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Einführung in SCRUM

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  • Transcript

    • 1. Einführung in SCRUM Sandro Sonntag - Adorsys 05/08/12
    • 2. Vorstellung adorsys• Gründer 2006: Francis Pouatcha• 45 Mitarbeiter• adorsys GmbH & Co. KG• Geschäftsführer Stefan Hamm, Lothar Hegebart und Dr. Benno Schmitzer• Spezialist für individuelle und innovative Softwarelösungen im Bereich Financial Services• What we‘ve done ... • Teambank AG Nürnberg - www.easycredit.de • Bausparkasse Schwäbisch Hall - Multikanalarchitektur • Kreditwerk AG • Haufe / Lexware - www.haufe.de • Bankverlag Köln BVZS • Bundesagentur für Arbeit • Hamburger Sparkasse • Hamburger Sparkasse Direkt • Ergo Finanzgruppe (Karstadt Quelle Versicherungen) – www.ergodirekt.de Francis Pouatcha05/08/12 2
    • 3. Das Teambei Adorsys05/08/12 Einführung in SCRUM 3
    • 4. Agenda 1 Probleme in klassischen Software-Entwicklungs-Methoden 2 Lösungs-Potenziale durch agile Methoden 3 Was versucht Scrum zu besser zu machen? 4 Scrum Rolen und Prozess 5 Zusammenfassung 6 Erfahrungen aus Scrum-Projekten05/08/12 Einführung in SCRUM 4
    • 5. Probleme der traditionellenSoftwareentwicklung...und warum Agile-Softwareentwicklung?05/08/12 Einführung in SCRUM 5
    • 6. Traditionelles Vorgehen•Phasenweise Entwicklung•Ergebnisse stehen vor Projektbeginn fest•Lastenhefte - Problem muss vor Realisierung vollständig durchdrungen sein05/08/12 Einführung in SCRUM 6
    • 7. Nachteile→ Anforderungen sind unklar (seriöse Schätzungen sind nicht möglich)→ Anforderungen ändern sich→ Projekte dauern zu lang • 32% der Projekte werden nicht erfolgreich umgesetzt→ Keine Zeit für Tests • Qualitätssicherung wird vernachlässigt • Späte Integration sorgt für Probleme zum Projektende→ Zeit wird nicht effizient genutzt • nur 52% der Anforderungen werden implementiert • 64% der Anforderungen werden kaum mehr gebraucht→ Fehleinschätzungen im Projekt-Controlling durch mangelnde Sichtbarkeit • % Schätzungen sind Fehleinschätzungen • Fehlschätzungen um 43% sind die Regel Quelle: Standish Report 2003/200905/08/12 Einführung in SCRUM 7
    • 8. Agile Softwareentwicklung...schafft Geschwindigkeit, Flexibilität und Qualität05/08/12 Einführung in SCRUM 8
    • 9. Vertreter der AgilenSoftwareentwicklungsprozesse Extreme-Programming Feature-Driven-Development Test-Driven-Development Scrum Kanban u.v.m.05/08/12 Einführung in SCRUM 9
    • 10. Manifesto for Agile SoftwareDevelopment Die Werte agiler Softwareentwicklung bilden das Fundament. Im Februar 2001 haben 17 Erstunterzeichner diese Werte als Agiles Manifest definiert: • Individuen und Interaktionen ist wichtiger als Prozesse und Werkzeuge. • Funktionierende Software ist wichtiger als umfassende Dokumentation. • Zusammenarbeit mit dem Kunden ist wichtiger als Vertragsverhandlung. • Reagieren auf Veränderung ist wichtiger als das Befolgen eines Plans.05/08/12 Einführung in SCRUM 10
    • 11. SCRUMDeutsch: Gedränge ... kommt aus dem Rugby-Sport • Crossfunktionale Teams • Iterativ, das ganze Team bewegt sich von Linie zu Linie • viele überlappende Phasen05/08/12 Einführung in SCRUM 11
    • 12. Die Ziele von SCRUM Management von Komplexität, Unvorhersehbarkeit und laufende Änderungen durch: •Tansparenz •Überprüfung •Anpassung05/08/12 Einführung in SCRUM 12
    • 13. SCRUM RolesWer macht Was?05/08/12 Einführung in SCRUM 13
    • 14. ProductownerSCRUM Roles• hat die Produktvision• repräsentiert den Kunden• zentraler Ansprechpartner für das Produkt• Aufgaben: • definiert Anforderungen • priorisiert Anforderungen • gibt Feedback • kümmert sich um die Stakeholder • führt die Abnahme der Features durch05/08/12 Einführung in SCRUM 14
    • 15. Das TeamSCRUM Roles• Two-Pizza-Team (3-9 Personen)• gemischte Skills (Cross-Functional)• ist selbstorganisierend• Vollzeit• Aufgaben: • Tasks ableiten • Aufwand schätzen • das Produkt entwickeln • Qualität sichern05/08/12 Einführung in SCRUM 15
    • 16. Scrum-MasterSCRUM Roles• Ist für die Einhaltung des Prozesses zuständig• Schützt das Team• Löst Probleme die dem Team im Wege stehen• SCRUM-Guru• Aber: mischt sich nicht in Fachliche/Technische Belange ein• Aufgaben: • Beseitigt Impediments • Verhindert Verzögerungen • Kümmert sich ums Management• Schaut das es dem Team gut geht05/08/12 Einführung in SCRUM 16
    • 17. StakeholderSCRUM Roles• Lassen (idealerweise) das Team ungestört Arbeiten• Tauschen sich mit dem Productowner aus• Stellen Anforderungen an den Productowner05/08/12 Einführung in SCRUM 17
    • 18. RollenspielSCRUM Roles05/08/12 Einführung in SCRUM 18
    • 19. SCRUM Process – Überblick 24 h 30 days SprintProduct Backlog Sprint Backlog Working increment of the software
    • 20. Product-Backlog→ Priorisierte Anforderungen→ Verantwortung und Erstellung durch Productowner→ High Level Requirements→ Beschreibt den Business-Value in Form von User- Stories→ Kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Perfektion→ Sollte nicht zu lang werden (Richtwert ca. 4 Sprints)→ Team hat Einblick und weiß wo die Reise hingeht05/08/12 Einführung in SCRUM 20
    • 21. Product Backlog Beispiel05/08/12 Einführung in SCRUM 21
    • 22. User-Stories schreibenFachliche Anforderungen• Beschreibt die Anforderung in knappen Sätzen• Granulartität muss so fein sein dass das Team die Aufgabe versteht und formal implementieren kann• Stories können bei komplexeren Problemen durch Zusatzdokumente detailliert werden• Mock-Ups sind hilfreich05/08/12 Einführung in SCRUM 22
    • 23. User-Stories schreibenFachliche Anforderungen Aufbau: Als <user> möchte ich <functionality> ( so dass <benefit> ) Beispiel: Als Facebook-User kann ich die Anzahl meiner Freude in der Freundesliste sehen, so dass jeder sehen kann wie beliebt ich bin :)05/08/12 Einführung in SCRUM 23
    • 24. Sprint Vision: Selected Product Anticipated ROI, Backlog Every 24 Releases, hours Milestones Dai ly S New functionality c rum is demonstrated at end of Sprint Sprint Backlog Sprint 2 - 4 WeeksProduct Backlog:Emerging prioritizedrequirements
    • 25. Sprint Vision: Selected Product Anticipated ROI, Backlog Every 24 Releases, hours Milestones Dai ly S New functionality c rum is demonstrated at end of Sprint Sprint Backlog Sprint 2 - 4 WeeksProduct Backlog:Emerging prioritizedrequirements • Time Boxed • Features stehen fest • Scope ist noch variabel • Ergebnis ist ein “potentially shippable result”
    • 26. Sprint-Planning 1Verstehen der Userstories→ Anwesende Scrum-Master, Productowner, Team→ Productowner stellt Frage nach der Team-Kapazität für den Sprint→ 1. Vorstellung des Productbacklogs durch Productowner • aus User Perspektive • Team stellt Fragen um die Anforderung zu verstehen • Hinterfragen von Akzeptanzanforderungen (Wann ist das Ziel erreicht?) • Team fragt so detailliert, dass es die Story im Folgeschritt zerlegen und schätzen kann • Productowner fragt nach jeder Story ob diese noch in den Sprint passt • ca. 1 Stunde / Sprint-Woche05/08/12 Einführung in SCRUM 25
    • 27. Sprint-Planning 2Zerlegung des Stories in (technische) Aufgaben→ Stories in Tasks zerlegen→ Beteiligte: Team, SCRUM-Master (nur steuernd)→ Tasks schätzen • wenn möglich kleiner als 1 Tag Aufwand • Schätzung in Storypoints (angelehnt an Stunden) • Fibonacci Zahlen (1,2,3,5,8,13, ...) • Bewährte Methode ist Planning-Poker • 1 -1/2 Stunden je Sprint-Woche • Ergebnis ist ein definiertes Sprint-Backlog • Vorstellung des Sprint-Backlogs durch das Team05/08/12 Einführung in SCRUM 26
    • 28. Das Team-Commitment→ Team commitet sich zum Sprint-Backlog→ Pigs and Chicken...05/08/12 Einführung in SCRUM 27
    • 29. Sprint-Backlog→ Verantwortung liegt beim Team→ Keine neuen Stories durch “Andere”→ Das Team definiert den Umfang des Sprints05/08/12 Einführung in SCRUM 28
    • 30. Daily-Scrum→ Dauer max. 15 Minuten→ Standup-Meeting→ Vor dem Meeting: • Aktualisierung der verbleibenden Aufwände im Backlog • Aktualisieren des Taskboards→ Jedes Teammitglied beantwortet die Fragestellungen • Was habe ich gestern gemacht? • Was ist mein Ziel für den heutigen Tag? • Welche Probleme halten mich vom Erreichen meiner Ziele ab?05/08/12 Einführung in SCRUM 29
    • 31. Task-BoardDie Aufgaben im Blick...05/08/12 Einführung in SCRUM 30
    • 32. “Definition of Done”Wann ist ein Task abgeschloßen?• coded•commented•checked in•integrated•reviewed•unit tested•deployed to test environment•passed user acceptance test•documented05/08/12 Einführung in SCRUM 31
    • 33. “Sprint-Burndown”Tagesaktuelles Projekt-Controlling05/08/12 Einführung in SCRUM 32
    • 34. “Sprint-Review”→ formale Abnahme durch den Productowner→ Demo-Modus (keine Slides)→ Das ganze Team ist anwesend→ Stakeholder sind eingeladen teilzunehmen→ Jede Story wird durch den Productowner getestet→ Stories werden abgenommen oder abgeleht • Es werden nur vollständige Features abgenommen→ Dauer 1-2 Stunden pro Sprintwoche05/08/12 Einführung in SCRUM 33
    • 35. “Sprint-Retrospektive”Kontinuierliche Verbesserung als Prozessbestandteil→ Team und Scrummaster reflektieren den vergangen Sprint→ Productower ist optional→ Burndownchart und Taskboard werden analysiert→ typische Fragen: • Was war gut? • Was kann beim nächsten mal besser gemacht werden Letzter Nächster Sprint Sprint05/08/12 Einführung in SCRUM 34
    • 36. “Release Planning”Produktion von auslieferbarer von Software→ Release-Sprints dienen der Fertigung von auslieferbarer Software→ typische Aufgaben eines Release-Sprints: →Usebillity →Dokumentation →Benutzer-Hilfe →Paketierung05/08/12 Einführung in SCRUM 35
    • 37. SprintsZusammenfassung→ Getrieben vom Productowner→ keine reversible Schritte→ Änderungen willkommen (durch Product-Backlog)→ Cross-Functional-Team→ Bestehen auch aus Design und Tests (End-To-End)→ Team-Commitment→ Hohe Qualität der Software (Fertig!)→ Feedback-Schleifen→ “Fail fast!”05/08/12 Einführung in SCRUM 36
    • 38. SCRUM Process • Business case & funding cle 24 h • Contract agreement • Vision y tC rin • Initial product backlog g nin Da Sp • Initial release plan n Pla g Da ily • Stakeholder buy-in nt n ily W S pri eeti • Assemble team M S or cr k um Update Preparation Product SCRUM Product Release (n) Backlog Process Increment Re S tro prin sp t ew Impediment Product ec tiv R evi Product Scrum rint Master List Backlog Delta eSp Owner Report op el W ev ra D p Ad ew vi SCRUM Artifacts ju Re st el op el op SCRUM Roles W W ev ev ra ra D D p pAd Ad e w e w vi vi ju ju Re Re st st op el W ev ra D p Product Backlog AdSprint Backlog vi ew ju Re Burn down Stakeholders st Burn down Users Sprint Product Backlog Backlog Team Members
    • 39. ZusammenfassungWarum SCRUM?05/08/12 Einführung in SCRUM 38
    • 40. Erfahrungenaus Adorsys SCRUM Projekten05/08/12 Einführung in SCRUM 39
    • 41. ?? Q&A ??05/08/12 Einführung in SCRUM 40