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Science Park Graz Jahresbericht 2009/10

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Jahresbericht des akademischen Gründerzentrums Science Park Graz. Infos und Fakten über die Start-up und die Aktivitäten des Gründerzentrums zum Geschäftsjahr 2009/20010.

Jahresbericht des akademischen Gründerzentrums Science Park Graz. Infos und Fakten über die Start-up und die Aktivitäten des Gründerzentrums zum Geschäftsjahr 2009/20010.

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Science Park Graz Jahresbericht 2009/10 Science Park Graz Jahresbericht 2009/10 Document Transcript

  • Jahresber i c h t Science Park Graz GmbH
  • Gesellschafter Sponsor Fördergeber Akademische Partner KooperationspartnerInnen | 361 consulting group GmbH | 4students – Studien Info Service | Abteilung Wirtschaft der Stadt Graz | Abteilung Wissenschaft und Forschung des Landes Steiermark | AIESEC | alumni UNI graz | alumniTUGraz 1887 | ASEP – Austrian Senior Experts Pool | Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) | BFP – Die Steuerexperten | business incubator Graz | Career Center der Uni- versität Graz | custo-marketing | en garde Communication + Design | Datendrang Kommuni- kation & Softwareentwicklung | Forschungsmanagement und –service der Universität Graz | Forschungsmanagement& Forschungsförderung MedUni Graz | Forschungs- und Technolo- gie-Haus der TU Graz | Gate2Growth | Gartler & Partner GmbH | Grazer Treuhand | Gründe- rinnenzentrum Steiermark | Gründerland Steiermark | Gründer-Service der Wirtschaftskammer Steiermark | HTU Graz | Human.technology Styria | i2 – Die Börse für Business Angels | i2b – ideas to business | ICS Internationalisierungscenter Steiermark | IAESTE | innolab | Micro- soft Bizspark | moodley brand identity | ÖH Uni Graz | Payer International Technologies | Pleon Publico PR GmbH | Sauer Event Technik | Sevian7 | Start-up-Center Reininghaus | Techno- logieverwertung der TU Graz | Uni for Life – Weiterbildung an der Universität Graz | Uniport | Wiener Städtische – Vienna Insurance Group | Wukonig Internet Agentur Impressum Herausgeber Für den Inhalt verantwortlich Akademisches Gründerzentrum Mag. Ing. Emmerich Wutschek Science Park Graz GmbH Bakk. Sonja Buchegger Plüddemanngasse 39 8010 Graz Layout Tel.: +43 (0)316/873- 9101 Oliver Mitteregger, om@1001.im Fax: +43 (0)316/873- 9109 Email: info@sciencepark.at Bildmatierial Web: www.sciencepark.at Robert Frankl
  • Science Park Graz GmbH Inhaltsverzeichnis 1: Gründerzentrum 4 Vorwort 5 Der Science Park Graz stellt sich vor 6 Das AplusB-Programm 6 Fördergeber und Sponsor 8 Gesellschafter 9 2: Mission 10 Die Leistungen des SPG 11 Maßgeschneiderte Unterstützung 12 Der Aufnahmeprozess 13 Der Projektbeirat 14 Die Investoreninitiative 16 Zahlen, Daten, Fakten 17 3: GründerInnen 18 Betreute Gründungsprojekte/Firmen 2009/2010 19 Alumni 31 Highlights und Zahlen, Daten, Fakten 34 4: SPG Aktivitäten 36 Der Jahresrückblick 2009/2010 37 5: MentorInnen 42 Akademische MentorInnen 43 Business MentorInnen 45
  • Gründerzentrum „Bei meinem Erstkontakt mit dem Science Park dend für den Erfolg von easyMOBIZ. Dieser posi- Graz war ich primär auf der Suche nach günstiger tive Eindruck hat sich in den Jahren immer wieder Büroinfrastruktur für meine Firmengründung. Mir bestätigt, ich kann den SPG mit gutem Gewissen wurde sehr rasch klar, dass das Gründerzentrum weiterempfehlen.“ viel mehr zu bieten hat. Vor allem Beratung und Coaching durch das SPG Team waren entschei- Rudolf Schamberger, easyMOBIZ
  • G r üe s e l r s c h arfue r G nde l zent t m und Fördergeber Vorwort Mag. Ing. Emmerich Wutschek Geschäftsführer Science Park Graz Sehr geehrte Damen und Herren, das abgelaufene Wirtschaftsjahr des Science Park Graz war an- oder Verfahren wird immer konkreter und umsetzbarer. Um welche fangs begleitet von eher zurückhaltenden Gründungsambitionen, im Projektbereiche oder Problemlösungen wird es vor allem in Zukunft weiteren Jahresverlauf kehrte jedoch der gewohnte Optimismus wie- gehen? Das bmvit sieht Lösungsbedarf für folgende vier Gebiete und der zurück, sodass wir wieder insgesamt 9 hochinnovative neue Grün- wird ab Herbst 2010 auch die Fördermittel vor allem dorthin konzen- derteams bzw. deren Projekte aufnehmen konnten. Wir danken allen trieren: Energie, Mobilität und Verkehr, Informations- und Kommunika- Beteiligten herzlich für Ihr Interesse am Science Park und dürfen Ihnen tionstechnologie, sowie Produktion. Daneben bleiben auch Sicherheit, wieder den neuesten Jahresbericht vorlegen. Raumfahrt oder die Förderung von Studierenden und Nachwuchsfor- Zu den markantesten Aussagen des Technologie-Forums 2010 scherInnen die Hauptthemen. Dass diese Konzentration sich auch auf in Alpbach zählte etwa die Aussage, dass bei allmählich 7 Milliarden die Gründerprojekte im Science Park Graz auswirken wird, ist jetzt Erdenbewohnern ein „Zurück zur Natur“ oder ein „Auswandern“ in schon absehbar. Bereits im Herbst 2010 bewerben sich wieder min- chancenreichere Weltregionen kaum mehr möglich ist. Die Knapp- destens 5 einschlägige Projekte für die Aufnahme in den Science Park. heitsgrenzen vieler Rohstoffe sind überschritten, die Belastungen der Österreichweit konnten die 8 AplusB-Zentren (Academia plus Busi- Umwelt durch Industrieprozesse, Verkehr usw. erreichen ein noch nie ness) – unter denen sich der Science Park Graz befindet - einen sehr dagewesenes Ausmaß, neue soziale Problembereiche zeigen sich in erfreulichen Leistungsbericht vorlegen: seit 2002 sind insgesamt 289 vielen Gesellschaften. Aber auch die nationalen Lenkungs- und Steu- Unternehmen gegründet worden, es konnten 250 Patente verwertet erungsverantwortlichen stehen in Anbetracht der komplexen Anfor- werden, 1.400 Arbeitsplätze sind entstanden (die es ohne diese Initi- derungen vor enormen Aufgaben; denken wir nur an die weltweiten ative nicht geben würde). Dabei tritt der volkwirtschaftliche Nutzen im Auswirkungen der noch immer nicht ganz überstandenen Wirtschafts- Allgemeinen erst nach rund 5 - 10 Jahren (Wachstumsphase) durch krise. Der einhellige Tenor in nahezu allen Vorträgen war daher: Wir eine überproportionale Entwicklung an Arbeitsplätzen, Investitionen benötigen dringend neue Technologien, neue Orientierungen und Lö- in die erforderliche Infrastruktur und durch die Stärkung der Wett- sungen; Innovationen auf allen Gebieten sind gefragt! Die Bedeutung bewerbsfähigkeit des Landes zutage. Man kann also betreffend der von Wissenschaft und Forschung war damit selten so offensichtlich Wirksamkeit der AplusB-Zentren durchaus von einer Win-win Situati- wie heute. Für die Einschätzung der Prioritäten bei der Allokation der on, einer „Mehrfachsieg-Strategie“ für alle Beteiligten sprechen. Sehr Mittel um Wohlstand und Sicherheit in der Gesellschaft zu erhalten, herzlich wollen wir daher unseren Gesellschaftern, insbesondere den bekommen Forschung und Lehre einen außerordentlich hohen Stel- Herren Rektoren und allen Universitätsangehörigen, den Förderstellen lenwert. Begünstigt wird die Entscheidung für ein Mehr an finanziellen des Bundes und des Landes Steiermark, den Kooperationspartnern Mitteln für die Wissenschaft auch durch die Tatsache, dass 1 Euro, der aus der Wirtschaft, ganz besonders „Payer International Technologies in die Forschung investiert wird, mittelfristig 3 Euro an Steuereinnah- GmbH“, „Bertl·Fattinger & Partner Wirtschaftsprüfungs- und Steuerbe- men bringt. ratungs GmbH“ und dem „GO! GründerCenter“ der Steiermärkischen Für das akademische Gründerzentrum Science Park Graz bilden Sparkasse für die langjährige Unterstützung danken. die Lehre an den hohen Schulen des Landes und ihre Forschungs- ergebnisse den Ausgangspunkt für alle Gründungsprojekte. Die Ge- schäftsideen für künftige Unternehmen entstehen ja zunächst im Kopf. Mit freundlichen Grüßen Im Verlauf des angebotenen Coaching-Prozesses entsteht dann ein re- alisierbares Konzept, der Businessplan für neue, marktfähige Produkte Emmerich Wutschek 5
  • 09/10 Jahresbericht Science Park Graz Der Science Park Graz stellt sich vor… Der Science Park Graz (SPG) ist das akademische Gründerzentrum der Technischen Universität Graz, der Medizinischen Universität Der Science Park Graz ist eines der acht Gründerzentren Graz und der Karl-Franzens-Universität Graz und wurde im Juli 2002 des AplusB-Programmes, das vom Bundesministerium für gegründet. Ziel des Zentrums ist es, AkademikerInnen aus allen Verkehr, Innovaton und Technologie (bmvit) initiert wurde: Wissensdisziplinen, die ihre kreativen Geschäftsideen umsetzen wollen, in einer frühen Phase ihres Gründungsvorhabens mit Bera- Das österreichische Inkubatorennetzwerk AplusB tung, Coaching, Infrastruktur, Finanzierung und Fördermitteln zu un- terstützen. Dabei werden ausschließlich innovative Gründungspro- Das österreichische Inkubatorennetzwerk AplusB für wis- jekte mit besonders hohem Wachstumspotential bis zu 24 Monate sensgetriebene, innovative und visionäre Unternehmerper- lang auf dem Weg in ihre Selbstständigkeit begleitet. sönlichkeiten setzt Impulse in der österrei- chischen Gründungskultur und schlägt eine Neben den drei Gesellschaftern und der Steiermärkischen Spar- Brücke zwischen Forschung (Academia) und kasse als Sponsor unterstützen und ergänzen einige Partner das Wirtschaft (Business). Arbeitsprogramm des Science Park Graz: - Stadt Graz - Wirtschaftskammer Graz - Humantechnologiecluster Steiermark D as österreichische Inkubatorennetzwerk AplusB (Academia und Business) ist die na- tionale Vertretung der acht AplusB Zentren, die mit ihrer - Campus02 - Fachhochschule der Wirtschaft Anbindung an akademische Einrichtungen von einer gemein- - Österreichische Akademie der Wissenschaften - FH JOANNEUM Graz - Universitätszentrum Rottenmann - Gründerland Steiermark Der SPG auf einen Blick… D em eigenen Mentoring Programm für die Gründungsprojekte des Science Park Graz gehören über 90 erfolgreiche GeschäftsführerIn- nen und UniversitätsprofessorInnen ehrenamtlich an. Firmenname: Science Park Graz GmbH Gründung: Juli 2002 Aufbauend auf langjährige Erfahrung und Fachkompetenz werden die Pro- Gesellschafter: Technische Universität Graz jekte und Firmen laufend in den Bereichen Strategie, Geschäftsmodell, Medizinische Universität Graz Betriebswirtschaft, Businessplan und Business Development gecoacht. Karl-Franzens-Universität Graz Fördergeber: bmvit über die FFG Land Steiermark über die SFG Steiermärkische Sparkasse als Sponsor MitarbeiterInnen: 3,5 VZÄ Geschäftsführung: Ing. Mag. Emmerich Wutschek Adresse: Plüddemanngasse 39/II, 8010 Graz Telefon: 0316 873-9101 Email: info@sciencepark.at Web: www.sciencepark.at Das Gebäude in der Plüddemanngasse 39, in dem der SPG beheimatet ist 6
  • Gründerzentrum Das Team samen Grundstruktur getragen sind und im Rahmen des AplusB nehmen als nationale Impulsprogramms vom bmvit gefördert werden. Die Inkubatoren und internationale Inte- unterstützen, begleiten und beschleunigen die Entwicklung von er- ressensvertretung und folgversprechenden Gründungs- unterstützt diese ge- vorhaben mittels Beratung, zielt in den Bereichen Netzwerk, Finanzierung und Wachstum, Finanzie- Infrastruktur bei der wirt- rung und Internationalisierung. schaftlichen Umsetzung. Bis Ende April 2010 wurden 289 AplusB Unternehmen ge- Über das österrei- gründet, an die 250 Patente verwertet und über 1.400 Ar- chische Inkubatorennetz- beitsplätze mit einer Akademikerquote von 72% geschaffen. werk AplusB stehen den In Summe sind mehr als 140 Millionen Euro an Kapital in die GründerInnen das gesamte Unternehmen geflossen. Damit ist das österreichische Inkuba- Know-how und die Netzwerke torennetzwerk AplusB mit seinen über 150 Partnern aus Wis- der acht Inkubatoren zur Verfü- senschaft und Wirtschaft und der aktiven und großen „AplusB gung. Das Inkubatorennetzwerk Gründer- & Gründerinnen Community“ Quelle und Element für fungiert für die AplusB Start-Up Unter- Dynamik, Prosperität und die Zukunftsfähigkeit Österreichs. Das SPG Team – Ihre AnsprechpartnerInnen im Gründerzentrum: • Ing. Mag. Emmerich Wutschek Geschäftsführung und Gründungsberatung • DI Mag. Otmar Kühner Gründungsberatung • Mag. Bernhard Weber Gründungsberatung und Controlling • Sonja Buchegger, BSC Öffentlichkeitsarbeit und Marketing • Dagmar Böhm Administration und Veranstaltungsorganisation Das Science Park Graz Team (v.l.): Emmerich Wutschek, Dagmar Böhm, Otmar Kühner, Sonja Buchegger und Bernhard Weber 7
  • 09/10 Jahresbericht Science Park Graz Fördergeber und Sponsor lichen Beitrag zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Österreich. Das AplusB Zentrum Science Park Graz konnte trotz eines aus wirtschaftlicher Sicht krisenreichen Jahres eine immer noch starke Dr. Christian Buchmann Nachfrage nach Förderungen zur Selbstständigkeit im akademischen Landesrat für Wirtschaft und Innovation Bereich verzeichnen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Science Park Graz sind sehr ambitioniert. Sie unterstützen und motivieren Ihre zukünftigen UnternehmerInnen über sich selbst hinauszuwachsen, am Markt Fuß „I nnovation ist der Impuls für wirtschaftliches Wachstum. Mit der Wirtschaftsstrategie „Innovation serienmäßig“ unterstützt das zu fassen und eine langfristige und nachhaltige Verwertungsstrategie aufzubauen. Bisher wurden rund 56 Gründungsprojekte betreut, die Wirtschaftsressort des Landes Steiermark heimische Unternehmen wiederum 267 neu geschaffene Arbeitsplätze für die Region brach- dabei, neue Produkte und Dienstleistungen auf den Markt zu bringen ten. Die FFG bedankt sich beim SPG für diesen qualitativ hohen und neue Märkte zu erobern. Ein wesentliches Ziel ist es, die Innova- Beitrag zur Hebelwirkung der Förderung und wünscht weiterhin viel tionsspitze zu verbreitern. Daher unterstützt das Wirtschaftsressort Erfolg für das kommende Geschäftsjahr.“ die jungen Start-ups im Science Park Graz. Der Science Park be- gleitet seit 2002 junge Ideenbringer bei der Unternehmensgründung, bisher wurden 56 innovative Projekte erfolgreich betreut und lang- fristig 267 Arbeitsplätze geschaffen. Mit der Erfindermesse, die das Dr. Ernst Rath Wirtschaftsressort jährlich im Frühjahr veranstaltet, gibt es auch eine Leiter Geschäftsfeld Kommerz in der regionale Plattform für Science Park Start-ups – sie stellen fast die Steiermärkischen Sparkasse Hälfte der Teilnehmer. Spin-offs aus dem Science Park Graz haben aber auch in den letzten Jahren unter anderem den Fast Forward Award des Wirtschaftsressorts und den ECONOVIUS für das inno- vativste KMU Österreichs gewonnen. Der Science Park Graz ist ein wichtiger Baustein dafür, dass die Steiermark mit 4,3% die höchste „S pektakulär sind sie, die Unternehmensgründungen in der Ga- rage – und natürlich einprägsam - weil von den Medien zur regionale Forschungs- und Entwicklungsquote Österreichs hat und Legende hochstilisiert. In der Realität gehen solche Gründungen im damit Vizeeuropameister ist. Ich wünsche den Unternehmerinnen Alleingang allerdings selten gut aus. Gerade für junge, innovative und Unternehmern weiterhin viel Erfolg bei der Umsetzung ihrer inno- Gründer sind die Integration in ein Netzwerk und die damit verbun- vativen Forschungsprojekte zu marktreifen Produkten!“ denen Kontakte unbedingt notwendig. Der Science Park Graz (SPG) bietet genau diese Kontakte und hat sich als ernstzunehmender und wichtiger Netzwerkpartner zwischen Universitäten, Wirtschaft und öffentlichen Stellen etabliert. Mag. Klaus Schnitzer Zudem vermittelt er sehr professionell, betriebswirtschaftliches Bereichsleiter Basisprogramme und unternehmerisches Wissen, das für die Neugründung unab- und Strukturprogramme FFG kömmlich ist. Die Steiermärkische Sparkasse ist sich als größte Regionalbank im Süden Österreichs auch ihrer wirtschaftlichen Verantwortung be- wusst. Daher fördert sie den SPG im Rahmen einer mehrjährigen „E ine der wesentlichen Voraussetzungen für Erfolg und Wirkung der Förderung in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist Kooperations- und Sponsorvereinbarung. Mit unserem Angebot auf der Finanzierungsseite, sowie dem Know-how unseres GründerCen- es, eine zielgerichtete Förderung für UnternehmerInnen anbieten zu ters und unserer hauseigenen Förderservicestelle bieten wir Grün- können. Über die Umsetzung des AplusB-Programms mit seinen eta- dern und Jungunternehmern ein maßgeschneidertes Paket, das eine blierten Zentren leistet die FFG im Auftrag des bmvit hier einen wesent- ideale Ergänzung zum Betreuungsangebot des SPG darstellt.“ 8
  • Gründerzentrum SPG Fördergeber Gesellschafter junge Menschen, Eigenverantwortung zu übernehmen und aktiv an der Gestaltung der Gesellschaft mitzuarbeiten. Ein Anliegen, das im Besonderen durch die Kooperation mit dem Science Park Graz un- Univ.-Prof. Dr. Josef Smolle terstrichen wird. Ambitionierte Studierende und AbsolventInnen der Rektor der Medizinischen Universität Graz Universität, die ihr Know-how und ihre kreativen Ideen als Unterneh- merInnen aussichtsreich umsetzen wollen, finden im Science Park Graz professionelle Unterstützung auf dem Weg in die Selbstständig- keit. Auf diese Weise setzt das akademische GründerInnenzentrum „D ie Wirtschaft unseres Landes braucht die Forschung, um auch in Zukunft international konkurrenzfähig sein zu können. nachhaltige Impulse am Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Steiermark und stärkt damit die Bedeutung der gesamten Region.“ Umgekehrt profitiert auch die Wissenschaft von der wirtschaftlichen Entwicklung, einerseits durch direkte Kooperationen, andererseits ist aber auch die Finanzierung durch die öffentliche Hand in ihren Mög- lichkeiten stark von der Dynamik der Volkswirtschaft abhängig. Der Science Park ist das ideale Modell, das die Verbindung zwi- Univ.-Prof. DI Dr. Hans Sünkel schen Forschung und Industrie anhand konkreter Projekte umsetzt. Rektor der Technischen Universität Graz Zum einen entstehen dadurch interessante Start-ups, zum anderen aber ist auch der Einfluss, den der Science Park auf die Unterneh- menskultur der Universität hat, nicht zu unterschätzen. Die Universi- tät profitiert davon, wenn möglichst viele ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer täglichen Arbeit unternehmerisches Denken mit „I m Anschluss an akademische Studienjahre ein eigenes Unter- nehmen aufbauen zu können ist sicherlich eine große Heraus- berücksichtigen und somit als „Corporate Entrepreneurs“ die Inno- forderung. Besonders in der Startphase benötigt ein junges Unter- vationskraft ihrer Organisationseinheiten stärken. Neue Erkenntnisse, nehmerteam - neben dem Willen das erworbene Wissen aus den Produkte und Dienstleistungen kommen letztlich unserer Gesell- Studien- bzw. Forschungsjahren ökonomisch in Eigenregie zu nut- schaft insgesamt zugute.“ zen - kompetente Hilfestellung. Vor allem unternehmerisches Basis- wissen, Kontakte zu Förderstellen oder eine funktionierende Büro- Infrastruktur sind nicht zu unterschätzende Erfolgsfaktoren. Genau diese bietet der Science Park Graz interessierten Persönlichkeiten aller Studienrichtungen und Fachbereiche an. Und nach acht erfolg- Univ.-Prof. Dr. Alfred Gutschelhofer reichen Jahren seit seiner Gründung im Jahr 2002 ist klar erkennbar: Rektor der Karl-Franzens-Universität Graz Der Science Park Graz (SPG) ist eine Erfolgsgeschichte! Aus dem SPG - als Brücke zwischen Forschung und Wirtschaft - haben sich zahlreiche erfolgreiche Unternehmen entwickelt, die Drop-out Quo- te ist äußerst gering. Das Entwicklungspotential ist außerordentlich „H ochkarätige Forschung schafft die Basis für innovative, erfolg- reiche Unternehmen. Die Karl-Franzens-Universität Graz bün- hoch. Zu wünschen wäre dem Zentrum eine entsprechende kritische Masse welche - gemessen an internationalen Maßstäben - die der- delt an ihren sechs Fakultäten eine umfassende wissenschaftliche zeitigen Dimensionen wesentlich übertrifft – im Interesse seines Bei- Expertise und eröffnet ihren rund 27.000 Studierenden ein breit gefä- trages zur Wettbewerbsfähigkeit der Region und damit zum Wohle chertes, erstklassiges Ausbildungsangebot. Gleichzeitig ermutigt sie unseres Landes.“ 9
  • Mission „Bei der Patentverwertung galt es eine Rei- den. Dadurch war es auch möglich, Förder- he von Interessen zu berücksichtigen, was mittel für die Entwicklung eines Prototyps zu Beginn unmöglich erschien. Durch den zu lukrieren.“ Einsatz des Science Park Teams konnte eine ausgezeichnete Lösung gefunden wer- Thomas Weinberger, Stirzone
  • Mission Die Leistungen des Science Park Graz Der Science Park Graz (SPG) greift außergewöhnliche und inno- vative Geschäftsideen auf, um diese auf ihre wirtschaftliche Ver- wertungsmöglichkeit zu prüfen und bei der Weiterentwicklung zu unterstützen. Der Businessplan als Wegweiser zum unternehmerischen Erfolg Awareness – Stimulierung unternehmerischen Das Science Park Graz Inkubator Programm – Handelns Sicherheit für einen guten Start Studierende, AbsolventInnen und WissenschafterInnen der Grazer Universitäten und Fachhochschulen haben oft hervorragende Ideen für Die fertigen Businesspläne präsentieren die GründerInnen dem SPG neue Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen, die aber nicht weiter Projektbeirat, der sich aus österreichischen und internationalen Ex- verfolgt werden. Dabei ließen sich viele dieser Ideen wirtschaftlich nut- perten zusammensetzt. Dieser beurteilt das Gründungsprojekt be- zen und könnten die Ausgangsbasis für künftige Unternehmen sein. züglich Stärken und Schwächen und gibt eine Empfehlung über die Aufnahme in das Gründerzentrum ab. Um mehr Bewusstsein für das Thema Unternehmensgründung im akademischen Umfeld zu schaffen und sozusagen den unternehme- Nach Aufnahme in das Zentrum haben die ProjektantInnen 18-24 Mo- rischen Geist unter den AkademikerInnen zu wecken, führt der SPG nate Zeit um das umfassende Angebot des SPG für die Entwicklung zahlreiche Aktivitäten wie Ideenwettbewerbe, Gründertage, Work- eines marktfähigen Unternehmens zu nutzen. Das Science Park Graz shops und Vorträge in Lehrveranstaltungen sowie Messeauftritte Team unterstützt sie mit viel Know-how und großem persönlichen durch. Gründungsinteressierte können sich für den Newsletter regis- Engagement. Im Inkubator erhalten die JungunternehmerInnen ne- trieren, der regelmäßig Informationen rund um das Gründerzentrum ben Beratung und Coaching auch Hilfe bei Finanzierungsangelegen- und zum Thema Selbständigkeit im Allgemeinen liefert. heiten und können die Infrastruktur und das große Netzwerk des SPG nutzen. In den letzten acht Jahren hat der SPG 277 Veranstaltungen organi- siert bzw. mitgestaltet, 78 Workshops abgehalten und über 1.600 Seit der Gründung des SPG im Jahre 2002 wurden insgesamt 56 Newsletter-AbonnentInnen gewonnen. Gründerprojekte und 89 GründerInnen aufgenommen. Der Businessplan – Hilfestellung bei der Entwicklung der Geschäftskonzepte Sobald eine Geschäftsidee vorhanden ist, können gründungsinteres- sierte AkademikerInnen mit dem SPG Kontakt aufnehmen. Zunächst werden die Ideen den Beratern des Science Park Graz vorgestellt und bezüglich der Kriterien Innovationsgehalt, Umsetzbarkeit und Marktpotential eingeschätzt. Entspricht das Gründungsvorhaben den allgemeinen Richtlinien folgt die Vorbereitungsphase zur Aufnahme in das Gründerzentrum. Je nach Bedarf erhalten die GründerInnen Unterstützung in Form von Coaching und Schulungen bei der Entwicklung ihrer Geschäftsidee und der Ausarbeitung eines Businessplans. Seit Bestehen des Science Park Graz wurden insgesamt 287 Erst- gespräche geführt und 98 potentielle Gründungsprojekte gecoacht. Im SPG Gründerzentrum 11
  • 09/10 Jahresbericht Science Park Graz Maßgeschneiderte Unterstützung Beratung und Coaching • Evaluierung des Geschäftsmodells • Coaching bei der Erarbeitung des Businessplans • Betreuung während des Gründungsprozesses und darüber hinaus • Aus- und Weiterbildungsprogramm Finanzierung • Zinsfreies Darlehen • Förderungen für Forschung & Entwicklung und für externe Dienstleistungen • Unterstützung bei der Ansprache von InvestorInnen und Förderstellen Infrastruktur • Moderne Büroarbeitsplätze • Forschungsinfrastruktur und Labore • Besprechungsräume • PC, Telefon, Internet, Fax... Networking und Mentoring • Zugang zu einem großen Netzwerk aus potentiellen KooperationspartnerInnen und KundInnen • Kontakte zu potentiellen GeldgeberInnen • Mentoring Programm mit ExpertInnen aus Wirtschaft und Wissenschaft 12
  • Mission Awareness Der Aufnahmeprozess Der Aufnahmeprozess - Sechs Schritte bis zum eigenen Unternehmen Sie kommen mit Ihrer Idee zu einem ersten Gespräch in den Science Park Graz. Unser Expertenteam schätzt das Potential Ihrer Idee Ihr eigenes ein und klärt mit Ihnen die weitere Vorgehensweise. Unternehmen Unsere Gründungsberater coachen Sie bei der Erstellung Ihres Businessplans. 1. 2. 3. 4. 5. 6. Sie präsentieren Ihr Geschäftsmodell vor unserem Ihre Projektbeirat, der Ihr Vorhaben beurteilt. Geschäftsidee Bei positiver Empfehlung des Projektbeirats entscheidet der Aufsichtsrat über Ihre Aufnahme in den SPG. Sie haben 18 Monate Zeit, um Ihre Idee mit unserer umfassenden Unterstützung erfolgreich umzusetzen. Der Aufsichtsrat Neben seiner klassischen Kontrollfunktion entscheidet der Aufsichts- rat im Science Park Graz auch über die Aufnahme der neuen Projekte. Dr. Isolde Müller Dr. Margit Lachmann Univ.-Prof. DI Dr. Franz Stelzer (Vorsitzender) 13
  • 09/10 Jahresbericht Science Park Graz Projektbeirat Science Park Graz Projektbeirat Dr. Ernst Rath Die GründerInnen präsentieren ihren fertig ausgearbeiteten Leiter Geschäftsfeld Kommerz, Businessplan dem SPG Projektbeirat. Die international be- Steiermärkische Sparkasse setzte Jury evaluiert die Stärken und Schwächen des Pro- jektes und gibt eine Empfehlung über die Aufnahme in das Gründerzentrum ab. Für die KandidatInnen ist die Beurtei- lung des Beirats besonders in der frühen Phase sehr wert- voll. Aus dem reichen Erfahrungsschatz seiner Mitglieder „V on der innovativen Idee zur erfolgreich umsetzbaren Geschäfts- idee ist es oft ein weiter und steiniger Weg. Um diesen Weg und deren internationalen Netzwerken ergeben sich wichtige zu verkürzen und die größten Hürden aus dem Weg zu räumen, oder Anregungen und Kontakte für die Realisierung der Grün- sogar einen neuen, noch besseren Weg aufzuzeigen ist der Science dungsprojekte. Park Graz der ideale Partner für innovative Neugründer aus dem aka- demischen Umfeld. Für mich ist es eine Freude Mitglied im Projektbeirat zu sein, die euphorischen Gründer und ihre Projekte von der ersten Stunde an kennenzulernen und sie mit meiner langjährigen Erfahrung im Ban- kenbereich durch Empfehlungen und Hinweise auf mögliche Risiken unterstützen zu können. Ich wünsche Mag. Wutschek und seinem Team weiterhin viel Erfolg und viele interessante, neue Projekte für den Science Park.“ Wolfram Anderle Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH (aws) Univ.-Prof. Dr. Franc Ćuś Universität Maribor, Fakultät für Maschinenbau „D ie Gründung junger, innovations- und technologieorientierter Unternehmen ist einer der wesentlichen Faktoren für die Er- neuerung der österreichischen Wirtschaft. Sie sind es, die in späterer Folge oft zu sogenannten „Gazellen“, also überproportional rasch „Z ur Verminderung des Misserfolgsrisikos neuer Produkte wird vom Projektbeirat häufig die konsequente Ausrichtung aller wachsenden Unternehmen werden, weil sie nicht die Last Jahrzehnte Entwicklungsaktivitäten auf die Bedürfnisse der Abnehmer vorge- alter Traditionen schleppen müssen, weil sie modernste Organisati- schlagen. onsformen wählen können und weil sie Technologien nützen kön- Dieses ist insbesondere zu Beginn des Prozesses erfolgskritisch, weil nen, die am neuesten Stand sind. Aber es ist auch enorm schwierig, die wesentlichen Investitions- und Entwicklungsentscheidungen be- frisch von der Universität oder aus dem wissenschaftlichen Umfeld reits in frühen Planungsphasen fallen. Frühzeitige Kundenorientierung kommend, Hilfestellung für eine solche Unternehmensgründung zu erfordert wiederum, dass Kundenbedürfnisse ermittelt werden, die bekommen. Der Science Park Graz ist eine ideale Einrichtung dafür, vor der Entwicklung nicht bekannt und möglicherweise noch nicht jungen gründungswilligen Menschen ein Umfeld zu bieten, um ihre weit im Markt verbreitet sind. Schließlich soll die Innovation nicht den Idee reifen zu lassen und den Grundstein zu einer erfolgreichen Grün- akuellen, sondern den zukünftigen Anforderungen entsprechen, die dung eines Unternehmens zu legen.“ zum Zeitpunkt der Markteinführung relevant werden. 14
  • Mission Projektbeirat Bei den untersuchten Projekten wurden die Geschäftsideen intensiv bewertet und ausgewählt und technische Unsicherheit und Marktun- sicherheit vor Beginn der eigentlichen Entwicklung stark reduziert. Ohne eine strategische Zielformulierung, Beurteilung, Kommentare Dr. Thomas von Waldkirch und Diskussion des Projektbeirates wird es kaum möglich sein, ge- Präsident der Stiftung Technopark Zürich eignete Suchfelder (Geschäftsidee, Diskussion mit den Gründern; Produkt, Marketing, Potential, Schwächen, Empfehlung) abzuste- cken. Der Gestaltung der Geschäftsidee und insbesondere den frühen Phasen sollte in diesem Kontext besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.“ „D ie jedes Mal begeisternde Mitarbeit im Project Advisory Board zeigte erneut die fundierte Begleitung bei der Vorbereitung der Geschäftspläne durch die Crew des SPG – ein entscheidender Punkt für den Erfolg neuer Unternehmen. Die meistens in einem noch sehr frühen Stadium vorgestellten Projekte enthalten oft höchst kreative Prof. John Allen Ideen mit teilweise ausgezeichneten Marktchancen, und wie auch Science Park Manchester, chairman bei uns in Zürich ist der schwierigste Punkt meist die konsequente und klare Marktorientierung in allen Dimensionen von Marktabschät- zung, Marktzugangswegen, Marketing, Preisgestaltung etc. Wenn wir hier mit unseren teilweise internationalen Kontakten und unserer „T he European Union’s Lisbon Declaration made it clear that the EU had to compete strategically and actively in the world Erfahrung unterstützend wirken können, haben wir im PAB nicht nur Verbesserungspotential geortet, sondern wenigstens teilweise auch knowledge economy. Failure to do this would lead to loss of competi- konkrete Lösungsansätze ermöglicht. tiveness and economic difficulty. Ich wünsche dem SPG eine weiterhin so erfreuliche Entwicklung bei seiner wichtigen volkswirtschaftlichen Aufgabe und freue mich auf However, this is easier said than done. Establishing, promoting die weitere enge und fruchtbare Zusammenarbeit!“ and developing a ‘pipeline’ of innovative new companies demands time, skill and resources, both from the entrepreneurs themselves and from their professional advisors. Science Park Graz is one of those places which has achieved this objective. Drawing on the cre- ativity and skills of the excellent universities in the city, it has played a major role in establishing Graz as a focus for innovation. It has been a pleasure to serve on the Project Advisory Board and I look forward to a continuing diversity of projects in the coming year.“ 15
  • 09/10 Jahresbericht Science Park Graz Die Investoreninitiative Business Angel Initiative – Investieren in die Zukunft Aus der internationalen Wirtschaftswelt sind private InvestorInnen nicht mehr wegzudenken. Auch viele international anerkannte Unter- nehmen bauen auf Investments von Business Angels auf. Angel InvestorInnen schließen die viel zitierte „Finanzierungslücke“ zwischen Förderungen, die es nur in sehr frühen Phasen gibt und institutionellem Beteiligungskapital (VC/PE). Dass diese Lücke vor- handen ist, sehen wir hier im Science Park Graz täglich bei unserer Arbeit mit den jungen Unternehmen. Sie tritt genau dann ans Tages- licht, wenn die ersten erfolgskritischen Wachstumsschritte gemacht werden. Ein Investment in junge Firmen birgt klarerweise unternehme- risches Risiko, eröffnet aber große Chancen und natürlich auch große Ertragsmöglichkeiten für Business Angels. Mit ihrem Engage- ment sind InvestorInnen aber auch der Treibsatz für wirtschaftliches Wachstum und Schlüssel für neue Arbeitsplätze. Unsere Aufgabe im Science Park Graz ist es die jungen Unterneh- men so zu unterstützen, dass sie ein professioneller Partner für In- vestorInnen sind. Für InvestorInnen bieten wir Zugang zu innovativen Die Aktivitäten im Bereich der Business Angel Initiative werden Projekten und Beteiligungen. unterstützt vom Wissenschaftsressort des Landes Steiermark. Als Kooperationspartner ist die i2 Business Angel Börse der aws mit dabei. Best-Practice-Beispiel smaXtec Wie die Kooperation zwischen Start-ups, Privatinvestoren und Unternehmen funktionieren kann, zeigt das Beispiel smaXtec. Dort ist mit Dr. Alexis Cukier ein klassischer Business Angel mit an Bord. Dr. Cukier ist inzwischen nicht nur Gesellschafter, sondern hat als Geschäftsführer der smaXtec animal care GmbH auch die Verant- wortung für den Vertriebsaufbau übernommen. Alexis Cukier: "Gemeinsam mit dem Team von smaXtec können wir einen spannenden und profitablen Markt erschließen." Als weiterer Gesellschafter bei smaXtec mit dabei ist die Payer International Technologies GmbH. Geschäftsführer Rob Bekkers ist über- zeugt, dass die Zusammenarbeit von jungen Technologieunternehmen Dr. Alexis Cukier mit etablierten innovations- orientierten Industriebetrieben für beide Seiten immenses Potential bietet. Rob Bekkers: “Wir sind vom Unternehmen und dessen Marktpotential überzeugt. Zusätzlich können wir unsere Kernkompetenzen direkt in die Entwicklung des Produktes einbringen.” Drs.-Ing. Rob Bekkers 16
  • Mission Zahlen, Daten, Fakten Seit seiner Gründung hat der Science Park Graz… • 277 Veranstaltungen organisiert bzw. mitgestaltet (53.000 BesucherInnen) • 78 Workshops abgehalten (1009 TeilnehmerInnen) • 1.600 Newsletter-AbonnentInnen gewonnen • 287 Erstgespräche geführt • 98 potentielle Gründungsprojekte gecoacht • 56 Gründungsprojekte ins Inkubatorprogramm aufgenommen (89 GründerInnen) Die durch die Unterstützung des SPG generierte Wertsteige- rung der Unternehmen bewegt sich in der Höhe von minde- stens 82 Millionen Euro! Insgesamt haben die SPG Firmen bisher 267 Arbeitsplätze geschaffen! Zufriedenheit der Gründer in Zahlen Angebot an Kursen Seminaren etc. Bereitstellung von Räumlichkeiten, Zugang zu technischer Infrastruktur Individuelle Beratung und Qualifizierungsmaßnahmen Unterstützung beim Aufbau von Kontakten/Netzwerken Unterstützung bei der Gründung Quelle: FFG Gründungsmonitoring 2. Quartal 2010 17
  • 07 Jahresbericht Science Park Graz Zwischenblatt mit Foto: Gründerprojekte GründerInnen „Der Science Park Graz bietet genau den denselben Fragestellungen stehen und auch Rahmen, den man als Gründer braucht: Kom- Hilfe bieten können und Erfahrungen weiter- petente Betreuung und Unterstützung, eine geben.“ Rückfallebene in Krisensituationen und vor allem viele andere Gründer, die oftmals vor Stefan Marschnig, LCC rail consult
  • GründerInnen Gründungsprojekte Im vergangenen Geschäftsjahr 2009/2010 hat der Science Park Graz insgesamt 23 innovative Gründungsprojekte bzw. Firmen auf ihrem Weg in die Selbständigkeit begleitet: SPG Gründungsprojekte: • €cosys • InFact • SCHLUMOSED • B&F CONCEPTS • LCC rail consult • smaXtec • bionic surface technologies • mamtam • Spintower • CIS - Consulting in Industrial Statistics • motion code: blue • SPRACHE DIREKT • Complemus • Nimblo • Stirzone • Dr. Lanz-Sitz • pba³ • Sunnybag • easyMOBIZ • RYachts • xFace • gillout.com • Single Cell Dimensions albert.jocham@oecosys.com www.oecosys.com DI (FH) Albert Jocham €cosys € cosys ist ein kompaktes, flexibles Energiesparsystem speziell für kleine und mittlere Unternehmen. Es erkennt Verbraucher, die nicht mehr benötigt werden, und stellt diese automatisch au- Steuerungssystem verarbeitet werden. Die Systemkommunikation ist sowohl über unterschiedliche Bussysteme als auch mit SPS- Steuerungen möglich. Das Produkt ist einfach konfigurierbar, rasch ßer Betrieb oder senkt deren Verbrauch ab. Durch eine Fülle von montiert und leicht zu bedienen. Außerdem ist es beispielsweise Anwendungen kann eine Einsparung von durchschnittlich 10% er- auch als Alarmanlage, Infopoint und Repräsentationsgerät einsetz- reicht werden. bar. Erster Referenzkunde ist die Firma HOLZ-HER, die mit €cosys Das Grundgerät besteht aus einem Schaltkasten inklusive In- jährlich € 45.000,- an Energiekosten einspart. Derzeit wird an der dustrie-PC und Touchscreen. Sensoren sammeln gebäudeinterne Entwicklung eines Protokolls gearbeitet, das automatisch die Ein- und externe Informationen, die vom modular zusammenstellbaren sparungen von Energie, Kosten und Emissionen anzeigt. 19
  • 09/10 Jahresbericht Science Park Graz B&F CONCEPTS henry.mueller@tugraz.at DI (FH) Dr. Henry Müller B&F CONCEPTS D er Ernteertrag und die Produktqualität von Kulturpflanzen wer- den häufig durch Krankheitserreger, Trockenheit und Nährstoff- armut reduziert. Aus unterschiedlichsten Gründen ist der Einsatz von bei Erdbeeren und ein weiteres zur Pflanzenwachstumsförderung in einem breiten Kulturpflanzenspektrum. Im Juli 2010 beginnt ein F&E-Projekt im Austrian Center of Bio- chemischen Pestiziden oder Düngemittel oft nicht möglich. technology (ACIB) in einer Kooperation mit der KWS SAAT AG und der bio-ferm GmbH. Ziel des Projektes ist die Entwicklung neuartiger Henry Müller von B&F CONCEPTS nutzt pflanzenspezifische Fermentationsprozesse sowie von Pflanzenschutzprodukten für die Kombinationen von nützlichen Bakterien und Pilzen um Pflanzen- Kooperationspartner. schutz-Produkte für den Agrar- und Gartenbereich herzustellen. Die Präparate dienen zur Reduktion von Stresssituationen, die sich ne- MentorInnen gativ auf den Ertrag der angebauten Pflanzen auswirken. Erste Pro- Univ.-Prof. Dr. Gabriele Berg, Institut für Umweltbiotechnologie, TU Graz dukte sind ein biologisches Mittel zur Bekämpfung der Rübenfäule Christian Gerstädt, MBA, Rechtsanwalt an Zuckerrüben, eines zur Geschmacks- und Ernteertragssteigerung DI Walter Steinmayr, Kwizda Agro GmbH info@bionicsurface.com DI Thomas Weinberger www.bionicsurface.com Mag. Nikolaus Huber DI Andreas Flanschger, DI Peter Adrian Leitl bionic surface technologies D as Unternehmen bionic surface technologies entwickelt selbst- klebende Oberflächen, welche strömungsoptimierte Körper wie zum Beispiel Surfbretter, Boote, Flugzeuge, Windkraftwerke usw. Die ersten Einsätze mit dem Folienprototyp verliefen sehr gut und es wurden weitere Forschungsprojekte mit nationalen und internati- onalen Forschungseinrichtungen begonnen. Für diverse Aufträge im verbessern können. Durch die Anbringung dieser sogenannten Engineeringbereich, die in den letzten Monaten erfolgreich durchge- Ribletfolien kann der Reibungswiderstand eines Körpers in Luft und führt wurden, war bionic surface technologies auf allen Kontinenten Wasser wesentlich vermindert werden. Das bedeutet eine Einspa- unterwegs. rung von Energie bzw. Treibstoff in den unterschiedlichsten Anwen- dungsbereichen. MentorInnen Für ihre Folie machen sich Andreas Flanschger und Peter Leitl von Mag. Dieter Messner, OBI Group Holding GmbH bionic surface technologies die so genannte Ribletstruktur zu Nutze, Mag. Barbara Messner, Allianz Elementar Versicherungs AG eine Mikrorillenoberfläche wie man sie auch bei Haien oder Pinguinen DI (FH) Eva Leitl, Raiffeisen Leasing International findet. Diese wird mittels CFD (Computational Fluid Dynamics) für die A.o. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Sanz, geforderte Anwendung ausgelegt. Institut für thermische Turbomaschinen an der TU Graz 20
  • GründerInnen info@cis-on.com www.cis-on.com Dr. Nikolaus Haselgruber, Eva Haselgruber CIS W eil Qualität, Zuverlässigkeit und Lebensdauer bei Produkten wie Automobilen, Industrieanlagen oder in der Energieversor- gung immer mehr zu Schlüsselmerkmalen werden, gewinnt die Ein- die Produktvalidierung bezüglich Zeitaufwand und Kosten optimiert werden. Die Methoden der Statistik und Numerik sind für verschie- denste Produkte anwendbar und können auch als individuelle Soft- bindung fundierter statistischer Methoden in den Entwicklungspro- warelösungen entwickelt werden. zess zunehmend an Bedeutung. Das Portfolio von CIS eignet sich speziell für Industrieunterneh- Die Firma CIS – Consulting in Industrial Statistics kombiniert sta- men, die High-End-Produkte unter beträchtlichen Kosten entwickeln tistische und numerische Verfahren am neuesten Stand mit beste- und im Fall von Produktfehlern hohen Garantieforderungen gegenü- henden Erfahrungswerten aus der jeweiligen Entwicklungshistorie. ber stehen. Dadurch entstehen systematisch quantitative Grundlagen für weitrei- chende Entscheidungen in der Erprobungsplanung und –durchfüh- Mentor rung sowie in der Produktüberwachung. Insbesondere kann damit o.Univ.Prof. DI. Dr. Ernst Stadlober, Institut für Statistik, TU Graz office@complemus.at www.complemus.at Florian Reiter Complemus F lorian Reiter befasst sich mit der Abfüllung von kohlensäurehal- tigen Flüssigkeiten, insbesondere Bier. Sein Ziel ist es eine Ab- füllanlage zu entwickeln, welche für unterschiedlichste Abfüllmengen reien, Gasthausbrauereien bis hin zu professionellen Kleinbrauereien können je nach Bedarf die Module einzeln verwenden oder auch komplette Abfüllschienen damit ausstatten. und unterschiedliche Qualitäten von Bieren geeignet ist. Das Produkt Die beiden Prototypen eines Einzel- und eines 3er-Abfüllers wer- soll den Bedürfnissen von Kleinstbrauereien entsprechen und den den in nächster Zukunft im elektronischen und mechanischen Be- Zeit- und Arbeitsaufwand bei der Abfüllung verringern. reich weiterentwickelt. Die erste Pilotanlage wird bei der Firma Gratz- erbräu betrieben. Durch einen neu entwickelten Abfüllkopf können Verluste bei der Abfüllung minimiert werden, was für die Zielgruppen, die eher kleine MentorInnen Biermengen abfüllen, sehr wichtig ist. Das innovative Flaschenabfüll- DI Dr. Michael Bader, Institut für Maschinenelemente und Entwicklungsmethodik, system kann durch den modularen Aufbau individuell an unterschied- TU Graz liche Anforderungen angepasst werden. Private Wohnzimmerbraue- Mag. Walter Swatek, Berater 21
  • 09/10 Jahresbericht Science Park Graz dr.lanz@aon.at DI (FH) Christian Santner, Dr. Eduard Lanz Dr. Lanz-Sitz W er viel mit dem Auto unterwegs ist, leidet häufig unter Verspan- nungen, Ermüdung und Rückenschmerzen. Laut Eduard Lanz, Facharzt für Orthopädie, orthopädische Chirurgie und Sportorthopä- Primärer Zielmarkt für das Sitz-Konzept ist die PKW-Branche, es finden bereits laufend Gespräche mit der Automobilindustrie statt. Zukünftig soll es aber auch in Flugzeugen, Eisenbahnen und Nutz- die, liegt dies an den herkömmlichen Fahrzeugsitzen, die den Men- fahrzeugen sowie bei Büromöbeln zur Anwendung kommen. schen in seiner natürlichen Bewegung einschränken und die Atmung behindern. Er hat ein patentiertes Konzept entwickelt, das nicht nur Der Prototyp für den Sitz wurde in Zusammenarbeit mit der Firma die Form des Bewegungsapparates, sondern auch dessen Funktion Lear, einem der weltweit größten Autoinnenausstatter, im Mai 2010 berücksichtigt. Dieses ermöglicht ein völlig neues Sitzgefühl und vor fertig gestellt. allem ein schmerzfreies, gesundes Sitzen. Es entlastet Schultern, Na- cken, Lendenwirbelsäule und Bandscheiben und beugt so Verspan- Mentor nungen und Verletzungen vor. Mag. Gerhard Krammer, Konsulent www.easyMOBIZ.at r.schamberger@easyMOBIZ.at DI Rudolf Schamberger easyMOBIZ M it der Nominierung von ayControl beim Fast Forward Award und der Auszeichnung des User Experience Award 2009 im Bereich Innovation verbucht easyMOBIZ ein weiteres erfolgreiches ropäischen Firmen, die BlackBerry Alliance SELECT Partner sind. Während der erfolgreichen zweijährigen Arbeit im Science Park Graz hat sich easyMOBIZ zu einem 7-köpfigen Team entwickelt, Jahr. Besonders hervorzuheben ist der Aufbau eines internationalen welches Projekte für Kunden von der ersten Idee über die Konzepti- Vertriebsnetzes für ayControl KNX, der mobilen Gebäude- und Multi- onierung bis hin zur Implementierung betreut. Weitere Expansionen mediasteuerungen für iPhone und iPad. werden in den neuen Büroräumlichkeiten fortgesetzt. Auch im zweiten Geschäftsbereich, der Entwicklung von mobi- Mentoren len Apps für Apple iPhone, iPad, Google Android und BlackBerry, DI Arno Hollosi, Studiengang Informationstechnologien und IT-Marketing, hat sich easyMOBIZ als Dienstleister für zukunftsorientierte Unter- FH Campus02 nehmen etabliert. So haben sich namhafte internationale Firmen wie DI Dr. Christian Kittl, evolaris next level GmbH z.B. Danfoss, Qype und ecofinance für eine professionelle App von DI Dr. Karlheinz Schlögl, easyMOBIZ entschieden. easyMOBIZ zählt auch zu den wenigen eu- ecofinance Finanzsoftware und Consulting GmbH 22
  • GründerInnen andreas.troger@gillout.com www.gillout.com DI (FH) Andreas Troger Gillout G illout.com ist mehr als nur ein gewöhnliches Lifestylemagazin. Der Fokus liegt auf den Themen Nachhaltigkeit und gesunder Lebensstil. Im täglich aktualisierten Onlinemagazin wird den Lesern mieren, gibt es bereits als nachhaltige Alternative, ohne dabei Kom- promisse bei Geschmack, Komfort oder Design eingehen zu müssen. gezeigt, dass grüner Lifestyle nichts mit Verzicht und Einschränkung Dass gillout mit seinem Themenfokus voll im Trend liegt, beweist zu tun hat. Im Gegenteil, es geht darum, sein Leben zu genießen einerseits die Contentkooperation mit dem Onlinemagazin relevant.at, und Produkte zu wählen, die stylisch sind und voll im Trend liegen. das Artikel für sein eigenes Magazin zukauft, sowie konstant stei- gende Leserzahlen von aktuell rund 30.000 Lesern pro Monat. Dank neuer Technologien und der kreativen Nutzung vorhandener natürlicher Potentiale tragen wir Mode aus Biobaumwolle, hören Mu- Mentoren sik aus mit Solarenergie betriebenen iPods, fahren Elektro-Mini oder Dr. Reinhard Neudorfer, Styria Media International AG Tesla Roadster, bereisen die Welt CO2-neutral oder genießen unsere Mag. Heinz Wittenbrink, Studiengang Journalismus und Public Relations 100 % Bio-Lieblingsgerichte. Fast alle Dinge, die wir heute konsu- (PR), FH Joanneum InFact eva.wehrschuetz-sigl@tugraz.at andrea.hasmann@tugraz.at DI Andrea Hasmann, Dr. Eva Wehrschütz-Sigl InFact E va Wehrschütz-Sigl und Andrea Hasmann von InFact beschäf- tigen sich mit der komplexen Problematik der Wundinfektion. Sie nutzen ihre Expertise in der biochemischen Wundanalyse zur zialer Isolation leiden, bedeutet dies eine wesentliche Steigerung der Lebensqualität. Entwicklung eines schnellen und einfachen Infektions-Detektionssy- Das Produkt kann in Form eines Kits von niedergelassenen Ärz- stems. Dieses basiert auf einer Kombination von vier Enzymen des tInnen, in Spitälern und im Heimpflegebereich angewendet werden. menschlichen Immunsystems. Im Vergleich zu herkömmlichen Dia- Im letzten Jahr wurde der Prototyp eines Reaktionsgehäuses für die gnose-Methoden ist es damit möglich, eine Infektion bereits vor ihrer anwenderfreundliche Nutzung des Systems entwickelt. Manifestation nachzuweisen. Außerdem kann durch die Verwendung unterschiedlicher Enzyme die Sicherheit der Diagnose wesentlich MentorInnen erhöht werden. Mithilfe von InFact können Behandlungsdauer und Prof. DI Dr. Georg Gübitz, Institut für Umweltbiotechnologie der TU Graz Therapiekosten enorm reduziert werden. Für die PatientInnen, die Dr. Kirsten Tangemann, Quadris Consulting GmbH meist unter großen Schmerzen, Funktionseinschränkungen und so- Dr. Peter Amersdorfer, DiagnoNet 23
  • 09/10 Jahresbericht Science Park Graz office@LCCrail.com www.LCCrail.com DI Dr. Stefan Marschnig LCC rail consult L CC rail consult bietet Eisenbahnunternehmen, der bahnaffinen Industrie sowie Gebietskörperschaften und Kontrollinstanzen Un- terstützung in der wirtschaftlichen Bewertung von Neubauten und langfristigen Kostensenkungen. In Kooperation mit dem Institut für Eisenbahnwesen und Verkehrswirtschaft der TU Graz betreut er die ÖBB, den norwegischen Infrastrukturbetreiber Jernbaneverket und Reinvestitionen. einige Forschungsprojekte zum Thema Infrastrukturbenützungsent- gelt. Die Nachhaltigkeit einer Investition kann nur durch die Erfassung aller Auswirkungen über den gesamten Lebenszyklus beschrieben LCC rail consult konnte 2010 die Arbeiten für Jernbaneverket in- werden. Gerade im Bereich Eisenbahninfrastruktur fallen mit dem tensivieren und mit den Schweizer Bundesbahnen einen neuen Kun- Neubau einer Anlage nicht nur direkte Kosten an, sondern auch Ko- den gewinnen. sten und Erlöse im Gesamtsystem. Diese indirekten Effekte sind oft schwer zu erfassen bzw. monetär zu bewerten. Mentoren DI Dr. Markus Frewein, verkehrplus GmbH Stefan Marschnig, Gründer des Unternehmens, arbeitet in mehre- Univ.-Prof. DI Dr. Peter Veit, ren Projekten an der Optimierung der Life Cycle Costs und damit an Institut für Eisenbahnwesen und Verkehrswirtschaft, TU Graz wolfgang.slany@mamtam.com | thomas.vlk@mamtam.com www.mamtam.com Mag. Thomas Vlk, Univ.-Prof. DI Dr. Wolfgang Slany mamtam m amtam hat ein Audio und Video on demand-System für das Web 2.0 entwickelt, das es erlaubt, große Archive von Radio- und Fernsehanstalten nach in Sendungen ausgesprochenen Wörtern xibel auf Handys und Smartphones genutzt werden. Vor allem Ju- gendliche, bei denen der Trend sehr stark zu individuellem und in- teraktivem Medienkonsum geht, sollen damit angesprochen werden. zu durchsuchen. Über eine neue Software können Begriffe in Audio- und Videoclips gefunden und die Clips direkt ab der jeweiligen Posi- 2009 freuten sich die beiden Gründer Wolfgang Slany und Tho- tion des gefundenen Schlagwortes wiedergegeben werden. Darüber mas Vlk über den Finaleinzug beim Fast-Forward-Award der Stei- hinaus können in den Clips während des Abspielens an jeder Stelle rischen Wirtschaftsförderung. Weiters konnte sich mamtam als Kommentare angelegt werden um andere Benutzer zu informieren eines von nur zwei steirischen Unternehmen für das „Go-Silicon- oder zu unterhalten. Valley-Program“ im Rahmen des Außenwirtschaftsprogrammes der Mit der Technologie von mamtam können Multimedia-Inhalte fle- WKO qualifizieren. 24
  • GründerInnen motion code: blue naval architecture industrial design office@motioncodeblue.com www.motioncodeblue.com DI Christian Gumpold, DI Christopher Gloning motion code: blue m otion code: blue ist ein Industriedesign-Studio mit Schwerpunkt auf Yachtdesign. Die Gründer Christian Gumpold und Christo- pher Gloning setzen auf klare und funktionsorientierte Gestaltung mit angeboten. Das erste Referenzprojekt, die Planung und Visualisie- rung einer taiwanesischen Werft, wurde bereits fertiggestellt. motion code: blue versteht sich als Schnittstelle zwischen Ge- durchdachter und auf aktuelle Trends reagierende Formsprache für staltung und Technik. Ihre Kenntnisse im Bereich Fertigungstechnik, junge, designorientierte Kunden. Ergonomie, Kreativitätstechnik und ihre in verschiedenen Designbü- Ihre erste Yacht „SENTORI 58 R“ orientiert sich mit klarer Lini- ros erworbene Arbeitserfahrung ermöglichen den beiden Industriede- enführung im Exterior stark am Automobildesign, das Interior prä- signern realitätsnah, kosteneffizient und zeitsparend zu entwickeln. sentiert sich variabel und zeitgenössisch. Weitere Modelle unter dem hauseigenen Markennamen „SENTORI YACHTS“ folgten unter ande- Mentoren rem im Auftrag eines taiwanesischen Bootsbauers. DI Kurt Hilgarth, Hilgarth design engineering Seit 2010 wird auch die Ausarbeitung von Architekturkonzepten FH-Prof. DI Gerhard Heufler, Studiengang Industrial Design, FH Joanneum martin.hoeller@nimblo.at | martin.brugger@nimblo.at www.nimblo.at Martin Brugger, BSC , DI Martin Höller Nimblo Software GmbH M artin Höller und Martin Brugger, Gründer des Unternehmens Nimblo, haben eine spezielle Software für die Planung und Durchführung von Filmproduktionen entwickelt. Dieses Programm Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam und die Kontakte zur deutschen Filmbranche, die einen guten Zugang zum fachspezi- fischen Know-how ermöglichten. namens „LineProducer“ unterstützt den komplexen und dyna- mischen Prozess einer Filmproduktion in allen Ebenen - von der Fi- Der Produkt-Release erfolgte im Mai des Jahres 2010, das mitt- nanzplanung über Controlling und Personalmanagement bis hin zur lerweile vierköpfige Team von Nimblo freut sich bereits über zahl- Terminkoordination. Durch den flexiblen, modularen Aufbau ist sie für reiche verkaufte Lizenzen. alle Filmgattungen vom Dokumentar- bis hin zum Werbefilm einsetz- bar. Besonderes Augenmerk wurde auf eine ansprechende, einfache Mentoren und benutzerfreundliche Bedienoberfläche gelegt. Joachim Schnedlitz, Boom Software AG Univ.-Doz. Ing. Mag. Mag. Dr. Andreas Holzinger, Institut für Medizinische Wichtig für die Entwicklung war die Zusammenarbeit mit Film- Informatik, Statistik und Dokumentation, MedUni Graz schulen wie dem „Erich Pommer Institut“ oder der Hochschule für 25
  • 09/10 Jahresbericht Science Park Graz karl.lohner@pba3.com Univ.-Doz. DI Dr. Karl Lohner pba³ BioMed GmbH A ntibiotika-resistente Bakterien sind weltweit auf dem Vormarsch. Die translationale Entwicklungsfirma pba3 BioMed GmbH, her- vorgegangen aus einem spin-off Projekt der Österreichischen Akade- Im letzten Jahr wurden auch Anwendungsbereiche in der Medi- zintechnik hinsichtlich eines Einsatzes dieser Wirkstoffe überprüft. So konnte Karl Lohner, Gründer von pba³, aus der vorhandenen Peptid- mie der Wissenschaften, adressiert dieses globale Gesundheitspro- bibliothek Wirkstoffkandidaten identifizieren, die das Wachstum von blem und entwickelt neuartige Wirkstoffe, die sich durch einen dualen Keimen in hochsensiblen medizinischen Apparaturen unterbinden Wirkmechanismus auszeichnen. Die Wirkstoffkandidaten, abgeleitet können. Erste Daten für den Machbarkeitsnachweis liegen bereits vor. aus einem menschlichen Peptid des angeborenen Immunsystems, zerstören spezifisch die Zellhüllen von resistenten Bakterien und ver- MentorInnen hindern zusätzlich die Ausbildung von septischen Komplikationen. Mag. Dr. Peter Hecht, ehemaliger CEO von Oridis, Graz, und TRIPOS, Bude, Erste Tests an menschlichen Zellkulturen wurden erfolgreich durch- Cornwall, UK geführt. Dr. Kirsten Tangemann, Quadris Consulting GmbH riedl.guenter@gmx.at http://ryacht.com DI Günter Riedl RYachts D ie Geschäftsidee von DI Günter Riedl ist die Serienfertigung von Segelyachten in Holzbauweise. Abgesehen von der edlen Anmutung ist Holz der traditionsreichste Werkstoff im Schiff- und sich eine deutliche Einsparung an Arbeitszeit, was zu einem erheb- lichen Preisvorteil am Markt führt. Die Längsspantbauweise führt zu einem selbsttragenden, leichten und unsinkbaren Rumpf. Bootsbau. Mit modernen Technologien verarbeitetes Holz zählt zu Der Prototypenbau für das erste Modell, die RY29, wurde im letz- den festesten, leichtesten und vor allem langlebigsten Werkstoffen ten Jahr gestartet. und verfügt über sehr gute Temperatur- und Schalldämmeigen- schaften. Angewandt wird hier ein patentiertes Bauverfahren, wobei Mentoren unter Anwendung von Vakuum und Magnetismus ein aus Furnieren Mag. Martin Artner, Artner Buchprüfung und Steuerberatung GmbH & Co KEG verleimter Rumpf entsteht. Dieser kann in wesentlich kürzerer Zeit Univ.-Prof. DI Dr. Ulrich Bauer, Institut für Betriebswirtschaftslehre und als bei bisher bekannten Verfahren hergestellt werden. Daraus ergibt Betriebsoziologie, TU Graz 26
  • GründerInnen SCHLUMOSED wolfgang.titz@tugraz.at DI Wolfgang Titz SCHLUMOSED P rojektinitiator Wolfgang Titz befasst sich mit der Reinigung von Abwasser. Mit seinem Messgerät SCHLUMOSED kann der Reinigungsprozess so geführt werden, dass sauberes Ab- allem zur Senkung der Betriebskosten beitragen. Am deutschen Markt müssen für die Restemission des Abwassers Abgaben bezahlt werden, die durch den Einsatz des Messgeräts gesenkt wasser mit geringerem Energie- und Chemikalieneinsatz abge- werden können. geben wird. Um die Gesamtreinigungsleistung bei Kläranlagen zu erhöhen und einen optimalen Klärbetrieb ohne Biomasseab- Derzeit wird an der Einbindung von zwei weiteren Messgerä- trieb zu erreichen, nutzt er den Effekt der „Verbandbildung“. Der ten gearbeitet, die die Dosierung der teuren Flockungsmittel bei SCHLUMOSED misst 24 Stunden am Tag das Absetzverhalten der Fest-Flüssig-Trennung des Schlamms optimieren sollen. des Schlamms. Über die Messdaten kann in jeder Kläranlage, die nach dem aeroben Belebungsverfahren reinigt, die Verbandbil- Mentor dung gefördert und somit eine optimale Reinigung gewährleistet Univ.-Prof. DI Dr. Harald Kainz, Institut für Siedlungswasserwirtschaft und werden. In heimischen Kläranlagen kann der SCHLUMOSED vor Landschaftswasserbau, TU Graz office@singlecell-dimensions.com www.singlecell-dimensions.com Dr. MAS Michael Schenk, Dr. Jochen Geigl, Univ.-Prof. Dr. Michael Speicher, Ao.Univ.-Prof. Mag. DDr. Erwin Petek Single Cell Dimensions D as Biotech-Unternehmen ist im Bereich der Humangenetik tä- tig und entwickelt Diagnoseverfahren zum Nachweis von gene- tischen Veränderungen in der menschlichen Erbinformation. Der Fo- denspektrum ohne aufwändige eigene Entwicklungsarbeit und liefern essentielle Genominformationen. 2010 wurde Single Cell Dimensions in das Oncotyrol Konsortium, ein internationaler Verbund kompetenter kus liegt dabei auf Proben, bei denen sehr wenig Ausgangsmaterial Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft zur beschleunigten Entwick- (Einzelzellen) zur Verfügung steht. Das Anwendungsgebiet erstreckt lung individualisierter Krebstherapien sowie diagnostischer, prognos- sich von der Polkörperdiagnostik über die nicht-invasive Pränataldi- tischer und präventiver Tools, aufgenommen. Als weitere Partner agnostik bis hin zum breiten Feld der Tumorgenetik. Beispielsweise konnten die Med Uni Graz und Roche Diagnostics gewonnen werden. können mittels Polkörperdiagnostik in Zusammenarbeit mit Repro- duktionsmedizinern die Erfolgsaussichten einer künstlichen Befruch- Mentoren tung wesentlich erhöht werden. Dr. MAS Michael Schenk, Kinderwunsch Institut Schenk GmbH Die SCD-Verfahren bieten den Zugriff auf ein einzigartiges Metho- Univ.-Prof. Dr. Michael Speicher, Institut für Humangenetik, Med Uni Graz 27
  • 09/10 Jahresbericht Science Park Graz stefan.rosenkranz@smaXtec.com mario.fallast@smaXtec.com | www.smaXtec.com Mario Fallast, DI Dr. Stefan Rosenkranz smaXtec D as Team von smaXtec entwickelte ein „Sensorsystem für Rin- der“, das in Forschung und intensiver Landwirtschaft eingesetzt wird. Ein Sensor, der von den Tieren verschluckt wird, überträgt pH- nologies GmbH − einem Systemlieferanten auf dem Gebiet der Medi- zintechnik mit internationalen Strukturen. Wert und Temperatur per Funk aus dem Pansen. Dank der Mess- Viel Wert legen die Gründer Mario Fallast und Stefan Rosenkranz daten kann die Fütterung optimiert und ein wichtiger Beitrag zur Ge- auf den Kontakt zu Forschungseinrichtungen und Universitäten. So sundheit der Rinder geleistet werden. wird eng mit dem LFZ Raumberg-Gumpenstein und der TU Graz, beispielsweise im Rahmen des „product innovation project“ zusam- Das System wird ab Sommer 2010 in Pilotbetrieben in Holland mengearbeitet. und Deutschland getestet und steht kurz vor der Serienreife. Mentoren Für den Vertrieb gibt es seit Mai 2010 die smaXtec animal care Dipl. ECBHM Dr. Johann Gasteiner, sales GmbH. Als Geschäftsführer derselben konnte der vormalige Lehr- und Forschungszentrum Raumberg-Gumpenstein Mentor des Projekts, Dr. Alexis Cukier, gewonnen werden. Ein wei- Drs.-Ing. Rob Bekkers , PAYER International Technologies GmbH terer wichtiger Partner fand sich mit der PAYER International Tech- Dr. Alexis Cukier, smaXtec animal care sales GmbH office@spintower.eu www.spintower.eu DI Mario Schwaiger, Mag. Marco Schwaiger Spintower D as Unternehmen Spintower stellt professionelle, tragbare Com- puting-Systeme für die Echtzeitverarbeitung von Audio-, Video- und Sensordaten her. Diese sollen in der strategischen Teamkommu- Zu potentiellen Kunden gehören Firmen im Sicherheitsdienstlei- stungsbereich sowie Blaulichtorganisationen. In der ersten Hälfte des Jahres 2010 wurden zwei Absichtserklärungen mit namhaften nikation Sicherheit und Effizienz mobiler Einsatzgruppen verbessern. Unternehmen in der Sicherheits- und Medizintechnikbranche unter- Die Grundlage des Systems ist eine funkbasierende, verschlüsselte schrieben. Die erste Prototypenplatine wurde bereits erfolgreich in Breitbanddatenübertragung und die Integration in ein verteiltes Com- Betrieb genommen. puternetzwerk. Mit dieser intelligenten Kommunikationslösung erge- ben sich neue Aspekte in der Beurteilung, Leitung und Koordination Mentoren sowie in der Dokumentation von Einsätzen und in der Kontrollmög- Ing. Mag. Karl Gerngroß, KARMA Consulting GmbH lichkeit durch eine mobile Einsatzzentrale. Univ.-Prof. DI Dr. Wolfgang Pribyl, Institut für Elektronik, TU Graz 28
  • GründerInnen office@sprachedirekt.at www.sprachedirekt.at Nikolas Strobl, B.A., MSc, Dr. Rok Kokol, Dr. Wolfgang Schöll SPRACHE DIREKT S prachbarrieren führen in Krankenhäusern oft zu Problemen in der medizinischen Versorgung von fremdsprachigen Pati- ententInnen. Abhilfe schafft SPRACHE DIREKT, das telefonische Vergleich zu konventionellen Dolmetschdiensten bietet SPRACHE DIREKT einen hohen Kostenvorteil bei Gesprächsdauern bis zu 20 Minuten. Dolmetschdienste für Spitäler und andere Einrichtungen anbietet. Dabei werden die AnruferInnen nach Auswahl der Sprache schnell Der im Oktober 2009 gestartete Pilotbetrieb auf der Uniklinik für und ohne Voranmeldung mit der/m jeweiligen DolmetscherIn ver- Frauenheilkunde & Geburtshilfe des LKH Graz wurde im Jänner 2010 bunden. erfolgreich abgeschlossen, inzwischen nimmt das gesamte LKH Kli- nikum die Dienste des jungen Unternehmens in Anspruch. Die Dolmetschhotline ist rund um die Uhr erreichbar und liefert über professionelle DolmetscherInnen höchste Dolmetschqualität. MentorInnen Derzeit werden folgende Sprachen bedient: Türkisch, Russisch, Ara- Christina Mikl, FERRING Arzneimittel Ges.m.b.H. bisch, Albanisch, Bosnisch/Serbisch/Kroatisch und Rumänisch. Im Mag. Andreas Ragg, MBA, Prangl Gesellschaft m.b.H. thomas.weinberger@stirzone.at gunter.figner@stirzone.at | www.stirzone.at DI Dr. Thomas Weinberger, DI Gunter Figner Stirzone OG Im Juni 2010 wurde von Thomas Weinberger und Gunter Figner das Forschungs- und Entwicklungsunternehmen Stirzone OG gegrün- det. Dieses bietet den Kunden Dienstleistungen bei der Entwicklung, Für das Rührreibpunktschweißen von hochfesten Werkstoffen wurde von den Firmengründern ein Patent angemeldet. Derzeit wird im Rahmen eines geförderten Entwicklungsprojektes ein Prototyp Optimierung und Einführung des Rührreibschweißverfahrens an. hergestellt. Der Schweißkopf und die Werkzeuge basieren auf der un- ternehmenseigenen Technologie. Die Erprobung für unterschiedliche Durch eine strategische Partnerschaft mit der Firma HAGE Son- industrielle Anwendungen ist für das kommende Jahr 2011 geplant. dermaschinenbau kann für Kunden auch die Planung, Fertigung und Inbetriebnahme von Rührreibschweißanlagen und der dazugehörigen Mentoren Spanntechnik durchgeführt werden. Des Weiteren wird auch eine DI Thomas E. Rossegger, ISOVOLTAIC GmbH zertifizierte Bedienerausbildung für die maßgeschneiderten Rührreib- Em.Univ.-Prof. DI Dr. Horst-Hannes Cerjak, schweißmaschinen angeboten. Institute für Werkstoffkunde und Schweißtechnik, TU Graz 29
  • 09/10 Jahresbericht Science Park Graz stefan.ponsold@sunbagshop.com www.sunnybag.at Ing. Stefan Ponsold, BSC SunnyBag D as Unternehmen Sunnybag fertigt Umhängetaschen und Schutz- hüllen, die mithilfe von Solarpaneelen Tageslicht in elektrische Energie umwandeln und diese in einem eingebauten Akku zwischen- Ärzten in Entwicklungsländern, im hochalpinen Gelände beispiels- weise von der österreichischen Bergrettung oder von professionellen Segelsportlern auf hoher See verwendet werden. Ziel ist, dass Sun- speichern. Der gespeicherte Strom kann überall und zu jeder Tages- nybag die zuverlässigste Marke für Solartaschen und -rucksäcke und Nachtzeit dazu genutzt werden, um mobile Wegbegleiter wie wird. Handys, mp3-Player, iPhones, iPods, iPads, Navigationsgeräte usw. So macht Sunnbag unabhängiger, flexibler und leistet auch noch wieder aufzuladen. einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz. Projektinitiator Stefan Ponsold legt besonderes Augenmerk auf MentorInnen eine nachhaltige Markenstrategie. Hierzu werden im Sinne von Open DI Dr. Hans Lercher , Studiengang Innovationsmanagement, FH Campus02 Innovation, Taschen und Rucksäcke gemeinsam mit gemeinnützigen Mag. Heimo Maieritsch, GRAZ TOURISMUS und STADTMARKETING GmbH Organisationen entwickelt, gefertigt, geprüft und verkauft. Sunnybag DI (FH) Jan Karlsson, MAKAVA DELIGHTED GESBR Produkte sollen über die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen von DI (FH) Michael Wihan, MAKAVA DELIGHTED GESBR johannes.wolkerstorfer@xface.at www.xface.at DI Dr. Johannes Wolkerstorfer xface J ohannes Wolkerstorfer vom Unternehmen xFace entwickelt Pro- dukte und Dienstleistungen für den Entwurf von eingebetteten Systemen. Das sind elektronische Schaltungen, die meist unsicht- men und Einrichtungen, die mehr als Standard-Lösungen benötigen, aber über keine eigene Entwicklungsabteilung verfügen. Im letzten Jahr hat das Hightech-Unternehmen bereits einige bar Steuerungs-, Überwachungs- oder Datenverarbeitungsaufgaben Aufträge akquiriert und ist Industriepartner in einem von der For- erfüllen. Sie werden beispielsweise in Geräten der Medizintechnik, schungsförderungsgesellschaft (FFG) geförderten Forschungspro- in Fahrzeugen, in Haushaltsgeräten oder Mobiltelefonen eingesetzt. jekt. xFace kooperiert auch mit dem Forschungszentrum Telekom- munikation Wien. Der Schwerpunkt von xFace liegt auf der Entwicklung von digitalen Hardware-Modulen und deren Integration in Software, wodurch inno- Mentoren vative und individuelle Lösungen vor allem für Forschungsprojekte Prof. Roderick Bloem, Institut für Angewandte Informationsverarbeitung und industrielle Kunden möglich werden. Die kundennahe, rasche und Kommunikationstechnologie, Technische Universität Graz und kosteneffiziente Arbeitsweise bietet auch Vorteile für kleinere Fir- Alexander Gauby, CTO RF-iT Solutions GmbH 30
  • GründerInnen Alumni Als „Alumni“ bezeichnet der Science Park Graz seine Grün- dungsprojekte und Firmen nach der offiziellen Betreuungszeit von maximal 24 Monaten. Aber auch darüber hinaus steht das Gründerzentrum immer mit Rat und Tat zur Seite. adrivo Bongfish www.motorsport-magazin.com www.bongfish.com Neben vieler Agenturleistungen als Kommunikationsdiensleister Bongfish ist ein österreichisches Spieleentwicklungsunternehmen. betreibt das Unternehmen mit Motorsport-Magazin.com eines Es wurde 2003 von Klaus Hufnagl-Abraham & Michael Putz in der reichweitenstärksten Motorsport-Online-Magazine und ist mit Graz gegründet. Das Unternehmen spezialisiert sich auf technisch dem gleichnamigen monatlichen Printtitel „Motorsport-Magazin“ & grafisch anspruchsvolle Spieletitel und wurde 2009 mit dem auch im Zeitschriftenhandel vertreten. Multimedia Staatspreis ausgezeichnet. Mit dem Snowboardspiel ‚Stoked’ entwickelte Bongfish das erste Xbox 360 Konsolenspiel aus dem deutschsprachigen Raum. Aglycon www.aglycon.at Cryoshelter Die Gründung von AGLYCON war die Konsequenz einer langjäh- www.cryoshelter.com rigen Partnerschaft auf universitärer Ebene und der einzigartigen Förderungen durch den Science Park Graz. Unsere Erfahrungen Cryoshelter entwickelt thermische Isolationssysteme für Kryobehäl- und Fähigkeiten, das angeeignete technische Know-How und ter. Neben den bestehenden Märkten von Industriegasen sind be- die Trends in der Glycochemie bilden die Basis für unsere erfolg- sonders Fahrzeugtanks für alternative Kraftstoffe wie Erdgas (LNG) reichen geschäftlichen Aktivitäten. und/oder Wasserstoff (LH2) von Interesse. Cryoshelter hat mehrere Prototypen getestet und Isolationsgüten erreicht, die um ein Viel- faches über der heutiger Serien-LNG Tanks liegen. All Via Photonics www.allviaphotonics.com CryoTech All Via Photonics entwickelt mit den Methoden der Photonik au- www.cryotech.at tomatisierte Lösungen für Problemstellungen im Bereich der Um- welttechnik und der Life Sciences. Unser Produkt PolyIdent er- CryoTech entwickelt innovative Kühltechnologie für den Getränke- kennt Kunststoffflakes und -flaschen mit hoher Trennschärfe auf markt und für Consumer Produkte. Unter anderem wurden selbst- Basis eines eigens patentierten Verfahrens. kühlende Getränkeverpackungen entwickelt, welche mit konventi- onellen Standardverpackungen kombiniert werden können. Diese ermöglichen dem Konsumenten an jedem Ort und zu jeder Zeit das Getränk auf Knopfdruck abzukühlen. 31
  • 09/10 Jahresbericht Science Park Graz Alumni DR YIELD hauptsächlich durch numerische Strömungsberechnung (engl. CFD) www.dryield.com analysiert und am Computer optimiert. Gridlab ist auf umwelttech- nischen Großanlagen zur Abgasreinigung genauso zuhause wie mitt- Die DR YIELD software & solutions GmbH konnte 2009 trotz des lerweile auch auf kleinen chemischen Apparaten im Labormaßstab. international sehr schwierigen Marktumfeldes ihren Wachstumskurs und die Profitabilität weiter ausbauen. Durch die Ausweitung der Geschäftstätigkeit auch auf Produktionssoftware für Solarzellenher- Institut für Relationship Marketing steller sowie der Erholung des Halbleitermarktes gegen Jahresende www.relationship-marketing.at konnten neue Kunden in Asien und Europa gewonnen werden. Zu- sätzlich zu den patentierten Software-Produkten zur industriellen Pro- Als erstes Unternehmen im deutschsprachigen Raum nutzt das Spin- duktionskontrolle bietet DR YIELD neu auch ein eigens entwickeltes off der Uni Graz Relationship Marketing als zentralen Basisansatz in 3D-Consulting an (Data Driven Decisions), das produzierenden Un- der Unternehmensberatung. Das IRM geht neue Wege in der Analy- ternehmen ermöglicht, Optimierungspotentiale zu identifizieren und se und Beratung – und zeigt präzise auf, wo und wie Unternehmen Produktionskosten zu senken deutlich spürbare Wachstumseffekte erzielen. eLibera Iuvaris www.elibera.com www.iuvaris.com eLibera bietet mobile Software Lösungen vom einfachen Informati- Mit Schwerpunkt in den Anwendungsbereichen Numerik, Simulati- onszugriff bis hin zu mobilen Anwendungen an. Dies wird durch den on, Optimierung und Automatisierung wurde ein Unternehmen für Einsatz von modernen Mobiltelefonen realisiert, die durch unsere Lö- Hightech-Softwareentwicklungen im technisch-wissenschaftlichen sung an Funktionsvielfalt gewinnen und dadurch effektiver und effizi- Bereich aufgebaut. Zur Zeit entwickelt das Unternehmen risikoopti- enter eingesetzt werden können. mierte Handelssysteme für den Kapitalmarkt. FluidForms Kielsteg Bauelemente GmbH www.fluid-forms.com www.kielsteg.com Du willst die Heimat, den letzten Urlaubsort oder den Platz an dem Das Kielstegelement ist ein hochleistungsfähiges Leichtbauelement Du Deinen liebsten Menschen gefunden hast immer bei Dir haben? aus Holz für Dachsysteme mit hohen Spannweiten. Die charakteri- Die Streets-Ohrringe werden durch Auswahl eines individuellen stische Krümmung der Stege – wie beim Kiel eines Bootes – gibt dem Stadtausschnitts auf www.fluid-forms.com individuell vom Kunden Bauteil nicht nur seinen Namen, sondern verleiht ihm höchste Stabili- gestaltet und als Einzelstück hergestellt. tät. Die Materialersparnis gegenüber herkömmlichen plattenförmigen Massivholzelementen beträgt bis zu 70%. GRIDLAB www.gridlab.at Lipometer www.lipometer.com Gridlab beschäftigt sich mit der Optimierung von technischen Anla- gen und Prozessen und wurde 2009 als Rechtsform GmbH gegrün- Das Lipometer ist ein optisches, zertifiziertes und patentiertes Me- det. Der Schwerpunkt liegt in der Prozessintensivierung (Effizienzstei- dizingerät zur exakten Messung der Schichtdicke des subkutanen gerung) durch Optimierung von ein- oder mehrphasigen Strömungen, Fettgewebes in Millimetern. Es dient neben der Bestimmung des Ge- die mit oder ohne Beteiligung chemischer Reaktionen ablaufen kön- samtkörperfetts, insbesondere zur Evaluierung der Fettverteilung am nen. Dabei werden verschiedenste verfahrenstechnische Anlagen menschlichen Körper und kann so Krankheitsrisiken prognostizieren. 32
  • GründerInnen Alumni Microinnova Engineering GmbH VASCOPS www.microinnova.com www.vascops.com Die Ingenieure der Microinnova gehören in der Realisierung von VASCOPS bietet neue, zuverlässige Diagnosesysteme für die Gefäß- Mikroreaktorkonzepten im Produktionsmaßstab zu den besten der medizin an. Bildrekonstruktion und detaillierte biomechanische Ana- Welt. lysen ermöglichen patientenindividuelle Diagnosen. Das international Im Mai 2010 wurde die mit 200 l/h durchsatzstärkste Pharmaanlage patentierte Hauptprodukt A4clinics ermittelt innerhalb weniger Minu- Europas auf Basis der Mikroreaktortechnologie in Betrieb genom- ten patientenspezifisch die Reißneigung von Aorten. men. Außerdem stellte Microinnova im letzten Jahr verschiedene Konzepte vor, wie die Vorteile von Mikroreaktoren & Flowchemie im Produktionsmaßstab realisiert werden können. verkehrplus Prognose, Planung und Strategieberatung GmbH www.verkehrplus.at Nanocuir www.nanocuir.com verkehrplus vertritt seit 2005 den Ansatz Umsetzungsprojekte und anwendungsorientierte Forschung zu verknüpfen. verkehrplus ist an Nach dem Nachweis der industriellen Verarbeitbarkeit von nanocuir- mehreren interdisziplinären Forschungsprojekten federführend betei- Lederwerkstoffen im Extrusions- und Spritzgussverfahren, konzen- ligt. Wir denken darüber nach, wie Mobilität besser erfasst werden trieren sich die Aktivitäten von nanocuir auf den Patentschutz der kann, wie Mobilitätsmanagement in Regionen besser implementiert entwickelten Technologien. Damit werden der Gang zur Serientaug- werden kann, wie die Anschlüsse im Öffentlichen Verkehr verbessert lichkeit und der Marktaufbau vorbereitet. werden können und wie Verkehrsinformationen besser auf die Ver- kehrsteilnehmer abgestimmt werden können. Snowreporter GmbH www.snowreporter.com YLOG www.ylog.at Die snowreporter GmbH entwickelte das Snowmanagementsystem – die flächendeckende Schneehöhenmessung – weiter, konnte ihr YLOG kombiniert weltweit erstmals ein frei fahrendes Transportsystem Produktportfolio im Bereich Live-Panoramakamerasysteme wei- mit der Behälterlogistik eines Kleinteilelagers und liefert schlüsselfertige ter ausbauen und steht kurz vor dem Release eines Online-Bu- Anlagen mit umfassendem Know-How im Hightech Lagerlogistikbe- chungstools für Hotels und Pensionen in einer Tourismusregion in reich. Diese Technik ermöglicht neue flexible, zuverlässige, ökologische Tirol. und effiziente Logistiklösungen für die individuellen Anforderungen der Kunden in den Bereichen Kommissionierung, Retouren-Handling, Char- genverwaltung, Versandbereitstellung und vielen Spezialbereichen. Tyromotion GmbH www.tyromotion.com youspi Leben ist Bewegung. Bewegung ist Freiheit. Für manche Menschen www.youspi.com wurde aber diese Freiheit durch eine tragische Krankheit einge- schränkt. Tyromotion hat es sich zum Ziel gesetzt, diesen Menschen Die youspi Consulting GmbH ist ein Dienstleister für „Customer Expe- durch den Einsatz modernster Technologie im Bereich der Bewe- rience“, Usability und User Interface Design. USP hebt das Einzigartige gungstherapie eine bessere Perspektive zu geben. hervor, indem alle Schnittstellen zwischen Kunden und Produkten opti- miert und damit stimmige Produkterlebnisse geschaffen werden. 33
  • 09/10 Jahresbericht Science Park Graz Highlights Yachtdesigner auf der Erfolgswelle VASCOPS gewinnen beim GC-Genius Ideenwettbewerb Im letzten Jahr konnte das Design-Studio motion code: blue einen Beim Ideenwettbewerb des Gesundheits-Clusters GC-Genius 2009 Großkunden aus Taiwan an Land ziehen. Entworfen wurden in des- erreichte das SPG Start-up VASCOPS mit seinen innovativen Dia- sen Auftrag nicht nur mehrere Yachten, sondern auch eine eigene gnosesystemen für die Gefäßmedizin den ersten Platz in der Katego- Werft. rie "Unternehmen". Werftdesign à la motin code: blue Martin Auer (3.v.l.) von Vascops bei der Preisübergabe © Land OÖ Staatspreis für Multimedia geht an Bongfish easyMOBIZ - ausgezeichnet in Sachen Usability und Bongfish erhielt den Staatspreis für Multimedia für sein realitätsnahes Innovation Snowboard-Spiel “StokEd”. Für die Jury setzt dieses Produkt auch Im Zuge des World Usability Days in Graz wurde erstmals ein "User international Maßstäbe im Genre der Sport & Fun-Games. Experience Award" für Softwareprodukte vergeben. In der Kategorie "Innovation" siegte das im Science Park Graz angesiedelte IT-Unter- nehmen easyMOBIZ. Vier Science Park Graz Start-ups beim Fast Forward Award nominiert! Der Wirtschaftspreis des Landes Steiermark wird jährlich an die in- novativsten steirischen Projekte aus Technologiebetrieben und For- schungsszene vergeben. 2009 waren gleich vier Start-ups aus dem SPG im Finale: Tyromotion, Snowreporter, easyMOBIZ und Bongfish. LineProducer – Willkommen am Markt Nimblo brachte im Mai 2010 das erste Produkt auf den Markt: Line- Klaus Hufnagl-Abraham (Mitte) und Michael Putz (rechts) freuen sich über Producer ist eine Software zur Planung, Kalkulation und Finanzierung den Staatspreis für Multimedia © fotodienst Anna Rauchenberger von Filmproduktionen und fand bereits zahlreiche Kunden. 34
  • GründerInnen Highlights Staatspreisverleihung: "ECONOVIUS" für Tyromotion Im Rahmen der jährlichen Staatspreisverleihung des Wirtschaftsmini- steriums für die innovativsten österreichischen Unternehmen erhielt Tyromotion mit seinen Therapierobotern zur Neurorehabilitation den Sonderpreis für KMU. Andreas Flanschger und Peter Leitl (Bildmitte) erreichten den tollen 3. Platz © Klaus Morgenstern Stockerlplatz beim i2b-Businessplanwettbewerb Mit seinem Konzept zu Entwicklung und Verkauf von Strukturfolien, die den Reibungswiderstand in Strömungen reduzieren können, hol- te das SPG Start-up bionic surface technologies Bronze in der Ka- tegorie „Technologie“. Zahlen, Daten, Fakten Bei der Verleihung des Econovius: Wirtschaftskammerpräsident Christoph Die SPG Start-ups haben in den letzten acht Jahren Leitl, Alexander Kollreider von Tyromotion und Wirtschaftsminister Rein- insgesamt… hold Mitterlehner (v.l.) © Austria Wirtschaftsservice/APA-OTS/Preiss • 267 Arbeitsplätze geschaffen • 32 Patente angemeldet Tyromotion und Bongfish - The very best of Stei- • Finanzierungen in der Gesamthöhe von rund 6.900.000 Euro lukriert rische Innovation (Quelle: Gründerfragebogen Juni 2010) Tyromotion siegte beim Fast Forward Award mit seinem Rehabilitati- onssystem für die Beine in der Kategorie „Kleinstunternehmen“. Der Zahlreiche Auszeichnungen und Wettbewerbssiege zeu- Publikumspreis, der Public Forward Award, ging an die Spieleent- gen von der hohen Qualität der Gründungsprojekte… wickler von Bongfish. • Hauptpreis beim i2b & GO! Businessplanwettbewerb (Gridlab) • 1. Platz beim TECHforTASTE Award (Cryotech) • Sieg beim Best of Biotech-Wettbewerb (Tyromotion) • 1. Platz beim Gewinn Jungunternehmerwettbewerb (Tyromotion) • Designpreis im Rahmen des Wiener Designpfades (Fluid Forms) • 2 Fast Forward Awards in der Kategorie Kleinstunternehmen (Kielsteg Bauelemente und Tyromotion) • Staatspreis für Ingenieurleistungen (Tyromotion) • Sieg beim Primus-Wettbewerb (Tyromotion) • Public Forward Award (Bongfish) • Multimedia Staatspreis (Bongfish) • 1. Platz beim CG Genius-Ideenwettbewerb (Vascops) • User Experience Award (easyMOBIZ) Alexander Kollreider und David Ram von Tyromotion, Gewinner des Fast • Econovius beim Staatspreis Innovation (Tyromotion) Forward Awards 35
  • SPG Aktivitäten „Die gute Atmosphäre zwischen den Gründern und das konstruktive Feedback der Gründungsbetreuer, dem Team vom Science Park Graz motiviert uns das wir bei vielen Gelegenheiten einholen. Außer- auch in stressigen Situationen immer wieder. An- dem gibt es immer wieder Fortbildungen, die auch fänglich war für uns, neben den zur Verfügung ge- unsere Mitarbeiter in Anspruch nehmen können.“ stellten Räumlichkeiten, die Unterstützung bei För- deranträgen sehr wichtig. Jetzt hilft uns vor allem Andreas Flanschger, bionic surface technologies 36
  • SPG Aktivitäten Der SPG Ideenwettbewerb Mit seinen Veranstaltungen, Wettbewerben, Workshops, Vor- trägen und Messeteilnahmen möchte der Science Park Graz Studierende, AbsolventInnen, Lehrende, wissenschaftliche MitarbeiterInnen und Gründungsinteressierte inspirieren, akti- vieren, informieren und motivieren. Der Science Park Graz Ideenwettbewerb Der Science Park Graz sucht alljährlich die besten Geschäftsideen. Stu- dierende und AbsolventInnen aller Universitäten und Fachhochschulen können im Zeitraum von November bis Jänner ihre Ideen für innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen einreichen. Auf die besten drei Ideen in der Gesamtwertung warten Geldpreise in der Gesamt- höhe von 7.500 Euro! Seit dem letzten Wettbewerb gibt es außerdem Sachpreise für die jeweils originellste Einreichung je Hochschule. Beim Ideenwettbewerb 2009/2010 wurde mit 107 eingereichten Ideen ein neuer Rekord erzielt! Die GewinnerInnen wurden erstmalig bei einem eigenen großen Prämierungsevent an der Uni Graz be- kannt gegeben. Gesamtwertung Die Gewinner Bewertungskriterien: • Innovationsgrad • Umsetzbarkeit 1. Gesamtplatz: • Nutzen für die Endkunden Max Zacherl und sein Team (Med Uni Graz) • Marktpotential Idee: Schallmessgerät zur Analyse von Endoprothesenabnutzung • Präsentation vor der Jury Preis: 3.500 Euro, gesponsert vom GO! GründerCenter der Steier- märkischen Sparkasse Die Jury 2. Gesamtplatz: • Christoph Adametz (Technologietransfer der TU Graz) Markus Schlagbauer (TU Graz) • Rob Bekkers (PAYER International Technologies) Idee: neuartiges Verfahren zur Stromerzeugung aus Wind • Dagmar Eigner-Stengg (GO! GründerCenter der Steiermärkischen Preis: 2.500 Euro, gesponsert von der Firma PAYER International Sparkasse) Technologies • Mario Lugger (WOCHE Graz) • Markus Reiter (GründerService der Steirischen 3. Gesamtplatz: Wirtschaftskammer) Jakob Santner und Katrin Pirker (TU Graz) • Michael Terler (innolab am Campus02) Idee: Gestaltung interaktiver und personalisierter Werbung • Emmerich Wutschek (Science Park Graz) Preis: 1.500 Euro, gesponsert von BFP - Die Steuerexperten 37
  • 09/10 Jahresbericht Science Park Graz Der SPG Ideenwettbewerb Kategoriewertung: Hauptbewertungskriterium: • Originalität Beste Einreichung der Med Uni: Andreas Holzinger Idee: Prozessmanagement-Tool für die Abwicklung großer EU-Projekte Gesamtsieger Max Zacherl (3.v.l.) und sein Team mit Dagmar Eigner-Stengg von der Steiermärkischen Sparkasse Beste Einreichung von der FHs: Albert Jocham, Absolvent Campus02 Idee: Energiespargerät für Industrie und Gewerbe Beste Einreichung von der KFU: Petra Geisriegler, Ruth Goldgruber und Gerlinde Ellmerer Idee: systemgastronomisch konzipierte Familiencafé-Kette Beste Einreichung von der TU: Helmut Brunner und Gregor Waltersdorfer Idee: Kompaktwagen für den innerstädtischen Individualverkehr Preise: jeweils 250 Euro WIFI-Bildungsgutschein und ein 50 Euro Schuhgutschein von Legero Einleitende Worte von Vizerektorin Renate Dworczak, im Bild mit Moderator Reinhard Hochegger von der WOCHE Graz Der Science Park Graz Ideenwettbewerb 09/10 - mit freundlicher Unterstützung von: TRUSTED OUTSOURCING PARTNER Personal Care Industrial Solutions Health Care Solutions Die SiegerInnen des Ideenwettbewerbs 2009/2010 38
  • SPG Aktivitäten SPG Aktivitäten - Jahresrückblick Praxistipps für Gründungsinteressierte auf der KFU: „UnternehmerIn werden!“ SPG Gründungsberater Bernhard Weber (3.v.r) bei Erfinderland Steiermark Auf den Events der SPG Partner Gründerzentrum meets Grazer Hochschulen Der Science Park Graz wird bei seiner Arbeit immer wieder von Die berufliche Selbstständigkeit ist durchaus eine attraktive seinen zahlreichen Kooperationspartnern unterstützt. Bei fol- Karriereoption – auch für AkademikerInnen. Um das Be- genden Veranstaltungen der „Steirischen GründerInnenszene“ wusstsein dafür – bereits unter StudienanfängerInnen und durfte der SPG im letzten Jahr mitwirken: Studierenden – zu fördern, ist der Science Park Graz jedes Jahr bei zahlreichen Messen und Veranstaltungen an den • 23.10. 2009: Selbständig09 – Gründermesse der Steirischen Wirt- Unis und Fachhochschulen mit Infoständen und Vorträgen schaftsförderungsgesellschaft (SFG) präsent: • 30.11.2009: Club der GründerInnen: Kreativität und neue Ideen – Netzwerkevent der Abteilung für Wirtschafts- und Tourismusent- • 30.09.2009: Welcome Days – Einführungstage für Erstsemestrige wicklung der Stadt Graz an der TU Graz • 23.03.2010: Meine Geschäftsidee auf dem Prüfstand – Kundenver- • 03.10.2009:Tag der Studierenden und JungabsolventInnen der anstaltung des GO! GründerCenters der Steiermärkischen Sparkasse Med Uni Graz • 15.04.2010: Gründer- und Jungunternehmertag der Steirischen • 22.10.2009: Die Größe der Kleinen – Firmenkontaktmesse der Wirtschaftskammer ARGE Science Fit (TU Graz) • 22.04.2010: Erfinderland Steiermark – Auftaktveranstaltung zum • Oktober 2009 bis Jänner 2010: Seminar für Innovationsmarketing Fast Forward Award der der SFG – Lehrgang Innovationsmanagement, Campus02 • 10.06.2010: GründerInnen: Wegweiser durch die Förderland- • 11.11.2009: Wanted! Was die Wirtschaft braucht – Info- und schaft – Informationsevent des Regionalmanagements GGU Kontaktevent der StudentInnenorganisation AIESEC • 18.11.2009: Excellence09 – Jobmesse an der Karl-Franzens-Uni Graz Der SPG Messestand auf der „Selbstständig 09“ • 04.12.2009: NAWI-Fakultätstag – Tag der naturwissenschaft- lichen Institute der Uni Graz • 09.03.2010: Recruiting Day – Firmenkontaktveranstaltung für Studierende der FH Joanneum • 08.04.2010: Spinnen erlaubt – Netzwerkveranstaltung am Cam- pus02 • 19.04.2010: UnternehmerIn werden! – Kooperationsveranstaltung mit den alumni UNI graz • 05.05.2010: Teconomy – Firmenmesse auf der TU Graz • 19.05.2010: Contacta Paedagogica – Berufeinstiegsmesse auf der Uni Graz • 17.06.2010: E(L)conomy & Info – Infoveranstaltung der Studien- richtung Elektrotechnik/Wirtschaft (TU Graz) 39
  • 09/10 Jahresbericht Science Park Graz SPG Aktivitäten - Jahresrückblick Landesrat Buchmann mit Eva Wehrschütz-Sigl und Andrea Hasmann von InFact Kirsten Ives von moodley über den Innovationsprozess Der Science Park Graz hautnah Vorbereitung auf das reale Wirtschaftsleben Der SPG freut sich immer über BesucherInnen, die sich direkt an Besonderes Anliegen ist es die SPG GründerInnen gezielt auf den der Quelle über das Gründerzentrum informieren und/oder seine Fir- Markt vorzubereiten. Neben den bewährten Trainings zu den Themen mengründerInnen persönlich treffen wollen. Neben einigen Studie- Businessplanerstellung, Verkaufsgespräch und rechtliche Rahmen- rendengruppen kamen heuer auch Kosmonaut Franz Viehböck und bedingungen bei der Unternehmensgründung organisierte der Sci- Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann vorbei um sich vor Ort vom ence Park Graz drei Intensiv-Workshops für Online-Marketing und regen Gründungstreiben und der Innovationskraft im Science Park einen Praxis-Vortrag unter dem Titel „Von der Innovation zum markt- Graz zu überzeugen. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit fähigen Produkt“. dem Landesrat und den Gründern von smaXtec und Single Cell Di- mensions wurden die Leistungen des SPG der letzten acht Jahre präsentiert. Zentrumskultur Der mehrmals im Jahr durchgeführte Zentrumsbrunch ist eine gute Gelegenheit um die Gründungsprojekte und Firmen in lockerer At- mosphäre über Aktuelles zu informieren und die Kommunikation un- tereinander zu fördern. Beliebt und gut besucht sind nach wie vor die „GründerInnen- Stammtische“, bei denen die SPG GründerInnen die Möglichkeit ha- ben sich kennenzulernen und auszutauschen. Sommerliche Gespräche am SPG-Stammtisch SPG-Pressekonferenz: (v.l.) SPG Geschäftsführer Emmerich Wutschek, LR Christian Buchmann, Jochen Geigl und Michael Speicher von Single Cell Dimensions 40
  • SPG Aktivitäten SPG Aktivitäten - Jahresrückblick Messeimpressionen am Stand von easyMOBIZ Landeshautpmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer (im Vordergrund) testet im Beisein von Rektor Alfred Gutschelhofer (2. v.l.) und Messechef Armin Egger (3.v.l.) das Rehabilitationsgerät „Amadeo“ There‘s no need to hide - Research 2010 Unter dem Motto „Raus aus den Büros und Labors“ präsen- tierten sich 15 Gründungsprojekte des Science Park Graz auf der Research 2010, Präsentations- und Vernetzungsplattform der Grazer Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unter- nehmen. Die wissensbasierten und forschungsintensiven Start-ups und Spin- offs, die vom SPG unterstützt werden, brauchen sich wahrlich nicht zu verstecken. Ihre gezeigten Innovationen - Prototypen sowie fertige Produkte - begeisterten das Publikum, FachbesucherInnen ebenso wie privat Interessierte. Auf der Messe konnte eindrucksvoll gezeigt werden, wie der Science Park Graz als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fun- giert. Auf der Research 2010 präsentierten in Graz erstmalig mehr als Get together im allgemeinen SPG Bereich 140 Universitätsinstitute, Forschungseinrichtungen, Kompetenz- zentren und Unternehmen ihre Projekte im Schnittpunkt zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. An zwei Tagen bot sich die perfekte Gelegenheit, einen Überblick über den aktuellen Stand des Know-how aus unzähligen Forschungsbereichen zu bekommen, Kontake zu knüpfen und Netzwerke zu verdichten. Inzwischen haben sich für einige Gründungsteams aus den Ge- sprächen auf der Messe konkrete Kooperationen und Geschäfts- möglichkeiten ergeben. 41
  • MentorInnen „Was uns beeindruckt sind die gute Infrastruktur den vielschichten Informationsveranstaltungen und das riesige Netzwerk des Science Park Graz. und insbesonders von der großartigen, sehr per- Wir haben viele Kontakte vermittelt bekommen, sönlichen Unterstützung bei Förderanträgen.“ die uns im Businessbereich unterstützen können. Darüber hinaus profitieren wir immer wieder von Eva Wehrschütz-Sigl, InFact
  • MentorInnen Awareness Akademische MentorInnen Das Science Park Graz Mentoring Programm Jedem Gründungsprojekt wird unter Berücksichtigung der Wün- nehmerInnen und die Weitergabe ihres Know-hows. Einmal pro sche und Bedürfnisse der GründerInnen ein Mentorenteam zur Quartal findet ein Meeting mit den MentorInnen und Vertretern Seite gestellt, welches sich zumindest aus einem/einer akade- des SPG statt, bei dem die wichtigsten Projektinhalte bespro- mischen MentorIn und einem/einer VertreterIn aus der Wirtschaft chen und Vorschläge für die weitere Vorgangsweise erarbeitet als Business MentorIn zusammensetzt. Hauptaufgabe des Men- werden. Im vergangenen Geschäftsjahr waren folgende Mento- torenteams ist ein regelmäßiges Coaching der SPG Jungunter- rInnen aktiv: 1 2 3 1 DI Dr. Michael Bader Institut für Maschinenelemente und Entwicklungsmethodik, TU Graz / Complemus 2 Vizerektor Univ.-Prof. DI Dr. Ulrich Bauer Institut für Betriebswirtschaftslehre und Betriebsoziologie, TU Graz / RYachts 3 Univ.-Prof. Dr. Gabriele Berg 4 5 6 Institut für Umweltbiotechnologie, TU Graz / B&F CONCEPTS 4 Prof. Roderick Bloem Inst. f. Angewandte Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnologie, TU Graz / xFace 5 Em.Univ.-Prof. DI Dr. Horst-Hannes Cerjak Institut für Werkstoffkunde und Schweißtechnik, TU Graz / Stirzone 7 6 Dipl. ECBHM Dr. Johann Gasteiner Lehr- und Forschungszentrum Raumberg-Gumpenstein / smaXtec 7 Prof. DI Dr. Georg Gübitz Institut für Umweltbiotechnologie der TU Graz / InFact 43
  • 09/10 Jahresbericht Science Park Graz Akademische MentorInnen 1 2 3 1 FH-Prof. DI Gerhard Heufler Studiengang Industrial Design, FH Joanneum / motion code: blue 2 DI Arno Hollosi Studiengang Informationstechnologien und IT-Marketing, FH CAMPUS 02 / easyMOBIZ 3 Univ.-Doz. Ing. Mag. Mag. Dr. Andreas Holzinger 4 5 6 Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Dokumentation, Med Uni Graz / Nimblo 4 Vizerektor Univ.-Prof. DI Dr. Harald Kainz Institut für Siedlungswasserwirtschaft und Landschaftswas- serbau, TU Graz / SCHLUMOSED 5 DI Dr. Hans Lercher Studiengang Innovationsmanagement, FH Campus02 / 7 8 9 Sunnybag 6 Univ.-Prof. DI Dr. Wolfgang Pribyl Institut für Elektronik, TU Graz / Spintower 7 A.o. Univ.-Prof. DI Dr. Wolfgang Sanz Institut für thermische Turbomaschinen und Maschinendynamik, TU Graz / bionice surface technologies 10 11 8 Univ.-Prof. Dr. Michael Speicher Institut für Humangenetik, Med Uni Graz / Single Cell Dimensions 9 o.Univ.Prof. DI. Dr. Ernst Stadlober Institut für Statistik, TU Graz / CIS 10 Ao. Univ.-Prof. DI Dr. Peter Veit Institut für Eisenbahnwesen und Verkehrswirtschaft, TU Graz / LCC rail consult 11 Mag. Heinz Wittenbrink Studiengang Journalismus und Public Relations (PR), FH Joanneum / gillout 44
  • MentorInnen Business MentorInnen 1 2 3 1 Dr. Peter Amersdorfer DiagnoNET e.U. / InFact 2 Mag. Martin Artner Artner Buchprüfung und Steuerberatung GmbH & Co KEG / RYachts 3 Drs.-Ing. Rob Bekkers Payer International Technologies GmbH / smaXtec 4 5 6 4 Dr. Alexis Cukier smaXtec animal care sales GmbH / smaXtec 5 DI Dr. Markus Frewein verkehrplus GmbH / LCC rail consult 6 Alexander Gauby CTO RF-iT Solutions GmbH / xFace 7 8 9 7 Ing. Mag. Karl Gerngroß KARMA Consulting GmbH / Spintower 8 Christian Gerstädt, MBA Rechtsanwalt / B&F CONCEPTS 9 Mag. Dr. Peter Hecht Em. ORIDIS BIOMED Forschungs- und Entwicklungs GmbH 10 11 12 und TRIPOS Inc./ pba³ 10 DI Kurt Hilgarth Hilgarth design engineering / motion code: blue 11 DI (FH) Jan Karlsson MAKAVA DELIGHTED GESBR / Sunnybag 12 DI Dr. Christian Kittl 13 14 evolaris next level GmbH / easyMOBIZ 13 Mag. Gerhard Krammer Konsulent / Dr. Lanz-Sitz 14 DI (FH) Eva Leitl Raiffeisen Leasing International / bionic surface technologies 45
  • 09/10 Jahresbericht Science Park Graz Business MentorInnen 1 2 3 1 Mag. Heimo Maieritsch GRAZ TOURISMUS und STADTMARKETING GmbH / Sunnybag 2 Mag. Barbara Messner Allianz Elementar Versicherungs AG / bionic surface technologies 3 Mag. Dieter Messner 4 5 6 OBI Group Holding GmbH / bionic surface technologies 4 Christina Mikl Ferring Arzneimittel Ges.m.b.H. / Sprache Direkt 5 Dr. Reinhard Neudorfer Styria Media International AG / gillout 6 Mag. Andreas Ragg, MBA 7 8 9 Prangl Gesellschaft m.b.H. / Sprache Direkt 7 DI Thomas E. Rossegger ISOVOLTAIC GmbH / Stirzone 8 Dr. MAS Michael Schenk Kinderwunsch Institut Schenk GmbH / Single Cell Dimensions 9 DI Dr. Karlheinz Schlögl 10 11 12 ecofinance Finanzsoftware & Consulting GmbH / easyMOBIZ 10 Joachim Schnedlitz Boom Software AG / Nimblo 11 DI Walter Steinmayr Kwizda Agro GmbH / B&F CONCEPTS 12 Mag. Walter Swatek 13 14 Berater / Complemus 13 Dr. Kirsten Tangemann Quadris consulting Gmbh / pba³ / InFact 14 DI (FH) Michael Wihan MAKAVA DELIGHTED GESBR / Sunnybag 46
  • MentorInnen Awareness Business MentorInnen TRUSTED OUTSOURCING PARTNER Personal Care Industrial Solutions Health Care Solutions 47
  • Science Park Graz GmbH | Plüddemanngasse 39 | 8010 Graz