Social Intranet 2012 – Leseprobe
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Social Intranet 2012 – Leseprobe

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Social Media werden aktuell als vielversprechender Erfolgsfaktor für die interne Unternehmenskommunikation thematisiert. Allgemeine Entscheidungsgründe für Social Media-Anwendungen in der Internen......

Social Media werden aktuell als vielversprechender Erfolgsfaktor für die interne Unternehmenskommunikation thematisiert. Allgemeine Entscheidungsgründe für Social Media-Anwendungen in der Internen Kommunikation sind eine neue Qualität der Informationsverteilung, optimiertes Wissensmanagement und gesteigertes Innovationspotential, gesenkte Kommunikationskosten und höhere Produktivität. Folglich setzen sich Unternehmen zunehmend mit den neuen Medien auseinander.

Dieses Buch ermittelt den Status Quo von Social Media-Anwendungen in der Mitarbeiterkommunikation. Den zentralen Teil bildet die von der scm und Hirschtec durchgeführte Studie „Social Intranet 2012“. Die Studie präsentiert, wie Social Intranet für die Interne Kommunikation deutscher Unternehmen aktuell geplant und genutzt wird. Sind Social Media-Anwendungen schon in der Internen Kommunikation angekommen? Ist die Einführung von internen Social Networks geplant und welche Hauptziele werden mit deren Implementierung verfolgt?

Darüber hinaus geben Fachbeiträge und Interviews konkrete Einblicke in den praktischen Umgang mit Social Media, insbesondere Social Intranet-Projekten, in der Internen Kommunikation.

Die Befragung wurde im Mai/ Juni 2012 durchgeführt und ist seit September 2012 bei der scm erhältlich.

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  • 1. SOCIAL INTRANET 2012 Studienergebnisse, Fachbeiträge und Experteninterviews der Unternehmen haben vor der Einführung 85% Rentabilität der Social Media Tools bisher nicht Wikis Online-Umfragen der Social Media Tools die KPI evaluiert Wissensmanagement der Unternehmen messen die der Mitarbeiter haben Zugriff auf Inhalte, fehlende Unterstützung 95% die über Social Media verbreitet werden durch FührungskräfteDiskussionsforen 65% 45% der Unternehmen hatten Probleme bei der Einführung der Social Media Tools Mitarbeiterbeteiligung und -kollaboration Kommentarfunktionen Kosten Zeitaufwand Erleichterung der Kommunikation und Transparenz Akzeptanz 35% messen die Rentabilität des Intranets nicht unpassende Nutzerzahl Usability Unternehmenskultur
  • 2. SOCIAL INTRANET 2012Studienergebnisse, Fachbeiträge und Experteninterviews HERAUSGEBER: Lars Dörfel, scm Lutz Hirsch, hirschtec AUTOREN: Julia Arendt, Nicole Gatz, Theresa Schulz
  • 3. Das Werk, einschließlich aller seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalbder engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung der scm c/o prismus communica-tions GmbH unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikro-verfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische(n) Systeme(n).Weichselstraße 610247 BerlinTel. 030   47989789Fax 030 47989800www.scmonline.deRedaktion: Madlen Brückner, Nicole Gatz, Theresa Schulz, Leila WandeltSatz und Layout: Jens GuischardDruck: Schaltungsdienst Lange oHG, 12277 BerlinAlle Rechte vorbehalten.© scm c/o prismus communications GmbH, Berlin 20121. Auflage: September 2012ISBN: 978-3-940543-23-3
  • 4. INHALTSVERZEICHNISKAPITEL 1 Über dieses Buch 11KAPITEL 2 Lutz Hirsch: Wie viel Intranet darf es denn sein? 15KAPITEL 3 Studie „Social Intranet 2012“ 19 3.1 Einführung 22 3.2 Hintergrund der Befragten 26 3.3 Unternehmen: Strategische und organisatorische Einbindung 30 3.4 Status Quo – Intranet und Social Media in der Internen Kommunikation 2012 32 3.5 Nutzung des Social Intranets: Ziele, Anreize und Nutzer 43 3.6 Vorbereitung, Pilotierung und Einführung 50 3.7 Controlling: Rentabilitäts- und Zufriedenheitsmessung 53 3.8 Ausblick und Fazit 56 3.9 Quellenverzeichnis 60KAPITEL 4 Enterprise 2.0 in der Praxis - Interviews und Fachbeiträge 63 4.1 Christof Hafkemeyer: Social Media sind wichtig für unsere Zukunft: Über die neuen Aufgaben von Kommunikations- und Führungskräften 64 4.2 Michael Wegscheider: Ende der Zettelwirtschaft 70 4.3 Prof. Thomas Mickeleit: Be smart: Über Guidelines, die Rolle von Führungskräften und den Einsatz von Social Media bei Microsoft 72 4.4 Pit Hansing: Intranet und Social Media – ein Werkstattbericht 75KAPITEL 5 Inspirierende Dialoge, Lernen und Vernetzen: Social Media in der Internen Kommunikation Ergebnisse des K2-Speed-Cafés 81 KAPITEL 6 Stefan Donat: Einsatzmöglichkeiten von Enterprise Social Network Software für Führungskräfteveranstaltungen 89 7. Literaturempfehlungen und Studientipps 96 9
  • 5. KAPITEL ÜBER DIESES BUCH 1
  • 6. KAPITEL 1: Über dieses BuchÜBER DIESES BUCHSocial Media und Interne Kommunikation – die Verknüpfung dieser zwei Komponenten wird aktuell als unver-zichtbarer Erfolgsfaktor für Unternehmen thematisiert. Längst schon nutzen Unternehmen Social Medianicht mehr nur für die externe Unternehmenskommunikation, sondern integrieren diese auch zunehmendin die Interne Kommunikation. Als Ziel gilt es, Informationen und Wissen schneller und transparenter zuvermitteln und damit die Kommunikation im Unternehmen effizienter zu gestalten.Dieses Buch geht der Frage nach, welche Bilanz für deutsche Unternehmen und deren Einsatz von SocialMedia in der Internen Kommunikation bereits gezogen werden kann. Setzen deutsche Unternehmen bereitsmehrheitlich auf die neue Art der Kommunikation? Welche Herausforderungen bringen die neuen Kommu-nikationsmedien mit sich und welche Lösungen führen zu einem erfolgreichen Umgang mit Social Media inder Internen Kommunikation?In einem einführenden Kapitel liefert Lutz Hirsch, Hirschtec, Einschätzungen zu den Anforderungen an einIntranet im digitalen Zeitalter. Er untersucht fünf Kernhandlungsfelder, die in ihrer Bedeutung als zentraleErfolgsfaktoren für Social Intranet-Projekte anzusehen sind. Hirsch liefert mit seinen Überlegungen denAnstoß, die Umsetzung dieser Faktoren in der Unternehmenspraxis zu untersuchen.Die Studie „Social Intranet 2012“, die die scm in Zusammenarbeit mit Hirschtec im Mai und Juni 2012 durch-geführt hat, bildet den zentralen Teil dieses Buches. In Kapitel 3 finden Sie die Ergebnisse, Analysen undInterpretationen zum Status Quo von Social Media-Anwendungen in der internen Unternehmenskommunika-tion. Wie werden Social Intranets aktuell in der Internen Kommunikation geplant bzw. genutzt? Zu diesen undweiteren Fragen haben 285 Kommunikationsverantwortliche aus deutschen Unternehmen Auskunft gegeben.Einen konkreten Einblick in den praktischen Umgang mit internen Social Media bzw. Social Networks imUnternehmen erhalten Sie in Kapitel 4. Kommunikationsexperten der Telekommunikations- und Technologie-konzerne Deutsche Telekom, Microsoft und Infineon berichten in Interviews und Fachbeiträgen über eigeneErfahrungen mit Social Media Tools in ihren Unternehmen, über Veränderungen der Arbeitswelt und denEinfluss auf die Unternehmens- bzw. Kommunikationskultur. Auch das Versicherungsunternehmen Allianzbeschreitet mit dem Einsatz einer eigenen Social Software die neuen Wege der Unternehmenskommunika-tion und gibt hier Hintergründe zu seinem Enterprise 2.0-Projekt.Kapitel 5 fasst Ergebnisse des „Speed-Cafés“ zusammen, das im Rahmen der K2-Tagung am 10. Mai 2012stattfand. An diesem interaktiven Format nahmen Kommunikationsexperten aus großen und mittelstän-dischen Unternehmen und Agenturen teil. Sie tauschten sich zu den Fragestellungen des erfolgreichenEinsatzes von Social Media in der Internen Kommunikation und der sich ändernden Rolle der Führungskräfteaus. Ihre Erfahrungen, Meinungen und Ideen werden in diesem Kapitel zusammengefasst.Mit dem Thema Social Media und Führungskräftekommunikation beschäftigt sich auch Stefan Donat, immer-uptodate. Er beschreibt den Einsatz einer Enterprise Social Network Software für Führungskräftekommuni-kation, speziell für die Organisation von Führungskräfteveranstaltungen.Den Abschluss bilden Literatur- und Studienempfehlungen rund um das Thema Interne Kommunikation,Intranet und Social Media sowie Enterprise 2.0. 13
  • 7. KAPITEL WIE VIEL INTRANET DARF ES DENN SEIN? 2
  • 8. KAPITEL 2: Wie viel Intranet darf es denn sein?WIE VIEL INTRANET DARF ES DENN SEIN? Lutz Hirsch | HirschtecWie viel Intranet darf es denn sein? Vor dieser Frage stehen heute viele Unternehmen, die sich daranmachen, die interne Online-Kommunikation zu renovieren oder vollständig neu aufzusetzen. Im Zeitalter derUnternehmensportale wurde versucht, einen zentralen und rollenbasierten Zugang zu Informationen undTransaktionen zu schaffen. Diese Art der Projekte war hochkomplex und die technischen Systeme waren(und sind) teilweise sehr limitiert, um die wichtigen Anforderungen der Online-Redaktionen und der Usabilityfür den Endanwender zu erfüllen. Die Entwicklung der sozialen Netze im Internet hat zusätzlich dazu geführt,dass gerade der Kommunikations- und Vernetzungsaspekt stärker in den Vordergrund tritt. Darüber hinaustransportieren Nutzer die gelernten Internet-Standards der Web 2.0-Plattformen in ihre Unternehmens-welt und erwarten hohe Funktionalität mit bester Usability. Unternehmensportale spezialisieren sich heutedaher zunehmend auf strukturierte Daten und die Unterstützung von Prozess-Abläufen über eine Web-Plattform. Das Intranet erlebt eine Renaissance und startet einen neuen Versuch, die heterogene digitaleArbeitswelt der Mitarbeiter besser zu unterstützen. Wie sieht diese Welt aus?Eine Antwort darauf könnte wie folgt ausfallen: Mitarbeiter starten morgens ihren Rechner, arbeiten Mailsund Terminanfragen ab, produzieren eigene Dokumente, suchen Informationen, bedienen Spezialanwen-dungen wie SAP, CAD-Systeme oder Datenbanken und arbeiten in Teams mit Excel-Listen, Powerpoint-Status-Folien und Word-Protokollen. Das Intranet wird punktuell für den neuesten Speiseplan oder denAufruf des elektronischen Telefonbuches genutzt. Mitarbeiter klagen in solchen Umgebungen darüber, dass(veraltete) Informationen zu verstreut abgelegt sind, die Suchfunktion nicht die erhofften Inhalte findet unddie bereitgestellten technischen Plattformen gegenüber den gelernten Internet-Standards hoffnungsloshinterherhinken.Intranet-Projekte müssen sich in dieser Umgebung daher folgenden Kernhandlungsfeldern stellen:• Informationsvermittlung zum Unternehmen (der klassische redaktionelle Teil)• Förderung der Interaktion (z.B. durch Kommentare, Bewertungen, Empfehlungen etc.)• Unterstützung der Kommunikation unter den Mitarbeitern (Vernetzung und Messaging)• Unterstützung der Zusammenarbeit in virtuellen Teams (Kollaboration)• Strukturierung der Informationswelt (Personalisierung und Suche)Was steckt nun im Detail hinter diesen Handlungsfeldern und wie stellen sich diese in der heutigendigitalen Kommunikationswelt dar?InformationsvermittlungDarunter fallen die klassischen Unternehmensnachrichten, die vom Unternehmen (und hier speziell von denFührungskräften) für die Mitarbeiter formuliert sind. Der Bedarf an dieser verlässlichen und bindenden Top-Down-Kommunikation ist und bleibt hoch. Sie bietet den Mitarbeitern Orientierung und ist ein wichtiger Bau-stein der ganz spezifisch ausgeprägten Unternehmenskultur. Für das heute typische Intranet-Projekt zeigtsich im Vergleich zu Plattformen der letzten Jahre jedoch, dass die Komplexität der redaktionellen Abläufeund Vorgaben abnimmt. Online-Redaktionen können wunderbar mit Standard-Blog-Modulen arbeiten undnehmen Abstand von großen Redaktionssystemen mit umfangreichen Struktur- und Design-Vorgaben. DieAkzeptanz bei den Gelegenheitsredakteuren wird dabei erhöht und Schulungsaufwände werden minimiert.16
  • 9. KAPITEL STUDIE „SOCIAL INTRANET 2012“ 3
  • 10. KAPITEL 3: Studie „Social Intranet 2012“3.1 Einführung 3.1.1 Problematik und Fragestellung 3.1.2 Methodik3.2 Hintergrund der Befragten 3.2.1 Alter und Geschlecht 3.2.2 Ausbildung 3.2.3 Berufserfahrung 3.2.4 Position im Unternehmen3.3 Unternehmen: Strategische und organisatorische Einbindung 3.3.1 Branchen 3.3.2 Unternehmensgröße 3.3.3 Mitarbeiteralter3.4 Status Quo – Intranet und Social Media in der Internen Kommunikation 2012 3.4.1 Aktuelle und geplante Nutzung des Intranets 3.4.2 Nutzungsdauer des Intranets 3.4.3 Zugang der Mitarbeiter zum Intranet 3.4.4 Nutzungsschwerpunkte und Anwendungen 3.4.5 Einsatz von Cloud Software 3.4.6 Intranet-Technologien und Softwarelösungen 3.4.7 Social Media als Teil der Kommunikationsstrategie 3.4.8 Nutzergruppen des Intranets 3.4.9 Intranetmanagement und Generierung von Content3.5 Nutzung des Social Intranets: Ziele, Anreize und Nutzer 3.5.1 Ziele der Nutzung des Social Intranets 3.5.2 Anreize für die Nutzung des Social Intranets 3.5.3 Nutzer und Beteiligung im Social Intranet3.6 Vorbereitung, Pilotierung und Einführung 3.6.1 Projektvorbereitung 3.6.2 Pilotierung 3.6.3 Probleme und Lösungen bei der Einführung von Social Intranet3.7 Controlling: Rentabilitäts- und Zufriedenheitsmessung 3.7.1 Festlegung von Kennzahlen und Erfolgsmessung 3.7.2 Zufriedenheit mit dem Intranet3.8 Ausblick und Fazit3.9 Quellenverzeichnis 21
  • 11. KAPITEL 3: Studie „Social Intranet 2012“3.1 EINFÜHRUNG 3.1.1 PROBLEMATIK UND FRAGESTELLUNGSocial Media in der Internen Kommunikation stellen einen derzeit häufig thematisierten und vieldiskutierten Kommunikationstrend dar.Oft werden in diesem Zusammenhang die zunehmende Digitalisierung und ein verändertes Medi-ennutzungsverhalten der Mitarbeiter betont, die eine intensive Auseinandersetzung der Unterneh-men mit den neuen Medien erforderlich machen.Inzwischen haben nahezu alle großen Softwareanbieter ihr Produktangebot hinsichtlich der Nut-zung von Social Media in Unternehmen ausgebaut. So beispielsweise IBM, Salesforce und Microsoft,die ihr Angebot durch Plattformen für die interne Unternehmenskommunikation erweitert haben.Unternehmen, wie z.B. Adidas, die Allianz oder die Deutsche Telekom, ersetzen mittlerweile ihrklassisches Intranet und führen Social Intranet ein.Als allgemeine Entscheidungsgründe für ein Social Intranet lassen sich die neue Qualität derInformationsverteilung, ein optimiertes Wissensmanagement, die Steigerung der Produktivität,ein erhöhtes Innovationspotential sowie gesenkte Kommunikationskosten nennen. Auch die Unter-nehmenskultur spielt eine zentrale Rolle bei der Überlegung, Social Intranet einzusetzen: NeueFormen der Kommunikation und Zusammenarbeit bedürfen einer Anpassung der Kommunikations-kultur. Das bedeutet, dass sich die Art und Weise, wie Informationen vermittelt und ausgetauschtwerden, verändert. Damit kann eine veränderte Kommunikationskultur zu einem nachhaltigen Wan-del der Unternehmenskultur führen.Die Einführung neuer Formen der Kommunikation und Zusammenarbeit kann jedoch auch schei-tern, wenn diese nicht mit der Unternehmenskultur in Einklang zu bringen sind. Der Erfolg vonVeränderungen in der Kommunikationskultur steht somit immer in einer wechselseitigen Bezie-hung zur Unternehmenskultur.Lassen sich die angeführten Ziele langfristig tatsächlich durch die Einführung von Social Intranetrealisieren? Welchen Mehrwert hat die Einführung von Social Media in der Internen Kommunika-tion? Oder ist das Thema Social Media in Unternehmen nur ein aktueller Hype?Um den Status Quo von Social Media-Anwendungen in der Mitarbeiterkommunikation von deut-schen Unternehmen zu beurteilen, hat die scm – school for communication and managementgemeinsam mit Hirschtec die Studie „Social Intranet 2012” durchgeführt.Dabei lag der Fokus auf der derzeitigen oder geplanten Nutzung von Social Media-Anwendungen. WelcheRolle spielen Social Media tatsächlich in der Mitarbeiterkommunikation? Sind Social Media-Anwendungenschon in der internen Unternehmenskommunikation angekommen? Ist die Einführung von internen SocialNetworks geplant und welche Hauptziele werden mit deren Implementierung verfolgt?Grundlage der Studie sind u.a. zwei Annahmen:1. Für die erfolgreiche Unternehmenskommunikation ist es zukünftig unerlässlich, Social Media Tools indie Interne Kommunikation zu implementieren.22
  • 12. KAPITEL 3: Studie „Social Intranet 2012“3.2 HINTERGRUND DER BEFRAGTENUm sich dem Thema zu nähern, werden zunächst die Teilnehmer dieser Studie und ihr beruflicherwie fachlicher Hintergrund vorgestellt. Diese demografische Einordnung gibt einen Überblick überdiejenigen, die sich 2012 mit dem Thema Intranet und Social Intranet in deutschen Unternehmenbefassen. 3.2.1 ALTER UND GESCHLECHT 2,2% 25-34 Jahre 35-44 Jahre 18% 45-54 Jahre 55-64 Jahre 38,8% 41% Abb. 1: Altersübersicht; n = 178Bezüglich des Alters der beteiligten Personen geht aus den Ergebnissen hervor, dass mit 41,0% dieGruppe zwischen 25 und 34 Jahren besonders stark vertreten ist. Im Zusammenhang mit Social Mediawird diese Altersgruppe häufig als Digital Natives bezeichnet. Bezogen auf den Wandel der Unterneh-menskommunikation liegt die Vermutung nahe, dass die 25- bis 34-jährigen Kommunikatoren ein grö-ßeres Interesse an der Thematik Social Intranet haben und selbstverständlicher mit Social Media imAllgemeinen umgehen.Insgesamt ergibt die Umfrage, dass fast 80% der Befragten, die sich mit dem Thema Intranetbeschäftigen, unter 45 Jahre alt sind.Hingegen sind nur 2,2% der Studienteilnehmer 55 Jahre und älter. weiblich männlich 59,6% 40,4% Abb. 2: Geschlecht; n = 17826
  • 13. KAPITEL 3: Studie „Social Intranet 2012“An der Umfrage nahmenmehr Frauen als Männer teil: 59,6% der Studienteilnehmer sind weiblich, 40,4% männlich.Generell sind Positionen im Bereich Kommunikation bzw. Interne Kommunikation eher weiblich besetzt.Ob es sich bei dem relativ hohen Männeranteil in dieser Studie um einen Trend handelt, der möglicher-weise mit der höheren Technikaffinität zusammenhängt, die durch die Nutzung von Social Media auch inder Kommunikationsbranche gefordert ist, bleibt abzuwarten.3.2.2 AUSBILDUNGIm folgenden Teil wurden die Teilnehmer zu ihrem fachlichen und beruflichen Hintergrund befragt. DieDaten, die zum beruflichen Werdegang erhoben wurden, betreffen die Ausbildung, die Berufserfahrungsowie die aktuelle Position der Befragten. HÖCHSTER BILDUNGSABSCHLUSS ANGABEN IN PROZENT Haupt-/ Realschulabschluss 0 Abitur 6,2 Berufsausbildung 8,4 Studium 80,3 Promotion 5,1 Abb. 3: Höchster Bildungsabschluss; n = 178Mehr als 80% der Studienteilnehmer verfügen über einen Hochschulabschluss, von denen zudemrund 5% promoviert sind. Personen mit Berufsausbildung oder Abitur, ohne anschließendes Studium,befinden sich im Bereich Interne Kommunikation mit 14,6% in der Minderheit. Über einen Haupt- oderRealschulabschluss verfügt keiner der Befragten. Kommunikations-, Medienwissenschaften, Publizistik 37,4% andere Geistes- und Sozialwissenschaften, Sprachen 29,9% Journalistik 8,2% Wirtschaftswissenschaften 34,0% Naturwissenschaften/ Technik 10,9% Jura 2,0% Sonstige (bitte angeben) 2,7% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% Abb. 4: Studienrichtungen; n = 147 27
  • 14. KAPITEL ENTERPRISE 2.0 IN DER PRAXIS INTERVIEWS UND FACHBEITRÄGE 4
  • 15. KAPITEL 4: Enterprise 2.0 in der Praxis – Interviews und Fachbeiträge4.1 SOCIAL MEDIA SIND WICHTIG FÜR UNSERE ZUKUNFT: ÜBER DIE NEUEN AUFGABEN VON KOMMUNIKATIONS- UND FÜHRUNGSKRÄFTEN Christof Hafkemeyer | Deutsche Telekom AGIn einem Telekommunikationskonzern, so denkt man, ist es sehr einfach bzw. deutlich ein-facher, die Mitarbeiter für die Nutzung von Social Software in der Internen Kommunikationzu begeistern. Ist dies so?Darauf gibt es zwei Antworten: Zum einen ist es sehr einfach, weil unsere Mitarbeiter rein rationalverstehen, dass wir uns mit Social Media thematisch beschäftigen und solche Tools – im Sinnevon „use what you sell“ – auch benutzen müssen. Wir sind ein Kommunikationsunternehmen undmüssen uns daher mit den neuen Wegen der Kommunikation auch beschäftigen.Auf der anderen Seite arbeiten bei uns ganz „normale“ Menschen. Das heißt, dass unsere Mitarbei-ter diese Tools nur nutzen, wenn sie dadurch in ihrer täglichen Arbeit profitieren. Die Mitarbeitermüssen den Mehrwert von Social Software spüren, um sie anzuwenden. Diese Herausforderung istin unserem Unternehmen die gleiche wie in anderen Unternehmen auch. ­Welche Anreize schaffen Sie, damit die Mitarbeiter das neue Social Network nutzen – oderziehen bei Ihnen gleich alle mit?Ein Anreizsystem im strengen Sinne haben wir nicht.Wir versuchen jedoch, unseren Mitarbeitern über Change-Maßnahmen, Kommunikation und Schu-lungen deutlich zu machen, welche Funktionen unser Telekom Social Network hat und wie diese fürdie tägliche Arbeit eingesetzt werden können. Es geht vor allem darum, zu zeigen, dass es sichnicht um „just another working tool“ handelt, sondern um eine völlig neue Art der Zusammenar-beit. Es soll gezeigt werden, dass die Nutzung Spaß bereitet und durch die menschlichen Kontakte,die Zusammenarbeit und den Austausch miteinander auch ein emotionaler Mehrwert geschaffenwird. Dazu gehört beispielsweise auch das Thema Usability. Das neue Social Network darf dahernicht aussehen wie ein 08/15-IT-Tool, sondern muss die Mitarbeiter motivieren, sich damit zubeschäftigen.Bei allen Workflows und Prozessen, die man damit abbilden will, darf die emotionale Komponentenicht vergessen werden. Das ist ein ganz wichtiger Hebel, den man nicht unterschätzen sollte.Erreichen Sie über diese Kanäle auch alle Mitarbeiter? Was ist mit den Kollegen im TelekomShop oder Außendienstlern wie den Technikern vor Ort?Theoretisch erreichen wir alle, praktisch allerdings nicht. Theoretisch heißt: Die meisten Mitarbei-ter haben eine E-Mail-Adresse und auch einen Intranet-Zugang. Praktisch sieht es jedoch so aus,dass die Kollegen, beispielsweise im Telekom-Shop oder bei der Technik, gar keine Zeit haben, dasIntranet und die Tools in ihrem ganzen Umfang zu nutzen. Das ist völlig unrealistisch. Deshalb haben wires uns auch nicht als Ziel gesetzt, dass alle Mitarbeiter (derzeit zirka 235.000) täglich mit dem Intranetbzw. Social Media Tools arbeiten sollen.64
  • 16. KAPITEL 4: Enterprise 2.0 in der Praxis – Interviews und Fachbeiträge4.2 ENDE DER ZETTELWIRTSCHAFTMichael Wegscheider | Allianz Sie befinden sich in einer konzernweiten Pilotphase des internen sozialen Netzwerkes ASN undsind als  einer der ersten  Konzerne  der Versicherungswirtschaft somit auf dem besten Wegzur Enterprise 2.0. Noch bis Ende des Jahres soll der Breiteneinsatz folgen. Wie lange hat esgedauert, die Idee von der Allianz als Enterprise 2.0 durchzusetzen und wie viel Überzeugungs-arbeit musste geleistet werden? Die Idee einer Allianz als Enterprise 2.0 können Sie nicht durchsetzen. Sie können nur bestmöglicheVoraussetzungen für einen Wandlungsprozess hin zum Enterprise 2.0 schaffen. Mit dem Start des ASNPiloten haben wir den ersten Schritt auf diesem Weg getan. Wir haben ein Lernfeld für das Unterneh-men geschaffen, aus dem wir jetzt unsere Lehren und Konsequenzen für einen Breiteneinsatz ziehen.Natürlich ist es wichtig, Mitstreiter zu finden, insbesondere auch im Management und natürlich müssenSie allen potenziellen Anwendern die entscheidende Frage beantworten: "Was nützt es mir?". Aber letzt-endlich wandelt sich ein Unternehmen dann zum Enterprise 2.0, wenn vernetztes Arbeiten für alle Mit-arbeiter zum Alltag  wird und dieser Prozess erwächst aus den vielen individuellen Erfahrungen derMitarbeiter mit dieser Technologie und ihren ganz persönlichen Entscheidungen zur Partizipation. Es istein Prozess der Sicherheit braucht, Unterstützung, Freiraum und vor allem Zeit!Das Netzwerk erfolgt ohne inhaltliche Überwachung und somit auf Basis einer Selbstregulierung.Damit schenken Sie den Nutzern viel Vertrauen. Dennoch monieren Gewerkschaften, dass eineKontrolle grundsätzlich möglich sei und man sich somit immer mehr hin zur gläsernen Beleg-schaft bewege. Was sagen Sie dazu? Das Wesen eines Sozialen Netzwerkes ist Transparenz! Gerade weil es Transparenz schafft, macht esdie Anwender produktiver und das Unternehmen effizienter. Nur geteilte und vernetzte Informationensind wirklich fruchtbar. Was im eigenen Kopf steckt oder im bilateralen Dialog eines Mailverkehrswird wenig Wirkung in der Breite entfalten. Nur wenn klar ist, womit ich mich als Anwender und Teildes Sozialen Netzwerkes beschäftige, können andere Anwender sich darauf beziehen oder direkt vonmeiner Expertise, meinen Kenntnissen profitieren, mit mir in einen fruchtbaren Dialog treten, ein Teamformen und so weiter. Ob Wissen zur Kontrolle genutzt wird, ist zunächst ausschließlich ein Thema derUnternehmensstrategie oder der Führungskultur. Das hat mit den eingesetzten technischen Tools erstmal gar nichts zu tun. Auch ohne Soziales Netzwerk hat ein Vorgesetzter genügend Mittel zur Verfü-gung, um seinen Mitarbeiter zu kontrollieren, wenn er das möchte. Hier steht also vor allem Führungund Unternehmenskultur in der Diskussion und diese Diskussion müssen wir auch tatsächlich mit allenStakeholdern (HR, Betriebsrat, Management) führen, wenn wir uns mit der Frage beschäftigen, wie einWandel zum Enterprise 2.0 gelingen kann.Die Idee eines Social Intranet (Enterprise 2.0) beschreibt weit mehr als nur ein weiteres Projektder Internen Kommunikation - letztlich bedeutet sie einen Wandel der Unternehmenskultur. Wel-che Veränderungen in Ihrer Arbeitswelt bei der Allianz erwarten Sie? Die größte Veränderung  für den einzelnen Anwender eines Sozialen Netzwerkes  besteht aus mei-ner Sicht in der Erfahrung, als Person und mit seinen Äußerungen und Aktivitäten öffentlich zu werden.70
  • 17. KAPITEL 4: Enterprise 2.0 in der Praxis – Interviews und Fachbeiträge4.3 BE SMART: ÜBER GUIDELINES, DIE ROLLE VON FÜHRUNGSKRÄFTEN UND DEN EINSATZ VON SOCIAL MEDIA BEI MICROSOFT Prof. Thomas Mickeleit | Microsoft Deutschland GmbHMicrosoft bietet mit SharePoint und Office 365 Lösungen für eine vereinfachte Zusammen-arbeit im Unternehmen und im Web. Seit Juni 2012 gehört auch Yammer, eine Softwarefür firmeninterne Netzwerke mit Social Media-Anwendungen, zu den Produkten Microsofts.Damit werden Social Software-Produkten und Cloud-Lösungen für Unternehmen ein großerStellenwert zugeschrieben. Welchen Mehrwert sehen Sie persönlich in Social Media für dieinterne Unternehmenskommunikation?Zunächst gibt es einen einfachen Treiber für diese Entwicklung und der besteht in dem Bedürfnisder Mitarbeiter, sich so einfach untereinander auszutauschen, wie sie das privat, z.B. auf Face-book, auch tun können. Die Frage nach dem Mehrwert bleibt aber berechtigt, denn die Unterneh-men würden sich darauf weitgehend nicht einlassen, wenn es nicht eine Win-Win-Situation ergäbe.Im Unternehmensalltag wird immer mehr in Projekten, oft auch international, gearbeitet. DieseProjekte müssen sich organisieren können und manchmal ist es schon schwer, die Beteiligten mitder größten Expertise zu identifizieren. Social Media-Anwendungen wie Yammer in Verbindung mitder Microsoft Sharepoint-Plattform können das lösen und generieren genau diesen Mehrwert.Welche Social Media-Anwendungen nutzen Sie bei Microsoft für die Interne Kommunikationin Ihrem Unternehmen?Wir nutzen natürlich alles, was uns Sharepoint bietet, also Microblogging, Wikis, Dokumenten-Sharing und vieles mehr. Auch unser Corporate Directory ist darin abgebildet. Jeder MicrosoftMitarbeiter hat eine „My-Site“, in der er sich darstellen kann, aus der ersichtlich ist, in welchenArbeitsteams und Projekten er tätig ist und welche Expertisen vorhanden sind. Im Moment überle-gen auch wir, wie wir Yammer in das Geschehen einbinden. Von den 3.000 Microsoft Mitarbeiternin Deutschland ist schon ein Drittel auf der Plattform aktiv.Als weltweit größter Software-Hersteller verfügt Microsoft mit Sicherheit über innovati-onsaffine Mitarbeiter mit fundierten Kenntnissen und professionellem Umgang im SocialSoftware-Bereich. Dennoch: Waren bei der Einführung von Social Media-Anwendungenbesondere Anreize nötig, um deren Akzeptanz zu fördern und die Mitarbeiter zur Nutzungder Social Media Tools zu motivieren?Es spielt sicher eine Rolle, wie technik-affin die Mitarbeiter sind. Und man kann zurecht davon aus-gehen, dass Technologie-Unternehmen in dieser Hinsicht einen Vorteil haben. Wir stehen eher vordem Problem, dass durch die schnelle Verbreitung immer neuer Plattformen eine Unübersichtlich-keit entsteht, die immer wieder mal aufgeräumt werden muss. Wir haben z.B. auch Tools wiederabgeschaltet. Grundsätzlich bedarf es aber Anreizen und der allergrößte ist, wenn die Mitarbei-ter den unmittelbaren Mehrwert selbst empfinden. Ein anderer Anreiz ist die Vorbildfunktion derFührungskräfte. Wenn die mitmachen, ziehen alle Mitarbeiter mit. In größeren Change-Projekten,also der umfassenden Einführung einer Social-Plattform bedarf eines Plans und wiederkehrenderImpulse. Ohne Projektbüro oder qualifizierter externer Begleitung geht das gerne auch schief.72
  • 18. KAPITEL 4: Enterprise 2.0 in der Praxis – Interviews und Fachbeiträge4.4 INTRANET UND SOCIAL MEDIA – EIN WERKSTATTBERICHTPit Hansing, Stephanie Knödler und Armin Müller | Infineon TechnologiesWenn Social Media in der Unternehmenskommunikation diskutiert werden, geht es meist umAktivitäten auf frei zugänglichen Plattformen wie Facebook und Twitter. Im Zentrum steht meistdie Frage, wie Unternehmen diese für sich nutzen können, Dialoge beobachten und auswertenoder das Verhalten der Mitarbeiter beeinflussen können. Als Bestandteil des offiziellen Unter-nehmens-Intranets sind Social Media-Plattformen dagegen im deutschsprachigen Raum nochnicht weit verbreitet. Die Infineon Technologies AG hat beschlossen, dies Neuland zu betreten.Im Frühjahr 2012 ging das neue Intranet des Halbleiter-Herstellers aus München online. Mehr als 700Mitarbeiter rund um den Globus haben den Relaunch vorbereitet. Bestandteil des neuen Intranets istauch eine Social Media-Plattform, die allen 26.000 Mitarbeitern weltweit zugänglich ist. Hier können siepersönliche Profile anlegen, Ideen vorstellen und diskutieren, Fragen stellen, Blog- und Microblog-Bei-träge veröffentlichen oder selbst organisierte Communities bilden. Mit der Einführung dieses „Business-Facebook“ hat das Hightech-Unternehmen Neuland betreten.Sprung ins UngewisseIn einem Pilotprojekt hatten zuvor rund 800 Infineon-Mitarbeiter Erfahrungen gesammelt, welcheMöglichkeiten das neue Angebot bietet und wie die neuen Kommunikationsformen in die Routinen desArbeitsalltags integriert werden können. Social Media-Projektleiter Armin Müllers vorläufiges Fazit: „Nichtjeder springt sofort auf den Zug – viele Kollegen üben Zurückhaltung und schauen zunächst lieber zu.“Wie wissenschaftliche Arbeiten zur Social Media-Nutzung zeigen, ist der Anteil der passiven Nutzer hoch.Müller: „Während im Web 2.0 nur jeder Zehnte Nutzer regelmäßig selbst Beiträge veröffentlicht, liegt derAnteil der aktiven Nutzer in unserem Projekt bei etwa 35 Prozent.“ Einen vergleichsweise hohen Anteilaktiver Nutzer hat Müller auch nach Abschluss des Piloten bei der flächendeckenden Einführung beobachtet.Profilseite (von Pit Hansing) der neuen Social Media-Plattform 75
  • 19. KAPITELINSPIRIERENDE DIALOGE, LERNEN UND VERNETZEN SOCIAL MEDIA IN DER INTERNEN KOMMUNIKATION ERGEBNISSE DES K2-SPEED-CAFÉS 5
  • 20. KAPITEL 5: Ergebnisse des K2-Speed-Cafés5. INSPIRIERENDE DIALOGE, LERNEN UND VERNETZEN: SOCIAL MEDIA IN DER INTERNEN KOMMUNIKATION – ERGEBNISSE DES K2-SPEED-CAFÉSEinleitungIm Mai 2012 fand im Rahmen der K2-Tagung Interne Kommunikation in Köln ein erneut sehr ergebnis-reiches „Speed-Café“ statt. Dr. Christian Kemper und Kerstin Huven von inbetweener übernahmen dieprofessionelle und zielführende Leitung. Das „Speed-Café“ galt diesmal dem Thema „Inspirierende Dia-loge, lernen und vernetzen: Social Media in der Internen Kommunikation“. Aufgabe der Teilnehmerinnenund Teilnehmer war es, die Rolle von Social Media in der Internen Kommunikation und die damit ver-bundene Veränderung der Führung zu diskutieren. Der Text fasst die Gedankenvielfalt der Teilnehmerzusammen und spiegelt ihre individuellen Erfahrungen aus der Praxis und Einschätzungen wider.MethodeDas Speed-Café orientiert sich an dem Workshop-Modell „World-Café“, das die US-amerikanischenUnternehmensberater Juanita Brown und David Isaacs für den dialogischen Austausch und die Ver-netzung von Erfahrungen, Ideen und Meinungen entwickelt haben. Der Ansatz zielt auf konstruktiveGespräche innerhalb kleiner Gruppen und die Schaffung kollektiven Wissens ab. Im Rahmen der diesjäh-rigen K2-Tagung diskutierten die rund 100 Teilnehmer in kleinen Gruppen von sechs Personen zunächstdie Rolle von Social Media in der Internen Kommunikation und in einem zweiten Schritt die damit ver-knüpfte Veränderung der Führung. Spontane Ideen wurden während des Arbeitsprozesses visuell aufPapiertischdecken festgehalten, in Beziehung zueinander gesetzt und mit Anmerkungen versehen. Derinhaltliche Austausch wurde durch einen Wechsel der Tische maximiert und durch Tischmoderatorenunterstützt. So entstand im Speed-Café eine lebendige, interaktive und intensive Arbeitsatmosphäre.Abschließend wurden die schriftlich und visuell festgehaltenen Ideensammlungen von den Teilnehmernpräsentiert. Die Tischdecken bilden die Basis für den vorliegenden Text. Die allgemeine Erfahrung derTeilnehmer in der Internen Kommunikation unter Einbeziehung von Social Media soll die Übertragung derhier ausgeführten Ideen in den Praxisalltag erleichtern.Erfolgsfaktoren der Internen Kommunikation unter Einsatz von Social MediaDie am Speed-Café beteiligten Kommunikationsexperten haben sich in der ersten Session mit der Frage„Social Media als Gewinn in der Internen Kommunikation – wie gelingt uns das?“ beschäftigt. Alle Hin-weise und Ideen, die in dieser Arbeitsphase zusammengetragen wurden, können den folgenden vierErfolgsfaktoren zugeordnet werden, mit denen Social Media als Gewinn in der Internen Kommunikationgelingen kann.• Toleranz und TransparenzAls wesentlich für den Erfolg von Social Media in der Internen Kommunikation wird gegenseitige Toleranzund Integration empfunden. Für die Teilnehmer des Speed-Cafés beinhaltet dies u.a. den Verzicht aufZensur, die Beachtung unterschiedlicher Unternehmenskulturen sowie die Integration älterer Mitar-beiter.• Ängste erkennenDer Erfolg von Social Media in der Internen Kommunikation setzt eine Analyse und Akzeptanz der vor-handenen Ängste auf Seiten der Mitarbeiter sowie auf Seiten der Führungskräfte voraus. Es wird vor-geschlagen, dass Führungskräfte ihre Angst vor Kontrollverlusten reflektieren und sie selbst als Vorbild82
  • 21. KAPITEL STEFAN DONAT (IMMER-UPTODATE) EINSATZMÖGLICHKEITEN VON ENTERPRISE SOCIAL NETWORK SOFTWARE FÜR 6 FÜHRUNGSKRÄFTEVERANSTALTUNGEN
  • 22. KAPITEL 6: Einsatzmöglichkeiten von Enterprise Social Network Software6. EINSATZMÖGLICHKEITEN VON ENTERPRISE SOCIAL NETWORK SOFT WARE FÜR FÜHRUNGSKRÄFTEVERANSTALTUNGEN Stefan Donat | immer-uptodateEinleitungDie Nutzung von Social Media ist im Privaten allgegenwärtig. Unabhängig unseres jeweiligen Standortsgelingt es uns, mit allen Kontakten unseres persönlichen Netzwerks auch über große Distanzen hinweg inEchtzeit zu kommunizieren und interaktiv in einem emotionalen oder intellektuellen Austausch zu stehen.Zunehmend nutzen auch Unternehmen die Vorteile von Social Media für die Interne Unternehmenskom-munikation. Der Einsatz von Social Media Software verspricht eine transparentere Kommunikation sowieeine effektivere, standortübergreifende Zusammenarbeit. So zeigt zum Beispiel eine Studie von APCOWorldwide und Gagen MacDonald (2012), dass für 61% der Mitarbeiter Social Media Tools eine Verein-fachung der Zusammenarbeit über große Distanzen hinweg bedeuten. Eine Studie von McKinsey (2009)ergibt darüber hinaus, dass auf Informationen bis zu 68% schneller zugegriffen werden kann. Der Trendliegt also in einer effektiven Zusammenarbeit und im schnellen Teilen von Informationen und Wissen.Damit sind beschleunigte Arbeitsprozesse, gesenkte Kommunikationskosten und ein gesteigertes Inno-vationspotential unmittelbar verknüpft.Enterprise 2.0 – so der Begriff, der die Anwendung von Web 2.0-Konzepten und Social Software inUnternehmen beschreibt – wird nunmehr verstärkt durch Enterprise Social Network Software geprägt.Eine Enterprise Social Network Software verknüpft die Funktionen klassischer Formen des Unterneh-mensintranets und sozialer Netzwerke und intensiviert dadurch die interne Unternehmenskommunika-tion. Als besondere Herausforderung der Internen Kommunikation gilt der Bereich der Führungskräfte.Führungskräfte sind als Vermittler von Unternehmenszielen und -strategien auf eine dialogintensive,standortübergreifende Kommunikation angewiesen. Enterprise Social Network Software birgt neuePotenziale für die Führungskräftekommunikation. Um diese zu erkennen und für sich erfolgreich zu nut-zen, aber auch um diese den Mitarbeitern gleichermaßen aufzuzeigen, ist eine stärkere Einbindung vonFührungskräften bei der Anwendung von Social Media im Unternehmen gefordert.Die Bedeutung von Enterprise Social Network SoftwareEin Enterprise Social Network (ESN) erweitert in seinen Funktionen das klassische Intranet, indem es denAspekt des Sozialen Netzwerks integriert. Mitarbeiter präsentieren sich auf personalisierten und indivi-duellen Mitgliederprofilen mit ihren Expertisen und Qualifikationen. Gruppen oder Foren bieten virtuelleKommunikationsorte für Expertenthemen. Der Austausch von Informationen und Wissen erfolgt dadurchgezielt und transparent. Schnell und mit großer Reichweite können Termine oder Veranstaltungen ange-kündigt oder Umfragen durchgeführt werden. Über die Veröffentlichung von Beiträgen können Informa-tionen und Dokumente bereitgestellt, via Kommentare kann auf Beiträge reagiert werden.Die Verknüpfung, gezielt Informationen bereitzustellen und gleichermaßen in einen interaktiven Aus-tausch, sogar Echtzeit-Dialog, zu treten, entspricht dem aktuellen Trend der Unternehmensführung: DieKommunikationsmöglichkeiten in Unternehmen werden allgemein erweitert und optimiert. Unterneh-menseinheiten finden einen zentralen Kommunikationsort, an dem Wissen gemeinsam erarbeitet undInformationen geteilt werden. Damit bedeutet der Einsatz von Enterprise Social Network Software nichtnur einen erhöhten Informationsstand. Innovations- und Arbeitsprozesse werden beschleunigt und alleNetzwerkmitglieder haben die Möglichkeit, Entscheidungsprozesse zu beeinflussen.90
  • 23. VERLAGSVORSCHAUBuchreihe scm kompaktDie neue Buchreihe „scm kompakt“ bietet leserfreundliche Themenbücher mit vielen Abbil-dungen zu ausgewählten Aspekten „Facebook und Google+ in der Unternehmenskommunikation – Content Marketing im Social Web“ von Nemo Altenberger und Jan Eisenkrein. ISBN: 978-3-940543-19-6 EUR 26,90 | erscheint: Oktober 2012 „Social Media und Recht – Juristische Fallstricke im Social Media Marketing“? von Dr. Nils Weber und Dr. Marcus Robak ISBN: 978-3-940543-20-2 EUR 26,90 | erscheint: Oktober 2012 „Mitarbeiterzeitschrift - Print bleibt en vogue“ von Dr. Gerhard Vilsmeier ISBN: 978-3-940543-12-7 erscheint: Winter 2012/ Frühjahr 2013 „Social Media und Krisen“ | von Daniel J. Hanke und Michael Manger | ISBN: 978-3-940543-24-0 EUR 26,90 | erscheint: Frühjahr 2013 www.scmonline.de
  • 24. Social Media in der Internen Kommunikation Immer mehr Unternehmen planen die Integration von Social Media zur Optimierung ihres Wissensmanagements, zur Partizipation und Kolla- boration sowie als Mittel gegen die E-Mail-Flut. Social Media können jedoch kein Allheilmittel sein und müssen zum Unternehmen und des- sen Kultur passen. Für die Interne Kommunikation bedeutet die Imple- mentierung eines Social Intranets neue Aufgaben und Rollen. Dieser Sammelband soll eine Orientierung bieten, wie Social Media Tools in der Internen Kommunikation sinnvoll angewendet werden können und liefert mit Expertenbeiträgen, Erfahrungsberichten und Best Practice- Beispielen zahlreiche Tipps für konkrete Herangehensweisen für die Implementierung. scm | 376 Seiten | ISBN 9-783-9405-4313-4 | Preis: 29.90 Euro | auch als E-Book Trendmonitor Interne Kommunikation 2011 Ziel des Trendmonitors ist es, das Berufsfeld des internen Kommu- nikationsmanagers zu bestimmen. Besonderer Fokus liegt dabei auf organisatorischen Rahmenbedingungen, Arbeitsfeld, Instrumenten und dem Profil der Befragten. Dafür haben im September 2011 Kommunika- tionsverantwortliche unterschiedlich großer Unternehmen und Organi- sationen einen Onlinefragebogen ausgefüllt. Die Ergebnisse informieren unter anderem über aktuelle Projekte und Themen in der Internen Kom- munikation. Ebenso äußern sich die Befragten zu ihrer eigenen Rolle und den Kriterien zur Medienauswahl in ihrem Unternehmen. Der Trend- monitor ist eine Studie der scm – school for communication and management in Kooperation mit der DPRG und dem prmagazin. scm | 82 Seiten | ISBN 978-3-940543-14-1 | Preis: 85.00 Euro Rede mit mir - Warum interne Kommunikation für Mitarbeitende so wichtig ist und wie sie funktionieren könnte Alle sind sich einig: Interne Kommunikation ist wichtig. Und doch sind Mit- arbeiter nur wenig mit der gelebten Internen Kommunikation zufrieden.Interne Kommunikation ist wichtig – hierin scheinen sich alle ei-nig: Firmenleitung, Führungskräfte, Mitarbeitende und Interes-senvertretungen. Jedoch zeigt der Blick in die Praxis die ernüch-ternde Realität: Mitarbeiter äußern schon seit vielen Jahren inBefragungen und Gesprächen, dass sie nur wenig mit der geleb-ten Internen Kommunikation zufrieden sind: Sie fühlen sich von „Rede mit mir“ geht dieses Problem vom verhaltenswissenschaftlichenInformationslawinen überrollt, doch gleichzeitig vermissen siejene Informationen, die sie sich wünschen und brauchen, um ihreArbeitstätigkeit so auszuführen, dass sie die Unternehmenszieleunterstützen und sie selbst zufrieden sind. Die Frage lautet, wie eszu dieser Kluft zwischen der allenorten beteuerten Bedeutung derInternen Kommunikation und der gelebten Wirklichkeit kommt? R e d e Standpunkt an und ergründet Gestaltungsmöglichkeiten von Kommunika-Dieses Buch will dieser Frage nachgehen. Im ersten Teil des Bu-ches steht vor allem die Sicht der Mitarbeitenden im Vordergrund:Aus ihrer Perspektive beschreibt der Autor, warum die gelungeneInterne Kommunikation so wichtig für ihr Wohlbefinden ist, ihre mitmiR Rede mit mir – von dieter Georg HerbstLeistung und sogar ihre Gesundheit. Er nennt Gründe, warum dieInterne Kommunikation aus ihrer Sicht oft nicht funktioniert, aberauch, wie sie besser funktionieren und für alle Beteiligten befrie- tionsverantwortlichen anhand der Bedürfnisse von Mitarbeitenden.digend gelingen könnte. Der zweite Teil des Buches beleuchtetdie Sicht der Kommunikationsverantwortlichen und beschreibt,wie sie die Interne Kommunikation systematisch und langfristiggestalten können. Warumzum Autor: inteRne KommuniKation scm | Seiten: ca. 300 | ISBN: 978-3-940543-08-0 | Preis: 24.90 EuroProf. Dr. Dieter Georg Herbst ist selbstständiger Kommunikationsberater fürnamhafte Unternehmen im In- und Ausland. Er ist Professor für AllgemeineBetriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Marketing und Kommunika-tion an der Fachhochschule für Ökonomie und Management in Berlin, leitet für mitarbeitende so wichtigseit 2009 den Masterstudiengang Leadership in Digitaler Kommunikation ander Universität der Künste Berlin (UdK) und ist Gastprofessor der Lettischen ist und wie sie funktionierenKulturakademie Riga und Dozent an der Universität St. Gallen. Von ihm sinddiverse Bücher zum Thema Kommunikation erschienen. könnte von dieter Georg Herbst 100
  • 25. Interne Kommunikation: Die Kraft entsteht im Maschinenraum Dass der Dialog zwischen dem Management und den Mitarbeitern das „Wir“-Gefühl stärkt und sich positiv auf die Motivation auswirkt, ist offen- Interne Kommunikation – Die Kraft entsteht im Maschinenraum kundig. Doch die Umsetzung dieser Ziele ist anspruchsvoll. Die Autoren dieses Sammelbands beleuchten die gegenwärtigen Entwicklungen derwirkt nach außen. Professionelle interne Kommunikation ist zum essenziellen Er- tor von Unternehmen speziell und Organisationen allgemein geworden. Gerade in igen Zeiten wachsen die Anforderungen an eine ausgereifte Inhouse-Kommunikation.ndere für das Management hat die Kommunikation mit den Mitarbeitern eine existen- Interne Kommunikationedeutung. Trotz dieser Erkenntnisse tun sich einige Unternehmen mit der gezielten he ihrer Mitarbeiter schwer. Es gilt, aus einer Vielzahl von verfügbaren Instrumenten Die Kraft entsteht im Maschinenraum gruppengerechte Auswahl zu treffen. Welche Chancen bietet die Digitalisierung der Internen Kommunikation aus unterschiedlichen Blickwinkeln und geben hmenskommunikation? Welche Spezifika sind bei Veränderungsprozessen oder imall zu beachten? Die Autoren dieses Sammelbands beleuchten diese und andere Fra- Lars Dörfel (Hrsg.) unterschiedlichsten Blickwinkeln. Aufschluss über erfolgreiche Mitarbeiterkommunikation. ISBN 978-3-940543-00-4 Mit Beiträgen von: Christian Arns • Dr. Nikolai A. Behr • Dr. Christof E. Ehrhart • Markus Elsen • Prof. Dr. Jo Groebel • Dr. Michael Gross • Peter Haenchen • Manfred Hasenbeck • Frank Martin Hein • scm | Seiten: 332 | ISBN: 978-3-940543-00-4 | Preis: 26.90 Euro 26,90 € Dr. Thorsten Hofmann • Marcus Johst • Prof. Dr. Peter Kruse • Prof. Dr. Peter Kunz • Reiner Neumann • Thomas Mickeleit • Peter Nietzold • Alexander Ross • Ulrich Schuhmann • Beate Stoffers • Adrian Teetz • Detlef Untermann 1 11.07.2007 18:17:28 Instrumente und Techniken der Internen Kommunikation: Trends, Nutzen und Wirklichkeit Lars Dörfel (Hrsg.) Im 2. Band der scm zur Internen Kommunikation widmen sich 25 Autoren dem Nutzen einzelner Instrumente und Techniken sowie den Trends in ibt eine Reihe von Instrumenten und Techniken, die im Instrumente und Techniken der Internen Kommunikation • Lars Dörfel (Hrsg.)hmen der Internen Kommunikation eingesetzt werden. zweite Band der scm zum Thema „Interne Kommunika- “ stellt die wichtigsten persönlichen, schriftlichen und tronischen Tools vor. Wenngleich durch die Möglich- deren Einsatz. Anhand konkreter Beispiele werden klassische und Online- des Internets immer mehr Instrumente zur Auswahl en, heißt dies nicht, dass diese in allen Situationen, anisationsformen und Unternehmenskulturen gleich- eutend sind. Das Buch Instrumente und Techniken der rnen Kommunikation – Trends, Nutzen und Wirklich- zeigt, wie wichtig es ist, die Vorzüge und Nachteile der Instrumente vorgestellt, die sich in der täglichen Arbeit bewährt haben. elnen Tools zu kennen, um den optimalen Medien-Mix die eigene Arbeit zu finden. Darüber hinaus werden diertschöpfung durch Interne Kommunikation und dasmmunikationscontrolling dargestellt. Buch Instrumente und Techniken der Internen Kommuni- Instrumente und Techniken der Internen Kommunikation Dieser Bereich wird ergänzt mit dem Aspekt der Wertschöpfung von on – Trends, Nutzen und Wirklichkeit ist eine Zusammen-eit von Managern, Beratern, Kommunikationsexperten Wissenschaftlern: Susanne Arndt, Anja Blaschke,git Bruns/Susanne Marell/Silke Rau, Rainer Burkhardt/ as Kircher, Christian Clawien, Harald Dudel, Wolfgang Trends, Nutzen und Wirklichkeit Eck, Ariana Fischer, Silke Fuß, Frank Martin Hein, ter Herbst, Ulrich E. Hinsen, Tina Kulow, Ralf Langen/ interner Kommunikation für das Unternehmen.bert Wreschniok, Ralf Leinemann, Michael Müller, Olafz, Hermann Sottong, Reimer Stobbe, Yvonne Töbe undgit Ziesche.cm ISBN 978-3-940543-04-2 Mit Beiträgen von: Susanne Arndt • Anja Blaschke • Birgit Bruns/Silke Rau/Susanne Marell • Rainer Burkhardt/Lukas Kircher • Christian Clawien • Harald Dudel • Wolfgang A. Eck • Ariana Fischer • Silke Fuß • Frank Martin Hein • Dieter Herbst • Ulrich E. Hinsen • scm | Seiten: 336 | ISBN: 978-3-940543-04-2 | Preis: 29.90 Euro 29,90 € communication and management Tina Kulow • Ralf Langen/Robert Wreschniok • Ralf Leinemann • Michael Müller • Olaf Nitz • Hermann Sottong • Reimer Stobbe • Yvonne Töbe • Birgit Ziesche Führungskommunikation. Dialoge: Kommunikation im Wandel – Wandel in der Kommu- nikation Führungskommunikation soll authentisch sein, nicht ungeschliffen, unge- filtert oder unbedacht. Professionell verhalten können sich Authentizität Lars Dörfel | Ulrich E. Hinsen (Hrsg.) Neu aufgesetzte und in kurzen Abständen aufeinander folgende Change-Prozesse bestimmen inzwischen den Unternehmens- und Führungsalltag. Der Führungs- Führungskommunikation. Dialoge • Lars Dörfel | Ulrich E. Hinsen (Hrsg.) kommunikation kommt hier eine Schlüsselrolle zu: Gewinnung von Akzeptanz für die Veränderungen. Die gegenwärtigen Krisen beschleunigen den Wandel. Zu- und Respekt in der Führungskommunikation ergänzen. Das müssen sie sammenlegungen von Einheiten, damit verbundene betriebsbedingte Umzüge, die Trennung von Mitarbeitern, Umstrukturierungen mit neuen Aufgabenfeldern etc. verlangen von Führungskräften eine zielorientierte und emphatische Kommunika- tion der Veränderungen. Für viele ein Balanceakt, da sie selber ja oft Betroffene der Veränderungen sind. Die Flucht auf das Feld „Authentisch kommunizieren“ endet häufig auf dem Acker des Reputationsverlustes. Ungeschliffen ist nicht au- thentisch. Führungskommunikation. auch, denn die Anforderungen sind groß: Demografische Entwicklungen, Dabei können sich „professionell verhalten“, Authentizität und Respekt vor an- deren in der Führungskommunikation ergänzen. Die Autoren dieses Bandes meinen: Diese Ergänzung muss auch sein, damit Dialoge Führungskommunikation ihren Anforderungen gerecht wird. Und die Anforde- rungen sind groß: Demographische Entwicklungen, Distance Leadership, Reputa- tion, große Veränderungsvorhaben etc.. Unter neuen Voraussetzungen verändert Kommunikation im Wandel – sich auch die Führungskommunikation. Fach- und Praxisexperten weisen hierfür Wandel in der Kommunikation neue Wege durch den Strom der Kommunikation. Distance Leadership, große Veränderungsvorhaben etc.. Fach- und Pra- xisexperten weisen hierfür neue Wege durch den Strom der Kommuni- scm kation. Mit freundlicher Unterstützung von: ISBN 978-3-940543-05-9 Mit Beiträgen von: Frank Brettschneider/Ulrich Bihler • Lars Dörfel • Klaus Graniki • Frank Martin Hein • Ulrich E. Hinsen • Jan Holtfreter • Ralf Langen/Katrin Schwabe • Christophe Musy • Dietrich Krippendorf • Martin Rhoese • Jörg Simon • Erhard Steffen • 39,90 € school for communication and management Thomas Zinnöcker scm | Seiten: 209 | ISBN: 978-3-940543-05-9 | Preis: 39.90 Euro 101
  • 26. Social Intranet 2012 Social Media werden aktuell als vielversprechender Erfolgsfaktor für die interne Unternehmenskommunikation thematisiert. Allgemeine Entscheidungsgründe für Social Media-Anwendungen in der Internen Kommunikation sind eine neue Qualität der Informationsverteilung, optimiertes Wissensmanagement und gesteigertes Innovationspotential, gesenkte Kommunikationskosten und höhere Produktivität. Folglich setzen sich Unternehmen zunehmend mit den neuen Medien auseinander. Dieses Buch ermittelt den Status Quo von Social Media-Anwendungen in der Mit- arbeiterkommunikation. Den zentralen Teil bildet die von der scm und Hirschtec durchgeführte Studie „Social Intranet 2012“. Die Studie präsentiert, wie Social Intranet für die Interne Kommunikation deutscher Unternehmen aktuell geplant und genutzt wird. Sind Social Media-Anwendungen schon in der Internen Kommuni- kation angekommen? Ist die Einführung von internen Social Networks geplant und welche Hauptziele werden mit deren Implementierung verfolgt? Darüber hinaus geben Fachbeiträge und Interviews konkrete Einblicke in den prak- tischen Umgang mit Social Media, insbesondere Social Intranet-Projekten, in der Internen Kommunikation.ISBN 978-3-940543-23-3PREIS: 39,95 EUR www.scmonline.de