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  • 1. Sterbehilfe
  • 2. Aktive Sterbehilfe erfolgt oft durch Verabreichung einer Überdosis eines Schmerz- und Beruhigungsmittels, Narkosemittels, Muskelrelaxans, Insulin, durch Kaliuminjektion oder eine Kombination davon.
  • 3. Ist der tatsächliche Wille nicht zu ermitteln, kann ein Patiententestament hierfür einen Anhaltspunkt geben. Eine Tötung ohne Vorliegen einer Willensäußerung des Betroffenen wird allgemein nicht als aktive Sterbehilfe, sondern als Totschlag oder Mord aufgefasst.
  • 4. Die aktive Sterbehilfe ist in Deutschland (§ 216 des Strafgesetzbuches), in Österreich (§ 75, 77, 78 des österr. Strafgesetzbuches) und der Schweiz (Art. 111, 113, 114 des Schweizerischen Strafgesetzbuches) verboten. In den Niederlanden ist aktive Sterbehilfe ebenfalls verboten (Art. 293 des Strafgesetzbuches), allerdings nicht strafbar, wenn sie von einem Arzt unter Einhaltung bestimmter Sorgfaltspflichten begangen wurde und dem Leichenbeschauer Meldung erstattet wurde.
  • 5. In der Schweiz ist Hilfe zur Selbsttötung nicht strafbar, sofern kein egoistisches Motiv vorliegt (Art. 115 des Strafgesetzbuches), ist aber gemäß den Richtlinien der Schweizerischen Akademie der medizinischen Wissenschaften (SAMW) nicht „Teil der ärztlichen Tätigkeit“. Bekannt sind in der Schweiz die Organisationen Dignitas und EXIT, welche Hilfestellung und Ärzte vermitteln.
  • 6.  
  • 7. Suizidhilfe ist in der Schweiz zugelassen, wenn sie ohne selbstsüchtige Beweggründe erfolgt. Diese liberale Regelung hat das Aufkommen von Suizidhilfeorganisationen ermöglicht und zum Phänomen des Sterbetourismus geführt. Mit der Zunahme der organisierten Suizidhilfe ist die Gefahr verbunden, dass die Grenze vom legalen zum strafbaren Verhalten überschritten wird. Missbräuche können indessen auf kantonaler und kommunaler Ebene durch die konsequente Anwendung und Durchsetzung des geltenden Rechts verhindert werden.
  • 8. Um die Suizidhilfe zu kontrollieren, könnte der Bund ein Aufsichtsgesetz erlassen. Die geprüften Möglichkeiten erweisen sich allerdings als unverhältnismässig Sie würden zu einer Bürokratisierung des Verfahrens und zu einer problematischen Legitimierung der Suizidhilfeorganisationen durch den Staat führen.
  • 9.  
  • 10.  
  • 11. Fazit: Jeder Mensch hat das Recht, den Zeitpunkt und die Art des Todes selber zu bestimmen. Es ist menschenwürdiger, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen, als sich eine Kugel in den Kopf zu schiessen. Oder sich vor einen Zug zu werfen, wo noch andere in Mitleidenschaft gezogen werden.
  • 12. Designed by Mr.Odessa

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