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  • 1. Bibel Koran Warheit oder Märchen
  • 2.  
  • 3. Als Bibel (auch Buch der Bücher) bezeichnen das Judentum und das Christentum jeweils eine eigene Sammlung religiöser Schriften, die für sie das Wort Gottes enthalten und als Heilige Schrift Urkunden ihres Glaubens sind. Der Koran stellt für viele Muslime das unerschaffene Wort Gottes in arabischer Sprache dar, welchem Folge zu leisten ist. Ob der Koran letztlich doch erschaffen sei, ist einer der Gegenstände der islamischen Philosophie. Koran Bibel
  • 4.  
  • 5. Der Koran entstand in einem Zeitraum von etwas mehr als zwei Jahrzehnten. Nach dem Ort der Offenbarung wird zwischen mekkanischen und medinischen Suren unterschieden. Die Suren bestehen aus einer unterschiedlichen Anzahl an Versen (arabisch: Aya pl. Ajaat) wobei die Suren – bis auf die erste – fast durchgehend der Länge nach angeordnet sind, zum Ende immer kürzer werdend. Insgesamt besteht der Koran aus 6.236 Versen. Allerdings ist man in der Durchnummerierung der Verse uneins. Deshalb werden in den oft kunstvoll ornamentierten Koranbüchern die Verszahlen mit einer Umrandung von dem Offenbarungstext ausgeschlossen. Auch andere Seitenzahlen bleiben wieder außerhalb des Offenbarungstextes, der klar ersichtlich abgegrenzt wird. So zählen andere 6.214 Verse oder 6.666 oder andere Zahlen. Auch ist man sich nicht einig, ob die Basmala sich nur wiederholt oder jedes Mal ein neuer Vers ist. In den meisten Exemplaren wird das erste Vorkommen dieses Verses gezählt, die Anderen nicht mehr. Koran
  • 6.  
  • 7. Das Wort „Bibel“ stammt vom griechischen Neutrum das „Papyrusrolle“ bedeutet. Dieser Wortstamm ist von bíblos oder býblos abgeleitet und bedeutet „Papyrusstaude“ oder „Papyrusbast“: So hieß auch die phönizische Hafenstadt Byblos, die in der Antike ein Hauptumschlagplatz für Bast war, dem Rohstoff zur Herstellung der Papierrollen. Der Plural biblia („Schriftrollen, Bücher“) wurde später irrtümlich als Singular eines lateinischen Femininums aufgefasst. Zugleich wurde das Wort synonym mit dem ebenfalls weiblichen Ausdruck „Heilige Schrift“ (griech. hagia graphae) verstanden. Insofern trifft die populäre Bezeichnung „Buch der Bücher“ zu. Bibel
  • 8.  
  • 9. Der Koran als Buch bedeutet den Muslimen ebenso viel, wie Jesus den Christen. Betrachten Christen Jesus als Fleischwerdung Gottes, so betrachten Muslime den Koran als das Wort Gottes - im wörtlichen Sinn. Entsprechend erfährt der Koran von Muslimen höchste Wertschätzung. So werden Koranausgaben zum Beispiel von vielen Muslimen nur berührt, wenn sie sich im Zustand der rituellen Reinheit (Tahara) befinden. Auch wird man in den Wohnungen vieler Muslime kein Buch finden, das im Raum an einer höheren Stelle steht. Die Rezitation des Korans gilt als fromme Tat und darf nur auf Arabisch erfolgen. Der Koran wird schon heranwachsenden Kindern beigebracht. Der Text wird oft bis in die kleinste Einzelheit studiert, wobei für Muslime jedes Detail, jeder Buchstabe und jeder Punkt als von Allah unmittelbar so geoffenbart gilt und deshalb als unendlich wichtig verstanden wird. Koran
  • 10.  
  • 11. Von Ausnahmen wie der zeitweise im Katholizismus und lutherischer Orthodoxie gültigen Theorie der Verbalinspiration abgesehen, wird die Bibel in den meisten Religionsgemeinschaften, die sich auf sie beziehen, nicht direkt und vollständig als Ergebnis göttlicher Eingebung oder göttlichen Diktats aufgefasst, sondern als menschliches und daher auch variables und irrtumsfähiges Zeugnis, das Gottes Offenbarungen enthält, reflektiert und weitergibt. Diese schriftliche Überlieferung ist jedoch gegenüber ihrem Inhalt nicht beliebig und wurde daher auf verschiedene Weise vor Verfälschung und Erweiterung zu schützen versucht. Die Mehrheit der Christen geht davon aus, dass die Bibel von Gott inspiriert ist, ihre Schreiber also „vom Heiligen Geist getrieben“ bzw. bewegt und vor schwerwiegenden Fehlern bewahrt wurden. Bibel
  • 12.  
  • 13. Es gab schon zu Zeiten des Propheten Muhammad bis heute immer eine große Zahl von Muslimen, die den Koran komplett und wortwörtlich auswendig konnten (genannt Hafiz), viele weitere beherrschen ihn zumindest teilweise. In der Wertschätzung gläubiger Muslime steht ein solcher auswendiger Vortrag an höchster Stelle, zumal der Korantext überwiegend in Reimprosa verfasst ist. Dies gibt dem Vortrag in arabischer Sprache einen zusätzlichen Reiz, der bei einer Übersetzung fast vollkommen verloren geht. Oft waren es die Blinden, die mit dem Vortragen des Koran eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe übernehmen konnten. Koran
  • 14.  
  • 15. Für Christen ist die Person Jesus Christus das eigentliche, maßgebende, alle äußeren Worte erhellende Zentrum der ganzen Bibel. Mit der Kanonisierung des Neuen Testaments entschied die Kirche zugleich, grundsätzlich auch die heiligen Schriften des Judentums bleibend als „Wort Gottes“ anzuerkennen und aufzunehmen. Die Interpretation beider „Testamente“ ist hier wechselseitig aufeinander angewiesen, wobei Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi das Hauptkriterium bleiben. Aber auch dessen Verständnis unterscheidet sich zwischen den christlichen Konfessionen. Bibel
  • 16. Ende
  • 17. Fazit: Alle Bücher inklusive die Tora (des Jüdischen Glaubens) sind von Hunderten von Jahren entstanden, somit Übermittlungen von Menschenhand geschrieben. Märchen also !? Kaum jemand glaubt an Elfen, auch darüber gibt es wahre Erzählungen, wo ist der Unterschied!?
  • 18. Designed by Mr.Odessa

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