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bildungsforschung - Aufruf für Beiträge: Lernen und Entwicklung in der zweiten Lebenshälfte: Perspektiven und epistemologische Zugänge in Deutschland und Frankreich

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Dominique Kern und Bernhard Schmidt‐Hertha bitten um interdisziplinäre Einreichungen zum Themenschwerpunkt "Lernen und Entwicklung in der zweiten Lebenshälfte: Perspektiven und epistemologische Zugänge in Deutschland und Frankreich" der Zeitschrift "bildungsforschung" (http://bildungsforschung.org). Gefragt sind Orginalbeiträge, inbesondere empirische Arbeiten zu den unterschiedlichen Aspekten im Themenfeld. Einreichungsfrist ist der 31.7.2014.

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bildungsforschung - Aufruf für Beiträge: Lernen und Entwicklung in der zweiten Lebenshälfte: Perspektiven und epistemologische Zugänge in Deutschland und Frankreich

  1. 1. Aufruf  für  Einreichungen  für  die  Ausgabe  2014  (1)     Themenheft  „Lernen  und  Entwicklung  in  der  zweiten  Lebenshälfte:   Perspektiven  und  epistemologische  Zugänge  in  Deutschland  und   Frankreich“   (herausgegeben  von  Dominique  Kern  und  Bernhard  Schmidt-­‐Hertha)       Abbildung:  Bundesarchiv,  Bild  183-­‐F0614-­‐0013-­‐001;  Foto:  Reiche,  Hartmut;  14.  Juni  1967     Zum  Themenschwerpunkt:   Die   Forschung   über   die   Bildung   älterer   Erwachsener   hat   in   verschiedenen   Ländern   in   den   vergangenen   Jahrzehnten   eine   ganz   unterschiedliche   Entwicklung   genommen   und   wurde   zum   teil   von  der  Gerontologie  und  Psychologie,  zum  Teil  von  der  Erziehungswissenschaft  vorangetrieben.  Eine   Vielzahl   von   empirischen   <befunden   zeigt,   dass   neben   ihren   Defiziten   im   Vergleich   mit   jüngeren   Erwachsenen,   der   Erwerb   von   Wissen,   der   Aufbau   von   Erfahrung   und   die   Entwicklung   von   Kompetenzen  als  Ressourcen  auch  oder  gerad  im  Alter  beobachtet  werden  können.  Diese  werden   von  den  älteren  Erwachsenen  einerseits  zum  Dienste  der  Gesamtgesellschaft  eingesetzt,  z.B.  in  Form   von   Arbeitsleistung   älterer   Erwerbstätiger   aber   auch   als   freiwillige   Aktivitäten,   auch   in   intergenerationellen  Zusammenhängen.  Auf  der  anderen  Seite  stellen  die  Ressourcen  aber  auch  eine   Basis  für  Lernprozesse  dar;  diese  unterstützen  Anpassung  und  fördern  das  allgemeine  Wohlbefinden.   Die  Erziehungswissenschaften  führen  eine  epistemologische  Reflexion  über  die  symbolischen  Räume   und  konkreten  Dispositive  die  diese  doppelte  Ressourcennutzung  unterstützt.   Nicht  erst  seit  dem  Europäischen  „Year  of  Active  Ageing  and  Solidarity  of  Generations“  2012  formiert   sich  auf  Europäischer  Ebene  ein  breites  Interesse  an  Lernen  und  Bildung  in  der  zweiten  Lebenshälfte.   Allerdings   haben   die   mit   dem   Themenjahr   verbundenen   Initiativen   auf   europäischer   Ebene   wesentlich  dazu  beigetragen  den  Austausch  zwischen  in  den  verschiedenen  europäischen  Ländern  
  2. 2. unterschiedlich   weit   entwickelten   nationalen   Forschungsarbeiten   und   -­‐traditionen   zu   Bildung   im   Alter   aufeinander   zu   beziehen.   Dabei   zeigt   sich   nicht   nur   ein   breites   Spektrum   unterschiedlicher   methodologischer   und   epistemologischer   Zugänge,   sondern   auch   eine   zwischen   den   Ländern   unterschiedliche   pointierte   disziplinäre   Verortung   zwischen   Gerontologie,   Geragogik/Gerontagogik   und  Erziehungswissenschaft.  Anknüpfend  an  die  erst  langsam  wachsende  internationale  Kooperation   im   Feld   der   Forschungsarbeiten   zu   Bildungsprozessen   im   Alter,   soll   mit   der   hier   angekündigten   Ausgabe   der   bildungsforschung   ein   weiterer   Beitrag   zur   Internationalisierung   des   Feldes   geleistet   werden,  wobei  der  Schwerpunkt  hier  zunächst  auf  einschlägigen  Arbeiten  aus  zwei  Ländern  liegt.   In   der   Ausgabe   2014/1   der   bildungsforschung   sollen   deutsche,   französische   und   internationale   Forschungsarbeiten   zu   Lern-­‐,   Bildungs-­‐   und   Entwicklungsprozessen   in   der   zweiten   Lebenshälfte   vorgestellt  und  in  einen  größeren  europäischen  Forschungskontext  eingebettet  werden.  Dabei  geht   es   einerseits   um   die   Identifizierung   von   relevanten   Feldern   und   Kontexten,   in   denen   sich   die   genannten   Prozesse   beobachten   lassen   und   andererseits   um   die   Frage   nach   methodologischen   Zugängen  und  methodischen  Zugriffen,  die  zu  deren  Beschreibung  herangezogen  werden.  Dabei  soll   die   Betrachtung   sich   von   einer   Beschränkung   auf   nationale   Forschungszusammenhänge   lösen   und   insbesondere   auch   die   Perspektive   französischer   Wissenschaftlerinnen   und   Wissenschaftler   einfließen.   Um   das   mit   sprachraumübergreifenden   Betrachtungen   verbundene   Problem   der   Übersetzung   auch   an   den   jeweiligen   Kulturkreis   und   die   dort   angelegten   Diskurse   angepassten   Begriffswelten   zu   umgehen,   ist   dieser   Thementeil   der   bildungsforschung   erstmals   sowohl   für   Beiträge  in  deutscher  als  auch  in  französischer  Sprache  offen.     Aufruf  für  Beiträge:   Für   diese   Ausgabe   der   bildungsforschung   wird   nach   wissenschaftlichen   Beiträgen   gefragt,   die   sich   theoretisch   und/oder   empirisch   mit   der   Bedeutung   nicht-­‐pädagogischer   Akteure   in   Bildungseinrichtungen   der   verschiedenen   Ebenen   auseinandersetzen,   wobei   u.a.   folgende   Fragestellungen  adressiert  werden  könnten:   • Wie  stellen  sich  Lern-­‐,  Bildungs-­‐  und  Entwicklungsprozesse  älterer  Menschen  in  spezifischen   Kontexten  dar?   • Unter  welchen  kulturellen,  sozialen,  institutionellen  und  individuellen  Bedingungen  findet   Lernen  im  Alter  statt?   • Wie  werden  Lernen  und  Bildung  im  Alter  in  verschiedenen  Ländern  und  von  verschiedenen   Disziplinen  thematisiert?   • Welche  methodologischen  Zugänge  und  epistemologischen  Annahmen  leiten   Forschungsarbeiten  zu  Bildung,  Lernen  und  Entwicklung  im  Alter?   • Inwieweit  lassen  sich  unterschiedliche  Entwicklungsverläufe  hinsichtlich  des   Forschungsthemas  in  verschiedenen  Ländern  feststellen?   Reine   Projektbeschreibungen   werden   nicht   publiziert.   Die   Beiträge   müssen   Originalbeiträge   mit   bisher  unveröffentlichten  Daten  bzw.  neuer  Theoriediskussion  sein.     Neben  Beiträgen  zum  Schwerpunkt  werden  auch  Einzelbeiträge  angenommen  die  von  wesentlichem   Interesse  der  interdisziplinären  Bildungsforschung  sind.        
  3. 3. Termine:     Abgabetermin:  31.  Juli  2014,  die  Ausgabe  erscheint  im  Spätherbst  2014.     Wir   freuen   uns   schon   im   Vorfeld   über   eine   kurze   E-­‐Mail   mit   einem   Hinweis   auf   Ihre   geplante   Einreichung  um  uns  ein  Bild  von  der  Ausgabe  machen  zu  können.     Die  Abgabe  erfolgt  über  das  System  der  bildungsforschung.  Auf  der  Website  bildungforschung.org   finden  Sie  auch  weitere  Informationen  zu  den  Formalia  und  der  Zitation.     Herausgeber  des  Themenhefts:     Dr.  Dominique  Kern  (Université  de  Haute  Alsace  (UHA)     Prof.  Dr.  Bernhard  Schmidt-­‐Hertha  (Eberhard  Karls  Universität  Tübingen)     Kontakt:   bernhard.schmidt-­‐hertha@uni-­‐tuebingen.de   dominique.kern@uha.fr    

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