Didaktische Ansätze und Anwendungen im TEL
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Didaktische Ansätze und Anwendungen im TEL

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Didaktische Ansätze und Anwendungen für das Lernen und Lehren mit Technologien

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  • Einige der Kärtchen sind „gute“ Beispiele, andere weniger gute ...
  • Von Werner Stangl stammt dieser ergänzende Text: Quelle: http://elearn.jku.at/wiki/index.php/Gestalten_und_Evaluieren_von_eLearning_Szenarien/Didaktische_Entscheidungen_beim_Entwicklungsprozess_einer_Web-basierten_Lernumgebung Modeling: Ein Experte zeigt nachvollziehbar dem Novizen, wie er das Problem löst. Dabei werden alle für den Lösungsprozess relevanten Gedanken artikuliert und begründet. Der Novize ist aufgefordert, sich ein eigenes Konzept der erforderlichen Schritte zu entwickeln. Coaching: Die Lernenden führen mit Unterstützung von den Experten die Problemlösungen selbst aus. Der Experte prüft das Vorgehen, gibt Rückmeldungen und Tipps, zeigt gelegentlich Teilschritte noch einmal vor. Scaffolding: Den Lernenden wird so viel Selbstständigkeit wie möglich zugebilligt. Der Lehrende zieht sich immer mehr zurück (Fading). Articulation: Der Lernende artikuliert laut sein eigenes Wissen, seine Strategien und Denkprozesse zum problemlösenden Vorgehen. Reflection: Die Strategien und Vorgehensweisen des Lernenden werden mit anderen verglichen, bewusst gemacht und dadurch einer eigenen Bewertung zugeführt. Exploration: Die höchste Stufe ist die eigenständige Problemlösung durch den Lernenden ohne die Hilfe des Experten.
  • Von Werner Stangl stammt dieser Text dazu: ( Quelle: http://elearn.jku.at/wiki/index.php/Gestalten_und_Evaluieren_von_eLearning_Szenarien/Didaktische_Entscheidungen_beim_Entwicklungsprozess_einer_Web-basierten_Lernumgebung ) Bransford et al. 1999 . „Um das Problems des trägen Wissens zu überwinden, werden mithilfe von so genannten „narrativen Ankern“ die Aufgaben, die Problemstellungen und alle relevanten Informationen in eine für den Lerner möglichst bedeutungsvolle zusammenhängende Geschichte eingebettet.
  • Das ist natürlich nur eine simple Form der Differenzierung ...Ausdrucken und Verteilen, aber nicht unbedingt bearbeiten. Diskutieren: Was löst es aus, wenn man sich durch die Aufgabenstellung „angesprochen“ fühlt (und was wenn nicht)?
  • Achtung: die folgenden beiden Aufgaben müssen ausgedruckt werden! Es ist sinnvoll, sich 2-3 Beobachter zu Hilfe zunehmen!
  • Achtung: die folgenden beiden Aufgaben müssen ausgedruckt werden!
  • Achtung: die folgenden beiden Aufgaben müssen ausgedruckt werden!
  • Achtung: die folgenden beiden Aufgaben müssen ausgedruckt werden!

Didaktische Ansätze und Anwendungen im TEL Didaktische Ansätze und Anwendungen im TEL Presentation Transcript

  • DIDAKTISCHE ANSÄTZE und Anwendungen beim Lernen und Lehren mit Technologien Sandra Schön (aka Schaffert) http://sandra-schoen.de
  • HINTERGRUND
    • Es gibt x Didaktiken und Darstellungen davon
    • Das folgende ist ein Versuch, Einblicke in didaktische Ansätze zu geben, die oft beim Lernen und Lehren mit Technologien eingesetzt werden.
    • Die Strukturierung erfolgt dabei nach „Leitprinzipien“ – eine diffuse Mischung von Form und Inhalt (und nicht nach lerntheoretischen Verortungen) – Kommentare und Anregungen sind erwünscht!
    • ... wie bei allen solcher Darstellungen kann sie nicht trennscharf gelingen
  • ANSÄTZE NACH LEITPRINZIPIEN
    • Memorieren und Training
    • Aufbau kognitiver Strukturen
    • Individualisierung und Differenzierung
    • Situierte Ansätze und Simulationen
    • Lernen mit Lernenden (kooperatives Lernen)
    • (ganzheitliche) Bildung
  • HINWEISE ZU DIESEM MATERIAL
    • Diese Folien sind Grundlage für ein halbtägiges Seminar, einige der Seiten müssen im Vorfeld ausgedruckt werden (-> Übungen haben einen weißen Rand)
    • Der Aufbau ist stets gleich: Ansatz, Hintergrund, Beispiele aus der Nicht-Technik-Welt, Beispiele aus dem technologiegestützten Lernen (unten links gekennzeichnet ) sowie Übungen und Zusammenfassung der Chancen und Herausforderungen
    • In meinem Setting wurden Grundlagen des Lernens, der Kompetenzentwicklung und Lerntheorien vorher behandelt, die Studierenden haben gute Kenntnisse der Technologien (!)
    • Nutzung: Bitte fühlen Sie sich frei, diese Materialien einzusetzen, zu verändern und wieder zu veröffentlichen, das freut mich sehr! Bitte verweisen Sie dann aber auf mich als (Erst-) Ersteller (Sandra Schön) und meine Homepage ( http://sandra-schoen.de ). Danke für Ihr kollegiales Verhalten!
  • MEMORIEREN UND TRAINING
    • Leitprinzip
    • „ Übung macht den Meister“
  • MEMORIEREN UND TRAINING
    • Hintergrund: Erfahrung und empirische Beobachtungen, insbesondere aus der lerntheoretischen Schule des Behaviorismus, dass regelmäßiges Wiederholen und Training hilft
  • MEMORIEREN UND TRAINING
    • Beispiel: Arbeit mit Lernkartei
    Quelle: http://lernkartei.de/lernkartei.gif
  • Vorlage zur Erstellung einer Lernkartei noch nicht 1. Wiederholung 2. Wiederholung Spielregel: Alle Lernkarten liegen auf dem linken Stapel, Man nimmt den Stapel auf und löst die Karten einzeln. Bei richtiger Lösung legt man sie bei „1. Wiederholung“ ab, bei falscher Bei „noch nicht“. In der zweiten Runde beginnt man wieder mit dem (restlichen) Stapel bei „noch nicht“ (s.o.) und setzt dann beim Stapel „1. Wiederholung“ fort (löst man es falsch, legt man bei „noch nicht“ ab, sonst bei „2. Wiederholung). Ziel: Alle Kärtchen müssen zwei Mal hintereinander richtig gelöst werden.
  • Vorlage zur Erstellung einer Lernkartei A - „Fähigkeiten zum Handeln, sich in offenen und unüber-schaubaren komplexen und dynamischen Situationen selbst organisiert zu Recht zu finden.“ C Sozialisation E Lernen en passant G Auf beobachtbares Verhalten A Wie lautet John Erpenbecks Definition von „Kompetenz“? C Wie lautet der Fachbegriff für die Anpassung an gesellschaftliche Denk- und Gefühlsmuster durch Internalisation (Verinnerlichung) von sozialen Normen? E Wie kann man nach Reischmann nicht-intentionales Lernen noch nennen? G Auf was konzentrieren sich die sog. „Behavioristen“? B relativ überdauernde Änderungen des Verhaltens oder der Verhaltens-dispositionen, soweit sie auf Erfahrung zurückgehen D selbstorganisiertes Lernen F korrekt ist hier Lösung a H Für Vertreter der sog. Konstruktivistischen Lerntheorie B Wie definieren Psychologen „Lernen“? D Wie bezeichnet man das Lernen von Lernenden die selbst bestimmen wie und wann sie lernen (und nicht unbedingt: was)?
    • F
    • „ Lebenslanges Lernen“ ist heute
    • Die Aufforderung, lebenslang zu lernen
    • Die Feststellung, lebenslang lernen zu können
    H Für wen ist Lernen ein Lernen aktiver und autopoietischer Konstruktionsvorgang?
  • MEMORIEREN UND TRAINING
    • Lernkarteien
    cobocards.com
  • MEMORIEREN UND TRAINING
    • Orte-Trainer (TU Graz)
    Link: http://elearningblog.tugraz.at/archives/3168
  • MEMORIEREN UND TRAINING
    • Aussprachetrainer
    Quelle: Video-Aussprachetrainer home, WeVos-Verlag und Langenscheidt Verlag
  • MEMORIEREN UND TRAINING
    • Sporttrainer (Messgeräte, Apps)
    Quelle: MotionX OpenCycleMap, http://www.jogging-sport.de /
  • MEMORIEREN UND TRAINING
    • Videoanalyse beim Sport
    Quelle: in Anlehnung an Bredel et al., 2005 in Andreas Hebbel-Seeger, Rolf Kretschmann und Frank Vohle (2011) Bildungstechnologien im Sport Forschungsstand, Einsatzgebiete und Praxisbeispiele http://l3t.eu
  • MEMORIEREN UND TRAINING
    • Gut wenn ....
    • Es um ein klar abgrenz-bare/s und trainierbare/s Wissen oder Fähigkeiten geht
    • Es unregelmäßig, eher kurze „Zeitfenster“ fürs Lernen gibt
    • Problematisch wenn...
    • Kompetenzen aufgebaut werden sollen oder komplexes Wissen
    • Wenn eigene Standpunkte eingenommen werden sollen
    • Wissensbestand nicht „objektiv“
    • Das „Wissen“ nicht (auch) zur Anwendung kommen kann
  • AUFBAU KOGNITIVER STRUKTUREN
    • Leitprinzip
    • „ Systematische Unterstützung des Wissensaufbaus“
    Abbildung, Ralf Appelt, FlickR: http://www.flickr.com/photos/adesigna/2946164861/
  • AUFBAU KOGNITIVER STRUKTUREN
    • Hintergrund:
      • kognitivistische Lerntheorien
      • Curricula-Entwicklung
  • AUFBAU KOGNITIVER STRUKTUREN
    • Beispiel: Gagnés Lehrzielhierarchie
    Quelle: http://elearn.jku.at/wiki/index.php/Gestalten_und_Evaluieren_von_eLearning_Szenarien/Didaktische_Entscheidungen_beim_Entwicklungsprozess_einer_Web-basierten_Lernumgebung
  • AUFBAU KOGNITIVER STRUKTUREN
    • Beispiel: Gagnés Lehrzielhierarchie
    • Für den Entwurf eines Lernprogramms formuliert Gagné) (1985) folgende Grundprinzipien:
      • Stelle fest, aus welchen Komponenten die geforderte Endleistung besteht.
      • Stelle sicher, dass jede der Komponenten vollständig erreicht wird.
      • Ordne die gesamte Lernsituation so an, dass sich eine Lernsequenz mit optimalen Übertragungseffekten von einer Komponente zur nächsten ergibt
    Quelle: http://elearn.jku.at/wiki/index.php/Gestalten_und_Evaluieren_von_eLearning_Szenarien/Didaktische_Entscheidungen_beim_Entwicklungsprozess_einer_Web-basierten_Lernumgebung
  • AUFBAU KOGNITIVER STRUKTUREN
    • Beispiel: Cognitve Apprenticeship (Lernen vom Meister) nach Collins et al 1989
    Quelle: http://bp1.blogger.com/_XXD0k3sJZgc/SJAntANXtcI/AAAAAAAAADU/v8Me02THHao/s1600-h/cognative3.jpg
  • AUFBAU KOGNITIVER STRUKTUREN
    • Beispiel: Arbeit mit Lösungsbeispielen
      • „ Aufgaben mit Feedback bewirkten einen etwas höheren Lernerfolg als Aufgaben ohne Feedback. Das Ergebnis stützt bisherige Befunde und bestätigt den Lernvorteil auch für Transferaufgaben. Aufgaben mit sparsamem Feedback erzielten insgesamt die besten Lernergebnisse und Akzeptanzwerte. Der Lernvorteil von Aufgaben mit sparsamem Feedback ließ sich gegenüber Aufgabenstellungen ohne Rückmeldung und im Vergleich zu ausschließlichen Lösungsbeispielen statistisch sichern. Entgegen der Erwartung erbrachten elaborierte, ausführliche Rückmeldungen keine Lernvorteile gegenüber sparsamen Rückmeldungen.“
      • (aus einer Dissertation, Bernhard Jacobs, Medienzentrum der Philosophischen Fakultät der Universität Saarbrücken; created: 6.6.2001; last update 12.6.2001; Download als Zip-Datei (Version 12.6.2001) zum Offline-Lesen; URL des Originals: http://www.phil.uni-sb.de/~jakobs/wwwartikel/kombinatorik/index.htm )
  • AUFBAU KOGNITIVER STRUKTUREN
    • Beispiel: Computer-/Web-Based Trainings (WBT)
    Quelle: http://depixion.com/images/stksn.jpg
  • AUFBAU KOGNITIVER STRUKTUREN
    • Beispiel: Anchored Instruction (Problemlösen anhand spannender Geschichten)
    Quelle: http://www.edu-design-principles.org/dp/showImage.php?feKey=516&imgKey=132&height=320&width=500
  • AUFBAU KOGNITIVER STRUKTUREN
    • Beispiel: Anchored Instruction (Problemlösen anhand spannender Geschichten)
    Quelle: http://www.edu-design-principles.org/dp/showImage.php?feKey=516&imgKey=132&height=320&width=500
  • AUFBAU KOGNITIVER STRUKTUREN
    • Beispiel: Educasts (Podcasts und Videos)
    Film zur Erklärung von unterschiedlichen Algorithmen von Empfehlungssystemen Quelle: http://www.vimeo.com/10231184
  • Aufgabe- Teil 1 Bitte formulieren Sie, aus welcher Perspektive sich die Schule der „kognitivistischen Lerntheorie“ sich mit dem Lernen beschäftigt. Bitte nehmen Sie KEINE HILFSMITTEL!! Bitte schreiben Sie Ihre Antwort auf. Arbeitszeit: 3 Minuten.
  • Aufgabe- Teil 2 Eine richtige Lösung ist: „ Aus Perspektive kognitivistischer Lerntheorien wird Lernen vor allem als mentaler Prozess betrachtet“ Vergleichen Sie diese Formulierung mit Ihrer Lösung. Gibt es Übereinstimmungen? Gibt es Unterschiede? Arbeitszeit: 3 Minuten
  • Aufgabe- Teil 3 Ein Beispiel für eine der kognitivistischen Lerntheorien ist der Ansatz des „Lernen am Modell“ nach A. Bandura. Bitte notieren Sie für sich: Welche mentalen Prozesse werden hierbei beschrieben bzw. sind notwendig? Arbeitszeit: 3 Minuten.
  • AUFBAU KOGNITIVER STRUKTUREN
    • Gut wenn ....
    • Gewährleistet sein muss, dass ein bestimmtes Wissen vermittelt (präsentiert) werden muss
    • Es bereits Erfahrung zum „einfachen“ Erlernen des Stoffs gibt (empirische Belege sind meist kaum vorhanden)
    • Problematisch wenn...
    • Die vermutete „Regel“ des Wissenserwerb nicht für alle (oder niemand) gilt
    • Wenn das entsprechende (erwartete) Vorwissen oder Anknüpfungspunkte fehlen
  • INDIVIDUALISIERUNG & DIFFERENZIERUNG
    • Leitprinzip
    • „ Jede/r Lernende hat eigene Bedürfnisse“
  • INDIVIDUALISIERUNG & DIFFERENZIERUNG
    • Hintergrund:
      • konstruktivistische Lerntheorien
      • pädagogisches Prinzip „Lernende dort abholen, wo sie stehen“
      • Diskussion des lebenslanges Lernen
  • INDIVIDUALISIERUNG & DIFFERENZIERUNG
    • Beispiel: Differenzierung im Unterricht: Förderunterricht
    Spezieller Mathe-Unterricht für Mädchen – Quelle: Woodieywonderworks, URL:http://www.flickr.com/photos/wwworks/3597217248/sizes/z/in/photostream /
  • INDIVIDUALISIERUNG & DIFFERENZIERUNG
    • Beispiel: Differenzierung im Unterricht: Königsaufgaben/Knobelaufgaben
    Quelle: Woodieywonderworks, URL:http://www.flickr.com/photos/wwworks/4195916777/sizes/z/in/photostream/
  • INDIVIDUALISIERUNG & DIFFERENZIERUNG
    • Beispiel: pädagogische Diagnostik: individuelle Lernschwierigkeiten identifizieren (und nicht nur den „Wissensstand“ in Bezug auf eine Grundgesamtheit von Items)
  • INDIVIDUALISIERUNG & DIFFERENZIERUNG
    • Beispiel: Der Selbstorganisierte (autonome) Lerner
    Quelle: RightIndex URL: http://www.flickr.com/photos/leomei/182836108/sizes/z/in/photostream/
  • INDIVIDUALISIERUNG & DIFFERENZIERUNG
    • E-Portfolio
    (Hilzensauer & Hornung-Prähauser 2006), http://mosep.org
  • INDIVIDUALISIERUNG & DIFFERENZIERUNG
    • E-Portfolio
    Quelle: Hornung-Prähauser, Geser, Hilzensauer & Schaffert 2007,39
  • INDIVIDUALISIERUNG & DIFFERENZIERUNG
    • Mathematik-KI-Projekt (Anpassung der Aufgaben an individuelles Wissen und Lernhindernisse)
  • INDIVIDUALISIERUNG & DIFFERENZIERUNG
    • „ Persönliche Lernumgebung“ – z. B. I-Google
    Screenshot I-Google – Widgets für Englisch (Lernen), Stand Februar 2009
  • INDIVIDUALISIERUNG & DIFFERENZIERUNG
    • Beispiel: Unterstützung durch Aufzeichnungen von Lehrveranstaltung zum wiederholten Betrachten wenn es live „zu schnell“ war (z.B. von Erklärungen des Professors, Beweisführungen etc.)
    Livestreaming an der TU Graz Link: http://curry.tugraz.at/ZID%20VL.aspx
  • INDIVIDUALISIERUNG & DIFFERENZIERUNG
    • Grundlage: Offene Lernressourcen (Open Educational Resources, OER)
    Screenshot ZUM-Wiki http://wiki.zum.de/Hauptseite
  • INDIVIDUALISIERUNG & DIFFERENZIERUNG
    • Grundlage: Offene Lernressourcen (Open Educational Resources, OER)
    Logo L3T http://l3t.eu
  • Aufgabe – für Fußballfans Ihre Lieblingsmannschaft besucht unserer Hochschule und möchte sich über Ihren Studiengang informieren. Dazu sollen Sie einen kurzen Vortrag von 5 Minuten vorbereiten. Bitte notieren Sie sich Aussagen, die Ihnen wichtig erscheinen, damit Ihre Lieblingsmannschaft später mehr über Ihren Studiengang weiß! Arbeitszeit: 3 Minuten.
  • Aufgabe – für Krimiliebhaber Der schwedische Buchautor Henning Mankell besucht unserer Hochschule und möchte sich über Ihren Studiengang informieren. Dazu sollen Sie einen kurzen Vortrag von 5 Minuten vorbereiten. Bitte notieren Sie sich Aussagen, die Ihnen wichtig erscheinen, damit Mankell später mehr über Ihren Studiengang weiß! Arbeitszeit: 3 Minuten.
  • Aufgabe – für Pferdenarren Die Leitung eines Lippizanergestüts aus Ungarn besucht unserer Hochschule und möchte sich über Ihren Studiengang informieren. Dazu sollen Sie einen kurzen Vortrag von 5 Minuten vorbereiten. Bitte notieren Sie sich Aussagen, die Ihnen wichtig erscheinen, damit die Pferdeexperten später mehr über Ihren Studiengang wissen! Arbeitszeit: 3 Minuten.
  • Aufgabe – für Biker Die Leitung der Entwicklungsabteilung von Harley Davidson besucht unserer Hochschule und möchte sich über Ihren Studiengang informieren. Dazu sollen Sie einen kurzen Vortrag von 5 Minuten vorbereiten. Bitte notieren Sie sich Aussagen, die Ihnen wichtig erscheinen, damit die Biker später mehr über Ihren Studiengang wissen! Arbeitszeit: 3 Minuten.
  • INDIVIDUALISIERUNG & DIFFERENZIERUNG
    • Gut wenn ....
    • Kompetenzen des selbstgesteuerten Lernens entwickelt werden sollen
    • Unterstützung und Begleitung des Lernens (z. B. bei der Wahl der Ziele) vorliegt
    • Starke Gefälle beim Wissen und Unterschiede der Interessen vorliegen
    • Problematisch wenn...
    • Das Lernen ein individuelles, privates Problem wird
    • Vereinzelung droht
    • Die Technologie es nicht erlaubt, dass Lehrende Einblick in die Aktivitäten der Lernenden haben
  • SITUIERTE ANSÄTZE
    • Leitprinzip
    • „ Lernen muss praxisnah sein“
    Abbildung, Karsten Kneese, FlickR: http://www.flickr.com/photos/karstenkneese/1260739698
  • SITUIERTE ANSÄTZE
    • Hintergrund:
      • kognitivistische/situierte Lerntheorien
      • „ authentisches Lernen“ oder handlungsorientierte Ansätze
      • auch „entdeckendes Lernen“
      • Forschung zum „trägen Wissen“ (welches nicht zur Anwendung kommt)
  • SITUIERTE ANSÄTZE
    • Beispiel: Schülerbetrieb/Schulunternehmen
  • SITUIERTE ANSÄTZE
    • Beispiel: Lernen am Arbeitsplatz
    Divemasterking2000 http://www.flickr.com/photos/divemasterking2000/4625865570/sizes/z/in/photostream/
  • SITUIERTE ANSÄTZE
    • Beispiel: Wirtschaftssimulationen
    Quelle: Lincity
  • SITUIERTE ANSÄTZE
    • Beispiel: Flugsimulator
    Quelle: MatthewPlatt URL: http://www.flickr.com/photos/matthewpiatt/1562708158/sizes/z/in/photostream/
  • SITUIERTE ANSÄTZE
    • Sprachenlernen bei Second Life
    Quelle: ahs_HH URL: http://www.flickr.com/photos/53378082@N08/4923250125/sizes/m/in/pool-1506170@N23/
  • Aufgabe (Einzelarbeit) Eine sehr gute Freundin hat darum gebeten, dass Sie sich eine halbe Stunde Zeit nehmen, um einem ausländischen, fremdsprachigen Bekannten beizubringen, wie man sich auf Deutsch begrüßt und verabschiedet. Sie sprechen keine gemeinsame Sprache. Sie haben nun 5 Minuten Zeit, um Ihren Unterricht vorzubereiten. Als Material stehen Ihnen Papier und Stifte zur Verfügung.
  • Austausch und Reflexion Sie sollten sich gerade Gedanken darüber gemacht haben, wie man Unterricht ohne gemeinsame Unterrichtsprache gestalten kann und entsprechende Unterrichtsmaterial (Illustrationen) vorbereitet haben. Diskutieren Sie: Entspricht dies dem, was Sie in den letzten Minuten gemacht haben? Was haben Sie dabei (überhaupt) gelernt? Wie authentisch war die Situation? Wie könnte so eine Lernsituation besser gestaltet sein?
  • SITUIERTE ANSÄTZE
    • Gut wenn ....
    • Zeit und Raum vorhanden ist
    • Wissen vorhanden ist bzw. die Beschaffung möglich ist
    • Theoretisches Wissen praktisch umgesetzt werden soll
    • Gewährleistet werden soll, dass Wissen auch zur Anwendung kommt
    • Problematisch wenn...
    • Wenn man sich in Details des „Alltags“ verliert
    • Wissen und Kompetenzen nicht abstrahiert werden, wenn keine Reflexion stattfindet
    • Oder die Anwendungs-situation stets „die gleiche ist“ (multiple Perspektiven!)
    • Lernende sich selbst überlassen werden
  • LERNEN MIT LERNENDEN
    • Leitprinzip
    • „ Mit anderen Lernenden lernt es sich gut“
  • LERNEN MIT LERNENDEN
    • Hintergrund:
      • sozial-konstruktivistische Lerntheorien
      • Erfahrungen mit kooperativen Lernformen
  • LERNEN MIT LERNENDEN
    • Beispiel: Paar-/Gruppenarbeit
    Quelle:Fotostream von Easa Shamih (eEko) | P.h.o.t.o.g.r.a.p.h.y http://www.flickr.com/photos/eeko/5254059460/sizes/z/in/photostream/
  • LERNEN MIT LERNENDEN
    • Beispiel: Lernen durch Lehren
    Quelle: crossbow, URL: http://www.flickr.com/photos/krossbow/3157711778/sizes/l/in/photostream/
  • LERNEN MIT LERNENDEN
    • Beispiel: Schultagebuch gemeinsam erstellt
    http://elefantenklasse.de/startseite/home..../
  • LERNEN MIT LERNENDEN
    • Beispiel: Communities of Practice (Etienne Wenger)
    Quelle: http://masters.bilbea.com/extras/Chinese_teacher_PD/images/CoP.jpg
  • LERNEN MIT LERNENDEN
    • Beispiel: Ad-Hoc Communities bei Konferenzen
  • LERNEN MIT LERNENDEN
    • Beispiel: Wissensmanagement in Unternehmen
    Quelle: http://blogs.oracle.com/
  • LERNEN MIT LERNENDEN
    • Beispiel: Lernen mit verteilten Rollen bei Busuu.com
    http://www.busuu.com/de
  • LERNEN MIT LERNENDEN
    • Grundlage: Diverse Kommunikationsmöglichkeiten
    Kostenlose Nutzung z. B. pbwiki.com
  • Aufgabe Bilden Sie Gruppen von je 3 bis 4 Personen! Diskutieren Sie in Ihrer Gruppe die Frage, die Ihnen von der Seminarleitung ausgehändigt wird.
  • Aufgabe A Diskutieren Sie in Ihrer Gruppe folgende Frage: Was sind Voraussetzungen für erfolgreiches kooperatives Lernen? Dokumentieren Sie Ihre Antworten! Zeit: 5 Minuten Bereiten Sie sich darauf vor, dass eine zufällig ausgewählte Person Ihres Teams präsentiert.
  • Aufgabe B Diskutieren Sie in Ihrer Gruppe folgende Frage: Was sind Voraussetzungen für erfolgreiches kooperatives Lernen? Dokumentieren Sie Ihre Antworten! Zeit: 5 Minuten Bestimmen Sie zu Beginn eine Person, die die Ergebnisse Ihrer Arbeit präsentiert.
  • Aufgabe C Diskutieren Sie in Ihrer Gruppe folgende Frage: Was sind Voraussetzungen für erfolgreiches kooperatives Lernen? Dokumentieren Sie Ihre Antworten! Zeit: 5 Minuten Sammeln Sie möglichst viele Aspekte. Die Gruppe mit den besten Antworten gewinnt einen Preis .
  • LERNEN MIT LERNENDEN
    • Es gibt Möglichkeiten, die Kooperation, das Lernen und oder die Qualität des Ergebnisses von Teams zu unterstützen.
      • Wettbewerb zwischen Gruppen
      • Jede/n für das Gruppenergebnis verantwortlich machen (Gesamtnote, zufällige Auswahl eines Mitglieds für Präsentation)
      • Beiträge der Einzelnen transparent machen (z.B. Name auf Folien, Plakate, Etherpad)
  • LERNEN MIT LERNENDEN
    • Gut wenn ....
    • Unterschiedliche Kompetenzen gefragt sind
    • Interdisziplinären Fragestellungen
    • Vorwissen unterschiedlich
    • Soziale Kompetenzen gefördert werden sollen
    • Freiwilligkeit
    • Problematisch wenn...
    • Es kein Vorwissen gibt
    • Routine in der Rollenverteilung entsteht
    • Nicht kooperiert wird bzw. Fähigkeiten und Einstellung fehlt
    • Free-Rider-Effekte vermieden werden sollen
    • Wenn es nur der Beschäftigung von Lernenden gilt
    • manchmal: bei Experten
  • (GANZHEITLICHE) BILDUNG
    • Leitprinzip
    • „ Der Mensch ist ein Mensch“
  • (GANZHEITLICHE) BILDUNG
    • Hintergrund:
      • Bildungstheorien
      • Normative Überlegungen zum gebildeten Menschen (z. B. Mündigkeit, Verantwortung, Toleranz)
      • Reformpädagogische und alternativpädagogische Bestrebungen (Montessori, Steiner, Praxisschulen, ...)
      • auch: Umwelt- und Erlebnispädagogik
  • (GANZHEITLICHE) BILDUNG
    • Beispiele Outdoor-Team-Building
    Quelle: Taggeselle URL: http://www.flickr.com/photos/majordepression/198760390/sizes/z/in/photostream/
  • (GANZHEITLICHE) BILDUNG
    • Beispiel: soziales Jahr
    Lancashire County Council ; URL: http://www.flickr.com/photos/lancashirecc/5447891324/sizes/z/in/photostream/
  • (GANZHEITLICHE) BILDUNG
    • Beispiel: Schultheater
    storebukkebruse URL: http://www.flickr.com/photos/tusnelda/4768648920/sizes/m/in/photostream/
  • (GANZHEITLICHE) BILDUNG
    • Beispiel: Selbsterfahrungsgruppen
    Quelle: sven_kindler URL: http://www.flickr.com/photos/sven_kindler/4608477135/sizes/m/in/photostream/
  • (GANZHEITLICHE) BILDUNG
    • Beispiele: Entsprechende Foren
    http://utopia.de
  • (GANZHEITLICHE) BILDUNG
    • Beispiel: Ergebnispräsentation
    http://www.youtube.com/user/tubethewetube Mehr zum Projekt WeTube - http://www.hs.lehen.eduhi.at/wetube/WeTube1+JPG.htm
  • (GANZHEITLICHE) BILDUNG
    • TEL: wenig „eindeutige“ Realisierungen
        • Verantwortung und Toleranz sind abstrakte Bildungsideale, die kaum in einzelnen Projekten oder mit Hilfe einzelner technologischer Werkzeuge unterstützt werden können.
        • Technologie scheint auch wenig erwünscht wenn Fokus auf Körper- und Selbsterfahrung, Unmittelbarkeit erwünscht
        • In (entsprechenden) Communities oft hoher (informeller) Austausch über Werthaltungen, Werte, Moral und Toleranz; insbesondere in esoterisch-religiösen Bereich
  • Selbst/Gruppenerfahrungsübung Wir bilden einen Kreis und setzen uns hin.
  • (GANZHEITLICHE) BILDUNG
    • Gut wenn ....
    • Werte und Kompetenzentwicklung im Fokus stehen
    • oder auch Selbsterfahrung und Gruppenerlebnisse
    • Problematisch wenn...
    • Aufwand-/Ertragdenken vorhanden
    • Konkrete Wissensbestände vermittelt werden sollen
  • Literaturempfehlungen Weiterführend oder vorbereitend empfehle ich: Reinmann, Gabi (2011). Didaktisches Design. In: M. Ebner & S. Schön, Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien, http://l3t.eu . Insbesondere für die einzelnen Bildungssektoren und Themen finden sich im „L3T“ etliche weiterführende Beiträge!
  • Quellen für Literatur und Bilder sind entsprechend ausgewiesen.
  • Kontakt Dr. Sandra Schön (aka Schaffert) U nter anderem im Einsatz für Salzburg Research Jakob-Haringer-Str. 5/III A-5020 Salzburg Phone: +43-662-2288-429 Fax: +43-662-2288-222 [email_address] http://sandra-schoen.de