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24. Die Naostmauer
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24. Die Naostmauer

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  • 1. Oder die Mauer der Verdammten ! Die Klagemauer ? Peace
  • 2. Willkommen im Paradies
  • 3.  
  • 4. W as für den einen Schutz, ist für den anderen das größte Freiluftgefängnis der Welt bei dem die Besatzer täglich neue "Spielregeln" diktieren.
  • 5. Als Israelische Sperranlagen bezeichnet man eine 759 km lange Absperrung, die das israelische Kernland vom Westjordanland trennen soll. Der Bau wurde im Jahre 2003, in der zweiten Amtszeit des israelischen Premierministers Ariel Scharon, begonnen. Die Fertigstellung sollte ursprünglich bis zum Sommer 2005 erfolgen, wegen verschiedener Eingaben beim Obersten Gerichtshof Israels verzögerten sich die Arbeiten, deren Abschluss für Ende 2006 erwartet wird.
  • 6.  
  • 7.  
  • 8. Es ist die erklärte Absicht der israelischen Regierung, mit dem Bau Terroranschläge in Israel zu verhindern, denen seit September 2000 (dem Beginn der zweiten Intifada) Hunderte Israelis zum Opfer gefallen sind. Der Schutz seiner Bürger sei die Pflicht des israelischen Staates. Da andere Versuche, das Eindringen von Attentätern in die israelischen Ballungszentren zu verhindern, gescheitert seien, sei sie auch auf Druck der öffentlichen Meinung zum Bau dieser Sperranlage gezwungen gewesen. Weil fast sämtliche Anschläge vom Westjordanland aus ausgeführt würden und nicht vom bereits durch einen Sicherheitszaun abgetrennten Gaza-Streifen, geht die Regierung von einer erheblichen Reduzierung der Anschläge aus . Die Betonverstärkungen, die etwa 3% der gesamten Strecke ausmachen, dienen als Schutz gegen Feuerüberfälle auf Autos und Menschen auf der israelischen Seite. Von israelischer Seite wird der Zaun daher offiziell auch als "Terrorabwehrzaun" bezeichnet
  • 9.  
  • 10. Der überwiegende Teil der Sperranlagen (auf mindestens 700 Kilometer) wird als schwer gesicherter Metallzaun mit Stacheldraht, einem Graben, einem Zaun mit Bewegungsmeldern, einem geharkten Sandstreifen zur Verfolgung von Fußabdrücken, einem geteerten Patrouillenweg sowie weiterem Stacheldraht auf der israelischen Seite errichtet. Zu beiden Seiten des Zauns, das sind insgesamt 70 Meter, wird ein militärisches Sperrgebiet errichtet, welches von Beobachtungsposten zusätzlich optisch überwacht wird. In kleinen Teilen, in der Nähe von Qalqiliya und Jerusalem (insgesamt auf mindestens 25 Kilometer), wo diese Breite nicht eingehalten werden kann, wird eine bis zu 8 Meter hohe Mauer aus Stahlbeton errichtet. Die geschätzten Kosten für das Projekt belaufen sich auf 180 Millionen Euro. 35 Millionen Euro davon sollen für Erleichterungen für die palästinensischen Anwohner der Anlagen verwendet werden. In unregelmäßigen Abständen existieren Toranlagen, welche mit einer offiziellen Erlaubnis der zuständigen Behörden von der palästinensischen Zivilbevölkerung passiert werden können.
  • 11.  
  • 12.  
  • 13. International wird der Bau bzw, der Verlauf der Sperranlagen überwiegend verurteilt. Auch die USA äußerten wiederholt ihre Besorgnis wegen der befürchteten negativen Auswirkungen auf den Friedensprozess im Nahen Osten. Im Oktober 2003 legten die USA gegen den Antrag auf eine UN-Resolution des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen ihr Veto ein. Damit wurde die Sperranlage nicht als völkerrechtswidrig verurteilt.
  • 14. Ende
  • 15. Fazit: Die Mauer ist ohne vorbehalte auf das schärfste zu verurteilen. Die Staatengemeinschaft ist wiederum dem Slogan gefolgt: Sprechen ist Silber, schweigen ist Gold. Israel ist und bleibt eine Besetzungsmacht. Die Opferrolle wir weiter ausgebaut und legitimiert den Staat einseitige Massnahmen zu ergreifen!
  • 16. Designed by Mr.Odessa

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