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106.Kinderarbeit,MäDchenbeschneidung

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  • 1. Kinderarbeit Nie wieder
  • 2. Weltweit müssen 246 Millionen Kinder unter 15 Jahren arbeiten, 186 Millionen von ihnen werden krass ausgebeutet – Tendenz steigend. Wo leben wir eigentlich, wenn Kinder wie Sklaven schuften und wie Waren gehandelt werden? Wenn sie durch die Arbeit erkranken und nicht einmal ihren Namen schreiben lernen?
  • 3. Wo leben wir, wenn Kinderhände Schokolade, Orangensaft, Kaffee und Tee ernten und T-Shirts, Fußbälle und Teppiche von Kinderhand gefertigt sind? Wenn Kinder für ein mageres Essen stundenlang qualvoll arbeiten müssen und Familien sich nicht einmal den Schulbesuch ihrer Kinder leisten können?
  • 4. Genau zwanzig Jahre nach einem Gesetz, das nur die Beschäftigung an "gefährlichen Arbeitsplätzen" - etwa in Fabriken - unter Strafe stellte, erfolgt 2006 eines, das auch die Arbeit von Kindern unter 14 Jahren in fremden Haushalten und Restaurants umfasst. Ich meine, dass auch dieses Gesetz wie bisher kaum eingehalten wird. Sie fordern Zusammenarbeit der Missbrauchenden, Nichtregierungsorganisationen und der Regierung und Programme, die es Familien z.B. ermöglichen, ihre Kinder zur Schule zu schicken.
  • 5.  
  • 6. Millionen Kinder müssen auf dieser Welt arbeiten, um zu überleben. Oft schuften Kinder unter ausbeuterischen Bedingungen. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Initiativen, die sich gegen die Ausbeutung von Kindern engagieren: Projektpartner eröffnen Schulen, helfen Schuldknechten in die Freiheit, leisten Rechtshilfe, werben für die Einschulung und stärken Kinderarbeiter in ihren Rechten. Auch Verbraucher und Unternehmen können etwas gegen Kinderarbeit tun.
  • 7. Rund 246 Millionen Kinder sind es, die nicht zur Schule gehen, sondern arbeiten wie Erwachsene, 10 Stunden und länger. Sie schleppen Felsbrocken in Steinbrüchen, sortieren unter beissendem Gestank Müll, knüpfen bei schlechtem Licht Teppiche oder arbeiten auf den Feldern. Kinderarbeit ist oft gefährlich und immer hart. Meist leidet neben dem Körper auch die Seele wie zum Beispiel bei den Millionen von Mädchen und Knaben, die zur Prostitution gezwungen werden. Kinderarbeit ist eine direkte Folge der Armut.
  • 8.  
  • 9. Denn wo es ums Überleben geht, wird jede Hand gebraucht. Allerdings ist es dann auch wieder die Kinderarbeit, die dafür sorgt, dass die Armut bleibt. Denn aus Kindern, die nicht zu Schule gehen dürfen, werden keine gut ausgebildeten Arbeitskräfte.
  • 10.  
  • 11.  
  • 12.  
  • 13. Kindesmissbrauch
  • 14. Mädchenbeschneidung: Mit einem schmerzerfüllten Schrei beginnt für 95 Prozent der Mädchen in Somalia eine lebenslange Qual. Oft ohne Betäubung und unter unhygienischen Bedingungen werden sie an ihren Geschlechtsorganen verstümmelt. Die Beschneidung der Mädchen zieht Infektionen nach sich, die für viele tödlich enden. Und wenn die kleinen Mädchen sie überstehen, sind sie gezeichnet fürs Leben: Schmerzen beim Harnlassen und bei der Menstruation, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, chronische Entzündungen und Komplikationen bei der Geburt ihrer eigenen Kinder sind nur einige Konsequenzen. Weltweit sind 130 Millionen Frauen beschnitten und alle 10 Sekunden erleidet ein Mädchen zwischen vier Monaten und zwölf Jahren das gleiche Schicksal - drei Millionen Mädchen jedes Jahr.
  • 15. Kinderhandel: Weltweit werden täglich mehr als 3000 Kinder Opfer von skrupellosen Menschenhändlern werden. Kinder werden wie Ware über die Grenzen verfrachtet, gegen viel Geld an adoptionswillige Paare vermittelt, als Arbeitssklaven verkauft oder unter falschen Versprechungen in die Prostitution gelockt. In vielen Ländern Afrikas und Südostasiens werden Kinder verschleppt. Ohne Identität – viele wurden nie in ein Geburtenregister eingetragen – haben ihre Peiniger ein leichtes Spiel. Kommt hinzu, dass Eltern ihre Buben und Mädchen an Vermittler übergeben im guten Glauben, ihre Kinder könnten bei wohlhabenden Familien in der Stadt arbeiten und eine Ausbildung machen. In Westafrika werden so jährlich 200 000 Kinder Opfer von Kinderhändlern. Sie müssen auf Plantagen arbeiten und werden als Dienstmädchen in Privathaushalten ausgebeutet, wo sie oft sexuellen Übergriffen ausgesetzt sind.
  • 16. Fazit: Wie Krank und Profitgierig ist die Welt, wenn sich die Menschen an den schwächsten der Gesellschaft vergreifen und ausbeuten.
  • 17. Designed by Mr.Odessa