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105.Steinigung 105.Steinigung Presentation Transcript

  • auch heute noch!
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  • Das Todesurteil durch Steinigung wird bei "Unzucht" ausgesprochen. Dazu gehören im islamischen Rechtssystem außerehelicher Geschlechtsverkehr, Ehebruch und Homosexualität. Die Steinigung wird für Frauen und Männer unterschiedlich durchgeführt. Männer werden bis zur Hüfte eingegraben und haben dadurch eher die Möglichkeit zu entkommen. Bereuen sie die Tat, gehen sie frei. Frauen hingegen werden bis zu den Achseln eingegraben, damit ihre Brüste nicht getroffen werden, und haben dadurch keine Möglichkeit zur Flucht.
  • Die Steinigung wird öffentlich durchgeführt. Steine mittlerer Größe werden zur Vollstreckung verwendet, nicht zu groß, so dass das Opfer langsam und somit qualvoll stirbt.
  • Auch heute noch existiert die extrem grausame Hinrichtungsform der Steinigung in mehreren Staaten. In den vergangenen Jahren sind Steinigungsurteile aus den Ländern Nigeria, Iran, Pakistan, Sudan und den Vereinigten Arabischen Emiraten bekannt geworden. Die meisten Steinigungen werden außerhalb jedweder Öffentlichkeit vollstreckt. Vor allem in entlegenen Gegenden, wo Traditionen, Urteile von Familienclans und lokale geistliche Führer mehr Gewicht haben als das geschriebenen Recht und die ordentliche Justiz, ist eine unabhängige Beobachtung nahezu ausgeschlossen. Bei der Überwindung der Steinigung ist daher nicht nur die Öffentlichkeit und die Politik, sondern auch die islamische Geistlichkeit gefordert.
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  • Bei der Steinigung handelt es sich um eine „grausame, unmenschliche und erniedrigende“ Strafe im Sinne der Antifolterkonvention der Vereinten Nationen. Die Steinigung steht im Widerspruch zu den Artikeln 3 und 5 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und den Artikeln 6 und 7 des Internationalen Paktes über bürgerliche und politische Rechte, die das Recht auf Leben und das Verbot von Folter und unmenschlicher Behandlung festschreiben, sowie dem Zweiten Fakultativprotokoll zum Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte zur Abschaffung der Todesstrafe. Die Steinigung für „Ehebruch“ verstößt zudem gegen allgemeine Rechtsgrundsätze, da es sich um eine unangemessene Bestrafung handelt.
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  • Der Verurteilte wird auf einen Platz geführt, auf dem er niederknien muss. Oft wird er bis zur Hüfte eingegraben, so dass er den Steinen nicht entkommen kann. In der heutigen Zeit bedeckt man den Körper mit einem Tuch, damit die Menschen, die an der Hinrichtung teilnehmen, die Verletzungen nicht erkennen können. Die anwesende Gesellschaft erwartet dann vom Hauptbelastungszeugen, welcher maßgeblich zur Todesstrafe beigetragen hat, dass er den ersten Stein wirft. Die Größe der Steine ist genau festgelegt. Sie sollen nicht zu klein sein, aber auch nicht so groß, dass der Tod unmittelbar einsetze. Nachdem der erste Stein geflogen ist, werden so lange Steine auf das arme Geschöpft geschleudert, bis der Tod eintritt. Die grausame Prozedur kann je nach Größe und Anzahl der Steine bis zu Stunden dauern.
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  • Fazit: Es findet mehrheitlich in islamischen Staaten satt, wo das Recht der Tradition weichen muss. Und wieder, spricht alles gegen diese Religion und Glaubensform!
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