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LeanNash - Bessere Ergebnisse von Bauprojekten erzielen Juli 2013
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LeanNash - Bessere Ergebnisse von Bauprojekten erzielen Juli 2013

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Warum gehen Bauprojekte in der Regel daneben, bringen schlechte Resultate für den Betrieb/Lebenszyklus und wie kann das vermieden werden.

Warum gehen Bauprojekte in der Regel daneben, bringen schlechte Resultate für den Betrieb/Lebenszyklus und wie kann das vermieden werden.

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  • 1. „LeanNash“ Lösungskonzept für Probleme mit Bauprojekten - Wie lassen sich jahrhunderte alte Probleme mit Bauprojekten lösen ? - Wie können die neuen Herausforderungen im Betrieb von Gebäuden gemeistert werden ? (Energieeffizienz – Hohe techn.Funktionalität - Fachpersonalmangel) Zusammenfassung und Ausformulierung meines Beitrags zum Arbeitskreis der deutschen Hochschulen für MSR Technik in der Versorgungstechnik. Freitag 26.4 Murten / Samstag 27.4. Grindelwald - 14 Professoren als Teilnehmer. A Gesamtkontext: A1 Ausgangslage – bei gewerblichen , industriellen, öffentlichen Liegenschaften. Bauprojekte verlaufen problematisch und im Ergebnis fast immer unbefriedigend. Zeitverzug, massive Budgetüberschreitungen und viel Stress sind die Regel. Unzufriedene Betreiber und Nutzer gibt es besonders beim Thema Gebäudetechnik. Hohe Betriebskosten und Re- Investitionsbedarf sind für die Eigentümer die Konsequenz. Finanzielle Zusatzlasten im Lebenszyklus resultieren aus den stark suboptimalen Ergebnissen, des bisher üblichen Bauprozesses. Alle Beteiligten haben sich an die beschriebene Situation gewöhnt. Eine gute gesamtwirtschaftliche Lage mit Wachstum und ausreichendem Angebot an qualifiziertem Personal machten viele Fehlkonstellationen bei Bauprojekten bisher noch gut erträglich. Am Ende der Bauprojektphase wenn die „Möbelwagen“ anrollen gehen alle Beteiligten „teuere“ Kompromisse ein. Wenn man warm und kalt stellen kann und die Lüftung dreht reicht es zum Projektende. Jeder der Projektbeteiligten möchte nun einfach mit wenig Geräusch und Aufwand die Übergabe rum bringen. Da die Projektbeteiligten nie wieder in der gleichen Konstellation zusammen treffen, gibt es keine Lernkurve. De-Briefung oder Projektreview ist nach Übergabe des Bauwerks nur noch ein Kostenfaktor und keine plausibler Schritt, das nächste Mal Fehler zu vermeiden bzw. besser zu werden. A2 Grobe Patzer in der Plicht (Kosten, Termin) => Völlig aussichtslos in der Kür (z.B Betriebseffizienz, Qualität, Nutzerzufriedenheit) Bislang sind Termineinhaltung und Erstellungskosten die bestimmenden Faktoren im Baugeschehen Diese sind im primären Fokus des Bauherrn, ihnen wird Alles untergeordnet. Trotz oder vielleicht auch gerade wegen dieser verengten Sicht, gehen in der Regel Bauprojekte gravierend daneben; in Kosten und Terminen. Die Qualität ist irgendwann egal. Sie wird eh nicht geprüft. Wenn schon die Kernziele Termin und Kosten bei Bauprojekten weit verfehlt werden, so sieht es bei nach geordneten Zielen noch schlechter aus. So werden wir nicht fähig sein werden dem steigenden Effizienzdruck beim Fachpersonal und Energie gerecht zu werden. 1) Hoher Druck auf Energieeffizienz: Die Energierechnung der EU wird 2010 bis 2020 um 500 Mrd Euro steigen. Dem steht kein entsprechendes wirtschaftliches Wachstum mehr gegenüber. Die Verschuldung hat das Limit erreicht. Die Zahl der Erwerbsleben stehenden Menschen in der EU wird sinken. 2) Hoher Druck auf Personaleffizienz: In 10 Jahren werden auf Grund der Demographie am Arbeitsmarkt zwei in Ruhestand gehende erfahrene Fachleute nur durch einen jungen Mann frisch aus Ausbildung ersetzt. Bauprojekte müssen runder laufen und Technik in Liegenschaften muss mit weniger Personalaufwand betreibbar sein. A3 Effizienzdruck machen Bauprojekte noch schlechter: Das aktuelle Verhalten und die Gepflogenheiten der Beteiligten bei Projekten sorgt dafür, dass Bauvorhaben mit hohem Anspruch an Ressourceneffizienz noch viel schlechter laufen als wie bisher bei Bauprojekten gewohnt. Die „Fehlkonstellationen“ bei Bauprojekten führen bei „guten“ Jürgen Lauber Obere Reben 32 | CH 1796 Courgevaux | Schweiz T +41 79 5099 427 juergen.lauber@gmail.com
  • 2. Effizienz Absichten zu noch grösseren Zeitverzügen und Kostenüberhöhungen. Durch den Einsatz von billiger, unflexibler und komplexer Technik steigen sogar die Betriebskosten „effizienter“ Gebäude ( Beispiel Deutsche Bank Zwillingstürme in Frankfurt) A4 Schlussfolgung: Weiter so wie bisher, wird zu gravierenden Problemen führen, die schon bald die Betriebsfähigkeit von Liegenschaften gefährden werden. Mehr anstrengen und mehr Mühe geben ist nicht die Lösung, da die Menschen heute schon voll ausgelastet sind; Reserven beim Einzelnen gibt es kaum mehr. Das Wesen und Dynamik von Bauprojekten müsssen geändert werden. Das ist die Grundvoraussetzung für guten Verlauf des Baurprojektes und gutes Ergebnis in Sinne des Eigentümers sowie Betreibers. B Lean+Nash = Lösungsformel für Probleme mit Bauprojekten B1 LeanNash = Was bedeutet das ? LeanNash setzt sich zusammen aus dem Begriff Lean und dem Namen des Mathematiknobelpreisträger John F.Nash. Es steht inhaltlich dafür, die Konzepte und Grundsätze japanischer Lean Kultur auf die Erstellung und Ausrüstung von Gebäudeprojekten anzuwenden. Dies alleine reicht jedoch nicht aus, um die Energie- und Personaleffizienz von Liegenschaften substantiell zu steigern. Dazu müssen noch die Erkenntnisse aus der Spieltheorie des Mathematikers John F. Nash berücksichtigt werden. Denn die am Bauprojekt Beteiligten zeigen die gleichen Verhaltensmuster wie die Teilnehmer nicht kooperativer Spiele. Quelle Verständnis für Spieltheorie: Offene Vorlesung der Yale Universität über Game Theory http://oyc.yale.edu/economics/econ-159 B2 Nash Equilibrium angewandt auf Gebäudeprojekte und Gebäudeausrüstung. Nash Equilibrium bezeichnet die Konstellation in der alle Marktteilnehmer / Spieler die für sich (wirtschaftlich) vorteilhafteste Strategie gewählt haben. http://bit.ly/ZZxm2w Bei einmaligen (wirtschaftlichen) Transaktionen ist das Nash Gleichgewicht dann erreicht wenn Jeder versucht den Anderen „über den Tisch zu ziehen“ dh. wenn jeder Beteiligte falsch spielt. Bei Gebäudeprojekten werden Einmallösungen (Unikate) gebaut, durch eine Kombination von Beteiligten die sich einmalig für ein Projekt zusammen finden. Verhalten die Beteiligten sich nach Nash wirtschaftlich rational werden sie nicht kooperieren und werden einander misstrauen. „Reinlegen“ ist die gewinnende wirtschaftliche Überlebensstrategie. Das Fehlverhalten bzw. schlechte Leistung im Sinne der Gesamtziels hat wegen dem Einmalcharakter und der fehlenden Öffentlichkeit keine negativen Konsequenzen. Die positiven Effekte durch Übervorteilen oder Fehlverhalten werden nicht durch negative Effekte kompensiert. Durch Transparenz des negativen Verhaltens und Offenlegung des (suboptimalen) Spielergebnisses verschiebt sich das Nash Gleichgewicht bei sonst gleichen Spielern hin zu Kooperation, Vertrauen und (Projekt) Zielorientierung. Das geht jedoch nur wenn der Spieler mit dem ersten Zug nicht schon “falsch” spielt. Der erste Spieler im Bauprojekt ist der Bauherr. B3 Der Bauherr als Spielverderber ! Das Besondere beim Bauprozess ist die Rolle des Bauherren als “Falschspieler”. In der Konzeptionsphase des Bauprojektes werden in der Regel weit mehr Leistungen in die Spezifikation gepackt wie laut Budget in sinnvoller Qualität realisierbar sein. Um dennoch zum Spatenstich zu kommen werden aggresive Preisrunden gemacht. Geplante Technik und Vorgaben werden über Bord geworfen. Eine professionelle Führung und Management der Baustelle in Vertretung des Bauherren wir speziell in Punkto Technik (nicht sichtbar) ebenfalls dem Spar Rotstift geopfert. Wer den Auftrag will muss als Reaktion auf das Verhalten des Bauherren mit nicht auskömmlichen Preisen rechnen. Er wird am Ende doch noch zu seinem Geld kommen. Er wird weniger und schlechtere Leistung erbringen als in Planung gefordet. Mit den immer vorkommenden unplanbare Ereignisse im Baufortschritt wird er attraktive Zusatzeinnahmen erzielen und er zählt darauf, im Lebenzyklus des Gebäudes noch viel Geld über Service zu verdienen zu können. So sind “unseriös” agierende und fachlich inkompetente Anbieter die bevorzugten Partner von Bauherren die Viel wollen, aber dafür wenig bezahlen wollen. Das ist das Nash Gleichgwicht.
  • 3. Oder auch als Sprichwort: Jeder bekommt , das was er verdient !!! Die Bauinsider sagen das auch so: Geplant wird was vom Bauherren bestellt wird, realisiert wird was bezahlt wird. P.S: Übrigens sind die GUs im Sinne der Spieltheorie die erfahrensten und härtesten Profis. Wenn Gus mit am Tisch sitzen, spielen allen maximal “falsch” . Die Einen vor der Vergabe und die Anderen dannach. B4 Wie kommt man zu einem besseres Spiel ( Bauprojekt) ? Wie lässt sich Nash Equilibrium in Praxis verschieben. Einfach (Spiel) Regeln durchsetzen. 1) Nie ohne Qualitätskontrolle bauen ! Die Einhaltung der minimalen Anforderungen werden geprüft. Diese Anforderungen sind nicht „pauschalisierbar“. 2) Minimal Budget für Projektkostenkalkulation: Es dürfen nicht mehr die Kosten für „Lockvogelangebote“ in das Projektbudget eingerechnet werden. Egal wie tief die vorliegenden Angebot sind – gibt es für jede Leistung einen Budgetminimalpreis. 3) Industrieller Baubetrieb: Baumanagement / Aufführungsplanungsleistungen dürfen nicht mehr eingespart werden. Sind pauschal im Budget des Spatenstiches drin, egal was die momentan Verantwortlichen für nötig halten. Wie beim richtigen Spiel geht es darum Möglichkeiten zu Schummeln ( Selbstbetrug) zu reduzieren. Es gilt Transparenz her zu stellen über das erzielte Bauergebnis. Falschspieler müssen bekannt sein und für alle sichtbar. Damit wird aus der Einmaltransaktion Baurprojekt zu einer Art Seriengeschäft ; da ist Kooperation im Sinne des gemeinsamen Ziel die wirtschaftlich bessere Option. Eine Art Tripadvisor für Baupojekte wäre ideal. C Lean am Bau - was bedeutet das ? Lean bedeutet vor allem genau hinschauen und sich den Realitäten stellen. Lean bedeutet Muda ( Unnützes / Belastendes) eliminieren. Lean bedeutet 100 % Ausrichtung auf den Betreiber und Nutzer. Lean heisst vor allem Standardisieren und Standard durchgängig anwenden. C1 Nichts ist sicher vieles nicht klar und alles im Fluss = Realität beim Bauprojekt: Keiner kann exakt definieren und dokumentieren was gebraucht wird. Und selbst wenn, könnt es keiner kontrollieren und niemand will für den Aufwand bezahlen. Lean Bau Modell: Basic fit - Good Fit - Perfect fit => Von der bisherigen Illusion und Wunschdenken, dass man ein Gebäude auf eine Schritt perfekt planen und realisieren kann wird Abschied genommen werden. Das geht einfach nicht. Dieses Situation als Fakt an zu erkennen und sich darauf einstellen ist eines der wichtigsten Eckpfeiler von japanischem Lean. Nicht Lean wäre es zu versuchen die faktische Realität verändern zu wollen z.B durch mehr Schulung, mehr Normen , Vorschriften, mehr Kontrolle etc. Ein Gebäude wird in 3 Etappen entwickelt und nicht einfach nur in einem einmaligen ad-hoc Wurf erstellt. Jede Etappe ist wie ein Teilprojekt. Der Projektleiter kann auf dem Weg wechseln. Die Basisplanung vor „Spatenstich“ wird bewusst vereinfacht und verschlankt. Es soll einfach nur eine Grundfunktion bei Abnahme erreicht werden. Die Abnahme wird dadurch einfacher und schneller durch zuführen. So sind z.B. der gesicherte Handbetrieb aller Anlagen und die Prüfung der Dokumentation unter dem Zeitdruck vor der Übernahme nicht realistisch. Wird meist weggelassen, um die Übergabe / Abnahme nach der langem vorherigen Terminverzug nicht weiter zu verschieben. Es wird bewusst nach Bezug des Gebäudes eine Optimierungsphase von cirka 12 +/- 3 Monate von einem Basic Fit zu einem Good Fit Niveau vorgesehen. Dafür muss bei Projektstart ein fixes Budget reserviert sein. Mit diesem Budget werden auch Anforderungen realisiert, die in der Konzeptionsphase nicht zwingend / klar waren. Mit den technischen und finanziellen Möglichkeiten
  • 4. nach Bezug des Gebäudes noch Änderungen und Erweiterungen machen zu können, wird der Teufelskreis der Budgedüberladung durchbrochen. Bisher müssen alle Interessengruppen in der Konzeptionsphase Ihre maximalen Forderungen durchboxen. Später gibt es dafür kein Geld mehr und Erweiterungen bei den bisherigen „Aus einem Guss, auf einen Rutsch, geht gerade noch“ Implementierungen sehr teuer. Keiner will das Budget überladen und damit den Teufelkreis des Selbstbetrugs durch Billiganbieter / Lockvogelangebote starten; aber heute machen es Alle; mangels Bewusstsein und mangels Alternativen. !!! Lean Denken : Anpassungen und Erweiterungen nach der Übergabe an den Betreiber ist der Normalfall für alle Beteiligten und nicht ein Sonderfall zur Korrektur von „Fehlern“. Basierend auf längerer Betriebs- und Nutzererfahrung wird eine Perfektionierungsphase von ca. 3 Jahren gemacht. Darin wird die Perfekt Fit Lösung realisiert. Dazu braucht es Betriebsdaten und Einflussmöglichkeit. Bisher sind diese Möglichkeiten meist dem Sparstift bei Projektvergabe zum Opfer gefallen. Lebenszyklus langer Blindflug und Ineffizienz sind die Folgen, Diese Kosten der Perfektionierungsphase werden aus dem laufenden Betriebsbudget getragen. Diese Kosten werden viel geringer sein als bisher üblich. Ein System welches auf Veränderung ausgelegt ist und nicht in „Beton“ gegossen ist , kostet viel weniger Aufwand beim Ändern. Was bedeutet das für die Automatisierungs-/MSR Technik ? 1) Die Technik muss schnell und mit wenig Aufwand eine Grundfunktion erreichen. Was eingebaut ist muss im gesamten Lebenszyklus der technischen Anlagen sicher, schnell und günstig anpassbar sein. a) => Modularität b) => Freie Programmierbarkeit zur Veränderung und beliebigen Erweiterung der Good Fit Funktion bei Bauabnahme. Frei heisst auch von verschiedenen Personen / Firmen. c) => Lebenszyklus und Kompatibilität des Software und Hardware in gleicher Grössenordnung wie technische Anlagen. 2) Reserve ist Pflicht. Technik ohne Reserve ist eine Kostenfalle. Ob Kabelkanäle oder Schaltschrankplatz – gerade passend ist verboten. C2 Standardisieren am Bau . 80% im Standard fixiert + 20% individuell im Projekt Die Vorgaben für die technische Ausrüstung sollen als Liegenschaftsstandard beschrieben sein. Diese Standards sind die Ausgangsbasis für die individuellen Planvorgaben der beauftragten Ingenieursfirmen. Die Standards sind zwingend für alle am Projekt Beteiligten und dürfen nicht verändert werden. Standards müssen von allen Projektbeteiligten verstanden werden und müssen einfach nachvollziehbar sein. Dicke Ordner mit Standardtexten und reihenweise Verweisen auf sich teilweise widersprechende Normen als Projektgrundlage sollte es nicht mehr geben. Diese sind nur Augenwischerei; es gaukelt eine Pseudoprofessionalität und scheinbare Sicherheit vor. Was bewirken Standards : 1: Schulung Ersteller, Prüfer, Betreiber, Service wird einfacher und effizienter 2. Standardsysteme werden in Qualität besser und werden durch Scale Effekte sowie Wettbewerb viel preisgünstiger 3. Unsicherheiten und negative Einflussnahme in Konzeption/ Planungsphase wird reduziert. 4. Vergleichbarkeit . Lernkurve und Benchmarking wird möglich C3 Erfahrung mit Liegenschaftsstandards: Heute schon haben ganz grosse Betreiber mit viel Erfolg eigene Standards im Einsatz ( z.b Fraport). Die Entwicklung sind jedoch sehr zeitraubend und ohne einen grossen Stamm an eigenen Fachleuten nicht möglich. Kleinere Betreiber /Investoren beauftragen Systemintegratoren/Planer damit , für sie Liegenschaftsstandards zu beschreiben. Alle erfinden das Rad neu. Meist gehen die Liegenschaftsstandards zu weit und werden deshalb zu kompliziert bzw. sind in der Vielfalt der Projekte oft nicht passend. Damit verwässert der vermeintliche Standard zu einem teueren Orientierungsleitfaden. Die grosse Wirkung ist damit weg.
  • 5. Häufig ist auch der Fall, dass ein Liegenschaftsstandard von einer starken und sehr fachkompetenten Person bei einem Betreiber/Eigentümer initiiert und durchgesetzt wird. Ist diese Person nicht mehr verfügbar fällt der Standard auseinander, da niemand mehr dahinter steht. Anhang : Persönlicher Appell an die 14 anwesenden Professoren. Hochschulen haben Schlüsselrolle in Gestaltung der Zukunft Hochschulen (Applied Science) haben eine hohe regionale Bedeutung und Wirkung. Sie sind regional sehr gut vernetzt und hoch respektiert. Die Institute der Hochschulen befassen sich Vollzeit und neutral mit Kernthemen der Technik in Gebäuden. Sie machen dies mit einer Langfristperspektive und hoher Kontinuität. Sie formen die Erwartungshaltung und Denkmuster der nächsten Generation von Ingenieuren. Wenn Professoren Position beziehen verändern sie die Zukunft. Lean in Prozessen und Technik hat sehr positive Wirkung auf den Einzelnen, die Unternehmen und die Gesellschaft. Ohne Standardisierung ist jedoch Lean nicht denkbar. Diese Standardisierung ist bei Gebäudetechnik jedoch noch nicht Realität. Ein gravierende Lücke, welche Professoren mit ihren Instituten schliessen könnten. Sie haben dazu die Möglichkeit und Kompetenz im Rahmen ihre normalen Tätigkeiten und Auftrag. Es gibt niemand der dazu besser geeignet ist. Jeder Lehrstuhl sollte einen Liegenschaftsstandard entwickeln, pflegen und seiner Region in der Umsetzung unterstützen. Damit steht auch eine Autorität fest hinter einem Liegenschaftsstandard. Die regionale Wirkung ist dabei völlig ausreichend und sogar vorteilhaft. Der Gebäudemarkt ist in Punkto Planung , Realisierung und Betrieb überall in der Welt sehr regional orientiert. Dass es in Deutschland dann mehr als ein dutzend Liegenschaftsstandards geben würde, wäre ein grosser Vorteil und Stärke. Es gibt damit einen Wettbewerb um den besten, praktikabelsten Standard auf der Anbieterseite. Für die Nutzer ergibt sich eine Auswahlmöglichkeit, welche die Verschiedenheit in den Anforderungsprofil der individuellen Betreiber/Eigentümer viel besser abbilden kann als eine einzige deutschlandweite Lösung. Gegen eine deutschlandweite Lösung spricht ferner die Zeitachse. Von der Willensbildung , über Definition und Realisierung wird sicher ein Jahrzehnet vergehen. Die ganze Sache wird in Gremien über die Zeit zerredet und wird höchst Wahrscheinlich versanden. !!! Normen und Richtlinien !!!! Bisher fühlen sich Professoren zu sehr berufen geniale, neue Normen und Richtlinien zu erfinden. Diese werden dann zu wenig verstanden, zu wenig angewendet und nicht kontrolliert. Es gibt zuviel des Guten. Vereinfachung und Reduktion wäre hilfreicher, wenn auch weniger akademisch. Bearbeiter/ Author: J.Lauber Über mich : https://plus.google.com/u/0/111307973394596108412/about
  • 6. Häufig ist auch der Fall, dass ein Liegenschaftsstandard von einer starken und sehr fachkompetenten Person bei einem Betreiber/Eigentümer initiiert und durchgesetzt wird. Ist diese Person nicht mehr verfügbar fällt der Standard auseinander, da niemand mehr dahinter steht. Anhang : Persönlicher Appell an die 14 anwesenden Professoren. Hochschulen haben Schlüsselrolle in Gestaltung der Zukunft Hochschulen (Applied Science) haben eine hohe regionale Bedeutung und Wirkung. Sie sind regional sehr gut vernetzt und hoch respektiert. Die Institute der Hochschulen befassen sich Vollzeit und neutral mit Kernthemen der Technik in Gebäuden. Sie machen dies mit einer Langfristperspektive und hoher Kontinuität. Sie formen die Erwartungshaltung und Denkmuster der nächsten Generation von Ingenieuren. Wenn Professoren Position beziehen verändern sie die Zukunft. Lean in Prozessen und Technik hat sehr positive Wirkung auf den Einzelnen, die Unternehmen und die Gesellschaft. Ohne Standardisierung ist jedoch Lean nicht denkbar. Diese Standardisierung ist bei Gebäudetechnik jedoch noch nicht Realität. Ein gravierende Lücke, welche Professoren mit ihren Instituten schliessen könnten. Sie haben dazu die Möglichkeit und Kompetenz im Rahmen ihre normalen Tätigkeiten und Auftrag. Es gibt niemand der dazu besser geeignet ist. Jeder Lehrstuhl sollte einen Liegenschaftsstandard entwickeln, pflegen und seiner Region in der Umsetzung unterstützen. Damit steht auch eine Autorität fest hinter einem Liegenschaftsstandard. Die regionale Wirkung ist dabei völlig ausreichend und sogar vorteilhaft. Der Gebäudemarkt ist in Punkto Planung , Realisierung und Betrieb überall in der Welt sehr regional orientiert. Dass es in Deutschland dann mehr als ein dutzend Liegenschaftsstandards geben würde, wäre ein grosser Vorteil und Stärke. Es gibt damit einen Wettbewerb um den besten, praktikabelsten Standard auf der Anbieterseite. Für die Nutzer ergibt sich eine Auswahlmöglichkeit, welche die Verschiedenheit in den Anforderungsprofil der individuellen Betreiber/Eigentümer viel besser abbilden kann als eine einzige deutschlandweite Lösung. Gegen eine deutschlandweite Lösung spricht ferner die Zeitachse. Von der Willensbildung , über Definition und Realisierung wird sicher ein Jahrzehnet vergehen. Die ganze Sache wird in Gremien über die Zeit zerredet und wird höchst Wahrscheinlich versanden. !!! Normen und Richtlinien !!!! Bisher fühlen sich Professoren zu sehr berufen geniale, neue Normen und Richtlinien zu erfinden. Diese werden dann zu wenig verstanden, zu wenig angewendet und nicht kontrolliert. Es gibt zuviel des Guten. Vereinfachung und Reduktion wäre hilfreicher, wenn auch weniger akademisch. Bearbeiter/ Author: J.Lauber Über mich : https://plus.google.com/u/0/111307973394596108412/about