55.Polonium
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55.Polonium 55.Polonium Presentation Transcript

  • Russland
  • Der Präsident
  •  
  • Polonium Polonium ist ein radioaktives, extrem seltenes Halbmetall. Es ist reaktiv, silber-grau, löst sich in verdünnter Säure, aber es ist nur leicht lösbar in alkalischen Lösungen. Es ist relativ flüchtig. Innerhalb von 3 Tagen verdampft ca. die Hälfte einer Poloniumprobe aus einem offenen Gefäß.
  • Gesundheitliche Auswirkungen von Polonium Polonium wird in einigen Kernforschungslabors untersucht, in denen seine hohe Radioaktivität als Alpha-Strahler spezielle Behandlungstechniken und Vorkehrungen erfordert. Die biologische Halbwertszeit von Polonium im menschlichen Körper beträgt 30-50 Tage; es wird zu 90 % über Fäzes und zu 10 % über Urin ausgeschieden. Wegen des nur sehr geringen Gammastrahlungsanteils beim radioaktiven Zerfalls ist eine Po-210-Inkorporation eines Menschen von außen nicht in einem Ganzkörperzähler sonder nur über Ausscheidungsanalytik festzustellen.
  • Polonium in Zigaretten Polonium-210 ist der einzige Bestandteil des Zigarettenrauches, der bei Inhalation von Versuchstieren selbstständig Krebs verursacht hat - Tumore entstehen bereits bei fünf mal geringeren Poloniumgehalten als bei denen eines durchschnittlich schweren Rauchers. Lungenkrebs unter Männern, 1930 noch eine Seltenheit (4/100.000 pro Jahr), ist bereits im Jahr 1980 (72/100.000) zur Krebs-Todesursache Nr.1 geworden, trotz einer fast 20 %igen Verringerung des Rauchens. Während der gleichen Zeit hatte sich der Anteil an Polonium-210 im amerikanischen Tabak verdreifacht. Dieses fiel zusammen mit der Zunahme des Phosphatdüngemitteleinsatzes durch Tabakzüchter - Kalziumphosphaterz sammelt Uran an und gibt langsam Radongas (Polonium ist ein Tochternuklid vom Radium) frei.
  • United Nuclear
  • Polonium-210 für 69 US-Dollar
    • der "russische Ex-Spion", wie er allgemein genannt wird, soll das Opfer
    • eines Anschlags geworden sein, bei dem radioaktives Polonium
    • 210 eine Rolle spielte,
    • das man in seinem Urin und an Orten fand, an denen er sich aufgehalten hatte.
    • Ob es sich tatsächlich um einen Anschlag handelte und wer dahinter stecken
    • könnte oder ab es gar eine Art Unfall war, bei dem sich der ehemalige
    • KGB-Mitarbeiter selbst vergiftete, ist trotz zahlloser Spekulationen
    • und Vermutungen nicht bekannt (Bond and The Return of the Evil Empire).
    • Gefährlich und auch tödlich wird das hochradioaktive Polonium, das
    • Alpha-Strahlung abgibt und auch in Atombomben verwendet wird,
    • wenn es in den Körper aufgenommen wird: durch Einatmung,
    • durch eine Wunde oder mit der Nahrung über den Mund.
  • United Nuclear
  • Was auch immer der Grund für den Tod des Ex-Spions sein mag, so wird durch die radioaktive Vergiftung wieder einmal deutlich, welche Gefahren von radioaktivem Material ausgehen können. Während sonst gerne die Bedrohung durch Atombomben oder mindestens durch schmutzige Bomben dargestellt wird, geht das wirkliche Risiko ähnlich wie bei den anderen Massenvernichtungswaffen vielleicht von den ganz "normalen" Waffen aus: von Schusswaffen, Sprengstoffen, Giften oder eben auch von radioaktivem Material, nicht von Atombomben, biologischen oder chemischen "Massenvernichtungswaffen". Ex-Spion
  • Der Geheimdienst Der FSB Federalnaja Sluschba Besopasnosti Rossijskoj Federazii, Bundesagentur für Sicherheit der Russischen Föderation; wörtlich: föderaler Dienst für Sicherheit) ist der Inlandsgeheimdienst der Russischen Föderation. Ihm untersteht - mit Ausnahme der Auslandsspionage - die gesamte Infrastruktur des ehemaligen KGB.
  • Ende
  • Fazit: Der Kalte Krieg hat begonnen. Die Spionageabwehr kennt keine Gnade. So leicht kommt jemand nicht an Polonium heran, da haben höhere Mächte ihre Hand im Spiel. Nicht der Auftragsmord an solches ist das Problem, das ist in Russland an der Tagesordnung, sonder mit was für Mittel.
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