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  • 1. Drogen
  • 2. 1986 nistete sich die inzwischen massiv gewachsene Szene im und um den Platzspitz ein. Dieser bis dahin idyllische grüne Fleck mitten in der Stadt Zürich entwickelte sich bis zum Jahr 1992 in einen stinkenden Abfallhaufen, in dem das menschliche Elend wie nie zuvor zu sehen war.
  • 3. Die Putzequipen mussten jeden Tag von 4 Polizisten bewacht werden um den Unrat einsammeln zu können. Unfassbar war jedoch, dass auch die ausrückenden Sanitäter bei ihren Hilfeleistungen beschützt werden mussten. Bei der Sanierung des Parks im Februar 1992 musste die Erde metertief abgetragen und als Sondermüll entsorgt werden.
  • 4.  
  • 5. Opium ist der durch Anritzen gewonnene getrocknete Milchsaft unreifer, ausgewachsener Samenkapseln des zu den Mohngewächsen (Papaveraceae) gehörenden Schlafmohns (bot. Papaver somniferum L.). Im Verlauf des Trocknungsprozesses entsteht aus dem Milchsaft durch Autooxidation eine braune bis schwarze Masse, das Rohopium . Die wirksamen Hauptbestandteile des Opiums sind die Alkaloide Morphin, Codein und Thebain. Das synthetische Diacetylmorphin, allgemein als Heroin bekannt, ist das weitest verbreitete illegale Morphin-Derivat.
  • 6. Folgen von Opiumgebrauch Zu den körperlichen Langzeitfolgen von mißbräuchlichem Opiumgebrauch gehören Appetitlosigkeit und dadurch Gewichtsverlust bis zur Abmagerung und völligen Entkräftung, aber auch Kreislaufstörung und Muskelschmerzen. Bei Überdosierung droht akute Atemlähmung mit Todesfolge. Psychische Auswirkungen sind Abhängigkeit, Antriebsschwäche, Depressionen, häufig starke Persönlichkeitsveränderungen einhergehend mit Apathie.
  • 7. In den nächsten drei Jahren wurde das Wort Letten gleichgesetzt mit Mord, Körperverletzung, Raub und Vergewaltigung. Zu dieser Zeit musste die Frontmannschaft, die im und um das Lettenareal tätig war, durch Beamte aus dem gesamten Korps der Stadtpolizei verstärkt werden um die Situation einigermassen bewältigen zu können. Am 14. Februar 1995 wurde das Lettenareal von der Polizei geschlossen.
  • 8. Rauschwirkung Die berauschende Wirkung kommt durch die Veränderung des Botenstoffsystems im Gehirn zustande. Dadurch kommt es zu Veränderungen der Wahrnehmung der Umwelt und der Selbstwahrnehmung, was als Rausch wahrgenommen werden kann. Bei einer Einnahme über längere Zeit und/oder Einnahme größerer Mengen kann es zur psychischen und physischen Abhängigkeit kommen, so dass eine Abhängigkeit entsteht. Ist das der Fall, ist oft die Rede von einer Drogenabhängigkeit, wobei Sucht auch mit der individuellen Abhängigkeit des Süchtigen zu tun hat und nicht nur mit dem jeweiligen Stoff und dessen Suchtpotenzial. Lässt die Wirkung des Rauschmittels bei einem Abhängigen nach, kommt es meistens zu psychischen und evtl. physischen Entzugserscheinungen. Das bekannteste und meist legale Rauschmittel ist der Alkohol. Andere häufig verwendete Substanzen sind Cannabis, Lösungsmittel sowie in Ostasien Betel.
  • 9.  
  • 10. Das Heroin (griech. weibliches Kunstwort – vergleiche Heros – „der Held“) chemisch Diacetylmorphin ist ein halbsynthetisches, stark analgetisches Opioid mit einem sehr hohen Abhängigkeitspotential.
  • 11. Heroin ist euphorisierend, schmerzlindernd und zugleich schlaffördernd. Es wirkt je nach Applikationsform mit einer Halbwertszeit von vier bis sechs Stunden und ist für die inneren Organe nicht toxisch. Weitere Wirkungen auf den Körper sind die emetische (gr. Emesis = Brechreiz) und atemdepressive Wirkung sowie eine mögliche Verstopfung. (Der Wirkstoff wurde um die Jahrhundertwende als Mittel gegen Durchfall eingesetzt). Bei einer Überdosierung gefährlich ist eine Atemdepression, die unbehandelt zum Atemstillstand und zum Tode führen kann (der sogenannte „goldene Schuss”). Um die Wirkung im Falle einer Überdosierung aufzuheben, werden Opiatantagonisten (z.B. Naloxon) eingesetzt.
  • 12. Das (auch: der) Haschisch (arabisch Gras) besteht aus dem Harz der weiblichen Hanfpflanze und ist eine Droge. Die allgemeinen Eigenschaften der Droge sind unter Cannabis beschrieben, die Eigenschaften der Pflanze unter Hanf. Haschisch wird meist geraucht (in Pfeifen oder Joints), aber auch in Speisen oder Getränken konsumiert.
  • 13.  
  • 14. Das Ende
  • 15. Fazit: Es darf keine offenen Drogenszenen mehr geben, auch in den Stäten nicht. Keine Treffpunkte von Drogenabhängigen in Wohnquartieren.
  • 16. Designed by Mr.Odessa