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Aufgaben:      Beschreiben Sie den Unterschied zwischen „Daten“ und „Informationen“. Geben Sie einige      Beispiele für b...
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Lehner, Wildner u.a.: Wirtschaftsinformatik. Eine Einführung. Hanser Verlag, 2008.

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  1. 1. Information Der Informationsbegriff erfährt im täglichen Leben vielfach Verwendung. Die Verwendungszusammenhänge sind dabei relativ vielfältig. Wir informieren uns z.B. mit Hilfe von Medien, wir informieren andere, sind informiert, ärgern uns über falsche Informationen, holen 5 Informationen über Menschen ein, besitzen einen Informationsvorsprung usw. In dieser umgangssprachlichen Bedeutung ist Information etwas, was uns als Einzelperson oder Gesellschaft unmittelbar angeht oder eine [...] gegenwarts- und praxisbezogene Mitteilung über Dinge, die uns im Augenblick zu wissen wichtig sind. Der Begriff hängt auch eng mit Nachricht oder Mitteilung zusammen (z.B.: Informiere mich, wann Du10 ankommst!“). Bei einer etwas differenzierteren Begriffsverwendung wird von Information nur bei Übermittlung von bisher unbekanntem neuem Wissen gesprochen. Der Neuheitscharakter wird somit zum entscheidenden Element (z.B.: Dieser Text enthält für mich keine Information“ oder Um ”das entscheiden zu können, brauche ich mehr Informationen“ ). In einer weiteren Bedeutung des Begriffes wird Information als gedeutete Nachricht“ verstanden. Dem liegt die bekannte Tatsache15 zugrunde, dass eine Mitteilung für verschiedene Empfänger Verschiedenes bedeuten kann, bzw., umgekehrt, die gleiche Bedeutung mit verschiedenen Nachrichten übermittelt werden kann. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Information in der Umgangssprache ein vielschichtiger, kaum definierbarer, aber unentbehrlicher Begriff ist. Informationsquellen sind Personen, Auskunftsstellen, Dokumentationen, Prospekte, Verzeichnisse20 usw. Man kann Informationen schaffen oder sie vorfinden, aktiv, aber auch unfreiwillig. Information kann wertlos oder wertvoll sein, erfreulich, interessant, unsicher u.v.a.m. Sie kann auch verloren gehen (z.B. durch Störungen bei der Übertragung oder durch Vergessen) bzw. teilweise verloren gehen. Diese Beispiele weisen auf die ungeheure Vielfalt des umgangssprachlichen Informationsbegriffes hin. [...]25 Die Vielfalt der Verwendung des Informationsbegriffes und seine Interdisziplinarität lassen keine vollständige oder endgültige Klassifikation zu. Wegen seiner alltäglichen Verwendung scheint der Begriff einfach zu sein. Er ist jedoch in Wirklichkeit schwierig und vermutlich kaum eindeutig definierbar[...] Etymologisch leitet sich Information“ vom lateinischen Wort ”informatio“ ab. Die beiden30 Wortbestandteile „in“ und „forma“ bedeuten somit, wörtlich, eine Form oder eine Gestalt geben. [...] Merkmale von Information Ähnlich wie in anderen Wissenschaften gibt es auch in der Betriebswirtschaftslehre keine eindeutige35 und keine allgemein anerkannte Definition oder Abgrenzung des Begriffes „Information“ und der mit diesem Begriff zusammenhängenden Termini „Wissen“ , „Erfahrung“ , ”Kenntnisse“ , ”Daten“ , ”Nachricht“ , ”Zeichen“ und ”Symbol“ . In der Betriebswirtschaftslehre werden unter Information im weiteren Sinne die Begriffe „Information“, „Wissen“ und „Daten“ subsumiert. Sie stehen auch im Mittelpunkt der Betrachtung, wobei der Information die größte Aufmerksamkeit gewidmet wird. Der40 Vollständigkeit halber werden hier jedoch zusätzlich die Begriffe Nachricht, Zeichen und Symbol
  2. 2. untersucht. Viele Autoren bauen ihre Überlegungen auf der Definition von Information nach Wittmann auf, die in der Betriebswirtschaftslehre weit verbreitet ist. Wittmann bezeichnet Information als zweckorientiertes Wissen, wobei der Zweck in der Vorbereitung des Handelns liegt. Im Informationsbegriff nach Wittmann sind Informationen eine Teilmenge des Wissens, nämlich45 jener Teilmenge, die für betriebswirtschaftliche Entscheidungen relevant ist. Diese Spezifizierung soll durch die Zweckorientierung zum Ausdruck gebracht werden. Problematisch an dieser Definition ist, dass sie den Begriff des Wissens voraussetzt, ohne ihn näher zu spezifizieren. [...] Häufig wird die Sprachtheorie benutzt, um die unterschiedlichen Begriffe zu strukturieren. Mit Hilfe der Semiotik, die als allgemeine Zeichentheorie alle sprachlichen und nichtsprachlichen Codes50 beziehungsweise Zeichensysteme hinsichtlich der ihnen zugrunde liegenden kommunikativen Strukturen analysiert, wird untersucht, wie die Information auf der Sprachebene abgebildet wird (siehe Abbildung 2.9). Die Semiotik erhebt also nicht konkrete Sprachen zum Gegenstand ihrer Untersuchung, sondern die Sprache schlechthin. Die Zeichen eines Sprachsystems werden innerhalb der Semiotik auf vier Ebenen untersucht: der Syntaktik, der Sigmatik, der Semantik und der55 Pragmatik. Die Syntaktik kann als eine Strukturlehre der Zeichenkollektive verstanden werden, da sie sich ausschließlich mit den Beziehungen von Zeichen zu anderen Zeichen beschäftigt. Sie umfasst sämtliche Regeln, nach denen einzelne Sprachelemente kombiniert werden können oder müssen. Die nach diesen Regeln kombinierten Zeichen bilden den Informationsträger[...]60 Die Sigmatik, auch Abbildungs- und Bezeichnungslehre genannt, untersucht die Beziehungen zwischen den Zeichen und dem jeweiligen Gegenstand (Designata), den sie bezeichnen. Sie hat also die operative Funktion oder Abbildungsfunktion der Zeichen zum Gegenstand. Auf der semantischen Ebene werden die Beziehungen zwischen den Zeichen und ihrer inhaltlichen Bedeutung untersucht. Die Semantik geht dabei deutlich über die Sigmatik hinaus, da einem65 Gegenstand der Realität mehrere Sinngehalte zu- geordnet werden können. Das ist insbesondere für die Information wichtig, da für den Absender oder Empfänger einer Information nicht der Code, die Größe, Anzahl oder Form der Buchstaben von Bedeutung sind, sondern die darin in enthaltene Botschaft, die Aussage, der Sinn, die Bedeutung. Eben diese Dinge werden mit Hilfe der Semantik untersucht. Die Bedeutung ist zwar keine hinreichende, aber eine notwendige Bedingung, um eine70 Zeichenkette zur Information werden zu lassen. Die Pragmatik befasst sich mit den Beziehungen zwischen den Zeichen und den zeichengebrauchenden Verwendern, das heißt, es stehen die Wirkungen der Zeichen auf den Verwender im Mittelpunkt der Betrachtung. Auf der pragmatischen Ebene kann somit der Aspekt der Zweckorientiertheit der Information nach Wittmann untersucht werden. In diese Untersuchungen75 können auch die Handlungen mit einbezogen werden, die durch die Information ausgelöst werden. Gitt führte den Begriff der Apobetik in die Sprachtheorie ein. Obwohl die Pragmatik auf die Beziehungen zwischen Zeichen und Verwendern eingeht, wird in der Regel bei der Information unter Verwender nur der Empfänger der Information subsumiert. Die Apobetik bezieht sich demgegenüber auf die Zielvorgabe, die Zielvorstellung, den Plan des Senders der Information. Sie behandelt die80 Fragestellung, welchen Zweck der Sender mit der Information verfolgt.
  3. 3. SYNTAKTIK SIGMATIK SEMANTIK PRAGMATIKAbbildung 2.9: Untersuchungsebenen der Semiotik [Ber84]
  4. 4. 85 Informationen in der Betriebswirtschaftslehre Für die Betriebswirtschaftslehre und die Wirtschaftsinformatik werden allerdings aus der sprachwissenschaftlichen Betrachtung keine Implikationen abgeleitet. Es handelt sich eher um theoretische Fingerübungen, welche ohne konkreten Anwendungsbezug bleiben. Sowohl in der 90 Theorie bzw. der Literatur als auch in der Praxis werden die Begriffe weitgehend synonym oder sogar zur gegenseitigen Erklärung verwendet. Im Folgenden werden spezifische Merkmale von Information aufgeführt, die für die betriebliche Nutzung der Information von Bedeutung sind und einen Vergleich mit den klassischen Organisationsressourcen ermöglichen. Mit der Auflistung der Merkmale wird kein Anspruch auf 95 Vollständigkeit erhoben, sondern lediglich der Versuch unternommen, Information in ihren Grundzügen und Eigenschaften fü r den vorliegenden Kontext abzugrenzen:  Information ist ein immaterielles Gut, das unabhängig von der Nutzungshäufigkeit nicht verbraucht wird.  Information ist kein freies Gut. Beschaffung, Produktion, Nutzung und Weiterleitung von100 Information verursachen Kosten.  Informationen besitzen einen Wert. Dieser Wert kann sowohl von der Kostenseite als auch von der Ertragsseite her bestimmt werden. Er kann durch das Hinzufügen, Selektieren, Aggregieren, Konkretisieren oder Weglassen weiterer Informationen verändert werden.  Information kann auch gegen Kompensation gehandelt werden. In dieser Funktion tritt sie105 als Ware auf.  Bei der Wertermittlung kann das so genannte Bewertungsparadoxon von Information auftreten: Eine wirtschaftliche Bewertung von am Markt erhältlichen, nicht standardisierten Informationen (z.B. Forschungsergebnisse) ist erst nach eingehender Untersuchung der Information möglich. Durch die Untersuchung geht die Information jedoch automatisch an110 den Interessenten über. Hier wird die besondere Bedeutung von Vertrauen beim Handel von Informationen deutlich.  Information wird durch ihre Nutzung erweitert bzw. vermehrt. So entstehen zum Beispiel in der Forschung durch das Auswerten und Zusammenfügen von Informationen neue Informationen. Diese Eigenschaft ist eng mit dem Problem der Informationsüberflutung115 verbunden.  Information erweitert sich nicht nur während ihrer Nutzung, sondern kann auch verdichtet werden. Dies geschieht durch Konzentration, Integration oder Zusammenfassung. Als Beispiel sei das Zusammenfassen komplexer Zusammenhänge zu einer Formel genannt. Die Verdichtung von Information führt in der Regel zu Informationsverlusten.120  Information kann andere betriebliche Ressourcen ersetzen. So können beispielsweise Informationen, die über leistungsfähige Informationssysteme zur Verfügung gestellt werden, zur Umgehung bestimmter Vertriebswege und Handelsstufen führen.
  5. 5.  Information ist durch die technische Entwicklung extrem leicht transportierbar geworden. Selbst die Übertragung mit Lichtgeschwindigkeit ist keine Seltenheit mehr. Die125 Transportierbarkeit von Information ist im Vergleich zum Produktionsfaktor Arbeit überproportional gestiegen, während die Transportierbarkeit von Kapital gerade durch den intensiven Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien im Finanzbereich ebenfalls stark gestiegen ist. Käufer von Informationen können nie ein Original, sondern immer nur eine Kopie der Information erhalten. Eine exklusive Übertragung ist daher nicht130 möglich. Während Gegentände nach dem Kaufvorgang in der Regel den Besitzer wechseln, sind beim Kauf von Informationen Käufer und Verkäufer im Besitz der Information.  Informationen neigen zur Diffusion. Im negativen Sinne sind davon Vertraulichkeit, intellektuelle Eigentumsrechte, persönliche Intimsphäre und Ähnliches betroffen.  Information bahnt Beziehungen an. Sie dient als Basis für Beziehungen zwischen Individuen,135 Organisation und Institutionen. Die Ausgestaltung der Informationsflüsse formt Beziehungs- und Machtstrukturen.  Informationen können sowohl im positiven Sinne (z.B. zur Personalführung) genutzt als auch im negativen Sinne (z.B. als Machtmittel) missbraucht werden.  Informationen durchlaufen eine Art Lebenszyklus von der Entstehung über die Bearbeitung140 und Pflege bis zum Einsatz beim Verwender.  Informationen können wie Kapital und Arbeit zur Verfolgung ökonomischer, organisatorischer, sozialer und politischer Ziele eingesetzt werden.  Im Sinne der Definition nach Wittmann ist die Information an das informationsverarbeitende Wesen gebunden.145 Die genannten Merkmale zeigen, dass die Information zwar Gemeinsamkeiten mit den herkömmlichen betrieblichen Ressourcen hat, sich aber in einigen Punkten deutlich unterscheidet. Diese Unterschiede führen dazu, dass viele bewährte Techniken und Methoden des Ressourcenmanagements bezüglich der Information nicht anwendbar sind.150 Aufgabe: Arbeiten Sie die Bedeutung von „INFORMATION“ für die Betriebswirtschaft heraus. Was erscheint Ihnen besonders wichtig? Nennen Sie die wesentlichen Punkte.
  6. 6. Daten und Informationen in der Informatik Die Begriffe Daten und Informationen werden in der Informatik vielfach synonym verwendet und meist nicht näher differenziert. Es entsteht sogar der Eindruck, dass in der Zwischenzeit häufiger von155 Informationen als von Daten gesprochen wird (dies vor dem Hintergrund, dass die Datenverarbeitung durch die Informationsverarbeitung abgelöst wurde). Zwischen Daten und Informationen bestehen jedoch wesentliche Unterschiede. Wie gezeigt wurde, stellt der Datenbegriff nur auf die Abbildung der Realität oder der Vorstellungswelt des Menschen ab; er sagt nichts über ihre Bedeutung für ein Subjekt, das sie verwendet, aus. Dagegen stellt der Informationsbegriff ausdrücklich auf diese160 subjektive Verwendung ab und meint das Wissen oder die Kenntnis der Vorgänge in der Realität oder die Zustände der Realität oder der Vorstellungswelt des Menschen. Daten sind somit Träger von Informationen. Die Häufigkeit, mit der der Informationsbegriff heute in der Informatik verwendet wird, rechtfertigt eine nähere Betrachtung. Den Ausgangspunkt bildet dabei die traditionelle Begriffsauffassung, die durch eine gewisse Datennähe gekennzeichnet ist. Die weiteren165 Ausführungen zeigen jedoch, dass der Informationsbegriff in der Informatik ebenfalls verschieden bestimmt wird. In der Informatik wird besonders häufig auf die Normungen nach DIN Bezug genommen. DIN 44300 und DIN 44330 können daher als breit akzeptierte Begriffsbasis verstanden werden. Die Grundlagen bilden zunächst die Begriffe „Zeichen“ und „ Signal“ .170  Ein Zeichen ist ein Element aus einer zur Darstellung von Informationen vereinbarten Menge verschiedener Elemente. Diese Menge wird Zeichenvorrat genannt.  Ein Signal ist ein physikalisch wahrnehmbarer Tatbestand, der Träger eines Zeichens ist.  Eine Nachricht ist eine Menge von Zeichen, die zum Zweck der Weitergabe Information aufgrund bekannter oder unterstellter Abmachungen darstellen.175 Die Nachrichten dienen zur Übertragung von Sachverhalten, die durch Zeichen abgebildet und als Signale dargestellt wurden. Sie verbinden Sender und Empfänger der Nachricht. Die Verarbeitung von Zeichen bzw. die Verarbeitungsabsicht qualifiziert Zeichen als Daten. Daten sind Zeichen (numerische oder symbolische Werte zur Beschreibung physikalischer, theoretischer oder ideeller Größen), die Informationen aufgrund bekannter oder unterstellter180 Abmachungen zum Zweck der Verarbeitung darstellen. Der Informationsbegriff wird in DIN 44300 zwar verwendet, aber zunächst nicht definiert. Später wurde dieses Defizit beseitigt und Informationen als Daten samt ihrer Bedeutung definiert. Die dargestellten Begriffserklärungen sind allerdings nicht die einzigen, die in der Informatik üblich sind. Auf der gleichen Ebene definieren z.B. Hesse et al. die Begriffe wie folgt:185  Daten sind spezielle sprachliche Ausdrucksmittel, z.B. Zeichenketten, für die Mitteilung von Informationen aufgrund bekannter oder unterstellter Abmachungen, z.B. Codierungsregeln.  Nachrichten sind Mitteilungen eines Menschen an einen anderen Menschen, deren Struktur durch ein gemeinsames System von Symbolen bestimmt ist und deren Bedeutung durch
  7. 7. Interpretation aufgrund gemeinsamer Abmachungen entsteht. Nachrichten können mit190 Hilfe von Maschinen in Form von Daten übermittelt werden.  Kommunikation ist der Austausch von Information zwischen Menschen mittels Nachrichten.  Eine Information ist ein mitgeteilter oder aufgenommener Wissensbestandteil.  Wissen meint die Gesamtheit der Wahrnehmungen, Erfahrungen und Kenntnisse eines Menschen oder einer Gruppe von Menschen über sich und die Umwelt beziehungsweise195 einen Teilbereich daraus. Wissens-Ebene (Mensch, subjektiv) Kommunikationsebene (Gruppe von Menschen) Technische Repräsentationsebene (Maschinen) Abbildung 2.10: Hierarchischer Zusammenhang zwischen Informationen, Nachrichten und Daten [HBB+94]200 In diesem Fall wird ein hierarchischer Begriffszusammenhang hergestellt. Abbildung 2.10 zeigt den von Hesse u.a. postulierten hierarchischen Zusammenhang im Überblick.
  8. 8. Aufgaben: Beschreiben Sie den Unterschied zwischen „Daten“ und „Informationen“. Geben Sie einige Beispiele für beides. Ein Beispiel kann Schule sein: Was wird aus der im Text vermittelten Sicht eigentlich an die Schüler vermittelt? Recherchieren Sie DIN 44300 und DIN 44330 und stellen Sie die Bedeutung kurz dar. Lesen Sie den Artikel „Millionen E-Mails durchforstet“, der am 25.02.2012 auf mittelbayerische.de erschienen ist. Inwiefern ist Beate Künasts Kritik an den Überwachungsmaßnahmen aus Sicht der Wirtschaftinformatik berechtigt? Folgende Situation: Schüler Tim arbeitet im Rahmen des Winf-Unterrichts an einer komplexen Datenbank. Da ihm die Datenmodellierung und der Umgang mit Access besonders leicht fallen, hat er für ein kleines Kölner Handelsunternehmen (Kölner Teehaus) eine Lösung erarbeitet, die der Inhaber, vor allem wegen der sehr benutzerfreundlichen und übersichtlichen Formulare und Berichte (Rechnungsdruck!) auch tatsächlich einsetzen will. Tim hat einen Preis von 2.500 Euro (inklusive der Wartung für ein Jahr) vereinbart. Ein erster Erfolg als Wirtschaftsinformatiker! Als er dem Inhaber des Unternehmens die Datenbank übergeben will, stellt er fest, dass ihm sein Mitschüler Fredo zuvorgekommen ist. Die Datenbank ist bereits verkauft! Als Tim Fredo darauf anspricht, teilt dieser mit, dass ja kein Schaden entstanden sei, da Tim ja noch im Besitz aller Daten sei. Im Übrigen habe man das Thema „Datenbank“ ja im Unterricht erarbeitet, daher hätten ja alle Schüler in gleicher Weise die Teehaus-Anwendung erarbeiten können. Nehmen Sie unter sorgfältiger Berücksichtigung der im Text getroffenen Aussagen Stellung zu diesem Fall.
  9. 9. 205 Quelle: http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/politik/artikel/geheimdienste_sichten_im_gross/760843/geheimdienste_sichten_ im_gross.html

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