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E-BOOK-READER FÜR STUDIUM UND
LEHRE
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E-Book-Reader für den Einsatz im
Hochschulbetrieb
Dr. Rudolf Mumenthale...
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• E-Book-Reader
• E-Books und E-Book-Formate
• PDF, EPUB, MOBI
• Welches Format auf welchem Reader?
• Smartphones und Ta...
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2010: Jahr der E-Book-Reader
• Sony Reader
• Sony Touch
• iRex
• Kindle
• Kindle 1, 2, 3; Kindle DX
• Nook
• Cool-ER
• K...
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• 1990: Elektrophorese (Firma E Ink/MIT)
• Elektrisch geladene weisse Teilchen in
gefärbtem Öl, gesteuert durch Stromflu...
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Vorteile
• Papierähnliche
Anzeige
• Stabiles Bild
• Breiter Sichtwinkel
• Reflektiert
Umgebungslicht
• Hoher
Kontrastumf...
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• Verkaufszahlen zeigen
Durchbruch der E-
Books in 2009 in den
USA
- wirklich?
• Mitteilung von Amazon:
verkauft: in neu...
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• Nutzung in der ETH-
Bibliothek
• Zählweise: Zugriffe auf
Kapitel von E-Books
• Anstieg Bestand: ca.
60‘000 E-Books End...
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• Aber: Umsatz entspricht nur 1% der
Buchverkäufe (2009)
• Amazon subventioniert E-Books
• Nur wenige Titel in nicht-eng...
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• 2009: 3 Mio. verkaufte E-Book-Reader
• 2010: 6 Mio erwartet
• Marktanteil (1/2010): 60% Kindle, 35%
Sony
• Kundengrupp...
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• Kindle-Experiment an der University of
Virginia (2009/10)
• E-Reader zu wenig flexibel für Einsatz im
Hörsaal
• Kein ...
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• Test mit Sony E-Book-Reader 2009
• E-Reader mit Inhalt aufgeladen
• Versuch, ob Studenten die Reader als
Primärtext a...
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• PDF
• EPUB
• Mobipocket
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Wissenschaftsbereich
• E-Journals und auch E-Books
(kapitelweise)
• Vorteil: fixe...
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EBOOKS ALS PDF-ANGEBOT
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• Darstellung auf 6-Zoll-Bildschirm
schwierig
• Nur grössere Displays kommen in
Frage: Kindle DX, iRex Digital Reader
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• Offener Standard
• Basiert auf XHTML und XML
• Flexibler Satzspiegel und
Seitenumbruch, passt sich dynamisch
an Bilds...
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• EPUB als Standard bei kommerziellen
Anbietern (mit DRM ADEPT), z.B. B&N,
Sony, www.books.ch, iBookstore (mit
DRM Fair...
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• Dokument wird in InDesign CS5 gesetzt
• Wenige Formatvorlagen
• Bilder in Textrahmen integriert
• Export des Dokument...
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OUTPUT 1: EPUB (MIT iBOOKS AUF
iPAD)
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• Ursprünglich für e-Texte auf Handhelds
entwickelt
• MOBI kann selbst hergestellt werden...
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• Tablets und Co.
• Keine dedizierten E-Book-
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• Multifunktionale Geräte
• Auch für eBooks…
• Multimedia-Inhalte
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• Multitouch wie beim iPhone
• Das iPad ist extrem schnell
• Einschalten in 2.5 Sekunden
• App Store mit zehntausenden ...
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• Fehlende USB-Schnittstelle
• Keine Unterstützung von Flash
• Wäre wichtig für Videos im Web
• Geschlossenes System
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E-BOOKS MIT IBOOKS
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PDF E-BOOKS MIT GOODREADER
AUF IPAD
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iPad nutzt Authentifizierung via VPN: direkter Zugriff
auf lizenzierte E-...
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• Virtuelles Laufwerk für Speicherung
und Austausch von Dokumenten:
• Dropbox, GoogleDocs, iDisk
• Apps, die online Spe...
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DIE WICHTIGSTEN APPS FÜRS LESEN
UND STUDIEREN
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iBooks für EPUB
und PDF
GoodReader für
PDF
Dropbox...
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NUTZUNG E-READER UND IPAD IM
VERGLEICH
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• Google Tablet
• Hard- oder nur Software?
• Samsung Galaxy Tab
• Erschienen im Herbst 2010
• Android 2.1
• WeTab
• Im ...
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• Netbooks mit Touchscreen
• Beispiel: Asus EEE PC Touch
• Klein, aber voller
Funktionsumfang
• Hohe Integration in
Arb...
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• iPhone auch als eReader
• Nachteil: Bildschirmgrösse, Akku-Laufzeit
• Vorteil: immer dabei, keine Zusatzkosten
• Inte...
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BESITZ ELEKTRONISCHER GERÄTE
36Quelle: California Digital Library. Mobile Research Findings.
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• E-Books im Format EPUB
• E-Books im Format PDF
• Onleihe oder E-Ausleihe
• Ausleihe von E-Book-Readern
BIBLIOTHEKSANG...
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• Noch selten als Bibliotheksangebot
• EPUB hauptsächlich als kommerzielles
Angebot (Sony, Apple, B&N,
www.books.ch u.a...
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• Im Wissenschaftsbereich übliches
Lizenzmodell: Zugriff auf lizenzierte E-Books
via IP-Range, ohne DRM
• Verlagsangebo...
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• Das gängige Modell passt nur für
Angehörige der Hochschule
• Zugangskontrolle via IP-Range
• Externe Benutzer haben k...
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• Technischer Lösungsansatz
• Temporärer Zugriff auf elektronische
Dateien (entspricht quasi einer
Ausleihe)
• Speziell...
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• www.onleihe.net für öffentliche Bibliotheken
• NetLibrary von OCLC (jetzt EBSCO)
• www.netlibrary.com
• Kompatibel mi...
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KURZER BLICK IN DIE ZUKUNFT
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• Farbige eInk
• z.B. FLEPIa von Fujitsu
• Problem: träge Anzeige
• Liquavista: Electrowetting
• Schneller Bildwechsel ...
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MARKTANTEILE
PC/NOTEBOOK/TABLETS
30.01.2015
http://www.focus.com/fyi/information-technology/tablet-takeover/
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• Zeitungsverlage stehen unter sehr
grossem Druck
• Sinkende Einnahmen (Werbung)
• Konkurrenz durch Gratiszeitungen
• H...
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ERWEITERTES E-PAPER: NZZ
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Wired: Computer Magazin mit interaktiven
Elementen und animierten Infografiken
ZUKUNFT DER E-ZEITUNGEN HAT
BEGONNEN
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SOZIALE E-ZEITSCHRIFTEN:
FLIPBOARD FÜRS IPAD
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Verbunden mit persön-
lichem Facebook Konto
Verbunden mit ...
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• Werden sich die E-Books und E-Book-Reader
durchsetzen?
Zukunft eREADER
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• Prognose: das E-Book wird sich im
wissenschaftlichen Bereich durchsetzen,
aber das gedruckte Buch nicht
verdrängen
• ...
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Die Entwicklung geht weiter…
…wir bleiben dran…
Besten Dank für die Aufmerksamkeit!
Fragen?
http://blogs.ethz.ch/innove...
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Rudolf Mumenthaler: E-Book-Reader und ihre Auswirkungen auf
Bibliotheken. In: Handbuch Bibliothek 2.0. Hrsg. von Julia ...
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E-Book-Reader für Studium und Lehre

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Vortrag gehalten als Schulungsveranstaltung der ETH-Bibliothek am 28. Oktober 2010

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E-Book-Reader für Studium und Lehre

  1. 1. 1 E-BOOK-READER FÜR STUDIUM UND LEHRE 30.01.2015 1 E-Book-Reader für den Einsatz im Hochschulbetrieb Dr. Rudolf Mumenthaler, ETH-Bibliothek
  2. 2. 2 • E-Book-Reader • E-Books und E-Book-Formate • PDF, EPUB, MOBI • Welches Format auf welchem Reader? • Smartphones und Tablets • Bibliotheksangebote • Blick in die Zukunft INHALT 30.01.2015 2
  3. 3. 3 2010: Jahr der E-Book-Reader • Sony Reader • Sony Touch • iRex • Kindle • Kindle 1, 2, 3; Kindle DX • Nook • Cool-ER • Kobo • …. E-BOOK-READER 2. GENERATION 30.01.2015 3
  4. 4. 4 • 1990: Elektrophorese (Firma E Ink/MIT) • Elektrisch geladene weisse Teilchen in gefärbtem Öl, gesteuert durch Stromfluss • Gehört heute Firma PVI (Taiwan) TECHNOLOGIE: E-INK 4
  5. 5. 5 Vorteile • Papierähnliche Anzeige • Stabiles Bild • Breiter Sichtwinkel • Reflektiert Umgebungslicht • Hoher Kontrastumfang • Energiesparend Nachteile • Langsamer Bildwechsel • Träger Bildaufbau • Keine Animation möglich • Nur Graustufen • Limitierter Touchscreen VOR- UND NACHTEILE VON E-INK 30.01.2015 5
  6. 6. 6 • Verkaufszahlen zeigen Durchbruch der E- Books in 2009 in den USA - wirklich? • Mitteilung von Amazon: verkauft: in neun Monaten 2010 drei Mal mehr eBooks verkauft als im ganzen 2009 0 20 40 60 80 100 120 140 160 180 2006 2007 2008 2009 Umsatz in Mio $ DURCHBRUCH DES E-BOOKS 30.01.2015 6
  7. 7. 7 • Nutzung in der ETH- Bibliothek • Zählweise: Zugriffe auf Kapitel von E-Books • Anstieg Bestand: ca. 60‘000 E-Books Ende 2009 0 200,000 400,000 600,000 800,000 1,000,000 1,200,000 20052006200720082009 Nutzung E-Books ETH- Bibliothek DURCHBRUCH DES E-BOOKS 30.01.2015 7
  8. 8. 8 • Aber: Umsatz entspricht nur 1% der Buchverkäufe (2009) • Amazon subventioniert E-Books • Nur wenige Titel in nicht-englischer Sprache erhältlich • Deutschsprachige Verlage hinken der Entwicklung hinterher DURCHBRUCH DES E-BOOKS? 30.01.2015 8
  9. 9. 9 • 2009: 3 Mio. verkaufte E-Book-Reader • 2010: 6 Mio erwartet • Marktanteil (1/2010): 60% Kindle, 35% Sony • Kundengruppe: 70% über 40 Jahre (Generation Lesebrillenträger) • 2010: 3 Mio. iPads in drei Monaten verkauft (10 Mio. erwartet für 2010) • Massive Preisreduktionen bei Kindle 3 ($139) und NOOK DURCHBRUCH DER E-BOOK- READER? 30.01.2015 9Fusszeile
  10. 10. 10 • Kindle-Experiment an der University of Virginia (2009/10) • E-Reader zu wenig flexibel für Einsatz im Hörsaal • Kein schneller Wechsel zwischen Seiten, Dokumenten, Statistiken und Grafiken möglich • Würden Sie den Kindle DX einem neuen Studenten empfehlen? 80% Nein. EINSATZ IM AKADEMISCHEN KONTEXT 30.01.2015 10
  11. 11. 11 • Test mit Sony E-Book-Reader 2009 • E-Reader mit Inhalt aufgeladen • Versuch, ob Studenten die Reader als Primärtext anwenden • Studenten waren frustriert über die Unmöglichkeit mit dem Text zu interagieren • Keine Notizen, keine Markierungen • -> ist in neueren Modellen möglich, aber ans Gerät gebunden SONY READER AN DER PENN STATE UNIVERSITY LIBRARY 30.01.2015 11
  12. 12. 12 • PDF • EPUB • Mobipocket E-BOOKS-FORMATE 30.01.2015 12
  13. 13. 13 • PDF etabliert bei e-Journals und im Wissenschaftsbereich • E-Journals und auch E-Books (kapitelweise) • Vorteil: fixes Layout • Fester Zeilen- und Seitenumbruch • Darstellung von Grafiken, Formeln etc. • Wird theoretisch von allen PCs und Readern unterstützt • Mit oder ohne DRM (ADEPT von Adobe) E-BOOKS ALS PDF 30.01.2015 13
  14. 14. 14 EBOOKS ALS PDF-ANGEBOT 30.01.2015 14
  15. 15. 15 • Darstellung auf 6-Zoll-Bildschirm schwierig • Nur grössere Displays kommen in Frage: Kindle DX, iRex Digital Reader • iRex Digital Reader mit Annotationsfunktion, aber technologisch veraltet • iPad mit hervorragender Darstellung (Zoom), • Applikationen GoodReader und Papers als wichtige Tools GEEIGNETE E-READER FÜR PDF 30.01.2015 15
  16. 16. 16 • Offener Standard • Basiert auf XHTML und XML • Flexibler Satzspiegel und Seitenumbruch, passt sich dynamisch an Bildschirm an • Keine festen Seitenzahlen, Zitierung erschwert • Keine Fussnoten, allenfalls Endnoten • Formatierungen wie HTML • Problematische Darstellung von Formeln, von Bildern, Tabellen EPUB 30.01.2015 16
  17. 17. 17 • EPUB als Standard bei kommerziellen Anbietern (mit DRM ADEPT), z.B. B&N, Sony, www.books.ch, iBookstore (mit DRM FairPlay von Apple) u.v.a. • Projekt Gutenberg, Google Books: ältere Literatur ohne DRM • Primärer Einsatz bei Belletristik, auch Sachbüchern • EPUB kann aus Worddokument erstellt (mit Software Calibre) oder direkt aus InDesign oder Pages exportiert werden EINSATZ VON EPUB 30.01.2015 17
  18. 18. 18 18
  19. 19. 19 • Dokument wird in InDesign CS5 gesetzt • Wenige Formatvorlagen • Bilder in Textrahmen integriert • Export des Dokuments als EPUB und als PDF • EPUB ohne Formatierung, mit Inhaltsverzeichnis, mit verlinkten Endnoten • PDF im gewünschten Layout, Schriften vektorbasiert, Inhaltsverzeichnis integriert • mit Kapitelüberschriften, Seitenzahlen, verlinkten Fussnoten etc. EPUB MIT INDESIGN CS 5 30.01.2015 19
  20. 20. 20 OUTPUT 1: EPUB (MIT iBOOKS AUF iPAD) 30.01.2015 20
  21. 21. 21 OUTPUT 2: PDF (MIT iBOOKS AUF iPAD) 30.01.2015 21
  22. 22. 22 EPUB AUF DEM PC (ADOBE DIGITAL EDITIONS) 30.01.2015 22
  23. 23. 23 • Offener Open eBook Standard • Ursprünglich für e-Texte auf Handhelds entwickelt • MOBI kann selbst hergestellt werden (Software MobiPocket Creator, Calibre) • Einsatz im iRex und Kindle • Kindle mit eigener Version AZW (inkl. eigenem DRM) – läuft nicht auf iRex… • Kindle-Software für PC, Mac, iPhone, iPad MOBIPOCKET 30.01.2015 23
  24. 24. 24 KINDLE PC 30.01.2015 24Fusszeile und iPhone
  25. 25. 25 • Tablets und Co. • Keine dedizierten E-Book- Reader • Multifunktionale Geräte • Auch für eBooks… • Multimedia-Inhalte • Integrierter Webzugriff (WLAN oder 3G) • Beispiel und Vorbild für viele: iPad MULTIFUNKTIONALE GERÄTE: TABLETS 30.01.2015 25
  26. 26. 26 • Multitouch wie beim iPhone • Das iPad ist extrem schnell • Einschalten in 2.5 Sekunden • App Store mit zehntausenden Apps • Kindle, B&N, Stanza für iPad etc. • GoodReader, Papers, iAnnotate PDF für PDF- Dokumente • Pages, Keynote, Numbers, Quickoffice um Texte, Tabellen, Präsentation zu bearbeiten • Dropbox, ReaddleDocs, iDisk zum Verwalten und Speichern von Dokumenten in der „Wolke“ iPAD 30.01.2015 26
  27. 27. 27 • Fehlende USB-Schnittstelle • Keine Unterstützung von Flash • Wäre wichtig für Videos im Web • Geschlossenes System • Der Preis für die hohe Geschwindigkeit und die Sicherheit MÄNGEL DES IPAD 30.01.2015 27
  28. 28. 28 E-BOOKS MIT IBOOKS 30.01.2015 28Fusszeile
  29. 29. 29 PDF E-BOOKS MIT GOODREADER AUF IPAD 7/5/10 33 iPad nutzt Authentifizierung via VPN: direkter Zugriff auf lizenzierte E-Books und E-Journals
  30. 30. 30 • Virtuelles Laufwerk für Speicherung und Austausch von Dokumenten: • Dropbox, GoogleDocs, iDisk • Apps, die online Speicher unterstützen: • Quickoffice, ReaddleDocs (alle genannten) • Pages, Keynote (nur iDisk) • Viele Apps unterstützen Sync via iTunes TOOLS ZUM ARBEITEN 30.01.2015 30Fusszeile
  31. 31. 31 DIE WICHTIGSTEN APPS FÜRS LESEN UND STUDIEREN 30.01.2015 31Fusszeile iBooks für EPUB und PDF GoodReader für PDF Dropbox als virtueller Speicher Pages für Texte, Keynote für Präsentationen Kindle für eBooks Quickoffice für Office-Docs
  32. 32. 32 NUTZUNG E-READER UND IPAD IM VERGLEICH 30.01.2015 32
  33. 33. 33 • Google Tablet • Hard- oder nur Software? • Samsung Galaxy Tab • Erschienen im Herbst 2010 • Android 2.1 • WeTab • Im September in D erschienen • Basiert auf Android 2.0 • Nokia • Basiert auf MeeGo • ASUS Eee Pad EP101TC • Windows CE7, Früjahr 2011 • MSI Wind Pad • Auf Win7 oder Android • HP Slate • Auf Win7, 2011 auf WebOS angekündigt • …und viele mehr… WEITERE TABLETS (ANGEKÜNDIGT FÜR 2010/11) 30.01.2015 33
  34. 34. 34 • Netbooks mit Touchscreen • Beispiel: Asus EEE PC Touch • Klein, aber voller Funktionsumfang • Hohe Integration in Arbeitsumgebung • „normaler“ Windows-PC (Vor- und Nachteil…) TABLET PCS 30.01.2015 34
  35. 35. 35 • iPhone auch als eReader • Nachteil: Bildschirmgrösse, Akku-Laufzeit • Vorteil: immer dabei, keine Zusatzkosten • Integration in PC und Mac-Umgebung mit Calibre und Applikation Stanza • iBooks, Kindle für iPhone, B&N Reader: mehr Auswahl an E-Books als für jedes andere Gerät SMARTPHONES ALS E-READER 30.01.2015 35
  36. 36. 36 BESITZ ELEKTRONISCHER GERÄTE 36Quelle: California Digital Library. Mobile Research Findings.
  37. 37. 37 • E-Books im Format EPUB • E-Books im Format PDF • Onleihe oder E-Ausleihe • Ausleihe von E-Book-Readern BIBLIOTHEKSANGEBOTE 30.01.2015 37
  38. 38. 38 • Noch selten als Bibliotheksangebot • EPUB hauptsächlich als kommerzielles Angebot (Sony, Apple, B&N, www.books.ch u.a.) • Ältere Literatur (Projekt Gutenberg) als EPUB frei verfügbar • Eigene Publikationen als EPUB • Publikationsservice für Forscher • Konversion von PDF zu EPUB praktisch unmöglich • Probleme mit Tabellen, Grafiken und Formeln E-BOOKS IM FORMAT EPUB 30.01.2015 38
  39. 39. 39 • Im Wissenschaftsbereich übliches Lizenzmodell: Zugriff auf lizenzierte E-Books via IP-Range, ohne DRM • Verlagsangebote sind nicht kundenfreundlich • Pro Kapitel ein PDF-Dokument • Jedes PDF hat denselben Namen (fulltext.pdf) • Benutzeranforderungen • Download ganzer Bücher, nicht nur Kapitel • E-Books mit integrierten Metadaten • Modell ist bibliotheksfreundlich • Modell wird vom iPad unterstützt E-BOOKS IM FORMAT PDF 30.01.2015 39
  40. 40. 40 • Das gängige Modell passt nur für Angehörige der Hochschule • Zugangskontrolle via IP-Range • Externe Benutzer haben keinen Zugriff auf elektronische Ressourcen von ausserhalb • Ist für die Rolle als öffentliche Bibliothek aber wichtig • Neue Wege zur Vermittlung des Zugangs sind nötig E-BOOKS FÜR EXTERNE BENUTZER 30.01.2015 40
  41. 41. 41 • Technischer Lösungsansatz • Temporärer Zugriff auf elektronische Dateien (entspricht quasi einer Ausleihe) • Spezielles DRM (Adobe ADEPT) • PDF mit temporär beschränktem Lesezugriff • Auf PC mit Adobe Digital Reader lesbar • Von Sony E-Book-Readern unterstützt • Via Bluefire Reader oder txtr auch auf iPad lesbar ONLEIHE 30.01.2015 41
  42. 42. 42 • www.onleihe.net für öffentliche Bibliotheken • NetLibrary von OCLC (jetzt EBSCO) • www.netlibrary.com • Kompatibel mit Sony, Nook, Cool-ER • Overdrive Digital Library • In OPAC integriert • PDF, Mobi und Audiobooks • Ebook Library • www.eblib.com • PDF basiert • …. BEISPIELE FÜR ONLEIHE 30.01.2015 42
  43. 43. 43 KURZER BLICK IN DIE ZUKUNFT 30.01.2015 43
  44. 44. 44 • Farbige eInk • z.B. FLEPIa von Fujitsu • Problem: träge Anzeige • Liquavista: Electrowetting • Schneller Bildwechsel möglich • Flexibles ePaper • Readius (rollable display) • Sony Rollable OLED Display TECHNISCHE ENTWICKLUNGEN 30.01.2015 44
  45. 45. 45 MARKTANTEILE PC/NOTEBOOK/TABLETS 30.01.2015 http://www.focus.com/fyi/information-technology/tablet-takeover/
  46. 46. 46 • Zeitungsverlage stehen unter sehr grossem Druck • Sinkende Einnahmen (Werbung) • Konkurrenz durch Gratiszeitungen • Hohe Kosten (Produktion, Vertrieb) • ePaper als Rettung? • Neue Geschäftsmodelle, neue Angebote • iPad als Rettungsanker? iPad-Applikation verschiedenster Medienhäuser • Skiff Reader und QUE wurden zurückgezogen eREADER UND ZEITUNGSMARKT 30.01.2015 46
  47. 47. 47 ERWEITERTES E-PAPER: NZZ 30.01.2015 47
  48. 48. 48 Wired: Computer Magazin mit interaktiven Elementen und animierten Infografiken ZUKUNFT DER E-ZEITUNGEN HAT BEGONNEN 30.01.2015 48Fusszeile
  49. 49. 49 SOZIALE E-ZEITSCHRIFTEN: FLIPBOARD FÜRS IPAD 30.01.2015 4954 Verbunden mit persön- lichem Facebook Konto Verbunden mit persön- lichem Twitterfeed Abonnements von Blogs und News Verbunden mit persön- lichen Twitter-Listen
  50. 50. 50 • Werden sich die E-Books und E-Book-Reader durchsetzen? Zukunft eREADER 30.01.2015 50
  51. 51. 51 • Prognose: das E-Book wird sich im wissenschaftlichen Bereich durchsetzen, aber das gedruckte Buch nicht verdrängen • Für die Arbeit mit E-Texten sind E-Book- Reader nicht geeignet, Tablets schon eher • Tablets sind (noch) kein vollwertiger Ersatz für Note- oder Netbook • Die Bibliotheken werden künftig vermehrt Inhalte so anbieten, dass sie auch auf mobilen Endgeräten gelesen werden können FAZIT 30.01.2015 51
  52. 52. 52 Die Entwicklung geht weiter… …wir bleiben dran… Besten Dank für die Aufmerksamkeit! Fragen? http://blogs.ethz.ch/innovethbib www.twitter.com/ETHBibliothek www.facebook.com/ETHBibliothek FAZIT 30.01.2015 52
  53. 53. 53 Rudolf Mumenthaler: E-Book-Reader und ihre Auswirkungen auf Bibliotheken. In: Handbuch Bibliothek 2.0. Hrsg. von Julia Bergmann und Patrick Danowski. Berlin, New York 2010, S. 207–222. DOI: 10.1515/9783110232103.207 Rudolf Mumenthaler: E-book Readers and their Implications for Libraries. Presentation at Ticer Digital Libraries à la Carte in Tilburg, 29. Juli 2010. http://www.slideshare.net/ruedi.mumenthaler/rudolf- mumenthaler-ereaders-and Rudolf Mumenthaler: Das iPhone als eReader. In: Trau keinem über 30? Die TUB wird 30! Kolloquium über eBooks und die Zukunft der Bibliothek anläßlich des 30-jährigen Bestehens der Universitätsbibliothek der TU Hamburg-Harburg. Herausgegeben von Thomas Hapke. Hamburg-Harburg 2010, S. 27–40. http://nbn- resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:gbv:830-tubdok-8459 EIGENE PUBLIKATIONEN 30.01.2015 53

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