Der kostenlose Newsletter zum Thema »Interne Kommunikation« 		                                          unter: www.interne...
03|2012 S. 2Die Allianz auf dem Weg zum                                                                                   ...
03|2012 S. 3                                                                        Schon gehört?Aktivitäten öffentlich zu...
03|2012 S. 4„Only online“                                                                                                 ...
03|2012 S. 5MAB davor, stiegen sogar die Zufriedenheitswerte           Die erste Frage des Speed-Cafés lautete: „Socialzum...
03|2012 S. 6Von der Informationsvermittlung zur                                                                           ...
03|2012 S. 7nicht hinreichend. Wenn es darum geht, den Erfolg           könnte. Nach dem Vorbild privater Netzwerke wirdzu...
03|2012 S. 8Kommunikationscontrolling im                                                                                  ...
03|2012 S. 9Doch es geht nicht nur darum, den Prozess transpa-          •	   Wie viel Arbeitszeit setzt die IK-Redaktion f...
03|2012 S. 105 Thesen zu Social Media in                                                                                  ...
03|2012 S. 11den Hintergrund. Die Kommunikation verlagert sich         zugespitzter entwickeln wird. Mitarbeitern hingegen...
03|2012 S. 12Von Kommunikationswegen                                                                                      ...
03|2012 S. 13vorprogrammiert? Vermutlich. Das Erschreckende                                      Dabei wird es gerade für ...
03|2012 S. 14Einsatzmöglichkeiten von Enterprise                                                                          ...
03|2012 S. 15wird jedoch aufgrund geografischer Entfernungen oder        Einladungsschreiben per E-Mail, können alle wicht...
03|2012 S. 16Social Media – Wachstumstreiberfür die Interne Kommunikationvon morgen?                                      ...
03|2012 S. 17  tanz der Nutzer, die aktuelle Unternehmenskultur  sowie fehlende Unterstützung durch die Führungs-         ...
03|2012 S. 18Praxistage | 18./19. September 2012 l Frankfurt                                  Frühbucherrabatt            ...
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Newsletter IK im Fokus 03/12

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Newsletter IK im Fokus 3-2012
Interview mit Michael Wegscheider (Allianz) über die Allianz auf dem Weg zum Enterprise 2.0
Interview mit Jeanette Wygoda (Gruner + Jahr) über "Only online"
Fachbeitrag: Von der Informationsvermittlung zur Partizipation von Dr. Georg Kolb
Fachbeitrag: Kommunikationscontrolling im Enterprise 2.0 von Ariana Fischer/ Matthias Wagner
Fachbeitrag 5 Thesen zu Social Media in der Internen Kommunikation von Lutz Hirsch
Fachbeitrag: Von Kommunikationswegen und -pässen von Esther Mahr
Fachbeitrag: Enterprise Social Network Software-Einsatz für Führungskräfteveranstaltungen von Stefan Donat
Nachgetragen: Ergebnisse aus dem Speed-Café zum Thema Social Media in der Internen Kommunikation
scm-Studie Social Intranet 2012
Buchrezensionen

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  1. 1. Der kostenlose Newsletter zum Thema »Interne Kommunikation« unter: www.interne-kommunikation.net und www.scmonline.de Fachbeitrag Ausgabe 03|2012 Von der Informationsver- mittlung zur Partizipation 03 Schon gehört? Interviews mit Sabine Lobmeier Dr. Georg Kolb (georgkolb.com) S. 6 (Cisco) und Dr. Cornelia Mossal (T-Systems) 05 Nachgetragen Inspirierende Dialoge, Lernen Inhalt und Vernetzen 08 Fachbeitrag Kommunikationscontrolling im Enterprise 2.0 (Ariana Fischer/ Dr. Matthias Wagner) 10 Fachbeitrag 5 Thesen zu Social Media in der IK (Lutz Hirsch) 12 Fachbeitrag Von Kommunikationswegen Interview II Interview I und -pässen (Esther Mahr) Jeanette Wygoda (Gruner Michael Wegscheider (Al- 14 Fachbeitrag + Jahr) über die papierlose lianz) über die Einführung Enterprise Social Network Soft- Kommunikation S. 4 von Enterprise 2.0 S. 2 ware-Einsatz für Führunkräfte- veranstaltungen (Stefan Donat) 16 Studie Studie Social Intranet Folgen Sie uns Treten Sie unserer auch auf Twitter. XING Gruppe bei. 17 Nachgefragt Stellenausschreibungen Sehr geehrte Leserinnen und Leser, 17-18 Schon vorgemerkt? Praxistage Interne Kommunika- aktuelle Studien zeigen, dass immer mehr deutsche Unternehmen Social tion 2.0 Media Tools in der Internen Kommunikation nutzen (29%)* oder deren Intensivkurs Interne Kommuni- Einführung planen (64%)*. Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen kation von der Erleichterung der Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Führungsebene, optimalem und nachhaltigem Wissensmanagement bis 19 Schon gelesen? Buchtipps l Buchrezensionen zu Mitarbeiterbindung. So hat die Nutzung von Social Media Tools das Potential, den Zugriff auf interne Experten zu erleichtern, Innovationen zufördern und mehr Transparenz in der Kommunikation und Zusammenarbeit zu ermöglichen. Doch der Einführung stehenauch häufig Hindernisse wie Akzeptanzprobleme, eine restriktive Unternehmenskultur oder fehlende Unterstützung durchFührungskräfte im Weg. Die aktuelle Ausgabe dieses Newsletters widmet sich der Einführung von Social Media in der Mit-arbeiterkommunikation. So gibt bspw. Michael Wegscheider im Interview Einblick über den Weg der Allianz zum Enterprise2.0. Den Weg von der Informationsvermittlung zur Partizipation beschreibt Dr. Georg Kolb in seinem Fachbeitrag und LutzHirsch liefert fünf Thesen zu Social Media in der Internen Kommunikation.Nicht zuletzt möchte ich Ihnen noch unsere Praxistage Interne Kommunikation 2.0 am 18./19. September inFrankfurt ans Herz legen und wünsche Ihnen wie immer viel Spaß beim Lesen und genießen Sie den Sommer!Ihre Madlen Brückner* Social Intranet-Studie der scm (2012)
  2. 2. 03|2012 S. 2Die Allianz auf dem Weg zum Interview„Enterprise 2.0“Gespräch mit Michael Wegscheider (Allianz) über dieEinführung eines Social Intranets. ? Sie befinden sich in einer konzernweiten Pilotphase des internen sozialen Netz-werkes ASN und sind als einer der ersten Konzerne der Versicherungswirtschaftsomit auf dem besten Weg zum Enterprise 2.0. Noch bis Ende des Jahres soll derBreiteneinsatz folgen. Wie lange hat es gedauert, die Idee von der Allianz als Enter-prise 2.0 durchzusetzen und wie viel Überzeugungsarbeit musste geleistet wer-den?Die Idee einer Allianz als Enterprise 2.0 können Sie nicht durchsetzen. Sie könnennur bestmögliche Voraussetzungen für einen Wandlungsprozess hin zum Enterprise2.0 schaffen. Mit dem Start des ASN Piloten haben wir den ersten Schritt auf diesemWeg getan. Wir haben ein Lernfeld für das Unternehmen geschaffen, aus dem wir jetztunsere Lehren und Konsequenzen für einen Breiteneinsatz ziehen. Natürlich ist eswichtig, Mitstreiter zu finden, insbesondere auch im Management und natürlich müs-sen Sie allen potenziellen Anwendern die entscheidende Frage beantworten: "Was Michael Wegscheidernützt es mir?". Aber letztendlich wandelt sich ein Unternehmen dann zum Enterprise Allianz2.0, wenn vernetztes Arbeiten für alle Mitarbeiter zum Alltag wird und dieser Prozesserwächst aus den vielen individuellen Erfahrungen der Mitarbeiter mit dieser Techno- Michael Wegscheiderlogie und ihren ganz persönlichen Entscheidungen zur Partizipation. Es ist ein Pro- beschäftigt sich seit vielenzess, der Sicherheit braucht, Unterstützung, Freiraum und vor allem Zeit! Jahren mit Online Medien in der Unternehmenskommu- ? Das Netzwerk erfolgt ohne inhaltliche Überwachung und somit auf Basis einer nikation. Während lange derSelbstregulierung. Damit schenken Sie den Nutzern viel Vertrauen. Dennoch mo- Schwerpunkt auf Konzeptionnieren Gewerkschaften, dass eine Kontrolle grundsätzlich möglich sei und man sich und Redaktion von Mitarbei-somit immer mehr hin zur gläsernen Belegschaft bewege. Was sagen Sie dazu? terportalen lag, hat sich seinDas Wesen eines Sozialen Netzwerks ist Transparenz! Gerade weil es Transparenz Aufgabengebiet in den letz-schafft, macht es die Anwender produktiver und das Unternehmen effizienter. Nur geteilte ten Jahren auf dialogischeund vernetzte Informationen sind wirklich fruchtbar. Was im eigenen Kopf steckt oder im Methoden wie Wikis undbilateralen Dialog eines Mailverkehrs, wird wenig Wirkung in der Breite entfalten. Nur Blogs erweitert. In der Unter-wenn klar ist, womit ich mich als Anwender und Teil des Sozialen Netzwerkes beschäf- nehmenskommunikation dertige, können andere Anwender sich darauf beziehen oder direkt von meiner Expertise, Allianz Deutschland koordi-meinen Kenntnissen profitieren, mit mir in einen fruchtbaren Dialog treten, ein Team for- niert er momentan als Pro-men und so weiter. Ob Wissen zur Kontrolle genutzt wird, ist zunächst ausschließlich jektleiter die Pilotierung einesein Thema der Unternehmensstrategie oder der Führungskultur. Das hat mit den einge- sozialen Netzwerks.setzten technischen Tools erst mal gar nichts zu tun. Auch ohne Soziales Netzwerk hatein Vorgesetzter genügend Mittel zur Verfügung, um seinen Mitarbeiter zu kontrollieren,wenn er das möchte. Hier steht also vor allem Führung und Unternehmenskultur in derDiskussion und diese Diskussion müssen wir auch tatsächlich mit allen Stakeholdern(HR, Betriebsrat, Management) führen, wenn wir uns mit der Frage beschäftigen, wie einWandel zum Enterprise 2.0 gelingen kann. ? Die Idee eines Social Intranet (Enterprise 2.0) beschreibt weit mehr als nur einweiteres Projekt der Internen Kommunikation – letztlich bedeutet sie einen Wandelder Unternehmenskultur. Welche Veränderungen in Ihrer Arbeitswelt bei der Allianzerwarten Sie?Die größte Veränderung für den einzelnen Anwender eines Sozialen Netzwerkes be-steht aus meiner Sicht in der Erfahrung, als Person und mit seinen Äußerungen und
  3. 3. 03|2012 S. 3 Schon gehört?Aktivitäten öffentlich zu werden. Natürlich war mandas bisher auch schon, wenn man beispielsweisemit großen Mailverteilern kommuniziert hat. Das gingaber immer mit dem Gefühl der Abgeschlossenheit imRaum des Mailaccounts einher. Der Post auf dem So-cial Network steht hingegen prinzipiell frei im Raum derUnternehmensöffentlichkeit; eigentlich spricht man indem Moment potenziell mit dem gesamten Unterneh-men und das ist sicher nicht für jeden Mitarbeiter eintriviales Erlebnis.Für die Arbeitswelt des Unternehmens insgesamt be-deutet Enterprise 2.0 einerseits mehr Transparenz undschnellerer Wissenstransfer insbesondere über Hie- „Interne Kommunikation - Ein-rarchiegrenzen hinweg; andererseits bringt das Prinzip fach & Erfolgreich: Der Manage-der Vernetzung aber auch Menschen näher zusam- ment-Blog der T-Systems Mediamen und hat schon damit einen mächtigen Effekt für Solutions“die Firmenkultur. „Im Gespräch über den Weg zu einem erfolg- ? Verändert Social Media die Strukturen in Unter- reichen Management-Blog im Social Intranetnehmen? und die hohe Akzeptanz bei den Mitarbei-Die Prozesse sicherlich. Und wenn sich Prozesse tief- tern.“greifend ändern, hat das ja auch immer Auswirkung Dr. Cornelia Mossal, Communication Ma-auf die Strukturen, wie jeder weiß, der sich schon mit nager bei T-Systems Multimedia SolutionsProzessoptimierung beschäftigt hat. Inwiefern aber GmbHgroße Organisationsstrukturen betroffen sind, kannich jetzt nicht vorhersagen. ? Sehen Sie Wettbewerbsvorteile im Ausbau derinternen Kollaboration und Kommunikation über Ab-teilungen, Standorte und Produkte hinweg sowie ineinem aktiven Wissensmanagement?Selbstverständlich. Zusammenarbeit wird verein-facht, Informationsaustausch effizienter, Kommuni-kation vereinfacht und schneller. Das sind wesent-liche Hebel, die Produktivität steigern. „Interne Kommunikation im Spannungsfeld“ „Wie sollten sich interne Kommunikatoren in dem stetigen Spannungsfeld bewegen? Wie können sie ihre Aufgaben priorisieren?“Michael Wegscheider spricht zu diesem Thema auf der Sabine Lobmeier, Manager Corporate Com-kommenden K2-Tagung Interne Kommunikation am munication DACH, Cisco22. November in Düsseldorf. Mit freundlicher Unterstützung von management-radio.de
  4. 4. 03|2012 S. 4„Only online“ InterviewGespräch mit Jeanette Wygoda (Gruner + Jahr) über das papierloseUnternehmen ? Als Pressehaus kommunizieren Sie intern mit Ihren Mitarbeitern seit zweieinhalbJahren ausschließlich papierlos. Wie lange hat es gedauert, dies durchzusetzen undwie viel Überzeugungsarbeit musste geleistet werden?Die Umstellung erfolgte bei Gruner + Jahr nicht von heute auf morgen. Der Aufbaudes digitalen Mediums fand bereits gut fünf Jahre zuvor statt. 2004 wurde das erstedigitale Medium im Intranet eingeführt und eine Online-Redaktion gegründet. 2007erfolgte der Launch eines neuen Intranets mit einem CMS, das entsprechend unsererredaktionellen Anforderungen entwickelt wurde. Während dieser Phase gab es eineklare crossmediale Kommunikationsstrategie, die die Vorteile der einzelnen Kanäleausspielte. Als Ende 2009 das gedruckte Medium eingestellt wurde, war das Online-Medium bei den Mitarbeitern bereits erfolgreich etabliert. ? In einem Medienunternehmen erscheint es einfach, seine Mitarbeiter auch pa- Jeanette Wygodapierlos zu erreichen. Gab es dennoch Widerstand von der Mitarbeiterseite gegen Gruner + Jahrdieses Vorhaben?Technische Erreichbarkeit darf man nicht mit Akzeptanz gleichsetzen. Die eigentliche Jeanette Wygoda ist seit 2010Überzeugungsarbeit hatte intern bereits Jahre zuvor begonnen, als neben dem wöchent- Leiterin Interne Kommunika-lichen gedruckten Medium parallel eine digitale Kommunikation aufgebaut wurde. Die tion der Gruner + Jahr AG &Mitarbeiter haben rund fünf Jahre lang erlebt, dass es nicht nur wöchentlich, sondern täg- Co KG in Hamburg. Zuvor warlich neue Nachrichten gibt. Und auch die internen Sender lernten, dass sie täglich mit Bot- sie hier als stellvertretendeschaften präsent sein können. So haben alle Stakeholder im Unternehmen schrittweise Leiterin Interne Kommunika-gelernt, mit digitalen Tools wie Intranet, Newsletter, Feedbacktools oder geschlossenen tion für die Projektleitung desUser-Gruppen zu arbeiten. Dies mag ein Grund dafür sein, dass der Widerstand geringer Intranetlaunchs (2007) undausfiel als man hätte erwarten können. die Einführung eines inter- nationalen Intranets zustän-? Welchen Einfluss sehen Sie zwischen der Einführung von Social Media in der dig. Zuvor war sie Redakteu-Internen Kommunikation und dem Kulturwandel innerhalb eines Unternehmens? rin der Mitarbeiterzeitung. VonWas sind Ihre Erfahrungen? 2001 bis 2003 leitete sie dieWenn der Kulturwandel als Folge von einer Social Media-Einführung gesehen wird, Presse und Öffentlichkeitsar-werden Ursache und Wirkung verwechselt. Social Media lässt sich nur einführen, wenn beit für handy.de, eine ehe-die Unternehmenskultur bereit ist für neue Kommunikationswege und der Kulturwandel malige Bertelsmann-Toch-bereits begonnen hat. Wir prüfen bei Gruner + Jahr sehr genau, welche Instrumente ter für Mobile Entertainment.zur Unternehmenskultur passen – und welche nicht. Vor der Einführung von Social Von 1998 bis 2001 war sieMedia sollte man sich die Karten legen: Ist das Unternehmen zentral oder dezentral PR-Beraterin bei Hoschke &aufgestellt? Arbeiten überwiegend Kreative oder mehr Ingenieure im Haus? Für welche Consorten PR-Agentur.Tools ist die Unternehmenskultur, sind die Mitarbeiter offen und bereit sie zu nutzen?Wollen sich die Mitarbeiter gleich aktiv mit Profilen vernetzen oder erst einmal Blogskonsumieren? Bei Gruner + Jahr sind wir aktuell dabei, für unser Haus maßgeschnei-derte Tools zu entwickeln. ? Haben Sie den Erfolg bereits gemessen und wenn ja, können Sie uns einenkurzen Einblick in die Ergebnisse geben?Ein erstes positives Feedback gab eine konzernweite Mitarbeiterbefragung sechsMonate nach Einführung von „Only online“. Hier wäre eine kritische Rückmeldungzur Einstellung des Printmagazins verständlich gewesen. Doch im Vergleich zur
  5. 5. 03|2012 S. 5MAB davor, stiegen sogar die Zufriedenheitswerte Die erste Frage des Speed-Cafés lautete: „Socialzum Intranet von 72 auf 83 Prozent. Im März und Media als Gewinn in der IK – wie gelingt uns das?“.April dieses Jahres haben wir eine eigene Nutzer- Dabei sind von den Experten vier Erfolgsfaktoren he-befragung zum Intranet durchgeführt. Mit 17 Prozent rauskristallisiert worden.Beteiligungsquote an der freiwilligen Umfrage sind Damit Social Media ein Gewinn für die Interne Kom-wir sehr zufrieden. Das Feedback der Kollegen ist munikation ist, bedarf es:ebenfalls sehr gut: 90 Prozent sind zufrieden oder • gegenseitiger Toleranz, die Verständnis für Un-sehr zufrieden mit unserem Angebot. Aber auch die terschiede und Integration einschließt10 Prozent Unzufriedenen freuen mich: Hier haben • einer Analyse und Akzeptanz der vorhandenenwir ein klares Feedback bekommen, etwas zu tun – Ängste auf Seiten der Mitarbeiter sowie auf Sei-und mit einer kritischen Rückmeldung können wir ar- ten der Führungskräftebeiten, bei keiner Response wird es schwer. • einer Klarheit bezüglich der Umsetzung und Be- nutzung von Social Media im Unternehmen? Verändert Social Media die Strukturen in Unter- • einer Win-Win-Lösung, indem Mehrwert für allenehmen? Sehen Sie im Ausbau der internen Kol- Beteiligten geschaffen wird.laboration und Kommunikation über Abteilungen,Standorte und Produkte hinweg sowie in einem ak- Auf die Fragen „Wie verändert sich die Rolle der Füh-tiven Wissensmanagement Wettbewerbsvorteile? rung in der IK mit der wachsenden Bedeutung vonInterne "Kollaboration" wird häufig nur im Zusam- Social Media? Was bedeutet Haltung und Glaubwür-menhang mit der Nutzung von Web 2.0-Tools gese- digkeit in diesem Kontext?“ wurden von den Teilneh-hen. Jedoch beginnt die "Kollaboration" der Mitar- mern Faktoren und Eigenschaften ermittelt, die diebeiter bereits mit der aktiven Nutzung der internen Führungskraft in ihre Rolle integrieren sollte:Kommunikationsmedien im Unternehmen. Wenn die • die Unternehmensleitung muss im Zusammen-Interne Kommunikation mit den Mitarbeitern in einen hang mit der zunehmenden Bedeutung von So-Dialog tritt und diese zur Teilnahme an einer Nutzer- cial Media eine neue Führungsrolle akzeptierenbefragung aktivieren kann oder wenn die Mitarbeiter • Teil dieser neuen Rolle ist die Aufgabe, Transpa-relevante Themenvorschläge für die Berichterstat- renz der Kommunikationsprozesse im Unterneh-tung liefern, ist ein wichtiger Aspekt der Kollaboration men zu ermöglichen, so dass die Grundlage zurim Sinne einer "Zusammen-Arbeit" im Unternehmen Nutzung von Social Media geschaffen wirdbereits gewährleistet. Die Wettbewerbsvorteile zei- • Führungskräfte müssen sich Zeit zum Zuhörengen sich dabei mittelbar: Ein Unternehmen, das sei- nehmenne Kommunikationswege effizienter gestaltet, intern • der Mehrwert, der durch Social Media in Bezugdas Timing verbessert oder seine Ressourcen intelli- auf Ideenfindung und Innovationen beruht, mussgenter nutzt, wird auch nach außen schlagkräftiger – erkannt werdenund erreicht damit einen klaren Wettbewerbsvorteil. • Offenheit für Bottom-up Prozesse ist unabding- bar und Teil der Rollenveränderung • Führungskräfte müssen erreichbar und dialog- bereit sein sowie aktiv Inhalte mit Social Media kommunizieren und Feedback geben • mittels Aufklärung sollen Ängste vor Fehlern undInspirierende Dialoge, negativen Konsequenzen im Umgang mit Social Media bei den Mitarbeitern gezielt abgebaut wer-Lernen und Vernetzen den • Führungskräfte sollten im Umkehrschluss keineSummary: Speed-Café im Rahmen der K2-Tagung Angst vor Kritik haben und Konflikte zulassenInterne Kommunikation am 10. Mai 2012 • die veränderte Rolle der Führungskraft beinhaltetIm Rahmen des „Speed-Café“ auf der K2-Tagung In- auch, dass den Mitarbeitern bzgl. der sinnvollenterne Kommunikation im Mai 2012 haben rund 100 Nutzung von Social Media Vertrauen geschenktTeilnehmer eine beeindruckende Vielzahl an Ideen wirdund Gedanken zu zentralen Fragen der Social Me- • die Unternehmensleitung sollte authentisch kom-dia-Nutzung in der Internen Kommunikation zusam- munizieren und sich nach Möglichkeit mit denmengetragen. In zwei Arbeitsphasen wurde dabei neuen Medien identifizierendie Rolle von Social Media in der Internen Kommu- • die Möglichkeit, bestimmte Themen zielgruppen-nikation und die damit verbundene Veränderung der gerecht zu kommunizieren und somit Orientie-Führung diskutiert. Das Gesagte, Geschriebene und rung zu geben, sollte von Führungskräften aner-Visualisierte wurde ausgewertet und die so entstan- kannt werdendene Dokumentation wird hier zusammengefasst. Zu den ausführlichen Ergebnissen hier
  6. 6. 03|2012 S. 6Von der Informationsvermittlung zur FachbeitragPartizipation – drei Faktoren, umMitarbeiter erfolgreich einzubindenJetzt können also alle mitreden. Mit sozialer Software erhält jeder im Unternehmeneine Stimme. Inhalte kommen nicht mehr nur von der Internen Kommunikation, son-dern werden auch von den Mitarbeitern generiert. – So geht die Theorie. Doch wasist, wenn in der Praxis die Beteiligung der Mitarbeiter einfach ausbleibt oder schnellwieder nachlässt? Oder wenn die Beteiligung zu ganz anderen Ergebnissen führt,als man sich das gewünscht hätte?Inzwischen haben schon einige Unternehmen Erfahrungen mit sozialer Software inder Internen Kommunikation gemacht und dabei sehr unterschiedliche Ergebnisseerzielt. Nach einer internationalen Befragung von über 1.400 Unternehmen zumThema "soziales Intranet" war die Zufriedenheit bei 30 % der Befragten zwar hochoder sehr hoch. Der Anteil derjenigen mit niedriger oder sehr niedriger Zufriedenheitwar mit 26 % aber kaum geringer1.. Nach einer weiteren Untersuchung zu sozialenNetzwerken in Unternehmen folgte auf anfängliche Begeisterung nicht selten ein lang-samer Niedergang2. Diese Berichte zeigen, dass die Installation einer sozialen Soft- Dr. Georg Kolbware alleine keinen Erfolg garantiert.Warum scheitern so viele Projekte mit sozialer Software? Im Folgenden habe ich georgkolb.comauf der Grundlage eigener Projekterfahrung und nach Auswertung jüngster Studien3drei Faktoren herausgegriffen, die zu berücksichtigen sind, wenn der Schritt von der Dr. Georg Kolb arbeitet seitInformationsvermittlung zur Partizipation der Mitarbeiter erfolgreich gemacht wer- 20 Jahren in Kommunikationden soll. und Marketing, seit Januar 2012 als unabhängiger Bera-1 Nutzen für Unternehmen und Mitarbeiter schaffen ter. Zuvor hatte er eine ReiheAlle Maßnahmen der Internen Kommunikation sollten Geschäftsziele unterstützen. von Führungspositionen imDas war schon immer so. Beim Einsatz sozialer Software ist allerdings zu beachten, Agentur- und Unternehmens-dass nicht nur die Zielsetzung im Sinne des Unternehmens erfolgsentscheidend ist, umfeld inne. Unter anderemsondern auch die Motivation der Mitarbeiter sich zu beteiligen. Die traditionelle Infor- leitete er Vertrieb und Mar-mationsvermittlung war oft mehr das Sprachrohr der Unternehmensführung. Es kam keting des Social Software-vor allem darauf an, das Management mit den richtigen Botschaften zufriedenzustel- Unternehmens direktzu, beilen. Das Feedback der Mitarbeiter war schon deshalb weniger wichtig, weil es kaum Pleon Deutschland war ersichtbar wurde. Beim Einsatz sozialer Software ist das anders. Dort offenbart sich, Social Media-Direktor undwas die Mitarbeiter denken. Häufig genug wird gerade darin die Gefahr gesehen, Key Accounter. Neben seinerdass die Mitarbeiter etwas Unpassendes oder Kritisches sagen könnten. Tatsäch- Kundenarbeit hatte Dr. Kolblich besteht die größere Gefahr aber darin, dass sie gar nichts sagen, weil sie sich auch Lehraufträge für PR imnicht trauen oder keinen Sinn darin sehen, sich zu beteiligen, weil es für ihre Arbeit Internet an der Bayerischeneinfach zu wenig bringt. Wenn aber niemand mitmacht, kann auch kein Nutzen für Akademie für Werbung unddas Unternehmen entstehen. Marketing und für internatio-Dabei ist die Beteiligung der Mitarbeiter kein Selbstzweck. Sie führt nicht zwangs- nale PR an der Ludwig-Maxi-läufig zum angestrebten Nutzen. Beteiligung ist für den Erfolg zwar notwendig, aber milians-Universität München.1) Toby Ward (Prescient Digital Media) in Zusammenarbeit mit der IABC (International Association of Business Communicators): The Social Intra-net Study. Von, Dezember 2011. http://slidesha.re/xyFpR12) Charlene Li, AlanWebberand Jon Cifuentes (Altimeter Group): Making the Business Case for Enterprise Social Networks. Februar 2012. http://slidesha.re/x4TPRP 3) Georg Kolb: The new tone on social media ROI: from anecdotal evidence to systematic analysis. Juni 2012. http://ccc.georgkolb.com/?p=903
  7. 7. 03|2012 S. 7nicht hinreichend. Wenn es darum geht, den Erfolg könnte. Nach dem Vorbild privater Netzwerke wirdzu messen, reichen bloße Beteiligungsziffern daher ein Austausch von persönlichen Belanglosigkeitennicht aus. Wenn etwa eine Mikroblogging-Plattform erwartet, der im Unternehmen die Produktivität min-eingerichtet wurde, um den Wissensaustausch inner- dern würde. Oder es wird mit unangemessener Kritikhalb des Unternehmens zu verbessern, ist die Zahl gerechnet, die womöglich noch unter die Gürtellinieder Nutzer oder der Statusmeldungen kein hinrei- gehen könnte. Die Praxis lehrt, dass beides nur sel-chendes Kriterium für den Erfolg. Dafür muss viel- ten vorkommt, weil sich die Nutzer der Öffentlichkeitmehr so etwas ausgewertet werden wie die Zeiterspar- ihrer Äußerungen bewusst sind. Wer möchte schonnis bei der Suche nach Informationen oder Experten. etwas sagen, dass vor den Augen des Chefs oderNicht die Reichweite zählt, sondern das Ergebnis für der Kollegen peinlich wirkt?das Unternehmen und für die Mitarbeiter. Diese Form der sozialen Selbstkontrolle funktioniert allerdings nur, wenn entsprechende Spielregeln vor-2 Beteiligungskultur und Entscheidungshierarchie ver- gegeben werden: Dazu gehören allgemeine "Socialsöhnen Media Guidelines", die unternehmensweit geltenDer Nutzen sozialer Software wächst und sinkt mit und im Allgemeinen z.B. Anonymität verbieten. Dazuder Beteiligung der Nutzer. Dabei ist es wichtig zu gehören aber auch spezielle Regeln für die jeweiligeverstehen, um welche Art von Beteiligung es sich Plattform. So ist es z.B. wichtig, dass für jede Platt-hier handelt. Es geht nicht darum, aus dem Unter- form klar gemacht wird, für welche Nutzer und zu wel-nehmen ein basisdemokratisches Wunschkonzert zu chen Themen sie eingerichtet wurde. Das trägt zurmachen. Vielmehr handelt es sich um eine kommu- Relevanz der Beiträge bei und gibt auch die Berech-nikative Beteiligung, die die Entscheidungshierarchie tigung, Beiträge zu entfernen, sollten sie wirklich ein-nicht in Frage stellt. Die Entscheider erhalten mit Hilfe mal unangemessen sein.sozialer Software eine bessere Grundlage für ihre Auf diese Weise entstehen "Spielwiesen", die genü-Entscheidungen, weil sie nun schnell und ungefiltert gend Raum zum freien Austausch geben und dadurchsehen können, „wie der Laden läuft“. Wenn sich etwa für den Einzelnen wie für das Unternehmen Nutzeneine Führungskraft einen Eindruck vom Stand eines stiften. Und doch sind sie durch die soziale KontrolleProjekts verschaffen will, dann geht das kaum schnel- so "bewacht", dass kaum jemand aus dem Rahmenler als über die Statusmeldungen sozialer Software. fallen kann. Dazu kommt noch eine wachsende ZahlDie Mitarbeiter können ihrerseits ihre Zusammenar- von elektronischen Auswertungsmöglichkeiten, diebeit durch erhöhten Austausch effektiver machen. etwa zur Trend- oder Issue-Analyse dienen können.Vor diesem Hintergrund ist es für den internen Kom- Insgesamt nehmen im Umfeld der elektronischenmunikator wichtig, bei der Einführung sozialer Soft- Kommunikation die Kontrollmöglichkeiten erheb-ware die richtigen Erwartungen bei Unternehmens- lich zu, so dass ich die häufig geführte Rede vomführung und Mitarbeitern zu setzen. Formelhaft Kontrollverlust im Zusammenhang mit sozialer Soft-verkürzt ist die Botschaft: Kollektive Intelligenz ja, ware nicht ganz nachvollziehen kann.4 Im Gegenteil:kollektive Unternehmensführung nein. Selbst wenn Inhalte jetzt nicht mehr nur von der Inter-Um eine möglichst hohe Beteiligung der Mitarbeiter nen Kommunikation generiert werden, so hat dochzu ermöglichen, ist es von entscheidender Bedeu- die Einsicht in das allgemeine und individuelle Mei-tung, dass sich die Unternehmensführung aktiv nungsgefüge des Unternehmens gewaltig zugenom-und offen für den Gebrauch sozialer Software ein- men. Nicht umsonst interessieren sich Datenschüt-setzt. Die Vorbildfunktion der Führungskräfte spielt zer und Betriebsräte zunehmend für all die Spuren,hier eine entscheidende Rolle, gerade auch in tra- die wir im Netz hinterlassen.ditionellen Unternehmen mit ausgeprägter Hierar-chie. Ohne die Beglaubigung von oben, dass einAustausch von Ideen und Wissen jenseits der Hie-rarchien tatsächlich gewollt ist, werden die Mitarbei-ter diese neue Freiheit kaum annehmen. Das Top-Management wird das jedoch nur dann tun, wenn es Dr. Georg Kolb hält zu diesem Thema einen Work-an den Nutzen für das Unternehmen glaubt. Deshalb shop auf den Praxistagen Interne Kommunikation 2.0ist es so wichtig, dass die Zielsetzung für das Unter- am 18./19. September 2012 in Frankfurt.nehmen klar und messbar ist (siehe 1).3 Bewachte Spielwiesen anlegenDort, wo noch Zweifel am ökonomischen Sinn sozialerSoftware bestehen, trifft man auch auf die Furcht, dass 4) Georg Kolb: Loss of control on the social web is a myth. Januar 2012. http://ccc.georg-die Qualität der Mitarbeiterbeiträge zu schlecht sein kolb.com/?p=749
  8. 8. 03|2012 S. 8Kommunikationscontrolling im FachbeitragEnterprise 2.0Wie Sie mit der geschickten Wahl der Kennzahlen Probleme aufde-cken und Ressourcen genau da einsetzen, wo sie nötig sind.Auf den ersten Blick scheint es für das Controlling wenig relevant zu sein, ob klassischeKommunikationsprozesse im "Enterprise 1.0" untersucht werden oder Prozesse, dieSocial Software im Unternehmenskontext einsetzen. Bei genauerer Betrachtung zeigtsich, dass die klassischen Monitoring-Instrumente nicht einfach übertragen werden kön-nen. Bisher lag den meisten Prozessen in der Mitarbeiterkommunikation das klassischeTop-Down-Prinzip zugrunde, d.h., die Führungsebenen wandten sich mit Themen undBotschaften an die Mitarbeiter, wobei die einen die Sender-Rolle und die anderen dieEmpfänger-Rolle einnahmen. Diese klare Rollenverteilung – wenn sie denn tatsäch-lich je bestand – wird mit der durch Social Software unterstützten Mitarbeiterkommu-nikation aufgegeben. An ihre Stelle tritt eine hierarchiefreie Kommunikation mit einemeffizienteren Wissensmanagement, verbesserten Informationsströmen und besser inte-grierten Mitarbeitern. Ariana FischerParadigmenwechsel in der Kommunikation ICOMWenn mit Enterprise 2.0-Projekten Social Media-Funktionalitäten für die Mitarbeiter-kommunikation genutzt werden, so bedeutet dies einen Paradigmenwechsel für dieinterne Unternehmenskommunikation. Anstelle des Sendens von Botschaften rückt derDialog mit den Mitarbeitern stärker in den Fokus.Die Mitarbeiter haben die Möglichkeit, sich mit ihrem Tätigkeitsprofil der unterneh-mensinternen Öffentlichkeit vorzustellen, sie können im Blogbereich eigene Inhaltepräsentieren oder in Foren und via Kommentar in arbeitsrelevante Diskussioneneinsteigen. Wurde im Enterprise 1.0 vor allem gefragt, ob eine Botschaft ankommt, gehtes im Enterprise 2.0 um Fragen der Vernetzung der Mitarbeiter im Unternehmen, derenDialogbereitschaft und inwiefern die Social Software Unternehmensprozesse befördert.Dabei werden Prozesse zum Beispiel dadurch unterstützt, dass sich Projektzeitendurch effiziente Informationsflüsse verkürzen oder sich die Qualität der Projektergeb-nisse durch bessere Responsefähigkeit verbessert. Dr. Matthias Wagner ICOMKennzahlen zur Steuerung von ProzessenDiese Ziele – Vernetzung, Dialogfähigkeit, Produktivitätssteigerung – stehen für die zen- Ariana Fischer ist Leiterin Con-tralen Argumente, wenn es darum geht, ein Enterprise 2.0-Projekt Vorständen und Ge- sulting und Managing Partnerschäftsführern zu präsentieren und für ein entsprechendes Projekt-Budget zu werben. bei ICOM GmbH und führtAn diesen Zielen wird auch der Erfolg des Enterprise 2.0-Projekts gemessen. Mit dem seit 1998 BeratungsprojekteKommunikationscontrolling werden dafür Kennzahlen festgelegt, die den Fortgang des bei verschiedenen Großun-Projekts dokumentieren und die gezielte Planung weiterer Maßnahmen ermöglichen. ternehmen in den BereichenWeitere Ziele bzw. Kennzahlen ergeben sich aus den spezifischen Anforderungen des interne und externe Kommu-jeweiligen Unternehmens. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, den Entwicklungsstand nikation durch.des Projekts jederzeit mit Zahlen für Vorstände und Geschäftsführer aufzubereiten undzu belegen. Dr. Matthias Wagner ist seit 2010 Consultant der ICOM GmbH und unterstützt das Team besonders in Fragen zu Social Web-Themen.
  9. 9. 03|2012 S. 9Doch es geht nicht nur darum, den Prozess transpa- • Wie viel Arbeitszeit setzt die IK-Redaktion für dierent zu gestalten. Unternehmen, die sich von der Top- Umsetzung ein?Down-Kommunikation partiell lösen und dem Mitarbei- • Welche Zielgruppen sollen bis zu welchem Zeit-ter eine Plattform zur hierarchiefreien Kommunikation punkt informiert sein?anbieten, betreten ein für die Interne Kommunikation • Welcher Interaktions-Level soll auf einer Enterpriseungewohntes Terrain. Durch die Dialog- und Vernet- 2.0-Plattform erreicht werden?zungsmöglichkeiten im Enterprise 2.0 sind die Mitarbei-ter sehr viel aktiver in die Unternehmenskommunikati- Die Umsetzung des Projekts wird vom Controlling be-on eingebunden, als dies bei unidirektionalen Kanälen gleitet. Für den Erfolg des Projekts lassen sich bereitsder Fall war und ist, wie zum Beispiel dem Intranetpor- frühzeitig erste Tendenzen bestimmen. Sind erste Um-tal oder der Mitarbeiterzeitung. Umso wichtiger ist es, setzungsphasen abgeschlossen, erlaubt die Evaluationdiesen Prozess mit einer sinnvollen Kombination von ein nuanciertes Bewerten der Effizienz des VorgehensKennzahlen zu monitoren. Dadurch kann das Zuhören und ist damit eine wichtige Basis, um die laufendenund angemessene Reagieren auf der Plattform durch Maßnahmen optimal zu justieren. Welche Themendie Projektverantwortlichen gewährleistet werden und müssen schlüssiger präsentiert werden? Fühlen siches wird erfasst, welche Maßnahmen eine Resonanz die Zielgruppen richtig angesprochen?haben und an welchen Stellen Optimierungen möglichsind. Optimaler Ressourcen-Einsatz Das Controlling bietet Antworten, hilft den Prozess zuMit der Projektplanung beginnt auch das Maßnahmen- steuern und unterstützt damit den Erfolg. Das JustierenControlling des Prozesses ruht letztlich auf dem Abgleich von Soll-Spricht man von Kommunikationscontrolling, wird häu- Werten, die in der Planungsphase mit der Entwicklungfig zunächst an Umfragen und Statistiken gedacht oder der Kennzahlen festgelegt wurden, und den Ist-Werten,allgemeiner an Analysen, die deutlich machen, ob und die im Rahmen der Umsetzungen erhoben wurden.wie ein Medienangebot bei den entsprechenden Ziel- Wenn die gesteckten Zielwerte nicht erreicht wurden,gruppen ankommt. Dies beschreibt jedoch nur den kann die Ursachenforschung für die Lücke zwischenAspekt des Bewertens laufender Kommunikationspro- "Soll" und "Ist" starten und es können Gegenmaßnah-zesse. Tatsächlich setzt das Kommunikationscontrol- men eingeleitet werden. Eine häufig langwierige Ursa-ling viel früher an und begleitet den gesamten Prozess, chenforschung nach Umsetzungsproblemen ist nichtden ein Projekt von der Planung über die Umsetzung notwendig, da die geschickte Wahl der Kennzahlenbis zur Optimierung und Steuerung durchläuft. hilft, die Ressourcen genau da einzusetzen, wo sie nö- tig sind, um das Projekt weiterzuentwickeln und nicht an den Stellen, an denen der Bedarf lediglich vermutet wird. Erfahren Sie mehr zu diesem Thema auf den Praxista- gen Interne Kommunikation 2.0 am 18./19. September in Frankfurt. Den ausführlichen Beitrag von Ariana Fischer und Dr.Abb: Controlling ist ein Prozess Matthias Wagner finden Sie im Fachbuch Social Media in der Internen Kommunikation der scm.Mit der Konzeptionsphase einer Maßnahme, in welcherdie Ziele definiert werden, beginnt auch das Controlling.In diesem ersten Schritt ist es Aufgabe des Controllings,Kennzahlen zu entwickeln und Key-Performance-Indi-katoren zu identifizieren. Diese Maßzahlen sollen dasProjektmanagement insofern unterstützen, als sich dasErreichen der gesetzten Ziele über die Zahlen festma-chen lässt.
  10. 10. 03|2012 S. 105 Thesen zu Social Media in Fachbeitragder Internen KommunikationAus einer Vielzahl von Gesprächen mit Verantwortlichen und Führungskräften ausder Unternehmenskommunikation ergibt sich zum Thema Social Media für deninternen Einsatz ein komplexes Bild. Zum einen gewinnt man den Eindruck, dasses momentan kein wichtigeres Zukunftsthema gibt und alle Instrumente der Inter-nen Kommunikation dadurch auf den Prüfstand gestellt werden. Andererseits zeigtdie Unternehmensrealität, dass die (deutliche) Mehrheit der Mitarbeiter in ihremArbeitsalltag noch fernab von Vernetzung, Microblogging, Rating und "Gefällt mir"ist. Dieses Spannungsfeld findet sich in den folgenden Thesen wieder.Social Media – ein interner Kanal unter vielen, der heute überschätzt wirdEin wichtiges Instrument in unseren Projekten zum Relaunch von Intranets und inter-nen Kommunikationsmedien ist eine Mitarbeiterbefragung, in der bestehende Platt-formen und Kanäle nach deren Relevanz und Funktion hinterfragt werden. Durch Lutz Hirschdie Bank zeigt sich folgendes Ergebnis: Hirschtec• Wichtigster Informationskanal für die Mitarbeiter zum Unternehmen ist die eigene Führungskraft Lutz Hirsch ist Executive Part-• Das Intranet wird im Schnitt pro Woche max. 2 Stunden genutzt und rangiert in ner bei Hirschtec und seit der Relevanz bzgl. Informationen zum Unternehmen und Arbeitsumfeld hinter 1996 in der IT- und Internet- Mitarbeiterveranstaltungen, Printmedien und E-Mail-Newsletter branche aktiv. Nach Stationen• Weite Teile der Belegschaft (Produktion, Außenstandorte) haben in der Regel bei d.d. synergy (Bereichslei- keinen Zugriff auf Online-Kanäle wie Intranet oder E-Mail-Newsletter ter Intranet/Groupware) und• Mitarbeiter fühlen sich schon heute durch die Vielzahl der verfügbaren Medien der IBM Global Services (Prin- und insbesondere durch die E-Mail-Flut überfordert und können Wichtiges nur cipal Consultant) gründete schwer von Unwichtigem unterscheiden er 2003 die Firma Hirschtec• Web 2.0-Angebote wie interne Blog, Wikis und Kommentarfunktionen werden Infoarchitects. 2009 wurde nur von unter 5 % der Belegschaft genutzt und auch wahrgenommen ihm ein Lehrauftrag der FH Brandenburg im FachbereichSocial Media in der Internen Kommunikation wird in diesem Lichte gesehen nur ein Wirtschaftsinformatik zumweiterer Kanal sein, der auch in den nächsten 3-5 Jahren nur Bedeutung für eine Thema „Web 2.0 in der Unter-kleine Gruppe von Mitarbeitern haben wird. Er wird sich weder dazu eignen, um in nehmenspraxis“ erteilt. Hirschkurzer Zeit die Mehrheit der Belegschaft zu erreichen, noch um kritische und unter- ist Mitglied des Informationnehmensentscheidende Nachrichten zuverlässig zu kommunizieren und in den Dis- Architecture Institute. Außer-kurs zu stellen. Aber warum dann der Hype? Weil sich Kommunikation im Unterneh- dem sitzt er seit Oktober 2010men ändern wird! Die geplante und gerichtete Kommunikation wird mehr und mehr im Aufsichtsrat der Hanse-durch die digitale Vernetzung und Wahrnehmung des "Activity Streams" des eige- Safe AG.nen Arbeitsumfeldes ergänzt werden.Social Media – in der Zukunft der wichtigste Kanal für die MitarbeiterDer durch Facebook und XING bekannte "Activity Stream" des eigenen Netz-werkes ist in der jungen Generation mittlerweile der gelernte Standard, um Neuig-keiten wahrzunehmen, Interessantes zu recherchieren und auf eigene Erfahrungenund Erlebnisse hinzuweisen. Ergänzt über Messaging-Programme wie FacebookMessenger und WhatsApp treten Telefon, Mobilbox und E-Mail mehr und mehr in
  11. 11. 03|2012 S. 11den Hintergrund. Die Kommunikation verlagert sich zugespitzter entwickeln wird. Mitarbeitern hingegenauf digitale soziale Plattformen. Diese Entwicklung müssen die neuen Instrumente auch im Sinne derwird auch vor den Unternehmen nicht halt machen. Unternehmens- und Arbeitsorganisation vermitteltDas bedeutet nicht, dass die Befunde aus der vori- werden. Social Media ist kein Selbstzweck, sonderngen These auf einen Schlag irrelevant werden. Es sollte zum Erfolg des Unternehmens (und Wohle deskommt aber ein neuer Blickwinkel hinzu. Wird man Mitarbeiters) eingesetzt werden.Mitarbeiter in 3-4 Jahren befragen, welcher Kanalfür sie der wichtigste sein wird, um sich mit Kolle- Social Media – am Ende doch ein Technologiepro-gen auszutauschen und Themen im Unternehmen zu jektrecherchieren, werden mit Abstand soziale Intranets Und zu guter Letzt – ist doch wieder alles IT... Dennund interne Vernetzungsplattformen führend sein – die informationstechnischen Grundlagen von Socialobwohl das in These 1 geschilderte Spannungsfeld Media in der Internen Kommunikation sind komplexnicht aufgelöst sein wird. Genau an dieser Nahtstelle und vielschichtig.zwischen Unternehmenskommunikation und Mitar- • Das Personenprofil muss mit Verzeichnisdienstenbeiterkommunikation wird sich die Rolle bestehender und Personalsystemen verbunden werden.Aufgaben und Instrumente ändern. Unternehmens- • Das soziale Intranet wird sich zu (SAP-)Pro-kommunikation wird sich in den "Activity Stream" ein- zessplattformen, Kollaborations-Plattformen undbringen müssen und Themen hier recherchieren und Wiki-Lösungen positionieren müssen.moderieren können. Das führt uns direkt zur näch- • Oft wird eine neue technische Plattform ausge-sten These, denn diese neue Form der Kommunika- wählt werden müssen, da bestehende Lösungention unter den Mitarbeitern zieht einen Wandel der den sozialen Aspekt nicht genügend abbildengesamten Unternehmenskultur nach sich. können. • Der Zugriff für Produktionsmitarbeiter und mobileSocial Media – der kulturelle Wandel muss beglei- Nutzer muss sichergestellt werden.tet werdenKommunikation auf sozialen Plattformen unter- Die Liste lässt sich weiter fortsetzen. Ein erfolg-scheidet sich für "Neueinsteiger" dramatisch von reiches Projekt bindet daher immer IT, Unterneh-der bekannten elektronischen Kommunikation über menskommunikation, HR, Betriebsrat und Daten-E-Mails und in Foren. schutz von Beginn an mit ein und achtet darauf, dass• Trends verstärken sich durch Weiterleitung und bei all der IT das "social" und die "user experience" Empfehlung im Netzwerk wesentlich schneller. nicht außer Acht gelassen werden. Denn die Konkur-• Die Menge der von Nutzern eingegebenen Infor- renzplattformen sind heute auch für interne Anwen- mationen wird im Vergleich zu E-Mails wesent- dungsfälle nur einen Klick weit entfernt. Google Docs lich geringer. Die Botschaft wird weniger gefiltert und XING-Gruppen lassen grüßen! und abgesichert übermittelt.• Das persönliche Feedback wird durch "Gefällt mir" und "Kommentierung" unmittelbarer und direkter.• Informationsrecherche wird von Suchmaschinen Erfahren Sie mehr zu diesem Thema auf den Pra- zu Anfragen ans persönliche Netzwerk verlagert xistagen Interne Kommunikation 2.0 am 18./19. Sep- werden. tember 2012 in Frankfurt, im Rahmen derer Lutz Hirsch zwei Workshops durchführt.Die Informationsarbeit in sozialen Intranets wirddadurch schneller und direkter. Die Vernetzung derMitarbeiter untereinander vom Unternehmen weni-ger bis gar nicht steuerbar. Ein Erfolgsfaktor fürinterne Social Media-Plattformen ist daher immer dieBegleitung des kulturellen Wandels. Führungskräftemüssen unterstützen, dass z.B. die Zeit im "ActivityStream" produktive und nutzbringende Arbeitszeitist. Sie müssen zulassen und dann auch moderieren,dass Mitarbeiter sich über gesetzte Kommunikations-grenzen hinwegsetzen und eigenständig ihren Hori-zont erweitern. Management und Unternehmens-kommunikation muss gegenwärtig sein, dass sichder digitalisierte Flurfunk noch schneller und noch
  12. 12. 03|2012 S. 12Von Kommunikationswegen Fachbeitragund -pässenSocial Media in der Internen Kommunikation„Der Laufweg bestimmt den Pass“ – dieser Satz von Joachim „Jogi“ Löw (kundgetanauf einer DFB-Pressekonferenz vor dem EM-Viertelfinale) hatte, kaum dass er aus-gesprochen war, bereits seinen Platz in der Liste der ewigen Fußballzitate sicher.Dass das so ist, hat mit jener fast schon philosophischen Dimension zu tun, durchdie sich die besten und nachhaltigsten Fußballweisheiten auszeichnen. Der Erfolgdieser Klassiker liegt nicht zuletzt darin begründet, dass sie über den Fußballplatzhinausreichen und sich wunderbar dazu eignen, das Leben, das Universum undden ganzen Rest auf den Punkt zu bringen. Mindestens. Meistens. Aber zurück zumjüngsten Beitrag auf dieser Liste ewiger Weisheiten. Und zu der Frage, was jenesBundestrainer-Zitat mit Social Media in der Internen Kommunikation zu tun hat?Stellen wir uns die heutigen Kommunikationsgewohnheiten – insbesondere der jün-geren Mitarbeiter – als deren Laufwege vor, und die unternehmensinternen Bot- Esther Mahrschaften als den Pass, der diese auf möglichst optimale Weise erreichen soll. Führtman sich vor Augen, dass 91 Prozent aller Internetnutzer in Deutschland im Alter Möller Horcherzwischen 16 und 24 Jahren soziale Netzwerke nutzen, und immerhin 57 Prozentder 25- bis 44-Jährigen1, wird der Laufweg in puncto Kommunikationsgewohnheiten Esther Mahr ist seit 2007 beisehr deutlich. Auch wenn der Einsatz von Social Media für die Interne Kommunika- Möller Horcher PR tätig. Alstion in deutschen Unternehmen noch in den Kinderschuhen steckt, ist es wohl nur Redakteurin schreibt sie übereine Frage der Zeit bis sich in Unternehmen die Erkenntnis durchsetzt, auf welche IT- und Software-Themen.Weise die Botschafts-Pässe in Zukunft erfolgsversprechend gespielt werden müs- Darüber hinaus beschäf-sen. Denn angesichts eines zunehmenden Wettbewerbs um qualifizierten Nach- tigt sie sich intensiv mit denwuchs wird es für Unternehmen immer wichtiger, ein Umfeld zu schaffen, in dem Bereichen Social Media undMitarbeiter sich wohl- und wertgeschätzt fühlen und ihre Produktivität voll entfalten Interne Kommunikation, ein-können. Eine funktionierende Interne Unternehmenskommunikation spielt hier eine schließlich Beratung sowieSchlüsselrolle: Mitarbeiter, die wissen, was sie wann, wie und warum zu tun haben, Konzeption und Umsetzungarbeiten produktiver. Und Arbeitnehmer, die diese Prozesse nicht nur nachvollzie- entsprechender Workshops.hen, sondern auch selbst mitgestalten können, sind nicht nur zufriedenere – und Mahr hat Germanistik unddadurch bessere – Mitarbeiter, sie tragen auch maßgeblich zu einer gesteigerten Medienwissenschaft an derWertschöpfung und einem höheren Innovationsgrad bei. Ruhr-Universität Bochum stu- diert.Eine erfolgreiche Interne Kommunikation ist zudem ein wichtiger Aspekt, wennes darum geht, die emotionale Verbindung der Mitarbeiter mit dem Unternehmenzu fördern. Warum das unerlässlich ist, zeigt folgendes Beispiel (wieder aus dembeliebtesten Mannschaftssport, um im Bilde zu bleiben): Man stelle sich eine Fußball-mannschaft in folgender emotionaler Verfassung vor: Zwei Spieler verspüren keiner-lei emotionale Bindung an den Verein, bei dem sie unter Vertrag stehen. Weitere sie-ben Spieler haben lediglich eine geringe Bindung. Diese Spieler leisten „Dienst nachVorschrift“ und legen im schlimmsten Fall sogar ein destruktives Verhalten an denTag. Nur zwei Spieler der Mannschaft haben eine hohe emotionale Bindung an denVerein, sind motiviert und zeigen echtes Engagement und vollen Einsatz. Abstieg1) Statistisches Bundesamt, 2012, http://bit.ly/NVumhE
  13. 13. 03|2012 S. 13vorprogrammiert? Vermutlich. Das Erschreckende Dabei wird es gerade für den Mittelstand immer wich-ist: Grob überschlagen gibt dieses Beispiel das Ver- tiger, sich im Wettbewerb um geeignete Mitarbeiterhältnis deutscher Arbeitnehmer zu ihrem Unterneh- gut zu positionieren. Höchste Zeit also, auch internemen wieder. Zu diesem Ergebnis kommt das Bera- Kommunikationsstrukturen zu etablieren, die dentungsunternehmen Gallup, das seit 2001 jährlich den Nutzungsgewohnheiten der aktuellen und zukünf-sogenannten Engagement Index für Deutschland tigen Generation der Young Professionals entspre-veröffentlicht. Anhand von zwölf Fragen zu Arbeits- chen.platz und -umfeld ermittelt Gallup den Grad der emo- Der Laufweg ist vorgegeben – jetzt müssen Unter-tionalen Bindung von Mitarbeitern sowie deren Enga- nehmen nur noch den richtigen kommunikativengement und Motivation bei der Arbeit. Im aktuellen Pass spielen.Engagement Index, veröffentlicht im März 20122,stellte Gallup fest, dass 86 Prozent der Befragtenkeine (23 Prozent) oder nur eine geringe (63 Prozent)emotionale Bindung an ihr Unternehmen aufweisen.Bleiben also lediglich 14 Prozent Beschäftigte, diesich ihrem Unternehmen emotional verbunden füh-len und freiwillig dazu bereit sind, sich in besonderem Esther Mahr führt gemeinsam mit Gabriele HorcherMaße für "ihr" Unternehmen und dessen Ziele ein- einen Workshop zum Thema "Social Media als Instru-zusetzen. Inwiefern die jeweilige Befindlichkeit der ment für den Auf- und Ausbau der Internen Kom-Mitarbeiter die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit munikation in KMUs" auf den Praxistagen Internedes Unternehmens beeinflusst, kann man sich leicht Kommunikation 2.0 am 18./19. September 2012 invorstellen. Frankfurt durch.Die Betriebswirtin Julia Christine Schreiber hat inihrer Diplom-Arbeit "The Influence of Social Media onIntra-Organizational Information Sharing"3 zahlreicheStudien von Unternehmen, Organisationen und Aka-demikern zusammengetragen, die sich mit der Rolleund dem Einsatz von Social Media in der unterneh-mensinternen Kommunikation beschäftigen (u.a. vonBitkom, Google, Mc Kinsey). Auch wenn die jewei-ligen Untersuchungen wichtige Aspekte, wie etwadie Kommunikationsrichtung (Top-down, Bottom-up,horizontal oder diagonal) und die damit verbundenenKommunikationshindernisse (z.B. mangelndes Ver-trauen oder Konkurrenzdenken) vernachlässigen,kommen sie übergreifend zu ähnlichen Ergebnissen:Mitarbeiter betrachten Social Media Tools als wert-volle Mittel, mit denen sich organisatorische Gren-zen im Unternehmen überwinden lassen und die Herausgeber: Madlen Brückner (V.i.s.d.P.) |sowohl den arbeitsbezogenen als auch den sozialen Vertretungsberechtigter: Lars DörfelAustausch positiv verstärken. Ein weiterer Vorteil für Redaktion: Theresa Schulz, Nicole Gatz, Leila Wandelt,die Befragten ist die Tatsache, dass sie dank Social Mareike Orschinski, Christina RengerMedia Tools schneller die für sie wichtigen Informa- Steuernummer: 37/171/21334tionen finden. scm/prismus communications GmbH Weichselstraße 6 | 10247 BerlinWährend bei großen Unternehmen das Social Media- T: +49(0)30 47 98 97 89 | F: +49(0)30 47 98 98 00Passspiel inzwischen oft schon fester Bestandteil des E: info@scmonline.de | W: www.scmonline.deTrainingsplans ist, hinken gerade die kleinen und mit-telständischen Unternehmen in Deutschland diesbe-züglich noch hinterher.2) http://eu.gallup.com/Berlin/153299/Praesentation-Gallup-Engagement-Index-2011.aspx3) TU Freiberg, voraussichtl. Veröffentlichung Q4 2012
  14. 14. 03|2012 S. 14Einsatzmöglichkeiten von Enterprise FachbeitragSocial Network Software fürFührungskräfteveranstaltungenUnternehmen nutzen verstärkt den Einsatz von Social Media Tools für eineschnelle und standortübergreifende Zusammenarbeit. Vor allem der Bereichder internationalen Führungskräftekommunikation erfordert dialog- und inter-aktionsintensive Anwendungsmöglichkeiten. Unterstützend zu den etabliertenInstrumenten, wie z.B. Intranet oder Führungskräfteveranstaltungen, kann eineEnterprise Social Network Software gewinnbringend eingesetzt werden. Diesebildet einen zentralen Kommunikationsort für dezentral ansässige Führungs-kräfte und ermöglicht eine transparente und interaktive Planung, Durchführungund Nachbereitung von Führungskräfteveranstaltungen. So gelingt es, ein nach-haltiges Führungskräftenetzwerk zu etablieren.Die Nutzung von Social Media Tools ist im privaten Alltag allgegenwärtig. Unabhängigunseres jeweiligen Standorts gelingt es uns, über große Distanzen hinweg in Echtzeitzu kommunizieren und interaktiv in einem emotionalen oder intellektuellen Austauschzu stehen. Zunehmend nutzen auch Unternehmen die Vorteile von Social Media für dieinterne Unternehmenskommunikation. Enterprise 2.0 – so der Begriff, der die Anwen-dung von Web 2.0-Konzepten und Social Software in Unternehmen beschreibt – wirdnunmehr verstärkt durch Enterprise Social Network Software geprägt. Eine EnterpriseSocial Network Software verknüpft die Funktionen klassischer Formen des Unterneh-mensintranets und sozialer Netzwerke. Entscheidende Ergebnisse sind eine transpa-rentere Kommunikation sowie eine interaktive und effektive Zusammenarbeit. So er-geben Studien zum Thema Web 2.0 in Unternehmen u.a. folgende Zahlen: 61% derMitarbeiter sind sich einig, dass Social Media Tools die Zusammenarbeit über großeDistanzen hinweg vereinfachen1. Auf Informationen kann bis zu 68% schneller zugegrif- Stefan Donatfen werden und die Mitarbeiterzufriedenheit steigt mit 35%2. Gründer von immer-uptodate.netHerausforderungen an die FührungskräftekommunikationDer Bereich Führungskräftekommunikation gilt als besondere Herausforderung der Stefan Donat ist Gründer voninternen Unternehmenskommunikation. Führungskräftekommunikation bedeutet zum immer-uptodate.net, einereinen die Kommunikation zwischen Unternehmensleitung und Führungskräften, zum Softwarefirma für cloud-anderen die Kommunikation der Führungskräfte untereinander. Dadurch verläuft die basierte Unternehmenssoft-Kommunikation sowohl vertikal als auch horizontal und bedarf ganz spezifischer Inter- ware mit den Schwerpunktenaktionsformate. Darüber hinaus stehen Unternehmen häufig unter Veränderungs- oder Kommunikation und Zusam-Anpassungsdruck. Die Führungskräfte gelten dabei als die Vermittler von Unterneh- menarbeit. Er ist ebenfallsmenszielen sowie von Strategien im Zuge der Veränderungsprozesse. Wesentlich Gründer eines Unternehmens,für die erfolgreiche Wahrnehmung dieser Rolle sind eine schnelle Orientierung an der das Sensorik-TechnologieUnternehmensleitung, das Abgleichen von Interessenlagen sowie Aktualität und kom- entwickelt. Zuvor hat er fürmunikative Effizienz. Vor allem international agierende Großunternehmen sehen sich ein US-Softwareunternehmenaufgrund ihrer weltweiten Standorte besonderen Herausforderungen gegenüber: Die die deutsche Tochtergesell-einzelnen Tochtergesellschaften mit jeweils eigener Geschäftsführung und eigenen schaft in München aufgebautMitarbeiterbereichen unterscheiden sich häufig in ihren Führungskulturen und stehen und war acht Jahre Stabstel-dabei oft nur mit der Unternehmenszentrale in einem kommunikativen Austausch. Eine lenleiter bei einer Tochterge-schnelle und effektive Kommunikation zwischen der Zentrale und den Niederlassungen sellschaft der Thyssen Krupp AG.1) APCO Worldwide und Gagen MacDonald; Dezember 20112) McKinsey, 2009
  15. 15. 03|2012 S. 15wird jedoch aufgrund geografischer Entfernungen oder Einladungsschreiben per E-Mail, können alle wichtigenZeitunterschiede oft erschwert. Zwischen den einzel- Informationen, dazugehörige Videos, Fotos oder Doku-nen Niederlassungen kommt ein Austausch eher selten mente im Netzwerk veröffentlicht werden. Nach demzustande. Facebook-Prinzip kann jederzeit und mobil auf alleUm alle Führungskräfte in die Kommunikation einzu- wesentlichen Informationen zugegriffen werden. Alsbinden und für ihre bedeutende Rolle im Umgang mit besonders wertvoll erweist sich, dass die EnterpriseChange Management und der Vermittlung an die Mit- Social Network Software alle Führungskräfte integriert.arbeiter zu befähigen, ist ein effektives Führungskräfte- Die Mitglieder können sich auf persönlichen Profilen mitnetzwerk erforderlich. Nur der Austausch wesentlicher ihren Aufgabenschwerpunkten und Kompetenzen prä-Hintergrundinformationen und eine stete Kommuni- sentieren. So besteht die Möglichkeit, persönliche Kon-kation zwischen Unternehmensleitung und Führungs- takte aktiv aufzunehmen und zu pflegen sowie jederzeitkräften ermöglicht eine kompetente und transparente miteinander in einen Austausch zu treten.Vermittlung übergeordneter Unternehmens- oder Pro- Ein entscheidender Vorteil gegenüber E-Mails liegt da-jektziele. Das Bereitstellen von Leitfäden und Informa- bei in der Kommentarfunktion, die es den Mitgliederntionen zu Unternehmenspolitik oder -strategien, z.B. ermöglicht, für alle sichtbar auf die bereitgestellten In-über ein Intranet, stellt sicherlich ein geeignetes In- formationen zu reagieren. In Bezug auf geplante Ver-strument der Führungskräftekommunikation dar, reicht anstaltungen können gegebenenfalls Ergänzungen anaber aufgrund eines hohen Dialogbedarfs allein nicht der Agenda vorgenommen werden. Während sowieaus. So sind vor allem Maßnahmen, die Austausch und nach Beendigung der Events erfolgt die Kommunika-Interaktion fördern, ein wichtiger Bestandteil von Füh- tion weiterhin über die Software. Ob Umfragen undrungskräftenetzwerken. Diese Maßnahmen finden ihre Feedback zur Veranstaltung, Auswertungen von Work-Anwendung z.B. auf Führungskräftekonferenzen. Hier shops oder das Teilen von Präsentationen und Fotoskönnen Rück- und Ausblicke thematisiert oder Strate- im Anschluss – die Führungskräfteveranstaltung erfährtgien vermittelt werden sowie wichtige Vernetzungen durch seine transparente und vor allem gemeinsamestattfinden. Solch ein Austausch zwischen Führungs- Gestaltung eine Aufwertung.kräften international agierender Unternehmen findetjedoch i.d.R. nur einmal im Jahr und oft in einem relativ Die nachhaltige Bedeutung einer Enterprise Social Net-kurzen Zeitraum statt. Mit dem Abschluss der Veran- work Software für Führungskräftenetzwerkestaltung endet häufig auch der Austausch zwischen Nachhaltig zeigt sich die Enterprise Social Networkden internationalen Führungskräften. Software als optimales Tool zur vereinfachten Kommu-Entsprechend kommunikativ isoliert und aufwändig ge- nikation mit Führungskräften unterschiedlicher Stand-staltet sich auch die inhaltliche und logistische Organi- orte. Trotz dezentraler Organisationsstruktur agierensation der Zusammenkunft. Oft werden die Beteiligten die Führungskräfte an einem zentralen Ort. Es bestehtder einzelnen Niederlassungen in die Planung nicht mit z.B. die Möglichkeit, Fragen und Ideen untereinandereinbezogen, wodurch Ideen und Potentiale bestehen- auszutauschen, relevante Ansprechpartner zu finden,der Kontakte leider nicht in vollem Umfang berücksich- neue Projekte zu initiieren und sich gegenseitig zu un-tigt werden können. Kontakte und Vernetzungen der terstützen.Führungskräfte entstehen erst mit Durchführung der Informationen und Dokumente werden langfristig ar-Veranstaltung. Es bedarf also einer Optimierung der In- chiviert und sind stets für alle und mobil zugänglich.strumente Intranet und Führungskräfteveranstaltungen, So kann der Einsatz einer Enterprise Social Networkdie mittels ihrer Verknüpfung und zusätzlicher Anwen- Software eine klare Vermittlung von Informationen unddungen zur vereinfachten Kommunikation mit einer Veränderungsprojekten im Unternehmen an die Füh-Enterprise Social Network Software gelingen kann. rungskräfte erzielen und auch die Zusammenarbeit der Führungskräfte untereinander optimieren. Insbesonde-Der Einsatz einer Enterprise Social Network Software re der Austausch individueller Erfahrungen, Ideen undfür Führungskräfteveranstaltungen Perspektiven führt zu einer vielfältigen Beteiligung anMit dem Einsatz einer Enterprise Social Network Soft- Entscheidungsprozessen. Diese transparente und vorware lässt sich ein weitaus kommunikativeres und vi- allem interaktive Dynamik im Netzwerk hat zwei we-tales Führungskräftenetzwerk gestalten. Sowohl kurz- sentliche Vorteile für den Bereich der Führungskräfte-fristig als auch nachhaltig kann damit zur Optimierung kommunikation: Die gemeinsame Beteiligung ermög-der Führungskräfteveranstaltungen und so zur verbes- licht es den Führungskräften, Entscheidungen besserserten Führungskräftekommunikation beigetragen wer- nachvollziehen und an die Mitarbeiter weiter vermittelnden. zu können. Darüber hinaus gelingt die Entwicklung ei-Die gesamte Veranstaltungsorganisation kann mithilfe ner gemeinsamen Identität und eines Zusammengehö-der Enterprise Social Network Software schnell, einfach rigkeitsgefühls international agierender Führungskräf-und vor allem transparent gestaltet werden: Anstatt te.
  16. 16. 03|2012 S. 16Social Media – Wachstumstreiberfür die Interne Kommunikationvon morgen? StudieDas Intranet hat sich bereits in der Internen Kommunikation vieler Unterneh-men etabliert. Der aktuelle Trend zur Nutzung von Social Media-Anwendungenspiegelt sich darin wider, dass ein Großteil der Unternehmen die Einführungin den nächsten ein bis drei Jahren plant. Doch was genau sind die Hauptzie-le, die mit dem Einsatz von Social Media verfolgt werden? Sind Social Media-Anwendungen schon in der Mitarbeiterkommunikation angekommen?Aufgrund der aktuellen Fachdebatte und um den Status Quo von Social Media-Anwen-dungen in der Mitarbeiterkommunikation von deutschen Unternehmen zu beurteilen,hat die scm gemeinsam mit Hirschtec in diesem Jahr die Studie "Social Intranet 2012"durchgeführt. Zu diesem Zweck wurden gezielt die zuständigen Leiter und Mitarbeiterder Internen Kommunikation in deutschen Unternehmen befragt. Der Fokus der Be-fragung lag auf der aktuellen Nutzung des Intranets, dem derzeitigen oder geplanten Kontakt:Einsatz von Social Media-Anwendungen sowie den Hauptzielen, die mit deren Imple- Lars Dörfelmentierung verfolgt werden. lars.doerfel@scmonline.deÜber 80% der befragten Unternehmen verwenden derzeit das Intranet zur InternenKommunikation. Die Umfrageergebnisse zeigen aber auch, dass der aktuelle Fokusdes Intranets weiterhin auf der bloßen Bereitstellung von redaktionellen Inhalten liegt:Bislang legen nur 25% der befragten Unternehmen, die das Intranet einsetzen, denSchwerpunkt auf soziale Vernetzung. Enterprise Social Network Software (analog zuXing, Facebook) ist mehrheitlich noch kein fester Bestandteil der Internen Kommunika-tion. Das spiegelt sich auch in der Tatsache wider, dass Social Networks nach wie vorselten zu den Anwendungen des Intranets gehören. Etwa 30% der befragten Unternehmen nutzen Social Media-Anwen-dungen in der Internen Kommunikation. Zu den Vorteilen von Social Media in der Mitar-beiterkommunikation zählt eine um 23% höhere Zufriedenheit mit der Funktionalität desIntranets. Zudem sind 64% der Befragten der Ansicht, dass Social Media das eigeneUnternehmen für die Mitarbeiter attraktiver macht.64% der Befragten geben an, Social Media-Anwendungen in die Mitarbeiterkommuni-kation einführen zu wollen.Unter den befragten Unternehmen, die Social Media-Tools bereits in die Interne Kom-munikation integriert haben, werden Anwendungen wie Wikis, Diskussionsforen, Online-Umfragen und Kommentarfunktionen am häufigsten eingesetzt. Die wichtigsten Ziele,welche mit der Verwendung von Social Media verfolgt werden, sind Wissensmanage-ment, Mitarbeiterbeteiligung und -kollaboration sowie Erleichterung der Kommunikationund Transparenz. Aktuell sind in 64% der befragten Unternehmen alle Mitarbeiter be-fugt, Inhalte über Social Media zu nutzen und zu verbreiten.Die Implementierung und Nutzung von Social Media in der Internen Kommunikation ver-läuft nicht immer reibungslos und stellt neue Herausforderungen an Mitarbeiter, Kom-munikationsverantwortliche sowie Vorstandsmitglieder. Von den Befragten gaben 36%an, dass es Probleme bei der Einführung gab. Hinderlich bei der Etablierung der neuenInstrumente der Mitarbeiterkommunikation waren dabei hauptsächlich fehlende Akzep-
  17. 17. 03|2012 S. 17 tanz der Nutzer, die aktuelle Unternehmenskultur sowie fehlende Unterstützung durch die Führungs- Stellenausschreibungen kräfte. Referent Interne Unternehmenskommunika- Nachgefragt! der Unternehmen messen die tion mit Schwerpunkt Intranet (w/m) 84% Rentabilität der Social Media Anwend- ungen nicht. Gebr. Heinemann Link Die Gründe hierfür sind vielfältig; unter anderem könnte es – dies lassen die Studienergebnisse ver- muten – daran liegen, dass bislang nur 36% der Mitarbeiter interne Kommunikation (w/m) befragten Unternehmen angeben, die wichtigsten synlab Services GmbH Key Performance Indicators vor der Einführung Link evaluiert zu haben. Die meistgenutzten KPIs waren dabei Kosten, Usability, der benötigte Zeitaufwand sowie die Nutzerzahl des Intranets. Auch nach der Mitarbeiter Interne Kommunikation - befris- Etablierung wird in den meisten Unternehmen kei- tet auf 2 Jahre (w/m) ne Auswertung der Ergebnisse vorgenommen: Le- PricewaterhouseCoopers AG WPG diglich 16% der befragten Unternehmen gaben an, Link seit der Implementierung von Social Media-Anwen- dungen die Rentabilität gemessen zu haben. Referent Interne Kommunikation (w/m) Trianel GmbH Link Die Gesamtergebnisse erscheinen im September 2012 bei der scm und können vorbestellt werden. Darüber hinaus werden die Studienergebnisse im Rahmen der Praxistage Interne Kommunikation Kommunikationsmanager Interne Kommuni- 2.0 am 18./19. September vorgestellt. kation (w/m) Sick AG Link Die Kurzauswertung können Sie hier herunterla- den. StartIntensivkurs Interne Kommunikation am 27.9. in Frankfurt1. Modul: Interne Kommunikation im Überblick: Grundlagen, Strategien und Konzepte27.9.-29.9.2012Referenten: Lars Dörfel, Dr. Gerhard Vilsmeier, Gastvortrag: Janine Krönung (ING-DiBa)2. Modul: Interne Kommunikationsinstrumente 25.10.-27.10.2012Referenten: Dr. Gerhard Vilsmeier, Gastvortrag: u.a. Frank Wolf (T-Systems MMS)3. Modul: Schnittstellen und Erfolgskontrolle in der Internen Kommunikation 29.11.-1.12.2012Referenten: Ulrich E. Hinsen, Ariana Fischer und Susanne ArndtTeilnahmegebühr: 2.100 Euro zzgl. MwSt. (Module sind einzeln buchbar! Modulpreis: 890 Euro zzgl. MwSt.)Wie lässt sich Interne Kommunikation erfolgreich gestalten, steuern und der Erfolg vor allem messen?Der Intensivkurs vermittelt, welchen Stellenwert die Interne Kommunikation innerhalb der Organisation insbesondereder Unternehmenskommunikation einnimmt, wie sie als Erfolgs- und Kostenfaktor wirkt, welche Faktoren die Mit-arbeiterkommunikation beeinflussen, wie man sie unterstützt und managt. Er liefert ein umfassendes Bild über dieoperativen und strategischen Handlungsfelder und gibt die notwendigen Instrumente für ein erfolgreiches Handeln.
  18. 18. 03|2012 S. 18Praxistage | 18./19. September 2012 l Frankfurt Frühbucherrabatt bis zum 6.8.Interne Kommunikation 2.0 sichern Schon vorgemerkt?Social Media in der Internen KommunikationDie Einbindung von Social Media in die Interne Kom- mal in die Interne Kommunikation einbinden, erfah-munikation von Unternehmen wird in der Fachwelt ren Sie in unseren Workshops auf den Praxistagenviel diskutiert. Aktuelle Studien zeigen, dass viele Interne Kommunikation 2.0. An beiden Tagen könnendeutsche Unternehmen Social Media Tools in der die Teilnehmer je nach Interesse und FragestellungInternen Kommunikation nutzen oder deren Einfüh- Workshops aus parallel laufenden Strängen wählen.rung planen. Die Gründe dafür sind vielfältig undreichen von der Erleichterung der Kommunikation Vielfältige didaktische Elemente der Praxistage:zwischen Mitarbeitern und Führungsebene, optima- Keynotes, Workshops, Diskussionsrunde, Poster-lem und nachhaltigem Wissensmanagement bis zu session zu den Themen:Mitarbeiterbindung. Amerikanische Studien haben • Erfolgreiche Social Intranet Strategiengezeigt, dass über 50 Prozent der Mitarbeiter es • Social Media Instrumente & Tools im Medien-vorziehen in einem Unternehmen zu arbeiten, das mix der Internen KommunikationSocial Media Tools für die Interne Kommunikation • Leadership & Change 2.0nutzt. Über 80 Prozent empfehlen ihr Unternehmen • Von der Informationsvermittlung zur Partizipa-an Dritte, wenn ein Social Intranet im Unternehmen tion – Mitarbeiter erfolgreich einbindenvorhanden ist. Insgesamt hat die Nutzung von Social • Social Intranet als personalisierter Arbeits-Media Tools das Potential, den Zugriff auf interne platz und Wissensmanagement 2.0Experten zu erleichtern, Innovationen zu fördern • Schreiben für interne Onlinemedienund mehr Transparenz in der Kommunikation und • Social Intranet TechnologienZusammenarbeit zu ermöglichen. Wie Sie es schaf- • Social Media Guidelinesfen, Social Media gezielt für die Interne Kommunika- • Maßnahmen-Controlling & Kennzahlen fürtion einzusetzen, welche neuen (technologischen) erfolgreiche Social Intranet-ProjekteMöglichkeiten sich bieten und wie sie diese opti-Referenten der Praxistage Interne Kommunikation 2.0Janine Krönung Pit Hansing Lutz Hirsch Ariana Fischer(ING-DiBa) (Infineon) (Hirschtec) (ICOM) Veranstaltungsort: NH Frankfurt City Vilbeler Straße 2 60313 Frankfurt Preis:Xenia Sarigiannidis Dr. Georg Kolb Matthias Kutzscher 995 Euro zzgl. MwSt.(Vorwerk) (georgkolb.com (MK-Kom) Frühbucher bis 6. August 795 Euro zzgl. MwSt. Die Workshoptage sind einzeln buchbar.Frank Wolf Gabriele Horcher Carsten Rossi Teilnehmer, die beide Tage(T-Systems MSS) (Möller Horcher) (Kuhn, Kamann & Kuhn) buchen, erhalten außer- dem die aktuell von der scm durchgeführte StudieWeitere Informationen auch unter www.scm-praxistage.de „Intranet 2.0“ kostenlos

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