Wunschdenken oder reelle Chance?  Entwicklung von Kompetenzen  im Social Web.
Zusammenfassung Statt Faktenwissen sind heute Kompetenzen gefragt. Das Social Web mit seinen vielfältigen Möglichkeiten um...
Vorstellung der Kooperationspartnerin Prof. Amber Beadyeyes
Prof. Amber Beadyeyes (Monster Academy) <ul><li>Leader of the Working Group “Problem Based Learning“ </li></ul>
Prof. Amber Beadyeyes (Monster Academy)
Kompetenzen sind heute gefragt!
Die Forderung nach Kompetenzen ist „jung“ <ul><li>Grootings (1994): „von der Qualifikation zur Kompetenz“ </li></ul>Quelle...
Veröffentlichungen zu  „Kompetenz“ vs. „Qualifikation“ Zahl der Treffer  prozentual zu der Anzahl der Eintragungen des jew...
http://www.technoland.de/homepage/images/uu-freundlich-und-kompetent-gross.gif
http://www.dermasilk.de/kompetenz.jpg
http://www.stefan-streit.de/media/KompetenzteamPC2.jpg
http://niederbayern.de/mediaserver/13/itatlasmacher_82213.jpg
 
Kompetenz-Kritik Wissen ist doch  auch wichtig! Inkompetenz- Kompensations- Kompetenz! Kompetenz- Inflation!
Was sind eigentlich „Kompetenzen“?
Kompetenz   (-en)
Kompetenzen nach John Erpenbeck <ul><li>Kompetenzen sind Fähigkeiten zum Handeln, sich in offenen und unüberschaubaren kom...
Vier Kompetenzarten (nach Erpenbeck) Personale Kompetenzen Aktivitäts- und umsetzungs-bezogene Kompetenzen Sozial-kommunik...
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Kompetenz  vs.  Bildung ≠ Prozess + Ergebnis auch normativ Selbstbildung: subjektiv Kein Äquivalent im Englischen ! Ergebn...
Wie entstehen Kompetenzen?
 
Wie entstehen Kompetenzen? <ul><li>„ Kompetenzen werden von Wissen fundiert,  </li></ul><ul><li>durch Werte konstituiert, ...
Social Web wird als Chance zur  Kompetenzentwicklung betrachtet
Social Web  Quelle:ü nach http://1.bp.blogspot.com/  Web social Social Web = + verknüpfte  Inhalte im Internet involvieren...
Social Web  –  Drei Aspekte Schaffert & Ebner (tbp 2010)
„ Social Web“  Quelle:  http://reinseite.files.wordpress.com/2008/04/cartoon-social-web.gif
Social W e b und Kompetenzentwicklung <ul><li>Das Social Web ermöglicht „die Bearbeitung offener Entscheidungsprobleme in ...
Beispiele für (informelle)  Kompetenzentwicklung im Web
Florina ist Hobbyphotographin
stellt ihre Fotos bei  Flickr.com  aus
Digital Photography School  <<<<<<<<<<<<<<
Digital Photography School  - Weekly Assignments ...
Lisa will ihr Englisch auffrischen
... und hat diverse Englisch-Widgets in ihrem  I-Google
hört in der U-Bahn Englisch Podcasts von  BBC (Learn English)  an
<ul><li>Bei  Mixxer  sucht sie nun nach einer/m Tandem-Lerner/in </li></ul>
Möchte dann via  Skype  (Instant Messaging/Telefonie) kommunizieren
Zwischenbemerkung ... <ul><li>Kompetenzentwicklung (auf den ersten Blick) v.a. im Bereich </li></ul><ul><li>Beide Beispiel...
Neil Strauss wollte lernen,  wie man eine Frau „aufreisst“
...  u nd hat darüber ein Buch geschrieben <ul><li>... wie er Teil einer (Online-) Community wird, den „Pick-Up Artists“ <...
Zwischenbemerkung <ul><li>Zweifellos hat Neil Kompetenzen entwickelt, er kann das Problem nun selbstorganisiert lösen etc....
Kompetenzentwicklung beim Counterstrike-Spielen (Amber Beadyeyes interviewt  S.S., Liga-Spielerin, Salzburg)
Kompetenzentwicklung durch Spielen
Zwischenbemerkung <ul><li>Entwickelt man soziale/kommunikative Kompetenzen im Web?  </li></ul><ul><li>„ sozial kompetentes...
Informationsmanagement & Kompetenz
Kompetenzentwicklung durch Twittern (Amber Beadyeyes interviewt  Dr. Martin Ebner, TU Graz)
Kompetenzentwicklung durch Twittern
Zwischenbemerkung <ul><li>... Aber man erwirbt durch „Bedienkompetenz“ nicht „automatisch“ Medienkompetenz </li></ul>DIGIT...
Überblick über Möglichkeiten der (informellen) Kompetenzentwicklung im Social Web
Mögliche Formen der (informellen) Kompetenzentwicklung im Social Web
Wie oft kommt das vor?  Welche Bedeutung hat es heute? <ul><li>... Prozent der österreichischen Studierenden nutzen täglic...
Möglichkeiten der Kompetenzentwicklung mit  dem Social Web in der Hochschullehre
K o mpetenzentwicklung mit Social Tools (Amber Beadyeyes interviewt Behnam Taraghi , TU Graz)
Kompetenzentwicklung mit Social Tools
Das Konzept der Persönlichen Lernumgebung (Personal Learning Environment, PLE) Quelle: http://www.werbeblogger.de/wp-conte...
Aber: Technologie allein ... <ul><li>„ ... „Es genügt aber nicht, nur die neue Technologie zur Verfügung zu stellen. Die L...
Kompetenzentwicklung benötigt (u.a.) <ul><li>Definition der Lernziel und Lernerfolg liegen in der Verantwortung des Lerner...
Eine Möglichkeit: Die Arbeit mit E-Portfolios
Vier Anwendungsmöglichkeiten an Hochschulen Quelle:  Hornung-Prähauser, Geser, Hilzensauer & Schaffert 2007,39
Weitere Möglichkeiten
Weitere Möglichkeiten <ul><li>Offene Lernansätze (Projektarbeit, Problembasiertes Lernen, ...) mit Nutzung des Social Webs...
Wichtige Fragen <ul><li>WELCHE Kompetenz soll eigentlich entwickelt werden? </li></ul><ul><li>Soll die Kompetenzentwicklun...
Herausforderungen für Kompetenzentwicklung mit dem Social Web an Hochschulen
Herausforderungen <ul><li>Passen Lehrziele und Curricula? </li></ul><ul><li>Ermöglichen die aktuellen Lehrkonzepte Kompete...
Kompetenzentwicklung im Social Web: Wunschdenken oder reelle Chance?
Fazit Amber Beadyeyes
Fazit Amber Beadyeyes
Mein Fazit
Kompetenzentwicklung im Social Web: Wunschdenken oder reelle Chance? Fazit
Kontakt  Dr. Sandra Schaffert  Salzburg Research  Jakob-Haringer-Str. 5/III A-5020 Salzburg Phone: +43-662-2288-429 Fax: +...
Danke ...  F ür die Einladung & Ihr Interesse! ... und für die Interviews besonders an Amber Beadyeyes, Anastasia Sfiri, S...
Referenzen ... Futurelab:  Literature  Review of E-Assessment MOSEP E-Portfolio-Tutorials www.mosep.org …  <ul><li>Euler, ...
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Kompetenzentwicklung im Social Web

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Wunschdenken oder reelle Chance? Entwicklung von Kompetenzen im Social Web - Keynote am E-Learning-Tag der FH Joanneum 22. September 2009: Sandra Schaffert (Salzburg Research) in Kooperation mit Prof. Amber Beadyeyes (Monster Academy)

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  • Agenda Kompetenzentwicklung im Social Web ... Beispiele &amp; Empirie Konzepte &amp; Herausforderungen ... Wunschdenken oder reelle Chance?
  • It could be that you do not believe in monsters. Nevertheless, we are here. But why? For several reasons. First of all: good presentations or papers tell a story. Looking into a new, strange, other worlds, such as the world of Web 2.0 or new pedagogical or learning approaches, the monsters can be used as protagonists, interview partners, experts, …, to tell others about their reality and culture. Feel free to contact the monsters (currently: via twitter or facebook) or to use screen shots of their activities to illustrate your presentations and publications … Secondly: we all know that secret things are more attractive than others. And we really love to see how the monster story is spreading and diffusing, and how people react … and that some wants to know more about the “whole thing about the monsters”. That’s how learning should be, isn’t it? Being motivated to find out ALL the facts … (rofl) Third thing: Monsters can do things that others cannot. That’s simple.
  • Früher „Gelbe Seiten“/Branchenbuch ...
  • ... Begriff wird wohl auch inflationär verwendet Kompetenz „ohne Wissen“ erscheint substanzlos Ironisch: Inkompetenzkompensations-Kompetenz (der Begriff ist ursprünglich von Odo Marquardt, dort anders gedacht)
  • Dazu Kuhlmann &amp; Sauter (2009): „ Es gibt keine Kompetenzen ohne Fertigkeiten, ohne Wissen, ohne Qualifikation. Aber Fertigkeiten, Wissen, Qualifikationen „sind“ noch keine Kompetenzen, sondern nur Grundbestandteile davon. Sonst gäbe es nicht so viele hochqualifizierte Inkompetente. Kompetenzen ermöglichen es uns, auch dann zu handeln, wenn wir nur unvollkommenes oder gar kein Wissen haben. Vorraussetzung dafür sind Regeln, Werte, und Normen. Sie wirken als „Ordner“ unserer sozialen Selbstorganisation und regulieren unser soziales Handeln (Haken 2004)“ (S. 26)
  • z. B. Bereitschaft zur Selbstentwicklung Selbstreflexionsbereitschaft Leistungsbereitschaft Lernbereitschaft Offenheit Risikobereitschaft Belastbarkeit Glaubwürdigkeit Emotionalität Flexibilität
  • z.B. Entscheidungsfähigkeit Gestaltungswille Tatkraft Belastbarkeit Optimisimus Beharrlichkeit Mobilität Initiative
  • z.B. Teamfähigkeit Einfühlungsvermögen Kommunikationsfähigkeit Kooperationsbereitschaft Konfliktlösungsbereitschaft Partnerzentrierte Interaktion Konsensfähigkeit Verständnisbereitschaft
  • z. B. Fachkompetenz: Allgemeinwissen Fachwissen Organisatorische Fähigkeiten Fachliche Fähigkeiten und Fertigkeiten Markt-Knowhow Sprachkompetenzen z.B. Methodenkompetenz Analytisches Denken Konzeptionelle Fähigkeiten Strukturierendes Denken Zusammenhänge von Wechselwirkungen erkennen Gefühl für künftige Entwicklungen Kreativität und Innovationsfähigkeit
  • Querschnittskompetenzen: Medienkompetenz, Interkulturelle Kompetenz, Innovationskompetenz, Führungskompetenz
  • Wikipedia: as Wort sozial (von lat. socius‚ gemeinsam, verbunden, verbündet‘) bezeichnet wechselseitige Bezüge als eine Grundbedingtheit des Zusammenlebens, insbesondere des Menschseins (der Mensch als soziales Wesen).
  • Wirklich neue Anwendungen: Wiki (gemeinsames Schreiben), kollaboratives Annotieren von Texten, social tagging
  • 19.05.06
  • 19.05.06
  • 19.05.06
  • 19.05.06
  • 19.05.06
  • 19.05.06
  • 19.05.06
  • Aus: http://www.danielflorian.de/leben/060407_neilstrauss.shtml „ Er ist klein, hühnerbrüstig und läuft mit leicht gebeugtem Rücken. Seine Arme hängen seitlich schlaff herunter.“
  • Kommentar: Im Handbuch zur Kompetenzentwicklung wird es nicht explizit erwähnt ...
  • Kein Problem, sondern eine Herausforderung! Social Web ist auch kein Wundermittel, Technologie allein genügt auch hier nicht Für (viele) österreichische Studierende spielt das Social Web eine Rolle bei der Kompetenzentwicklung In der Hochschullehre ist „Kompetenzentwicklung mit dem Social Web“ eine echte Herausforderung, da es grundlegendes Umdenken und Neusausrichten erfordert ... Wie Kompetenzentwicklung mit dem Social Web an Hochschulen unterstützt werden kann, ist noch ein ganz neues Feld!
  • Transcript of "Kompetenzentwicklung im Social Web"

    1. 1. Wunschdenken oder reelle Chance? Entwicklung von Kompetenzen im Social Web.
    2. 2. Zusammenfassung Statt Faktenwissen sind heute Kompetenzen gefragt. Das Social Web mit seinen vielfältigen Möglichkeiten um sich auszutauschen, zusammen zu arbeiten und voneinander zu lernen, wird dabei von vielen als Chance zur Kompetenzentwicklung betrachtet. Es zeigt sich jedoch, dass das Social Web dabei derzeit nur eingeschränkt bedeutsam ist. Wie Lehre und Hochschulen gestaltet sein müssen, damit Kompetenzentwicklung (auch) mit dem Social Web gefördert werden können, steht daher im Fokus des Vortrags: Es werden Vorraussetzungen zur Entwicklung von Kompetenzen mit dem Social Web geklärt und neue Entwicklungen rund um offenes und kooperatives Lernen mit dem Web vorgestellt.
    3. 3. Vorstellung der Kooperationspartnerin Prof. Amber Beadyeyes
    4. 4. Prof. Amber Beadyeyes (Monster Academy) <ul><li>Leader of the Working Group “Problem Based Learning“ </li></ul>
    5. 5. Prof. Amber Beadyeyes (Monster Academy)
    6. 6. mehr: monstery.wordpress.com
    7. 7. Kompetenzen sind heute gefragt!
    8. 8. Die Forderung nach Kompetenzen ist „jung“ <ul><li>Grootings (1994): „von der Qualifikation zur Kompetenz“ </li></ul>Quelle: http://www.openpr.de/images/articles/c/1/c106f54ace79d4b8e77b2ad15a128c00_g.jpg
    9. 9. Veröffentlichungen zu „Kompetenz“ vs. „Qualifikation“ Zahl der Treffer prozentual zu der Anzahl der Eintragungen des jeweiligen Jahres In der FIS-Bildung-Datenbank, Stand 09/2009
    10. 10. http://www.technoland.de/homepage/images/uu-freundlich-und-kompetent-gross.gif
    11. 11. http://www.dermasilk.de/kompetenz.jpg
    12. 12. http://www.stefan-streit.de/media/KompetenzteamPC2.jpg
    13. 13. http://niederbayern.de/mediaserver/13/itatlasmacher_82213.jpg
    14. 15. Kompetenz-Kritik Wissen ist doch auch wichtig! Inkompetenz- Kompensations- Kompetenz! Kompetenz- Inflation!
    15. 16. Was sind eigentlich „Kompetenzen“?
    16. 17. Kompetenz (-en)
    17. 18. Kompetenzen nach John Erpenbeck <ul><li>Kompetenzen sind Fähigkeiten zum Handeln, sich in offenen und unüberschaubaren komplexen und dynamischen Situationen selbst organisiert zu Recht zu finden (Selbstorganisationsdispositionen) </li></ul><ul><li>Kompetenzen sind unerlässlich für das Handeln in der Risikogesellschaft </li></ul>
    18. 19. Vier Kompetenzarten (nach Erpenbeck) Personale Kompetenzen Aktivitäts- und umsetzungs-bezogene Kompetenzen Sozial-kommunikative Kompetenzen Fach- und Methoden-kompetenzen
    19. 20. Vier Kompetenzarten (nach Erpenbeck) Personale Kompetenzen Aktivitäts- und umsetzungs-bezogene Kompetenzen Sozial-kommunikative Kompetenzen Fach- und Methoden-kompetenzen
    20. 21. Vier Kompetenzarten (nach Erpenbeck) Personale Kompetenzen Aktivitäts- und umsetzungs-bezogene Kompetenzen Sozial-kommunikative Kompetenzen Fach- und Methoden-kompetenzen
    21. 22. Vier Kompetenzarten (nach Erpenbeck) Personale Kompetenzen Aktivitäts- und umsetzungs-bezogene Kompetenzen Sozial-kommunikative Kompetenzen Fach- und Methoden-kompetenzen
    22. 23. Vier Kompetenzarten (nach Erpenbeck) Personale Kompetenzen Aktivitäts- und umsetzungs-bezogene Kompetenzen Sozial-kommunikative Kompetenzen Fach- und Methoden-kompetenzen
    23. 24. Vier Kompetenzarten (nach Erpenbeck) Personale Kompetenzen Aktivitäts- und umsetzungs-bezogene Kompetenzen Sozial-kommunikative Kompetenzen Fach- und Methoden-kompetenzen
    24. 25. Kompetenz vs. Bildung ≠ Prozess + Ergebnis auch normativ Selbstbildung: subjektiv Kein Äquivalent im Englischen ! Ergebnis (o. Status) messbar ökonomischer Kontext ähnlich, aber nicht identisch ...
    25. 26. Wie entstehen Kompetenzen?
    26. 28. Wie entstehen Kompetenzen? <ul><li>„ Kompetenzen werden von Wissen fundiert, </li></ul><ul><li>durch Werte konstituiert, </li></ul><ul><li>als Fähigkeiten disponiert, </li></ul><ul><li>durch Erfahrungen konsolidiert, </li></ul><ul><li>auf Grund von Willen realisiert“ </li></ul><ul><li>(Erpenbeck & Heyse 2008, 163) </li></ul>http://www.thur.de/philo/som/bilder/somlo1.gif Kompetenzentwicklung nach Frei, Hugentobler u.a., S. 16 <ul><li>Theoretisch und empirisch ist es schwer zu klären, wie sich (spezifische) Kompetenzen entwickeln </li></ul>
    27. 29. Social Web wird als Chance zur Kompetenzentwicklung betrachtet
    28. 30. Social Web Quelle:ü nach http://1.bp.blogspot.com/ Web social Social Web = + verknüpfte Inhalte im Internet involvierend, kollaborativ, kommunikativ Einnehmende, kommunikative und kollaborative Vernetzung von Menschen und Inhalten im Internet
    29. 31. Social Web – Drei Aspekte Schaffert & Ebner (tbp 2010)
    30. 32. „ Social Web“ Quelle: http://reinseite.files.wordpress.com/2008/04/cartoon-social-web.gif
    31. 33. Social W e b und Kompetenzentwicklung <ul><li>Das Social Web ermöglicht „die Bearbeitung offener Entscheidungsprobleme in sozial kontroversen, Dissonanzen und Labilisierungen setzenden Kommunikationsformen; sie sind daher ideal geeignet, Kompetenzen im Netz zu ermöglichen“ (Erpenbeck & Sauter) </li></ul>
    32. 34. Beispiele für (informelle) Kompetenzentwicklung im Web
    33. 35. Florina ist Hobbyphotographin
    34. 36. stellt ihre Fotos bei Flickr.com aus
    35. 37. Digital Photography School <<<<<<<<<<<<<<
    36. 38. Digital Photography School - Weekly Assignments ...
    37. 39. Lisa will ihr Englisch auffrischen
    38. 40. ... und hat diverse Englisch-Widgets in ihrem I-Google
    39. 41. hört in der U-Bahn Englisch Podcasts von BBC (Learn English) an
    40. 42. <ul><li>Bei Mixxer sucht sie nun nach einer/m Tandem-Lerner/in </li></ul>
    41. 43. Möchte dann via Skype (Instant Messaging/Telefonie) kommunizieren
    42. 44. Zwischenbemerkung ... <ul><li>Kompetenzentwicklung (auf den ersten Blick) v.a. im Bereich </li></ul><ul><li>Beide Beispiele zeigen, dass zur Kompetenzentwicklung in der Regel auch eine Praxis und Kommunikation außerhalb des Social Webs gehören. </li></ul>
    43. 45. Neil Strauss wollte lernen, wie man eine Frau „aufreisst“
    44. 46. ... u nd hat darüber ein Buch geschrieben <ul><li>... wie er Teil einer (Online-) Community wird, den „Pick-Up Artists“ </li></ul><ul><li>... und in Theorie und Praxis ein Aufreisser-Profi wird </li></ul>
    45. 47. Zwischenbemerkung <ul><li>Zweifellos hat Neil Kompetenzen entwickelt, er kann das Problem nun selbstorganisiert lösen etc. </li></ul><ul><li>Kompetenzentwicklung beinhaltet auch Werthaltungen </li></ul><ul><li>... Ist das hier nicht problematisch? </li></ul><ul><li>... Ist der Kompetenzbegriff an sich „wertneutral“? </li></ul><ul><li>(Gefällt uns da die Forderung nach (Selbst-) Bildung nicht besser?) </li></ul>
    46. 48. Kompetenzentwicklung beim Counterstrike-Spielen (Amber Beadyeyes interviewt S.S., Liga-Spielerin, Salzburg)
    47. 49. Kompetenzentwicklung durch Spielen
    48. 50. Zwischenbemerkung <ul><li>Entwickelt man soziale/kommunikative Kompetenzen im Web? </li></ul><ul><li>„ sozial kompetentes Verhalten“ ist situationsabhängig </li></ul><ul><li>Erpenbeck dazu: Digitale Welt ist auch ein Teil der Realität! </li></ul>Nonverbales wird nur z. T. im Web transportiert (Abb. http://tinyurl.com/locqws )
    49. 51. Entwicklung von Informationsmanagementkompetenz (Amber Beadyeyes interviewt Dr. Christian Glahn, Open University of the Netherlands)
    50. 52. Informationsmanagement & Kompetenz
    51. 53. Kompetenzentwicklung durch Twittern (Amber Beadyeyes interviewt Dr. Martin Ebner, TU Graz)
    52. 54. Kompetenzentwicklung durch Twittern
    53. 55. Zwischenbemerkung <ul><li>Mit dem Social Web können sich auch neue Fertigkeiten, Fähigkeiten, Kompetenzen entwickeln, da neue Formen der Kommunikation, der Kollaboration und Bedürfnisse des Informationsmanagements etc. entstehen </li></ul>
    54. 56. Zwischenbemerkung <ul><li>... Aber man erwirbt durch „Bedienkompetenz“ nicht „automatisch“ Medienkompetenz </li></ul>DIGITAL NAIVES?
    55. 57. Überblick über Möglichkeiten der (informellen) Kompetenzentwicklung im Social Web
    56. 58. Kompetenzentwicklung im Social Web... <ul><ul><li>IIgGGoo </li></ul></ul>
    57. 59. Mögliche Formen der (informellen) Kompetenzentwicklung im Social Web
    58. 60. Wie oft kommt das vor? Welche Bedeutung hat es heute? <ul><li>... Prozent der österreichischen Studierenden nutzen täglich: </li></ul><ul><li>59% E-Mail </li></ul><ul><li>20% Lernplattform </li></ul><ul><li>35% Chat </li></ul><ul><li>10% Wiki lesen </li></ul><ul><li>8% Diskussionsforen </li></ul><ul><li>Quelle: Jadin & Zöserl (2009), N=770 </li></ul>
    59. 61. Möglichkeiten der Kompetenzentwicklung mit dem Social Web in der Hochschullehre
    60. 62. K o mpetenzentwicklung mit Social Tools (Amber Beadyeyes interviewt Behnam Taraghi , TU Graz)
    61. 63. Kompetenzentwicklung mit Social Tools
    62. 64. Das Konzept der Persönlichen Lernumgebung (Personal Learning Environment, PLE) Quelle: http://www.werbeblogger.de/wp-content/myfotos/campaign/tafel.JPG Siehe Schaffert & Kalz (2009), Abbildung nach Ryan Turner
    63. 65. Aber: Technologie allein ... <ul><li>„ ... „Es genügt aber nicht, nur die neue Technologie zur Verfügung zu stellen. Die Lernsysteme müssen sich grundlegend ändern“ (Kuhlmann & Sauter 2008, Vorwort) </li></ul>Quelle: http://www.werbeblogger.de/wp-content/myfotos/campaign/tafel.JPG
    64. 66. Kompetenzentwicklung benötigt (u.a.) <ul><li>Definition der Lernziel und Lernerfolg liegen in der Verantwortung des Lerners </li></ul><ul><li>Lernziele sind auf selbstorganisierte Lösung von Praxisproblemen, d.h. handlungsorientiert ausgerichtet </li></ul><ul><li>Neben Wissenszielen werden Wertziele angestrebt </li></ul><ul><li>Selbstorganisierte Lernphasen </li></ul><ul><li>Lernprozesse finden überwiegend in Netzwerken von Lernern, Tutoren statt </li></ul><ul><li>(siehe Kuhlmann & Sauter 2008, 27; Euler und Hahn 2007) </li></ul><ul><ul><li>IIgGGoo </li></ul></ul>
    65. 67. Eine Möglichkeit: Die Arbeit mit E-Portfolios
    66. 68. E-Portfolio-Prozesse (Hilzensauer & Hornung-Prähauser 2006)
    67. 69. Vier Anwendungsmöglichkeiten an Hochschulen Quelle: Hornung-Prähauser, Geser, Hilzensauer & Schaffert 2007,39
    68. 70. Weitere Möglichkeiten
    69. 71. Weitere Möglichkeiten <ul><li>Offene Lernansätze (Projektarbeit, Problembasiertes Lernen, ...) mit Nutzung des Social Webs und über längere Zeiträume hinweg </li></ul><ul><li>Das Social Web und offene Lernansätze sind attraktiv, bedeuten aber oft für Studierende (und Lehrende) einen höheren (Zeit-) Aufwand. </li></ul>
    70. 72. Wichtige Fragen <ul><li>WELCHE Kompetenz soll eigentlich entwickelt werden? </li></ul><ul><li>Soll die Kompetenzentwicklung in bestehenden Studiengängen oder ergänzend gefördert werden? </li></ul>
    71. 73. Herausforderungen für Kompetenzentwicklung mit dem Social Web an Hochschulen
    72. 74. Herausforderungen <ul><li>Passen Lehrziele und Curricula? </li></ul><ul><li>Ermöglichen die aktuellen Lehrkonzepte Kompetenzentwicklung? </li></ul><ul><li>Passen die Werte der Hochschule, auch die Lernkultur? </li></ul><ul><li>Passen die Prüfungsregularien? </li></ul><ul><li>Wollen und Können die Lehrenden unterstützen? </li></ul><ul><li>Knowhow im Umgang mit dem Social Web? </li></ul><ul><li>(Infrastruktur?) </li></ul><ul><li>... </li></ul>
    73. 75. Kompetenzentwicklung im Social Web: Wunschdenken oder reelle Chance?
    74. 76. Fazit Amber Beadyeyes
    75. 77. Fazit Amber Beadyeyes
    76. 78. Mein Fazit
    77. 79. Kompetenzentwicklung im Social Web: Wunschdenken oder reelle Chance? Fazit
    78. 80. Kontakt Dr. Sandra Schaffert Salzburg Research Jakob-Haringer-Str. 5/III A-5020 Salzburg Phone: +43-662-2288-429 Fax: +43-662-2288-222 [email_address] http://sandra.schaffert.ws Prof. Amber Beadyeyes Monster Academy http://monstery.wordpress.com
    79. 81. Danke ... F ür die Einladung & Ihr Interesse! ... und für die Interviews besonders an Amber Beadyeyes, Anastasia Sfiri, S.S., Behnam Taraghi, Dr. Christian Glahn & Dr. Martin Ebner!
    80. 82. Referenzen ... Futurelab: Literature Review of E-Assessment MOSEP E-Portfolio-Tutorials www.mosep.org … <ul><li>Euler, D. & Hahn, A. (2007). Wirtschaftsdidaktik (2. Aufl.). Bern: Haupt Verlag. </li></ul><ul><li>Hilzensauer, W. & Hornung-Prähauser, V. (2005). ePortfolio - Methode und Werkzeug für kompetenzbasiertes Lernen. SRFG-Broschüre, Salzburg. URL: http://edumedia.salzburgresearch.at/images/stories/EduMedia/Studienzentrum/eportfolio_srfg.pdf </li></ul><ul><li>Hornung-Prähauser, V., Geser, G., Hilzenhauser,W. & Schaffert, S. (2007). Vorstudie zu </li></ul><ul><li>didaktischen, organisatorischen und technologischen Grundlagen von E-Portfolios und </li></ul><ul><li>Analyse internationaler Beispiele und Erfahrungen mit E-Portfolio-Implementierungen an </li></ul><ul><li>der Hochschule. URL: http://edumedia.salzburgresearch.at </li></ul><ul><li>Schaffert, S. & Ebner, M. (tbp in 2010). New Forms of and Tools for Cooperative Learning with Social Software in Higher Education. </li></ul><ul><li>Jadin, T. & Zöserl, E. (2009). Informelles Lernen mit Web-2.0-Medien. In: bildungsforschung, Jahrgang 6, Ausgabe 1,URL: http://www.bildungsforschung.org/Archiv/2009-01/Web2.0/ </li></ul>Kuhlmann & Sauter: Innovative Lernsysteme Erpenbeck & v. Rosen- Stiehl: Handbuch Kom- petenzmessung

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