Ist T: +49(0)30 47 98 97 89 | F: +49(0)30 47 98 98 00freundlich und sehr kooperativ. Fand man in diesen Netzwer- der Kontakt zu interessierten Kandidaten hergestellt, kommt E: info@scmonline.de | W: www.scmonline.deken vor einiger Zeit fast ausschließlich Personen aus dem un- es darauf an, dass die Informationen zu der jeweiligen Stel- Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 4. 4 scm Newsletter | Ausgabe 01/2012 StudieSocial Media in der Unternehmenskommuni- Daniel Vossems ist Leiter On- line-PR bei der PR SEO GmbH.kation: Vielen Marken mangelt es noch an Der ausgebildete Fachinfor- matiker und Redakteur verfügt über mehrere Jahre Erfahrung„sozialer Identität“ aus dem journalistischen und dem IT-Bereich. Er leitet ein Expertenteam bestehend ausvon Daniel Vossems (PR SEO) Redakteuren und SEO-Fachleuten, das Internet-PR- und Social Media- Projekte betreut.Die Bedeutung von Social Media für den Aufbau der Auch wir haben die Erfahrung gemacht, dass es für eine aus-Markenreputation steigt rasant. Die meisten Unterneh- gearbeitete „soziale Identität“ einer Marke mehr bedarf, als die werden. Auch die Beauftragung eines externen Dienstleis-men sind bereits auf Facebook präsent oder halten ihre Veröffentlichung von ein bis zwei Beiträgen pro Tag auf den ters hat ihre Vorteile – in den Agenturen arbeiten SpezialistenFollower über den Microblogging-Dienst Twitter auf dem verschiedensten Online-Kanälen. Eine umfassende Integration aus verschiedenen Fachgebieten und bieten Leistungen aufLaufenden. Eine aktuelle Forbes-Studie belegt diese der sozialen Online-Kommunikation in die gesamte Unterneh- dem neusten Stand der Technik.steigende Relevanz, deckt aber zugleich auch gravie- mensstrategie ist wichtig für die einheitliche Kommunikationrende Defizite in den Konzepten der Unternehmen auf. des Markenimages. Nur knapp die Hälfte der Entscheider aus 3. Regelmäßiges Monitoring der EffekteDie PR SEO GmbH berichtet über die neuesten Zahlen den als „Wold Class Companies“ klassifizierten befragten Un- Laut der Forbes-Studie geben nur knapp 30 Prozent derund liefert Expertentipps aus der Praxis. ternehmen ist der Meinung, dass ihre Marketingabteilungen befragten „Global Companies“ an, die Aktivitäten in den Social Media generell in ihre klassischen Maßnahmen integrie- sozialen Netzwerken regelmäßig zu überprüfen. Dabei istDie digitale Revolution hat längst die meisten globalen Unter- ren. Doch nur dann, wenn wirklich alle Abteilungen an einem ein Monitoring nicht nur hilfreich bei der Rechtfertigung dernehmen erfasst. Wer heutzutage nicht offiziell auf Facebook Strang ziehen und auf allen Kanälen – also online und offline eingesetzten Ressourcen, sondern auch die beste Möglich-und YouTube auftritt, ist definitiv nicht „up to date“. Eine so- – übergreifend abgestimmte Inhalte veröffentlicht werden, lässt keit, die Vorgehensweise zu überprüfen und gegebenenfallsziale Ausrichtung bildet mittlerweile einen elementaren Be- sich eine stabile „Markenidentität“ ausbilden. zu optimieren. Jedes Unternehmen sollte sich individuell imstandteil des Online-Markenimages. Während sich immer Web 2.0 aufstellen und je nach Zielgruppe eigene Ziele undmehr Unternehmen im Web 2.0 tummeln und vom Social Me- Erfahrungen zeigen, dass eine ausgearbeitete Social Media- Vorgehensweisen festlegen. Ob die gesetzten Ziele auch er-dia-Fieber erfasst werden, nehmen die Experten der Branche Strategie folgende Punkte beinhalten sollte: reicht wurden, sollte stets im Auge behalten werden. Fallsden ersten Schwung des sozialen Engagements genau unter die Maßnahmen ins Leere laufen, muss die Strategie ange-die Lupe und analysieren die Effekte. In der neuen Studie de- 1. Festlegung klarer Business-Ziele passt werden.cken die Forscher in einer umfassenden Umfrage gravierende Wer sind meine Fans? Warum finden die meine Marke gut?Defizite in Sachen Social-Media-Kompetenz auf. Die Markt- Welche Reaktionen möchte ich hervorrufen? Diese Fragen 4. Ausarbeitung einer effektiven Content-Strategieforscher von Forbes Insights befragten für die Studie mit dem sollte man sich vor der Konzeption einer Strategie für eine Die Forbes-Studie ergab, dass nur 26 Prozent der interna-Titel „Socialising Your Brand: A Brand’s Guide to Sociability“ Unternehmenspräsentation im Web 2.0 stellen. Nur wer sich tional agierenden teilnehmenden Unternehmen eine Dienst-insgesamt 1.897 Manager umsatzstarker internationaler Un- vorher Ziele setzt, kann die Effekte des Einsatzes von Social leistung oder ein Produkt aufgrund einer im Netzwerk geäu-ternehmen. Obwohl 87 Prozent der befragten Führungskräf- Media auch im Nachhinein benennen. ßerten Anregung verändert bzw. optimiert haben. Wir raten:te bestätigen, über eine Social Media-Strategie zu verfügen, Es geht nicht nur darum, Nachrichten zu streuen, sondernbewerten zugleich 84 Prozent die eigene Kommunikation als 2. Ressourcen und Infrastruktur schaffen auch das Feedback und auch Kritik aus der Community aus-unzureichend. Insgesamt bleibe in Sachen Social Media bei Interne Verantwortlichkeiten müssen verbindlich festgelegt zuwerten, darauf angemessen zu reagieren und gegebenen-vielen Firmen die Praxis weit hinter der Theorie zurück – und werden, und den verantwortlichen Mitarbeitern sollten auch falls Verbesserungsvorschläge umzusetzen. Wer die Leserdas, obwohl die Mehrheit der Brand Manager reges Interesse zeitliche Ressourcen eingeräumt werden. Die Zeiten, in wel- nur mit Unternehmensnachrichten beliefert, sich aber nichtan den neuesten Trends und Technologien bekundet – so der chen sich nur Praktikanten um Facebook und Co. geküm- aktiv an der Diskussion beteiligt, verliert langsam aber sicherBefund. mert haben, sind lange vorbei. Ganz im Gegenteil: Social seine Fangemeinschaft. Genau zuhören und erkennen, wann Media-Aktivitäten sollten auf Management-Ebene gesteuert eine Anpassung angebracht ist, ist sehr wichtig und kann Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 5. 5 scm Newsletter | Ausgabe 01/2012 3 x 3 - Die Expertenecke Drei Fragen an Expertenso mancher Krisen-PR-Maßnahme vorbeugen. In einer Con-tent-Strategie sollte auch verankert sein, für die einzelnenKanäle exklusive Inhalte zu erstellen. Die „Zweitverwertung“von Materialien aus laufenden Werbekampagnen gilt es alsostrikt zu vermeiden – die Brand Community erwartet „genui-ne content“, der handfeste Mehrwerte bietet.Vielen Marken mangelt es an „sozialer Identität“, lautet das Maja Schäfer (Diakonie Bundesverband) einsteiger nach der Arbeitslosigkeit oder Elternzeit, auf unserenFazit der Studie. Die Interaktion mit der Brand Community Seiten über soziale Berufe informieren möchten. Sie werden Die Diakonie will mit Soci- sicher auch interessante Informationen finden.findet zu häufig nicht statt. Zudem fehlen zuvor definierte al Media dem Nachwuchs-Ziele. So bleiben wichtige Chancen ungenutzt, das Unter- Gab es anfänglich Bedenken, ob Social Media zu Ihrem Ver- mangel entgegenwirken.nehmensimage in sozialen Netzwerken, Blogs und auf an- band passen könnte? Mit welchen Maßnahmenderen Kanälen des Web 2.0 zu stärken. Dabei lassen sich und welchem Erfolg? Der Diakonie Bundesverband (wie auch die größeren diako-die entscheidenden Erfolgsfaktoren für Facebook & Co. klarbenennen: „Wir nehmen Euch ernst“ – diese Botschaft muss Wir haben im Rahmen nischen Einrichtungen) steht dem Web 2.0 und seinen Kom-bei der Community ankommen, damit sich das Engagement unseres über den Euro- munikationsmöglichkeiten sehr aufgeschlossen gegenüber,tatsächlich auszahlt. päischen Sozialfonds ge- beobachtet neue Entwicklungen und betreibt mit www.dia- förderten Projektes „Mit Neuen Medien Jugendliche für die konie.de, facebook, twitter.com und youtube.com auch ak- Diakonie gewinnen“ im Laufe des Jahres 2011 verschiedene tiv Onlinekommunikation. Insofern war es nur logisch, auch Web2.0-Kanäle an den Start gebracht: Facebook, Twitter, un- die Jugendkommunikation auf diese Kanäle zu verlegen. seren Blog und als vorläufigen Höhepunkt das Berufsorientie- Vorreiter sind wir allerdings für die kleineren diakonischen rungsportal www.soziale-berufe.com. Mit Videoreportagen, Einrichtungen und unsere Landes- und Fachverbände, die Voran- Berufetests, Mitmach-/Community-Funktionen, Azubi-Blog, zum Teil bisher sehr verunsichert waren, was das Web 2.0 Ausbildungsplatz-Börse & Co versuchen wir, die jungen Leu- und seine Möglichkeiten angeht. Ihnen zeigen wir mit un- Neues Buch der scm: kündigung seren Angeboten, dass verantwortungs- und wirkungsvol- te für soziale Berufe zu begeistern. Methoden für die Erfolgs- Social Media in der kontrolle werden wir erst jetzt nach dem Start des Portals ent- le Web 2.0-Kommunikation machbar ist und ermutigen sie wickeln. Es wird darum gehen zu beobachten, ob als Folge (auch mit Vorträgen und Workshops), sich uns anzuschließen. Internen Kommunikation unserer Bemühungen tatsächlich mehr Bewerbungen bei dia- konischen Ausbildungseinrichtungen eingehen als vorher. Was Fachbeiträge u.a. zu folgenden Themen: wir aber jetzt schon sagen können, ist, dass unsere Facebook- Markus Walter (Allianz Deutschland) und Twitter-Seite sowie das Blog super angekommen sind, hier • Wissensmanagement 2.0 Die Allianz zeigt, dass So- sind wir im regen Austausch mit den jungen Leuten und stolz cial Media auch etwas für • Social Intranet auf die Fans, die wir schon gesammelt haben, bevor überhaupt eine konservative Bran- die erste Werbekampagne und Messeauftritte gestartet sind. • Leadership 2.0 che ist. Welche Kanäle Erreichen Sie auf diesem Wege auch Fachkräfte, die Sie für nutzen Sie und welche • Social Media und Organisationsentwicklung Ihre Organisation gewinnen möchten oder holen Sie die über Zielgruppen sprechen • Verknüpfung von interner und externer Kommunikation die klassischen Kanäle ab? Sie dort an? sowie Interviews und Best-Practice-Beispiele Das Projekt ist konkret auf die Jugendkommunikation online Aktuell verfolgen wir vier ausgelegt. Insofern sind die Inhalte unserer Kanäle auf eine ju- Der Sammelband erscheint im März 2012. große Stoßrichtungen: Die breite Öffentlichkeit sprechen wir gendliche Zielgruppe abgestimmt und wir verweisen Erwachse- vor allem auf Facebook und YouTube mit einem Infotainment- ne/fertige Fachkräfte auf die klassischen Diakonie-Stellenbör- Angebot an. Medienvertreter meinen wir über kurze, prägnante sen. Natürlich freuen wir uns aber, wenn sich auch Menschen Twitter-Postings am besten zu erreichen. Im Employer Bran- im fortgeschrittenen Alter, also Berufsumsteiger oder Wieder- ding spielen sowohl Facebook als auch XING und LinkedIn Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 6. 6 scm Newsletter | Ausgabe 01/2012 3 x 3 - Die Experteneckesowie eigene Blogs eine wichtige Rolle. Ihren Kundenstamm Gerade im Modebereich haben sie einen ähnlichen Stellen- Ein großes Trendthema ist Mobile Marketing. Was machtbeziehungsweise Interessenten wiederum sprechen neuer- wert wie Modezeitschriften und teilweise eine unglaublich gro- Tom Tailor in diesem Bereich?dings viele Allianz Vertreter über eigene Facebook Pages an ße Reichweite. Bei TOM TAILOR pflegen wir einen engen und Natürlich ist Mobile Marketing für uns ein Thema, das wir be-– wir unterstützen sie dabei mit einem bunten Content-Ange- freundschaftlichen Kontakt zu vielen Fashion Bloggern. Zweimal obachten und für uns bewerten. Auch wir haben schon eigenebot und Corporate Design-Tools. Mit großem Interesse ver- im Jahr laden wir zu einem kleinen, unkonventionellen Event ein, Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt. Unsere Shopping-folgen wir die Entwicklung auf Google+ – hier ist aus unse- bei dem wir den Bloggern exklusiv vorab die neue Herbst/ Win- App wurde bereits 2010 gelauncht, um unseren Kunden auchrer Sicht noch nicht abzusehen, wohin die Reise genau geht. ter bzw. Frühjahr/ Sommer Kollektion vorstellen. Wir haben dabei mobil die Möglichkeit zu geben, bei uns einzukaufen. Zudem die Erfahrung gemacht, dass ein gemütliches Zusammenkom- haben wir im letzten Jahr erstmalig QR-Codes mit AngebotenAuf dem Twitter-Account, den Sie betreuen, heißt es: Bei der men mit persönlichen und intensiven Gesprächen für uns super und Hintergrundinformationen auf all unseren SchaufensternAllianz geht‘s um mehr als nur Versicherungen. Welche The- funktioniert und auch bei den Bloggern sehr gut aufgenommen platziert.men bieten Sie Ihren Followern? wird. Neben tollen Veröffentlichungen und Komplimenten zu un- Mit über 100 Stores in Deutschland ist für uns vor allem aber seren Kollektionen sind wir besonders stolz darauf, dass „unsereAls Teil eines großen, internationalen Konzern sind wir in der auch das Thema Mobile-Couponing und Location Based Servi- Blogger“ darüber schreiben, dass es bei TOM TAILOR immerkomfortablen Situation, über sehr viel, sehr unterschiedlichen ces interessant. Erste kleine Testprojekte haben wir mit großem „so nett und persönlich“ ist!Content zu verfügen, aus dem ich dann auf Twitter ein „Best of“ Erfolg bereits 2011 durchgeführt, 2012 wollen wir unsere Kun-herausfiltern kann. Immer wieder spannend finde ich z.B. die Um täglich mit ihnen in Kontakt zu bleiben, nutzen wir unseren den mit maßgeschneiderten Aktionen noch besser auf ihrenStudien oder Essays unseres Knowledge-Teams zu Zukunfts- Twitter-Kanal. Dieser bietet uns die Möglichkeit, immer zeitnah Smartphones erreichen.themen wie Demographie, Klima oder Mobilität. Hier wird das mitzubekommen, welche Themen und Trends die Blogger be-„Mehr als nur Versicherungen“ authentisch gelebt: Forschung schäftigen und zeitnah darauf zu reagieren. Aber auch Messen Das Corporate Messaging der Lufthansaund gesellschaftliches Engagement sind bei uns nicht allein und Events wie die CPD oder die Fashion Week sind immer einl‘art pour l‘art, sondern es geht um das Thema Risiko, also un- Anlass, uns mit Bloggern zu treffen und auszutauschen. Dieserser Kerngeschäft. Austausch ist uns als Unternehmen wichtig und wertvoll, daher Marco Dall‘Asta wollen und werden wir nicht mehr auf ihn verzichten. (Deutsche Lufthansa AG)Bei der Allianz nutzt man Social Media auch für die Interne Social Media Guidelines sind für viele Unternehmen sehr wich-Kommunikation. Wie werden die internen Blogs und der CIO- tig. Wie halten Sie das in Ihrem Unternehmen?Blog von den Mitarbeitern angenommen? Wir haben zum Start unserer Social Media-Aktivitäten zusam- Corporate Messaging hat bei Lufthansa viele Implikationen: Es geht umAktuell bereiten wir den Start einer sehr mächtigen Enterprise men mit der Personalabteilung Guidelines für unser Unterneh- Authentizität, Glaubwürdigkeit, Reputation.2.0 Plattform vor, die weit über die Blogging-Aktivitäten einzelner men entwickelt. Dabei haben wir großen Wert darauf gelegt,Unternehmenspersönlichkeiten – die vornehmlich innerhalb einer unseren Mitarbeitern mit den Guidelines eine kleine Orientie- Mit freundlicher Unterstützung des management-radio.deCommunity aus ihrem weiteren persönlichen Umfeld stattfinden rungshilfe für den sensiblen Umgang mit den neuen Medien– hinausgehen wird. Unser künftiges Ziel ist es, allen Mitarbeitern und sozialen Netzwerken zu geben und ihnen keine Vorschrif-ein Medium zu gleichberechtigter Kollaboration und Kommunika- ten mit “dem erhobenen Zeigefinger“ zu machen. Deshalb Manager im Interviewtion zu bieten. 2012 wird spannend! haben wir allen Mitarbeitern einen internen Workshop zum Thema Social Media angeboten. Bei diesem Event haben wir neben der Vorstellung der Guidelines auch das Thema Social Charles SchmidtHarriet Schmitz (Tom Tailor) Media im Allgemeinen erklärt und offene Fragen gemeinsam (Krones AG) diskutiert. Der Workshop stieß auf sehr gute Resonanz, was Zum Thema Mode gibt es uns darin bestätigt, dass das Thema auch intern top aktuell ist zahlreiche Blogs. Welchen und unsere Mitarbeiter für Hilfestellung offen und dankbar sind. Stellenwert hat das Thema Jeder Mitarbeiter hat zudem einen kleinen Flyer mit zehn Tipps Blogger Relations bei Tom für die berufliche, aber auch private Nutzung von Social Media Social Media Manager können nicht auf einen 9:5 Job setzen. Sie müs- Tailor? ´ für seinen Schreibtisch erhalten, um bei Unsicherheiten schnell sen in der Lage sein, ihre Arbeitszeit sehr flexibel zu gestalten. Fashion Blogs haben für und unkompliziert nachschauen zu können. Natürlich inklusive Mit freundlicher Unterstützung des management-radio.de uns eine hohe Relevanz. Kontaktmöglichkeiten für Nachfragen und Anregungen. Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 7. 7 scm Newsletter | Ausgabe 01/2012 FachbeitragErfolgsfaktoren für Unternehmen im Jan Warp verantwortet seit 2011 als Discipline Lead Social Media standortübergreifend alle SocialSocial Web Media Projekte für Wunderman Deutschland. Schon früh arbei- te er für verschiedene Spezia- lagenturen mit IT-Schwerpunkt,von Jan Warp (Wunderman) wie Woelke von der Brüggen. Ab 2007 spezialisiert er sich auf On- line-Dialogmarketing und Social Media und arbeitete u.a. für MRM World-1. Ausgangssituation 2. Der Weg zur Social Media-Strategie wide und Wunderman. Bei Wunderman ist er seit 2009 für die Entwicklung von Social Media, Online und E-Commerce Strategien zuständig .Einhergehend mit der fortschreitenden Verbreitung des Internets 1 Auf Basis umfangreicher Erfahrungen mit Social Media-Projektenund der Verfügbarkeit mobiler Endgeräte2 hat Social Media in den im B2B und B2C Umfeld hat Wunderman daher ein 6-stufiges Vor-vergangenen Jahren den Durchbruch zum Massenphänomen ge- gehensmodell entwickelt, das die Strategieentwicklung strukturiert nen Social Media Projekte nur dann erfolgreich sein, wenn sie sichschafft. Auch in die Marketing- und Kommunikationsabteilungen von und erleichtert und es Unternehmen so ermöglicht, das Potenzial konsequent an den Bedürfnissen und Interessen der User orientie-Unternehmen hat Social Media längst Einzug erhalten. Die große von Social Media optimal auszuschöpfen. Das Modell ist modular ren. Startpunkt jedes Social Media-Projektes ist daher eine detail-Mehrheit (73,70%) aller deutschen Unternehmen ist im Social Web aufgebaut und kann sowohl von Unternehmen eingesetzt werden, lierte Listening-Phase. Ziel ist es, die Bedürfnisse und Interessenaktiv und nutzt mindestens eine Social Media-Plattform für die Kom- die bereits mit taktischen Maßnahmen im Social Web aktiv sind, als der User bereits vor der Grundkonzeption zu identifizieren und allemunikation mit Kunden, Interessenten oder anderen Einflussgrup- auch von Unternehmen, die sich erstmals mit Social Media beschäf- geplanten Aktivitäten auf die relevanten Zielgruppen auszurichten.pen.3 Betrachtet man die 47 größten europäischen Unternehmen, tigen. Die Inhalte der Prozessschritte können zudem flexibel an die Im Rahmen der Listening-Phase screenen und analysieren wir dassteigt die Zahl der Unternehmen die mindestens Social Networks individuellen Bedürfnisse verschiedener Unternehmenstypen und relevante Social Web und beantworten folgende Kernfragen:(Facebook), Microblogs (Twitter), Video Sharing Services (YouTube) -größen angepasst werden.oder Blogs verwenden sogar auf 89%. Die Anzahl der Unterneh- • Wird im Social Web bereits über das Unternehmen, seinemen, die alle vier Plattformen aktiv einsetzt ist mit 15% jedoch noch Marken, Produkte und/oder Dienstleistungen gesprochen?sehr gering.4 Hieraus kann geschlossen werden, dass viele Unter-nehmen bislang mit Testprojekten erste Erfahrungen gesammelt • Wenn ja, über welche Themen und Schlagworte wird im Zusam-haben, aber noch nicht über eine plattform- und abteilungsübergrei- menhang mit dem Unternehmen gesprochen?fende Social Media-Strategie verfügen. Auch die Anbindung an die • Wenn ja, wie ist die Stimmungslage der Kommentare/ Beiträgeübergeordnete Marketing- und Unternehmensstrategie dürfte damit der User (Anteil positiver, negativer und neutraler Beiträge)?in vielen Fällen nicht gegeben sein. Diese Annahme wird u.a. durcheine Untersuchung von Weber Shandwick bestätigt, die zeigt, dass • Wenn ja, auf welchen Plattformen finden die Gespräche haupt-nur 28% aller befragten Unternehmen über einen Redaktionsplan sächlich statt (Foren, Blogs, Social Networks, Microblogs…)?zur inhaltlichen Koordinierung der genutzten Social Media-Platt- • Wenn ja, wer sind die wichtigsten Meinungsbilder und Multi-formen verfügen.5 Fink & Fuchs hat in einer weiteren Studie für die plikatoren, die die Wahrnehmung des Unternehmens im SocialDACH-Region ermittelt, dass 66% der befragten Unternehmen über Web maßgeblich beeinflussen?eine Social Media-Strategie verfügen, diese aber zu 78,5% nur ein-zelne Abteilungen, Plattformen, Kampagnen oder Phasen umfasst.6 2.2 Strategische Basis-AnalyseUnternehmen sind sich der Bedeutung einer übergreifenden Social Wunderman Social Media-Prozess Nach Abschluss der Listening-Phase folgt eine strategische Basis-Media-Strategie zwar bewusst, wie eine Untersuchung von Digital Analyse, bei der die Ergebnisse des Listenings um relevante Ein-Brand Expressions7 zeigt, vielfach erscheint ihnen die Entwicklung 2.1 Listening-Phase („Zuhören“) flussgrößen außerhalb des Social Webs erweitert werden. In diesereiner derartigen Strategie aber zu zeitaufwändig und komplex oder Phase analysieren wir alle Faktoren, die bei der Entwicklung der So-es fehlen schlicht das Know-how und die Erfahrungswerte für eine Social Media Aktivitäten sind durch eine extrem ausgeprägte User- cial Media-Strategie berücksichtigt werden müssen:zielgerichtete Vorgehensweise. Orientierung gekennzeichnet. Als unmittelbares Pull-Medium kön- Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 8. 8 scm Newsletter | Ausgabe 01/2012 Fachbeitrag• Produkte, Dienstleistungen und Services des Unternehmens Media-Engagement betroffen sind und unbedingt in die Strategie- • Definition der Rollen und Verantwortlichkeiten innerhalb entwicklung involviert werden müssen (PR, Marketing, Service), des Unternehmens und im Zusammenspiel mit externen Part-• Marke(n) des Unternehmens und ihre Social Media-Affinität können andere Bereiche – je nach Zielsetzung – integriert oder nern (bspw. Agenturen)• Wettbewerber (direkt/ indirekt) ausgeklammert werden (Produktentwicklung, Personal, interne • Entwicklung von Social Media Guidelines (für das Social Kommunikation). Pro Einsatzfeld werden anschließend strategi-• (Teil-)Zielgruppen inkl. Online-Nutzungsverhalten und ihre Social Media-Team und alle Mitarbeiter) sche Ziele definiert, in taktische Ziele übertragen und durch die Media-Affinität Bestimmung verbindlicher KPIs operationalisiert. Darüber hinaus • Definition der Prozesse und Workflows zur Implementierung• Markt- und Branchenentwicklung werden die im Briefing angegebenen Zielgruppen überprüft, bei von Social Media im Unternehmen, Schaffung von Bedarf weiter spezifiziert und anschaulich beschrieben. Schnittstellen in alle relevanten Fachabteilungen• Kommunikationsstrategie und -maßnahmen des Unternehmens Darauf folgt die Entwicklung der grundlegenden Social Media- • Aufbau eines Social Media Teams (Inhouse oder als Out-Die Ergebnisse der strategischen Basisanalyse werden mit den Strategie, der Fokus liegt hier auf der Erarbeitung des übergeord- sourcing-Lösung) sowie Schulung der Teammitglieder anhandErkenntnissen der Listening-Phase zusammengeführt. Sie die- neten Leitmotivs für alle Social Media-Aktivitäten und der zent- der definierten Guidelinesnen als Ausgangsbasis für alle weiteren Prozessschritte und als ralen Kommunikationskernbotschaften, die unmittelbar aus derBewertungsgrundlage für die geplanten Social Media-Aktivitäten. • Auswahl und Implementierung der benötigten Social Media Kommunikationsstrategie abgeleitet werden müssen. Parallel dazu Tools für Monitoring und Content Management erfolgt in der Konzeptionsphase die Entwicklung erster Ideen und2.3 Sense Check Ansatzpunkte für konkrete Social Media-Aktivitäten. Hierbei wer- • Einrichtung der Social Media-Plattformen, Vernetzung unter-Social Media ist ein weit gefächertes Themenfeld, so dass einzel- den sowohl Ansätze auf Sustain (regelmäßiger Dialog mit der Ziel- einander und mit den bestehenden Kommunikationskanälenne Aktivitäten und Kampagnen in der Regel nicht direkt vergleich- gruppe) als auch auf Kampagnen-Ebene (zeitgebundene Aktionen (Owned/ Paid)bar sind und Unternehmen bei der Realisierung neuer nur selten zur Generierung und/ oder Aktivierung von Usern im Social Web) er- Parallel zu der Schaffung der Social Media-Infrastruktur startet dieauf Erfahrungswerte aus vorangegangenen Projekten zurück- arbeitet. Um sicherzustellen, dass das Social Media-Engagement Erstellung von relevantem Content (Sustain) und die Umsetzunggreifen können. Da Social Media-Projekte aufgrund zahlreicher nicht zum Selbstzweck wird, sondern auf definierte Ziele einzahlt, erster Kampagnen. Dazu sollte von dem Social Media-Team einWechselwirkungen und Abhängigkeiten zwischen den einzelnen verwenden wir für diesen Schritt ein standardisiertes Worksheet, Redaktionsplan aufgesetzt werden, der in einem regelmäßigenMaßnahmen und Plattformen zudem sehr komplex sind, emp- das die Ideenfindung katalysiert: Redaktionsmeeting besprochen und angepasst wird. Zusätzlichfehlen wir Unternehmen das geplante Social Media-Engagement erfolgt die Initiierung eines fortlaufenden, lernenden Content-Er-und die konkrete Aufgabenstellung vor Eintritt in die Strategie- stellungs-Prozesses als Grundlage für die regelmäßige Interaktionphase bewusst zu hinterfragen und gegebenenfalls zu modifizie- mit den Usern über die Social Media-Kanäle.ren. Für manche Unternehmen kann es beispielsweise sinnvollsein, zuerst mit einem kleineren Setup zu starten, den Fokus der 2.6 ErfolgsmessungAktivitäten zu verschieben (bspw. Aufbau einer eigenen Com- Um sicherzustellen, dass das Social Media-Engagement des Unter-munity anstelle einer Facebook-Seite), andere Teil-Zielgruppen nehmens auf die übergeordneten Marketing- und Unternehmenszie-anzusprechen (bspw. Bewerber statt Kunden) oder die überge- le einzahlt, ist eine strukturierte Erfolgskontrolle unabdingbar. Inordneten Zielsetzungen anzupassen (bspw. Produktentwicklung Form eines regelmäßigen Social Media Reportings werden die in derstatt Marketing). So kann vermieden werden, dass Unternehmen Strategiephase definierten KPIs ausgewertet und in einem manage-aufgrund von Aktionismus („wir brauchen jetzt endlich auch so menttauglichen Dashboard aufbereitet. Auf Basis dieser Analyseneine Facebook-Seite wie unser Wettbewerber“) oder aus Unwis- sollten im zweiten Schritt Handlungsempfehlungen für die einzelnensenheit Entscheidungen treffen, die das Unternehmen im bes- standardisiertes Worksheet zur Ideenfindung Social Media-Plattformen und Aktivitäten abgeleitet werden, die ei-ten Fall unnötig Geld kosten und die Reputation der Marke im nen permanenten Lern- und Optimierungsprozess anstoßen.schlimmsten Fall nachhaltig beschädigen. 2.5 Umsetzung und Betrieb 3. Fazit2.4 Strategie & Konzeption Nach Abschluss der Strategie- und Konzeptionsphase folgen die Mit der fortschreitenden Etablierung von Social Media müssen Un-Die Strategie- und Konzeptionsphase beginnt mit der Ermittlung Schaffung der für die Umsetzung der Social Media-Ideen benö- ternehmen Wege finden, um dieses Phänomen für den Unterneh-und Bewertung der Einsatzfelder, d.h. der Unternehmensberei- tigten Infrastruktur, Ressourcen und Strukturen. Dabei müssen menserfolg nutzbar zu machen. Eine plattform- und abteilungs-che, die in der Social Media-Strategie berücksichtigt werden sol- folgende Teilbereiche berücksichtigt werden: übergreifende, strategische Betrachtung des Social Webs ist daherlen. Während einige Abteilungen zwangsläufig von einem Social Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 9. 9 scm Newsletter | Ausgabe 01/2012 Fachbeitragunverzichtbar. Folgende Aspekte entscheiden maßgeblich über den und einem Kunden in vertraulichem Rahmen besprochene Service-Erfolg oder Misserfolg einer Social Media-Strategie und verdienen anfragen werden über Social Media-Plattformen für eine breite Öf- Anzeigebesondere Beachtung: fentlichkeit sichtbar. Eine unzureichende Bearbeitung einer einzelnen Beschwerde wirkt sich jetzt unmittelbar auf die Reputation und dasa) Social Media erfordert von Unternehmen viel Flexibilität und Image des gesamten Unternehmens aus. Auch in der Weiterent- Ihr soziales Netzwerk für die interne Unternehmenskommunikationschnelle Reaktionen. Anstelle einer starren, allumfassenden Strate- wicklung von Produkten und Services fordern die Fans & Followergie sollten Unternehmen mit einer schlanken Strategie starten, die in der Unternehmen immer öfters eine aktive Rolle ein, wie zahlreicheverschiedenen Iterationsschleifen weiterentwickelt wird. So können Ist Ihr Intranet „sozial“? erfolgreiche Produktentwicklungsaktionen von McDonalds10 bisUnternehmen schnell auf geänderte Rahmenbedingungen und Ver- Wissen, Fragen, Ideen, Umfragen oder ein Status-Update einfach, dm11 zeigen. Damit Unternehmen die Erwartungen der User erfüllenhaltensweisen der User reagieren und ihr Social Media-Engagement schnell und transparent mit einzelnen Mitarbeitern, ganzen Gruppen und das Potenzial von Social Media optimal nutzen können, ist einfortlaufend optimieren. Dazu gehört auch, zunächst mit einem klei- oder sogar dem ganzen Unternehmen teilen grundlegendes Umdenken notwendig. Ausgehend von einem Socialneren, handhabbaren Set-Up zu beginnen und immer wieder neue Media-Kernteam (Hub), das alle Aktivitäten im Social Web koordi- Ist Ihr Intranet mobil?Social Media-Plattformen auszuprobieren, die bei Erfolg in die lang- niert, müssen daher Schnittstellen in alle relevanten Fachabteilungen Zugriff auf alle Inhalte zu jeder Zeit von jedem Ort - am Arbeitsplatzfristige Strategie aufgenommen werden. geschaffen werden. Dezidierte Social Media-Ansprechpartner in den oder unterwegs per Laptop, Tablet oder Smartphoneb) Social Media unterscheidet sich deutlich von den klassischen einzelnen Fachabteilungen (Spokes) sichern einen reibungslosen In-Kommunikationskanälen – „Soziale Netzwerke funktionieren wie formationsaustausch und eine schnelle Bearbeitung von Rückfragen. Ist Ihr Intranet preiswert?Mund-zu-Mund-Propaganda, nur massenmedial“8. User geben aus- Diese stehen als erweitertes Social Media-Team im engen Austausch 1,-€/Nutzer/Monat – inkl. Updates und Pflege der Server mit ein-schließlich die Informationen weiter, die ihnen wirklich gefallen (Lob) mit dem Kernteam und sind in alle wesentlichen Entscheidungen in- monatiger Kündigungsfristoder die sie extrem verärgern (Kritik). Die Identifizierung von relevan- volviert. Gerade bei serviceintensiven Produkten oder Dienstleistun- Ist Ihr Intranet einsatzbereit?ten Themen für die Marketing-Kommunikation und das frühzeitige gen sollten zudem Mitarbeiter des Kundenservices unmittelbar in das Mit immer-uptodate.net können Sie noch heute Ihre interneErkennen von kritischen Ereignissen ist daher eine der wichtigsten Social Media-Kernteam integriert werden. Unternehmenskommunikation optimieren.Aufgaben für Unternehmen im Social Web. Grundsätzlich gilt dabei Wird Social Media von Unternehmen konsequent und strategisch ge-der einfache Leitsatz: „mehr zuhören, als selber reden“. Botschaften nutzt, trägt Social Media nicht nur maßgeblich zum Image der Markeverbreiten sich im Social Web zudem in sogenannten „Ripples“ – ver- sondern auch zur Reputation des gesamten Unternehmens bei, wiegleichbar mit den Wellen, die ein Stein hervorruft, der ins Wasser die Entscheider weltweit führender Unternehmen im Social Web be-geworfen wird. Mittels dieser Wellen springen Botschaften von Platt- stätigten.12 Doch damit ist noch lange nicht Schluss, auch bei der Stei-form zu Plattform und können sich gegenseitig verstärken. Wird die- gerung der Servicequalität, der Entwicklung neuer oder der Verbes-se Kette unterbrochen, ebbt die Kommunikation schnell ab und die serung bestehender Produkte und Dienstleistungen, der GewinnungLebensdauer der Botschaft verkürzt sich deutlich.9 Um virale Effekte neuer und der Bindung bestehender Mitarbeiter und vielen weiterenauszulösen, müssen Unternehmen die verschiedenen Social Media- Bereichen kann Social Media einen messbaren Beitrag leisten.Plattformen gezielt miteinander vernetzen, die Botschaften auf dieeinzelnen Plattformen abstimmen und zugleich die Frage beantwor-ten, wie sich die Plattformen voneinander abgrenzen. Redundante Jan Warp leitet einen Kampagnen-Workshop bei den Social MediaBotschaften auf Plattformen wie Facebook und Twitter lösen bei Praxistagen der scm in Frankfurt.Usern schnell Frustration aus und führen dazu, dass im schlimmstenFall beide Plattformen „entliked“ werden. Quellen:c) Social Media ist viel mehr als ein weiterer Push-Kommunikations- 1 ARD/ZDF, ARD/ZDF Online-Studie 2011, 2011kanal. Social Media beinhaltet immer den Dialog mit den Usern. Und 2 BITKOM, Anzahl der Smartphone-Nutzer in Deutschland 2011, 2012 3 BVDW, Einsatz von Social Media im Unternehmen 2011, 2011diese User sind zu gleichberechtigten Partnern geworden, denen 4 Burson-Marsteller, The Global Social Media Check-up 2011, 2011die selben Tools und Möglichkeiten zur Verbreitung von Botschaften 5 Weber Shandwick and Forbes Insights, Socialising Your Brand: A Brand’s Guide to Sociability, 2011zur Verfügung stehen, wie den Unternehmen selbst. User tragen so 6 Fink & Fuchs, Universität Leipzig, Pressesprecher, Social Media Governance 2011, 2011 Testen Sie kostenlos unter: 7 Digital Brand Expressions, Social Media Without A Parachute, 2010über ihre Beiträge und Kommentare maßgeblich zu dem öffentlichen https://immer-uptodate.net/interaktive-testversion/ 8 Absatzwirtschaft, Wertvolle Netzwerke, 5/2011Bild einer Marke bei. Zudem verwischen die Grenzen zwischen ver- 9 Papworth, Social Ripples, 2009 Die ersten 5 Bestellungen erhalten 50 Nutzer-Accounts kostenlos. 10 http://bit.ly/yDDbHXschiedenen Abteilungen des Unternehmens, die bislang gesondert 11 http://bit.ly/x2wNPwbetrachtet werden konnten: Vormals zwischen dem Unternehmen 12 Weber Shandwick and Forbes Insights, Socialising Your Brand: A Brand’s Guide to Sociability, 2011 Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 10. 10 scm Newsletter | Ausgabe 01/2012 TippsProfessionelle Blogger Relations in 10 Schritten Anja Beckmann leitet gemein- sam mit Nadja Amireh get noti- ced! communications. Die Agen- tur für PR & Social Media bündelt ihre 20 Jahre PR-Erfahrung ausvon Anja Beckmann (get noticed! communications) Unternehmen und mehrjährige Social Media-Erfahrung. Zu den Agenturkunden gehören derDer Blogger, das unbekannte Wesen? Viele Unternehmen nut- 3) Themen festlegen Gebäckhersteller Lambertz, daszen inzwischen Facebook, Twitter oder eigene Blogs für ihre Lifestyleunternehmen Oregon Scientific und Liro Color, der E-Reader desKommunikation. Doch zahlreiche Pressesprecher und Kommu- Damit sie die richtigen Blogs finden, sollten Sie nicht nur wissen, Buchhandels. Für diese Kunden führen sie u. a. Blogger Relations durch undnikationsmanager sind verunsichert, wie sie mit den neuen Mei- wen Sie erreichen möchten, sondern auch mit welchen Themen. schreiben ein eigenes Blog für PR & Social Media (www.getnoticed.de/blog).nungsführern umgehen sollen. Im Modebereich gibt es z. B. viele erfolgreiche Blogs. Für unsere Kunden aus dem Nahrungsmittelbereich sprechen wir Blogs an,Journalisten haben meist eine professionelle Ausbildung und die sich mit Essen, Kochen und Backen beschäftigen. Letztlich 5) Professionelles Monitoring bei Bedarferhalten ihr Gehalt vom Medienunternehmen. Blogger kann je- kommt es auf die Branche des Unternehmens und seine The-doch jeder werden, die Blogs finanzieren sich teilweise durch men an, welche Blogs relevant sind. Social Media Monitoring Dienstleister wie Radian6, Sysomos,Werbung. PR ist den meisten Journalisten bekannt, doch in der Meltwater Buzz oder Ethority sind ebenfalls sehr hilfreich. IchBlogosphäre herrscht eine Abneigung gegen Kommerz und auf- 4) Kostenlose Tools zur Blogssuche einsetzen würde sie immer dann einsetzen, wenn es um ein größeres Un-dringliche Werbung. Die Blogger sind untereinander gut vernetzt, ternehmen oder einen oft verwendeten Markennamen geht. Jefacebooken und twittern häufig, der Umgangston ist lockerer als Bei der klassischen PR haben Pressesprecher über die Jahre mehr Treffer erzielt werden, umso schwieriger fällt die Interpreta-bei den Journalisten. Kontakte zu den relevanten Journalisten aufgebaut. Die neuen tion und Selektion nach relevanten Treffern. Meinungsführer im Social Web sind den meisten jedoch unbe-Anbei 10 Tipps, wie Sie bei Blogger Relations vorgehen sollten: kannt. Also müssen Sie sie identifizieren und ansprechen. Frei 6) Gezielt Kontakt zu Bloggern aufnehmen verfügbare Tools wie z. B. die Google Blog Suche, Icerocket1) Blogs ernst nehmen oder Technorati helfen dabei. In der klassischen PR kennt der Pressesprecher seine Zielme- dien: Reichweite, Nutzer und Themen. Auch bei den BloggernFrüher waren die Massenmedien die Informationslieferanten und sollten Sie sich vor der Kontaktaufnahme das Blog ansehen, z.Meinungsbildner. Durch frei verfügbare Blogdienste wie Wordpress B. von der Tonalität her. Wichtig ist bei der Kontaktaufnahmekann jeder einzelne vom Konsumenten zum Publizisten werden. über das Telefon oder per E-Mail, den Hintergrund der AnfrageEinige reichweitenstarke Blogs erreichen inzwischen die Leserzahl zu erläutern, das Ziel der Kontaktaufnahme und (bei Agenturen)klassischer Medien. Und auch Journalisten lesen Blogs – so gelan- den Auftraggeber zu nennen. Seien Sie dabei offen und ehrlich.gen Themen aus der Blogosphäre in die klassischen Medien. 7) Unterschiedliche Maßnahmen durchführenEbenso wie Konsumenten Journalisten in ihrem Urteil vertrauen,so auch etablierten Bloggern. Deshalb müssen Blogger als Mul- Pressesprecher sollten Blogger nicht einfach auf den Verteilertiplikatoren ernst genommen werden. Und gute Beziehungen zu für Pressemitteilungen setzen. Sprechen Sie die Blogger lieberBloggern helfen ebenso wie Journalistenkontakte in Krisenzeiten. gezielt an. Das kann durch einen Bloggeraussand geschehen, wie ihn Pons durchgeführt hat. Oder durch Bloggertreffen, wie2) Zielgruppe definieren z. B. die Telekom, Tchibo oder sogar der Vatikan sie umsetzen. Auch können Sie Blogger bitten, als Produkttester zu agieren.Mit Ihrer Unternehmens- oder Markenkommunikation möchten Allerdings sollten Sie sich bewusst sein, dass eventuelle MängelSie bestimmte Zielgruppen erreichen. Machen Sie sich vorab Lambertz: Blogger als Produkttester oder Schwächen zutage kommen können.bewusst, wen Sie ansprechen möchten. Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 11. 11 scm Newsletter | Ausgabe 01/2012 VeranstaltungsvorschauEin Social Media Newsroom ist die Erweiterung des klassischen 9) Blogs regelmäßig lesenPressebereichs auf der Website. Er stellt Journalisten wie Blog-gern neben Texten und Fotos z. B. auch Videos zur Verfügung Sie lesen morgens Zeitungen? Dann nehmen Sie auch Blogs mitund führt zu den Social Media-Kanälen des Unternehmens. Hier dazu. Die Inhalte können Sie per RSS abonnieren oder sich viafindet der Blogger alle relevanten News auf einen Blick. E-Mail über neue Beiträge informieren lassen. Blogs sind inzwi- schen fester Teil der Medienwelt, sie sollten für Sie interessante8) Kontakt halten Medien stets im Blick behalten. So finden Sie neue Themenauf- hänger für Ihre Blogger Relations.So wie Pressesprecher einen kontinuierlichen Umgang mitJournalisten pflegen, so sollten Sie auch in Kontakt mit wichti- 10) Ergebnisse überprüfengen Bloggern bleiben. Eine gute Möglichkeit sind Kommentarein Blogs, Erwähnungen der Blogger in Tweets oder Treffen bei Als Pressesprecher im Unternehmen oder als Agenturmitarbei-Branchenveranstaltungen wie re:publica oder BarCamps. ter müssen Sie über Ihre Erfolge berichten. Auch dabei helfen die kostenfreien oder -pflichtigen Monitoringdienste. Pons korrigierte für seinen Bloggeraussand Blogbeiträge und schickte Anja Beckmann leitet bei den Social Media Praxistagen der scm sie an die Autoren, um auf ein neues Rechtschreibportal aufmerksam zu machen. zwei Workshops zu den Themen Blogs und Micro-Blogging.Drei Veranstaltungen der scm zum Thema Social MediaE-Learning: Interne Kommuniation 2.0 Social Media Praxistage Intensivkurs Social MediaAm 6. März startet wieder der E-Learning-Kurs „Interne Kommu- Am 14. und 15. März veranstaltet die scm die Social Media Der Intensivkurs Social Media bietet eine optimale Vorbereitungnikation 2.0: Intranet und Social Media in der Internen Kommu- Praxistage in Frankfurt. Unter dem Motto „Fit für PR und Mar- für die Einführung von Social Media im Unternehmen. In zwei Mo-nikation“ der scm. Dieser Kurs vermittelt, welche Möglichkeiten keting im Social Web“ arbeiten Social Media-Experten zwei dulen vermittelt der Kurs die wichtigsten Grundlagen zum ThemaSocial Media-Anwendungen und Intranet für die Interne Kom- Tage lang mit den Teilnehmern an ihren Top-Themen, um die Social Media, der Erarbeitung von Strategien und der effektivenmunikation bieten und was es dabei zu beachten gilt. Potentiale und Funktionsweisen der verschiedenen Social Nutzung der Onlinekanäle für verschiedene Unternehmensberei- Media-Kanäle aufzuzeigen und Strategien für die Anwendung che wie z.B. PR und Marketing, Interne Kommunikation und HR.Die Inhalte der fünf Module umfassen Tools mit ihren Stärken und in der Unternehmenskommunikation zu entwickeln.Schwächen, das Intranet sowie die Einflüsse durch und auf die Das erste Modul „Erfolgreiche Social Media Strategien“ vermit-Unternehmenskultur bis hin zur Arbeitswelt 2.0. Abgerundet wird Die Social Media Praxistage bieten Mitarbeitern aus den Be- telt einen Überblick über die wichtigsten Tools und die verän-der Kurs durch die Themen Controlling sowie rechtliche Aspekte. reichen Marketing und PR sowie verwandten Disziplinen die derten Kommunikationsmechanismen, gibt Tipps zum Thema Möglichkeit, ihr Wissen in den praxisnahen Workshops zu Monitoring und Guidelines, bevor der Fokus auf die ErstellungDie Sessions finden jeweils dienstags ab 17 Uhr statt, dauern vertiefen und auszubauen. Frank Fischer (Microsoft) und Ale- einer Erststrategie gerichtet wird.zwischen 90 und 120 Minuten und stehen den Teilnehmern im xander Lengen (Opel) eröffnen beide Tage durch eine Key-Nachgang auch noch einmal als Video zur Verfügung. note. Im Anschluss haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Das zweite Modul „Social Media in der Praxis und die optimale Workshops aus parallel laufenden Strängen anhand ihrer Nutzung“ geht auf die vielfältigen Möglichkeiten ein, wie SocialReferenten sind u.a. Ariana Fischer (ICOM), Lutz Interessen und Fragestellungen auszuwählen. Eine Diskus- Media für die verschiedenen Bereiche der Unternehmenkommu-Hirsch (hirschtec), Jürgen Mirbach (T-Systems) und sionsrunde sowie ein Get-Together bieten neben den Praxis- nikation genutzt werden kann. Rechtliche Aspekte werden eben-Jan Schneider (SKW Schwarz Rechtsanwälte). übungen Raum zum Austausch und Networking mit Kollegen. so abgedeckt wie das Thema SEO und Krisenkommunikation.6. März bis 17. April 2012 14. und 15. März 2012, Frankfurt am Main 19. April bis 2. Juni 2012, Düsseldorf Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 12. 12 scm Newsletter | Ausgabe 01/2012 SeminartermineSeminartermine der scm im Frühjahr (Auswahl)22.-24.3.2012: Interne Kommunikation im Überblick: 27.4.2012: Krisen-PR – Kontorversen, Konflikte, 4.5.2012: PR und Recht, in FrankfurtGrundlagen, Strategien und Konzepte, in Düsseldorf Krisen, in Düsseldorf Referent: Dr. Gerald Neben Referent: u.a. Lars Dörfel Referent: Matthias Kutzscher Es werden die rechtlichen Rah- Die Kenntnisse über Grundlagen, Der Krisenfall ist da! Die Glaubwür- menbedingungen erfolgreicher Funktionen und Ziele der Internen digkeit des Unternehmens, seiner PR-Arbeit dargestellt und für Kommunikation sowie die Bedeu- Manager und der Marke mit ihren Nichtjuristen nachvollziehbar und tung der Internen Kommunikation Kernwerten steht auf dem Spiel. handhabbar gemacht. Behandelt für die Umsetzung von Unterneh- Eine heikle Situation, die operativ werden die täglichen Herausforderungen für PR-Verantwortlichemenszielen sind die Voraussetzung für das Handeln jedes inter- und kommunikativ bewältigt werden muss. Die Zuständigkeit in den Bereichen Presse- und Persönlichkeitsrecht, Urheber-nen Kommunikators. Dazu gehört auch, die einzelnen Schritte und das Vertrauen in das unternehmerische Handeln werden in- recht, Wettbewerbsrecht, Markenrecht, Online-Recht sowie dasder internen kommunikativen Maßnahmenplanung zu kennen frage gestellt. Da ist entscheidend, schnell zum Mitgestalter des PR-relevante Prozessrecht. Neben der Absicherung eigener PR-und erfolgreich umzusetzen. Sie erhalten einen umfassenden Geschehens zu werden, aus der bloßen Reaktion auf die Krisen- Maßnahmen steht der gezielte Einsatz rechtlicher Mittel zur Un-Überblick über das Berufsbild und die Aufgaben der Internen situation so schnell wie möglich herauszufinden. Im Workshop terstützung erfolgreicher PR-Strategien im Vordergrund.Kommunikation insbesondere als interner Dienstleister und Be- lernen Sie, wie Sie sich auf Stunde X vorbereiten und wie Sie imrater unterschiedlicher interner Zielgruppen. Sie lernen, Konzep- Fall der Fälle zielgerichtet agieren.te für die interne Kommunikationsstrategie Ihrer Organisation zuentwickeln und von der Unternehmensstrategie abzuleiten.26./27.4.2012: Schreibtraining für PR-Profis – Journa- 3./4.5.2012: Storytelling, in München 14.-15.5.2012: Professionelle PR-Konzepte,listisches Schreiben in Unternehmen, in Düsseldorf in Berlin Referent: Dr. Michael Müller Referent: Bernd Stadelmann Referent: Prof. Dr. Dieter Herbst Mit dem Erzählen von Geschich- Wie erreiche ich meine Ansprech- ten transportiert man nicht nur Von der Analyse der Ausgangs- partner? Welche Regeln der Infor- Fakten, sondern stellt sie in Zu- situation bis zum PR-Controlling mationsgebung müssen beachtet sammenhänge, gibt ihnen Sinn lernen Sie in diesem Seminar je- und beherrscht werden? Gute und und Lebendigkeit. Mit Geschich- den Schritt bis zum schlüssigen schlechte Pressetexte, meister- ten kann man Ziele und Inhalte wesentlich überzeugender trans- PR-Konzept. Anhand einer effek-haftes Deutsch und missglückte Darstellungsformen sollen den portieren als mit trockenen Berichten und dürren Fakten. In dem tiven Mischung aus theoretischen Grundlagen und praktischenSinn für eine gediegene und treffsichere Sprache schärfen. Der zweitägigen Seminar erfahren Sie, wie man Geschichten in der Übungen vermittelt er Ihnen das grundlegende Wissen zur Erar-erfahrene Autor zeigt Ihnen den Weg zum besseren Ausdruck, PR und Unternehmenskommunikation einsetzt und ihre Wir- beitung eines fundierten Konzepts, mit dem Sie alle Anforderun-zum erweiterten Wortschatz, zum zugkräftigen Satzbau, zu einer kungsweise überprüfen kann. gen, die von intern und extern an Ihre PR-Arbeit gestellt werden,souveränen Schreibtechnik. erfüllen. Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 13. 13 scm Newsletter | Ausgabe 01/2012 BuchbesprechungenBuchbesprechungen Mobile Marketing Social Comm – Die 11 Irrtümer über Personal & Corpo- Social Media „Mobile Marketing verspricht die persönlichste, zielorientierteste rate Social Media Von „Wir müssen da jetzt auch und am besten in Aktionen um- Was macht Online und Social rein“ über „Mach das weg“ bis setzbare Marketingvariante unse- Media Kommunikation auf per- hin zu „Social Media ist nur was rer Zeit zu werden.“ Diese These sönlicher und unternehmerischer für extern“ hat Hendrik Wolber stellt Cindy Krum zu Beginn ihres Ebene erfolgreich? Mit ihrem im elf Irrtümer über Social Media zu- Buches Mobile Marketing auf und Oktober 2011 erschienenen Buch sammen getragen und räumt mit bereitet Marketingverantwortliche „Social Comm – Personal und Cor- diesen auf. Inhaltlich in vier the- mit einem ausführlichen Leitfaden porate Social Media“ vermittelt die matischen Blöcken strukturiert, auf die vielfältigen Möglichkeiten Autorin und „Onlinerin des Jahres“ betrachtet er vermeintliche Risikendieses neuen Bereichs des Online-Marketings vor. Anhand 2010, Andrea Zajicek, das passende Rüstzeug für eine erfolg- des Social Webs, analysiert diese kritisch, zeigt die Chancendes breit gefächerten Themenspektrums – angefangen bei reiche persönliche und unternehmensbezogene Social Media auf und schließt jeweils mit einem motivierenden Fazit. DerTargeting und Tracking bis hin zur Programmierung eigener Nutzung. Während sich der erste Teil des Buches mit der in- Autor will mit der Auflistung der größten Irrtümer nicht ver-mobiler Websites und Apps – lassen sich die Chancen und dividuellen Kommunikation im Social Web auseinandersetzt, unsichern – im Gegenteil: Wolber möchte den Leser für dieHerausforderungen von mobile Advertising und Promotion vermittelt der zweite Teil einen praxisbezogenen Leitfaden zur berufliche Nutzung des Social Webs begeistern und aufzei-für das eigene Unternehmen abwägen und eine erste Strate- Entwicklung einer Social Media-Strategie sowie eines opera- gen wie man in sozialen Netzwerken erfolgreiches Marketinggie entwerfen. Darüber hinaus gibt Krum wertvolle Hinweise tiven Social Media-Prozesses im Unternehmen. Grundlegen- und Reputationsmangement betreiben kann. In einer locke-zur Suchmaschinenoptimierung und zum Thema Sicherheit. des Know-how zu den einzelnen Social Media-Plattformen ren und sympathischen Schreibweise verfasst, liest sich dasAuch wenn dieser Leitfaden teilweise sehr technisch und als auch Best Cases der Siemens AG, Swarowski, A1 und der Buch weniger wie ein Fachbuch als eine informative Unter-auch textlastig daher kommt und leider auch auf die Einbin- Otto Group sind beispielhaft für das praxisorientierte Werk haltungslektüre. Zusätzlich zu Pro-Kontra-Listen und „Zahlendung beispielsweise von QR-Codes verzichtet, erhält man zu und interessant für alle, die sich für Social Media interessieren. zum Nachdenken“ gibt es Fallbeispiele und Experteninter-jedem Themenfeld anschauliche Fallbeispiele und ist nach Andrea Zajicek | Books on Demand, Norderstedt 2011 | views, die die theoretischen Darstellungen untermauern. Einedem Studium der 380 Seiten gut für die Entwicklung eigener 256 Seiten | 24,90 Euro | ISBN 9-783-8423-7375-4 Empfehlung für alle, die sich beruflich mit der Frage „EinsatzKampagnen gerüstet. von Social Media? Und wenn ja, wie?“ auseinandersetzen.Cindy Krum | Addison-Wesley, München 2011 | 380 Seiten | Hendrik Wolber | Gabler, Wiesbaden 2012 | 228 Seiten | 39,9525,50 Euro | ISBN 9-783-8273-3110-6 Euro | ISBN 9-783-8349-3112-2 Ausgehend von einem umfangreichen Grundlagenkapitel beleuchtet der Sammelband „Social Media in der Unternehmenskommunikation“ eine Social Media Social Media in der Rede mit mir – Interne Souveräne Markenführung, Trendmonitor InterneNeue Bücher der scm: Vielzahl an Facetten dieses stark diskutierten Themas. Es kommen in diesem Interne Kommunikation ist wichtig – hierin scheinen sich alle ei- Buch Autoren aus Unternehmen unterschiedlichster Branchen, Agenturen in der Unternehmenskommunikation nig: Firmenleitung, Führungskräfte, Mitarbeitende und Interes- Unternehmenskommuni- Kommunikation, Klaas Kramer Kommunikation 2011, senvertretungen. Jedoch zeigt der Blick in die Praxis die ernüch- aber auch Juristen zu Wort und teilen mit dem Leser ihre Kenntnisse und Er- ternde Realität: Mitarbeiter äußern schon seit vielen Jahren in Befragungen und Gesprächen, dass sie nur wenig mit der geleb- fahrungen im Umgang mit Social Media. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt Herausgeber: Lars Dörfel, Theresa Schulz ten Internen Kommunikation zufrieden sind: Sie fühlen sich von Social Media in der Unternehmenskommunikation hier auf der klassischen Business-to-Consumer-Kommunikation, es wird je- Informationslawinen überrollt, doch gleichzeitig vermissen sie jene Informationen, die sie sich wünschen und brauchen, um ihre doch auch das Thema Mehrwert durch Social Media im Bereich Business- Arbeitstätigkeit so auszuführen, dass sie die Unternehmensziele to-Businsess berücksichtigt. unterstützen und sie selbst zufrieden sind. Die Frage lautet, wie es kation, zu dieser Kluft zwischen der allenorten beteuerten Bedeutung der Dieter Georg Herbst scm/ DPRG Die Autoren veranschaulichen anhand konkreter Beispiele den Nutzen ein- Internen Kommunikation und der gelebten Wirklichkeit kommt? R e d e zelner Tools für die interne und externe Unternehmenskommunikation, Dieses Buch will dieser Frage nachgehen. Im ersten Teil des Bu- sowie Anwendungen und Trends im Bereich HR und Marketing. Aspekte ches steht vor allem die Sicht der Mitarbeitenden im Vordergrund: Aus ihrer Perspektive beschreibt der Autor, warum die gelungene> Social Media in der Internen Kommunikation wie kultureller und struktureller Wandel werden ebenso abgedeckt wie das Interne Kommunikation so wichtig für ihr Wohlbefinden ist, ihre mitmiR Rede mit mir – von dieter Georg Herbst grundlegende Thema der Social Media Strategie oder das Reputationsma- Leistung und sogar ihre Gesundheit. Er nennt Gründe, warum die Interne Kommunikation aus ihrer Sicht oft nicht funktioniert, aber nagement. Der Leser erhält von Social Media Experten Tipps zur Krisenkom- auch, wie sie besser funktionieren und für alle Beteiligten befrie- scm munikation im Web 2.0, zum Verfassen von Social Media Guidelines sowie digend gelingen könnte. Der zweite Teil des Buches beleuchtet die Sicht der Kommunikationsverantwortlichen und beschreibt, einen Überblick über Strategien für das Social Media Marketing, SEO und wie sie die Interne Kommunikation systematisch und langfristig Web-Monitoring. Die Fachartikel sind durch Interviews und Best-Practice- gestalten können. Beispiele angereichert. Warum Übersichtlich strukturiert zeigt „Social Media in der Unternehmenskommu- inteRne KommuniKation nikation“ Chancen und Risiken dieser zeitgemäßen Kommunikationsmecha- für mitarbeitende so wichtig> Mitarbeiterzeitung „Print bleibt en vouge“ nismen auf. ist und wie sie funktionieren könnte ISBN 978-3-940543-09-7 von dieter Georg Herbst ›› hier bestellen ‹‹ ›› hier bestellen ‹‹ ›› hier bestellen ‹‹ ›› hier bestellen ‹‹ Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 14. 14 scm Newsletter | Ausgabe 01/2012 Fax: +49 (0) 30 47 98 98 00 | Post: scm, Weichselstr. 6, 10247 Berlin Anmeldeformular Seminare* Ihre DatenAgenda Setting erfolgreich umsetzen: Strategisches Themen- und Rhetorik im Medienumgang in KrisensituationenIssues-Management O 4. Juni 2012 / Düsseldorf / 450 Euro Name | VornameO 5. Juni 2012 / Düsseldorf / 450 Euro O 19. Oktober 2012 / Frankfurt / 450 EuroO 16. November 2012 / Köln / 450 Euro Titel Schnittstellen und Erfolgskontrolle in der Internen KommunikationDen Change-Prozess erfolgreich treiben O 31. Mai – 2. Juni 2012 / Düsseldorf / 890 EuroO 11. Mai 2012 / Köln / 450 Euro O 29. November – 1. Dezember 2012 / Frankfurt / 890 Euro Firma | InstitutionO 23. November 2012 / Düsseldorf / 450 Euro Schreibtraining für PR-Profis – Journalistisches Schreiben in Unternehmen Funktion | AbteilungEffektive Pressearbeit O 26. – 27. April 2012 / Düsseldorf / 850 EuroO 31. Mai – 1. Juni 2012 / Düsseldorf / 650 Euro O 4. – 5. Juni 2012 / München / 850 EuroO 11. – 12. Oktober 2012 / Düsseldorf / 650 Euro O 11. – 12. Oktober 2012 / Düsseldorf / 850 Euro Straße | PostfachErfolgreiche Social Media Strategien und Konzepte O 29. – 30. November 2012 / München / 850 Euro PLZ | OrtO 19. – 21. April 2012 / Düsseldorf / 900 Euro Social Media in der Praxis und die optimale NutzungO 8. – 10. November 2012 / Düsseldorf / 900 Euro O 31. Mai – 2. Juni 2012 / Düsseldorf / 900 Euro Telefon | TelefaxInterne Kommunikation im Schleudergang – Management Summary der O 29. November – 1. Dezember 2012 / Düsseldorf / 900 Eurowichtigsten Grundlagen Storytelling E-MailO 11. Mai 2012 / Köln / 450 Euro O 3. – 4. Mai 2012 / München / 850 EuroO 23. November 2012 / Düsseldorf / 450 Euro O 15. – 16. November 2012 / München / 850 Euro Ort, Datum UnterschriftInterne Kommunikation im Überblick: Grundlagen, Strategien und Konzepte Vertriebsunterstützende PRO 22. – 24. März 2012 / Düsseldorf / 890 Euro O 1. Juni 2012 / Düsseldorf / 450 EuroO 27. – 29. September 2012 / Frankfurt / 890 Euro O 9. November 2012 / Düsseldorf / 450 Euro BücherInterne Kommunikationsinstrumente Wie generiere ich Content für Social Media? Von der Strategie zur PraxisO 19. – 21. April 2012 / Düsseldorf / 890 Euro O 15. Juni 2012 / Düsseldorf / 450 EuroO 25. – 27. Oktober 2012 / Frankfurt / 890 Euro O 16. November 2012 / Köln / 450 EuroIntranet und Social Media in der Internen KommunikationO 11. Mai 2012 / Köln / 450 Euro Social Media in der Unternehmens-O 23. November 2012 / Düsseldorf / 450 Euro E-Learning-Kurs: Interne Kommunikation 2.0 kommunikation O 6. März – 17. April 2012 / 500 Euro O 29.90 Euro Anzahl: ................Krisenkommunikation im Social WebO 15. Juni 2012 / Düsseldorf / 450 Euro Intensivkurs Interne Kommunikation Rede mit mir – Interne KommunikationO 19. Oktober 2012 / Frankfurt / 450 Euro O 22. März – 2. Juni 2012 / Düsseldorf / 2.100 Euro O 24.90 Euro Anzahl: ................ O 27. September – 1. Dezember 2012 / Frankfurt / 2.100 EuroKrisen-PR – Kontroversen, Konflikte, KrisenO 27. April 2012 / Düsseldorf / 450 Euro Intensivkurs Social Media und Onlinekommunikation Souveräne MarkenführungO 19. Oktober 2012 / Frankfurt / 450 Euro O 19. April – 2. Juni 2012 / Düsseldorf / 1.600 Euro O 24.90 Euro Anzahl: ................ O 8. November – 1. Dezember 2012 / Düsseldorf / 1.600 EuroPR und RechtO 4. Mai 2012 / Frankfurt / 450 Euro Trendmonitor Interne Kommunikation 2011 Social Media Praxistage*O 9. November 2012 / Düsseldorf / 450 Euro O 85.00 Euro Anzahl: ................ O 14. März 2012 / FrankfurtProfessionelle PR-Konzepte O 15. März 2012 / FrankfurtO 14. – 15. Mai 2012 / Berlin / 910 Euro O 14. + 15. März 2012 / FrankfurtO 19. – 20. November 2012 / Berlin / 910 Euro *Preisstaffelung siehe www.socialmedia-praxistage.de* Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Merhwertsteuer. Mehr Informationen unter www.scmonline.de